Einreisebestimmungen

Weitere Artikel aus der Rubrik

Einreisebestimmungen

Island: Ex-Corona-Patienten dürfen bald ohne Test einreisen

Island stellt die Weichen für den Wintertourismus und öffnet seine Türen für Ex-Corona-Patienten. Diese können künftig problemlos einreisen, ohne dass der Gang in die Selbstisloation droht. Ab dem 10. Dezember gelten erleichterte Einreiseregeln. Demnach können Reisende aus dem Ausland, die bereits Antikörper gegen Sars-CoV-2 haben, frei ins Land einreisen. Sie müssen weder einen negativen Corona-Test vorlegen noch in Quarantäne. Die Regierung verlang, dass die frühere Infektion von einem Labor im Europäischen Wirtschaftsraum oder der Europäischen Freihandelsassoziation bestätigt worden ist. Alternativ sei auch die Bestätigung eines Epidemiologen in Island gültig, wie rnd.de berichtet. Bisher mussten alle Einreisenden einen negativen Test vorweisen – trotzdem traf auch sie die 14-tägige Quarantänepflicht, die erst nach fünf Tagen durch einen weiteren negativen Corona-Test vorzeitig beendet werden konnte.

weiterlesen »

ECDC blamiert Kurz-Regierung: „Quarantäne ist wirkungslos“

Entgegen aller Appelle der Reisebranche, aber auch des Robert-Koch-Instituts, führte Deutschland Anfang November eine Zwangsquarantäne ein. Österreich zieht nun nach und die Regierungsmitglieder Sebastian Kurz und Karl Nehammer, beide ÖVP, begründen diese mit diskriminierenden Argumenten ohne wissenschaftliche Nachweise zu nennen. Der Rassismus-Vorwurf liegt zumindest nicht ganz unbegründet auf dem Tisch, denn Personen mit Familien am Balkan oder in der Türkei wurden in der Öffentlichkeit als Sündenböcke präsentiert. Dass die Behauptungen, die Nehammer und Kurz in ihrer Regierungspressekonferenz von sich gegeben haben, aber der Bundeskanzler auch im Gespräch mit der ZIB 2 so nicht der Wahrheit entsprechend, musste Kurz unter Vorhalt von Fakten live gegenüber Armin Wolf zugeben. Eigentlich kann man sich als Regierungschef nicht noch mehr blamieren, denn die geplante Regelung ist nicht nur für in Österreich arbeitende Menschen, die Familien im Ausland haben, ein Schlag ins Gesicht, sondern trifft gleichermaßen auch eigene Staatsbürger, die im Ausland arbeiten, aber die Familie in der Heimat lebt. Dem aktuellen Informationsstand nach wollen Kurz, Anschober, Nehammer und ihre Verbündeten die „Anti-Weihnachten-Verordnung“ nur bis zum 10. Jänner 2021 anwenden. Sofern keine neuen Einfälle folgen, reicht ab 11. Jänner 2021 dann wieder der negative PCR-Test aus. Kommt man aus Ländern ohne die höchsten Reisewarnstufen, dann benötigt man dann nicht mal mehr das. Anders ausgedrückt: Bis 10. Jänner 2021 ist man Risikoperson, ab 11. Jänner 2021 nicht mehr. Eine Logik, die mit gesundem Menschenverstand schlichtweg nicht erklärbar ist. Ganz genau so sieht es die Seuchenschutzbehörde der Europäischen Union, denn diese teilte mit, dass nach Ansicht deren

weiterlesen »

SAS fliegt 838 Millionen Euro Verlust ein

Aufgrund der Corona-Pandemie steckt die skandinavische SAS tief in den roten Zahlen. Der Umsatz sank um 55 Prozent auf 20,5 Milliarden schwedische Kronen ab. Das kürzlich abgelaufene Geschäftsjahr 2020 ist daher tiefrot: Der Carrier schreibt einen Verlust in der Höhe von umgerechnet 838 Millionen Euro. Mit einer raschen Besserung im Jahr 2021 rechnet das Unternehmen nicht. Die Nachfrage wird weiterhin verhaltend bleiben. Derzeit ist nicht absehbar ob und wann die einzelnen Staaten ihre Einreise- und Quarantänebestimmungen lockern oder aufheben werden. Das macht die Planung für SAS und andere Airlines nahezu unmöglich. „Auch wenn uns die jüngsten Fortschritte bei der Entwicklung und dem Vertrieb von Covid-19-Impfstoffen ermutigen, bleibt die Nachfrage unsicher und macht es unmöglich, eine Prognose für das Finanzergebnis des kommenden Geschäftsjahres abzugeben. Wir erwarten jedoch einen schwachen operativen Cashflow im ersten Quartal 2021 aufgrund der geringen Nachfrage während der Wintersaison in Verbindung mit beschleunigten Rückerstattungen. Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass die Hochlaufphase für die Luftfahrtindustrie bis 2022 dauern wird, bevor die Nachfrage ein normalisierteres Niveau erreichen kann, mit einer Rückkehr zu den Niveaus vor Covid-19 einige Jahre danach“, so SAS-Chef Rickard Gustafson in einer Aussendung.

weiterlesen »

Österreichs „Anti-Weihnachten-Verordnung“ soll nur bis 10. Jänner 2021 gelten

Noch wurde die „Anti-Weihnachtsreisen-Verordnung“ seitens der österreichischen Behörden nicht formell erlassen, aber weitere Details wurden kommuniziert. Diese soll am 19. Dezember 2020 in Kraft treten und bis inklusive 10. Jänner 2021 gelten. Ab dem 11. Jänner 2021 will man wieder zu den momentan praktizierten Einreisebestimmungen zurückkehren. Die Maßnahme der Regierung zielt ganz offensichtlich darauf ab, dass Menschen, die das Weihnachtsfest mit ihren im Ausland lebenden Angehörigen verbringen wollen oder aber außerhalb Österreichs arbeiten und in der österreichischen Heimat mit ihren Familien die Zeit verbringen wollen, schikaniert werden sollen. Anders ist nicht zu erklären, dass Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) sagte, dass „großes Mühsal“ auf diese Personen zukommen wird. Die Regierung wird dabei ungeachtet des Umstands, dass man in Österreich selbst derzeit eine erheblich höhere Sieben-Tages-Inzidenz hat, alle Personen, die aus Gebieten bzw. Ländern, die eine Inzidenz über 100 haben, in Zwangsquarantäne stecken. Das gilt somit für so ziemlich alle Länder in Europa. Bemerkenswerterweise liegt diese in Österreich derzeit laut AGES bei 311,5. Ausnahmen wird es für Geschäftsreisende geben, wobei diese noch nicht im Detail mitgeteilt wurden, da die Verordnung noch nicht im Bundesgesetzblatt publiziert wurde. Wer eben kein Geschäftsreisender ist, muss zehn Tage in Quarantäne und kann sich „frühestens“ ab dem fünften Tag auf eigene Kosten „freitesten“. Ab dem 11. Jänner 2021 soll dann wieder ein negativer PCR-Test, der bei der Einreise in Österreich vorgezeigt werden muss, ausreichend sein. Ist das Herkunftsland nicht mit der höchsten Reisewarnstufe belegt, so ist dann wieder überhaupt kein Befund erforderlich.

weiterlesen »

TUI bekommt nächste Rettungshilfe zugesprochen

Alle guten Dinge sind drei: Der frisch sanierte Reisekonzern darf sich über das bereits dritte Rettungspaket freuen. TUI habe sich mit privaten Investoren, Banken und dem Bund auf ein Finanzierungspaket von insgesamt 1,8 Milliarden Euro geeinigt, teilte der Tourismuskonzern heute mit. Das Paket sieht laut TUI konkret eine Kapitalerhöhung über rund 500 Millionen Euro vor, die von privaten Investoren geschultert wird. Daneben geht es um eine in Aktien der TUI wandelbare stille Einlage des staatlichen Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) in Höhe von 420 Millionen Euro. Daneben geht es um eine nicht wandelbare stille Einlage des WSF in Höhe von 280 Millionen Euro. Das Finanzierungspaket stärke die Position der TUI und stelle dem Konzern ausreichende Liquiditätsreserve zur Verfügung, hieß es. „Diese gleicht auch die bis zum Beginn der Sommersaison 2021 angenommenen Reisebeschränkungen aus.“ Das Paket sei notwendig geworden aufgrund der zunehmenden Reisebeschränkungen durch wieder ansteigende Infektionszahlen und ein damit verbundenes kurzfristigeres Buchungsverhalten einiger Kunden.

weiterlesen »

Dienstreisen im Sinkflug

Die Corona-Krise bringt Veränderungen mit sich. Home-Office und Online-Meetings sind nur zwei Dinge, an die sich Arbeitnehmer wohl gewöhnen müssen. Einen großen Einfluss haben diese neu entdeckten Tools vor allem auf Dienstreisen: Diese sinken allmählich auf Null. Nach einer Übersicht des IT-Dienstleisters Coupa sind weltweit die Ausgaben für Managertrips im dritten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahr um ganze 97 Prozent gesunken – damit fiel die Zahl der Dienstreisen deutlich stärker als die der Urlaubsreisen. Klar: Wenn Unternehmen irgendwo leicht sparen können, dann bei Geschäftsreisen. Natürlich ist auch die steigende Fürsorgepflicht ein wichtiger Grund für den Rückgang. Darüber hinaus erschweren die sich nahezu täglich ändernden Einreisebestimmungen die Planung. Doch die Einschränkungen treffen nicht alle Teile der Welt gleich. Während in Lateinamerika, Afrika und Teilen Asiens der ein fast kompletter Sinkflug zu beobachten ist, sind Manager aus Ostasien wieder öfter unterwegs. Innerhalb von China würden im Vergleich zum Vorjahr gar schon wieder gut 80 Prozent der Manager dienstbedingt in den Flieger steigen, wie wiwo.de berichtet.

weiterlesen »

Nehammer droht Weihnachtsurlaubern mit „großem Mühsal bei der Wiedereinreise“

Die österreichische Bundesregierung verkündete am Mittwoch einige Lockerungsschritte. Beispielsweise sollen der Handel und körpernahe Dienstleistungen ab 7. Dezember 2020 wieder öffnen dürfen. Gastronomie, Hotellerie und Touristik müssen sich jedoch noch rund vier Wochen gedulden. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) kündigte an, dass jene Wirtschaftsbereiche, die noch geschlossen bleiben müssen, ab 7. Jänner 2021 wieder öffnen dürfen. Bis Jahresende soll diesen ein 50-prozentiger Umsatzersatz ausbezahlt werden. Ab 1. Jänner 2021 gibt es nur noch die Möglichkeit den Fixkostenzuschuss zu beantragen. Unter Hinweis auf ausländische Mitbürger, die im Sommer ihre Urlaube in der Heimat verbracht haben, kündigt Kurz ein „konsequentes Grenzregime“ an. Dadurch sollen erneute Einschleppungen aus dem Ausland vermieden werden. Ohne konkret die Staaten zu nennen, war eine Andeutung in Richtung Türkei und Balkanländer wahrnehmbar. Im Inland will die Regierung ab 7. Dezember 2020 wieder zu nächtlichen Ausgangssperren zurückkehren. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) kündigt an, dass noch vor den Weihnachtsfeiertagen neue Einreisebestimmungen erlassen werden. Personen, die sich im Ausland aufgehalten haben, müssen künftig zehn Tage in Quarantäne. „Freitesten“ soll erst nach fünf Tagen ermöglicht werden. „Wir haben im Sommer gesehen, dass mindestens 72 Prozent der Neuinfektionen auf Rückkehrer aus den Westbalkan-Staaten und der Türkei zurückzuführen sind“, so das Regierungsmitglied. Nähere Einzelheiten zu den neuen Einreisebestimmungen nannte er nicht. „Wer über die Weihnachtsfeiertage ins Ausland reisen wird, muss wissen, dass es großes Mühsal bei der Wiedereinreise nach Österreich geben wird. Für die Quarantäne muss man sich Urlaub nehmen“, mit diesen Worten will der Minister wohl Reisende von Weihnachtsbesuchen bei Familien im Ausland oder

weiterlesen »

Kurier: Österreich will deutsche Zwangsquarantäne noch vor Weihnachten kopieren

Die österreichische Regierung soll laut einem Bericht der Tageszeitung Kurier kurz davor stehen die deutsche Zwangsquarantäne zu kopieren. Das Medium schreibt, dass die Verordnung derzeit in Ausarbeitung ist und noch vor Weihnachten in Kraft treten soll. Die geplante Regelung erinnert äußerst stark an die deutsche Zwangsquarantäne, die seit 8. November 2020, praktiziert wird. Personen, die sich in so genannten Risikogebieten aufgehalten haben, sollen zehn Tage in Quarantäne gesteckt werden. „Freitesten“ soll nach frühestens fünf Tagen und zwar auf eigene Kosten möglich sein. Momentan gestattet Österreich die quarantänefreie Einreise, wenn ein negativer PCR-Befund, dessen Abstrichnahme nicht älter als 72 Stunden ist. Unter Berufung auf Ministeriumsfachkreise, die mit der Ausarbeitung der Verordnung beauftragt sind, schreibt der Kurier, dass die Ursache für das nunmehrige Vorgehen bei Personen liegt, die sich im Sommer in der Türkei und in Serbien aufgehalten haben. Man vermutet, dass nach dem orthodoxen Weihnachtsfest, das am 7. Jänner 2020 stattfinden wird, im großen Stil Infizierte „importiert“ werden könnten. Ein weiterer Schlag ist der Umstand, dass geplant ist, dass künftig eine eventuelle Quarantäne nach einem Urlaub nicht als Entschuldigungsgrund am Arbeitsplatz gilt und man sich Urlaub nehmen muss. Der Kurier berichtet ohne nähere Angabe von Staaten, dass die neuen Einreisebestimmungen für „alle Länder mit hoher Covid-Belastung geleichermaßen gelten“ und daher „auch Rückkehrer von Schiurlauben in der Schweiz betreffen“. Wie jedoch „hohe Covid-Belastung“ definiert ist und ob wie bisher die Reisewarnungen hierfür herangezogen werden, ist unklar. Für die Luftfahrt könnte die geplante Regelung, so sie noch vor Weihnachten in Kraft gesetzt wird,

weiterlesen »

Ägypten-Urlaub mit Hindernissen

Nach wie vor warnt das Auswärtige Amt vor Reisen nach Ägypten. Das Land sei stark von Corona-Infektionen betroffen, die Testung auf Covid-19 erfolge in Ägypten „nicht risikoadaptiert“ und sei landesweit nicht einheitlich. Darüber hinaus sei von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Die ägyptischen Behörden könnten demnach auch den Start in den Urlaub erschweren. Denn Ägypten verlangt bei der Einreise einen negativen PCR-Test, der nachweislich nicht älter als 72 Stunden sein darf, bei der Einreise über den Flughafen Frankfurt nicht älter als 96 Stunden. Für direkt nach Hurghada, Sharm el Scheikh, Marsa Alam und Marsa Matrouh einreisende Touristen bestehe die Möglichkeit, den erforderlichen PCR-Test kostenpflichtig bei der Einreise an den jeweiligen Flughäfen vornehmen zu lassen, wie das Reiseportal Reisevor9 berichtet. Bis ein Ergebnis vorliegt, dauert es wegen knapper Kapazitäten offenbar bisweilen länger. Und: Für die Wartezeit bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses gilt eine verpflichtende Quarantäne. Man sollte in diesem Fall also sicherheitshalber mehr Urlaubstage einplanen. Oder noch schlauer: Sich schon vorab einer Corona-Testung unterziehen.

weiterlesen »

UK plant Lockerung der Einreisebestimmungen

Das Vereinigte Königreich beabsichtigt ab Mitte Dezember 2020 die Einreisbestimmungen zu lockern. Künftig soll man sich nach fünf Tagen mittels einer PCR-Testung aus der Quarantäne befreien können. Bislang steckt der Inselstaat Personen, die aus „Risikogebieten“ einreisen, ausnahmslos in Absonderung. Der britische Verkehrsminister Grant Shapps kündigte an, dass künftig die Möglichkeit besteht, dass die Quarantäne verkürzt werden kann. Die Kosten für den PCR-Test müssen allerdings selbst bezahlt werden. Im Vereinigten Königreich entbindet die Vorlage eines negativen Befunds nicht vom Antritt der Absonderung. Absurderweise kann diese vorzeitig durch Ausreise beendet werden. Bei der geplanten Neuregelung orientiert man sich offensichtlich an Deutschland, denn dieser Staat definiert so ziemlich alle Nachbarn als „Risikogebiet“ und verlangt bei der Einreise den Antritt einer Quarantäne. Bei Vorlage einer negativen PCR-Testung dauert diese fünf Tage (dies wird dem aktuellen Informationsstand nach in UK jedoch nicht übernommen). Alternativ muss man zehn Tage in Absonderung, kann sich jedoch nach fünf Tagen auf eigene Kosten testen lassen. Fällt der PCR negativ ist, ist die Quarantäne beendet.

weiterlesen »