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Flughafen Salzburg feiert zehn Jahre Business Lounge

Der Flughafen Salzburg feiert in diesen Tagen ein Jubiläum: Seine Business Lounge begeht ihr zehnjähriges Bestehen. Seit ihrer Eröffnung im Jahre 2015 hat sich die Lounge zu einem integralen Bestandteil des Serviceangebots des Flughafens entwickelt und konnte in dieser Dekade über 352.000 Gäste begrüßen. Als Rückzugsort für Geschäftsreisende, Status- und Premiumgäste etabliert, unterstreicht die Erfolgsgeschichte der Lounge das Bekenntnis des Salzburger Flughafens zu Qualität und Passagierzufriedenheit. Die kontinuierlich hohe Nachfrage bestätigt das Konzept eines exklusiven und ruhigen Ambientes, das in der heutigen schnelllebigen Welt des Reisens immer mehr geschätzt wird. Ein Jahrzehnt Qualität und Service: Die Evolution der Business Lounge Im Jahre 2015 eröffnete der Salzburg Airport W. A. Mozart auf einer Fläche von 80 Quadratmetern eine moderne und komfortable Business Lounge. Diese Räumlichkeiten, die zuvor als Büros von Salzburg Airport Services (S.A.S.) und Austrian dienten, wurden strategisch so gewählt, daß sie einen direkten Blick auf das Vorfeld des Flughafens boten. Schon damals wurde Wert auf eine stilvolle Atmosphäre und zeitgemäße Standards gelegt, um den Business-Klienten einen hochwertigen Service zu bieten. Bernhard Wodl, Chief Commercial Officer des Salzburg Airport, erinnert sich an die Anfänge: „Als damals, im Jahr 2015, eine moderne, komfortable Business Lounge mit direktem Blick auf das Vorfeld des Flughafens eröffnete, wußte noch niemand wie gut die Lounge von den Passagieren angenommen wird.“ Die positive Resonanz und das große Interesse, so Wodl weiter, waren überwältigend. Dies war ein klares Indiz dafür, daß der Flughafen einen Nerv getroffen hatte und ein Bedürfnis der Reisenden nach einem hochwertigen und exklusiven

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Condor klagt gegen EU-Freigabe der Lufthansa-Ita-Fusion: Wettbewerb im Luftraum unter Druck

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat im Mai eine Klage gegen die Europäische Kommission eingereicht, um die Genehmigung des Zusammenschlusses zwischen der Lufthansa und der italienischen Fluggesellschaft Ita Airways für nichtig erklären zu lassen. Die Details dieser Klage mit dem Aktenzeichen T-320/25 sind jüngst im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht worden. Condor wendet sich damit gegen den Beschluß der Kommission vom 3. Juli 2024, der die Beteiligung der staatlichen italienischen Airline Ita Airways durch Lufthansa unter Auflagen genehmigte. Dieser juristische Schritt unterstreicht die anhaltenden Bedenken hinsichtlich des Wettbewerbs im europäischen Luftverkehrsmarkt, insbesondere in Bezug auf die Marktmacht der großen Netzwerk-Carrier. Die umstrittene Genehmigung und Condors Kernargumente Die Europäische Kommission hatte im Juli 2024 grünes Licht für den Einstieg der Lufthansa bei Ita Airways gegeben. Die Vereinbarung sah vor, daß Lufthansa zunächst 41 Prozent der Anteile an Ita erwirbt und diese später sukzessive aufstocken kann. Diese Transaktion war jedoch an umfangreiche Zusagen gebunden, welche den Wettbewerb in bestimmten Märkten erhalten sollten. Solche Auflagen sind ein Standardinstrument der EU-Fusionskontrolle, um die negativen Auswirkungen von Unternehmenszusammenschlüssen auf den Markt zu minimieren. Condor stützt ihre Klage auf fünf zentrale Argumente und wirft der Kommission vor, gegen die EU-Fusionskontrollverordnung verstoßen zu haben. Konkret bemängelt die Ferienfluggesellschaft, daß nicht alle betroffenen Märkte ermittelt und nicht alle relevanten Tatsachen bei der Entscheidung gewürdigt wurden. Ein Kernpunkt der Fusionskontrolle ist die präzise Definition der relevanten Märkte, um Wettbewerbsverzerrungen zu erkennen. Condor argumentiert offenbar, daß die Kommission hier einen zu engen oder fehlerhaften Blickwinkel eingenommen habe. Ein weiterer Kritikpunkt Condors

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Emirates verlängert Flugstopp nach Teheran

Die Fluggesellschaft Emirates hat ihren Flugstopp in die iranische Hauptstadt Teheran bis zum 17. Juli 2025 verlängert. Die in Dubai ansässige Golf-Airline begründete diese Entscheidung in einer Stellungnahme mit „operativen Gründen“. Diese Maßnahme folgt einer bereits bestehenden Aussetzung der Flüge und deutet auf anhaltende Herausforderungen oder Anpassungen im Flugbetrieb hin, die den iranischen Luftraum betreffen könnten. Die genauen Umstände der „operativen Gründe“ wurden von Emirates nicht näher erläutert. Solche Entscheidungen können verschiedene Ursachen haben, darunter Anpassungen der Flugrouten, technische Überprüfungen oder Änderungen der Luftverkehrsberechtigungen. Airlines im Nahen Osten und darüber hinaus passen ihre Flugpläne regelmäßig an, um auf dynamische Gegebenheiten in der Region zu reagieren und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Fluggesellschaften wie Lufthansa hatten zuvor ebenfalls ihre Verbindungen nach Teheran ausgesetzt und dabei ähnliche Begründungen angeführt. Dies deutet darauf hin, daß die Entscheidung von Emirates nicht isoliert ist, sondern möglicherweise im Zusammenhang mit einer breiteren Lageeinschätzung der Luftverkehrssicherheit oder -effizienz in der Region steht. Passagiere, die von dieser Verlängerung betroffen sind, werden gebeten, sich direkt an Emirates zu wenden, um Informationen zu Umbuchungen oder Erstattungen zu erhalten.

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Odyssee über Südamerika: Lufthansa-Flug scheitert an Wetter und ermüdeter Crew

Ein Langstreckenflug der Lufthansa von Frankfurt nach Buenos Aires entwickelte sich jüngst zu einer dramatischen Odyssee über Südamerika. Die Boeing 747-8, die bereits mit Verspätung startete, scheiterte zweimal an widrigen Wetterbedingungen am Zielflughafen in Buenos Aires. Nach Ausweichmanövern, die den Flug zunächst nach Paraguay und dann nach Brasilien führten, erklärte die Crew schließlich einen Mayday-Notfall aufgrund von Treibstoffknappheit und extremer Ermüdung. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die komplexen Herausforderungen im Langstreckenflugverkehr, wo unvorhersehbare Faktoren wie Wetter und die menschliche Belastungsgrenze eine kritische Rolle spielen können. Verzögerter Start und erste Wetterkapriolen Der Lufthansa-Flug LH510 von Frankfurt nach Buenos Aires (D-ABYM) begann seine Reise am späten Abend mit einer bereits verplanten Verzögerung. Statt der planmäßigen Abflugzeit um 21:40 Uhr verließ die Boeing 747-8 das Drehkreuz Frankfurt erst um 22:28 Uhr. Was als routinemäßiger Nachtflug über den Atlantik gedacht war, sollte sich jedoch bald zu einer unerwarteten und kräftezehrenden Herausforderung entwickeln. Kurz vor dem geplanten Ziel in Buenos Aires, dem internationalen Flughafen Ezeiza, begann für Passagiere und Crew eine ermüdende Rundreise über Südamerika. Am Zielflughafen herrschten schlechte Wetterbedingungen, die eine sichere Landung unmöglich machten. Dichter Nebel und widrige Sichtverhältnisse zwangen die Piloten zu drastischen Maßnahmen. Nachdem die Boeing 747-8 zunächst in Warteschleifen vor Buenos Aires verweilte, traf die Crew die Entscheidung, zum Ausweichflughafen in Asunción, Paraguay, abzufliegen. Diese erste Umleitung, obwohl ärgerlich für die Passagiere, ist ein Standardverfahren in der Luftfahrt, um die Sicherheit zu gewährleisten, wenn der Zielflughafen unlandbar ist. Zwei Anflugsversuche und der Weg nach Brasilien Nach der ersten Ausweichlandung

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Luftraum über Iran wieder offen, doch EASA warnt weiter vor anhaltendem Risiko

Obwohl der iranische Luftraum nach den jüngsten militärischen Auseinandersetzungen zwischen Iran, Israel und den Vereinigten Staaten im Juni wieder für den zivilen Flugverkehr geöffnet wurde, bleibt die europäische Luftfahrtaufsichtsbehörde EASA vorsichtig. Sie spricht weiterhin eine generelle „No-Fly“-Empfehlung für den Iran aus, die vorerst bis zum 31. Juli 2025 in Kraft bleibt. Während Fluggesellschaften aus den Golfstaaten den iranischen Luftraum bereits wieder rege nutzen, begründet die EASA ihre Zurückhaltung mit der anhaltend angespannten Lage und einem erhöhten Abschußrisiko für zivile Flüge, insbesondere im Luftraum um Teheran. Die Erinnerung an den versehentlichen Abschuß einer Passagiermaschine im Jahre 2020 wiegt schwer und prägt die aktuelle Sicherheitsbewertung. Die Wiederöffnung des Luftraums: Ein Spiel mit dem Risiko? Nach einer Periode erhöhter militärischer Spannungen und direkter Konfrontationen zwischen Iran, Israel und den Vereinigten Staaten im Juni ist der iranische Luftraum, der für wichtige Überflugrouten dient, wieder für den zivilen Flugverkehr freigegeben worden. Die Raketen- und Luftangriffe, die über zwölf Tage hinweg stattfanden und sogar iranische Nukleareinrichtungen betrafen, haben die Region in Atem gehalten. Mit dem Abklingen dieser militärischen Aktivitäten kehrt eine gewisse Normalität in den Luftverkehr zurück. Fluggesellschaften aus den Golfstaaten, die oft auf diese Routen angewiesen sind, machen bereits wieder rege Gebrauch vom iranischen Luftraum. Dies deutet auf ein Vertrauen in die aktuelle Sicherheitslage hin, das jedoch nicht von allen Akteuren geteilt wird. Die Vorsicht der EASA: Eine anhaltende Warnung Im Gegensatz zu einigen regionalen Fluggesellschaften rät die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) europäischen Betreibern weiterhin dringend von Ein- und Überflügen im iranischen Luftraum ab.

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DAT: Interline-Abkommen verbindet Paderborn/Lippstadt wieder global über München

Eine bedeutende Entwicklung für die regionale Luftfahrt in Nordrhein-Westfalen wurde bekannt gegeben: Die dänische Fluggesellschaft DAT und die deutsche Kranich-Airline Lufthansa haben ein Interline-Abkommen für Flüge zwischen Paderborn/Lippstadt und München geschlossen. Ab dem 1. September 2025 können Reisende von und nach Paderborn/Lippstadt ihr Gepäck nahtlos zu weltweiten Zielen durchchecken lassen, die über das Drehkreuz München angeflogen werden. Dieses Abkommen ist das Ergebnis der intensiven Bemühungen der regionalen Initiative Skyhub PAD und stellt eine entscheidende Wiederherstellung der globalen Anbindung für die ostwestfälische Region dar, nachdem die direkte Lufthansa-Verbindung nach München Ende Mai eingestellt worden war. Die Entstehung einer Luftbrücke: Von lokaler Initiative zu globaler Anbindung Die Ankündigung des Interline-Abkommens zwischen DAT und Lufthansa ist der Kulminationspunkt einer bemerkenswerten Kraftanstrengung in der Region Paderborn/Lippstadt. Ende Mai dieses Jahres wurde die langjährige und für die Wirtschaftsregion wichtige Lufthansa-Verbindung zwischen Paderborn/Lippstadt und München eingestellt. Diese Einstellung hinterließ eine spürbare Lücke in der Anbindung des Flughafens Paderborn/Lippstadt an das globale Luftverkehrsnetz, insbesondere im Hinblick auf Langstreckenflüge. Als Reaktion auf diese Lücke entstand die Initiative Skyhub PAD. Getragen von engagierten Unternehmern und Privatpersonen aus der Region Paderborn/Lippstadt, setzte sich diese Gruppe zum Ziel, die wichtige Verbindung nach München wiederherzustellen. Ihr Engagement mündete in einer Partnerschaft mit der dänischen Fluggesellschaft DAT, die nun im Auftrag von Skyhub PAD die Flüge auf dieser Strecke durchführen wird. Dies ist ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie regionale Akteure durch Eigeninitiative eine kritische Infrastruktur für ihre Wirtschaftsregion sichern können. Christoph Plass, Vorsitzender des Beirats von Skyhub PAD, äußerte sich erfreut über den

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BER verzeichnet Passagierzuwachs im ersten Halbjahr 2025 – Ryanair-Rückzug spürbar

Der Hauptstadtflughafen BER hat im ersten Halbjahr des Jahres 2025 einen Anstieg der Passagierzahlen verzeichnet. Von Januar bis Juni starteten und landeten insgesamt 12.1 Millionen Reisende am Flughafen Berlin Brandenburg. Dies entspricht einem Zuwachs von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Trotz dieser positellen Entwicklung konnte das Vorkrisenniveau des Referenzjahres 2019, das als wichtige Vergleichsgrösse in der Tourismusbranche dient, noch nicht wieder erreicht werden. Die Anzahl der Flugbewegungen, also Starts und Landungen, stieg im Jahresvergleich von rund 87.000 auf 92.500. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2019 zählten die damaligen Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld zusammen noch gut 17.5 Millionen Passagiere bei etwa 145.000 Starts und Landungen. Das Auseinanderklaffen dieser Zahlen zeigt, daß das Passagieraufkommen pro Flug am BER zugenommen hat, das Gesamtvolumen des Berliner Luftverkehrs jedoch noch unter dem Niveau vor der Coronapandemie liegt, welche zu tiefgreifenden Veränderungen in der Reisebranche führte. Ein wesentlicher Faktor für das noch nicht erreichte Vorkrisenniveau ist der Rückzug von Ryanair. Pressesprecher Axel Schmidt erklärte, daß die Reduzierung der Ryanair-Flüge am BER im Sommerflugplan „voll durchschlage“. Er führte dies auf die hohen staatlichen Steuern und Gebühren in Deutschland zurück, die im europäischen Ausland deutlich niedriger seien und Ryanair zu einer Reduzierung ihrer Flüge veranlasst hätten. Demzufolge hat Ryanair ihr Sitzplatzangebot am BER im Sommerflugplan 2025 um rund 18 Prozent reduziert, was etwa 329.000 weniger Plätze zwischen April und Oktober bedeutet. Mit verbleibenden 1.54 Millionen Plätzen liegt Ryanair nun hinter Easyjet (1.56 Millionen Plätze) und vor Eurowings (0.99 Millionen) sowie Lufthansa (0.87 Millionen) am BER. Finanziell

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Portugiesische Regierung nimmt TAP-Privatisierung nach Neuwahlen wieder auf

Nach einer schweren Regierungskrise und den Neuwahlen im Mai plant die neue portugiesische Minderheitsregierung unter Ministerpräsident Luis Montenegro, die Privatisierung der nationalen Fluggesellschaft TAP Air Portugal wieder aufzunehmen. Zuletzt tendierte die Regierung zu einem Teilverkauf der Airline an einen strategischen Partner. Die Wiederaufnahme des Prozesses wird als zeitnah eingeschätzt, nachdem die Mitte-Rechts-Parteienkoalition AD als Sieger aus den Wahlen hervorging, wenn auch ohne absolute Mehrheit. Der Privatisierungsprozess der TAP war im Frühjahr dieses Jahres aufgrund der damaligen Regierungskrise zum Stillstand gekommen. Nun liegen der portugiesischen Regierung gemäss Medienberichten bereits zwei unabhängige Bewertungsgutachten der Banco Finantia und des Wirtschaftsprüfers EY zur TAP vor. Diese Gutachten bilden die Grundlage für Verhandlungen mit potenziellen Kaufinteressenten. Der Kreis der Interessenten ist breit gefächert und umfasst grosse europäische Luftfahrtkonzerne wie die International Airlines Group (IAG), Air France-KLM und die Lufthansa-Gruppe, die alle ein strategisches Interesse an der TAP bekundet haben. Angesichts der fehlenden eigenen Parlamentsmehrheit für die neue Regierung wird ein Kompromiss bei der Privatisierung notwendig sein. Gemäss Informationen von Bloomberg tendierte Portugal zuletzt zu einem Verkauf von 49 Prozent der TAP-Anteile an private Investoren. Ein zentraler Punkt, bei dem sich Regierung und Opposition einig sind, ist die Bedeutung des künftigen Hub-Verkehrs in Lissabon. Ein neuer Eigentümer müsse gewährleisten, daß Lissabon als Drehkreuz weiterhin eine zentrale Rolle spiele. Dies unterstreicht die strategische Bedeutung des Flughafens für die wirtschaftliche Entwicklung Portugals und die Anbindung an wichtige Langstreckenmärkte. Das Interesse der Lufthansa an TAP Air Portugal ist nicht neu. Bereits im Februar 2020 gab es Berichte über einen

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Neue Flugverbindungen ab Sarajevo: Swiss und Eurowings erweitern Angebot

Der Flughafen Sarajevo wird im kommenden Jahr von fünf neuen Flugrouten profitieren, welche im Rahmen einer subventionierten Flugdienstvereinbarung mit der lokalen Tourismusbehörde eingeführt werden. Swiss International Air Lines und Eurowings werden ihr Streckennetz ab der bosnisch-herzegowinischen Hauptstadt erweitern. Dies stärkt die internationale Anbindung der Region und unterstützt den lokalen Tourismus. Swiss International Air Lines plant die Aufnahme von Flügen zwischen Genf und Sarajevo. Diese neue Verbindung ergänzt den bereits bestehenden Dienst ab Zürich und soll ab Anfang des Jahres 2026 zweimal wöchentlich verkehren. Genaue Frequenzen und Flugpläne sollen zu einem späteren Zeitpunkt bestätigt werden. Swiss hatte die Route Genf-Sarajevo bereits in der Vergangenheit, von April 2015 bis April 2016, mit einem Avro RJ100 Flugzeug bedient. Die erneute Aufnahme dieser Verbindung unterstreicht die Relevanz Sarajevos als Reiseziel für den Schweizer Markt. Der Billigflieger Eurowings plant eine deutliche Ausweitung seines Angebots in Sarajevo. Zusätzlich zu den bestehenden Verbindungen von Köln und Stuttgart wird die Fluggesellschaft neue Routen von Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Hannover einführen. Der Dienst nach Berlin, ursprünglich für dieses Jahr vorgesehen, wurde aus operationellen Gründen auf das Jahr 2026 verschoben. Eurowings hatte bereits von Juni 2019 bis Januar 2020 Flüge zwischen Berlin und Sarajevo angeboten, bevor die Wiederaufnahme im März 2020 durch die Coronavirus-Pandemie verhindert wurde. Die Strecke Hamburg-Sarajevo wurde zuletzt von Wizz Air bis 2022 bedient, während Düsseldorf zuletzt im Jahre 2010 von der ehemaligen Fluggesellschaft B&H Airlines angeflogen wurde. Mit der Einführung aller geplanten Eurowings-Routen wird Sarajevo künftig mit insgesamt zehn deutschen Städten direkt verbunden sein. Neben den

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Europas KI-Gesetz in der Kritik: Spitzenmanager warnen vor Regulierungslast und fordern Aufschub

Mehr als 40 führende Manager europäischer Unternehmen haben in einem offenen Brief an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihre tiefe Besorgnis über die europäische Regulierung der Künstlichen Intelligenz (KI) zum Ausdruck gebracht. Sie warnen davor, daß sich die Europäische Union in einer übermäßigen Komplexität verliere und damit ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit im globalen Rennen um die Schlüsseltechnologie riskiere. Die Unterzeichner fordern eine Verschiebung der Umsetzung des EU-KI-Gesetzes (AI Act) um zwei Jahre, um sicherzustellen, daß Europa nicht durch überlappende und unklare Vorgaben ausgebremst wird. Dieser Alarmruf aus der Wirtschaft beleuchtet die fragile Balance zwischen der Notwendigkeit einer Regulierung und dem Gebot der Innovationsförderung. Der AI Act: Ein ambitioniertes Gesetz vor der Bewährungsprobe Der AI Act ist das weltweit erste umfassende Gesetz zur Regulierung Künstlicher Intelligenz. Er wurde von der Europäischen Kommission im Jahre 2021 vorgeschlagen und nach langen Verhandlungen im Europäischen Parlament im Frühjahr 2024 endgültig verabschiedet. Das Ziel des Gesetzes ist es, einen Rechtsrahmen für die Entwicklung und Nutzung von KI zu schaffen, der die Sicherheit und die Grundrechte der Bürger schützt, während gleichzeitig Innovationen gefördert werden. Der AI Act verfolgt einen risikobasierten Ansatz, bei dem strengere Vorschriften für KI-Systeme gelten, die als „hochriskant“ eingestuft werden, beispielsweiße in den Bereichen Gesundheit, Strafverfolgung oder kritische Infrastruktur. Obgleich die Grundzüge des Gesetzes bereits feststehen, ist die detaillierte Umsetzung und die Festlegung technischer Standards noch in vollem Gange. Viele verbindliche Vorgaben des AI Acts werden erst in den kommenden Jahren schrittweise in Kraft treten. Parallel dazu arbeitet die EU-Kommission an einem freiwilligen Verhaltenskodex

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