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Ryanair fordert EU-weite Reform der Flugsicherung

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die EU-Kommission zu einer Reform des europäischen Flugsicherungssystems aufgefordert. Anlaß sind die erheblichen Störungen durch einen 40-tägigen Streik der Flugsicherung in Belgrad, der seit dem 20. August andauert. Der Arbeitskampf führte bei Ryanair in den ersten zwei Tagen zu 99 verspäteten Flügen und betraf rund 17.800 Passagiere. Die Airline bemängelt, daß der Streik nicht nur Flüge von und nach Serbien beeinträchtigt, sondern auch Überflüge, die lediglich den serbischen Luftraum durchqueren. Besonders betroffen sind Routen zwischen Polen und Griechenland oder Großbritannien und der Türkei. Im Gegensatz zu EU-Mitgliedstaaten, wie Italien oder Griechenland, die Mindestdienstregelungen für solche Fälle haben, schützt das serbische Recht Überflüge während Flugsicherungsstreiks nicht. Dies führt zu weitreichenden Beeinträchtigungen für den gesamten Flugverkehr im südöstlichen Europa. Ryanair fordert die Europäische Union auf, die Regelungen zu harmonisieren und Überflüge während nationaler Streiks gesetzlich zu schützen. Diese Forderung reiht sich in die Bemühungen der Flugbranche um einen einheitlichen europäischen Luftraum ein.

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Heftiger Widerstand gegen Wizz Airs Pläne in Israel

Der Billigflieger Wizz Air strebt die Errichtung einer Basis am Tel Aviver Flughafen Ben Gurion (TLV) an, stößt dabei jedoch auf massiven Widerstand. Die israelischen Fluggesellschaften El Al, Arkia und Israir haben sich vehement gegen dieses Vorhaben ausgesprochen. Sie sehen in dem Plan eine erhebliche Bedrohung für ihre eigene Existenz und für die nationale Sicherheit Israels. Während das israelische Verkehrsministerium das Vorhaben unterstützt, haben sich die nationale zivile Luftfahrtbehörde und die Fluglinien dagegen ausgesprochen. Dieser Konflikt wirft grundlegende Fragen über den Wettbewerb, die Sicherheit und die strategische Ausrichtung des israelischen Luftfahrtsektors auf. Sicherheitsbedenken und „gefährlicher Präzedenzfall“ Die Argumente der israelischen Fluggesellschaften gegen die geplante Basis von Wizz Air sind vielschichtig. In einem an die Behörden gerichteten Schreiben, über das zuerst die israelische Nachrichtenseite N12 berichtete, äußerte El Al die Sorge, daß die Errichtung einer Basis durch eine ausländische Billigfluglinie die „nationale Widerstandsfähigkeit“ und die allgemeine Sicherheit des Landes beeinträchtigen könnte. El Al argumentiert, daß Flüge von und nach Israel besonderen Sicherheitsbestimmungen unterliegen. Eine ausländische Fluggesellschaft, die nicht dieselben strengen und kostspieligen Sicherheitsvorkehrungen einhalten müsse, könnte zu weniger strengen Standards führen. El Al verweist auf die Tatsache, daß die israelischen Fluglinien während vergangener Konflikte als einzige ihre Flüge aufrechterhielten, während ausländische Fluggesellschaften ihre Dienste aussetzten. Dies unterstreicht in ihren Augen die entscheidende Rolle der nationalen Fluggesellschaften für die Aufrechterhaltung der Konnektivität des Landes in Krisenzeiten. Die israelischen Fluggesellschaften betonen, daß die Kosten für diese erhöhten Sicherheitsauflagen von ihnen getragen werden müssen, während ausländische Airlines von diesen Lasten befreit seien. Die nationalen

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Grazer Flughafen startet neue Flugverbindung nach Mykonos

Der Flughafen Graz hat am 25. August 2025 eine neue Flugverbindung zur griechischen Insel Mykonos aufgenommen. Der Erstflug fand in Zusammenarbeit mit dem Reiseveranstalter Springer Reisen und der Fluggesellschaft Avanti Air statt. Das neue Angebot ist Teil des erweiterten Flugplans des Grazer Flughafens für den Spätsommer und Herbst. Nach Angaben von Wolfgang Grimus, dem Geschäftsführer des Flughafens, stehen im September noch rund 15 Badedestinationen zur Auswahl, darunter Ziele wie Larnaca, Kefalonia und Korfu. Auch im Spätherbst bleibt das Angebot bestehen: Bis Ende Oktober und Anfang November werden weiterhin Flüge nach Palma de Mallorca, Antalya und Hurghada angeboten. Für den Winter hat Gruber Reisen zudem Sonderflüge nach Bari und Malaga sowie eine ganzjährige Verbindung nach Las Palmas auf Gran Canaria aufgelegt. Neben den Urlaubsrouten bleibt die Anbindung an internationale Drehkreuze gesichert. Der Flughafen bietet weiterhin Flüge nach Frankfurt, München, Wien und Zürich an. Ab dem 21. November soll zudem eine neue Verbindung nach London das Streckennetz ergänzen.

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ESC 2026: Wiener Hotels erhöhen Preise nach Veranstaltungszusage

Nach der Bekanntgabe, daß Wien den Eurovision Song Contest 2026 ausrichten wird, haben Hotels in der österreichischen Hauptstadt ihre Preise für das Veranstaltungs-Wochenende angehoben. Erste Analysen zeigen, daß die Übernachtungskosten bereits kurz nach der Verkündung deutlich gestiegen sind. Berichten zufolge verlangt ein Hotel nahe des Konzerthauses für ein Zimmer am Finalwochenende im Mai 2026 rund 2.300 Euro. Der Preis lag eine Woche zuvor bei 700 Euro, was einer Steigerung von 230 Prozent entspricht. Auch Unterkünfte in der Nähe der Wiener Stadthalle, dem voraussichtlichen Austragungsort, haben ihre Preise teils mehr als verdoppelt. Die Preissteigerungen beschränken sich nicht auf das Luxus-Segment. Selbst Jugendherbergen und Hostels haben ihre Bettenpreise für das Event angepaßt. Die Entwicklung ist typisch für die dynamische Preisgestaltung, die in der Tourismusbranche bei internationalen Großveranstaltungen angewendet wird. Unterkünfte reagieren so auf die erwartete hohe Nachfrage. Der Eurovision Song Contest gilt als Großveranstaltung, die regelmäßig Tausende von Besuchern anzieht und die lokale Wirtschaft ankurbelt. Für Reisende bedeutet die Nachfrage-Spitze jedoch, daß die Preise für Unterkünfte schon frühzeitig in die Höhe schnellen.

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Arosa Flussschiff GmbH erhält neuen Hauptanteilseigner

Die Rostocker Arosa Flussschiff GmbH hat im Rahmen einer Umstrukturierung der Eigentümer einen neuen Hauptanteilseigner bekommen. Der in London ansässige Finanzinvestor Fidera hat die Rolle des Mehrheitsgesellschafters von dem Private-Equity-Fonds Duke Street übernommen. Fidera, das bereits zuvor an der Rostocker Reederei beteiligt war, stellt dem Unternehmen zusätzliches Kapital zur Verfügung. Die Investitionen sollen in die Modernisierung der 15 Schiffe umfassenden Flotte und die Weiterentwicklung digitaler Prozesse fließen. Die Geschäftsführung von Arosa verfolgt mit dem neuen Kapital das Ziel, die Marktposition bei Flusskreuzfahrten in Europa zu stärken. Geplant sind zudem eine Optimierung des Vertriebs und die Erschließung neuer Kundengruppen, um das Geschäft auszubauen. Geschäftsführer Rolf-Dieter Maltzahn betonte die Bedeutung, einen Finanzpartner an der Seite zu haben, der das Unternehmen in die Zukunft führen könne. Die Übernahme zeugt von der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens in einem wachsenden Tourismussegment.

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Neuer Bikepark am Schneeberg nimmt Gestalt an

Am Schneeberg in Niederösterreich entsteht ein neuer Bikepark. Das Projekt am Standort der bestehenden Sesselbahn in Losenheim soll nach dreimonatiger Bauzeit im Frühjahr 2026 seine Pforten öffnen. Der zuständige Landesrat Udo Landbauer hat den Baufortschritt als gut bezeichnet. Das Projekt, in das insgesamt 2,6 Millionen Euro investiert werden, sieht in der ersten Ausbaustufe eine Strecke von elf Kilometern vor, einen Kilometer mehr als ursprünglich geplant. Die Mountainbike-Strecken, sogenannte Trails und Lines, werden alle Schwierigkeitsstufen von blau bis schwarz umfassen. Im Herbst 2025 beginnen zudem die Bauarbeiten für einen Riders Playground für Anfänger. In zwei weiteren Ausbaustufen ist eine Erweiterung des Bikeparks auf insgesamt 15 Kilometer bis zum Frühjahr 2028 geplant. Des weiteren wurden im Zuge der Bauarbeiten die Wanderwege neben der Sesselbahn umgestaltet und durch neue Stufen für Wanderer leichter zugänglich gemacht. Die Entwicklung des Bikeparks am Schneeberg ist Teil eines Trends in österreichischen Tourismusregionen, die Infrastruktur der Skigebiete auch für den Sommerbetrieb auszubauen. Mit dem Projekt soll ein ganzjähriges Freizeitangebot in der Region geschaffen werden.

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Großauftrag in Reichweite: Boeing strebt Wendepunkt in China an

Der amerikanische Flugzeugbauer Boeing, der in den vergangenen Jahren auf dem wichtigen chinesischen Markt mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert war, steht möglicherweise vor einem strategischen Durchbruch. Medienberichten zufolge laufen derzeit intensive Verhandlungen über den Verkauf von bis zu 500 Verkehrsflugzeugen an chinesische Fluggesellschaften. Ein solch monumentaler Auftrag, der erste dieser Größenordnung seit einem Staatsbesuch im Jahr 2017, könnte eine Normalisierung der angespannten Handelsbeziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und China signalisieren. Während die genauen Modelle und Lieferzeiten noch verhandelt werden, deuten Experten an, dass die Bestellung Teil eines umfassenderen Handelsabkommens sein könnte. Für Boeing wäre dies eine entscheidende Gelegenheit, den in China verlorenen Boden gegenüber seinem europäischen Hauptkonkurrenten Airbus und dem heimischen Hersteller Comac wieder aufzuholen und seine Präsenz im zweitgrößten Luftfahrtmarkt der Welt nachhaltig zu festigen. Der steinige Weg in den chinesischen Markt Der chinesische Luftfahrtmarkt gilt als einer der dynamischsten und wichtigsten der Welt. Er ist seit langem ein zentrales Schlachtfeld für die beiden führenden Flugzeugbauer, Boeing und Airbus. In den letzten Jahren hatte Boeing in China mit erheblichen Rückschlägen zu kämpfen. Nach den Unfällen zweier Boeing 737 Max und dem anschließenden weltweiten Flugverbot war China eines der letzten Länder, das die Wiederzulassung des Flugzeugtyps erteilte. Dieser Umstand, gepaart mit den allgemeinen Handelskonflikten zwischen Washington und Peking, führte zu einer fast vollständigen Unterbrechung der Auslieferungen neuer Flugzeuge nach China. Während dieser Zeit konnte der europäische Rivale Airbus seinen Marktanteil signifikant ausbauen. Nach Angaben von Branchenanalysten dominiert Airbus den chinesischen Inlandsmarkt mit einer deutlich größeren Anzahl an Flügen und Sitzplätzen im

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Southwest Airlines bereitet sich auf internationale Expansion vor

Die US-Fluggesellschaft Southwest Airlines hat Verhandlungen mit ihren Gewerkschaften aufgenommen, um die notwendigen Grundlagen für eine internationale Expansion zu schaffen. Das Unternehmen plant, sein Streckennetz über die bisherigen Destinationen in Mexiko, der Karibik und Zentralamerika hinaus zu erweitern. Laut Berichten plant die Fluglinie ab 2026 die Aufnahme von Nonstopflügen nach Island und prüft langfristig weitere Verbindungen nach Europa, Lateinamerika, Afrika und Asien. Der Kurswechsel wird maßgeblich von dem aktivistischen Investor Elliott vorangetrieben, der eine stärkere internationale Ausrichtung der Fluggesellschaft fordert. Eine wesentliche Hürde bei den Expansionsplänen stellt die Flotte dar, die traditionell ausschließlich aus Boeing 737-Maschinen besteht. Die Reichweite dieses Flugzeugmusters ist für sehr lange Interkontinentalflüge begrenzt, was die Auswahl potenzieller Ziele einschränkt. Die Gespräche mit den Gewerkschaften der Piloten (Swapa) und Flugbegleiter (TWU 556) zielen darauf ab, die Arbeitsbedingungen und Vergütungen an die neuen Anforderungen anzupassen. Die Aufnahme der Verhandlungen signalisiert, daß Southwest diesen strategischen Wandel in ihrem Geschäftsmodell ernsthaft verfolgt.

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Vorfall bei Delta-Flug: Teile der Landeklappen lösen sich

An einer Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Delta Air Lines lösten sich während des Fluges von Orlando nach Austin Teile der linken Landeklappen. Der Vorfall ereignete sich in einer Höhe von etwa 3.650 Metern. An Bord des Fluges DL1893 befanden sich 62 Passagiere und sechs Crewmitglieder. Eine Passagierin hatte die Beschädigung während des Fluges gefilmt, was zur öffentlichen Kenntnis des Vorfalls führte. Landeklappen dienen als aerodynamische Hilfsmittel, die bei der Landung die Geschwindigkeit des Flugzeugs reduzieren. Obgleich ein solcher Schaden ein ernstes technisches Problem darstellt, sind Piloten für solche Fälle ausgebildet. Der Vorfall führte zu keiner akuten Gefahr für die Insassen. Trotz der Beschädigung landete das Flugzeug sicher am Zielflughafen. Es wurde anschließend für eine genaue Untersuchung und Reparatur außer Betrieb genommen. Die zuständige Luftfahrtbehörde hat Ermittlungen zu dem technischen Defekt eingeleitet.

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Israel erwirbt weitere Boeing KC-46 Tankflugzeuge

In einer jüngst abgeschlossenen Rüstungstransaktion hat Israel den Kauf von zwei weiteren Tankflugzeugen des Typs Boeing KC-46 Pegasus finalisiert. Die Übereinkunft, deren Wert sich auf 500 Millionen Dollar beläuft, wird vollständig durch die Militärhilfe der Vereinigten Staaten an Israel finanziert. Mit dieser Beschaffung, die Israels Flotte an KC-46 auf insgesamt vier Maschinen erweitert, stärkt die israelische Luftstreitmacht ihre Fähigkeit zur Luftbetankung auf lange Sicht. Dies ist ein entscheidender Faktor für die strategische Einsatzfähigkeit und die Sicherheit in der Region. Die neuen Flugzeuge sollen nicht nur die Reichweite von Kampfflugzeugen wie den F-35 Stealth-Jets erhöhen, sondern dienen auch als vielseitige Plattformen für Fracht- und medizinische Evakuierungsmissionen. Die erwartete Auslieferung ab 2026 unterstreicht Israels Bestreben, seine militärische Unabhängigkeit zu festigen und auf die sich verändernden geopolitischen Gegebenheiten im Nahen Osten zu reagieren. Ein strategischer Erwerb für die Luftstreitmacht Die israelische Regierung hat den Erwerb von zwei zusätzlichen Mehrzweck-Tankflugzeugen vom Typ Boeing KC-46 Pegasus vertraglich besiegelt. Dieser Kauf im Wert von 500 Millionen Dollar ist Teil eines umfassenden Modernisierungsplans der israelischen Luftstreitkräfte (IAF). Die Finanzierung erfolgt gänzlich über die Militärhilfe der Vereinigten Staaten an Israel. Diese langjährige Praxis untermauert die enge militärische Kooperation zwischen beiden Nationen. Bereits 2021 hatte Israel vier dieser Flugzeuge bestellt, deren Auslieferung ebenfalls ab 2026 erwartet wird. Mit den nun hinzugekommenen Maschinen wird die Flotte an modernsten Tankflugzeugen auf insgesamt sechs erweitert. Die Boeing KC-46, die auf dem Flugzeugtyp 767 basiert, ist für die israelische Militärstrategie von besonderer Relevanz. Aufgrund der geographischen Lage Israels und den potentiellen Entfernungen zu

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