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Qazaq Air wird zu Vietjet Qazaqstan – Neue Airline-Marke entsteht durch strategische Übernahme

Die kasachische Fluggesellschaft Qazaq Air und die vietnamesische VietJetAir werden unter einer neuen Marke namens Vietjet Qazaqstan fusionieren und damit die bisherige Marke Qazaq Air ersetzen. Dieser Schritt folgt auf die Übernahme einer 51-prozentigen Beteiligung an der zuvor mehrheitlich staatlichen Qazaq Air durch ein Konsortium namens Central Asia Aviation Holdings Limited Ende des Jahres 2024. Das Konsortium ist eine Tochtergesellschaft des vietnamesischen Mischkonzerns Sovico Group JSC und der Kazasia Holdings Limited. Sovico ist der Gründer von VietJetAir und bleibt ein bedeutender Anteilseigner der Fluggesellschaft. Nurlan Zhakupov, der Vorsitzende des kasachischen Staatsfonds Samruk Kazyna, begrüßte diesen Schritt: „Wir schätzen die Absicht der Sovico Group und von VietJetAir, sich unter der neuen Marke Vietjet Qazaqstan an der Geschäftsführung und dem operativen Geschäft von Qazaq Air zu beteiligen, sehr. Die Erweiterung des Streckennetzes in der Region wird die Transportkonnektivität verbessern und neue wirtschaftliche Wachstumspunkte schaffen.“ Samruk Kazyna war zuvor Alleineigentümer von Qazaq Air im Auftrag der kasachischen Regierung. Der Kaufpreis für die 51-prozentige Beteiligung wurde von keiner der Parteien bekanntgegeben, obwohl die Regierung zuvor Einnahmen von rund zwei Milliarden Tenge (etwa 3,9 Millionen US-Dollar) erwartet hatte. In einer Erklärung von VietJetAir vom 6. Mai 2025 heißt es: „Als Low-Cost-Airline der neuen Generation wird Vietjet Qazaqstan voraussichtlich eine strategische Luftbrücke sein, die Kasachstan mit Vietnam, Südostasien und globalen Luftfahrtdrehkreuzen verbindet. Die Fluggesellschaft wird die wachsende Reisenachfrage in Kasachstan bedienen und gleichzeitig den grenzüberschreitenden Tourismus, Handel und die Logistik in ganz Asien ankurbeln.“ Flotte von Boeing 737 und Unterstützung durch Boeing Vietjet Qazaqstan wird eine

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Wizz Air nimmt neue Nonstopverbindung zwischen Vilnius und Catania auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat eine neue Nonstopflugverbindung zwischen Vilnius in Litauen und Catania auf Sizilien eingerichtet. Die neue Strecke wird ab dem 5. Mai 2025 zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, bedient. Dies gab die Fluggesellschaft bekannt. Die neue Verbindung soll die Reisemöglichkeiten für litauische Passagiere erweitern und einen besseren Zugang zu einem der beliebtesten Urlaubsziele Italiens ermöglichen. Wizz Air und die litauischen Flughäfen hoben bei der Vorstellung der neuen Route die Attraktivität Catanias mit seiner historischen Architektur, den lebhaften Märkten und der Nähe zum Ätna hervor. Man erwartet, daß die Strecke besonders für die Sommerreisezeit attraktiv sein wird. Mit der Aufnahme dieser neuen Nonstopverbindung baut Wizz Air ihr Streckennetz ab Vilnius weiter aus und reagiert auf die steigende Nachfrage nach direkten Verbindungen zu beliebten Urlaubszielen in Südeuropa. Catania, die zweitgrößte Stadt Siziliens, ist nicht nur für ihre Geschichte und Kultur bekannt, sondern auch ein idealer Ausgangspunkt zur Erkundung der Ostküste der Insel.

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ITA Airways‘ Vielfliegerprogramm Volare erreicht drei Millionen Mitglieder

Das Vielfliegerprogramm Volare der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways feiert einen Erfolg: Wie die Airline mitteilte, hat das erst drei Jahre alte Programm die Marke von drei Millionen Mitgliedern überschritten. Dieses Wachstum wurde mit besonderen Prämien für die Passagiere gewürdigt. Die Gründung von Volare erfolgte, nachdem klar wurde, daß ITA Airways das bestehende Vielfliegerprogramm „Mille Miglia“ ihres Vorgängers Alitalia nicht übernehmen konnte. Seit dem Start im Jahr 2022 hat sich Volare kontinuierlich weiterentwickelt und bietet seinen Mitgliedern nun auch die Möglichkeit, bei bestimmten Partnerfluggesellschaften Punkte und Meilen zu sammeln. Nach der Gründung im November 2021 und der Aufnahme des Flugbetriebs im Oktober 2022 stand ITA Airways vor der Herausforderung, ein eigenes Vielfliegerprogramm zu etablieren. Die Europäische Kommission hatte entschieden, daß ITA Airways das frühere „Mille Miglia“-Programm von Alitalia nicht erwerben durfte. Daraufhin wurde Volare ins Leben gerufen. ITA Airways schloß bald darauf eine Vereinbarung mit Korean Air über das gegenseitige Sammeln und Einlösen von Meilen. Innerhalb eines Jahres erreichte das Programm bereits eine Million Mitglieder. Zum dritten Geburtstag des Programms am 14. April 2025 überstieg die Gesamtzahl der Mitglieder nun die Drei-Millionen-Marke, wie Emiliana Limosani, CEO von Volare und Chief Commercial Officer von ITA Airways, erklärte: „Das Erreichen von drei Millionen Vielfliegern in weniger als drei Jahren zeugt vom Vertrauen und der Begeisterung, die unsere Kunden Volare entgegenbringen. Wir feiern diesen Erfolg mit Stolz, aber auch mit einem Gefühl der Verantwortung. (…) Wir sind bestrebt, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln, um unseren Mitgliedern ein Treueprogramm zu bieten, das lohnend, transparent und auf ihre

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American Airlines und Qantas bauen Angebot zwischen Nordamerika und Australien aus

Die Fluggesellschaft American Airlines wird ab dem 5. Dezember 2025 eine neue Verbindung von Los Angeles (LAX) nach Brisbane (BNE) aufnehmen. Zudem wird die Fluggesellschaft die Strecke von Dallas (DFW) nach Brisbane im Oktober wieder bedienen und dabei ihre modernisierten Boeing 787-9 Flugzeuge einsetzen. Gleichzeitig wird Qantas ab dem 3. Dezember die Verbindung von Dallas nach Melbourne (MEL) auf tägliche Flüge erhöhen und ab Januar täglich mit Airbus A380 Maschinen von Dallas nach Sydney (SYD) fliegen. Durch diese Maßnahmen der beiden Fluggesellschaften entsteht das nach eigenen Angaben umfassendste Netzwerk zwischen Nordamerika und Australien. Dies soll sowohl dem erhöhten Reiseverkehr während der Hauptferienzeiten entgegenkommen als auch einen breiteren Zugang zum Südpazifik ermöglichen. Die enge Kooperation zwischen American Airlines und Qantas zielt darauf ab, den Passagieren mehr Reiseoptionen und eine bessere Konnektivität zwischen den Kontinenten zu bieten. Die neuen und erweiterten Flugverbindungen unterstreichen die wachsende Nachfrage nach Reisen zwischen den Vereinigten Staaten und Australien. Die eingesetzten Flugzeugtypen, wie die Boeing 787-9 von American Airlines mit ihren modernisierten Kabinen und die Großraumflugzeuge vom Typ Airbus A380 von Qantas, sollen den Reisekomfort für die Passagiere erhöhen.

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Airbus-Chef Faury fordert Vergeltungszölle auf Boeing bei Eskalation des Handelsstreits

Der Chef des europäischen Flugzeugbauers Airbus, Guillaume Faury, hat sich entschieden für die Einführung von Vergeltungszöllen auf Flugzeuge des US-Konkurrenten Boeing ausgesprochen. Dies solle geschehen, falls die von den Vereinigten Staaten erhobenen Zölle auf europäische Flugzeuge in Höhe von zehn Prozent beibehalten oder sogar noch erhöht werden sollten. Faury äußerte seine Haltung in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. Faury betonte seine Hoffnung, daß die Zölle im Anschluß an ein solches Kräftemessen wieder vollständig aufgehoben würden („auf Null gesetzt“). Er warnte davor, daß ein Handelskrieg für die gesamte Luftfahrtindustrie „verlustbringend“ wäre. Diese Aussage unterstreicht die Sorge des Airbus-Chefs vor einer Eskalation, die nicht nur die Hersteller, sondern auch die Fluggesellschaften und letztendlich die Passagiere treffen würde. Der Airbus-Chef erinnerte an einen fünf Jahre zurückliegenden Handelsstreit zwischen der Europäischen Union und den USA vor der Welthandelsorganisation (WTO). Damals hatte Europa als Reaktion auf US-Zölle seinerseits höhere Einfuhrabgaben auf amerikanische Produkte erhoben. Nach diesem Schlagabtausch seien die Zölle schließlich wieder aufgehoben worden. Faury forderte die EU auf, sich an diesem Präzedenzfall zu orientieren, sollte die US-Regierung ihre Zölle auf europäische Flugzeuge nicht zurücknehmen. Vergeltungszölle als Druckmittel in Verhandlungen Sollten die laufenden Verhandlungen zwischen der EU und den USA keine Einigung bringen, so Faury, „kann ich mir vorstellen, daß es – und das ist unser Wunsch – die Einführung gegenseitiger Zölle auf Flugzeuge geben wird, um eine höhere Verhandlungsebene zu erzwingen“. Er betonte, daß ein Handelskrieg für „niemanden eine gute Nachricht“ sei. Gleichzeitig äußerte sich der Chef von Airbus zuversichtlich, daß Boeing von

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Flugtaxi-Hersteller Volocopter peilt Zulassung nun für 2026 an

Beim badischen Flugtaxi-Pionier Volocopter verschieben sich die Pläne für die Aufnahme des Passagierbetriebs. Nach der Übernahme durch den chinesischen Konzern Wanfeng wird die angestrebte Musterzulassung durch die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) nun erst für das Jahr 2026 erwartet. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte dies auf Anfrage und begründete die Verzögerung mit dem durchlaufenen Insolvenzverfahren und den damit verbundenen Umstrukturierungsmaßnahmen. Ursprünglich hatte das Unternehmen aus Bruchsal bei Karlsruhe gehofft, bereits im vergangenen Jahr während der Olympischen Spiele in Paris Passagiere mit seinen elektrisch betriebenen Senkrechtstartern zu befördern. Diese Pläne ließen sich jedoch aufgrund der fehlenden Zulassung nicht realisieren. Nachdem Volocopter Ende des vergangenen Jahres wegen finanzieller Schwierigkeiten einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt hatte, erfolgte im März die Übernahme durch Wanfeng. Damals hieß es noch, die Zertifizierung solle noch in diesem Jahr erreicht werden. Nach der Übernahme und einer Umbenennung firmiert das Unternehmen nun als Volocopter Technologies GmbH und ist ein Schwesterunternehmen der österreichischen Wanfeng-Tochter Diamond Aircraft Industries. Die Marke Volocopter bleibt bestehen, und Bruchsal bleibt der Unternehmenssitz. Im Zuge der Akquisition wurden 160 Mitarbeiter der vorherigen Volocopter GmbH übernommen, um wichtiges Know-how und die operative Handlungsfähigkeit zu sichern. Derzeit liegt der Fokus auf der Umstrukturierung und Stabilisierung des Unternehmens.

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Thai Airways Boeing 777 kehrt nach Start in Bangkok wegen technischem Defekt um

Eine Boeing 777-300ER der Thai Airways, registriert als HS-TKU und auf dem Weg als Flug TG922 nach Frankfurt, musste am Sonntag kurz nach dem Start vom Suvarnabhumi Airport in Bangkok notlanden. Grund dafür war ein technisches Problem mit der Verkleidung des Hauptfahrwerks. Das Flugzeug ließ Treibstoff über der Provinz Samut Sakhon ab, während Beobachter am Boden die Maschine drei bis sechs Mal kreisen sahen, bevor sie um 14:12 Uhr sicher landete. Der Flug war ursprünglich um 12:25 Uhr gestartet und sollte um 21:00 Uhr Ortszeit in Frankfurt ankommen. Nach Wartungsarbeiten am Gate 120 konnte die Boeing 777 die Reise um 15:20 Uhr fortsetzen, mit einer voraussichtlichen Ankunftszeit in Frankfurt um 21:56 Uhr. Dieser Vorfall reiht sich in eine Reihe von technischen Zwischenfällen ein, die in der Luftfahrt immer wieder vorkommen. Die schnelle Reaktion der Crew und die sichere Landung zeugen von den etablierten Sicherheitsverfahren. Die Passagiere konnten ihre Reise nach der Behebung des Problems mit einer Verspätung fortsetzen.

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Aeroflot Boeing 777 auf Flug von Bangkok nach Moskau landet notfallmäßig in Delhi

Eine Boeing 777-300ER der russischen Fluggesellschaft Aeroflot, registriert als RA-73142, die Flug SU273 von Bangkok nach Moskau-Scheremetjewo mit über 400 Personen an Bord durchführte, mußte am Dienstag gegen 15:50 Uhr Ortszeit eine Notlandung in Delhi einlegen. Grund dafür war ein kurzzeitig wahrgenommener Geruch nach geschmolzenem Plastik im Flugzeug. Die Fluggesellschaft bestätigte, daß kein Rauch beobachtet wurde und die Landung gemäß der Standard-Sicherheitsverfahren erfolgte. Nach der außerplanmäßigen Landung verzögerte sich der Weiterflug nach Moskau aufgrund einer technischen Überprüfung und der Überschreitung der zulässigen Dienstzeiten der Besatzung. Der Weiterflug nach Moskau wurde später als annulliert gemeldet. Derzeit laufen Gespräche mit den indischen Einwanderungsbehörden, um Unterkünfte und die Grenzabfertigung für die betroffenen Passagiere zu organisieren. Mitarbeiter von Aeroflot versorgen die Reisenden mit Mahlzeiten und Erfrischungen. Es wird erwartet, daß die Passagiere auf andere Flüge umgebucht werden.

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Aer Lingus A330 auf dem Weg nach Orlando muss in Shannon notlanden

Ein Airbus A330-300 der Aer Lingus UK mit der Kennung G-EILA (Flug EG935) auf dem Weg von Manchester nach Orlando mußte am Montag mit 304 Personen an Bord außerplanmäßig am Shannon Airport in Irland landen. Die Besatzung meldete ein Problem mit einem der beiden Triebwerke, als sich das Flugzeug etwa 900 Kilometer westlich von Shannon befand. Die Piloten setzten einen sogenannten „Pan-Pan“-Ruf ab, der Dringlichkeit, aber keine unmittelbare Gefahr signalisiert. Obwohl beide Triebwerke während des größten Teils des Fluges funktionierten, kündigte die Besatzung eine Landung mit nur einem Triebwerk an und bat um die Freigabe für eine überladene Landung, was eine anschließende Inspektion des Fahrwerks und der Bremsen erforderlich machte. Die Maschine landete sicher um 14:46 Uhr Ortszeit und wurde von den Einsatzkräften empfangen, die sie zur Weiterfahrt zum Terminal freigaben. Die Passagiere verließen das Flugzeug und wurden vorübergehend in Hotels untergebracht, während das Flugzeug repariert wurde. Derselbe Airbus A330-300 setzte seine Reise nach Orlando bereits am nächsten Morgen als Flug EG1035 fort.

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Saudi-arabische Fluggesellschaft Flynas kündigt Börsengang zur Finanzierung von Expansion an

Die saudi-arabische Billigfluggesellschaft Flynas hat einen Börsengang (IPO) angekündigt, um Kapital für die Erweiterung ihrer Flotte und ihres Streckennetzes zu beschaffen. Laut Unternehmensangaben sollen Investoren 51,3 Millionen Aktien angeboten werden, was einem Anteil von 30 Prozent des Unternehmens entspricht. Der Zeitpunkt und der Preis pro Aktie des geplanten Börsengangs wurden zunächst nicht bekanntgegeben. Flynas, die als erste Billigfluggesellschaft Saudi-Arabiens gilt, hat in den vergangenen Jahren ein deutliches Wachstum verzeichnet und ihr Streckennetz sowohl national als auch international ausgebaut. Die Einnahmen aus dem geplanten Börsengang sollen es der Airline ermöglichen, ihre Flotte weiter zu modernisieren und zu vergrößern sowie neue Destinationen in ihr Angebot aufzunehmen. Dieser Schritt unterstreicht die Ambitionen Saudi-Arabiens, seinen Luftverkehrssektor im Rahmen der „Vision 2030“ weiterzuentwickeln und den Tourismus zu fördern. Die Entscheidung für einen Börsengang folgt auf eine Phase des Wachstums für Flynas, die von einer steigenden Nachfrage nach erschwinglichen Flugreisen in der Region profitiert hat. Es wird erwartet, daß der Börsengang das Interesse nationaler und internationaler Investoren wecken wird, die an der weiteren Entwicklung des saudi-arabischen Luftfahrtmarktes partizipieren möchten.

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