Eurowings

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Prag: Nur langsame Erholung trotz vieler neuer Carrier

Der tschechische Hauptstadtflughafen Prag wurde von der Corona-Pandemie wesentlich stärker gebeutelt als andere Capital-Airports. Trotz des Umstands, dass heuer sechs neue Airlines ihre Dienste aufgenommen haben und einige ihr Comeback gefeiert haben, liegt das Angebot noch immer stark unter jenem, das man vor der Krise hatte. Im Sommerflugplan 2022 werden ab Prag bis zu 153 Ziele angeboten. Dabei handelt es sich um 128 Linien-Destinationen sowie 25 Charterstrecken. Damit ist die Anzahl der Destinationen im direkten Vergleich mit 2019 deutlich geschrumpft. Das liegt auch unter anderem daran, dass CSA und die Konzernschwester Smartwings ihr Angebot zum Teil deutlich reduziert haben. Die Eurowings-Basis entwickelt sich langsamer als ursprünglich geplant. Unter anderem haben Luxair, SunExpress, Delta und Azerbaijan Airlines ihre Comebacks in der Hauptstadt der tschechischen Republik gefeiert. Mit Play, Flynas, FlyArystan, Jazeera, Flyr und Air Montenegro hat man auch einige Neukunden an Land ziehen können. Es gab aber auch unfreiwillige Abgänge: Ukrainische Fluggesellschaften können aufgrund des von Russland angezettelten Krieges derzeit nicht linienmäßig fliegen. Die Ziele in der Russischen Föderation sind aufgrund gegenseitiger Flugverbote ausgesetzt. Preislich zeigt sich in Prag momentan, dass es auf einigen Routen harten Wettbewerb und damit günstige Flugscheinpreise gibt. Ryanair, Wizz Air, Smartwings und Eurowings liefern sich punktuell einen durchaus harten Konkurrenzkampf. Auf anderen Strecken geht man sich gezielt aus dem Weg, so dass auf diesen höhere Durchschnittspreise genommen werden. Eurowings und Smartwings haben auch eine Art “Nichtangriffspakt” geschlossen, denn die beiden Carrier arbeiten im Bereich des Vertriebs beispielsweise in Form von Codesharing zusammen.

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Düsseldorf: Eurowings führte ersten A320neo-Flug durch

Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat am Donnerstag mit der D-AENA den ersten Airbus A320neo offiziell in den Liniendienst gestellt. Der Erstflug wurde als EW9584 auf der Strecke Düsseldorf-Palma de Mallorca durchgeführt. Vorerst soll dieser Maschinentyp ab dem größten Airport des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalens nach Málaga, Athen, Barcelona, Berlin, Budapest, Dresden, Genf, Hamburg, Lissabon, Lyon, München, Mailand, Palma de Mallorca, Prag, Wien und Zürich eingesetzt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen die Airbus A320neo auch ab Hamburg fliegen. „Gemeinsam mit der Lufthansa Group wollen wir in allen Bereichen an der Spitze des Wettbewerbs fliegen, auch und gerade beim Thema Nachhaltigkeit“, sagte Eurowings CEO Jens Bischof. Die D-AENA trägt ein besonderes Logo, das auf die Umweltschutzbemühungen der Lufthansa Group aufmerksam machen soll.  Eurowings erhält insgesamt 13 A320neo, davon acht mit 180 Sitzen und fünf A321neo mit 232 Sitzen. Nach der Indienststellung der ersten A320neo werden in 2022 noch sechs weitere Maschinen eingeflottet, sowie eine weitere in 2024. Fünf Airbus A321neo erhält Eurowings im Laufe des Jahres 2023. Die Gepäckfächer der neuen Airspace Cabin haben ein um 40 Prozent größeres Volumen und fassen um 60 Prozent mehr Koffer, da diese vertikal in den Fächern verstaut werden können. Ein weiteres Highlight ist das neue flexible Lichtsystem, das sich abhängig von Flugphase und Tageszeit am Biorhythmus der Passagiere orientiert und die Kabine entweder in warmen Orange- oder kühleren Blautönen beleuchtet.

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Vereinigung Cockpit kritisiert Kündigung von 281 Germanwings-Piloten

Die Lufthansa-Tochter Germanwings hat am Donnerstag 281 Piloten die Kündigung ausgesprochen. Seitens der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit wird die Vorgehensweise scharf kritisiert, denn man trennt sich von konzerneigenen Flugzeugführern und setzt gleichzeitig bei Eurowings verstärkt auf ACMI-Dienstleister. Die VC erklärt, dass man mit Lufthansa seit längerer Zeit aufgrund der Einstellung des Germanwings-Flugbetriebs Gespräche geführt habe. Man wirft der Konzernführung vor, dass diese mit den ausgesprochenen Kündigungen „die Unsicherheit über ihre berufliche und gegebenenfalls auch persönliche Zukunft offenkundig aus verhandlungstaktischen Gründen billigend in Kauf nimmt“. Weiters verweist man darauf, dass bei anderen Flugbetrieben der Lufthansa Group zu wenige Piloten vorhanden sind und die Flugzeuge daher am Boden bleiben müssen. „Durch dieses bewusste Fehlmanagement innerhalb der Group wird viel Umsatz liegen gelassen, der dringend für die finanzielle Erholung des gesamten Unternehmens benötigt wird“, so die VC. Sauer stößt der Pilotengewerkschaft auf, dass die Mainline aufgrund von Pilotenmangel ihr Juni-Programm kürzen musste. „Deshalb bleiben Flieger am Boden und das Unternehmen kann mit ihnen kein Geld verdienen“. Eurowings Discover habe sich Airbus A350-900 von Finnair anmieten müssen, weil „auch dort Personal und Flugzeuge fehlen“. Weiters: „Bei Eurowings kamen allein im April Maschinen von Air Baltic, von Avion Express Malta und von Tuifly zum Einsatz, da auch bei dieser Lufthansa-Airline Flugzeuge und Personal fehlen“. „Vor dem Hintergrund fehlenden Cockpit-Personals bei Konzern-Airlines und einer zunehmenden Zahl von Wet Leases nun auch noch mehrere hundert erfahrene und hochqualifizierte Pilotinnen und Piloten zu entlassen, entbehrt jeder unternehmerischen Vernunft“, sagt Arne von Schneidemesser, Vizepräsident der Vereinigung Cockpit. „Trotz dieser unverständlichen

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Mit irischem Eigentümer: Eurowings Europe Ltd. ins maltesische Firmenbuch eingetragen

Die künftige Fluggesellschaft Eurowings Europe Ltd. wurde vor wenigen Tagen ins maltesische Firmenbuch eingetragen. Der Nachfolger der österreichischen Eurowings Europe GmbH sitzt in Swieqi, das sich etwa 15 Autominuten vom Flughafen Luqa entfernt befindet. Als Geschäftsführer ist Stefan John Beveridge, der momentan auch die österreichische Eurowings Europe GmbH leitet, verzeichnet. Offizieller Eigentümer der neuen Fluggesellschaft ist nicht Lufthansa direkt, sondern die irische Lhamih Ltd. mit Sitz in Dublin. Die zuletzt genannte Firma fungiert innerhalb der Lufthansa Group als Holding Gesellschaft. Im Jahr 2017 fusionierte diese Gesellschaft mit der maltesischen Lufthansa Malta Holding Ltd, wobei die Lhamih Ltd. die aufnehmende Firma war. Somit werden seither die maltesischen Lufthansa-Aktivitäten von Irland aus gesteuert. Dies geht aus einer Fusionsanmeldung beim irischen Firmenregister hervor. Die neue Fluggesellschaft Eurowings Europe Ltd. soll im Herbst 2022 an den Start gehen. Schrittweise wird diese die bestehende Eurowings Europe GmbH, die geschlossen werden soll, ablösen. Die Flotte wird dazu ins 9H-Register umgemeldet. Erst diese Woche wurde bekannt, dass auch der Mitbewerber Wizz Air einen neuen Ableger auf Malta gegründet hat.

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Eurowings verkauft Pommes an Bord

„Fries in the Skies“ – Eurowings bringt den Snack zurück an Bord. Ab sofort können Fluggäste Pommes auf ihren Flügen mit Eurowings bestellen. Ein neues Herstellerverfahren des niederländischen Partners Foodcase International macht dies möglich: Bei diesem Verfahren werde weniger Fett als bei der herkömmlichen Pommes-frites-Produktion verwendet. Eine patentierte, ofenfähige Verpackung sorge dafür, dass die Hitze in alle Bereiche der Kartoffelstäbchen geleitet wird. Auf diese Weise entstehe nach etwa 20 Minuten ein heißes, knuspriges Gericht über den Wolken, so die Lufthansa-Tochter in einer Aussendung. Ein normaler Flugzeugküchenofen war dazu bislang eigentlich nicht in der Lage. Frische und leichte Sommer-Snacks neu an Bord von Eurowings Die Lufthansa-Tochter verzeichnet aktuell eine stark wachsende Nachfrage bei Geschäfts- und Urlaubsreisen. Viele Menschen möchten nach zwei Jahren Pandemie wieder unterwegs sein – deshalb stehen beliebte Sommer-Sonne-Strand-Destinationen wie Mallorca, die griechischen Inseln oder Portugal zurzeit besonders hoch im Kurs. Der Carrier hat sich darauf eingestellt und neben den Pommes ihr gesamtes kulinarisches Angebot für eine gelungene Einstimmung auf den Urlaub sommer-tauglich gemacht: die winterlichen Sandwiches wurden durch sommerlich-leichte Varianten ausgetauscht, wie zum Beispiel Laugen-Maisecken mit Hähnchenbrust und Cranberries oder Bagels mit Brie. Ebenfalls neu im Bord-Sortiment: ein vorgemixter Negroni als sommerlicher Aperitif für alle Urlaubsliebhaber.

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Hamburg: Eurowings stockt Alicante-Flüge auf

Die Fluggesellschaft Eurowings, die sich neuerdings versucht als so genannter Value Carrier zu positionieren, stockt ab Hamburg die Verbindung ins spanische Alicante auf. Diese soll zusätzlich jeweils an Dienstagen bedient werden. Eurowings plant die Strecke ab Juni 2022 zweimal pro Woche anzusteuern. Das günstigste Flugticket soll oneway ungefähr 50 Euro kosten. „Die Norddeutschen begeistern sich für Spanien-Urlaube. Umso schöner, dass wir mit der neuen Eurowings-Verbindung nach Alicante nun noch mehr Flexibilität bei den Flugzeiten anbieten können. Alicante ist das perfekte Reiseziel für einen erholsamen Urlaub an der Costa Brava, denn die quirlige Hafenstadt liegt in direkter Nähe zu malerischen Stränden am Mittelmeer“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. Im Sommerflugplan 2022 bietet Eurowings mit mehr als 60 Zielen das größte Flugangebot ab Hamburg Airport. Der Nonstopflug von Hamburg nach Alicante startet im Mai jeden Samstag um 14:45 Uhr. Die Flugzeit beträgt etwa dreieinhalb Stunden. Ab Juni bedient Eurowings die Strecke zusätzlich jeden Dienstag mit Abflug um 14:55 Uhr in Hamburg.

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Eurowings stellt Mostar-Flüge endgültig ein

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird die seit längerer Zeit aufgrund der Corona-Pandemie pausierende Verbindung zwischen Düsseldorf und Mostar endgültig einstellen, Betroffen sind auch die ehemals angebotenen Flüge ab Stuttgart in die Stadt in Bosnien und Herzegowina. Bereits seit dem Beginn der Corona-Pandemie ruhte der Flugbetrieb von/nach Mostar. Eurowings wollte diesen zunächst ab 30. Juni 2022 reaktivieren, jedoch scheint es an Buchungszahlen zu mangeln. Der Mostar Airport verliert damit die letzten verbliebenen Linienflüge und behauptet, dass die Preispolitik der Lufthansa-Tochter am Misserfolg schuld sein soll. Die Tickets wären schlichtweg viel zu teuer verkauft worden. Laut lokalen Medien hat Eurowings seitens Bosnien-Herzegowina Zuschüsse für den Betrieb der Mostar-Routen erhalten. Für die laufende Saison wurde allerdings noch nichts ausbezahlt. Ein Comeback in Mostar ist zwar nicht grundsätzlich ausgeschlossen, jedoch gilt es aus heutiger Sicht als sehr unwahrscheinlich. Der Flughafen Mostar erlebte seit dem Beginn der Corona-Pandemie einen beispiellosen Abzug von Fluggesellschaften. Diese begründeten ihre Rückzüge einheitlich mit mangelnder Nachfrage. Das gilt allerdings nur für den Linienbetrieb. Im Charter ist wieder so einiges los. Beispielsweise wird Lot in Kürze im Auftrag eines Tour Operators von Kattowitz aus nach Mostar fliegen. Electra Airways wird im Charter von Catania aus in die fünftgrößte Stadt von Bosnien-Herzegowina fliegen. Croatia Airlines ab Palermo. Die meisten Charterflüge sind aber nur bis September 2022 befristet, so dass es danach wieder ruhig wird.

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Fotogalerie: Borussia Dortmund in Nürnberg gelandet

Die Fußballmannschaft des deutschen Bundesligavereins Borussia Dortmund ist am Freitag mit dem von Eurowings betriebenen „Mannschafts-Airbus“ auf dem Flughafen Nürnberg gelandet. Hintergrund ist ein Auswärtsmatch. Am Samstag treffen die Fußballer auf die Spielvereinigung Greuther Fürth. Der Albrecht Dürer Airport Nürnberg ist unter anderem neben dem 1. FC Nürnberg, HC Erlangen und Brose Bamberg auch Partner der SpVgg Greuther Fürth. Die Spielvereinigung beispielsweise ist mit einer eigens gestalteten Fluggasttreppe gut sichtbar auf dem Vorfeld vertreten. In nachstehender Fotogalerie (Slideshow) sind einige Fotos, die auf dem Vorfeld in Nürnberg entstanden sind, enthalten.

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Dortmund: BVB-Fanairbus offiziell vorgestellt

Im Rahmen eines Hangar-Events stellte Eurowings am Freitag offiziell den „BVB-Fanairbus“ am Flughafen Dortmund vor. Eigenen Angaben nach soll es sich um das weltweit erste Flugzeug handeln, das explizit den Fußballfans – und nicht einem Verein – gewidmet ist. Am Design des Fanairbus waren die BVB-Fans im Vorfeld aktiv beteiligt. Sie konnten mitentscheiden, welche beliebtesten Momente und Persönlichkeiten der BVB-Geschichte auf dem Flugzeug verewigt werden sollten. Nach einem Voting von über 10.000 Borussen und Borussinnen standen die Sieger-Motive fest: Eine höchst anspruchsvolle Herausforderung bei der einwöchigen Lackierung des Airbus. Umgesetzt und inszeniert wurde dies im einzigartigen Zeichen-Stil der Fußballkünstler „Hands of God“. „Wir sind stolz darauf, dass wir als erste Airline weltweit Fußball-Fans einen eigenen Flieger gewidmet haben. Was ihn dabei so besonders macht: Das Kunststück, die Piktogramme der 9 legendärsten BVB-Momente so zu kreieren, dass Fußballfans sofort Spieler und Hero-Szenen zuordnen können. Das ist außerordentlich gut gelungen – ein echtes Champions League-Werk,“ so Eurowings CEO Jens Bischof. „Als Home Carrier Nordrhein-Westfalens freuen wir uns, wenn der Fanairbus jetzt möglichst oft in Dortmund abhebt.“  „Wir sind stolz, dass wir seit sieben Jahren mit Eurowings eine so starke Partnerschaft haben und nach dem Mannschaftsairbus nun auch einen Fanairbus als gemeinsame Wertschätzung für unsere Fans präsentieren dürfen. Der neue Fanairbus sieht richtig toll aus und wir freuen uns, dass unsere Fans an der Gestaltung so intensiv partizipieren durften und uns ab sofort in ihrem eigenen Flugzeug zu unseren Auswärtsreisen begleiten können“, so Carsten Cramer, Geschäftsführer Borussia Dortmund. „Wir freuen uns, dass auch

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Neupositionierung: Eurowings überrascht mit eigenwilligem Werbespot

Die Lufthansa-Tochter Eurowings versucht derzeit mit einem ungewöhnlichen Werbespot, der von diversen deutschen TV-Stationen ausgestrahlt werden soll, als Value-Carrier zu positionieren. Man will weg vom Billig-Image, aber ob das mit diesem Spot, der Assoziationen zu ganz anderen Dingen offen lässt, gelingen wird, ist mehr als fraglich. “Entspannung selbst zu sein” kann man, sofern man das will, auch komplett anders interpretieren. Ebenso den Zusammenhang zwischen Kohlenstoffdioxid-Kompensierung, die ohnehin nur von sehr wenigen Passagieren genutzt wird und freien Mittelsitzen herzuleiten, ist auch wenig schlüssig. Man präsentiert sich eher als eine Art Wellness-Produkt als als seriöse Fluggesellschaft, die ein so genannter Value-Carrier sein will. Vor einigen Jahren ist Air Berlin mit dem Slogan “Genau deine Airline” und damit verbundenen Werbespots massiv eingefahren. Ob Eurowings den Misserfolg wiederholen kann? Bleibt abzuwarten. Lorenza Maggio, Vice President Customer Experience und Marketing bei Eurowings: „Ziel ist es, dass unsere Gäste Eurowings auf Anhieb mit dem entspanntesten und flexibelsten Reiseerlebnis verbinden.“ Dabei verweist der Manager auch auf die Möglichkeit, dass Flüge weiterhin bis zu 40 Minuten vor dem Abflug umgebucht werden können. Man will sich im Lowcost-Wettbewerb abheben und als Value-Carrier wahrgenommen werden. Ob das gelingt?

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