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European Sleeper: Nachtzug-Projekt in die Warteschleife geschickt

Auf unbestimmte Zeit befindet sich der vom Startup European Sleeper angekündigte Nachtzug zwischen Brüssel/Amsterdam und Prag über Berlin in der Warteschleife. Das Unternehmen wollte eigentlich im Sommer 2022 in Kooperation mit dem tschechischen Eisenbahnunternehmen Regiojet an den Start gehen. Der neue Nachtzug soll von Brüssel über Antwerpen, Rotterdam, Amsterdam, Hannover, Berlin, Dresden, Bad Schandau, Decin und Usti nad Labem nach Prag führen. Da European Sleeper selbst kein Eisenbahnverkehrsunternehmen ist, kooperiert man mit dem tschechischen Bahn- und Busunternehmer Regiojet. Allerdings kann man das Angebot nicht wie ursprünglich angekündigt aufnehmen. Der niederländische Anbieter teilte ohne Nennung eines neuen Starttermins mit, dass man im Sommer 2022 vorerst nicht starten wird. Auch der Verkauf von Fahrkarten wurde bereits eingestellt. Man nannte auch keine näheren Gründe warum das ambitionierte Nachtzugprojekt vorerst in der Warteschleife ist. Das operative Bahnunternehmen Regiojet wollte sich auch nicht näher äußern und verwies auf den Kunden European Sleeper, der sich schweigsam zeigte.

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Berlin legt Welcome-Card für Neun-Euro-Ticket-Inhaber auf

Die deutsche Bundeshauptstadt Berlin rechnet unter anderem aufgrund der Einführung des “Neun-Euro-Tickets”, das ab 1. Juni 2022 in ganz Deutschland im Regionalverkehr gilt, mit einem verstärkten Touristenansturm. Aus diesem Grund legt man eine spezielle “Berlin Welcome Card” auf. Der Vorverkauf des so genannten “Neun-Euro-Tickets” hat bereits begonnen. Es ist unter anderem Online und an Fahrkartenautomaten erhältlich. In den Kalendermonaten Juni, Juli und August 2022 sollen die öffentlichen Verkehrsmittel im Regionalverkehr bundesweit für je neun Euro pro Monat genutzt werden können. Fernverkehre wie Intercity, Eurocity, IntercityExpress, Flixbus und Flixtrain sind allerdings nicht enthalten. Eigentlich ist der von der öffentlichen Hand subventionierte Fahrschein gedacht, um Pendlern den Umstieg auf die Öffis günstiger zu machen. Es wird aber damit gerechnet, dass viele Deutsche trotz längerer Reisezeiten, da die Fahrkarte nur für den Regionalverkehr, jedoch bundesweit, gilt, auch touristische Fahrten unternehmen werden. Verboten ist das ausdrücklich nicht. Das Touristikmanagement der deutschen Bundeshauptstadt Berlin legt für die Kalendermonate Juni, Juli und August 2022 eine spezielle Summer-Edition der Welcome-Card auf. Diese richtet sich an Gäste, die bereits ein Fahrkarte für den öffentlichen Personennahverkehr, also beispielsweise das Neun-Euro-Ticket, haben und Attraktionen in Berlin und Potsdam besuchen wollen. Laut Mitteilung soll man in den beiden Städten Vergünstigungen bei 180 Teilnehmern erhalten. Die Ermäßigungskarte kostet neun Euro und gilt 72 Stunden. Einige Attraktionen sind in der Karte sogar inkludiert. Wer freien Eintritt in diverse Museen, beispielsweise der Berliner Museumsinsel haben möchte, muss zur teureren Variante greifen. Diese kostet 25 Euro. In der für 69 Euro erhältlichen Premium-Version sind die

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Vereinigung Cockpit: „Easyjet darf Berlin nicht weiter ausbluten lassen“

Am Dienstag wurde bekannt, dass die Billigfluggesellschaft Easyjet ihre Basis Berlin-Brandenburg weiter verkleinern wird und auch zahlreiche Stellen vor dem Aus stehen. Das stößt der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit sauer auf. Derzeit plant die Geschäftsleitung des Lowcosters in der deutschen Bundeshauptstadt bis zu 275 Jobs zu streichen. Aus internen Quellen, die jedoch offiziell nicht kommentiert bzw. bestätigt wurden, ist gar zu hören, dass noch mehr Mitarbeiter um ihre Jobs bangen müssen. Easyjet wurde durch die Übernahme zahlreicher Flugzeuge von Strecken aus der Insolvenzmasse von Air Berlin zum größten Anbieter in Berlin. Die Vereinigung Cockpit ist der Ansicht, dass Easyjet seither “regelmäßig mit Einschnitten für Verunsicherung bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern” gesorgt habe. Nun fordert man, dass den Beschäftigten “endlich mehr Sicherheit und langfristige Perspektiven” gegeben werden sollen. Dazu Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der Vereinigung Cockpit: „Das Unternehmen muss jetzt seiner sozialen Verantwortung gerecht werden. Nachdem die Belegschaft in den zurückliegenden Jahren schon so viele Einschnitte verkraften musste, darf Easyjet den Standort Berlin jetzt nicht noch weiter ausbluten lassen.“

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Easyjet Europe verkleinert Präsenz am BER deutlich

Die Billigfluggesellschaft Easyjet wird eigenen Angaben nach die Präsenz auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg um rund ein Drittel reduzieren. Hatte man vor der Pandemie in Tegel und Schönefeld noch 34 Flugzeuge stationiert, sollen es künftig nur noch elf Stück am BER sein. Die Gewerkschaft Verdi ist mit der Verkleinerung des bislang größten deutschen Easyjet-Standorts naturgemäß nicht glücklich. Man spricht von einem “Schlag ins Gesicht der Beschäftigten”. Auch für den defizitären Flughafen Berlin-Brandenburg ist die Entscheidung von Easyjet durchaus problematisch, denn bislang ist Easyjet der größte Anbieter an diesem Airport. Derzeit hat man 18 Airbus-Jets ab dem BER im Einsatz. Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2022/23 soll auf elf Maschinen reduziert werden. Die Folge daraus ist, dass auch Jobs abgebaut werden. Derzeit geht man davon aus, dass etwa 275 Vollzeitstellen in den Bereichen Cockpit und Kabine wegfallen könnten. Entsprechende Gespräche mit der Personalvertretung laufen bereits. Easyjet wuchs im Zuge der Übernahme von ehemaligen Air-Berlin-Slots am Flughafen Berlin-Tegel stark. Bereits zuvor war man mit einer zweistelligen Anzahl von Flugzeugen in Berlin-Schönefeld tätig. Klammheimlich fuhr man die Anzahl der stationierten Maschinen von einst 34 Stück auf nur noch 18 zurück. Bedingt durch die Corona-Pandemie ist die schleichende Verkleinerung kaum aufgefallen, denn der Carrier hat nie wieder die volle Kapazität, die man vor Corona ab der deutschen Bundeshauptstadt hatte, angeboten. Viele Strecken, darunter unter anderem Wien und Stuttgart, sind bereits weggefallen. Vom zuletzt genannten Airport hat man sich nach dem Vorbild des Mitbewerbers Ryanair Group gänzlich zurückgezogen. Bei Easyjet ist seit einiger Zeit offensichtlich, dass man

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Berlin: 650.000 Euro in Form von Pfandflaschen gespendet

An vielen deutschen Flughäfen, so auch am BER, können Passagiere ihre leeren Pfandflaschen und –dosen in Sammelbehälter einwerfen. Der Rückgabeerlös kommt dabei sozialen Zwecken zu Gute. In der Bundeshauptstadt sind seit Mai 2017 stolze 650.000 Euro zusammengekommen. Das sogenannte Einweg-Pfand beträgt in Deutschland 25 Cent pro Behälter. Oftmals haben Passagiere unmittelbar vor der Sicherheitskontrolle keine Zeit mehr sich ihren „Einsatz“ in einem Geschäft zurückzuholen. Für die Mülltonne sind die Flaschen und Dosen aber zu wertvoll, weshalb die Berliner Flughafengesellschaft seit 2017 einen Einwurfbox aufgestellt hat. Die Aktion „Spende Dein Pfand“ startete im am damaligen Flughafen Tegel und wurde dann auf den Flughafen Schönefeld ausgedehnt. Seit Oktober 2020 stehen die Sammelbehälter in den Terminals am Flughafen Berlin Brandenburg. Insgesamt konnte an den drei Flughäfen bisher Pfand im Wert von rund 650.000 Euro gesammelt werden. Das Geld kam ausschließlich der Berliner Tafel zugute. Sogenannte „Pfandbeauftragte“ der Goldnetz gGmbH leeren und reinigen die Tonnen und sortieren das Leergut. Auf diese Weise konnten bisher 23 Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose geschaffen werden. Der Grüne Punkt sorgt für die Logistik, das heißt, er kümmert sich um Transport und Wiederverwertung der Flaschen und sorgt für den Einzug des Pfandgeldes. Seit 2019 beteiligt sich Coca-Cola Deutschland mit einer jährlichen Spende in Höhe von 30.000 Euro an dem Projekt. „Die hohe Spendensumme zeigt, dass bereits kleine Gesten von unseren Passagieren viel bewirken können. Auch am Flughafen BER wird das Projekt „Spende Dein Pfand“ erfolgreich umgesetzt. Wir freuen uns, dass trotz des geringen Flugverkehrs während der Pandemie eine Summe von 50.000

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TAP wollte Kostenersatz für Ersatzflug verweigern, weil „die Landungen häufig viel holpriger sind“

Mit dem Argument, dass bei Billigfluggesellschaften „die Landungen häufig viel holpriger sind“ versuchte TAP Air Portugal vor Gericht einem Passagier den Kostenersatz für Ersatzflüge abweisen zu lassen. Erfolgreich war man mit der Argumentation aber nicht. Ein Fluggast hatte eine Umsteigeverbindung von Berlin nach Barcelona bei TAP Air Portugal gebucht. Die Flüge wurden gestrichen, jedoch bot der Carrier keine für den Reisenden akzeptable Ersatzbeförderung am gleichen Tag. Laut Rechtsanwalt Matthias Böse, der den Passagier vor Gericht vertrat, habe die portugiesische Fluggesellschaft im Vorfeld auch auf Fristsetzungen für die Gewährung der Ersatzbeförderung reagiert. „Kundenanfragen per E-Mail sind für Airlines nervig: Sie sind für Verbraucher viel zu einfach und provozieren damit mehr Ansprüche, zudem sind solche Anfragen in der Bearbeitung unhandlicher. Gerade TAP hat dafür auch gegen die Verbraucherzentrale NRW vor dem LG Frankfurt verloren und darf Kunden nicht mehr auf das Kontaktformular verweisen“, erklärt Rechtsanwalt Matthias Böse gegenüber Aviation.Direct. Informationen über das vom Juristen angesprochene Urteil finden sich unter diesem Link bei der Verbraucherzentrale. Also organisierte sich der Passagier alternative Flüge auf eigene Faust: Den Hinflug buchte er erneut bei TAP zum Preis von 203,38 Euro und den Rückflug für 46,79 Euro bei Ryanair. Ursprünglich hatte der Reisende für die gestrichene Return-Reise 65,99 Euro an TAP bezahlt. Die Fluggastrechteverordnung sieht vor, dass Airlines eine Ersatzbeförderung stellen müssen. Höchstgerichte haben unter anderem festgestellt, dass die Kosten dieser ersetzt werden müssen, wenn der Anbieter der Verpflichtung nicht nachkommt. Außergerichtlich konnte mit TAP Air Portugal keine Lösung gefunden werden, so dass der Fall vor dem

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Mit Sundair: Schauinsland legt vier neue Winter-Charterstrecken auf

Der deutsche Tour Operator Schauinsland-Reisen legt im Winterflugplan 2022/23 Charterflüge ab Bremen, Berlin und Düsseldorf und Madeira auf. Zusätzlich lässt man neu ab der Hansestadt nach Lanzarote fliegen. Die Durchführung der Charterflüge erfolgt durch Sundair und deren Konzernschwester FlyAir41. Sämtliche Routen sollen dem aktuellen Planungsstand nach vorerst einmal pro Woche bedient werden. Bei entsprechender Nachfrage ist es jedoch möglich, dass zusätzliche Flüge aufgelegt werden. Tickets für diese Sundair-Charterflüge sind nicht direkt über die Airline buchbar, sondern über den Tour Operator Schauinsland-Reisen. Sowohl Nur-Flug als auch Pauschalreisen sind erhältlich. Die neuen Strecken sollen mit Mittelstreckenjets der Typen Airbus A319 und A320 bedient werden.

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Mannheim: Rhein-Neckar Air verschiebt Wiederaufnahme von Berlin und Hamburg

Die Hausmarke des Flughafens Mannheim, Rhein-Neckar Air, verschiebt die Wiederaufnahme der Nonstop-Flüge nach Berlin und Hamburg. Diese hätten eigentlich per 16. Mai 2022 reaktiviert werden sollen, jedoch ist die Buchungslage momentan mau. Das Unternehmen, das sämtliche Flüge von der bayerischen MHS Aviation durchführen lässt, hat sich dazu entschieden, dass man Berlin und Hamburg voraussichtlich mit 28. Juni 2022 reaktivieren lässt. Im direkten Vergleich mit dem Niveau, das man vor der Corona-Pandemie hatte, soll eher niederfrequent geflogen werden. Die Freie und Hansestadt will man an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Donnerstag ansteuern. Nach Berlin soll es an Dienstagen gehen. Vor der Krise flog man unter der Woche bis zu zweimal täglich. Von der kurzfristigen Verschiebung der Reaktivierung der beiden City-Strecken sind die Sylt-Flüge sowie die Charter ab Kassel-Calden nicht betroffen.

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Deutschland: Flixtrain nimmt drei neue Strecken auf

Der private Eisenbahnanbieter Flixtrain küngit die Aufnahme von drei neuen Strecken an. Dabei handelt es sich um Stuttgart-Hamburg, Berlin-Wiesbaden und Berlin-Basel. Erstmals fährt man damit auch außerhalb Deutschlands. Die Hamburg-Strecke soll bereits am 19. Mai 2022 aufgenommen werden und Zwischenhalte in Heidelberg, Frankfurt am Main, Kassel und Hannover haben. Ab 2. Juni 2022 fährt man von Berlin nach Wiesbaden mit Stopps in Braunschweig, Hildesheim und Offenburg. Etwa drei Wochen später fährt man ab der deutschen Bundeshauptstadt über Karlsruhe, Baden-Baden und Freiburg ins schweizerische Basel. Anfang Juni 2022 will Flixtrain die Anzahl der Züge auf den bestehenden Routen Hamburg-Köln-München und Hamburg-Berlin-Leipzig erhöhen. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Unternehmen für eine mögliche Aufnahme einer Eisenbahnverbindung zwischen Stuttgart und Wien entsprechende Trassen beantragt hat. Derzeit hat Flixtrain eigenen Angaben nach 70 Bahnhöfe im Streckennetz.

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Fast zwei Millionen Passagiere im April am BER

Die Zahl der Passagiere am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt ist im vergangenen Monat in Berlin und Brandenburg deutlich gestiegen. Insgesamt nutzten im April 1,8 Millionen Menschen die Terminals 1 und 2 des BER. Das waren 500.000 Fluggäste mehr als im März 2022 und 1,5 Millionen mehr als im Pandemiemonat April 2021. Im April des Vor-Corona-Jahres 2019 reisten 3,1 Millionen Menschen über die damaligen Flughäfen Tegel und Schönefeld. Damit sind in den ersten vier Monaten dieses Jahres insgesamt 4,8 Millionen Menschen am Flughafen BER gestartet oder gelandet. Das sind vier Millionen Passagiere mehr als in den ersten vier Monaten des Jahres 2021.  „Mit fast fünf Millionen Passagieren haben wir in den ersten vier Monaten dieses Jahres bereits die Hälfte des gesamten Vorjahresniveaus erreicht. Das stimmt uns für die weitere Entwicklung des Flugverkehrs in diesem Jahr optimistisch. Insbesondere die Osterferien haben gezeigt, dass der Flughafen BER für einen ansteigenden Flugbetrieb gerüstet ist. Wir arbeiten gemeinsam mit unseren Partnern weiter hart daran, unseren Passagieren auch künftig möglichst reibungslose Abläufe zu bieten“, so Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Im vergangenen Monat starteten und landeten am BER 14.600 Flugzeuge und damit 2.100 Maschinen mehr als im Vormonat März. Im April 2021 waren es 4.800 Starts und Landungen. 2019 wurden 24.600 Flugbewegungen in Tegel und Schönefeld registriert.

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