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Iberia übernimmt wieder fabrikneue Flugzeuge

Das spanische IAG-Konzernmitglied Iberia rechnet mit einer deutlichen Erholung der Nachfrage. Dies hat zur Folge, dass man wieder Neubestellungen in die Flotte aufnehmen möchte. Für heuer sind insgesamt neun Maschinen des Herstellers Airbus angekündigt. Die Fluggesellschaft geht momentan davon aus, dass spätestens ab dem Sommer 2022 die Nachfrage stark ansteigen wird. Daher will man neugefertigte Flugzeuge, deren Übernahme man aufgrund der Corona-Pandemie verzögert hatte, noch im ersten Halbjahr 2022 übernehmen. Möglicherweise könnten es auch noch mehr Maschinen werden, denn vorerst legt sich Iberia nur auf die nächsten Monate fest. Konkret will die IAG-Tochter vor dem 30. Juni 2022 drei Airbus A350-900 und sechs A320neo in die Flotte aufnehmen. Diese sollen in der traditionell reisestarken Sommerzeit die Kapazität verstärken und demnach dann zur Verfügung stehen.

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Qatar Airways: Airbus klagt 220 Millionen U.S.-Dollar ein

Golfcarrier Qatar Airways und Airbus liegen sich seit längerer Zeit in den Haaren und mittlerweile sind auch verschiedene Klagen anhängig. Nun zieht der Hersteller in den Vereinigten Staaten von Amerika vor Gericht und will von der Fluggesellschaft 220 Millionen U.S.-Dollar sowie die Rückzahlung von Darlehen durchsetzen. Kernpunkt des Streits sind Qualitätsmängel, die Qatar Airways am Maschinentyp A350 festgestellt hat. Die Zivilluftfahrtbehörde von Katar hat in weiterer Folge Flugverbot erteilt. Der Hersteller sieht die Angelegenheit aber gänzlich anders und insbesondere weit weniger dramatisch als der Kunde. Zunächst weigerte sich Qatar Airways weitere Flugzeuge dieses Typs abzunehmen. Der Streit fand dann seinen vorläufigen Höhepunkt in einer von Airbus ausgesprochenen Kündigung einer A321neo-Großbestellung. Gegen diese zog der Golfcarrier vor Gericht und konnte nach einer ersten Anhörung einen ersten Erfolg erzielen, denn das Gericht untersagt vorläufig die Neuvergabe der Lieferslots. Diese Anordnung gilt vorerst bis zum nächsten Verhandlungstermin, der für den 4. April 2022 anberaumt ist. Qatar will dann eine einstweilige Verfügung beantragen, die für die gesamte Dauer des Verfahrens vorläufigen Rechtsschutz gewähren soll. Ob diese erlassen wird oder nicht obliegt im Ermessen des Gerichts. Airbus hat nun in den Vereinigten Staaten eine Klage gegen Qatar Airways eingebracht und fordert unter anderem 220 Millionen U.S.-Dollar Schadenersatz für nicht abgenommene A350 sowie die Rückzahlung von gewährten Darlehen ein. Auf Anfrage sagte die betroffene Fluggesellschaft, dass noch nichts von diesem Rechtschritt bekannt ist. Man habe noch keine Klage zugestellt bekommen. Dies dürfte sich wohl nur noch um eine Frage weniger Tage handeln.

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Brussels Airlines flottet zwei neue Flugzeuge ein

Brussels Airlines hat beschlossen, ihre Mittelstreckenflotte in dieser Sommersaison um zwei Flugzeuge zu erweitern. Die belgische AUA-Schwester wird zusätzlichen einen Airbus A319 und einen Airbus A320 in Betrieb nehmen. Dieser Schritt ist zwar schon von langer Hand geplant, jedoch überrascht der Zeitpunkt. Denn ursprünglich war vorgesehen, die beiden Flieger zu einem späteren Zeitpunkt in die Flotte aufzunehmen. Diese Umplanung begründet die Fluggesellschaft mit der steigenden Nachfrage für die Sommermonate. Darin sehe man eine Chance für die Zukunft. Im europäischen Netzwerk stellte die Airline eigenen Angaben zufolge einen deutlichen Anstieg der Freizeitnachfrage fest: 75 Prozent mehr Anfragen von Reiseveranstaltern, sogar 140 Prozent mehr Anfragen für Charterflüge im Vergleich zu 2020. Bis zum Sommer soll diese touristische Nachfrage demnach noch weiter steigen. „Wir sehen deutliche Signale, dass diese Krise langsam aber sicher zu Ende geht. Wir sehen auch eine langsame, aber stetige Zunahme der Nachfrage nach Geschäftsreisen – bis 2024 sollten wir hier wieder das Niveau von 2019 erreichen. Aus diesem Grund ist dies definitiv der richtige Zeitpunkt, um unseren Marktanteil zu erhöhen und unsere Position als Belgiens Heimatfluggesellschaft erneut zu bestätigen“, so Brussels-Chef Peter Gerber. Diese Flottenerweiterung werde den Piloten des Unternehmens, die derzeit einen Teilzeitvertrag haben, überdies die Möglichkeit geben, zwei Jahre früher als vorgesehen in Vollzeitbeschäftigung zurückzukehren.

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Sale-and-Leaseback-Deal: Easyjet versilbert zehn A319

Die Billigfluggesellschaft Easyjet hat im Rahmen eines Sale-and-Leaseback-Deals insgesamt zehn Airbus A319 zu Geld gemacht. Das Geschäft wurde mit dem irischen Lessor Aergo Capital Ltd. angeschlossen. Betroffen sind Flugzeuge, die im Jahr 2008 in Dienst gestellt wurden. Es handelt sich um den ersten SLB-Deal, den die beiden Unternehmen miteinander vereinbart haben. Im Verlauf der Corona-Pandemie griff Easyjet wiederholt auf dieses Finanzierungsmittel zurück. „Wir freuen uns, Aergo als einen unserer neuen Leasinggeber willkommen zu heißen und sehen sie als wichtigen Partner, da wir weiterhin Sale-and-Leasebacks für den Typ A319 nutzen, während wir diese Flugzeuge aus der Flotte ausgliedern und Flugzeuge der Airbus A320neo -Familie mit neuerer Technologie einführe“, so Easyjet-Finanzchef Kenton Jarvis.

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Ab Ende September 2022: Play nimmt Orlando auf

Die isländische Billigfluggesellschaft Play kündigt mit Orlando ihr viertes Ziel in den Vereinigten Staaten von Amerika an. Dieses soll ab 30. September 2022 von Keflavik aus mit Airbus A321neo angesteuert werden. Erst kürzlich gab der junge Carrier bekannt, dass man in der Region New York den Stewart International Airport anfliegen wird. Weitere USA-Ziele, die bereits im Verkauf sind: Baltimore und Boston. Somit hat man unter Berücksichtigung von Orlando vier Destinationen in den Vereinigten Staaten von Amerika im Programm. Play will in naher Zukunft weitere U.S.-Destinationen ankündigen. Nach Orlando soll ab 30. September 2022 vorerst dreimal pro Woche geflogen werden. Zubringerflüge bietet man über das europäische Streckennetz an. Die eingesetzten Airbus A321neo sind mit 192 Sitzen bestuhlt. Man ist als All-Economy-Airline positioniert und hat daher nur eine Beförderungsklasse. Baltimore will man ab dem 20. April 2022 anfliegen. Der Erstflug nach Boston ist für den 11. Mai 2022 angekündigt. Ab 9. Juni 2022 will Play den Stewart International Airport ansteuern. Nach Orlando soll es dann ab 30. September 2022 gehen.

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Austrian Airlines: A320neo bekommen Triebwerke von Pratt & Whitney

Jene vier Airbus A320neo, die Austrian Airlines ab Sommer 2022 übernehmen wird, werden mit Triebwerken von ausgestattet sein. Die bestehende A320ceo-Flotte hat Antriebe des Konkurrenten CFM International montiert. Austrian Airlines hat sich bei den Neuzugängen für Pratt & Whitney PW1100G-Triebwerke entschieden. Mit diesen werden die vorerst vier für die österreichische Fluggesellschaft bestimmten A320neo ausgerüstet sein. Gegenüber Aviation.Direct erklärte eine Firmensprecherin auf Anfrage: „Ja, die Maschinen werden mit Pratt & Whitney Triebwerken ausgestattet sein“. Zwischen August 2022 und Frühjahr 2022 wird Austrian Airlines insgesamt vier A320neo einflotten. Diese stammen aus einer bestehenden Order der Konzernmutter Lufthansa und werden ältere Modelle der A320-Familie ersetzen.

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American Airlines will mit A321XLR nach Zentraleuropa expandieren

Die Fluggesellschaft American Airlines liebäugelt mit dem Einsatz des Maschinentyps Airbus A321XLR auf Transatlantikstrecken zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Europa. Man erwartet die Übernahme der ersten Einheiten gegen Ende 2023. Der Carrier hat insgesamt 50 Exemplare der derzeit reichweitenstärksten Variante des Airbus A321neo bestellt. Mit Hilfe dieser Maschinen will man in die Jahre gekommene Boeing 757-200ER ersetzen, aber auch neue Ziele auf der Langstrecke erschließen. Im Rahmen der Routes Americas sagte Netzwerkchef Hennig Greiser unter anderem, dass man den Airbus A321XLR bereits im kommenden Jahr ab Philadelphia, New York JFK und Boston in den Europa-Verkehr stellen will. Er nannte zwar noch keine genauen Ziele, sagte jedoch, dass diese dem aktuellen Planungsstand nach in „Zentraleuropa“ sein werden. Während es im Jahr 2023 nur vereinzelte Einsätze geben wird, plant man ab 2024 dieses Muster im großen Stil über den großen Teich fliegen zu lassen. Der Manager hob hervor, dass man mit dem Airbus A321XLR in der Lage ist auch Ziele in Europa anzusteuern, die mit Widebodies unrentabel wäre. American Airlines könnte so Märkte erschließen, in denen man bislang nicht präsent ist. Zentraleuropa hat man dabei besonders stark ins Auge gefasst. Genauer in die Karten blicken lassen will sich Greiser aber nicht.

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Air Baltic setzt Nachtflüge in die Ukraine aus

Gestern Nacht überschlugen sich die Ereignisse rund um die Ukraine-Krise. Die lettische Fluggesellschaft reagiert auf die angespannte Situation und setzt Nachtflüge in die und aus der Ukraine bis Ende des Monats vorübergehend aus. Infolge der vorübergehenden Aussetzung hat die Fluggesellschaft fünf Nachtflüge zwischen Kiew und Riga sowie zwei Flüge zwischen Odessa und Riga gestrichen. Mit den betroffenen Passagiere werde zeitnah Kontakt aufgenommen, um eine Umbuchung auf andere Verbindungen anzubieten, so die Airline. Abgesehen davon werde Air Baltic weiterhin Flüge von der ukrainischen Hauptstadt nach Riga und Vilnius anbieten. Diese Woche stehen dabei tägliche Verbindungen zwischen Kiew und Riga sowie zwei Flüge von Kiew nach Vilnius auf dem Programm. „Die Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeiter hat für uns allerhöchste Priorität. Wir bewerten die aktuelle Situation vor jedem Flug und folgen den Empfehlungen der offiziellen Behörden. Wir gehen kein Risiko ein und sind bereit, unseren Flugplan bei Bedarf anzupassen“, heißt es in einer Aussendung.

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Norwegian fasst Umflottung auf Airbus ins Auge

Erst im Vorjahr konnte sich Norwegian Air Shuttle von einer Großbestellung, die man bei Airbus getätigt hatte, entledigen. Dabei spielte ein Irland geführtes Insolvenzverfahren eine bedeutende Rolle. Nun wirft man erneut ein Auge auf Flugzeuge des europäischen Herstellers. Mit Airbus konnte sich Norwegian recht einfach auf eine Annullierung der einstigen Bestellung einigen, denn der Flugzeugbauer konnte die bereits geleisteten Anzahlungen weitgehend einbehalten. Mit Boeing hingegen brach man einen Rechtsstreit vom Zaun, denn dieser Hersteller pocht auf U.S.-amerikanisches Recht und ist so ganz und gar nicht gewillt die bestehende Max-Order fast kostenfrei aus den Büchern zu nehmen. Norwegian braucht aber mittelfristig neues Fluggerät. Die Stimmung zwischen den einstigen „Traumpartnern“ ist aber regelrecht vergiftet, denn die Airline klagt sowohl in den USA als auch im Vereinigten Königreich auf rund eine Milliarde U.S.-Dollar Schadenersatz. Hintergrund sind die „Kinderkrankheiten“ und Lieferverzögerungen, die man zu Beginn des Einsatzes des Maschinentyps Boeing 787 hatte. Zwischenzeitlich hat man alle Langstreckenflugzeuge ausgeflottet und fliegt derzeit fast ausschließlich innerhalb Europas mit Boeing 737. Die Voraussetzungen die bestehenden 800er-Modelle durch Max zu ersetzen sind daher denkbar schlecht. Das weiß man bei Norwegian nur zu gut, denn deren Firmenchef bestätigte genau dies gegenüber der Agentur Reuters. Daher traf man sich mit Airbus und verhandelt bereits über eine mögliche Bestellung bei den Europäern. Die Karten, dass bei Airbus bestellt werden könnte, stehen demnach ganz gut. Man trennte sich im Vorjahr im Guten, denn der Deal, der zur Stornierung der 88 A320neo führte, soll für den Hersteller ganz gut gewesen sein. Norwegian ist

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Nice Air: Nächstes Island-Startup will abheben

Unter dem Markennamen Nice Air will in Island ein weiteres Startup abheben. Zunächst will man aber ohne eigene Flotte loslegen. Mit einem gecharterten Airbus A319 will man Ziele in Spanien, Dänemark und UK anbieten. Hinter dem Projekt steht der Eigentümer des Rundflugunternehmens Circle Air. Gegründet wurde Nice Air bereits Anfang des Jahres 2020, jedoch verpasste die Corona-Pandemie den Plänen zunächst einen Dämpfer. Man ging es langsamer an, denn bedingt durch die Krise war die Nachfrage ohnehin recht gering. Starten will man nicht ab Keflavik, sondern ab Akureyri. Der Norden Islands gilt im internationalen Flugverkehr als stark unterversorgt. Genau das will Nice Air ändern und diesen nonstop mit zahlreichen Zielen in Europa verbinden. Der Erstflug ist für den 2. Juni 2022 angekündigt, jedoch gibt man sich hinsichtlich des Flugziels noch bedeckt. Selbst fliegen kann man noch nicht, denn ein eigenes AOC und eine eigene Betriebsgenehmigung hat man noch nicht in der Tasche. Diese will man aber erlangen, denn die Charterlösung soll nur als Überbrückung für den Anfang dienen. Die Identität des Operating Carriers wollen die Verantwortlichen noch nicht preisgeben. Allerdings gibt es mittlerweile nur noch wenige ACMI- und Charteranbieter, die den Maschinentyp Airbus A319 im Portfolio haben.

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