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Österreich: Luftfrachtaufkommen stark rückläufig

Im vergangenen Jahr war in Österreich nicht nur das Fluggastaufkommen stark rückläufig, sondern es wurde auch erheblich weniger Fracht umgeschlagen. Während im ersten Quartal noch ein Minus von 7,72 Prozent verzeichnet wurde, brach das Volumen im nachfolgenden Vierteljahr regelrecht ein. Immer wieder ist die Rede davon, dass Passagierfluggesellschaften wie Austrian Airlines von einem enormen Frachtboom profitieren könnten und dann eben im Krisenjahr Pakete und Paletten statt Passagiere fliegen sollten. Auf Österreich ist diese Behauptung definitiv nicht anwendbar gewesen, denn aus den vorliegenden Zahlen der Statistik Austria, die bereits die ersten drei Quartale des Jahres 2020 ausgewertet hat, geht hervor, dass in der Alpenrepublik das Cargo-Volumen massiv eingebrochen ist. Im ersten Vierteljahr 2020 wurden auf österreichischen Airports 53.635 Tonnen Luftfracht umgeschlagen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresquartal bedeutet dies einen Rückgang um 7,72 Prozent. Das zweite Vierteljahr 2020 brachte einen Einbruch um 56,03 Prozent auf 39.757 Tonnen. Im dritten Quartal des Jahres 2020 wurden in Österreich 44.448 Tonnen Luftfracht umgeschlagen – ein Minus von 39,06 Prozent. Die Zahlen für das Schlussquartal liegen der Statistik Austria noch nicht vor, jedoch ist angesichts der massiven Einbrüche in den Quartalen 2 und 3 damit zu rechnen, dass das Jahresvolumen erheblich unter dem Wert von 2019 liegen wird. In 2019 wurde mit 247.200 umgeschlagenen Tonnen ein Fünfjahreshoch erzielt.

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Neues Jahr, neue Geschäftsleitung in Graz

Der Flughafen Graz startet mit einem neuen Führungsteam in das Jahr 2021. Der langjährige Geschäftsführer Gerhard Widmann trat mit Jahresende in den wohlverdienten Ruhestand. Der Airport wird nun von Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig geleitet. Widmann, der seit 1. Juli 1999 die Geschicke des Grazer Flughafens leitete, sagte zum Abschied: „Ich durfte mehr als 21 Jahre lang den Flughafen in allen Bereichen mit einem kompetenten Team weiterentwickeln, wofür ich sehr dankbar bin. Meinen beiden Nachfolgern wünsche ich für die Zukunft, die derzeit besonders herausfordernd ist, alles Gute. Bedanken möchte ich mich ganz besonders bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Flughafen Graz Betriebs GmbH und Tochtergesellschaften, sowie bei den vielen Geschäftspartnerinnen und –partnern, die mich in den vielen Jahren in meiner Arbeit für den Flughafen Graz unterstützt haben!” Wolfgang Grimus war zuvor unter anderem bei Lauda Air, Austrian Airlines, Air Berlin und Qatar Airways tätig. Der Airport schreibt in einer Aussendung, dass er “Expertise in Bereichen wie Flotten- und Netzwerkplanung, Geschäftsentwicklung und Vertrieb” mitbringt. „Der Flughafen Graz ist mit seiner strategisch günstigen Lage seit vielen Jahren ein Garant für die Mobilität der lokalen Wirtschaft und für einen florierenden Tourismus. Das sind stabile Voraussetzungen, auch in herausfordernden Phasen zu bestehen und darüber hinaus den Blick für neue Chancen zu öffnen. Ich freue mich sehr, gemeinsam mit einem erfahrenen Team hochqualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestehende Geschäftsfelder erfolgreich auszubauen und neue Perspektiven zu entwickeln. In enger Abstimmung mit unseren Fluglinien-Partnern, Reiseveranstaltern und Reisebüros arbeiten wir mit großem Einsatz daran, schrittweise wieder ein möglichst umfassendes

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Graz: Air France erteilt Paris-Strecke eine Absage

Seit einigen Tagen ist in Österreich ein Gerücht im Umlauf, das besagt, dass Air France im Sommerflugplan 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen Graz und Paris-Charles de Gaulle aufnehmen wird. Air France-KLM dementiert dies und erklärt, dass man dies ausdrücklich nicht bestätigen könne. Eine Anbindung an das Skyteam-Drehkreuz Paris-CDG steht schon sehr lange auf dem Wunschzettel des Grazer Flughafens. Bislang konnte sich Air France bzw. ein Codesharepartner hierfür allerdings nicht begeistern. Immerhin: Graz verfügt über einen von KLM Cityhopper bedienten Anschluss an den Hub Amsterdam und dieser wird momentan trotz Lockdown geflogen. Einer Aufnahme von Graz-Paris Charles de Gaulle erteilt Air France-KLM allerdings eine Absage. Ein Sprecher führt gegenüber Aviation Direct wie folgt aus: “Wir können dieses Gerücht nicht bestätigen. Air France überprüft regelmäßig die Netzwerkmöglichkeiten. Sobald eine Entscheidung über Graz getroffen wird, werden wir sicherlich rechtzeitig kommunizieren.” Auch einen möglichen “Wechsel” – Einstellung von Amsterdam, im Gegenzug Aufnahme von Paris-CDG – dementiert der Luftfahrtkonzern.

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Bundesländer: Das planen die Airlines noch im Winter 2021

In den österreichischen Bundesländern ist die Präsenz von Austrian Airlines derzeit äußerst niedrig, denn aufgrund des vom Carrier als “Minimalprogramm” bezeichneten “Corona-Flugplan” pausieren einige Strecken. Das betrifft nicht nur Klagenfurt-Wien, sondern auch die dezentralen Routen nach Deutschland. Austrian Airlines plant die dezentralen Routen ab Graz und Linz gegen Anfang März zu reaktivieren. Dazu ein Firmensprecher: “Die Wiederaufnahme der Flüge aus Graz nach Stuttgart und Düsseldorf sowie jener aus Linz nach Düsseldorf verschiebt sich aufgrund der Situation rund um COVID-19 und ist jetzt für Anfang März geplant. Dass wir im Wetlease Salzburg-Frankfurt für Lufthansa fliegen, kann ich ausschließen. Innsbruck-Frankfurt fliegen wir bis auf weiteres wie gewohnt selbst.” Doch wie sieht es in den Bundesländern generell so aus? Situation in Klagenfurt Die Konzernschwester Eurowings plant Klagenfurt-Köln am 1. März 2021 wieder zu befliegen. Da auch die Hub-Anbindung von Austrian Airlines nach Wien bis zumindest Ende Feber 2021 pausiert, hat der Kärntner Flughafen bis dahin keine regelmäßigen Linienflüge. Die von Transavia und Easyjet kurzzeitig geplanten Angebote sind zumindest für die Wintersaison 2020/21 abgesagt. Ob eine Reaktivierung oder Eröffnung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen wird, ist derzeit völlig offen. Situation in Salzburg Ab Salzburg schickt Eurowings die Hamburg-Strecke mit 10. Jänner 2021 erneut in eine Pause. Die Wiederaufnahme ist derzeit für den 1. Feber 2021 geplant. Düsseldorf wird derzeit nicht bedient und soll frühestens ab 29. Feber 2021 wieder geflogen werden. Die Berlin-Strecke ist momentan für den 5. Feber 2021 zur Wiederaufnahme geplant. Köln/Bonn könnte nach derzeitigem Stand am 4. Feber 2021 reaktiviert werden.

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Sommer: Warmwasserprogramm nimmt langsam Gestalt an

Die nächsten Wochen und Monate werden möglicherweise für den Erfolg oder Misserfolg der Sommersaison 2021 entscheidend sein. Wenig verwunderlich verhalten sich viele Airlines bei ihren Planungen für die warme Jahreszeit im heurigen Jahr noch zurückhaltend und versuchen ihre Entscheidungen so spät wie möglich zu treffen. Der mögliche “Schlüssel zum Erfolg” liegt in zwei Faktoren, die seitens der Fluggesellschaften nur minimal bis überhaupt nicht beeinflussbar sind. In erster Linie sind es die Einreise- und Quarantänebestimmungen, die wiederum ein maßgeblicher Faktor für die Flugreisennachfrage auf dem Markt sind. Niemand kann jetzt sagen, ob potentielle Passagiere sofort wieder ins Ausland reisen wollen oder ob diese sich – aus welchen Gründen auch immer – weiterhin zurückhalten werden. Genau deswegen verhalten sich die Airlines zurückhaltend, mit anderen Worten ausgedrückt: Man will und muss flexibel bleiben. Dementsprechend ist der Ausblick in den Sommer 2021 noch äußerst unvollständig und gleicht eher einem Blick in die Glaskugel, denn Änderungen, Absagen, aber auch die Aufnahme neuer Strecken sind jederzeit möglich. Erste neue Strecken werden ab Wien angekündigt Ab Wien möchte die rumänische Blueair bis zu zehnmal pro Woche eine Verbindung nach Bukarest bedienen. Diese soll mit Boeing 737-800 ab dem 28.03.2021 aufgenommen werden.  Corendon plant ab der Hauptstadt die Ziele Hurghada, Izmir, Kayseri, Antalya und Heraklion anzubieten. Es handelt sich um saisonale Verbindungen, die schrittweise ab Anfang Mai 2021 aufgenommen werden sollen. Derzeit plant der Carrier ab Wien die zuvor genannten Ziele je zweimal pro Woche anzufliegen und zu folgenden Zeitpunkten aufzunehmen: Hurghada: 1. Mai 2021; Izmir: 19. Juni

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Austrian Airlines mit erstem Wiederausbauplan für 2021

Austrian Airlines kehrt nun, nach der Weihnachts- und Neujahreszeit, wieder zum Minimalprogramm zurück. Laut einem Sprecher werden im Jänner und Feber 2021 nur rund 15 bis 20 Prozent der Vorjahreskapazität angeboten. Auch die Inlandsstrecke zwischen Klagenfurt und Wien wird wieder pausiert. Dies hat für den Kärntner Airport erhebliche Auswirkungen, denn dieser verliert nicht nur die Hub-Anbindung, sondern steht wieder einige Wochen gänzlich ohne Linienflüge da. Eurowings plant die Reaktivierung der Köln/Bonn-Strecke erst mit 1. März 2021. Die Konzernschwester Austrian Airlines beabsichtigt ab 27. Feber 2021 wieder nach Wien zu fliegen. Die von Transavia geplante Rotterdam-Route wurde abgesagt und scheint nicht mehr in den Flugplänen auf. Die Betriebszeiten des Airports Klagenfurt sind bereits stark eingeschränkt, so dass nicht damit zu rechnen ist, dass sich bis Ende Feber 2021 etwas an dieser Situation ändern wird. Das Minimalprogramm der Austrian Airlines besteht streckennetzweit aus 40 Destinationen, die ab Wien angeboten werden. Das “aufgestockte Minimalprogramm”, das Austrian Airlines in der Weihnachts- und Neujahreszeit durchgeführt hat, bestand laut einem Sprecher übrigens aus 60 Zielen. Die dezentralen Deutschland-Flüge ab Graz (Düsseldorf, Stuttgart) und Linz (Düsseldorf) werden bis mindestens Ende Feber 2021 pausiert. Ab dem steiermärkischen Airport scheiterte im Spätherbst 2020 die Reaktivierung, denn beide Routen mussten nach kurzer Zeit mangels Nachfrage wieder eingestellt werden. Zumindest einmal wurde gar ein Flug von Graz nach Stuttgart mit nur zwei Passagieren an Bord der DHC Dash 8-400 durchgeführt. Ab Linz befindet sich die Düsseldorf-Strecke seit März 2020 im Tiefschlaf.  „Die Wiederaufnahme der Flüge aus Graz nach Stuttgart und Düsseldorf

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AUA: A320 ab Graz und Linz „recht unwahrscheinlich“

Derzeit tüftelt Austrian Airlines intensiv am Sommerflugplan 2021. Auf den dezentralen Deutschland-Strecken ab Linz und Graz werden sich Änderungen ergeben. Allerdings ist der Einsatz von Maschinen des Typs Airbus A320 laut einem Firmensprecher “unwahrscheinlich”. Im Online-Reservierungssystem der Lufthansa-Tochter sind derzeit die Strecken Graz-Düsseldorf, Graz-Stuttgart und Linz-Düsseldorf mit Airbus A320 hinterlegt. Auch wurden diese “umgedreht”, also die Maschinen starten den Umlauf nicht mehr ab den Bundesländerflughäfen, sondern ab Düsseldorf bzw. Stuttgart. Ob das so bleibt, ist laut AUA noch völlig offen. Der Einsatz von Fluggerät ab Wien via Deutschland ist aufgrund der Betriebszeiten der beiden deutschen Airports äußerst unwahrscheinlich. Ein AUA-Sprecher sagte dazu: “Das Programm ist quasi ein Platzhalter. Wir arbeiten aktuell noch an unserem Sommerflugplan. Gegen Ende Jänner 2021 sollten wir diesbezüglich mehr wissen. A320 werden wir auf diesen Strecken aber recht wahrscheinlich nicht einsetzen.” Vor einiger Zeit wurde seitens Austrian Airlines angekündigt, dass die dezentralen Deutschland-Strecken an die Konzernschwester Eurowings übergeben werden sollen. Damals galt es als wahrscheinlich, dass DHC Dash 8-400 der Luftfahrtgesellschaft Walter im Wetlease zum Einsatz kommen werden. Dieser Maschinentyp war sowohl in Düsseldorf als auch in Stuttgart für den Kranich-Billigableger stationiert. Die Betonung liegt auf war, denn Eurowings kündigte die Zusammenarbeit mit LGW auf und die Zeitfracht-Tochter musste Insolvenz anmelden und befindet sich in Abwicklung. Es wurde seitens Austrian Airlines nie ausgeschlossen, dass auf den dezentralen Routen, aber auch innerhalb Österreichs, Wetlease-Flugzeuge angemietet werden könnten. Die Übergabe der kommerziellen Verantwortung auf den dezentralen Deutschland-Strecken wurde beispielsweise in Innsbruck und Salzburg bereits an Lufthansa übergeben. In

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Fixkostenzuschuss: GRZ wird benachteiligt

Die Bundesregierung wird das Coronavirus-Hilfspaket für die Gemeinden um 1,5 Milliarden Euro aufstocken. So weit so gut. Doch die Debatte bringt auch eines ans Licht: Während KLU vom CoV-Hilfspaket profitiert, bekommt der Grazer Flughafen keinen Cent. Diesen Umstand kritisiert der Österreichische Städtebund nun gegenüber dem ORF. Der Fixkostenzuschuss, der für private Unternehmen zur Verfügung steht, würde städtischen oder stadtnahen Unternehmen weiterhin verwehrt bleiben. Rechtlich müsse er aber auch für kommunale Unternehmen zugänglich sein. Diese Ungleichbehandlung führe zu echten Wettbewerbsnachteilen. So bekommt beispielsweise der Flughafen Klagenfurt Unterstützung, der Flughafen Graz hingegen bekommt nichts, so der Städtebund. Das müsse sich in Zukunft ändern.

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Situation in den Bundesländern ist Vorbote für Wien

Noch vor wenigen Wochen sah es in Graz ganz gut aus, denn KLM nahm Amsterdam wieder auf und Austrian Airlines bediente wieder die Nonstop-Strecken nach Düsseldorf und Stuttgart. Doch das war nur ein kurzes Intermezzo. Mittlerweile gibt es nur noch die Anbindung an das AUA-Drehkreuz Wien. Die verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen, die Deutschland per 8. November 2020 in Kraft gesetzt hat, sind ein guter Ausblick darauf was unter Umständen auch in Wien bevorstehen könnte. Die Bundesländerflughäfen traf es schon wesentlich früher knüppelhart, denn Linz und Klagenfurt sind derzeit komplett ohne Linienfüge. In Graz, Salzburg und Innsbruck sieht es nur minimal besser aus: Innsbruck und Graz haben nur noch Anbindungen an das AUA-Drehkreuz Wien, die noch dazu nur noch sporadisch bedient werden, da Austrian Airlines streckennetzweit äußerst häufig Flüge kurzfristig streicht. Ab Salzburg gibt es nur noch wenige Umläufe pro Woche nach Düsseldorf. Zwar sind diverse Wiederaufnahmen angekündigt, doch war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt, dass Innenminister Karl Nehammer ab 19. Dezember 2020 die Einreise nach Österreich zu einem „großen Mühsal“ machen will und die Regierung sämtliche Personen zehn Tage in Quarantäne stecken will. Freitesten ist frühestens nach fünf Tagen möglich. Dies dürfte sich extrem nachteilig auf die Nachfrage im Flugverkehr auswirken. Daher bleibt es abzuwarten welche Strecken, die unter anderem Lufthansa, Eurowings und Austrian Airlines für die Weihnachtszeit zur Wiederaufnahme angekündigt haben, tatsächlich reaktiveren. In erster Linie trifft es dann wieder mal die Bundesländerflughäfen, denn werden die dortigen Ankündigungen nicht umgesetzt, so bleibt es beim Minimalbetrieb. Graz und Innsbruck

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Graz: Aus Piste 17/35 wird 16/34

Der Flughafen Graz muss erstmalig in seiner Geschichte die Bezeichnung der Start- und Landebahn ändern. Hintergrund ist, dass sich der magnetische Nordpol immer weiter verschiebt. Es handelt sich um ein natürliches Phänomen. Derzeit nennt sich die einzige Piste 17/35. Im kommenden Jahr ändert sich dies auf 16/34. Daraus resultierend muss so einiges geändert werden. Beispielsweise müssen Anflugkarten neu gestaltet bzw. gedruckt werden. Physisch werden die neuen Ziffern zeitnah vor dem „Scharfwerden“ der Änderung auf der Oberfläche der Runway angebracht.

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