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IAG interessiert sich ebenfalls für ITA Airways

Die insolvente Fluggesellschaft Alitalia wollte niemand kaufen. Beim Nachfolger ITA Airways sieht es allerdings ganz anders aus, denn Lufthansa, Delta Air Lines, Air France-KLM und die International Airlines Group sollen deutliches Interesse an einem Einstieg zeigen. Erst kürzlich ist die geplante Übernahme der spanischen Fluggesellschaft Air Europa durch die IAG geplatzt. Nun hat man laut einem Medienbericht von „Il Messaggero“ ein Auge auf die italienische ITA Airways geworfen. Parallel dazu sollen auch Delta Air Lines, Air France-KLM und Lufthansa im Rennen sein. Für die Konzerne geht es dabei um viel, denn man kann sich die Präsenz auf dem italienischen Markt sichern und vermutlich auch nachhaltig zementieren. Allerdings gilt ITA Airways auch als Risiko-Investment, weshalb es abzuwarten gilt wie viele Konzerne am Ende der Sondierungen noch einsteigen wollen. Kürzlich wurde bekannt, dass sich Lufthansa eine Beteiligung im Ausmaß von 15 bis 40 Prozent vorstellen kann. Entsprechende Gespräche sollen laufen. Dies könnte auch andere Interessenten unter Druck bzw. Zugzwang bringen, denn „kampflos“ will man den italienischen Markt wohl nicht dem Kranich-Konzern überlassen. Offiziell kommentieren will aber keiner der kolportierten Interessenten.

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Swiss setzt Zürich-Dresden temporär aus

Mangels Nachfrage fährt die Lufthansa Group das Angebot am Flughafen Dresden zurück. Das Konzernmitglied Swiss setzt die Nonstop-Verbindung nach Zürich ab 16. Januar 2022 komplett aus. Vorerst wird die schweizerische Fluggesellschaft bis zum 18. Februar 2022 das Ziel Dresden nicht ansteuern. Damit fällt auch die Anbindung an das Drehkreuz Zürich weg. Swiss bestätigte, dass die Route aufgrund schwacher Nachfrage ausgesetzt wird. Derzeit geht man davon aus, dass man in rund vier Wochen wieder fliegen wird. Lufthansa nimmt auf den Dresden-Routen Kürzungen vor. Diese fallen zum Teil umfangreich aus, jedoch sollen dem aktuellen Informationsstand nach keine Strecken gänzlich pausiert werden. Eurowings hat bereits im Dezember 2021 Kapazität aus dem Verkauf genommen und fliegt derzeit ebenfalls reduziert ab Dresden.

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Flughafen Graz: Fast 14 Prozent mehr Fluggäste im Jahr 2021

Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie und den damit verbundenen Lock-downs konnte der Flughafen Graz das Ergebnis im Vergleich zum vorangegangenen Jahr in allen Segmenten steigern. Die Reiselust im Sommer des Vorjahres lässt trotz Omikron mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft blicken. Das Jahr 2021 hat weltweit und damit auch für den Flughafen Graz sehr schwierig begonnen. Europa war fast flächendeckend im Lock-down, in Österreich kam es erst im Laufe des Monats Mai zu einer Erleichterung der Reisebestimmungen. So konnten in den ersten 5 Monaten 2021 nur knapp über 16.000 Passagiere betreut werden. Das erste Halbjahr 2021 war somit im Vergleich mit 2020 deutlich im Minus. „Mit dem Ende des Lock-downs und dem Beginn der Urlaubszeit haben wir zusehends an Boden gewonnen“ freut sich Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Wir konnten Graz neben Wien an weitere vier große Umsteigeflughäfen, nämlich Amsterdam, Frankfurt, München und Zürich sowie an die Wirtschaftszentren Stuttgart und Düsseldorf anbinden und ein breites Charterprogramm anbieten.“ Der neuerliche Lock-down im Spätherbst 2021 hat die gute Entwicklung wieder etwas eingebremst, trotzdem konnte mit 226.562 Passagieren ein Plus von +13,6 Prozent erreicht werden. In Bereich der Linienflüge hatten die Reisebeschränkungen im Winter und Frühling naturgemäß einen größeren Einfluss, weshalb das Passagieraufkommen um 7,2 Prozent (-13.322 Fluggäste) niedriger als 2020 ausgefallen ist. Dieses Minus konnte jedoch mit einem Plus von 272 Prozent (+40.374 Fluggäste) im Charterbreich mehr als wettgemacht werden. Bei den Bewegungen wurde im Bereich der Linienflüge ein Minus von -8 Prozent (-279 Bewegungen) verzeichnet. Das Plus von 178,2 Prozent (+948 Bewegungen)

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Hamburg Airport: Über ein Jahrhundert ereignisreiche Flughafengeschichte

Genau 241 Passagiere wurden am Hamburg Airport zu Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1920 gezählt – 2019 waren es bereits mehr als 17 Millionen. Und Heute feiert der Flughafen der Hansestadt seinen 111. Geburtstag. Er ist damit einer der ältesten internationalen Verkehrsflughäfen weltweit und befindet sich noch immer an seinem Gründungsstandort. Die Geschichte des Hamburger Flughafens begann bereits im März 1910: Graf Ferdinand von Zeppelin warb in einer Rede vor zahlreichen Hamburgern für die Zukunft der Luftschiffe. Sein Appell trug Früchte: Am 10. Januar 1911 konstituierte sich die Hamburger Luftschiffhallen GmbH (HLG) – die Geburtsstunde des Hamburger Flughafens. Auf einem fast 45 Hektar großen Wiesengelände nahe des Dorfes Fuhlsbüttel entstand die erste Luftschiffhalle, von wo aus bereits 1912 die ersten Luftschiffe starteten. Die Zeppelinhalle wurde 1912 mit einem großen Volksfest eingeweiht. Schnell wurden die Zeppeline von ersten Flugzeugen abgelöst Mit Schal, Helm und Fliegerbrille ausgerüstet, waren in den Anfangsjahren bis zu fünf Passagiere im offenen Doppeldecker unterwegs. 1919/20 etablierten sich in Hamburg erstmals Linienflugverbindungen – in umgebauten Kriegsmaschinen ging es beispielsweise von Hamburg nach Berlin. KLM flog 1920 die erste internationale Verbindung über Hamburg: Rotterdam – Amsterdam – Hamburg – Kopenhagen. In dieser Zeit stiegen auch die Passagierzahlen kräftig an. 1929 eröffnete das erste Abfertigungsgebäude am Flughafen, das die Abfertigung von Passagieren und Fracht, die Flughafenverwaltung sowie ein Restaurant und Aussichtsplattformen zentralisierte. Aus Flughafen Fuhlsbüttel wird „Hamburg Airport“ Während der Berliner Luftbrücke war Hamburg Airport einer der Startflughäfen der sogenannten Rosinenbomber. Auf dem Flughafen, der durch den Krieg keinen Schaden

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Comeback der Business Class – Komfortables Reisen wird immer beliebter

Die Einstellung deutscher Reisender zu Business Class Flügen hat sich gewandelt: Die Nachfrage nach Flügen in der gehobenen Flugklasse stieg zuletzt enorm, zeigt eine aktuelle Umfrage des Online-Reiseunternehmens Skyscanner. Während bisher günstige Flüge am beliebtesten waren, legen die Business Class Flüge nun deutlich zu. 45 Prozent der Befragten gaben an, dass sie jetzt eher bereit sind einen Platz in der Business Class zu buchen oder allgemein mehr Geld für ein Flugticket auszugeben als noch vor der Pandemie. Grund dafür ist der Wunsch nach mehr Platz und Komfort bei der nächsten (Auslands-)Reise. Die vermehrte Nachfrage nach Business Class Flügen spiegelt sich auch im Buchungsverhalten der vergangenen Monate wieder: Skyscanner verzeichnete kürzlich einen klaren Anstieg an Reisen in der Business Class sowie der Premium Economy Class – insbesondere nachdem die USA als beliebtes Langstreckenziel im November ihre Grenzen für vollständig geimpfte Deutsche geöffnet haben.  Die Top fünf der beliebtesten Ziele für Business Class Flüge bilden begehrte Bucket List Fernreiseziele. Nach rund 18 Monaten hat Thailand im November seine Grenzen für geimpfte deutsche Reisende geöffnet. Daher verwundert es nicht, dass Bangkok und Phuket die Spitzenplätze unter den beliebtesten Business Class Zielen für das Jahr 2022 einnehmen. Gleiches gilt für die langersehnte Öffnung der USA am 8. November 2021. Das beliebte Städtereiseziel New York folgt auf Platz drei der beliebtesten Business Class Ziele. Platz vier und fünf nehmen die Trendreiseziele Dubai und Sydney ein.

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Lufthansa soll mit Einstieg bei ITA Airways liebäugeln

Schon seit vielen Jahren will Lufthansa kräftig im italienischen Markt mitmischen und diesen im Idealfall nach dem Vorbild Deutschland, Österreich und Schweiz dominieren. So richtig geklappt hat es bislang nie, denn Lufthansa Italia war ein Flop und Air Dolomiti hat Aufgaben als Regio-Carrier. Nun könnte der Kranich bis zu 40 Prozent von Ita Airways übernehmen. Mit der Staatshilfe, die Lufthansa im Jahr 2020 von der deutschen Bundesregierung erhalten hat, musste man auch ein Übernahmeverbot akzeptieren. Dem Kranich war es untersagt andere Airlines zu “verspeisen”. Das ist aber mittlerweile schon wieder Geschichte, denn gegen Ende des Vorjahres schuldete man auf normale Kapitalmarktanleihen um und ist damit das Zukauftsverbot los. Alitalia wäre sicherlich glücklich gewesen, wenn Lufthansa den maroden und defizitären Carrier einfach aufgekauft hätte, jedoch war dem Spohr-Vorstand dieses Faß ohne Boden dann doch zu riskant. ITA Airways hingegen findet man interessant und noch dazu umwirbt deren Verwaltungsratschef die größte Fluggesellschaft Deutschlands regelrecht. Man streut Rosen, um sich für den Wunschpartner Lufthansa hübsch machen zu können. Gleichzeitig haben auch Air France-KLM und Delta Air Lines ein nicht unerhebliches Interesse bei ITA Airways einzusteigen oder den Carrier gleich komplett zu übernehmen. Somit ist Lufthansa durchaus unter Zugzwang, denn man hat die einmalige Chance im großen Stil in Italien mitmischen zu können. Verschiedene lokale Medien, darunter Affar Italiani, berichten, dass sich die Managements von ITA Airways und Lufthansa deutlich angenähert haben sollen. Demnach steht eine Kapitalbeteiligung seitens des Kranichs zwischen 15 und 40 Prozent zur Debatte. Damit soll die Zusage verbunden sein, dass

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MUC: Winterdienst steht bereit

Für das kommende Wochenende sind die ersten Schneefälle des neuen Jahres angekündigt. Um auch unter diesen Witterungsbedingungen rund um die Uhr einen sicheren Flugbetrieb zu gewährleisten, steht am Münchner Airport von Anfang November bis Mitte April der Winterdienst bereit. Bei Eis und Schnee rückt die Winterdienst-Kolonne am Airport aus. Sie umfasst 181 Fahrzeuge, darunter 66 Traktoren aus dem Umland. Insgesamt sind im Winterdienst mehr als 630 Männer und Frauen im Einsatz, von denen rund 540 aus der Landwirtschaft und von Fuhrunternehmen aus der Region kommen. Pro Schicht sorgen bis zu 190 Einsatzkräfte für schnee- und eisfreie Flächen innerhalb des Flughafenzauns. In diesem Winter musste der Winterdienst des Airports bereits an 22 Tagen ausrücken, informiert der Flughafen. Nicht nur die Verkehrsflächen des Airports müssen in der kalten Jahreszeit in einem betriebssicheren Zustand gehalten werden: Auch die Flugzeuge müssen vor dem Start von Schnee und Eis befreit werden. Das übernehmen die sogenannten „Eisbären“ der Gesellschaft für Enteisen und Flugzeugschleppen am Flughafen München mbH (EFM), einer Tochtergesellschaft der Deutschen Lufthansa AG und der Flughafen München GmbH. „Eisbären“ sind Spezialfahrzeuge, die unmittelbar vor dem Start Enteisungsmittel auf die Flugzeuge sprühen. Bis zu 15.000 Flugzeuge – vom Learjet bis zum Airbus A380 – enteist die EFM pro Jahr. Das verbrauchte Enteisungsmittel wird aufgefangen und zu einem Großteil recycelt. 

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Lufthansa Group will auch 2022 junge Menschen fördern

Im neuen Jahr werden deutschlandweit 500 Interessierte eine Ausbildung oder ein duales Studium im Lufthansa Konzern beginnen können. An 16 verschiedenen Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet der Aviation-Konzern derzeit 28 klassische Ausbildungswege an. Hinzu kommen verschiedene duale Studiengänge sowie drei Traineeprogramme. Unter anderem stehen Fluggerätmechaniker, Hotelfach- oder Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistungen zur Wahl. Größter Ausbildungsbereich innerhalb des Konzerns ist die Lufthansa Technik Gruppe mit Sitz in Hamburg. Sie bietet im Jahr 2022 rund 290 Stellen für duale Studiengänge und Ausbildung in luftfahrttechnischen, logistischen und industriellen Berufsbildern. „Die Lufthansa Group ist nach wie vor besonders attraktiv und für viele junge Menschen der Wunscharbeitgeber. Vergangenes Jahr gingen trotz Krise tausende Bewerbungen im Karriereportal ein. Umso mehr freut es mich, dass wir dieses Jahr rund 500 jungen Menschen die Chance auf einen Berufseinstieg bieten zu können“, so Michael Niggemann, Vorstand Personal und Recht, Deutsche Lufthansa AG.

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Lufthansa kassiert Landeverbot in Hongkong

In China und Hongkong traf es schon viele Fluggesellschaften und nun auch Lufthansa: Der Kranich darf die chinesische Sonderverwaltungszone rund zwei Wochen lang nicht anfliegen. Hintergrund ist, dass Hongkong behauptet, dass man zu viele Coronafälle “eingeflogen” habe. Der Bann trat am 5. Jänner 2022 in Kraft und soll voraussichtlich bis zum 18. Jänner 2022 gelten. Davon ausgenommen sind Fracht- und Ferryflüge. Die Operation war bereits zuvor kompliziert, denn die Sonderverwaltungszone steckt auch Flugbesatzungen in Quarantäne. Deshalb wurde auf den Hongkong-Flügen ein Zwischenstopp eingelegt und Piloten und Flugbegleiter der örtlichen Crewbase haben übernommen. Sowohl China als auch Hongkong strafen Fluggesellschaften, die aus ihrer sicht zu viele Coronafälle “importieren” ab. In der Vergangenheit kassierten schon viele Carrier, darunter auch Austrian Airlines, derartige Flugverbote für Passagierverbindungen.

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Dezember 2021: Ryanair mit 9,5 Millionen Fluggästen

Die Ryanair Group zählte im Dezember 2021 rund 9,5 Millionen Passagiere bei einer Auslastung von 81 Prozent. Damit liegt man deutlich über der Vorjahresleistung, musste jedoch gegenüber November 2021 Federn lassen. Im Vormonat hatte der irische Lowcost-Konzern 10,2 Millionen Fluggäste bei einer Auslastung von 86 Prozent. Die jüngsten Zahlen der Firmengruppe zeigten auch einen langsam steigenden Trend des Ladefaktors. Auch dieser ist angesichts neuerlicher Corona-Verschärfungen in verschiedenen Staaten wieder rückläufig. Die Ryanair-Passagierzahlen auf einen Blick:

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