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Menzies-Mitarbeiter in Portugal kündigen Streiks an

Die Gewerkschaft SIMA hat für die Mitarbeiter des Bodenabfertigers Menzies in Portugal neue Streiks angekündigt. Die Arbeitsniederlegungen sollen sich über einen ausgedehnten Zeitraum vom 3. September bis zum 2. Januar 2026 erstrecken und alle nationalen Flughäfen des Landes betreffen. Zu den zentralen Forderungen der Gewerkschaft gehören die Anhebung der Grundgehälter über den nationalen Mindestlohn von 870 Euro sowie die Bezahlung von Nachtschichten. Die Gewerkschaft argumentiert, daß die derzeitigen Gehälter nicht den rechtlichen Vorgaben entsprechen würden. Der Konflikt folgt auf bereits in den Sommermonaten durchgeführte Arbeitsniederlegungen. Die Streiks sind in periodischen Blöcken geplant und sollen auch lange Wochenenden sowie die Feiertage um Weihnachten und Neujahr umfassen. Die Arbeitsniederlegungen zielen auf eine maximale Störung des Flugverkehrs an den portugiesischen Flughäfen ab. Menzies seinerseits hat erklärt, daß die Absage früherer Streiks nicht das Ergebnis einer Verhandlung oder eines Zugeständnisses gewesen sei. Die Position des Unternehmens bleibe unverändert. Der Konflikt, der die Bodenabfertigung betrifft, unterstreicht die Spannungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften in der Luftfahrtbranche.

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Mit Hilfe von Plus Ultra: Wie Cubana de Aviacion die Luftbrücke nach Deutschland neu aufbaut

Für Reisende, die von Deutschland aus nach Kuba gelangen möchten, zeichnet sich eine signifikante Veränderung ab. Ab Dezember 2025 kehrt die staatliche kubanische Fluggesellschaft Cubana de Aviacion auf die Langstrecke zurück und bietet wieder direkte Flugverbindungen zwischen Frankfurt und der Karibikinsel an. Dieser Schritt beendet eine Periode, in der deutsche Reisende auf umständliche Umsteigeverbindungen angewiesen waren, nachdem andere europäische Carrier ihre direkten Flüge eingestellt hatten. Die Neuaufnahme des Flugbetriebs, organisiert von der deutschen Generalrepräsentanz Friends Touristik Marketing, signalisiert einen wiedererwachenden Optimismus im kubanischen Tourismussektor und eröffnet Reisenden eine neue, unkomplizierte Option, um das Land zu besuchen. Die Flüge werden mit einem Airbus A330-200 durchgeführt, der in einer Kooperation mit der spanischen Fluggesellschaft Plusultra betrieben wird, was die globale Vernetzung der Reisebranche unterstreicht. Ein Ende der Umwege: Die neue Verbindung als strategischer Schritt Die Wiederaufnahme des Linienbetriebs von Cubana de Aviacion ist ein entscheidender Moment für den deutschen Reisemarkt. Seit dem Ende des Winterflugplans 2024/2025, mit dem deutsche Ferienflieger wie Condor ihre Direktflüge nach Kuba eingestellt hatten, bestand eine Lücke in der direkten Luftanbindung. Der Ausstieg jener Carrier war das Resultat verschiedener Faktoren, darunter ökonomische Schwierigkeiten und die rückläufigen Touristenzahlen der letzten Jahre. Dies führte dazu, daß Reisende, die nicht auf Schiffe oder Flußfahrten auswichen, gezwungen waren, auf Routen über europäische Drehkreuze wie Amsterdam, Paris oder Madrid auszuweichen, was die Reisezeit verlängerte und die Komplexität erhöhte. Die neue Verbindung von Cubana zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen und den deutschsprachigen Markt wieder direkt an die wichtigsten Destinationen Kubas anzubinden. Die

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Emirates sichert sich weitere A380-Flugzeuge

Die Fluggesellschaft Emirates hat sich den Erwerb von zwei weiteren Airbus A380 gesichert. Die Vereinbarung wurde mit der südafrikanischen Bank Investec getroffen und sieht die Übernahme der Flugzeuge nach dem Auslaufen ihrer Leasingverträge vor. Die Transaktion, die als Forward Sale bezeichnet wird, ermöglicht es Emirates, die Flugzeuge zu einem vorab festgelegten Preis zu erwerben und so die Flottenstrategie langfristig abzusichern. Derzeit verfügt die Airline über mehr als 100 Superjumbos in ihrer Flotte. Während viele andere Fluggesellschaften den A380 ausmustern, setzt Emirates weiterhin auf das Großraumflugzeug als zentralen Bestandteil ihrer Flotte. Die Akquise der zwei zusätzlichen Maschinen unterstreicht die Unternehmensstrategie, Kapazitäten für Langstreckenflüge zu sichern. Der Erwerb der Flugzeuge gilt als ein Signal für das Vertrauen von Emirates in die anhaltende Nachfrage auf stark frequentierten internationalen Routen. Er zeigt, daß die Airline den Superjumbo auch in Zukunft als Schlüsselkomponente für ihr Geschäftsmodell betrachtet.

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Kanarische Inseln: Einnahmen aus Tourismus steigen

Die Kanarischen Inseln haben im zweiten Quartal dieses Jahres touristische Einnahmen in Höhe von 4,4 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einem Anstieg von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Nach Angaben des Statistikinstituts Istac verteilten sich die Einnahmen hauptsächlich auf Teneriffa und Gran Canaria, die zusammen für zwei Drittel des Gesamtumsatzes verantwortlich waren. Trotz der steigenden Einnahmen sank jedoch das durchschnittliche Tagesbudget pro Gast von 167 auf 158 Euro. Unterschiede zeigten sich auch nach Herkunftsländern: Gäste aus der Schweiz gaben mit durchschnittlich 174 Euro pro Tag am meisten aus. Dahingegen bildeten italienische Besucher mit 122 Euro das Schlußlicht. Die meisten Touristen übernachteten in Hotels, die mit einem Anteil von 58 Prozent die wichtigste Unterkunftsform blieben. Ein bemerkenswerter Trend ist die hohe Zahl an wiederkehrenden Besuchern; über 70 Prozent der Urlauber waren bereits zuvor auf den Inseln. Knapp die Hälfte der Touristen nutzte Pauschalreiseangebote mit Transport und Unterkunft.

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Norse Atlantic Airways stellt letzte USA-Route ab Skandinavien ein

Die norwegische Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways wird ihre Flugverbindung von Oslo nach New York–JFK im Winterflugplan 2025/26 einstellen. Damit gibt die Langstreckenairline ihre letzte verbliebene Route zwischen Skandinavien und den Vereinigten Staaten auf. Die Einstellung ist Teil einer strategischen Neuausrichtung. Das Unternehmen plant, sein Geschäftsmodell zu ändern und sich künftig stärker auf Wet-Lease-Geschäfte zu konzentrieren. Bei dieser Form der Vermietung stellt die Airline ihre Flugzeuge samt Besatzung, Wartung und Versicherung anderen Fluggesellschaften zur Verfügung. Der Schritt folgt den Herausforderungen im Segment der Low-Cost-Langstreckenflüge. Die Airline hat bereits mehrere unprofitable Routen eingestellt. Der Fokus auf das Wet-Lease-Geschäft ermöglicht es dem Unternehmen, seine Boeing 787-Flotte konstanter auszulasten und sich von den Schwankungen des Linienflugverkehrs unabhängiger zu machen. Die Entscheidung von Norse Atlantic Airways unterstreicht die Schwierigkeiten, die das Geschäftsmodell von Billigfluggesellschaften auf der Langstrecke mit sich bringt. Der Markt für die Wet-Lease-Dienste gilt im Gegensatz dazu als stabil und zunehmend nachgefragt.

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Neue Welle auf Europas Flüssen: Wie Celebrity Cruises das Segment der Flußkreuzfahrten neu belebt

Die amerikanische Kreuzfahrtreederei Celebrity Cruises, bekannt für ihre Schiffe der gehobenen Klasse auf den Weltmeeren, vollzieht den strategischen Schritt in das europäische Flußreisegeschäft. Wie angekündigt, bereitet das Unternehmen seine neue Marke Celebrity River Cruises auf den Stapellauf im Jahre 2027 vor. Die Nachricht hat in der Branche große Aufmerksamkeit erregt, denn der Markteintritt eines so namhaften Akteurs könnte das etablierte Segment der Flußkreuzfahrten in Europa nachhaltig verändern. Ab sofort sind Reservierungen für die Premierensaison möglich, was die Entschlossenheit der Reederei unterstreicht, in diesem hart umkämpften Markt schnell Fuß zu fassen. Das Vorhaben spiegelt das Bestreben wider, ein neues Klientel anzusprechen und das Konzept der „transformativen“ Reise von den Ozeanen auf die Binnenwasserstraßen zu übertragen. Ein neuer Akteur auf den europäischen Wasserstraßen Der Markt für Flußkreuzfahrten in Europa ist von einer Vielzahl von Anbietern geprägt, darunter etablierte Namen wie Viking River Cruises und AmaWaterways. Die meisten dieser Reedereien haben ihre Schiffe und ihr Angebot im Laufe von Jahrzehnten speziell auf die Besonderheiten der europäischen Flüsse zugeschnitten. Das Eintreten von Celebrity Cruises, einer Marke, die zum Kreuzfahrtgiganten Royal Caribbean Group gehört, ist daher ein gewichtiger Schritt. Es ist gewiß, daß das Unternehmen nicht einfach ein bestehendes Geschäftsmodell kopieren, sondern seine bewährte Premium-Philosophie an die kleineren Schiffe und engeren Wasserwege anpassen wird. Mit dem Fokus auf ein gehobenes Design und ein umfassendes Servicepaket zielt Celebrity River Cruises darauf ab, sich durch eine einzigartige Positionierung abzuheben. Das Unternehmen scheint die Überzeugung zu haben, daß die Nachfrage nach einem luxuriösen, aber dennoch zugänglichen Flußreiseerlebnis wächst.

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Condor Holidays nutzt künstliche Intelligenz für Pauschalreisen

Die Fluggesellschaft Condor hat über ihre Tochtergesellschaft Condor Holidays die Einführung eines Systems bekanntgegeben, das auf künstlicher Intelligenz basiert. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen damit der erste deutsche Anbieter, der eine solche Technologie zur Erstellung von Pauschalreisen einsetzt. Das von Neusta Data Intelligence entwickelte System soll Flug- und Hotelpreise analysieren, um automatisch Reisepakete zu erstellen. Ziel ist es, den Kunden Angebote zu präsentieren, die den aktuellen Marktbedingungen entsprechen. Die operative Abwicklung der Reiseangebote übernimmt weiterhin das Partnerunternehmen HLX. Eine weitere Neuerung ist ein digitaler Schieberegler, der es Kunden ermöglichen soll, die Angebote nach ihren eigenen Präferenzen anzupassen. Dies soll eine flexible Reaktion auf die Nachfrage im Reisemarkt ermöglichen. Der Schritt von Condor Holidays ist eine Reaktion auf den zunehmenden Wettbewerb in der Branche. Auch andere Fluggesellschaften, wie die Konkurrenz von Eurowings, bauen ihr Geschäft mit Pauschalreisen aus. Die Nutzung von künstlicher Intelligenz in diesem Bereich gilt als Indikator für die fortschreitende Digitalisierung der Reisebranche.

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Paketversand in Österreich wächst weiter, Briefvolumen schrumpft

Ein neuer Jahresbericht des RTR Post Monitor bestätigt die anhaltenden Trends auf dem österreichischen Postmarkt. Im Jahr 2024 wurden in Österreich rund 430 Millionen Pakete befördert, was eine Steigerung von über 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Gleichzeitig ist das Briefvolumen weiter rückläufig. Die inländischen Briefsendungen gingen um 6,1 Prozent zurück und beliefen sich auf 480,9 Millionen Stück. Die Entwicklung bei den Paketen ist laut dem Bericht eine direkte Folge des weiter wachsenden Online-Handels, der dazu führt, daß immer mehr Güter an Privatkunden versendet werden. Als Reaktion auf das steigende Paketvolumen hat die Branche die Infrastruktur für die Zustellung massiv ausgebaut. Die Anzahl der Abholstationen in Österreich hat sich im vergangenen Jahr auf über 3.200 mehr als verdoppelt. Das Land reiht sich damit im europäischen Mittelfeld ein. Der Bericht weist zudem auf eine Verlagerung des Kaufverhaltens der Verbraucher weg vom stationären Handel hin zum Internet hin. Die Zunahme des grenzüberschreitenden Online-Handels führt laut den Autoren des Berichts dazu, daß Wertschöpfung in der österreichischen Wirtschaft teilweise ins Ausland abfließt.

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Der stille Aufbruch: Wie die Nebensaison den Reisemarkt neu gestaltet

Die Reisegewohnheiten der Menschen in Europa wandeln sich grundlegend. Eine neue Umfrage der globalen Reise-App Skyscanner offenbart, daß die traditionelle Vorstellung der Hauptsaison, die sich auf die Sommermonate und Schulferien beschränkt, zunehmend an Bedeutung verliert. Die Flexibilität der Reisenden nimmt zu, und damit auch die Attraktivität der sogenannten Nebensaison. Mehr als ein Drittel aller Reisenden, 38 Prozent, faßt den Entschluß, die Sommerzeit durch Reisen in der Nebensaison besser zu nutzen. Sogar 44 Prozent meiden gezielt die Monate der Hauptsaison, um den Menschenmassen und den hohen Preisen zu entgehen. Dies zeigt, daß sich der Reisemarkt in einer tiefgreifenden Transformation befindet. Der September, der gewiß als einer der beliebtesten Monate der Nebensaison gilt, zieht dabei Reisende an, die nicht an feste Urlaubszeiten gebunden sind. Er verspricht die Vorzüge weniger überfüllter Orte, gepaart mit den immer noch angenehm warmen Temperaturen in vielen europäischen und nordafrikanischen Regionen. Die Freiheit der Flexibilität: Warum der Herbst zur neuen Hauptsaison wird Der Bericht von Skyscanner zeichnet ein klares Bild des modernen Reisenden, dessen Entscheidung nicht mehr primär von den Ferienzeiten, sondern von der Flexibilität und dem Preis geleitet wird. Die Reiseexpertin Friederike Burge von Skyscanner hebt hervor, daß ein Großteil der Reisenden, nämlich 79 Prozent, bereit ist, ihre Reisedaten zu ändern, um Geld zu sparen. Dieses Verhalten hat einen erheblichen Einfluß auf die Preisgestaltung und die Auslastung der Fluggesellschaften. So bieten Flüge an günstigeren Wochentagen, die oft in die Nebensaison fallen, erhebliche Einsparungspotentiale. Dieses Umdenken ist nicht nur eine Folge der Preisempfindlichkeit, sondern auch ein Ausdruck eines

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Österreich nähert sich europäischem Standard bei Kartenzahlung an

Die Zahl der Zahlungsterminals in Österreich ist stark angestiegen und hat sich seit 2022 auf nunmehr 30 Terminals pro 1.000 Einwohner verdoppelt. Damit erreicht das Land nahezu den bereinigten EU-Durchschnitt. Österreich hat sich somit an die Dichte in Nachbarländern wie der Schweiz und Tschechien angeglichen. Der offizielle EU-Durchschnitt liegt bei rund 38 Terminals pro 1.000 Einwohner, wobei dieser Wert durch Länder mit einer sehr hohen Dichte wie die Niederlande stark beeinflußt wird. Im Vergleich dazu bleibt Deutschland mit lediglich 15 Terminals deutlich zurück. Der Anstieg in Österreich wird hauptsächlich durch den Tourismussektor getrieben, da ausländische Gäste zunehmend bargeldlose Zahlungen erwarten. Auch der technologische Fortschritt, insbesondere mobile Lösungen, die Smartphones in Bezahlterminals verwandeln, ermöglicht Kleinbetrieben einen einfacheren Zugang zur Kartenzahlung. Marktanalysen legen nahe, daß die Einführung bargeldloser Zahlungen den Umsatz von Händlern steigern und gleichzeitig Kosten sowie Risiken im Umgang mit Bargeld verringern kann. Die Zunahme der Zahlungsterminals gilt als wichtiger Faktor für die Stärkung des Wirtschaftsstandortes.

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