
Rätsel um Air-India-Absturz: Fokus auf Cockpit-Schalter
Die Untersuchung des tragischen Absturzes einer Boeing 787 von Air India konzentriert sich nach der Analyse der Flug- und Stimmdatenrekorder angeblich auf ein mögliches Umlegen der Treibstoffkontrollschalter im Cockpit. Dies geht aus Berichten hervor, die sich auf anonyme Quellen in Ermittlerkreisen stützen. Während bislang keinerlei Hinweise auf ein mechanisches Versagen des Flugzeugs gefunden wurden, werfen die neuen Erkenntnisse Fragen nach menschlichem Handeln im Vorfeld des Unglücks auf. Die genauen Umstände des Absturzes, welcher die ambitionierten Pläne Indiens, zu einem globalen Luftfahrt-Hub aufzusteigen, überschatten, werden mit Spannung erwartet. Der erste offizielle Zwischenbericht zu dem Vorfall wird in den kommenden Tagen erwartet. Die Blackboxes im Fokus: Suche nach der Ursache Nachdem die Daten der Flug- und Stimmdatenrekorder, der sogenannten Blackboxes, ausgelesen wurden, richten sich die Augen der Ermittler offenbar auf die Treibstoffkontrollschalter (Fuel-Control-Switches) im Cockpit der verunglückten Boeing 787. Diese Schalter sind dafür zuständig, die Kerosinversorgung der beiden Triebwerke des Flugzeugs zu steuern. Die Nachrichtenagentur Reuters zitierte drei anonyme Quellen, die angaben, daß die Untersuchung sich auf spezifische Aktionen mit diesen Schaltern konzentriere, ohne jedoch Details zu nennen. Bislang habe die Untersuchung keinerlei Erkenntnisse über ein mechanisches Versagen des Flugzeugs ergeben. Dies ist eine wichtige Information, da sie die Möglichkeit eines technischen Defekts als primäre Absturzursache vorerst ausschließt. Ebenso wurde keine Mitteilung an andere Airlines herausgegeben, welche Änderungen beim Betrieb der Boeing 787 empfohlen hätte – ein Indiz dafür, daß kein generelles Problem mit dem Flugzeugtyp angenommen wird, welches sofortige Maßnahmen erfordern würde. Die Webseite „The Air Current“ hatte als erste über








