COVID-19

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Spanische Fluglotsen liebäugeln mit Streik

Angesichts anhaltender Personalengpässe überlegen die spanischen Fluglotsen, im Sommer einen landesweiten Streik zu beginnen. Ende Juni werde entschieden, ob oder wann man in den Ausstand trete, berichtet das Mallorca Magazin und beruft sich auf Kreise der Gewerkschaft „Unión Sindical de Controladores Aéreos“. Grund für die Verärgerung unter den Fluglotsen ist, dass zu viel Arbeit bei zu wenig Personal anfalle. Das schlage negativ auf die Gesundheit der Mitarbeiter durch. In Palma gebe es weniger Beschäftigte im Tower als 2019, obwohl der Flugverkehr gehörig angezogen habe. Statt wie früher 55 Fluglotsen täten dort jetzt 53 Dienst. Unterdessen wurde bekannt, dass am Donnerstagmittag auf sämtlichen Flughäfen der Balearen 40 Minuten lang Starts und Landungen abgesagt werden mussten. Laut Enaire lag dies an technischen Problemen im Tower von Palma. Es kam zu etwa 20-minütigen Verspätungen

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Deutschland: Übernachtungszahl im April vervierfacht

Mit dem Ende vieler Corona-Auflagen nimmt der Deutschland-Tourismus wieder Fahrt auf und nähert sich dem Vorkrisenniveau. Im April verbuchten Hotels, Pensionen und andere Beherbergungsbetriebe 35,7 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das waren mehr als viermal so viele wie ein Jahr zuvor (plus 320 Prozent). Damals galt aufgrund der Corona-Pandemie ein Beherbergungsverbot für privatreisende Gäste, weshalb das Ostergeschäft praktisch ausfiel. Im Vergleich zum April 2020, als der erste coronabedingte Lockdown galt, waren die Übernachtungszahlen diesmal sogar mehr als achtmal höher (plus 722 Prozent). Dennoch lagen die Zahlen immer noch 11,4 Prozent niedriger als im April des Vorkrisenjahres 2019.  „Insgesamt lässt sich bei den Übernachtungszahlen ein positiver Trend erkennen, da die Lücke zum Vorkrisenniveau seit Jahresbeginn 2022 kleiner wird“, so die Statistiker. Im März hatte sie mit noch 23,7 Prozent noch doppelt so viel betragen.

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VC kritisiert Wizz Air-CEO: „Flugsicherheit ist nicht verhandelbar“

Wizz-Air-CEO József Váradi fordert von seinen Mitarbeitern, auch müde weiterzuarbeiten – manchmal sei es notwendig, „die Extrameile zu gehen“. Die Pilotenvereinigung Cockpit kritisiert das scharf. Übermüdung von Flugzeugbesatzungen führte bereits zu mehreren Unfällen und Abstürzen. In fast allen Bereichen in der Luftfahrt ist während der Corona-Krise in Europa massiv Personal abgebaut worden. Zu viele Beschäftigte wurden entlassen und haben der Branche aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen oftmals auch dauerhaft den Rücken gekehrt. Nun wollen die Menschen wieder fliegen und es fehlt an allen Ecken und Enden Personal, um Flugzeuge abzufertigen, zu betanken, die Passagiere zu betreuen oder die Flugzeuge zu fliegen.  Aufgrund der dünnen Personaldecke am Boden und in der Luft mussten viele Airlines hunderte Flüge vorsorglich streichen. Dabei war die Erholung seit Monaten absehbar. Flugstreichungen tun zwar Passagieren und Unternehmen weh, sind aber letztlich aus der Perspektive der Flugsicherheit der vernünftigste Weg in der aktuellen Situation. Aus gutem Grund ist es nicht erlaubt, übermüdet zu fliegen und eine ausgeruhte Crew ist ein Sicherheitsgewinn, auf den nicht verzichtet werden darf.  „Die Flugsicherheit ist auch in Zeiten von Personalengpässen nicht optional,“ sagt VC-Präsident Stefan Herth. „Die Beschäftigten im Luftverkehr arbeiten extrem hart daran, alle Flüge wie geplant durchzuführen. Bei aller Fehlplanung sind die Airlines aufgerufen, sich ihrer Verantwortung beim Thema Safety bewusst zu sein und die Beschäftigten nicht zum Dienst an der Grenze der Erschöpfung zu drängen. Niemand will übermüdete Piloten im Cockpit. Einige Verantwortliche schießen in der aktuellen Situation aber übers Ziel hinaus und bauen unzulässigen Druck auf. Was der CEO von Wizzair

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Flughafen Paderborn/Lippstadt weitet Fernwärmenetz aus

Mit dem Ausbau der umweltfreundlichen Fernwärme-Nutzung bereitet sich der Flughafen Paderborn/Lippstadt auf die Heizperiode im Winter 2022/2023 vor. Der Wartebereich, die Gepäckausgabehalle, das Betriebsgebäude sowie Teile von Flugzeughalle 1 werden an das Fernwärmenetz angeschlossen. Dadurch ergebe sich im Jahresmittel eine Reduzierung des Erdgasbedarfs um weitere 1.200.00 kWh, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Bereits im Jahr 2006 startete der Flughafen mit Blick auf die Nachhaltigkeit und die Versorgungssicherheit den Bezug von Fernwärme aus einer Biogasanlage der Bioenergie Ahden GmbH & Co. KG. Im ersten Schritt erfolgte der Anschluss von Teilbereichen des Terminals, das seitdem durch die Verwertung durch Vergärung von Speiseresten und anschließender Verstromung von Biomethangas versorgt wird. Im Jahresmittel nimmt der Flughafen aktuell rund 500.000 kWh von der Bioenergie Ahden GmbH & Co. KG ab und deckt damit etwa 17,5 Prozent seines jährlichen Gesamtwärmebedarfs von 2.900.000 kWh ab. Rechnet man den jetzigen Ausbau hinzu, so wird zukünftig 60 Prozent des Wärmebedarfs durch grün erzeugte Fernwärme gedeckt. „Bei diesem Projekt gibt es nur Gewinner. Wir entlasten die Umwelt mit mehr als 300 Tonnen CO2-Äquivalent, womit wir einen weiteren großen Schritt in Richtung CO2-Neutralität am Flughafen machen. Die regenerativ erzeugte Fernwärme ist zudem deutlich günstiger als Erdgas und in ihren Kosten kalkulierbar. Durch die Regionalisierung beim Energiebezug stärken wieder darüber hinaus unsere Versorgungssicherheit“, betont Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser.

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Gestrichene Flüge: Rechte der betroffenen Passagiere

Wegen Personalmangel müssen Lufthansa und Eurowings im nächsten Monat hunderte Flüge streichen. Aus diesem Anlass klärt die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (apf) über die Flugrechte der betroffenen Passagiere auf. Durch die europäische Fluggastrechteverordnung besteht für Passagiere ein Schutz bei Flugunregelmäßigkeiten (wie z.B. Verspätung oder Annullierung), außerdem entsteht gegebenenfalls ein Anspruch auf eine sogenannte Ausgleichszahlung. Passagiere haben z.B. dann Anspruch auf eine Ausgleichszahlung, wenn sie nicht mindestens zwei Wochen vor Abflugdatum über die Flugannullierung informiert wurden. Die Höhe hängt dabei von der jeweils gebuchten Flugentfernung ab und beträgt zwischen 250 Euro und 600 Euro. In Fällen von Flugannullierung (bzw. Flugausfall) haben Passagiere die Wahl zwischen: der Erstattung des Ticketpreises dem Rückflug zum ersten Abflugort zum frühestmöglichen Zeitpunkt einer alternativen Beförderung zum Endziel unter vergleichbaren Bedingungen zum frühestmöglichen Zeitpunkt einer alternativen Beförderung zum Endziel unter vergleichbaren Bedingungen zu einem späteren Zeitpunkt nach Wunsch des Fluggastes, vorbehaltlich verfügbarer Plätze „Wir empfehlen betroffenen Passagieren, denen nicht proaktiv eine alternative Beförderung angeboten wird, im ersten Schritt unbedingt das Flugunternehmen zu kontaktieren bevor sie eigenständig Buchungen tätigen. Außerdem raten wir dringend dazu, Rechnungen und Belege unbedingt aufzubewahren und die Kosten möglichst gering zu halten wenn sie am Ende tatsächlich selbst eine alternative Beförderung organisieren und bezahlen müssen“, so Maria-Theresia Röhsler. Wird ein Flug früh genug (mindestens zwei Wochen vor der planmäßigen Abflugzeit) annulliert und das Flugunternehmen informiert nachweislich hierüber, entfällt laut Fluggastrechteverordnung der Anspruch auf Ausgleichszahlung, jedoch hat der Passagier die Wahl zwischen Ticketkostenrückerstattung und einer alternativen Beförderung zum Endziel. Im Rahmen außergerichtlicher Schlichtungsverfahren verhilft die apf Passagieren

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Flughafen Pristina: Passagierzahlen bewegen sich schon über Vorkrisen-Niveau

Der Höhenflug geht weiter: Der Flughafen Pristina verzeichnete mit 257.770 Passagieren seinen verkehrsreichsten Mai seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Zahl entspricht einem Anstieg von 41,7 Prozent gegenüber dem Jahr vor der Pandemie und 61,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit hat der Airport nicht nur das Vorkrisen-Niveau erreicht, sondern längst schon um ein Vielfaches übertroffen. Von Januar bis Mai registrierte der Flughafen exakt 1.065.119 Reisende, 25,1 Prozent mehr als 2019. Das berichtet das Luftfahrtportal Ex-Yu Aviation. Der Kosovo ist derzeit einer der leistungsstärksten Flugreisemärkte in Europa und einer von nur drei Airports, dessen Passagierleistung das Jahr vor der Pandemie übertroffen hat. Ab dem Flughafen Wien haben Flugreisende zwei Möglichkeit, um direkt nach Pristina zu fliegen. Wizz Air steuert die kosovarische Hauptstadt fünfmal wöchentlich an, die Maschinen von Austrian Airlines heben sogar zweimal täglich nach Pristina ab.

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Hongkong lässt PCR-Testpflicht für Transitreisende fallen

Reisende, die über Hongkong an ein anderes Ziel weiterreisen wollen, müssen keinen negativen PCR-Test mehr vorlegen. Die Einreisebestimmungen für die chinesische Sonderverwaltungszone bleiben von der Lockerung für Transitreisende jedoch unberührt. Seit dem 1. Juni müssen Transitpassagiere in Hongkong bei der Weiterreise keinen PCR-Test mehr vorlegen. Aufgrund der strengen Regelungen der Hongkonger Behörden, die eine Null-COVID-Strategie verfolgen, hatte es lange Ein- und Durchreiseverbote gegeben, zuletzt war auch für den Transit noch ein PCR-Test nötig. Aus Deutschland werden derzeit nur wenige Flüge nach Hongkong angeboten, lediglich Cathay Pacific fliegt am 16., 21. und 28. Juni von Frankfurt am Main mit einem Airbus A350-900 in die ostasiatische Metropole. Zudem werden in Europa momentan London-Heathrow, Manchester, Paris und Amsterdam von der Airline mit Hongkong verbunden. Ab Juli werden die Flüge von Deutschland etwas aufgestockt. Wiedereröffnung der Lounges für Transitreisende Mit dem Entfall der PCR-Testpflicht für Transitreisende öffnet auch die Lounge „The Pier“ nahe Gate 65 wieder für Passagiere, die in Hongkong zwischenlanden. Die Lounge kann jeden Tag von 5:30 Uhr bis zum letzten Cathay Pacific-Flug des Tages genutzt werden. Um als Transitpassagier zu gelten, darf der Aufenthalt am Flughafen nicht länger als 24 Stunden dauern. Zudem müssen Gepäck sowie Fluggäste bereits zum letzten Ziel durchgecheckt sein. Der Airport in Hongkong ist ein beliebter Stopover-Flughafen für Reisende, die auf dem Weg nach Australien oder Neuseeland sind.

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Flughafen Frankfurt empfiehlt Vorausbuchung von Parkplätzen

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport empfiehlt dringend, einen Parkplatz in den Parkhäusern des Airports im Voraus zu buchen. Frankfurt Airport erwartet in den Sommerferien ein erhöhtes Passagieraufkommen und rechnet täglich mit bis zu 200.000 Passagieren. Viele von ihnen kommen mit dem eigenen Pkw zum Flughafen. Fraport empfiehlt daher dringend die Vorausbuchung eines Stellplatzes. Insgesamt sind an den beiden Terminalgebäuden 14.000 Parkplätze verfügbar – alle in fußläufiger Entfernung zu Check-In und Gepäckausgabe – darunter auch Stellplätze fürE-Fahrzeuge. Die Gebühr bei der Vorausbuchung sei billiger als an der Schranke, so der Flughafenbetreiber Fraport. Alternativ bietet sich für Passagiere des Flughafens die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Das Luftverkehrsdrehkreuz Frankfurt Airport verfügt über eine gute Anbindung – täglich offerieren Fern-, Regional- und Busbahnhof rund 1.300 Verbindungen. Am Fernbahnhof halten pro Tag im Schnitt 220 Züge. Am Regionalbahnhof unter dem Terminal 1 sind es durchschnittlich 250 Stopps am Tag. Der Busbahnhof verzeichnet täglich etwa 850 Abfahrten.  

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Swiss zahlt Coronakredit vorzeitig zurück

Die Swiss kam während der Pandemie ins Straucheln – eine Bürgschaft vom Bund spülte frisches Geld in die Kassen. Nun hat die Lufthansa-Tochter den Kredit bereits zurückbezahlt. Der Konzern hat einen vom Bund verbürgten Bankkredit vorzeitig zurückgezahlt. Die Lufthansa Group werde die Finanzierung zukünftig über den Kapitalmarkt sichergestellt, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt. Eigentlich wäre dieser noch bis 2025 weitergelaufen. Gewährt wurde diese Kreditlinie im Frühling 2020 im Zusammenhang mit der Coronapandemie, die den Flugverkehr vor große Probleme stellte. Die Banken gewährten der Swiss und Edelweiss eine Kreditlinie im Umfang von maximal 1,5 Milliarden Franken. Dabei verbürgte der Bund 85 Prozent des Ausfallrisikos – also maximal 1,275 Milliarden Franken. Seit Beginn der Pandemie habe die Swiss „nie mehr als die Hälfte des Überbrückungskredits beansprucht und insgesamt 60 Millionen Franken an Zinsen und Gebühren bezahlt“, wie das Unternehmen schreibt. „Wir sind dem Bund sehr dankbar, dass er zusammen mit den Banken Swiss und Edelweiss während der Corona-Pandemie die benötigte Liquidität zur Verfügung gestellt hat. Dadurch konnten wir einen Großteil der Arbeitsplätze in der Schweiz und nachhaltig wettbewerbsfähige Kostenstrukturen sichern sowie die Anbindung an die Welt auch während der Pandemie aufrechterhalten. Zudem konnten wir unseren Hub in Zürich im Einklang mit den anderen Drehkreuzen der Lufthansa Group hochfahren und unser Flugangebot proportional entwickeln“, so Swiss-CEO Dieter Vranckx.

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Streik sorgt für Flugausfälle in Paris-CDG

Flugreisende müssen sich am Pariser Flughafen Charles de Gaulle wegen eines Streiks auf Ausfälle und Verzögerungen einstellen. Ein Viertel der Flüge zwischen 7 und 14 Uhr sei gestrichen worden, dies entspreche etwa 100 Flügen, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet. Zudem war der Zugang zum Gebäude erschwert, da Menschen davor demonstrierten. Auf seiner Internetseite riet der Flughafenbetreiber Aéroports de Paris, bei internationalen Flügen mindestens drei Stunden früher am Flughafen einzutreffen. Auch warnte er auf Twitter vor Störungen am zweiten Pariser Flughafen Orly. Mehrere Gewerkschaften hatten zu dem Streik des Flughafenpersonals aufgerufen. Sie fordern unter anderem eine Gehaltserhöhung von 300 Euro. Laurent Dahyot von der Gewerkschaft CGT sagte im Sender France Info, dass viele Flughafenmitarbeiter wegen der Inflation am Monatsende finanziell nur knapp über die Runden kämen. Dem Bericht zufolge könnte der Streik auch nach Donnerstag weitergehen. Die Beschäftigten entschieden darüber in einer Generalversammlung.

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