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Bodenverkehrslizenz: Wisag kann sich am BER behaupten

Am Flughafen Berlin-Brandenburg wurde eine der Bodenverkehrslizenzen neu vergeben. Der bisherige Dienstleister Wisag konnte sich dabei behaupten und wird auch weiterhin an diesem Airport tätig sein. Der Beginn der neuen Lizenz ist der 1. Dezember 2022. Allerdings ist die Vergabe noch nicht final, da unterlegene Bewerber noch innerhalb von vier Wochen ein Rechtsmittel einlegen können. Eigenen Angaben nach hat Wisag am Standort BER derzeit 900 Mitarbeiter. Man bietet sowohl Passage- als auch Vorfelddienstleistungen an. Weitere Standbeine an diesem Standort sind Cargo- und Reinigungsservices. Der Wisag-Konzern befindet sich im Eigentum der Familie Wisser und gilt als einer der größten Luftfahrtdienstleister in der Bundesrepublik Deutschlands. Bodenverkehrslizenzen müssen in periodischen Abständen neu ausgeschrieben werden.

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BER: Easyjet ermöglicht kostenfreie Gepäckaufgabe am Vorabend

Die Billigfluggesellschaft bietet ihren Passagieren, die am BER abfliegen, pünktlich zum Ferienbeginn einen neuen Service an: Ab dem 1. Juli können Reisende ihr Gepäck bereits am Vorabend des Fluges kostenfrei aufgeben. Das gilt jedoch nur für Abflüge am Morgen. Der sogenannte Vorabend Bag Drop kann ab dem 1. Juli jeden Tag zwischen 18 und 21 Uhr kostenlos von den Reisenden genutzt werden. Damit möchte die Airline lange Schlangen an der Gepäckaufgabe verhindern und ermöglicht ihren Kunden zudem, am Abflugtag Zeit zu sparen. Jedoch gilt das Angebot nur für etwa 30 Prozent der Easyjet-Flüge am Hauptstadtflughafen. Denn der Service kann nur von Reisenden in Anspruch genommen werden, deren Flug planmäßig bis 9:30 Uhr abheben soll. Der Flughafen Berlin Brandenburg ist der zweite Flughafen, an dem Easyjet die kostenfreie Gepäckaufgabe am Vorabend anbietet. Zuvor war sie am Airport London Gatwick getestet worden. In Zukunft sollen weitere Flughäfen nachziehen, wie Check24 berichtet.

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Personalmangel: Aer Lingus musste auch Deutschland-Flüge streichen

Das irische IAG-Konzernmitglied musste in den letzten beiden Tagen zahlreiche Flüge streichen. Hintergrund ist, dass das Unternehmen derzeit unter akutem Personalmangel leidet. Bislang musste der Carrier am Mittwoch und Donnerstag 18 Flüge von/nach Dublin absagen. Das Unternehmen erklärte dazu unter anderem: „Aufgrund einer Häufung von Covid-Fällen ist Aer Lingus gezwungen, heute sechs Rückflüge von Dublin zu streichen. Darüber hinaus wurde aufgrund eines Mandats der London Heathrow Airport Authority ein Hin- und Rückflug nach Dublin Heathrow am morgigen 30. Juni ebenfalls gestrichen”. Betroffen waren auch Verbindungen nach Deutschland. So sind unter anderem die Flüge nach Frankfurt am Main, München und Hamburg ausgefallen. Am Donnerstag musste auch der Nachmittagsflug nach Berlin-Brandenburg abgesagt werden.

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BER: Passagiere sollten früh genug im Terminal sein

Während der Sommerferien in Berlin und Brandenburg erwartet die Flughafengesellschaft ein erhöhtes Reiseaufkommen. Die FBB rechnet mit bis zu drei Millionen Passagieren. Das sind etwa eine Million Menschen mehr als in den Sommerferien des vergangenen Jahres, jedoch immer noch zwei Millionen Menschen weniger als in den Sommerferien des Vor-Corona-Jahres 2019. Im Zeitraum vom 6. Juli bis zum 21. August werden jeden Tag zwischen 65.000 und rund 75.000 Fluggäste den Flughafen BER nutzen. Die Zahl der Passagiere verteilt sich über die gut sechs Ferienwochen relativ gleichmäßig. Nach den aktuell vorliegenden Anmeldungen der Airlines sind während der Ferien bis zu 22.000 Starts und Landungen am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt geplant und damit ein Drittel mehr als während der Sommerferien 2021. Im Sommer 2019 waren es rund 37.000 Flugbewegungen. Insgesamt fliegen in der Ferienzeit 52 Airlines vom BER aus zu 127 Zielen in 45 Ländern. Besonders gefragte Reiseländer sind die Türkei, Spanien, Großbritannien, Griechenland und Italien. Die Flughafengesellschaft empfiehlt allen Passagieren, sich zweieinhalb Stunden vor Abflug im jeweiligen Terminal einzufinden und sich unmittelbar nach dem Check-in zur Sicherheitskontrolle zu begeben. „Wir freuen uns sehr, dass die Menschen wieder fliegen, sei es in den Urlaub, zu Familienbesuchen oder um Geschäften nachzugehen. Die Pandemie und ihre Folgen sorgen aber immer noch für eine Ausnahmesituation in der gesamten Luftfahrtbranche. Die Flughafengesellschaft und ihre Partner haben sich in den letzten Wochen und Monaten bestmöglich auf die Ferienzeit und die zu erwartenden drei Millionen Passagiere vorbereitet. Trotzdem wird es punktuell zu Wartezeiten und Verzögerungen kommen. Wir bitten

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Berlin: Einmalzahlungen und Lohnerhöhungen bei Easyjet

Die Gewerkschaft Verdi und die Geschäftsleitung von Easyjet in Deutschland haben sich auf Lohnerhöhungen und Einmalzahlungen für Flugbegleiter und Piloten geeinigt. Diese greifen ab Herbst 2022. Laut Erklärung der Arbeitnehmervertreter erhalten die deutschen Easyjet-Flugzeugführer im Oktober dieses Jahres Einmalzahlungen zwischen 1.125 und 3.000 Euro. Gleichzeitig werden die monatlichen Gehälter um zunächst 2,5 Prozent angeboten. Im April 2023 soll eine weitere Einmalzahlung von bis zu 1.500 Euro ausbezahlt werden. Die Bezüge werden dann erneut um 2,5 Prozent erhöht. Die dritte Gehaltserhöhung beträgt drei Prozent und soll im Oktober 2023 in Kraft treten. Flugbegleiter bekommen im Oktober dieses Jahres Einmalzahlungen von bis zu 4.500 Euro. Gleichzeitig werden die Löhne um fünf Prozent erhöht. Im April 2023 steigen die Bezüge abermals um 3,2 Prozent. Der Tarifvertrag, den beide Seiten bestätigt haben, läuft bis März 2024. „Wir wissen, dass dies eine schwierige Zeit für unsere Mitarbeitenden ist, und wir konzentrieren uns auf eine enge Zusammenarbeit mit Verdi im Interesse unserer Beschäftigten, dem langfristigen Erfolges des Unternehmens und um langfristig Arbeitsplätze zu sichern“, so Deutschland-Chef Stephan Erler. Nicht vom Tisch ist aber die von Easyjet angekündigte Verkleinerung der Basis Berlin-Brandenburg. Zum Winterflugplan 2022/23 soll die Anzahl der vor Ort stationierten Flugzeuge abermals reduziert werden. Auch will man rund 275 Mitarbeiter abbauen.

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Spanien bekommt 48 neue Eurofighter-Triebwerke

Das Eurojet-Turbo-Konsortium und die Nato-Agentur Netma haben im Rahmen der ILA Berlin einen Vertrag über die Lieferung von 48 neuen EJ200-Triebwerken für den Kampfjettyp Eurofighter Typhoon unterschrieben. Diese sind für die spanischen Streitkräfte bestimmt. Der bei der Luftfahrtmesse ILA Berlin unterzeichnete Vertrag zwischen General Miguel Ángel Martín Pérez, General Manager von NETMA, und Gerhard Bähr, CEO von EUROJET, umfasst EJ200-Triebwerke für das Kampfflugzeug Eurofighter Typhoon im Rahmen des Projekts Halcón. Das Flugzeug wird auf den Kanarischen Inseln in Dienst gestellt werden, als Ergänzung zur bestehenden spanischen Flotte aus 70 Eurofightern. Wie bei allen für die spanische Luftwaffe bestimmten EJ200-Triebwerken wird die Endmontage der Motoren von ITP Aero in dessen Werk in Ajalvir durchgeführt, wobei die Auslieferung ab 2024 geplant ist. Die Produktion der Triebwerkmodule wird von den vier Partnerunternehmen des EUROJET-Konsortiums durchgeführt: Rolls-Royce, MTU Aero Engines, ITP Aero und Avio Aero. Gerhard Bähr kommentierte bei Abschluss des Vertrages: „Ich möchte dem spanischen Kunden für das Vertrauen in die Eurofighter-Plattform, in das EUROJET-Konsortium sowie die Leistung und Nachhaltigkeit der EJ200-Triebwerke danken. Dieser Auftrag stärkt die Verteidigungsfähigkeit Europas und sichert zugleich langfristig zahlreiche hochqualifizierte Arbeitsplätze in der europäischen Luftfahrtindustrie.“ General Miguel Ángel Martín Pérez sagte: „Mit dem heutigen Halcón-Vertragsabschluss bringen wir mit 48 neuen EJ200-Triebwerken für Spanien eine gemeinsame neue Typhoon-Beschaffungsinitiative erfolgreich zu Ende. Dieser Zeitpunkt ist aus verschiedenen Gründen von strategischer Bedeutung: Es geht darum, die Erholung der Luftfahrtindustrie nach der COVID-Phase zu unterstützen, eine klare Botschaft bezüglich der Zuverlässigkeit des EJ200 zu senden und das Abschreckungspotenzial der NATO zu stärken.“

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Deutschland: Luftwaffe hat ersten Airbus A321LR übernommen

Im Rahmen der ILA Berlin hat die deutsche Bundeswehr den ersten von vorerst zwei Airbus A321LR übernommen. Das Langstreckenflugzeug trägt die Registrierung 15+10 und wurde von Lufthansa Technik für den militärischen Einsatz umgerüstet. Die Luftwaffe ist Erstkunde einer militärischen Variante des A321LR. Lufthansa Technik begann den Umbau bereits im Dezember des Vorjahres. Die Maschine soll flexibel für den Truppen- und Passagiertransport, aber auch für den parlamentarischen Flugbetrieb eingesetzt werden. Die maximale Kapazität beträgt 136 Personen. Bei Bedarf kann die 15+10 auch als MedEvac-Flugzeug eingesetzt werden, denn die dafür notwendige Ausrüstung wurde von Lufthansa Technik im Auftrag der Bundeswehr eingebaut. Der Übergabe auf der ILA war ein intensives Test- und Abnahmeprogramm durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), die Wehrtechnische Dienststelle 61 und die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung vorausgegangen. Danach kann die bis dato zivil registrierte Maschine nun zeitnah die offizielle militärische Zulassung unter dem taktischen Kennzeichen 15+10 erhalten. Parallel dazu wurden auch bereits die ersten Flight-, Cabin- und Technik-Crews der Luftwaffe durch Lufthansa Technik und Lufthansa Technical Training umfassend für den Umgang mit dem neuen Muster A321LR geschult. Die Indienststellung des Schwesterflugzeugs mit der taktischen Kennung 15+11 wird in Kürze erwartet.

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BER bekommt per 1. September 2022 eine neue Entgeltordnung

Der Flughafen Berlin-Brandenburg hat grünes Licht für die neue Entgeltordnung, die am 1. September 2022 in Kraft treten soll, erhalten. Künftig müssen Flugzeuge, die aus Sicht des Airports zu laut sind, mehr bezahlen. Die Änderung der Entgeltordnung betrifft die Regelungen zum lärmbezogenen Start- und Landeentgelt. Das lärmbezogene Entgelt wird für Luftfahrzeuge ab einer höchstzulässigen Startmasse von 2.000 kg erhoben. Bisher wurden die Flugzeuge dafür anhand ihres Typs in unterschiedliche Lärmklassen eingeteilt. Das Lärmentgelt wurde pauschal berechnet. Künftig wird diese Vorgehensweise durch eine einzelfallbezogene Berechnung der Lärmentgelte ersetzt. Diese bemisst sich nach dem tatsächlich bei jedem einzelnen Start und jeder einzelnen Landung gemessenen Lärmpegel. „Wir freuen uns, dass dieses von uns entwickelte System zur differenzierten Berechnung der Lärmentgelte jetzt genehmigt ist. Die neue Methodik schafft einen finanziellen Anreiz für die Airlines, so leise wie möglich zu fliegen. Dies bezieht sich nicht nur auf den Einsatz der Maschinen, sondern auch auf die Nutzung entsprechender Flugverfahren zur Minderung des Lärms. Das Ergebnis kommt vor allem unseren Nachbarn zu Gute: Die neue Regelung trägt zu einer Reduzierung des Lärms für alle Anwohner bei“, so Flughafenchefin Aletta von Massenbach. Für jeden Start und für jede Landung müssen Fluggesellschaften Entgelte an den jeweiligen Flughafen zahlen. Wie hoch diese ausfallen, hängt von vielen Faktoren ab – vom Gewicht des eingesetzten Flugzeuges, von der Anzahl der Passagiere, von der Tageszeit und von den Lärmemissionen der Maschine. Für deutsche Flughäfen schreibt der Gesetzgeber vor, dass bei der Berechnung der Flughafenentgelte eine Lärmkomponente enthalten sein muss. Die Flughafenentgelte, die für

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Nach vier Jahren Pause – die ILA kehrt in einer „Light“ – Variante nach Berlin zurück

Warum die Luftfahrtshow trotz weniger Flugzeugen, Flugshows und Zuschauern – ein positives Signal ist. Es ist 09:14 Ortszeit in Berlin, als sich der neuste und erst wenige Monate „alte“ Airbus A380-800 A6EVS zu einer, wenn auch indirekten, Premiere auf den Weg in die deutsche Hauptstadt macht. Als der Super-Airbus um 15:08 und nach 5 Stunden und 54 Minuten auf der neuen 4000 Meter langen Nordbahn des BER, (Piste 25L) landet, ist es eine Typen-Erstlandung am Ende Oktober 2020 eröffneten „Willy Brandt“ Flughafen BER. Mit an Bord sein wird die neue Emirates Premium-Economy-Class, welche die Fluggesellschaft aus Dubai im Zuge der ILA der breiten Weltöffentlichkeit vorstellen wird. Alle Jahre wieder folgt dann spätestens im Rahmen dieser Luftfahrtausstellung dabei auch der Hinweis, wie gerne Emirates auch Berlin als fünften Zielort in Deutschland ansteuern wollen würde, dies allerdings aufgrund der auf vier Flughäfen reglementierten bilateralen Verträge zwischen Deutschland und den Emiraten nicht darf. Der erneute Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung deutscher Politik, Wirtschaft und lokaler Tourismusverbände dürfte auch in diesem Jahr zum „guten Ton“ dazugehören, ein eigenes „A380“-Gate hätte der BER ja bereits. Die letzte „Berlin Airshow“ fand 2018 auf dem angrenzenden Gelände des Flughafens BerlinSchönefeld (SXF) statt. Coronabedingt konnte die Luftfahrt-Messe 2020 nur äußerst eingeschränkt digital stattfinden, nun also folgt vier Jahre nach der letzten Präsenzveranstaltung der Neuanfang in deutlich abgespeckterer Form und mit erheblich weniger Zuschauern. So werden mit etwas mehr als 50 ausgestellten Flugzeugen nur noch ein Viertel des Vor-Corona-Niveaus erreicht, bei den Zuschauerzahlen wird es ebenfalls zu einer

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Berlin: Auch am Sonntag musste Easyjet wieder mal streichen

Auch am Sonntag musste die Billigfluggesellschaft Easyjet ab Berlin-Brandenburg wieder einige Flüge streichen. Im direkten Vergleich mit den Vortagen ist das Streichkonzert diesmal aber etwas kleiner ausgefallen. Am Sonntag musste der Lowcoster sechs ab dem BER geplante Flugpaare absagen. Damit lag man ein wenig besser als am Samstag. Ein Warnstreik, zu dem die Gewerkschaft Verdi am Freitag aufgerufen hatte, führte dazu, dass fast die gesamte Morgenwelle gestrichen werden musste. Easyjet leidet in Berlin unter akutem Personalmangel. Daher hat man den Flugplan ab Ende Juni 2022 gekürzt. Folgende Easyjet-Flüge wurden am Sonntag ab dem BER gestrichen. 06 Uhr 10 EJU5937 Athen 08 Uhr 00 EJU5879 Stockholm-Arlanda 10 Uhr 35 EZY1896 Manchester 10 Uhr 50 EZY6820 Glasgow 12 Uhr 10 EZY8122 London-Gatwick 17 Uhr 20 EJU4547 Marseille 17 Uhr 40 EJU4545 Nizza 19 Uhr 10 EJU5513 Köln/Bonn

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