Lufthansa

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Strategische Injektion: Die lettische Regierung und der Kampf um Air Baltic vor dem Börsengang

Die lettische Regierung hat die Bereitstellung von 14 Millionen Euro für die staatliche Fluggesellschaft Air Baltic beschlossen, eine Maßnahme, die die finanzielle Stabilität des Unternehmens bis zu seinem lange erwarteten Börsengang sichern soll. Die Entscheidung, die im Kabinett getroffen wurde, ist an die jüngst erfolgte Investition der Lufthansa-Gruppe in gleicher Höhe geknüpft und soll sicherstellen, dass die Kapitalzufuhr den strengen Regeln der Europäischen Union für staatliche Beihilfen entspricht. Die Regierung hat damit ein klares Signal gesetzt: Man ist bereit, die Fluglinie, die als strategisch wichtig für die baltische Region gilt, mit staatlichen Mitteln zu stützen, doch dies geschieht nicht ohne die Beteiligung privaten Kapitals. Dieser Schritt ist von entscheidender Bedeutung, da Air Baltic weiterhin rote Zahlen schreibt und der geplante Börsengang, der die notwendigen Mittel für das Wachstum und die Refinanzierung von Schulden generieren soll, sich bis ins kommende Jahr verzögert. Die rettende Finanzspritze unter Auflagen Die Finanzlage der Air Baltic, die sich seit dem Jahre 2020 in einer angespannten Situation befindet, zwang die Regierung zu dringendem Handeln. Wäre die staatliche Investition in dieser Form nicht erfolgt, wäre die Fluglinie kurzfristig in einen Liquiditätsengpaß geraten. Verkehrsminister Atis Švinka bekräftigte, dass die Regierung stets die Möglichkeit gehabt habe, die Investition der Lufthansa-Gruppe zu spiegeln. Die Premierministerin Evika Siliņa unterstrich, dass diese Vorgehensweise sicherstelle, dass die Gelder nicht als unrechtmäßige Beihilfe im Sinne des EU-Rechts eingestuft würden. Ein Gutachten, das im Vorfeld eingeholt wurde, soll diese Einschätzung bestätigen. Die Tatsache, dass das staatliche Kapital an die Beteiligung eines internationalen, privaten Akteurs gebunden

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Lufthansa korrigiert Flugplan nach Skopje

Die Fluggesellschaft Lufthansa hat ihre ursprüngliche Entscheidung über die vollständige Aussetzung der Flüge von Frankfurt nach Skopje revidiert. Anstatt die Strecke vom 1. Februar bis zum 29. März 2026 komplett einzustellen, sind nun drei wöchentliche Flüge geplant. Die Flüge von Frankfurt in die Hauptstadt Nordmazedoniens sollen in diesem Zeitraum montags, freitags und sonntags durchgeführt werden. Zum Einsatz kommt ein Flugzeug des Typs Airbus A319, ein kleineres Passagierflugzeug, das typischerweise auf Kurz- und Mittelstrecken eingesetzt wird. Eine komplette Einstellung einer Flugverbindung ist eine drastische Maßnahme, die in der Regel auf eine unzureichende Nachfrage zurückgeht. Die nun geplante Fortsetzung mit geringerer Frequenz deutet auf eine Neubewertung der Situation durch die Fluggesellschaft hin. Lufthansa versucht mit der Anpassung, die Wirtschaftlichkeit der Strecke in einem nachfrageschwächeren Zeitraum sicherzustellen. Die Korrektur des Flugplans zeigt die Flexibilität der Fluggesellschaften im Umgang mit saisonalen Schwankungen. Die Verbindung zwischen dem deutschen Drehkreuz Frankfurt und Skopje bleibt somit über den Winter erhalten. Über die Veränderung berichte zunächst Ex-Yu-Aviation.com.

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Air Europa: Globalia nimmt Turkish-Angebot an

In einem strategischen Schachzug, der das Kräfteverhältnis in der globalen Luftfahrt verändern könnte, hat Turkish Airlines ein verbindliches Angebot für eine Minderheitsbeteiligung an der spanischen Fluggesellschaft Air Europa abgegeben und dafür das Einverständnis der Spanier erhalten. Die Fluggesellschaft aus der Türkei investiert 300 Millionen Euro, um sich einen Zugang zu neuen Märkten zu verschaffen. Das Geschäft ist von besonderer Brisanz, da es dem türkischen Flagcarrier gelang, eine Vereinbarung zu erzielen, an der zuvor andere europäische Schwergewichte wie die Lufthansa Group und Air France-KLM gescheitert waren. Die Beteiligung an Air Europa gilt als strategisch wichtige Ergänzung für das bereits weitverzweigte globale Streckennetz von Turkish Airlines, insbesondere im Hinblick auf die lukrativen Verbindungen nach Lateinamerika. Die strategische Bedeutung der Allianz: Zugang zu neuen Märkten Die internationale Expansion von Turkish Airlines war in den letzten Jahren beispiellos. Die Fluggesellschaft, die von ihrem Drehkreuz in Istanbul aus agiert, fliegt mehr Länder an als jede andere Airline der Welt. Diese Strategie des globalen Hub-and-Spoke-Systems, das Europa, Asien, Afrika und den Nahen Osten verbindet, soll nun eine entscheidende neue Dimension erhalten. Die Beteiligung an Air Europa bietet Turkish Airlines direkten Zugang zu einem Netzwerk, das sich über die Iberische Halbinsel und weite Teile Lateinamerikas erstreckt. Air Europas Hauptbasis in Madrid-Barajas ist ein strategischer Knotenpunkt für Flüge nach Süd- und Mittelamerika. Die beiden Netzwerke ergänzen sich in idealer Weise: Ein Passagier aus Asien oder dem Nahen Osten könnte mit Turkish Airlines nach Madrid fliegen und von dort mit Air Europa nahtlos zu Dutzenden von Destinationen in Lateinamerika

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Wettlauf gegen die Zeit: Der dritte Rettungsversuch der irischen Cityjet steht auf der Kippe

Die irische Fluggesellschaft Cityjet befindet sich erneut in einer existenzbedrohenden Lage. Nachdem die Firma in den letzten Jahren bereits zwei Sanierungsverfahren durchlief, steht sie nun zum dritten Mal am Scheideweg. Die von gerichtlich bestellten Gutachtern vorgeschlagenen Rettungspläne, die das Überleben der Airline sichern sollen, stoßen jedoch auf scharfen Widerstand. Die Strategic Alliance of Regional Airlines (SARA), ein bisheriger Investor, hat angekündigt, den Plan juristisch anzufechten. Sie fürchtet, daß ihre Investitionen von 7,5 Millionen Euro vollständig wertlos werden und bezeichnet die dem Gericht vorgelegten Zahlen als „zu optimistisch“. Der juristische Streit, der das Schicksal von 122 Angestellten besiegeln könnte, wird noch in diesem Monat vor dem irischen High Court entschieden. Die Krise von Cityjet ist ein Lehrstück über die extremen Risiken des sogenannten Wet-Lease-Geschäftsmodells in der hochvolatilen Luftfahrtbranche. Ein riskantes Geschäft: Der Wet-Lease-Spezialist und seine Herausforderungen Die Cityjet hat sich im Laufe ihrer Firmengeschichte auf das sogenannte Wet-Lease-Geschäft spezialisiert. Dieser Begriff, der in der Branche als ACMI (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) bekannt ist, beschreibt ein Geschäftsmodell, bei dem eine Fluggesellschaft, wie Cityjet, ihre Flugzeuge mitsamt Besatzung, Wartung und Versicherung an eine andere, zumeist größere, Fluglinie vermietet. Für große Konzerne bietet dieses Modell immense Flexibilität. Sie können Kapazitätsengpässe überbrücken, neue Strecken testen oder auf saisonale Nachfrageschwankungen reagieren, ohne in eigene Flugzeuge oder Personal investieren zu müssen. Für eine kleine Wet-Lease-Spezialistin wie Cityjet birgt dieses Modell jedoch ein enormes Risiko. Das Unternehmen ist von wenigen, zumeist langfristigen Verträgen abhängig. Fällt ein großer Kunde weg, droht der finanzielle Kollaps. Die Geschichte von Cityjet zeigt,

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Kartellrechtsstreit entschieden: Gericht gibt Lufthansa im Streit um Zubringerflüge recht

Nach fast fünf Jahren des juristischen Tauziehens hat das Oberlandesgericht Düsseldorf in einem brisanten Kartellrechtsstreit zwischen der Lufthansa Group und dem Ferienflieger Condor ein entscheidendes Urteil gefällt. Das Gericht hat eine Anordnung des Bundeskartellamts aufgehoben, die Lufthansa dazu verpflichtete, Condor weiterhin Zubringerflüge zu Vorzugskonditionen anzubieten. Während die Lufthansa den Richterspruch als endgültige Bestätigung ihrer rechtmäßigen Kündigung der Zusammenarbeit feiert, sieht Condor die Entscheidung lediglich als eine formelle. Das Urteil, das sich auf Verfahrensfehler der Kartellbehörde stützt, läßt die inhaltliche Frage nach einer möglichen Marktbeherrschung und einem Mißbrauch unbeantwortet und läßt die tiefe Spaltung in der deutschen Luftfahrtlandschaft deutlich werden. Die juristische Auseinandersetzung ist zwar vorerst beigelegt, doch die operativen Folgen für beide Konzerne bleiben bestehen. Fünf Jahre Rechtsstreit: Die Chronologie des Konflikts um die Zubringerflüge Der Ursprung des Konflikts reicht bis ins Jahr 2020 zurück. Damals kündigte die Lufthansa Group das sogenannte Special Pro-Rate Agreement (SPA) mit Condor. Dieses Abkommen, das in der Branche verbreitet ist, ermöglichte es Passagieren von Condor, Zubringerflüge mit der Lufthansa zu buchen, um von regionalen Flughäfen zu den großen Drehkreuzen wie Frankfurt zu gelangen und dort auf ihre Langstreckenflüge umzusteigen. Für Condor, die selbst über kein vergleichbar breites Zubringernetz verfügt, war das Abkommen von entscheidender strategischer Bedeutung. Ohne die Zubringerflüge verlor der Ferienflieger den direkten Zugang zu einem großen Teil seiner potentiellen Kundschaft aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus. Als Reaktion auf die Kündigung rief Condor das Bundeskartellamt an. Im August 2022 erließ die Behörde eine Anordnung gegen Lufthansa. Kartellamtspräsident Andreas Mundt sah die

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Lufthansa verschärft Vertriebsstrategie: Das Ende der Billigtarife in traditionellen Buchungssystemen

Die Lufthansa-Gruppe setzt ihre langjährige Strategie der Abkehr von traditionellen Buchungssystemen fort. Ab dem 2. September 2025 wird die Airline die günstigsten Tarife für Flüge innerhalb Deutschlands und auf ausgewählten Fernstrecken ausschließlich über ihre eigenen Vertriebskanäle und den neuen Datenstandard NDC anbieten. Diese Entscheidung markiert das Ende der Verfügbarkeit der sogenannten „Light“- und „Business-Saver“-Tarife in den herkömmlichen Global Distribution Systems (GDS). Für Reisende, Reisebüros und Großkunden bedeutet dieser Schritt eine signifikante Veränderung in der Art und Weise, wie Flugtickets gebucht werden, und unterstreicht den konsequenten Kurs des Kranich-Konzerns hin zu einem modernen, digitalen und kosteneffizienten Vertriebsmodell. Strategischer Wandel im Vertrieb: Der Übergang von GDS zu NDC Die Ankündigung der Lufthansa, die günstigsten Tarife aus den traditionellen Buchungssystemen herauszunehmen, ist der jüngste Meilenstein in einem seit fast einem Jahrzehnt andauernden Konflikt. Die traditionellen GDS-Systeme, wie Amadeus, Sabre und Travelport, waren lange Zeit die zentralen Vermittlungsplattformen zwischen Fluggesellschaften und Reisebüros. Sie basieren auf dem veralteten Edifact-Standard, der ursprünglich für Frachtdokumentationen entwickelt wurde und nur sehr grundlegende Preis- und Flugdaten übertragen kann. Die Fluggesellschaften sahen sich als von diesen Systemen abhängig, da sie für jede Buchung eine Gebühr an die GDS-Anbieter zahlen mußten. Demgegenüber steht der neue Datenstandard NDC (New Distribution Capability), der von der International Air Transport Association (IATA) entwickelt wurde. NDC ermöglicht es den Airlines, ihr Angebot direkt an Reisebüros und Partner zu übermitteln, ähnlich wie ein moderner Online-Shop. Anstatt nur den Grundpreis anzuzeigen, können über NDC individuelle Pakete, Zusatzleistungen wie bevorzugte Sitzplätze oder zusätzliches Gepäck und dynamische Preise in Echtzeit

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Strategischer Vorstoß: Wizz Air setzt auf Deutschland und meidet die großen Drehkreuze

Die Fluggesellschaft Wizz Air kündigt eine massive Ausweitung ihres Angebots in Deutschland an. Während sich andere ausländische Fluglinien aus dem deutschen Markt zurückziehen oder ihre Kapazitäten drosseln, plant Wizz Air einen Kurs gegen den Trend. Das Unternehmen will sein Sitzplatzangebot um 30 Prozent auf 8,5 Millionen pro Jahr steigern. Wie Generaldirektor Jozsef Varadi erklärte, sei Deutschland für die Airline zu einem der wichtigsten Wachstumsmärkte in Europa geworden. Die Strategie des Unternehmens beruht dabei auf einer gezielten Nischenbesetzung, die große, etablierte Drehkreuze meidet und sich auf kleinere, sekundäre Flughäfen konzentriert, um eine konsequente Kostenführerschaft zu erreichen. Deutschland als Wachstumsmarkt: Ein Kurs gegen den Trend Die deutsche Luftfahrtbranche blickt auf eine turbulente Zeit zurück, die von Personalmangel, Arbeitskonflikten und damit verbundenen Verspätungen und Flugausfällen geprägt war. Diese Schwierigkeiten führten dazu, daß einige ausländische Fluggesellschaften ihr Engagement in Deutschland zurückfuhren. Wizz Air hingegen sieht gerade in dieser Situation eine Chance. Jozsef Varadi betont, daß Deutschland, gemessen an der Größe und den Passagierzahlen, ein enormes Potential bietet. Die geplanten 8,5 Millionen Sitzplätze, die im Laufe des Jahres bereitgestellt werden sollen, unterstreichen das Vertrauen des Managements in diesen Markt. Wizz Airs Expansionsstrategie unterscheidet sich grundlegend von jener der großen Linienfluggesellschaften. Während diese auf große Hubs und ein vernetztes System setzen, konzentriert sich die ungarische Airline auf direkte Verbindungen, sogenannte Punkt-zu-Punkt-Flüge. Die wichtigsten deutschen Ziele im Streckennetz sind dabei Dortmund mit 2,7 Millionen Sitzplätzen, gefolgt von Memmingen mit 1,5 Millionen, Hamburg mit mehr als 850.000 und Berlin mit fast 800.000 Sitzplätzen. Diese Auswahl an Flughäfen ist

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Gute Zahlen, schwierige Aussichten: Flughafen Wien trotzt Krisen, steht aber vor Herausforderungen

Die Flughafen Wien AG blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2025 zurück, in dem sowohl das Passagieraufkommen als auch die Finanzkennzahlen deutlich stiegen. Trotz internationaler Krisen und geopolitischer Spannungen gelang es dem Unternehmen, ein solides Wachstum zu verzeichnen. Doch die positiven Nachrichten sind von einer großen Herausforderung überschattet: dem drohenden Auslaufen einer Sonderregelung, die ab 2026 zu einer Absenkung der Flughafengebühren führen wird. Das Management reagiert mit einem umfassenden Investitionsprogramm und einem Effizienzprogramm. Die Lage des Unternehmens zeigt beispielhaft die strategischen Spannungsfelder, in denen sich große Infrastrukturbetreiber in der globalen Luftfahrt bewegen müssen: Wachstum und Expansion in einem hochdynamischen, aber auch von externen Faktoren abhängigen Marktumfeld. Solide Entwicklung trotz internationaler Belastungsfaktoren Die Flughafen Wien AG und ihre Beteiligungen an den Flughäfen in Malta und Kosice verzeichneten im ersten Halbjahr 2025 ein kräftiges Passagierwachstum von 4,7 Prozent auf insgesamt 19,6 Millionen Reisende. Auch am Heimatstandort Wien gab es einen Zuwachs von 2,4 Prozent, was das Passagieraufkommen auf 14,7 Millionen steigen ließ. Besonders erfreulich gestaltete sich die Entwicklung bei den Beteiligungen: Der Flughafen Malta legte mit 11,7 Prozent kräftig zu, während der Flughafen Kosice sogar ein beeindruckendes Plus von 19,0 Prozent verzeichnete. Diese Zuwächse spiegeln eine breitgefächerte Erholung der Reisemärkte wider. Das Management zeigte sich trotz der positiven Gesamtbilanz aufmerksam gegenüber den Belastungsfaktoren des Marktes. Im Juli, der traditionell zu den stärksten Reisemonaten zählt, verzeichnete der Flughafen Wien einen leichten Rückgang des Passagieraufkommens von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, führte dies auf geopolitische

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Flughafen München testet autonome Rollstühle

Am Flughafen München hat in Zusammenarbeit mit der Lufthansa ein Pilotprojekt zur Erprobung von autonomen Rollstühlen begonnen. Seit Anfang August werden zwei Geräte des Herstellers Whill im Terminal 2 getestet, um den Service für Reisende mit eingeschränkter Mobilität zu verbessern. Der Testbetrieb startete zunächst im Satellitengebäude des Terminal 2. Reisende, die sich für den kostenlosen Service angemeldet haben, werden zum Rollstuhl begleitet. Über ein Display kann das Abfluggate als Ziel ausgewählt werden. Das Gerät fährt anschließend selbstständig zum gewünschten Ort. Nach Abschluß des Testlaufs ist ein vollautonomer Betrieb vorgesehen. Während der Pilotphase werden die Rollstühle noch von Personal begleitet. Die autonomen Geräte sind mit Sensoren zur Kollisionsvermeidung ausgestattet und verfügen über eine Höchstgeschwindigkeit von 3,5 km/h. Die Akkulaufzeit beträgt rund sieben Stunden. Die Rollstühle können bis zu zehn Kilogramm Handgepäck aufnehmen und sind mit Sicherheitsgurt und Notfallknopf ausgestattet. An dem Projekt sind die Terminal 2 Gesellschaft, ein Gemeinschaftsunternehmen der Flughafen München GmbH und der Deutschen Lufthansa AG, sowie Aicher Airport Services beteiligt. Mit der Einführung der Technologie sollen die Betriebsabläufe effizienter gestaltet und die Eigenständigkeit der Reisenden gefördert werden.

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Historische Lockheed Super Star kehrt nach Frankfurt zurück

Eine historische Lockheed Super Star der Lufthansa ist am Mittwochabend an ihren neuen Standort in Frankfurt zurückgekehrt. Das Flugzeug wird Teil der Dauerausstellung im zukünftigen Konferenz- und Besucherzentrum der Lufthansa am Frankfurter Flughafen sein, das im kommenden Frühjahr eröffnet werden soll. Die viermotorige Propellermaschine war ab 1957 im Dienst der Lufthansa-Flotte und wurde primär auf Langstreckenflügen über den Nordatlantik nach New York eingesetzt. Technisch gesehen stellte die Super Star das letzte Kapitel der klassischen Propellerflugzeuge im Fernverkehr der Lufthansa dar. In den vergangenen Wochen erhielt das Flugzeug eine originalgetreue Lackierung aus den 1950er-Jahren. Rumpf und Leitwerk wurden bereits per Schwertransport an den neuen Standort gebracht. Die Flügel sollen in der kommenden Woche folgen. Das neue Lufthansa Group Konferenz- und Besucherzentrum entsteht in unmittelbarer Nähe zum Lufthansa Aviation Center und soll den Mitarbeitern sowie Kunden und Geschäftspartnern des Konzerns als Ort der Begegnung dienen. Die Eröffnung ist für das 100-jährige Gründungsjubiläum der ersten Lufthansa geplant. In dem neuen Gebäude wird die Lockheed Super Star zusammen mit einer weiteren Flugzeug-Ikone, der restaurierten Junkers Ju 52, die Hauptattraktion bilden. Beide Maschinen werden durch eine gläserne Fassade auch von außen sichtbar sein. Eine offene Galerie soll die Unternehmensgeschichte der Lufthansa mit weiteren Exponaten dokumentieren.

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