Eurowings

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Geschäftsreisen: Eurowings weitet Angebot um 30 Prozent aus

Die Fluggesellschaft Eurowings verzeichnet eigenen Angaben nach eine steigende Nachfrage nach Geschäftsreisen. Aus diesem Grund weitet man ab September 2022 das Angebot auf Routen, die typischerweise von Geschäftsreisenden genutzt werden, um etwa 30 Prozent aus. Laut Eurowings-Geschäftsführer Jens Bischof befinde man sich noch vom Vorkrisenaufkommen entfernt, jedoch verzeichne man eine „fortschreitende Normalisierung in diesem Segment“. Dies würden die Buchungszahlen, die man für den Herbst 2022 an Land ziehen konnte, deutlich zeigen, so der Manager. Auch behauptet der Carrier in einer Medienaussendung, dass man die Prozesse am Boden und in der Luft stabilisiert habe. Eigenen Angaben nach will man einen Spitzenwert von 99 Prozent Zuverlässigkeit erreicht haben. Allerdings nennt die Lufthansa-Tochter keine näheren Details worauf diese Aussage basiert. Nachstehend werden die Ausweitungen ab den einzelnen Airports dargestellt. Düsseldorf: Von ihrem größten Standort Düsseldorf aus bedient Eurowings mehr als 30 klassische Geschäftsreiseziele in rund zehn Ländern. Im Rahmen der Programmausweitung werden insbesondere die stark nachgefragten Verbindungen nach Berlin, Zürich und Mailand mit bis zu 10.000 zusätzlich angebotenen Sitzen aufgestockt. Darüber hinaus bietet Eurowings zweimal täglich Verbindungen mit attraktiven Tagesrandzeiten auf den Strecken nach Stockholm, Prag, Dresden, Birmingham, Genf, Lyon und Salzburg. Weitere Geschäftsreiseziele ab Düsseldorf sind Athen, Belgrad, Bologna, Budapest, Danzig, Hamburg, Kopenhagen, Krakau, Rom, Göteburg, Graz, London, Lissabon, Linz, Manchester, Marseille, Newcastle und Wien. Insgesamt können Passagiere bei Eurowings unter mehr als 100 Direktverbindungen ab der NRW-Landeshauptstadt wählen. Köln/Bonn: Ab Köln/Bonn stockt Eurowings insbesondere die Kapazität auf der stark nachgefragten Verbindung nach Berlin auf: So werden für September mehr als 6000

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Vereinigung Cockpit leitet Streik-Urabstimmung bei Eurowings ein

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit leitet bei der Lufthansa-Tochter Eurowings eine Urabstimmung über mögliche Streikmaßnahmen ein. Hintergrund ist, dass die Arbeitnehmervertreter der Ansicht sind, dass der Arbeitgeber „kein verhandlungsfähiges Angebot“ vorgelegt habe. Bis zum 31. August 2022 können die bei Eurowings arbeitenden Mitglieder der Vereinigung Cockpit an der Abstimmung über mögliche Arbeitskampfmaßnahmen teilnehmen. Die Gewerkschaft teilte dazu unter anderem mit: „Die Tarifverhandlungen der Vereinigung Cockpit mit Eurowings sind ins Stocken geraten. Beim Manteltarifvertrag, der maßgeblich für die Arbeitsbedingungen in den Cockpits relevant ist, konnten trotz mehrerer Gesprächsrunden kaum Fortschritte darüber erzielt werden, wie die Belastungen der Beschäftigten künftig adäquat geregelt werden sollen. Der Arbeitgeber hat kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt. Die Tarifkommission der Eurowings hat gemeinsam mit dem VC-Vorstand deshalb beschlossen, eine Urabstimmung einzuleiten, die bis zum 31. August läuft“. Gleichzeitig betont die Vereinigung Cockpit, dass die Durchführung der Abstimmung unter den Gewerkschaftsmitgliedern noch nicht bedeutet, dass tatsächlich gestreikt wird. Allerdings ist allein das Ansetzen einer Urabstimmung durchaus ein Druckmittel auf den Arbeitgeber. Die VC kritisiert auch, dass die „ausgedünnte Personaldecke“ auf einen „starken Anstieg des Flugverkehrs getroffen ist“. Bislang „hat es keine vernünftigen Antworten auf diese Situation gegeben“, so die Arbeitnehmervertreter. „Eine Urabstimmung ist kein Streikbeschluss und kein Gesprächsabbruch. Wir sind selbstverständlich weiterhin gesprächsbereit und möchten eine Lösung auf dem Verhandlungsweg erreichen,“ sagt VC-Pressesprecher Lars Frontini. „Bei Eurowings haben wir seit Längerem aber sehr wenig Bewegung auf Seiten des Arbeitgebers erlebt. Deshalb fragen wir nun mit der Urabstimmung ein Meinungsbild bei den betroffenen Kolleginnen und Kollegen ab.“

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Deutschland: Billigflieger reduzierten das Winter-Angebot

Die Billigfluggesellschaften Ryanair, Wizz Air und Eurowings bereiten sich derzeit auf einen möglichen signifikanten Rückgang der Nachfrage vor. Betroffen sind zahlreiche Routen ab Deutschland, die künftig seltener bedient werden oder gar temporär komplett in eine Winterpause geschickt werden. Aus den bislang seitens der genannten Anbieter veröffentlichten Flugplandaten geht hervor, dass die verschiedensten Destinationen und Airports in Deutschland von den Kürzungen bzw. Streichungen betroffen sind. Eurowings setzt einige klassische Sommerstrecken ein wenig früher aus als ursprünglich geplant. Allerdings hat man für den Winterflugplan 2022/23 noch keine nennenswerten Kürzungen vorgenommen. Im Gegensatz dazu haben Ryanair und Wizz Air bereits erheblich Frequenzen und ganze Routen aus dem Winterflugplan 2022/23 genommen. Beim pinkfarbenen Anbieter zeigen sich im gesamten Streckennetz zum Teil erhebliche Reduktionen bzw. temporäre Winter-Einstellungen. Bemerkenswerterweise sind auch typische Visiting-friends-and-relatives-Ziele betroffen. Beim irischen Mitbewerber sind es eher touristische Destinationen. Eurowings führt Frequenzreduktionen weiter Der Konkurrenz Eurowings wird die Kürzungen, die man unter anderem aufgrund von Personalmangel auf den ab Köln/Bonn angebotenen Zielen nach Klagenfurt, Dublin und Budapest vorgenommen hat, entgegen vorheriger Flugplandaten bis zum Ende der Sommerperiode 2022 fortführen. Selbiges gilt für die ab Düsseldorf angebotenen Ziele Zagreb, Bukarest, Danzig, Bergamo und Belgrad. Ab Stuttgart-Echterdingen ist das Ziel Bilbao betroffen. Die Betriebspause auf der innerdeutschen Strecke nach Dresden wird auf unbestimmte Zeit verlängert. Von Hamburg aus fliegt Eurowings bereits vorzeitig nicht mehr nach Alicante. Göteborg wird ab 26. August 2022 bis vorerst Ende der laufenden Sommerperiode 2023 ausgesetzt. Selbiges gilt für Belgrad ab Stuttgart, jedoch wird diese Route erst am 12. September 2022

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Graz: Eurowings reaktiviert Stuttgart früher

Ab 19. September 2022 will die Lufthansa-Tochter Eurowings wieder zwischen Stuttgart und Graz fliegen. Diese Route seit dem Beginn der Corona-Pandemie wiederholt temporär ausgesetzt. Zuletzt vor einigen Wochen. Die Nonstopverbindung zwischen den beiden Städten war einst eine mit de Havilland Dash 8-400 bediente Austrian-Airlines-Strecke. Im Zuge von Umschichtungen innerhalb der Lufthansa Group wurde diese – nebst Düsseldorf-Linz – an die Konzernschwester Eurowings übergeben. Der Carrier hat die Graz-Strecke vor einigen Wochen temporär eingestellt. Ursprünglich wurde seitens Eurowings verlautbart, dass die Wiederaufnahme im Oktober 2022 erfolgen soll. Aufgrund gestiegener Nachfrage hat man sich aber dazu entschlossen bereits ab 19. September 2022 wieder zu fliegen. Die Flüge werden an den Verkehrstagen Montag bis Freitag einmal täglich angeboten. Salzburg: British Airways fliegt Gatwick bis zu 13 Mal pro Woche Auch in Salzburg gibt es eine kleine Neuigkeit, denn British Airways will die London-Gatwick-Strecke ab 31. Oktober 2022 mit bis zu 13 Umläufen pro Woche bedienen. Die tatsächlichen Frequenzen variieren stark und sind in der Schifahrer-Hauptsaison am höchsten. Dies hängt damit zusammen, dass Salzburg ein beliebter Ankunftsort britischer Wintersportler ist. Nebst Innsbruck ist der Airport der Mozartstadt einer von zwei in Österreich, die den Großteil ihres Passagieraufkommens und damit auch des Jahresumsatzes in der kalten Jahreszeit machen. Beide Flughäfen stehen bei Schifahrern und Snowboardern aufgrund naheliegender Wintersportgebiete traditionell hoch im Kurs.

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Callsign: Eurowings Europe Ltd. wird als „Black Pearl“ funken

Der Aufbau der maltesischen Fluggesellschaft Eurowings Europe Ltd. nimmt weitere Formen an. Das Unternehmen hat den IACO-Code EWL zugewiesen bekommen. Einen IATA-Two-Letter-Code hat man noch nicht. Die neue Eurowings Europe Ltd. soll im Herbst 2022 an den Start gehen und schrittweise die österreichische Eurowings Europe GmbH ablösen. Das Ummelden der Flugzeuge vom OE- ins 9H-Register wird sich dem aktuellen Informationsstand nach über die gesamte Winterflugplanperiode 2022/23 vollzogen. Anschließend wird Eurowings Europe GmbH nicht mehr als Fluggesellschaft aktiv sein. Der „Umzug“ nach Malta ist vom Grundprinzip her mit jenem, den die Ryanair Group bei Laudamotion GmbH bzw. der Nachfolge-Airline Lauda Europe Ltd. vor einiger Zeit vollzogen hat, vergleichbar. Auch das Rufzeichen des Malta-Ablegers von Eurowings steht bereits fest: „Black Pearl“. Jenes der deutschen Eurowings lautet „Eurowings“. Die noch aktive Österreich-Tochter nutzt „Europwings“ im Funkverkehr. Die künftige maltesische Fluggesellschaft hat derzeit weder AOC noch Betriebsgenehmigung. Laut Zivilluftfahrtbehörde befindet man sich mitten im Erteilungsverfahren. Das Amt geht davon aus, dass es in den nächsten Wochen soweit sein könnte, dass die Zertifikate überreicht werden können. Nähere Einzelheiten nannte man nicht. Es wäre Sache der Airline dies zu kommunizieren. Wizz Air und SkyUp ziehen ebenfalls Malta-Töchter hoch Eine weitere Neugründung, die sich derzeit im AOC- und OL-Erteilungsprozess befindet, ist der EU-Ableger der ukrainischen Fluggesellschaft SkyUp. Unter dem Projektnamen SkyUp Europe will man eine maltesische Airline ins Leben rufen. Zunächst will man mit zwei Boeing 737 ACMI- und Charteraufträge erfüllen, ehe man dann im Sommer 2023 ein Liniennetz mit 19 Maschinen bedienen will. Im Gegensatz zu

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EU-Kommission: Lufthansa und Eurowings sollen 500.000 „Zwangsgutscheine“ ausbezahlt haben

Viele Fluggesellschaften haben kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie in Europa darauf spekuliert, dass die EU-Kommission Gutscheinlösungen durchwinken wird. Daher deaktivierte man automatische Erstattungsmöglichkeiten und schickte die Kundschaft auf regelrechte Spießroutenläufe um ihr Geld. Trotz des Umstands, dass die EU-Kommission schon nach wenigen Tagen klargestellt hatte, dass die Rückzahlung der Ticketgelder bei abgesagten Flügen binnen einer Woche zu erfolgen hat, haben sich die meisten Airlines nicht daran gehalten. Besonders dreist: Viele Anbieter haben ungefragt Gutscheine per E-Mail bzw. per Post zugeschickt und den Kunden suggeriert, dass eine Rückzahlung nicht möglich ist. Gegen manche Fluggesellschaften konnte die deutsche Verbraucherzentrale rechtskräftige Urteile erwirken, die unter anderem besagen, dass das Verhalten bezüglich Zwangsgutscheinen rechtswidrig war. Jene Passagiere, die davon betroffen waren, haben das Recht auf Auszahlung. Die EU-Kommission teilte mit, dass Lufthansa und Eurowings erklärt hätten, dass sie in etwa 500.000 dieser Zwangsgutscheine zwischenzeitlich ausbezahlt hätten. Insgesamt nahm man in Kooperation mit dem Verbraucherschutznetz 16 Airlines unter die Lupe, wobei von diesen lediglich Stellungnahmen abgefragt wurden und keinerlei Vor-Ort-Überprüfungen durchgeführt wurden. Daher muss sich die Behörde auf die Angaben der Carrier verlassen. Der für Justiz zuständige Kommissar Didier Reynders zeigte sich zufrieden, dass die Fluggesellschaften ihre Verpflichtungen aus der massiven Annullierungskrise von 2020 insgesamt umgesetzt haben. Er forderte jedoch weitere Anstrengungen, da die Reisenden aktuell wieder zahlreiche Verspätungen und Annullierungen erleben. „Wir werden genau verfolgen und prüfen, wie den Fluggästen gegebenenfalls Erstattungen oder Entschädigungen gezahlt werden, um eine strikte und sorgfältige Anwendung der EU-Vorschriften zu gewährleisten.“ Parallel dazu führt die Kommission gerade eine

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Eurowings will Ticketpreise um „mindestens zehn Prozent“ erhöhen

Die Fluggesellschaft Eurowings will die Ticketpreise um „mindestens zehn Prozent“ anheben. Diese Ankündigung wird von Geschäftsführer Jens Bischof damit begründet, dass die Treibstoffpreise stark gestiegen sind und man bereits jetzt Mehrkosten von etwa 100 Millionen Euro pro Jahr hatte. Im Gespräch mit der Rheinischen Post erklärt der Manager, dass der Schritt unausweichlich ist und vertritt die Ansicht: „Fliegen wird teurer und muss auch teurer werden – da reicht ein Blick auf die Rekordstände des Ölpreises jenseits der 100-Dollar-Marke. Entsprechend werden wir unsere Tarife, die bereits etwa zehn Prozent teurer sind als 2019, um mindestens weitere zehn Prozent nach oben anpassen müssen. Anders sind die Belastungen des Ölpreis-Schocks nicht zu schultern“. Auf vielen Strecken sind die durchschnittlichen Ticketpreise, die von den Passagieren bezahlt werden, wesentlich stärker angezogen worden als von Bischof beschrieben. Eurowings hat vor einiger Zeit das „Ryanair/Wizz-Air-Handgepäcksystem“ kopiert und verlangt beispielsweise zwischen Wien und Stuttgart für die Mitnahme eines normalen Handgepäckstücks („Trolley“) etwa 18 Euro pro Richtung extra. Unter Berücksichtigung, dass vor der Umstellung dies noch inkludiert war, jedoch die Ticketpreise im Basic-Tarif nicht um die neue „Extraleistung“, so man diese nicht benötigt, gesenkt wurden, fällt die tatsächliche Preiserhöhung deutlich höher aus. Die reinen Flugpreise hat man zwar auch erhöht, jedoch das wahre Ausmaß bislang in neuen „optionalen Leistungen“, die jedoch gleichzeitig „Bestseller“ sind, „versteckt“. Auch zeigt sich, dass die bislang vollzogenen Preissteigerungen auf Strecken, auf denen man allenfalls eine Konzernschwester wie Austrian Airlines als Konkurrenten hat, wesentlich stärker ausgefallen sind, als auf Routen, wo man sich mit Billigfliegern

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Eurowings Discover vergibt More-Legroom-Sitze bevorzugt beim Vorabend-Check-in

Angesichts langer Wartezeiten an den Check-In-Schaltern deutscher Flughäfen sowie dem Umstand, dass es vielerorts auch an der Sicherheitskontrolle länger dauern kann, könnte für viele Reisende, die Gepäck dabei haben, der so genannte Vorabend-Check-in interessant werden. Beispielsweise bietet Eurowings Discover diesen in Frankfurt und München kostenlos an. Konkret bedeutet das, dass man am Abend vor dem Abflug die Gepäckstücke am Schalter abgeben kann und die Bordkarte für den Flug am Folgetag ausgehändigt bekommt. Man kann sich dann am Abflugtag direkt durch die Sicherheitskontrolle zum Gate begeben. Die Koffer werden dann am Zielflughafen am Band ausgegeben. Eurowings Discover empfiehlt den Passagieren während den Sommermonaten, in denen man mit besonders starker Nachfrage rechnet, die Möglichkeit in Anspruch zu nehmen. Für die Nutzung des Vorabend-Check-ins fallen bei dieser Fluggesellschaft keine Mehrkosten an, bestätigte eine Sprecherin auf Anfrage gegenüber Aviation.Direct. „Der Vorabend Check-In ist von 17–20 Uhr für alle Gäste geöffnet, deren Abflüge bis 14 Uhr des Folgetages stattfinden und befindet sich in Frankfurt und München jeweils neben den regulären Eurowings Discover Check-In Schaltern. Reisende, die den Vorabend Check-In nutzen, kommen in den bevorzugten und kostenlosen Genuss von den sogenannten More Legroom-Sitzen, die je nach Verfügbarkeit sowohl auf der Kurz- und Mittelstrecke als auch auf allen Langstreckenflügen angeboten werden. Allen Gästen, die den Vorabend Check-In nicht nutzen, empfiehlt Eurowings Discover aktuell deutlich mehr Zeit als die sonst üblichen mindestens zwei Stunden vor Abflug für Check-In und den Weg zum Abfluggate miteinzuplanen“, so eine Sprecherin.

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Lufthansa Group fährt Balkan-Strecken stark zurück

Die von der Lufthansa Group angekündigten Flugplankürzungen in den Kalendermonaten Juli und August 2022 treffen den Balkan-Verkehr außerordentlich stark. Die Konzernairlines Austrian Airlines, Brussels Airlines, Eurowings und Lufthansa haben deutlich Frequenzen herausgenommen. Einige Strecken werden komplett pausieren. Auf den in untenstehender Tabelle, die von Ex-Yu-Aviation aufgewertet wurde, hatten die Airlines der Lufthansa Group für Juli 2022 ursprünglich 518 Flüge geplant. Das Angebot wurde um über 25 zurückgefahren, so dass die Kranich-Fluggesellschaften nur noch 387 Umläufe im Verkauf haben. Dabei sind die jüngsten Kürzungen des Konzernmitglieds Swiss noch gar nicht berücksichtigt. Es zeigt sich deutlich, dass Lufthansa die Anbindung an die Drehkreuze Frankfurt und München stark reduziert. Während auf Ljubljana-Frankfurt nur eine einzige Rotation pro Monat gestrichen wurde, sind es beispielsweise auf Belgrad-München deutlich mehr: Hier wird das Angebot von 93 Flügen auf nur noch 58 Stück zurückgefahren. Eurowings wird mit Stuttgart-Belgrad und Köln/Bonn-Dubrovnik zwei Strecken komplett aussetzen. Auf vielen anderen Routen werden die Frequenzen reduziert. Das Ausmaß fällt unterschiedlich aus. Während Ferienziele wie Rijeka und Split vergleichsweise minimal zurückgefahren werden, trifft es das Zagreb-Angebot besonders stark. Beispielsweise wird die Köln/Bonn-Strecke halbiert. Auch Austrian Airlines und Brussels Airlines haben den Balkan-Rotstift bereits angesetzt. Der belgische Carrier nimmt auf der Ljubljana-Strecke vier Umläufe heraus. Austrian Airlines reduziert den Zagreb-Verkehr stark: Statt 53 Flüge plant man im Juli 2022 nur noch 44 Stück in die kroatische Hauptstadt. Die Kürzungen der Lufthansa Group im Verkehr mit diesen Staaten kommt nicht unbedingt überraschend. Mit wenigen Ausnahmen handelt es sich um Ziele, die sich nicht am

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Bilanz zum Wochenende: Urlauber im Luftfahrt-Chaos „versunken“

Die österreichischen Sommerferien haben noch gar nicht begonnen, aber das Chaos vom Wochenende war durchaus ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl was noch so alles bevorstehen könnte. Austrian Airlines musste zahlreiche Flüge streichen, in Wien mussten Passagiere lange warten und in Innsbruck gab es gar eine unnötige Busreise nach München und wieder zurück. Indes kassierten Buzz und Austrian Airlines kassierten in Wien je einen Birdstrike. Der Ausfall einer Fokker 100 der kroatischen Fluggesellschaft Trade Air hatte zur Folge, dass das Charterprogramm des Reiseveranstalters Idealtours ordentlich durcheinander gewirbelt wurde. Die Urlauber mussten enorm lange auf ihre Flüge warten. In einem Fall wurden diese zunächst mit einem Reisebus nach München gebracht, jedoch wurde auch von dort aus nicht geflogen, so dass es wieder zurück nach Innsbruck ging. Nach einer Übernachtung wurden die Reisenden dann mit einem A319 von Trade Air an ihr Ziel gebracht. Für die übrigen Idealtours-Kunden hieß es noch lange warten, denn die Fokker 100 ist es am Samstagabend aus Zagreb eingetroffen. Die Verspätungen haben sich somit über das gesamte Wochenende hingezogen. Innsbruck als „Mini-Blaupause“ für Wien Das AOG einer einzigen Maschine wirbelte also den Charterflugplan von Idealtours ordentlich durcheinander. Trade Air hat offensichtlich kein Backup zur Verfügung und der ACMI-Markt ist aufgrund hoher Nachfrage regelrecht leergefegt. Da die 9A-BTE mittlerweile fast 30 Jahre auf dem Buckel hat und der Maschinentyp Fokker 100 dafür bekannt ist, dass dieser enorm robust und sicher ist, aber auch anfällig für Kleinigkeiten ist, könnte sich ein solches Chaos-Wochenende während dem Sommer 2022 jederzeit wiederholen.

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