Lufthansa

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München: Lufthansa hat 3.000-Stück-Kofferberg angehäuft

Am Flughafen München ist es bei Lufthansa zu einem Rückstau von etwa 3.000 Gepäckstücken gekommen. Dies hat zur Folge, dass sowohl die Koffer von Point-to-Point-Passagieren als auch jene von Umsteigern nicht in die Flugzeuge verladen wurden. Besonders hart trifft es Reisende, die der Aufforderung von Lufthansa ihr Handgepäck kostenfrei am Schalter abzugeben, nachgekommen sind. Beispielsweise hob am Freitag ein Kranich-Flug mit Ziel Budapest gänzlich ohne Gepäckstücke ab. Zuvor hatte Lufthansa per SMS und E-Mail ihre Fluggäste zur kostenlosen Abgabe ihres Handgepäcks am Check-in-Schalter aufgefordert. Hintergrund: Wenn eine Maschine sehr stark gebucht ist, lädt die Lufthansa Group ihre Fluggäste zur Abgabe von Handgepäckstücken am Check-in-Schalter ein. Hierfür fallen dann keine Extrakosten an. Man will so das Boarding beschleunigen, denn wenn jeder Passagier die Handgepäckfreimenge voll ausreizen würde, könnte der Stauraum rasch knapp werden. In Budapest sind dann weder normale Check-in-Koffer noch die abgegebenen Handgepäckstücke angekommen. Die Lufthansa-Maschine hob komplett ohne die Gegenstände der Passagiere ab. Dieses exemplarische Beispiel war kein Einzelfall, denn in München häufen sich derartige Vorfälle. Auch Umsteiger sind davon betroffen, denn immer häufiger bleibt der Koffer in Bayern zurück. Lufthansa bestätigte, dass sich seit dem vergangenen Wochenende allein in München etwa 3.000 Gepäckstücke von Passagieren angesammelt haben. Dazu kommen noch jene von Reisenden, die mit anderen Fluggesellschaften geflogen sind. Der Kranich-Konzern will die Koffer so rasch wie möglich nachliefern.

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Weitere Streichungen folgen: Lufthansa schränkt Ticketverkauf ein

Der Lufthansa-Aufsichtsrat tritt außerplanmäßig zu einer Sondersitzung zusammen. Hintergrund ist, dass der Konzern im Juli und August 2022 weitere Flüge streichen wird und die Arbeitnehmervertreter laut Handelsblatt der Ansicht sind, dass der Vorstand den Aufsichtsrat nicht ausreichend über das komplette Ausmaß des Flugchaos informiert habe. Zwischenzeitlich hat Lufthansa den Vertrieb von Flugtickets stark eingeschränkt. Streckennetzweit wurden unter anderem die günstigsten Tarifklassen „ausgenullt“, also aus dem Verkauf genommen. Derzeit arbeite man intensiv daran von Streichungen betroffene Passagiere auf andere Verbindungen umzubuchen. Dieser Prozess soll dem aktuellen Informationsstand nach bis voraussichtlich 6. Juli 2022 dauern. Anschließend soll das Buchungssystem wieder regulär geöffnet werden. Von den momentanen Verkaufseinschränkungen sind in erster Linie die Ziele auf der Kurz- und Mittelstrecke sowie innerhalb Deutschlands betroffen. Flugscheine sind nur in den teuersten Buchungsklassen erhältlich. Lufthansa will damit „Platz“ für Passagiere, die man aufgrund weiterer bevorstehender Streichungen umbuchen muss, freihalten. Betroffen ist das komplette Kalendermonat Juli 2022 und teilweise auch der August 2022. Bereits fix ist, dass Lufthansa in diesen beiden Monaten zumindest 3.000 Flüge nicht durchführen kann. Angesichts der aktuellen Verkaufseinschränkung ist davon auszugehen, dass dies noch ausgeweitet wird. Es wird damit gerechnet, dass vor der Freigabe der günstigeren Tarifklassen für den Zeitraum bis inklusive September 2022 etwa 5.000 weitere Flüge abgesagt werden könnten. In den nächsten Tagen will sich die Firmengruppe dazu äußern und das vorläufig komplette Ausmaß kommunizieren.

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Lufthansa Technik: Sören Stark hat Vorstandsvorsitz übernommen

Sören Stark hat heute den Vorstandsvorsitz der Lufthansa Technik von Johannes Bußmann übernommen, der die Lufthansa Group nach 23 Jahren auf eigenen Wunsch verlässt. Gleichzeitig hat Harald Gloy Starks Nachfolge als COO (Chief Operations Officer) des Unternehmens angetreten. Damit trägt Gloy als „Accountable Manager“ gemäß EASA Part 145 Verantwortung und ist Ansprechpartner für dieLuftfahrtbehörden im Hinblick auf den Instandhaltungsbetrieb der Lufthansa Technik AG.  Als Finanzvorstand fungiert weiterhin William Willms im dreiköpfigen Vorstand. Stark ist seit 2019 Mitglied im Vorstand von Lufthansa Technik. Zuvor leitete er drei Jahre das Vorstandsressort Operations der Lufthansa Cargo AG. Seine Karriere bei Lufthansa Technik hat er 2004 als  Geschäftsführer von Lufthansa Technik Logistik in Hamburg begonnen. Von 2011 bis 2016 leitete der Wirtschaftsingenieur die Flugzeugüberholung der Lufthansa Technik. Harald Gloy leitet ab sofort auch als Chief Human Resources Officer (CHRO) und Arbeitsdirektor das Vorstandsressort Personal, das bislang in den Zuständigkeitsbereich von Johannes Bußmann fiel. Gloy war zuletzt Mitglied des Vorstands sowie Arbeitsdirektor der Lufthansa Cargo AG, wo er ebenfalls den Bereich Operations verantwortete. Zuvor war der Diplom-Ingenieur in unterschiedlichen leitenden Positionen bei der Lufthansa Technik im Einsatz. 

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Lufthansa Group fährt Balkan-Strecken stark zurück

Die von der Lufthansa Group angekündigten Flugplankürzungen in den Kalendermonaten Juli und August 2022 treffen den Balkan-Verkehr außerordentlich stark. Die Konzernairlines Austrian Airlines, Brussels Airlines, Eurowings und Lufthansa haben deutlich Frequenzen herausgenommen. Einige Strecken werden komplett pausieren. Auf den in untenstehender Tabelle, die von Ex-Yu-Aviation aufgewertet wurde, hatten die Airlines der Lufthansa Group für Juli 2022 ursprünglich 518 Flüge geplant. Das Angebot wurde um über 25 zurückgefahren, so dass die Kranich-Fluggesellschaften nur noch 387 Umläufe im Verkauf haben. Dabei sind die jüngsten Kürzungen des Konzernmitglieds Swiss noch gar nicht berücksichtigt. Es zeigt sich deutlich, dass Lufthansa die Anbindung an die Drehkreuze Frankfurt und München stark reduziert. Während auf Ljubljana-Frankfurt nur eine einzige Rotation pro Monat gestrichen wurde, sind es beispielsweise auf Belgrad-München deutlich mehr: Hier wird das Angebot von 93 Flügen auf nur noch 58 Stück zurückgefahren. Eurowings wird mit Stuttgart-Belgrad und Köln/Bonn-Dubrovnik zwei Strecken komplett aussetzen. Auf vielen anderen Routen werden die Frequenzen reduziert. Das Ausmaß fällt unterschiedlich aus. Während Ferienziele wie Rijeka und Split vergleichsweise minimal zurückgefahren werden, trifft es das Zagreb-Angebot besonders stark. Beispielsweise wird die Köln/Bonn-Strecke halbiert. Auch Austrian Airlines und Brussels Airlines haben den Balkan-Rotstift bereits angesetzt. Der belgische Carrier nimmt auf der Ljubljana-Strecke vier Umläufe heraus. Austrian Airlines reduziert den Zagreb-Verkehr stark: Statt 53 Flüge plant man im Juli 2022 nur noch 44 Stück in die kroatische Hauptstadt. Die Kürzungen der Lufthansa Group im Verkehr mit diesen Staaten kommt nicht unbedingt überraschend. Mit wenigen Ausnahmen handelt es sich um Ziele, die sich nicht am

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Bodenpersonal: Verdi und Lufthansa nehmen heute Verhandlungen auf

Die Gewerkschaft Verdi und Vertreter von Lufthansa AG (Boden), Lufthansa Technik, Lufthansa Systems, Lufthansa Technik Logistik Dienstleistungen (LTLS), Lufthansa Cargo und der Lufthansa Service Gesellschaft (LSG) nehmen am heutigen Donnerstag Verhandlungen auf. Die Arbeitnehmervertreter fordern unter anderem 9,5 Prozent mehr Lohn. Mindestens will Verdi eine Gehaltserhöhung im Ausmaß von 350 Euro pro Monat erreichen. Die avisierte Laufzeit einer eventuellen Vereinbarung ist mit 12 Monaten vorgesehen. Zudem soll der Stundenlohn für die jeweiligen Beschäftigtengruppen mindestens 13 Euro betragen. Zurzeit gibt es bei der LTLS und der Lufthansa Cargo noch Stundenlöhne unter 12 Euro. Es gilt außerdem, auch nach der Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro, einen tariflichen Abstand zum Mindestlohn zu vereinbaren. „Die Beschäftigten sind insbesondere durch die Corona-Krise stark belastet, die Arbeitsverdichtung hat immer mehr zugenommen. Viele von ihnen haben wegen der Unsicherheiten und Überlastungen den Job verlassen, so dass die Aufgabendichte noch massiver geworden ist als sie es vor der Pandemie ohnehin schon war“, betont die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle. Das alles habe zu der problematischen Situation auf den Flughäfen geführt, die jetzt zu beobachten und die wiederum durch die Beschäftigten zu bewältigen sei. „Diese Überlastung, die hohe Inflation und ein dreijähriger Lohnverzicht rechtfertigen deutliche Lohnsteigerungen.“ Auch kritisiert die Gewerkschafterin, dass Lufthansa während der Krise viele Mitarbeiter abgebaut hat. Die damalige Entscheidung habe dazu beitragen, dass man nun in vielen Bereichen akuten Personalmangel hat. Verdi habe stets davor gewarnt. Die Verhandlungen werden am Donnerstag, dem 30. Juni 2022, ab 16 Uhr im Steigenberger Airport Hotel, Frankfurt am Main aufgenommen.

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Carsten Spohr: Lufthansa reaktiviert fünf weitere A340 und Swiss holt A330 zurück

Im Sommer 2023 will Lufthansa-Chef Carsten Spohr bis zu fünf Airbus A380 in die Luft bringen. Diese sollen voraussichtlich ab München eingesetzt werden. Noch ist nicht endgültig entschieden, ob man drei oder vier Superjumbos einsetzen und einen als Backup bereithalten wird. Im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung erklärte der Firmenchef auch, dass für den Sommerflugplan 2023 fünf weitere Airbus A340-600 reaktiviert werden sollen. Die Tochtergesellschaft Swiss soll jene A330, die momentan in Jordanien abgestellt sind, wieder in den Liniendienst stellen. Weiters räumte Spohr gegenüber der Belegschaft ein, dass man im Zuge der Freiwilligenprogramme zu viele Mitarbeiter abgebaut habe. Derzeit würde man zusätzlich darunter leiden, dass man viele Krankenstände habe. Dieses Problem haben auch Flughäfen und andere Partner. Auf den Lieferketten gibt es ebenfalls aufgrund des Personalmangels Unregelmäßigkeiten. Der Lufthansa-Konzernchef ist aber auch der Ansicht, dass es nichts bringt, wenn sich alle Beteiligten „gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben“. Es hätten alle – Flughäfen, Airlines, Reisebüros und Politik – Fehler gemacht. Die Geschwindigkeit der Erholung der Nachfrage wäre von allen „massiv unterschätzt“ worden. Schockiert zeigte sich Carsten Spohr aber über einen ganz anderen Umstand. Das Verhalten mancher Passagiere habe sich drastisch in Richtung Aggressivität gegenüber Mitarbeitern verändert. Es wäre in der Firmengeschichte einmalig, dass Sicherheitskräfte angeheuert werden mussten, um die Lufthansa-Beschäftigten zu schützen. Die Äußerung des Kranich-Chefs deckt sich mit Berichten von Lufthansa- und Flughafenmitarbeitern sowie fliegendem Personal diverser Airlines – inklusive LH. Gegenüber Aviation.Direct wurde immer wieder erklärt, dass man mit Beschimpfungen, Drohungen, aggressiver Wortwahl und zum Teil sogar körperlichen Attacken konfrontiert ist.

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Deutsche Bahn tritt der Star Alliance bei

Die Star Alliance und die Deutsche Bahn AG wollen künftig eng zusammenarbeiten. Im Rahmen einer „intermodularen Partnerschaft“ will man die kombinierte Nutzung von Schienen- und Flugangeboten erleichtern. Der Beitritt der Deutschen Bahn AG zur Star Alliance wurde in den letzten Wochen wiederholt von Führungskräften der Allianz, aber auch der Lufthansa Group angedeutet. Beispielsweise sagte Star-Alliance-Chef Jeffrey Goh, dass in Kürze ein branchenfremdes Unternehmen beitreten wird. Weitere Manager schränkten ein, dass es ein Bahnunternehmen in Deutschland sein wird. Am kommenden Montag werden die Einzelheiten im Rahmen einer Pressekonferenz kommuniziert. Zu dieser haben Bahn-Vorstandsmitglied Michael Peterson und Lufthansa-Vorstandsmitglied Harry Hohmeister bereits eingeladen. Es ist davon auszugehen, dass dann auch mitgeteilt wird welche Vorteile Miles&More-Mitglieder künftig bei der DB in Anspruch nehmen können.

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Swiss streicht weitere 676 Flüge im Sommerflugplan 2022

Wegen akutem Personalmangel dünnt die Fluggesellschaft Swiss den Sommerflugplan 2022 weiter aus. Zusätzlich zu den kürzlich kommunizierten und wiederholt erweiterten Streichungen nimmt man nun bis inklusive Oktober 2022 Verbindungen aus dem Flugplan. Swiss ist der Ansicht, dass Streiks an einigen Flughäfen in Europa sowie bei manchen Flugsicherungen die Situation mit Blick auf die Reisesaison im Hochsommer zusätzlich verschärfen würde. Die externen Faktoren, die zum hausgemachten Personalmangel dazu kommen, sollen „unmittelbare Auswirkungen auf die operationelle Stabilität von Swiss“ haben. Die Geschäftsleitung hat sich dazu entschieden, dass im Zeitraum von August bis inklusive Oktober 2022 das Flugangebot weiter gekürzt wird. „Damit begegnet SWISS dem systemischen Industrierisiko und trägt zur Entlastung ihres Flugplans sowie des Gesamtsystems in der Schweiz bei. So wird das Risiko kurzfristiger Annullationen oder Flugplanänderungen minimiert. Die Streichungen im Umfang von rund 2 Prozent des geplanten Flugprogramms erfolgen durch weitere Reduzierungen von Frequenzen“, so die Lufthansa-Tochter in einer Medienerklärung. Auch wird man weiterhin nicht selbst zwischen Wien und Zürich fliegen. Laut Mitteilung des Unternehmens sollen diese bis voraussichtlich bis Ende Winterflugplan 2022/23 von der österreichischen Konzernschwester Austrian Airlines durchgeführt werden. Von den geplanten 31.414 Flügen im Zeitraum August bis Oktober streicht Swiss 676 Flüge. Die Flugplananpassungen können je nach Strecke auch Auswirkungen auf die Frachtkapazität haben. Um mögliche Auswirkungen zu reduzieren, prüft die Lufthansa-Tochter die punktuelle Durchführung von reinen Frachtflügen. „Das komplexe Aviatiksystem in Europa und weltweit befindet sich aktuell am operativen Anschlag. Angesichts der sich noch weiter verschärfenden Rahmenbedingungen und um unserer Verantwortung gegenüber unseren Fluggästen in vorausschauender Weise

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PAD: Corendon Airlines fliegt erstmals nach Izmir

Seit dem 25. Juni verbindet Corendon Airlines die türkische Stadt Izmir mit Paderborn/Lippstadt. Die Airline bedient die Strecke zweimal wöchentlich. Bis Ende Oktober werden wöchentlich zwei Maschinen vom Flughafen Paderborn/Lippstadt nach Izmir abheben, die vor allem von türkisch-stämmigen Menschen für Besuche in der Heimat genutzt werden, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. „Wir freuen uns sehr, dass es in engem Schulterschluss mit den Vertretern der türkisch-stämmigen Bevölkerung in unserer Region gelungen ist, diese Verbindung aufzubauen. Gemeinsame Besuche in der Türkei haben dazu geführt, die voraussichtliche Nachfrage deutlich zu machen und die Fluggesellschaft Corendon zum Einstieg in dieses Engagement zu bewegen“, erläutert Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser.

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MUC: Lufthansa reduziert Flüge nach Belgrad und Zagreb

Lufthansa wird im Juli aufgrund von Personalmangel und Kapazitätsproblemen den Betrieb auf einer Reihe von Strecken reduzieren. Flugstrecken von München nach Belgrad und Zagreb müssen dran glauben: Die Verbindungen von der bayerischen Hauptstadt nach Belgrad werden von den geplanten 21 wöchentlichen Flügen auf dreizehn wöchentliche Verbindungen reduziert, während Zagreb von sieben wöchentlichen Rotationen auf sechs heruntergeschraubt wird. Das berichtet das Online-Medium Ex-Yu-Aviation. Sowohl in Europa als auch in Nordamerika wurden in den letzten Wochen tausende Flügen gestrichen und die Reisepläne von Hunderttausenden Passagieren unterbrochen, hauptsächlich aufgrund von Personalmangel an Flughäfen. Die rasche Abschaffung der Covid-19-Beschränkungen seit März hat zu einem deutlichen Anstieg der Nachfrage nach Flugreisen geführt, mit Passagierzahlen, die seit mehr als zwei Jahren nicht mehr verzeichnet wurden.

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