Lufthansa

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Flughafen München testet autonome Rollstühle

Am Flughafen München hat in Zusammenarbeit mit der Lufthansa ein Pilotprojekt zur Erprobung von autonomen Rollstühlen begonnen. Seit Anfang August werden zwei Geräte des Herstellers Whill im Terminal 2 getestet, um den Service für Reisende mit eingeschränkter Mobilität zu verbessern. Der Testbetrieb startete zunächst im Satellitengebäude des Terminal 2. Reisende, die sich für den kostenlosen Service angemeldet haben, werden zum Rollstuhl begleitet. Über ein Display kann das Abfluggate als Ziel ausgewählt werden. Das Gerät fährt anschließend selbstständig zum gewünschten Ort. Nach Abschluß des Testlaufs ist ein vollautonomer Betrieb vorgesehen. Während der Pilotphase werden die Rollstühle noch von Personal begleitet. Die autonomen Geräte sind mit Sensoren zur Kollisionsvermeidung ausgestattet und verfügen über eine Höchstgeschwindigkeit von 3,5 km/h. Die Akkulaufzeit beträgt rund sieben Stunden. Die Rollstühle können bis zu zehn Kilogramm Handgepäck aufnehmen und sind mit Sicherheitsgurt und Notfallknopf ausgestattet. An dem Projekt sind die Terminal 2 Gesellschaft, ein Gemeinschaftsunternehmen der Flughafen München GmbH und der Deutschen Lufthansa AG, sowie Aicher Airport Services beteiligt. Mit der Einführung der Technologie sollen die Betriebsabläufe effizienter gestaltet und die Eigenständigkeit der Reisenden gefördert werden.

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Historische Lockheed Super Star kehrt nach Frankfurt zurück

Eine historische Lockheed Super Star der Lufthansa ist am Mittwochabend an ihren neuen Standort in Frankfurt zurückgekehrt. Das Flugzeug wird Teil der Dauerausstellung im zukünftigen Konferenz- und Besucherzentrum der Lufthansa am Frankfurter Flughafen sein, das im kommenden Frühjahr eröffnet werden soll. Die viermotorige Propellermaschine war ab 1957 im Dienst der Lufthansa-Flotte und wurde primär auf Langstreckenflügen über den Nordatlantik nach New York eingesetzt. Technisch gesehen stellte die Super Star das letzte Kapitel der klassischen Propellerflugzeuge im Fernverkehr der Lufthansa dar. In den vergangenen Wochen erhielt das Flugzeug eine originalgetreue Lackierung aus den 1950er-Jahren. Rumpf und Leitwerk wurden bereits per Schwertransport an den neuen Standort gebracht. Die Flügel sollen in der kommenden Woche folgen. Das neue Lufthansa Group Konferenz- und Besucherzentrum entsteht in unmittelbarer Nähe zum Lufthansa Aviation Center und soll den Mitarbeitern sowie Kunden und Geschäftspartnern des Konzerns als Ort der Begegnung dienen. Die Eröffnung ist für das 100-jährige Gründungsjubiläum der ersten Lufthansa geplant. In dem neuen Gebäude wird die Lockheed Super Star zusammen mit einer weiteren Flugzeug-Ikone, der restaurierten Junkers Ju 52, die Hauptattraktion bilden. Beide Maschinen werden durch eine gläserne Fassade auch von außen sichtbar sein. Eine offene Galerie soll die Unternehmensgeschichte der Lufthansa mit weiteren Exponaten dokumentieren.

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Lufthansa-Flüge nach Tel Aviv und Beirut wieder aufgenommen, Teheran bleibt ausgesetzt

Der Lufthansa-Konzern hat die Flugverbindungen nach Tel Aviv und Beirut wieder in seinen Flugplan aufgenommen. Im Gegensatz dazu bleibt die Strecke nach Teheran vorläufig ausgesetzt. Geopolitische Spannungen und Konflikte in der Nahostregion haben das Flugnetz der Airline im ersten Halbjahr 2025 erheblich beeinträchtigt. Der Chef des Konzerns, Carsten Spohr, erklärte, daß die Unterbrechungen der Flugverbindungen zu Gewinneinbußen in dreistelliger Millionenhöhe geführt hätten. Die fehlenden Passagierströme betrafen nicht nur die direkten Linien zwischen Europa und dem Nahen Osten, sondern auch wichtige Umsteigeverbindungen auf den Transatlantikstrecken. Lufthansa ist auf diesen Routen stark positioniert. Die Entscheidung, die Teheran-Flüge nicht wieder aufzunehmen, steht im Gegensatz zur Praxis anderer großer Fluggesellschaften wie Emirates und Turkish Airlines, die den iranischen Luftraum bereits wieder überfliegen. Auch die europäische Luftsicherheitsbehörde EASA hatte ihre allgemeine Warnung zwischenzeitlich aufgehoben. Ein Sprecher von Lufthansa bestätigte jedoch, daß es derzeit keine konkreten Pläne für eine Wiederaufnahme der Teheran-Verbindung gebe. Die vorsichtige Haltung von Lufthansa deutet darauf hin, daß die Fluggesellschaft die Sicherheitslage in der Region weiterhin genau bewertet. Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs nach Tel Aviv und Beirut ist ein Zeichen für die Stabilisierung der Situation an diesen Destinationen, während in Bezug auf Teheran offensichtlich noch Bedenken bestehen.

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Boeing-Lieferungen: Lufthansa-Konzern prüft strategischen Umweg über die Schweiz

Der deutsche Lufthansa-Konzern erwägt, seine milliardenschweren Bestellungen von Boeing-Flugzeugen künftig über die Schweiz abzuwickeln. Dieser strategische Schachzug, der laut Berichten des „Tages-Anzeigers“ eine Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Regierung vorsieht, zielt darauf ab, das chronische Handelsdefizit zwischen den Vereinigten Staaten und der Schweiz zu verringern und damit die Wahrscheinlichkeit drohender US-Strafzölle zu minimieren. Die Pläne, deren Einzelheiten von allen Beteiligten noch unter Verschluß gehalten werden, könnten den Erwerb von rund 100 Flugzeugen im Wert von 21 Milliarden Schweizer Franken umfassen. Die Swiss, eine Tochtergesellschaft des Lufthansa-Konzerns, steht bei den Verhandlungen mit US-Vertretern im Zentrum der diplomatischen Bemühungen. Die Maßnahme verdeutlicht die zunehmende Politisierung des globalen Handels und die Notwendigkeit für große Unternehmen, sich aktiv in Handelsfragen zu engagieren, um ihre langfristigen Geschäftsinteressen zu sichern. Ein diplomatischer Spagat: Die Rolle der Swiss und der Schweizer Regierung Der „Tages-Anzeiger“ berichtete, daß Swiss-Chef Jens Fehlinger in der vergangenen Woche an einem Treffen in Washington teilnahm, an dem auch die Schweizer Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter und Wirtschaftsminister Guy Parmelin beteiligt waren. Sie führten Gespräche mit hochrangigen US-Regierungsvertretern, darunter Außenminister Marco Rubio. Ziel war es, die Handelsbeziehungen zwischen den USA und der Schweiz zu erörtern und mögliche Lösungen für die angespannte Lage zu finden. Ein Sprecher der Swiss bestätigte die Gespräche und betonte, daß es insbesondere um „die Rahmenbedingungen für die Einfuhr von Flugzeugen“ gegangen sei. Man habe „mögliche Optionen für den Lufthansa-Konzern, für Swiss, aber auch für die USA und amerikanische Unternehmen“ diskutiert. Die Details der Verhandlungen blieben den Regierungsbehörden vorbehalten. Dieser diplomatische Einsatz zeigt, wie

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Grünes Licht für TAP-Privatisierung: Portugals Regierung treibt Verkauf voran

Die portugiesische Regierung hat einen entscheidenden Schritt zur Privatisierung der nationalen Fluggesellschaft TAP Air Portugal getan. Präsident Marcelo Rebelo de Sousa unterzeichnete ein Dekret, das den Weg für den Verkauf von 49,9 Prozent der Anteile frei macht. Die Regierung beabsichtigt, 44,9 Prozent an einen oder mehrere strategische Investoren zu veräußern, während die restlichen fünf Prozent den Angestellten der Fluggesellschaft angeboten werden sollen. Mit diesem Schritt hofft Portugal, seine Investitionen aus der Coronazeit, die sich auf rund 3,2 Milliarden Euro beliefen, zumindest teilweise wieder hereinzuholen. Das offizielle Verkaufsverfahren, das nun eingeleitet wird, gibt potenziellen Käufern 60 Tage Zeit, um ihr Interesse zu bekunden. Die Entscheidung markiert einen Wendepunkt in der Zukunft der Fluggesellschaft, die sich zu einem der begehrtesten Übernahmeziele Europas entwickelt hat. Ein langer Prozeß nimmt Fahrt auf: Die Hintergründe der Privatisierung Die Pläne zur Privatisierung von TAP Air Portugal reichen bis ins Jahr 2023 zurück, wurden jedoch im März dieses Jahres durch den Kollaps der damaligen Minderheitsregierung unterbrochen. Die im Mai neu ins Amt gekommene Koalitionsregierung hat den Verkauf der Fluggesellschaft zur Priorität erklärt. Das nun unterzeichnete Dekret ist das Ergebnis eines Ministerratsbeschlusses vom Juli 2025 und bildet die rechtliche Grundlage für den formellen Verkaufsprozeß. Die Regierung hofft, den Prozeß bis Mitte 2026 abschließen zu können. Das Land hat genaue Vorstellungen davon, was es von einem strategischen Partner erwartet. Die Regierung ist zuversichtlich, daß es eine Vielzahl von Interessenten geben wird, darunter auch Fluggesellschaften, die nicht aus der Europäischen Union stammen. Präsident Rebelo de Sousa zeigte sich erfreut über

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London-Stansted erlebt Rekordsommer

Der internationale Flughafen London-Stansted (STN) hat im Juli 2025 einen historischen Meilenstein erreicht. Angetrieben durch den Beginn der Sommerferien in Großbritannien, verzeichnete der Flughafen mit 2,92 Millionen Passagieren seinen verkehrsreichsten Juli seit seiner Eröffnung als ziviler Flughafen im Jahre 1966. Die Passagierzahl übertraf den bisherigen Rekord aus dem Juli 2024 um 0,9 Prozent. Diese herausragenden Zahlen sind das Resultat einer hohen Reisenachfrage sowie der Hinzunahme neuer Fluggesellschaften und Flugverbindungen. Der Flughafen, der sich auf den Höhepunkt der geschäftigsten Sommersaison seiner Geschichte vorbereitet, demonstriert eine bemerkenswerte Erholung des Luftverkehrs nach den Turbulenzen der letzten Jahre. Rekordmonat und Rekordtag: Die Zahlen im Detail Der Juli 2025 markiert einen absoluten Spitzenmonat für London-Stansted. Die Gesamtzahl von über 2,92 Millionen Passagieren ist nicht nur ein neuer Rekord für den Monat, sondern trägt auch dazu bei, daß der Flughafen in den letzten zwölf Monaten insgesamt 29,97 Millionen Passagiere abgefertigt hat. Dies entspricht einer Steigerung von 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Einen weiteren Rekord verzeichnete der Flughafen am 27. Juli 2025, dem geschäftigsten Tag aller Zeiten für abreisende Passagiere. An diesem Tag passierten mehr als 53.000 Reisende das Terminal, um in ihren Urlaub zu starten. Die Gesamtzahl der Passagiere, die an diesem Tag den Flughafen nutzten, erreichte mit 102.000 Reisenden einen neuen Höchstwert. Diese Zahlen unterstreichen die enorme Bedeutung des Flughafens für den Urlaubsverkehr in Großbritannien. Nach Angaben des Betreibers MAG (Manchester Airport Group) waren Spanien, Italien und die Türkei die beliebtesten Reiseziele im Juli. Die Top-3-Destinationen waren Palma de Mallorca (PMI), Dublin (DUB) und

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Lufthansa Super Star erhält historische Lackierung

Das historische Flugzeug Lockheed L-1649A Super Star der Lufthansa wurde kürzlich in seinem klassischen Design der 1950er-Jahre neu lackiert. Die Arbeiten fanden am Flughafen Münster/Osnabrück statt. Die Lackierung, die auf historischen Unterlagen basirt, wurde von der Firma Altitude Paint Services (APS) durchgeführt. Der Hamburger Hersteller Mankiewicz stellte für die Arbeiten rund 500 Liter Speziallack zur Verfügung. Eine besondere Herausforderung bei der Neugestaltung war die präzise Umsetzung der damals für Lufthansa charakteristischen Parabeln. Die Lackierung erfolgte unter Verwendung von historischen Dokumenten aus dem Unternehmensarchiv und mit Unterstützung der Abteilung Graphics Solutions von Lufthansa Technik. Die Fertigstellung dieser aufwendigen Arbeit bringt die Super Star ihrem endgültigen Ausstellungsort näher. In der kommenden Woche wird das Flugzeug per Schwertransport zum Flughafen Frankfurt gebracht. Dort soll die Super Star ab dem Frühjahr 2026 zusammen mit der Junkers Ju 52 D-AQUI die Hauptattraktion eines neuen Konferenz- und Besucherzentrums der Lufthansa Group bilden. Die Präsentation fällt mit dem 100. Gründungsjubiläum der ersten Lufthansa zusammen, das im Jahre 2026 begangen wird. Die Lockheed Super Star kam im Jahre 1957 zur Flotte der Lufthansa und war seinerzeit für die exklusivste Reiseart, die Senator-Klasse, vorgesehen. Das viermotorige Kolbenflugzeug war vor allem auf der Strecke nach New York nonstop über den Nordatlantik im Einsatz. Mit einer Länge von 35,42 Metern und einer Spannweite von 45,18 Metern markierte sie den Schlußpunkt der Ära der klassischen Propellerflugzeuge, bevor das Zeitalter der Düsenflugzeuge begann.

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Lufthansa-Verhandlungen zur betrieblichen Altersversorgung stocken

Die Verhandlungen zwischen der Lufthansa, der Lufthansa Cargo und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) über die betriebliche Altersversorgung (bAV) sind weiterhin ohne Ergebnis. Nach der jüngsten Verhandlungsrunde konnte kein Durchbruch erzielt werden. Die Vereinigung Cockpit äußert sich enttäuscht über den anhaltenden Stillstand und kritisiert das ausbleibende verhandlungsfähige Angebot seitens der Lufthansa. Laut Heike Wagner, Pressesprecherin der Vereinigung Cockpit, gebe es nach monatelangen Gesprächen weiterhin keine nennenswerten Fortschritte. Die Lufthansa sei nicht bereit gewesen, konkrete finanzielle Zusagen zu machen. Stattdessen stelle sie lediglich minimale Verbesserungen der Altersversorgung in Aussicht, jedoch unter der Bedingung, daß diese an anderer Stelle innerhalb der Tarifverträge kompensirt werden müßten. Die Gewerkschaft sieht darin den Versuch, Verbesserungen faktisch von den Mitarbeitern selbst finanzieren zu lassen. Dieses Vorgehen stößt bei der VC insbesondere vor dem Hintergrund eines kürzlich bekanntgegebenen gestiegenen operativen Gewinns des Konzerns auf Unverständnis. Die betriebliche Altersversorgung gilt als ein wesentlicher Bestandteil der Vergütung von Mitarbeitern und ist daher ein zentraler Punkt in den Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaft betont, daß sie trotz der ausbleibenden Fortschritte nichts unversucht lassen wolle. Die Tarifkommission habe die Lufthansa daher erneut aufgefordert, endlich ein tragfähiges Angebot zu unterbreiten. Um die Gespräche fortzusetzen, wurden bereits weitere Verhandlungstermine für Ende August und Anfang September vereinbart. Die VC wird ihre Mitglieder nach eigenen Angaben weiterhin engmaschig über den Stand der Verhandlungen informieren. Der derzeitige Stillstand verdeutlicht die Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Unternehmen und den Piloten über die Gestaltung der Altersversorgung und die Verteilung des finanziellen Spielraums, der sich durch die positive Geschäftsentwicklung der Lufthansa ergeben hat.

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Lufthansa nimmt Nonstopflüge von München nach Riad wieder auf

Die Fluggesellschaft Lufthansa wird ab dem 26. Oktober 2025 wieder Nonstop-Flüge von München nach Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens, anbieten. Der Flug (Kennung LH640) wird dreimal wöchentlich um 21:45 Uhr starten und am Folgetag um 4:50 Uhr Ortszeit in Riad landen. Der Rückflug ist für 6:25 Uhr mit Ankunft in München um 10:25 Uhr geplant. Zum Einsatz kommt ein Airbus A350-900 mit 293 Sitzplätzen in drei Klassen. Die Wiederaufnahme der Verbindung fällt mit dem 65. Jubiläum des Erstfluges von Lufthansa nach Saudi-Arabien in diesem Jahr zusammen. Gemeinsam mit den Konzernschwestern Eurowings und ITA Airways bedient die Lufthansa Group neben Riad auch die saudi-arabischen Städte Dammam und Jeddah. Die drei Fluggesellschaften bieten künftig insgesamt 22 wöchentliche Abflüge in Richtung Saudi-Arabien an und fliegen insgesamt über 120-mal pro Woche in die Region. Riad, die Hauptstadt Saudi-Arabiens, ist eine stetig wachsende Metropole mit knapp acht Millionen Einwohnern und gilt als zentraler Knotenpunkt des Landes. Die Stadt ist Schauplatz zahlreicher Bauprojekte und kultureller Entwicklungen. Ihre Bedeutung soll durch zukünftige Großveranstaltungen weiter steigen: Riad wird 2030 die Weltausstellung Expo ausrichten und im Jahre 2034 die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft der Herren. Diese Entwicklungen sind mit einem wachsenden Bedarf an internationalen Flugverbindungen verbunden. Für Fluggäste bietet die neue Verbindung ab dem Drehkreuz München Anschlußmöglichkeiten zum weltweiten Netzwerk von Lufthansa. Die Flugzeiten sind auf eine optimale Anbindung an das globale Streckennetz abgestimmt. Mit der neuen Route stärkt die Lufthansa Group ihre Präsenz in der Golfregion und reagiert auf die zunehmende Nachfrage nach Reisen zwischen Europa und Saudi-Arabien.

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Turkish Airlines plant Angebot für Air Europa

Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines bereitet ein verbindliches Angebot für eine Beteiligung an der spanischen Airline Air Europa vor. Ein Unternehmensvertreter kündigte an, sehr bald ein offizielles Angebot vorzulegen, sobald die Genehmigung des Vorstands vorliege. Das Interesse von Turkish Airlines sei strategisch begründet, da sich die Streckennetze beider Fluggesellschaften durch die starke Präsenz von Air Europa in Lateinamerika und auf der Iberischen Halbinsel gut ergänzen würden. Diese Entwicklung folgt auf den Rückzug von gleich zwei prominenten Mitbewerbern. Sowohl die Lufthansa als auch Air France-KLM hatten sich in den letzten Wochen aus dem Bieterverfahren zurückgezogen. Damit ist Turkish Airlines der einzige verbliebene Interessent für eine Übernahme oder eine Beteiligung an Air Europa. Die Verkaufsgespräche wurden zuvor durch interne Meinungsverschiedenheiten in der Eigentümerfamilie Hidalgo und Bedenken potentieller Käufer bezüglich der Transaktionsstruktur erschwert. Air Europa betreibt ein Netzwerk, das Madrid mit spanischen Großstädten in Europa und Lateinamerika sowie innerhalb Spaniens verbindet. Die Airline ist auf der Suche nach frischem Kapital, um ein staatliches Darlehen zurückzuzahlen, das sie während der Wirtschaftskrise erhalten hat. Eine Übernahme würde es Turkish Airlines ermöglichen, ihre Präsenz in den lukrativen lateinamerikanischen Märkten auszubauen und damit ihre Position im globalen Luftverkehr zu stärken. Der potenzielle Einstieg von Turkish Airlines bei Air Europa könnte die Machtverhältnisse im europäischen Flugverkehr verschieben. Während die Lufthansa-Gruppe und Air France-KLM, die beide große Flugallianzen anführen, sich aus dem Bieterprozeß zurückgezogen haben, nutzt Turkish Airlines, ein Mitglied der Star Alliance, die Gelegenheit, strategisch an einem der wichtigsten europäischen Knotenpunkte, in Madrid, Fuß zu fassen.

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