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Iberia plant Airbus A321XLR auf innereuropäischen Routen

Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat ihren aktuellen Sommerflugplan ab Madrid angepaßt und wird Anfang August 2025 den neuen Flugzeugtyp Airbus A321XLR auf ausgewählten innereuropäischen Verbindungen einsetzen. Dies berichtet das Portal „Aeroroutes“ unter Berufung auf Flugplandaten. Der Einsatz dieses Langstreckenjets auf kürzeren Strecken dient voraussichtlich der Erprobung und dem Training der Besatzungen, bevor er auf den dafür vorgesehenen transatlantischen Routen eingesetzt wird. Einer der geplanten Einsätze sieht vor, daß Iberia am 2. August 2025 mit dem Airbus A321XLR nach Zürich fliegt. Weitere innereuropäische Routen, auf denen das Flugzeug zum Einsatz kommen soll, sind die Verbindungen von Madrid nach Paris-Charles de Gaulle am 5. August sowie von Madrid nach Paris-Orly vom 1. bis 3. August. Der Airbus A321 XLR, dessen erste Auslieferung an Iberia bereits im Oktober 2024 erfolgte, ist primär für Langstreckenflüge konzipiert und kann mit einer Reichweite von bis zu 8.700 Kilometern Ziele bedienen, die zuvor typischerweise Großraumflugzeugen vorbehalten waren. Der Einsatz des A321XLR auf inner-europäischen Strecken ist in der Luftfahrtbranche ein übliches Verfahren, um die Betriebsabläufe zu testen und das Personal mit dem neuen Fluggerät vertraut zu machen, bevor es auf seinen eigentlichen Langstreckeneinsätzen, beispielsweise nach Nord- und Südamerika, zum Zuge kommt. Iberia plant bereits Langstreckenverbindungen mit diesem Typ, darunter Strecken in die Vereinigten Staaten und Brasilien. Mit einer typischen Sitzplatzkonfigurierung von etwa 182 Sitzen in zwei Klassen (Business und Economy) bietet der Schmalrumpfjet eine effiziente Option für längere Routen mit geringerem Passagieraufkommen.

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Condor klagt gegen EU-Freigabe der Lufthansa-Ita-Fusion: Wettbewerb im Luftraum unter Druck

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat im Mai eine Klage gegen die Europäische Kommission eingereicht, um die Genehmigung des Zusammenschlusses zwischen der Lufthansa und der italienischen Fluggesellschaft Ita Airways für nichtig erklären zu lassen. Die Details dieser Klage mit dem Aktenzeichen T-320/25 sind jüngst im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht worden. Condor wendet sich damit gegen den Beschluß der Kommission vom 3. Juli 2024, der die Beteiligung der staatlichen italienischen Airline Ita Airways durch Lufthansa unter Auflagen genehmigte. Dieser juristische Schritt unterstreicht die anhaltenden Bedenken hinsichtlich des Wettbewerbs im europäischen Luftverkehrsmarkt, insbesondere in Bezug auf die Marktmacht der großen Netzwerk-Carrier. Die umstrittene Genehmigung und Condors Kernargumente Die Europäische Kommission hatte im Juli 2024 grünes Licht für den Einstieg der Lufthansa bei Ita Airways gegeben. Die Vereinbarung sah vor, daß Lufthansa zunächst 41 Prozent der Anteile an Ita erwirbt und diese später sukzessive aufstocken kann. Diese Transaktion war jedoch an umfangreiche Zusagen gebunden, welche den Wettbewerb in bestimmten Märkten erhalten sollten. Solche Auflagen sind ein Standardinstrument der EU-Fusionskontrolle, um die negativen Auswirkungen von Unternehmenszusammenschlüssen auf den Markt zu minimieren. Condor stützt ihre Klage auf fünf zentrale Argumente und wirft der Kommission vor, gegen die EU-Fusionskontrollverordnung verstoßen zu haben. Konkret bemängelt die Ferienfluggesellschaft, daß nicht alle betroffenen Märkte ermittelt und nicht alle relevanten Tatsachen bei der Entscheidung gewürdigt wurden. Ein Kernpunkt der Fusionskontrolle ist die präzise Definition der relevanten Märkte, um Wettbewerbsverzerrungen zu erkennen. Condor argumentiert offenbar, daß die Kommission hier einen zu engen oder fehlerhaften Blickwinkel eingenommen habe. Ein weiterer Kritikpunkt Condors

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Wizz Air lanciert neue App-Funktion „My Journey“ zur Reiseverwaltung

Die Fluggesellschaft Wizz Air führt eine neue Funktion in ihrer mobilen App ein, die Passagieren unter dem Titel „My Journey“ eine Echtzeit-Verwaltung ihrer Flüge ermöglichen soll. Dieses neue Instrument zielt darauf ab, Reisenden während ihrer Reise und insbesondere bei unerwarteten Störungen eine stressfreie Navigation zu bieten. Die Einführung erfolgt zu einem Zeitpunkt, da der europäische Flugverkehr nach Angaben von Eurocontrol im Sommer um weitere fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr zunehmen und das Niveau vor der Covid-Pandemie übertreffen wird. In Anbetracht möglicher Störungen, die außerhalb der Kontrolle der Fluggesellschaften liegen können – etwa durch unzureichende Kapazitäten bei der Flugsicherung in einigen Theilen Europas oder durch extreme Wetterbedingungen – soll „My Journey“ Passagieren wichtige Informationen und Unterstützung direkt auf ihrem Smartphone bieten. Reisende erhalten über ihr Smartphone neben Nachrichten über andere Kanäle (Anrufe, SMS, E-Mails) nun Auskünfte zum Flugstatus, Details zu Check-in, Boarding-Zeit und Gate-Nummer. Die Funktion liefert zudem sofortige Information, ob Anspruch auf Essensgutscheine oder Hotelübernachtungen besteht, und ermöglicht es, Prämien (Mahlzeiten, Hotelübernachtung, Entschädigung) direkt in der App einzulösen. Ferner können alternative Reiseoptionen wie Umbuchungen, Rückerstattungen oder die Annahme eines von der Fluggesellschaft vorgeschlagenen neuen Fluges stressfrei gewählt werden. Boglarka Spak, Head of Customer Experience bei Wizz Air, erklärte, daß es nicht nur ums Fliegen gehe, sondern darum, in frustrierenden Momenten die Kontrolle zu behalten. „My Journey ist die ultimative Lösung für unsere Passagiere – sie ermöglicht es ihnen, ihr Reiseerlebnis selbst in die Hand zu nehmen, egal was passiert.“ Dies sei ein weiterer Schritt im Rahmen der „Customer First Compass“-Initiative,

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Norwegian kauft weitere Boeing 737-800 Flugzeuge

Die norwegische Billigfluggesellschaft Norwegian hat den Erwerb von drei weiteren Flugzeugen des Typs Boeing 737-800 aus ihrer eigenen Leasingflotte vereinbart. Der Abschluß der Transaktion wird für das dritte Quartal dieses Jahres erwartet. Diese Maßnahme ist Teil der konsequenten Strategie des Unternehmens, Leasingflugzeuge zurückzukaufen und damit die langfristigen Betriebskosten zu senken. Norwegian plant, die Anschaffung der Flugzeuge zunächst aus vorhandenen Barmitteln zu finanzieren und anschließend eine langfristige Finanzierung zu arrangieren. Aus diesem Geschäft erwartet die Airline einen einmaligen Buchgewinn von etwa 260 Millionen norwegischen Kronen, was umgerechnet rund 22 Millionen Euro entspricht. Bereits im März dieses Jahres hatte Norwegian den Erwerb von zehn Boeing 737-800 aus der Leasingflotte bekanntgegeben, was die Fortsetzung dieser Strategie unterstreicht. Die Boeing 737-800 bildet das Rückgrat der Norwegian-Flotte für Kurz- und Mittelstreckenverbindungen. Das Flugzeugmodell gilt in der Luftfahrtbranche als bewährt und kostengünstig im Betrieb. In der Vergangenheit hatte Norwegian stark auf Leasing gesetzt, um ihr Wachstum zu finanzieren. Nach einer umfassenden Restrukturierung während der Corona-Pandemie verfolgt die Fluggesellschaft jedoch eine konservativere Finanzstrategie. Seit der Krise konzentriert sich Norwegian ausschließlich auf profitable Kurzstreckenverbindungen innerhalb Europas. Die Airline hatte zuvor auch Langstreckenflüge angeboten, diese jedoch eingestellt. Das derzeitige Geschäftsmodell ist auf kostengünstige Punkt-zu-Punkt-Verbindungen im skandinavischen und europäischen Markt ausgerichtet, um die Rentabilität zu sichern und die finanzielle Stabilität des Unternehmens zu gewährleisten.

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Historisches Urteil: Internationales Gericht verurteilt Rußland für MH17-Abschuß

Elf Jahre nach dem verheerenden Abschuß von Malaysia Airlines Flug 17 (MH17) über der Ostukraine hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Rußland für den Angriff auf den zivilen Luftverkehr verantwortlich gemacht. Dieses Urteil markiert die erste offizielle Feststellung der Schuld Rußlands durch ein internationales Gericht in dieser Angelegenheit. Die Entscheidung des EGMR fügt sich ein in eine Reihe von Erkenntnissen anderer Institutionen, die bereits zuvor zu demselben Schluß gekommen waren. Der Vorfall vom 17. Juli 2014, bei dem alle 298 Menschen an Bord einer Boeing 777-200ER ihr Leben verloren, bleibt ein tragisches Kapitel in der Geschichte der zivilen Luftfahrt und hat weitreichende juristische und politische Konsequenzen. Die Chronologie einer Tragödie und die Untersuchungsergebnisse Am 17. Juli 2014 befand sich Malaysia Airlines Flug 17, eine Boeing 777-200ER, auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur. Das Flugzeug wurde über einem umkämpften Gebiet in der Ostukraine von einer Luftabwehrrakete getroffen. Alle 298 Insassen, darunter 196 aus den Niederlanden, 38 Australier und vier Deutsche, fanden den Tod. Dieser Tag jährt sich in wenigen Tagen zum elften Male und ist tief im kollektiven Gedächtnis der betroffenen Nationen verankert. Die internationalen Ermittlungen, welche unter der Führung der niederländischen Sicherheitsbehörden stattfanden, kamen zu dem Schluß, daß das Flugabwehrsystem vom Typ Buk, welches die Rakete abfeuerte, von einer russischen Militärbasis aus über die Grenze in die Ostukraine gebracht und nach dem Abschuß wieder zurücktransportiert worden war. Dies wurde unter anderem durch detaillierte Analysen von Radardaten, Satellitenbildern, Telekommunikationsabfangungen und Zeugenaussagen belegt, wie der **Dutch Safety Board (DSB)**

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Emirates verlängert Flugstopp nach Teheran

Die Fluggesellschaft Emirates hat ihren Flugstopp in die iranische Hauptstadt Teheran bis zum 17. Juli 2025 verlängert. Die in Dubai ansässige Golf-Airline begründete diese Entscheidung in einer Stellungnahme mit „operativen Gründen“. Diese Maßnahme folgt einer bereits bestehenden Aussetzung der Flüge und deutet auf anhaltende Herausforderungen oder Anpassungen im Flugbetrieb hin, die den iranischen Luftraum betreffen könnten. Die genauen Umstände der „operativen Gründe“ wurden von Emirates nicht näher erläutert. Solche Entscheidungen können verschiedene Ursachen haben, darunter Anpassungen der Flugrouten, technische Überprüfungen oder Änderungen der Luftverkehrsberechtigungen. Airlines im Nahen Osten und darüber hinaus passen ihre Flugpläne regelmäßig an, um auf dynamische Gegebenheiten in der Region zu reagieren und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Fluggesellschaften wie Lufthansa hatten zuvor ebenfalls ihre Verbindungen nach Teheran ausgesetzt und dabei ähnliche Begründungen angeführt. Dies deutet darauf hin, daß die Entscheidung von Emirates nicht isoliert ist, sondern möglicherweise im Zusammenhang mit einer breiteren Lageeinschätzung der Luftverkehrssicherheit oder -effizienz in der Region steht. Passagiere, die von dieser Verlängerung betroffen sind, werden gebeten, sich direkt an Emirates zu wenden, um Informationen zu Umbuchungen oder Erstattungen zu erhalten.

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Pro Flughafen begrüßt neues Betriebskonzept für Frankfurt

Die Bürgeraktion Pro Flughafen hat sich positiv zum Entwurf eines neuen Betriebskonzepts für den Flughafen Frankfurt geäußert. Die Organisation, die die Interessen flughafenfreundlicher Akteure vertritt, bewertet das prognostizierte Verkehrswachstum als eine positive Entwicklung für die gesamte Rhein-Main-Region. Der Vorsitzende Ernö Theuer betonte, jeder zusätzliche Flug stelle eine wirtschaftliche Chance dar. Er kritisierte zugleich, daß die Erholung des Flugverkehrs nach der Corona-Krise durch politische Entscheidungen erschwert worden sei. Das vorgeschlagene neue Betriebskonzept für den größten deutschen Flughafen befindet sich derzeit in der Diskussion innerhalb politischer Gremien und der breiten Öffentlichkeit. Verschiedene Interessengruppen bringen hierbei unterschiedliche Positionen zu den geplanten Änderungen ein. Die Bürgeraktion Pro Flughafen hebt hervor, daß ein vitaler Flughafenbetrieb nicht nur Arbeitsplätze sichere, sondern auch die internationale Anbindung und Wettbewerbsfähigkeit der Region stärke. Sie sehen in der Steigerung des Verkehrsaufkommens einen wichtigen Faktor für die regionale Wirtschaft. Die Bürgeraktion Pro Flughafen übte zudem Kritik an der medialen Berichterstattung über das neue Konzept. Sie bezeichnete diese als unzureichend recherchiert, was auf eine mangelnde Differenzierung in der Darstellung der komplexen Materie hindeuten könnte. Die Debatte um den Flughafen Frankfurt ist seit Jahren von verschiedenen Interessen geprägt, die von der Befürwortung eines Ausbaus bis hin zu Forderungen nach Einschränkungen des Flugbetriebs reichen. Das neue Betriebskonzept ist ein weiterer Baustein in dieser fortwährenden Diskussion um die Zukunft des Standortes.

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Qantas-Cyberangriff: Keine finanziellen Daten entwendet

Die australische Fluggesellschaft Qantas hat in einer aktuellen Mitteilung bestätigt, daß bei dem kürzlich erfolgten Cyberangriff auf ein System ihres Callcenters keine finanziellen Daten von Kunden entwendet wurden. Diese Entwarnung betrifft Kreditkarteninformationen, persönliche Finanzdaten und Paßinformationen, da diese glücklicherweise nicht in dem kompromittierten System gespeichert waren. Dennoch sind die persönlichen Details von rund 5,7 Millionen einzigartigen Kunden betroffen, wovon bei etwa vier Millionen Datensätze Namen, E-Mail-Adressen und Qantas Frequent Flyer-Details kompromittiert wurden. Der Vorfall, der am 2. Juli 2025 bekannt wurde und über eine Drittanbieter-Plattform in einem der Callcenter der Fluggesellschaft erfolgte, hat die Bedeutung robuster Cybersicherheitsmaßnahmen im Luftfahrtsektor einmal mehr hervorgehoben und wirft Fragen nach der Sicherheit in der Lieferkette auf. Umfang der Kompromittierung und betroffene Datenfelder Die forensische Analyse des angegriffenen Systems hat gezeigt, daß 5,7 Millionen einzigartige Kundendatensätze darin gespeichert waren. Qantas präzisierte, daß die spezifischen Datenfelder, die kompromittiert wurden, von Kunde zu Kunde variieren. Von diesen 5,7 Millionen Datensätzen wurden etwa vier Millionen kompromittiert, welche Namen, E-Mail-Adressen und Qantas Frequent Flyer-Details enthielten. Innerhalb dieser vier Millionen Datensätze enthielten 1,2 Millionen Kundendatensätze ausschließlich Namen und E-Mail-Adressen. Die übrigen 2,8 Millionen Datensätze umfaßten zusätzlich Frequent Flyer-Nummern. Ein Großteil dieser letzteren Gruppe enthielt zudem Informationen zum Statuslevel des Frequent Flyer-Programms, und ein kleinerer Teil wies auch Angaben zum Punktestand und zu den Status-Gutschriften auf. Für die verbleibenden 1,7 Millionen Kunden waren in den kompromittierten Datensätzen weitere Informationen enthalten: Qantas betonte, daß Paßwörter, PINs und Anmeldedaten für Frequent Flyer-Konten nicht betroffen waren und die kompromittierten Daten nicht ausreichen, um Zugang

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Condor erweitert Langstreckenangebot für Sommer 2026

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor wird ihr Langstreckenprogramm für die Sommersaison 2026 deutlich ausbauen. Dies geht aus einem Bericht von „Aeroroutes“ hervor. Demnach erhöht die Airline ihre Frequenzen auf vier ausgewählten interkontinentalen Routen ab ihrem Drehkreuz Frankfurt, um der steigenden Nachfrage nach Fernreisezielen gerecht zu werden. Ab dem 1. Mai 2026 steigert Condor die Frequenz ihrer Verbindung nach Bangkok (Thailand) von fünf auf sieben wöchentliche Flüge. Damit wird die bereits im Winterflugplan eingeführte Erhöhung der Frequenzen nun auch auf die Sommersaison ausgeweitet, was Reisenden eine tägliche Verbindung in die thailändische Hauptstadt ermöglicht. Ebenfalls ab dem 2. Mai 2026 erhöht Condor ihre Flüge nach Johannesburg (Südafrika) von drei auf vier pro Woche, was die Anbindung an den südlichen Teil Afrikas verstärkt. Gleichzeitig wird die Frequenz der Flüge nach Panama City (Panama) von zwei auf drei wöchentliche Verbindungen aufgestockt, was die Erreichbarkeit Mittelamerikas verbessert. Eine weitere Frequenzerhöhung betrifft die Strecke nach Calgary in der kanadischen Provinz Alberta. Ab dem 14. Juni 2026 wird diese Route viermal statt dreimal pro Woche bedient. Condor setzt auf allen genannten Langstreckenverbindungen moderne Flugzeuge des Typs Airbus A330neo ein. Dieser Flugzeugtyp ist für seine Reichweite und Effizienz auf Langstrecken bekannt und wird bereits seit einiger Zeit in der Flotte der Airline eingesetzt. Die Anpassung des Flugplans spiegelt die strategische Ausrichtung von Condor wider, ihren Kunden ein breiteres und flexibleres Angebot an Langstreckenzielen zu unterbreiten und auf die Erholung des internationalen Reiseverkehrs zu reagieren.

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Rätsel um Air-India-Absturz: Fokus auf Cockpit-Schalter

Die Untersuchung des tragischen Absturzes einer Boeing 787 von Air India konzentriert sich nach der Analyse der Flug- und Stimmdatenrekorder angeblich auf ein mögliches Umlegen der Treibstoffkontrollschalter im Cockpit. Dies geht aus Berichten hervor, die sich auf anonyme Quellen in Ermittlerkreisen stützen. Während bislang keinerlei Hinweise auf ein mechanisches Versagen des Flugzeugs gefunden wurden, werfen die neuen Erkenntnisse Fragen nach menschlichem Handeln im Vorfeld des Unglücks auf. Die genauen Umstände des Absturzes, welcher die ambitionierten Pläne Indiens, zu einem globalen Luftfahrt-Hub aufzusteigen, überschatten, werden mit Spannung erwartet. Der erste offizielle Zwischenbericht zu dem Vorfall wird in den kommenden Tagen erwartet. Die Blackboxes im Fokus: Suche nach der Ursache Nachdem die Daten der Flug- und Stimmdatenrekorder, der sogenannten Blackboxes, ausgelesen wurden, richten sich die Augen der Ermittler offenbar auf die Treibstoffkontrollschalter (Fuel-Control-Switches) im Cockpit der verunglückten Boeing 787. Diese Schalter sind dafür zuständig, die Kerosinversorgung der beiden Triebwerke des Flugzeugs zu steuern. Die Nachrichtenagentur Reuters zitierte drei anonyme Quellen, die angaben, daß die Untersuchung sich auf spezifische Aktionen mit diesen Schaltern konzentriere, ohne jedoch Details zu nennen. Bislang habe die Untersuchung keinerlei Erkenntnisse über ein mechanisches Versagen des Flugzeugs ergeben. Dies ist eine wichtige Information, da sie die Möglichkeit eines technischen Defekts als primäre Absturzursache vorerst ausschließt. Ebenso wurde keine Mitteilung an andere Airlines herausgegeben, welche Änderungen beim Betrieb der Boeing 787 empfohlen hätte – ein Indiz dafür, daß kein generelles Problem mit dem Flugzeugtyp angenommen wird, welches sofortige Maßnahmen erfordern würde. Die Webseite „The Air Current“ hatte als erste über

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