Flugbetrieb

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Hunnu Air nimmt Linienbetrieb mit Embraer E195-E2 nach China auf

Die mongolische Fluggesellschaft Hunnu Air hat den planmäßigen Flugbetrieb mit ihrem neuen Embraer E195-E2 Flugzeug aufgenommen und damit die erste E2-Verbindung zum chinesischen Festland etabliert. Der Jungfernflug von Ulaanbaatar zum Flughafen Peking-Daxing markiert einen bedeutenden Schritt zur Stärkung der Luftverkehrsverbindungen zwischen der Mongolei und China. Die im April ausgelieferte Embraer E195-E2 Flotte von Hunnu Air soll zukünftig das Streckennetz in Asien erweitern, einschließlich Verbindungen nach Japan, Vietnam, Indien und Südkorea. Die Flugzeuge sind in einer Zwei-Klassen-Konfiguration mit 136 Sitzen ausgestattet und bieten durch den Entfall von Mittelsitzen erhöhten Komfort. Hunnu Air betrachtet die E2 als zentral für ihr regionales Wachstum. Für den Flugzeugbauer Embraer stellt dieser Erstflug ebenfalls einen bedeutenden Meilenstein dar und unterstreicht das Engagement des Unternehmens im mongolischen Luftfahrtsektor. Die Embraer E195-E2 gilt als modernes und effizientes Flugzeug, das sich gut für regionale Strecken eignet. Die Aufnahme dieser Verbindung könnte auch positive Auswirkungen auf den Tourismus und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Mongolei und China haben.

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Cityjet erneut unter Gläubigerschutz – Irische Fluggesellschaft sucht nach Sanierung

Die irische Wet-Lease-Fluggesellschaft Cityjet befindet sich abermals in einem Insolvenzverfahren. Das High Court in Dublin setzte am vergangenen Donnerstag zwei Anwälte als vorläufige Insolvenzverwalter ein. Dies ist bereits das dritte Mal, daß Cityjet diesen Schritt unternimmt, nachdem es bereits in den Jahren 1996 und 2020 ähnliche Verfahren gab. Ziel des aktuellen Schrittes ist es, die Fluggesellschaft vorübergehend vor den Forderungen ihrer Gläubiger zu schützen, während ein Sanierungsplan ausgearbeitet und geprüft wird. Wiederholte finanzielle Schwierigkeiten belasten Cityjet Die erneute Beantragung des Gläubigerschutzes wirft Fragen nach der langfristigen finanziellen Stabilität von Cityjet auf. Das Unternehmen, das sich auf Wet-Lease-Vereinbarungen spezialisiert hat, bei denen Flugzeuge samt Besatzung an andere Fluggesellschaften vermietet werden, scheint trotz seiner langjährigen Präsenz im europäischen Luftfahrtmarkt wiederholt mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Die vorläufigen Insolvenzverwalter werden nun die finanzielle Situation des Unternehmens eingehend prüfen und Möglichkeiten für eine Restrukturierung erarbeiten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist noch nicht absehbar, welche konkreten Auswirkungen das Insolvenzverfahren auf den laufenden Flugbetrieb von Cityjet haben wird. Da es sich um eine Wet-Lease-Gesellschaft handelt, operiert Cityjet nicht unter eigenem Namen im Linienverkehr, sondern stellt ihre Flugzeuge und Crews anderen Fluggesellschaften zur Verfügung. Es bleibt abzuwarten, ob die Partner von Cityjet von den finanziellen Schwierigkeiten betroffen sein werden und ob es zu Einschränkungen im Flugbetrieb der Leasingnehmer kommen könnte. Suche nach einem tragfähigen Sanierungsplan Die Einsetzung der vorläufigen Insolvenzverwalter deutet darauf hin, daß das High Court in Dublin Cityjet eine Chance zur Sanierung geben möchte. In den kommenden Wochen und Monaten wird es entscheidend sein, ob ein

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„Bezzel & Schwarz – Die Grenzgänger“ erkunden den Nürnberger Flughafen im TV

Der Nürnberger Flughafen wird zum Schauplatz einer ganzen Folge der beliebten Sendung „Bezzel & Schwarz – Die Grenzgänger“ im Bayerischen Fernsehen. Am Montag, den 26. Mai 2025 um 20:15 Uhr können Zuschauer die Schauspieler Simon Schwarz und Sebastian Bezzel dabei begleiten, wie sie die vielfältigen Abläufe und Arbeitsbereiche eines Flughafens erkunden. Bereits ab dem 9. Mai 2025 steht die Episode in der ARD-Mediathek zur Verfügung. In der Sendung tauchen die beiden bekannten Schauspieler in die komplexe Welt des Flugbetriebs ein. Sie lernen von Mirella Baronetti die Herausforderungen am Check-In und beim Boarding kennen und werden von Andrea Dünser durch die Wartebereiche geführt. Ramp Agent Markus Schreiter nimmt die „Grenzgänger“ mit auf das Flugfeld, wo sie das Betanken und Beladen von Flugzeugen beobachten. Erstaunt zeigen sie sich über die Geschwindigkeit, mit der ein großes Passagierflugzeug gereinigt und neu versorgt wird. Die körperlich anstrengende Arbeit beim Gepäckservice erleben Schwarz und Bezzel mit Matthias Reubel beim Verladen zahlreicher Koffer, wobei sie ein neuartiges, unterstützendes Hightech-Gerät testen. Weitere Stationen ihres Erkundungsgangs sind die Sicherheitskontrolle, der Zoll und die Ambulanzflieger des ADAC. Die Sendung mit Bezzel und Schwarz am Nürnberger Flughafen ist Teil einer Reihe, in der die beiden Freunde, bekannt unter anderem aus den Eberhofer-Krimis, regelmäßig ungewöhnliche Orte besuchen und einen Blick hinter die Kulissen werfen. In früheren Folgen erkundeten sie bereits die Bayerische Staatsoper, die Münchner Großmarkthalle und Schloss Neuschwanstein. Die neue Staffel, die ab dem 12. Mai 2025 im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wird, umfasst insgesamt vier neue Episoden.

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Thai Airways Boeing 777 kehrt nach Start in Bangkok wegen technischem Defekt um

Eine Boeing 777-300ER der Thai Airways, registriert als HS-TKU und auf dem Weg als Flug TG922 nach Frankfurt, musste am Sonntag kurz nach dem Start vom Suvarnabhumi Airport in Bangkok notlanden. Grund dafür war ein technisches Problem mit der Verkleidung des Hauptfahrwerks. Das Flugzeug ließ Treibstoff über der Provinz Samut Sakhon ab, während Beobachter am Boden die Maschine drei bis sechs Mal kreisen sahen, bevor sie um 14:12 Uhr sicher landete. Der Flug war ursprünglich um 12:25 Uhr gestartet und sollte um 21:00 Uhr Ortszeit in Frankfurt ankommen. Nach Wartungsarbeiten am Gate 120 konnte die Boeing 777 die Reise um 15:20 Uhr fortsetzen, mit einer voraussichtlichen Ankunftszeit in Frankfurt um 21:56 Uhr. Dieser Vorfall reiht sich in eine Reihe von technischen Zwischenfällen ein, die in der Luftfahrt immer wieder vorkommen. Die schnelle Reaktion der Crew und die sichere Landung zeugen von den etablierten Sicherheitsverfahren. Die Passagiere konnten ihre Reise nach der Behebung des Problems mit einer Verspätung fortsetzen.

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Tarifstreit bei Tuifly eskaliert – Verdi kündigt Warnstreiks an

Die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und der Fluggesellschaft Tuifly für die Bereiche Boden und Technik sind nach Angaben von Verdi gescheitert. Die Gewerkschaft wirft der Arbeitgeberseite vor, konstruktive Angebote verweigert und bereits gemachte Vorschläge sogar verschlechtert zu haben. Als Reaktion darauf hat Verdi die Vorbereitung von Warnstreiks angekündigt. Von den möglichen Arbeitsniederlegungen wären rund 320 Beschäftigte betroffen, insbesondere im Bereich der Flugzeugtechnik. Obwohl Tuifly am Check-in und im Ramp-Service keine eigenen Angestellten beschäftigt, sind in der Technik Mitarbeiter des Unternehmens tätig. Verdi will in Kürze bekanntgeben, an welchen Flughäfen die Warnstreiks stattfinden sollen. Es wird berichtet, daß Tuifly weiterhin Gesprächsbereitschaft signalisiert und zu weiteren Verhandlungen mit der Gewerkschaft bereit sei, um eine Eskalation des Konflikts abzuwenden. Ein Scheitern der Verhandlungen und die angekündigten Warnstreiks könnten erhebliche Auswirkungen auf den Flugbetrieb von Tuifly haben, insbesondere im Hinblick auf Wartung und technische Überprüfung der Flugzeuge. Reisende müssten möglicherweise mit Verspätungen oder Ausfällen rechnen, abhängig davon, an welchen Standorten die Streiks stattfinden werden. Verdi begründet die Eskalation mit der mangelnden Kompromissbereitschaft der Arbeitgeberseite und dem Ziel, faire Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu erreichen.

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Lufthansa-Konzern unter Druck: Sparkurs und Konflikte mit Gewerkschaften belasten Kernmarke

Der Lufthansa-Konzern befindet sich in einem Spannungsfeld zwischen notwendigen Sparmaßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und wachsendem Widerstand seitens der Gewerkschaften. Konzernchef Carsten Spohr verteidigte auf der Hauptversammlung die Strategie, kurze Flugstrecken zunehmend auf Tochtergesellschaften mit günstigeren Kostenstrukturen zu verlagern. Diese Maßnahme, die von den Gewerkschaften als „konzerninterner Vernichtungswettbewerb“ kritisiert wird, soll es dem Unternehmen ermöglichen, zusätzliche Ziele anzubieten und im hart umkämpften europäischen Markt zu bestehen. Während Spohr die Notwendigkeit dieses Sparkurses betont, drohen der defizitären Kernmarke Lufthansa neue Streiks, da die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) dringende Tarifverhandlungen fordert. Auslagerung von Flugbetrieb als strategische Notwendigkeit verteidigt Carsten Spohr argumentierte vor den Aktionären, daß die Gründung und der Ausbau von Flugbetrieben wie Discover Airlines und Edelweiß außerhalb der Kernmarke Lufthansa eine „strategische Notwendigkeit“ darstellten. Diese Gesellschaften könnten aufgrund ihrer niedrigeren Kostenstruktur zusätzliche Destinationen wirtschaftlich bedienen. Zudem hob Spohr die Rolle von Eurowings hervor, die mit einer Flotte von rund 100 Flugzeugen außerhalb der Drehkreuze Frankfurt und München erfolgreich touristische Flüge anbiete. Zukünftig soll auch die neue Gesellschaft City Airlines Zubringerflüge zu den beiden großen Lufthansa-Drehkreuzen übernehmen. Diese Strategie zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit des Gesamtkonzerns zu stärken und in verschiedenen Marktsegmenten erfolgreich zu operieren. Gewerkschaften sehen „Vernichtungswettbewerb“ und drohen mit Streiks Die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit (für Piloten) und Ufo (für Kabinenpersonal) kritisieren seit Jahren die zunehmende Verlagerung von Flugbetrieb auf Tochtergesellschaften, die teilweise nicht oder schlechter tarifiert sind. Joachim Vázquez Bürger, der Vorsitzende von Ufo, bezeichnete die entstandene Konkurrenzsituation innerhalb des Konzerns als einen „konzerninternen Vernichtungswettbewerb“. Diese Strategie untergrabe die Arbeitsbedingungen

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Streik legte Finnair lahm – Hunderte Flüge am Flughafen Helsinki gestrichen

Ein Streik der finnischen Luftfahrtgewerkschaft IAU am Flughafen Helsinki führte am 5. Mai 2025 zu erheblichen Beeinträchtigungen im Flugverkehr der nationalen Fluggesellschaft Finnair. Rund 100 geplante Passagierflüge müssen aufgrund der Arbeitsniederlegung gestrichen werden, was die Reisepläne von etwa 7.500 Fluggästen durchkreuzt. Die viertelstündige Arbeitsniederlegung findet in mehreren Schichten über den Tag verteilt statt und betrifft wesentliche Bereiche wie die Bodenabfertigung und den Frachtbetrieb. Finnair bedauert die entstandenen Unannehmlichkeiten und bemüht sich um alternative Lösungen für die betroffenen Passagiere. Gewerkschaft legt wichtige Bereiche des Flugbetriebs nieder Die von der finnischen Luftfahrtgewerkschaft IAU angekündigte Arbeitsniederlegung betrifft zentrale Bereiche des Flugbetriebs am Flughafen Helsinki. Neben der Bodenabfertigung, die für das Be- und Entladen der Flugzeuge sowie die Betreuung der Passagiere am Boden zuständig ist, ist auch der Frachtbetrieb von dem Streik betroffen. Diese Bereiche sind unerläßlich für einen reibungslosen Ablauf des Flugverkehrs, weshalb die Arbeitsniederlegung der Gewerkschaft zu den nun erfolgten massiven Flugausfällen führt. Es wird erwartet, daß die Auswirkungen des Streiks den gesamten Tag über spürbar sein werden und es zu weiteren Verzögerungen kommen kann. Finnair entschuldigt sich und bietet Umbuchungen an Die Fluggesellschaft Finnair hat sich in einer Stellungnahme ihres Chief Operating Officers (COO) Jaakko Schildt für die Unannehmlichkeiten bei ihren Kunden entschuldigt. Schildt betonte, daß das Team von Finnair mit Hochdruck daran arbeite, alternative Reisemöglichkeiten für die betroffenen Passagiere zu finden. Finnair versichert, daß alle Passagiere, deren Flüge annulliert wurden, benachrichtigt und ihnen Umbuchungsoptionen angeboten werden. Die Fluggesellschaft forderte Reisende zudem auf, ihre Kontaktdaten auf dem neuesten Stand zu halten,

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Flugbetrieb am Hamburger Flughafen durch Wartungsarbeiten eingeschränkt

Der Hamburger Flughafen steht vor temporären Einschränkungen im Flugbetrieb. Grund dafür sind die alljährlichen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an den Start- und Landebahnen. Betroffen ist zunächst die Piste 05/23 (Niendorf/Langenhorn), die vom 7. bis einschliesslich 21. Mai 2025 für den Flugverkehr gesperrt wird. In dieser Zeit werden alle ankommenden und abfliegenden Flugzeuge die Start- und Landebahn 15/33 nutzen, was zu einer veränderten Flugroutenführung über den Gebieten von Norderstedt und Alsterdorf führen wird. Die Notwendigkeit dieser Arbeiten ergibt sich aus den strengen Sicherheitsvorschriften der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA). Diese Richtlinien fordern eine regelmässige Überprüfung und Instandhaltung der Flugbetriebsflächen, um einen jederzeit sicheren Flugverkehr zu gewährleisten. Wie Projektleiter Martin Borstelmann vom Hamburg Airport ausführt, umfassen die Massnahmen unter anderem die Entfernung von Gummiabrieb an den Aufsetzpunkten, die Spülung der Sielanlagen, die Erneuerung der Markierungen auf der Piste sowie eine detaillierte Überprüfung der elektrischen Systeme, insbesondere der Startbahnbefeuerung. Die Bündelung dieser unterschiedlichen Arbeiten in einem zusammenhängenden Zeitraum soll die Beeinträchtigungen für den Flugbetrieb und die Passagiere so gering wie möglich halten. Nach Abschluss der Sommerferien steht dann die zweite Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) im Fokus der Instandhaltung. Die Sperrung dieser Piste ist für den Zeitraum vom 15. bis zum 26. September 2025 vorgesehen. Während dieser Zeit werden sämtliche Flugbewegungen über die Bereiche Niendorf und Langenhorn geleitet. Darüber hinaus weist der Flughafen darauf hin, dass im Laufe des Jahres kurzfristig weitere Tagessperrungen erforderlich sein können. Diese dienen der Durchführung dringender Arbeiten an der elektrischen Infrastruktur und werden jeweils zeitnah über die Webseite des

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Lufthansa vermeldet deutliche Umsatzsteigerung im ersten Quartal 2025

Die Deutsche Lufthansa AG blickt trotz eines operativen Verlustes im ersten Quartal 2025 optimistisch in die Zukunft. Der Konzern konnte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent auf 8,1 Milliarden Euro steigern, wie aus dem am heutigen Tage veröffentlichten Quartalsbericht hervorgeht. Diese positive Entwicklung wird von einer anhaltend starken globalen Nachfrage nach Flugreisen getragen. Obwohl die Lufthansa Group im ersten Quartal einen operativen Verlust (Adjusted EBIT) von 722 Millionen Euro verzeichnete, stellt dies eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahreswert von -849 Millionen Euro dar. Die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich ebenfalls von -11,5 Prozent auf -8,9 Prozent. Das Konzernergebnis sank indes auf -885 Millionen Euro (Vorjahr: -734 Millionen Euro). Finanzvorstand Till Streichert betonte, dass man planmäßige Fortschritte bei internen Programmen mache, um die Ergebnissituation nachhaltig zu verbessern. Flugbetrieb mit starkem Jahresauftakt und erhöhter Stabilität Besonders erfreulich entwickelte sich der Flugbetrieb der Lufthansa-Kerngesellschaft, der den besten betrieblichen Jahresstart seit zehn Jahren verzeichnete. Trotz einer Ausweitung des Angebots um fast fünf Prozent sank die Auslastung leicht auf 78,7 Prozent. Dank eines moderaten Wachstums im Vergleich zu den Vorjahren konnte die operative Stabilität und Pünktlichkeit der Passagier-Airlines signifikant gesteigert werden. Am Drehkreuz Frankfurt mussten im ersten Quartal 20.000 Hotelbetten weniger für gestrandete Passagiere gebucht werden als im Vorjahreszeitraum. Die direkten Kompensationszahlungen für Flugverspätungen und -ausfälle sanken konzernweit um beachtliche 52 Prozent auf 47 Millionen Euro. Während der Umsatz der Passagier-Airlines um sechs Prozent auf 5,9 Milliarden Euro stieg, verzeichnete das operative Ergebnis einen leichten Rückgang auf -934 Millionen Euro (Vorjahr: -918 Millionen

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Virtuelle Mannheim City Air nimmt Flugbetrieb mit Fokus auf Kurzreisen auf

Am Flughafen Mannheim hat die neue virtuelle Fluggesellschaft Mannheim City Air ihren Linienbetrieb aufgenommen. Zum Start bietet die Airline Direktverbindungen zu den drei Urlaubszielen Sylt, Usedom und Elba an. Wie das Unternehmen mitteilte, sind die Flugzeiten speziell auf Wochenend- und Kurzurlauber ausgerichtet. Die Flüge werden von der deutschen Fluggesellschaft Private Wings durchgeführt, die als operativer Carrier fungiert. Mannheim City Air positioniert sich als regionaler Premiumanbieter und verspricht kurze Wege am Flughafen, komfortable Flugzeuge und ein kundenfreundliches Servicekonzept. Der Erstflug fand am Samstag, dem 18. April 2025, von Mannheim nach Sylt statt. Für die Durchführung der Flüge setzt Private Wings Flugzeuge des Typs Dornier Do328 ein. Dieses Regionalflugzeug bietet Platz für etwa 30 Passagiere und ist für Kurzstreckenflüge gut geeignet. Die Wahl der ersten drei Destinationen Sylt, Usedom und Elba deutet auf eine Strategie hin, beliebte Urlaubsziele anzubieten, die von Mannheim aus bisher nicht oder nur umständlich erreichbar waren. Sylt und Usedom sind bekannte deutsche Inseln an der Nord- bzw. Ostsee, während Elba eine attraktive italienische Insel in der Toskana darstellt. Die Ausrichtung auf Wochenend- und Kurztrips könnte besonders für Reisende aus der Metropolregion Rhein-Neckar interessant sein. Mannheim City Air tritt die Nachfolge der insolventen Rhein-Neckar Air an, die ihren Flugbetrieb im Jahr 2019 einstellen musste. Die neue virtuelle Airline setzt auf ein anderes Geschäftsmodell und scheint sich auf ausgewählte touristische Ziele mit einem Fokus auf Komfort und Service zu konzentrieren. Es bleibt abzuwarten, wie sich Mannheim City Air im regionalen Flugverkehr etablieren wird und ob das Streckennetz in Zukunft erweitert

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