Lufthansa

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Lufthansa: Flottenmodernisierung mit „Allegris“ und massivem Wachstum bis 2028

Die Lufthansa-Gruppe steht vor einer umfassenden und beschleunigten Erneuerung ihrer Interkontinentalflotte. Wie Konzernchef Carsten Spohr nach der Vorlage der jüngsten Quartalsbilanz ankündigte, erwartet die Fluggesellschaft im September 2025 die erste Boeing 787-9 mit der neuen Kabinenausstattung „Allegris“. Dieser Schritt markiert den Beginn einer ehrgeizigen Modernisierungsoffensive, die bis 2028 zu einem dramatisch verjüngten Langstreckenfuhrpark führen soll. Trotz aktueller Lieferschwierigkeiten der Flugzeughersteller und der damit verbundenen Notwendigkeit, ältere Modelle wie die Boeing 747-400 und den Airbus A340 weiter zu betreiben, rechnet die Lufthansa bereits ab 2026 mit spürbaren finanziellen Effekten. Die Strategie zielt darauf ab, die Produktivität zu steigern und durch das neue Kabinenkonzept höhere Erlöse zu erzielen, um die Position als führende Premium-Airline zu stärken. Die neue Flotte im Detail: Zahlen und Fakten bis 2028 Die Zukunft der Lufthansa-Langstreckenflotte ist in den kommenden Jahren klar definiert. Spohr nannte konkrete Zielgrößen für die einzelnen Flugzeugtypen, die bis 2028 im Konzernverbund betrieben werden sollen. Diese massive Flottenverjüngung wird einen Großteil der älteren Flugzeuge, die derzeit noch am Drehkreuz Frankfurt stationiert sind, ersetzen. Der Konzern ist sich bewusst, daß die Boeing 747-400 und der Airbus A340-300 ineffizient und wartungsintensiv sind, aber aufgrund der verzögerten Auslieferungen neuer Flugzeuge durch die Hersteller Airbus und Boeing derzeit noch unverzichtbar sind. Die geplante Erneuerung wird die Betriebskosten der Lufthansa-Gruppe signifikant senken. Wirtschaftliche Vorteile: Effizienz, Produktivität und Erlöse Die Flottenmodernisierung ist nicht nur eine kosmetische Maßnahme, sondern eine strategische Investition, die sich finanziell auszahlen soll. Nach Angaben von Spohr wird sich der „finanzielle Effekt“ der neuen Flotte bereits 2026

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Condor startet Werbekampagne gegen Lufthansa

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat eine Werbekampagne gestartet, um die Geschäftspraktiken der Lufthansa zu kritisieren und einen fairen Wettbewerb im deutschen Luftverkehr einzufordern. Die Kampagne nutzt ein Ampelsystem, um Praktiken wie hohe Ticketpreise und geringes Angebot anzuprangern. Dies ist der jüngste Schritt in einem langwierigen Rechtsstreit zwischen den beiden Unternehmen. Hintergrund der Auseinandersetzung ist die Kündigung des sogenannten „Special Prorate Agreement“ durch Lufthansa Ende 2020. Dieses Abkommen regelte über viele Jahre die Konditionen für Zubringerflüge von Lufthansa für Passagiere, die anschliessend mit Condor auf die Langstrecke flogen. Seit der Kündigung tobt ein Rechtsstreit, in dem Condor bemängelt, daß Lufthansa ihre marktbeherrschende Stellung mißbrauche, um den Konkurrenten zu behindern. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat eine Entscheidung in diesem Hauptverfahren für den 20. August 2025 angekündigt, die als richtungsweisend für die zukünftige Wettbewerbssituation angesehen wird. Condor-Geschäftsführer Peter Gerber bezeichnete den Frankfurter Flughafen als „Festungshub der Lufthansa“ und forderte Zugang zu mehr Start- und Landerechten, sogenannten Slots. Er kündigte an, daß Condor bei fairen Wettbewerbsbedingungen seine Flotte auf bis zu 140 Flugzeuge erweitern könnte. Das Bundeskartellamt hatte sich in dem Streit bereits auf die Seite Condors geschlagen und Lufthansa 2022 untersagt, die Kooperationen zu beenden. Gegen diesen Beschluß legte Lufthansa Rechtsmittel ein. Parallel zu dem Gerichtsverfahren in Deutschland klagt Condor auch auf EU-Ebene gegen die Genehmigung des Einstiegs von Lufthansa bei der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways. Auch hier argumentiert Condor mit mangelndem Wettbewerb und sieht die Auflagen der EU-Kommission als unzureichend an, um Wettbewerbsnachteile auszugleichen. Die juristischen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Fluggesellschaften verschärfen sich

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Cathay Pacific stärkt Flotte mit weiterer Boeing 777-9 Bestellung

Die in Hongkong ansässige Cathay Pacific Airways hat ihre Flottenmodernisierung weiter vorangetrieben und 14 zusätzliche Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 777-9 bestellt. Mit dieser neuen Order, die die Ausübung einer bestehenden Kaufoption darstellt, erhöht sich die Gesamtzahl der fest bestellten Maschinen dieses Typs auf 35. Die Auslieferungen sollen in den kommenden Jahren beginnen und sich bis 2034 erstrecken. Damit wird Cathay Pacific der größte Betreiber der Boeing 777-9 in der Region Asien-Pazifik. Die Bestellung ist Teil der Unternehmensstrategie, das Drehkreuz Hongkong als globalen Knotenpunkt weiter zu stärken und die Flotte zu erneuern. Dies erklärte Ronald Lam, der Geschäftsführer der Cathay Group, in einer Mitteilung. Die Boeing 777-9, das größte zweistrahlige Passagierflugzeug der Welt, soll dazu beitragen, die Kapazitäten auf den Langstreckenverbindungen auszubauen und die Wettbewerbsfähigkeit der Fluggesellschaft zu sichern. Das Flugzeugmodell verfügt über eine Reichweite von 13.510 Kilometern. Boeing, der Hersteller der Maschinen, wertet den Auftrag als Bestätigung für die Marktstärke der 777X-Familie. Weltweit liegen derzeit mehr als 550 Bestellungen für die 777X vor. Allerdings hatte das Programm in den vergangenen Jahren mit erheblichen Verzögerungen zu kämpfen. Die Erstauslieferung, deren ursprünglicher Termin im Jahr 2019 lag, wurde mehrfach verschoben und wird nun von Boeing frühestens im zweiten Halbjahr 2026 erwartet. Lufthansa soll als Erstkundin die erste Maschine erhalten. Cathay Pacific hatte im vergangenen Jahr auch 30 Flugzeuge des Typs Airbus A330neo bestellt, um ältere A330-300 zu ersetzen. Mit diesen strategischen Investitionen in ihre Flotte unterstreicht die Cathay Group ihre Absicht, die Position Hongkongs als wichtiges internationales Luftfahrtzentrum zu festigen und das

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Swiss bringt neue Langstreckenkabine auf A350 an den Start

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines plant, im kommenden Herbst ihre neue Langstreckenkabine „Swiss Senses“ einzuführen. Das neue Interieur kommt erstmals in einem fabrikneuen Airbus A350-900 zum Einsatz. Der erste interkontinentale Flug mit der neuen Kabine soll im Laufe des Winters in die US-amerikanische Metropole Boston führen. Buchungen für Reisen ab dem 1. Januar 2026 sind bereits möglich. Zuvor wird der neue Langstreckenflieger auf europäischen Strecken eingesetzt, um das Personal zu schulen. Die Swiss Senses-Kabine wurde bereits im Frühjahr 2023 angekündigt. Sie umfaßt Neuerungen in allen Reiseklassen, ausgenommen der Premium Economy. Insbesondere wurden die neuen Sitze in der First und Business Class überarbeitet. Wie ihre Muttergesellschaft Lufthansa mit der „Allegris“-Kabine, wird auch Swiss künftig Suiten in der First Class anbieten. Diese bieten den Passagieren ein Höchstmaß an Privatsphäre und Komfort. Die neu bestellten Flugzeuge des Typs Airbus A350 werden direkt ab Werk mit dem neuen Interieur ausgeliefert. Ab Anfang 2026 soll das Kabinenprodukt schrittweise auch in die bestehende Langstreckenflotte der Fluggesellschaft integriert werden. Geplant ist die Umrüstung der Airbus A330– sowie der Boeing 777-Maschinen. Mit der Einführung der neuen Kabine verfolgt Swiss das Ziel, den Service und das Reiseerlebnis für die Kunden zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit auf den Langstrecken zu stärken. Die strategische Entscheidung zur Flottenmodernisierung und zur Einführung eines neuen Kabinenkonzepts ist eine Antwort auf den zunehmenden Wettbewerb, insbesondere auf lukrativen Langstrecken. Swiss reagiert damit auf die Angebote anderer Premium-Fluggesellschaften, die ebenfalls in neue Kabinenkonzepte investieren, um sich im Marktsegment der gehobenen Reiseklassen zu positionieren.

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Lufthansa City: Acht neue Strecken ab München mit A320neo

Die Lufthansa-Tochtergesellschaft Lufthansa City, die für den Regionalverkehr innerhalb des Lufthansa-Konzerns zuständig ist, hat ihren Winterflugplan für die Saison 2025/2026 ab dem Drehkreuz München deutlich erweitert. Wie das Fachportal „Aeroroutes“ berichtet, übernimmt die Fluggesellschaft insgesamt acht neue Strecken von der Hauptgesellschaft Lufthansa. Diese strategische Umverteilung der Flugrouten, die hauptsächlich europäische Destinationen anfliegen, markiert einen wichtigen Schritt in der operativen Neuausrichtung des Konzerns. Lufthansa City wird auf all diesen Verbindungen den modernen und effizienten Airbus A320neo einsetzen, was eine Standardisierung der Flotte auf diesen Strecken ermöglicht. Die strategische Rolle von Lufthansa City und die Ausweitung des Angebots Lufthansa City ist ein zentraler Baustein in der Konzernstrategie der Lufthansa. Die Fluggesellschaft wurde ins Leben gerufen, um den Flugbetrieb auf Kurz- und Mittelstrecken innerhalb Europas zu optimieren und die Kostenstruktur zu verbessern. Die Übernahme der acht neuen Strecken von der Muttergesellschaft ist ein klares Zeichen dafür, daß Lufthansa City eine größere Rolle im operativen Geschäft einnimmt. Die Fluggesellschaft wird nun verstärkt in der Lage sein, die wichtigsten Drehkreuze, insbesondere München, mit europäischen Destinationen zu verbinden. Die Erweiterung des Flugplans konzentriert sich auf populäre Ferien- und Geschäftsreiseziele. Hier sind die Details zu den neuen Routen ab München: Die genaue Taktung der Flüge, die sich im Laufe der Wintersaison ändert, zeigt, daß die Fluggesellschaft flexibel auf die saisonale Nachfrage reagiert. Der Airbus A320neo: Einheitliche Flotte für mehr Effizienz Die Entscheidung, auf all diesen neuen Routen den Airbus A320neo einzusetzen, ist ein wichtiger Aspekt der Strategie von Lufthansa City. Der A320neo ist ein modernes und weit

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Air France-KLM bricht Verhandlungen mit Air Europa ab

Die Konsolidierung des europäischen Flugmarktes steht weiterhin im Mittelpunkt strategischer Überlegungen großer Luftfahrtkonzerne. In diesem Kontext hat die Air France-KLM-Gruppe die Gespräche über den Erwerb einer Beteiligung an der spanischen Fluggesellschaft Air Europa eingestellt. Diese Entscheidung wurde von Benjamin Smith, dem Chef des französisch-niederländischen Luftfahrtkonzerns, im Rahmen der Präsentation der Halbjahresergebnisse am 31. Juli 2025 bekanntgegeben. Nach monatelangen Verhandlungen, die seit November 2024 andauerten, konnte keine Einigung mit der Eigentümerfamilie Hidalgo, der Gründerin und Inhaberin des spanischen Reisekonzerns Globalia, erzielt werden. Die Verhandlungen, die bereits der dritte Versuch von Air France-KLM waren, sich an Air Europa zu beteiligen, verdeutlichen die komplexen Hürden bei der Übernahme von Fluggesellschaften und eröffnen nun neue strategische Optionen für andere Mitbewerber wie Lufthansa und Turkish Airlines, die bereits ihre Fühler ausgestreckt haben. Ein dritter Versuch endet ohne Einigung Die Verhandlungen zwischen Air France-KLM und Globalia, dem Mutterkonzern von Air Europa, waren von Beginn an von einem Ungleichgewicht in den Bewertungen geprägt. Während die Familie Hidalgo eine 20-prozentige Beteiligung ursprünglich mit 240 Millionen Euro bewertete, was eine Gesamtbewertung von 1,2 Milliarden Euro für die Airline implizieren würde, wurde dieser Wert später auf eine 25-prozentige Beteiligung für denselben Betrag, also eine Gesamtbewertung von rund 960 Millionen Euro, angepaßt. Dagegen bot die Air France-KLM-Gruppe für einen 51-prozentigen Anteil an Air Europa, also für die Mehrheit der Anteile, lediglich 300 Millionen Euro, was die Airline mit nur rund 588 Millionen Euro bewertet hätte. Dieses erhebliche Auseinanderklaffen der Preisvorstellungen war, wie sich nun herausstellte, eine unüberwindbare Hürde, die zu dem

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Der Traum vom regionalen Flügel: Aufstieg und Fall der Cirrus Airlines

Die Geschichte der Luftfahrt ist reich an Unternehmen, die mit Innovationsgeist und kühnen Visionen angetreten sind, um den Himmel zu erobern. Unter ihnen war auch Cirrus Airlines, eine deutsche Regionalfluggesellschaft, die sich zum Ziel gesetzt hatte, Lücken im Streckennetz zu schließen und Reisenden effiziente Verbindungen abseits der großen Drehkreuze zu bieten. Über zwei Jahrzehnte hinweg prägte Cirrus Airlines den regionalen Flugverkehr in Deutschland und Europa, etablierte sich als zuverlässiger Partner namhafter Fluggesellschaften und entwickelte sich zu einem wichtigen Arbeitgeber. Doch trotz solider Fundamente und einer klaren Marktpositionierung konnte sich die Airline nicht dauerhaft im immer härteren Wettbewerb behaupten. Ihre Geschichte ist ein facettenreiches Lehrstück über die Herausforderungen, denen sich eine Regionalfluggesellschaft in einem dynamischen Marktumfeld stellen muß, und über die Faktoren, die selbst ein etabliertes Unternehmen zum Scheitern bringen können. Diese Reportage zeichnet den Werdegang von Cirrus Airlines nach, beleuchtet ihre Besonderheiten, analysiert die Gründe ihres Niedergangs und zieht Lehren aus dem jähen Ende einer einst so vielversprechenden Airline. Die Anfänge und der Aufstieg: Eine Firmengeschichte im Überblick Die Wurzeln von Cirrus Airlines reichen zurück bis ins Jahr 1995, als das Unternehmen als Luftfahrtberatung in Saarbrücken gegründet wurde. Sehr schnell entwickelte sich daraus jedoch eine Fluggesellschaft, die im März 1998 ihren Erstflug absolvierte. Der Name „Cirrus“ lehnte sich an die Wolkenart an, die für ihre federartige, hohe Erscheinung bekannt ist und eine gewisse Leichtigkeit und Eleganz suggeriert. Von Beginn an positionierte sich Cirrus Airlines nicht als Billigflieger, sondern als Anbieter von hochwertigen Regionalverbindungen, oft im Auftrag größerer Fluggesellschaften. Dies war

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Verfassungsgericht entscheidet gegen ehemalige Alitalia-Mitarbeiter

Ehemalige Beschäftigte der insolventen italienischen Fluggesellschaft Alitalia haben vor dem italienischen Verfassungsgericht eine Niederlage erlitten. Die Richter wiesen eine von ihnen eingereichte Verfassungsbeschwerde als unzulässig zurück. Die Kläger hatten die Fortsetzung ihrer Beschäftigungsverhältnisse bei der staatlichen Nachfolgegesellschaft Ita Airways erhofft und sich dabei auf Regelungen zur Betriebsübernahme nach italienischem Recht berufen. Das Gericht stellte jedoch in seinem Urteil klar, daß Ita Airways eine rechtlich eigenständige Gesellschaft darstellt. Es bestehe keine direkte Verbindung zwischen der liquidierten Alitalia und der neuen Fluggesellschaft, die sich von einer herkömmlichen Unternehmensübernahme unterscheide. Die Richter betonten, daß das Liquidationsverfahren bei Alitalia primär auf die Rückzahlung von Schulden abzielte und nicht auf eine Reorganisation des Unternehmens. Dieser Umstand schließe eine automatische Übernahme der Belegschaft aus. Das Verfahren war vom Arbeitsgericht Rom angestoßen worden, nachdem mehrere ehemalige Alitalia-Mitarbeiter gegen Ita Airways geklagt hatten, um die Anerkennung ihrer Arbeitsverhältnisse bei der neuen Gesellschaft zu erwirken. Bereits vor dieser Gerichtsentscheidung hatte die EU-Kommission festgestellt, daß zwischen der insolventen Alitalia und Ita Airways keine wirtschaftliche Kontinuität bestehe. Diese Einschätzung der europäischen Behörde spielte eine maßgebliche Rolle in der Urteilsbegründung des Verfassungsgerichtes. Ita Airways wurde als Nachfolgerin der traditionsreichen italienischen Fluggesellschaft gegründet. Das Unternehmen befindet sich derzeit noch mehrheitlich im Besitz des italienischen Staates und operiert unter einer neuen Betriebslizenz. Die Lufthansa hat eine Minderheitsbeteiligung an Ita Airways erworben, mit der Option, diese sukzessive auf 100 Prozent auszubauen. Dieses Urteil festigt die rechtliche Eigenständigkeit von Ita Airways und trennt sie endgültig von den Verbindlichkeiten und Strukturen der ehemaligen Alitalia.

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Lufthansa plant Wiederaufnahme der Strecke München – Mailand-Linate im Winter 2025/26

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa beabsichtigt, nach Informationen von „Aeroroutes“ die Flugverbindung von München nach Mailand-Linate wieder aufzunehmen. Die Wiederaufnahme der Strecke ist für den Winterflugplan 2025/2026 vorgesehen und soll ab dem 26. Oktober 2025 erfolgen. Lufthansa plant, diese Route zweimal täglich zu bedienen, wobei Flugzeuge des Typs Airbus A319 beziehungsweise A320 eingesetzt werden sollen. Die Strecke zwischen München und Mailand-Linate gilt als wichtige Verbindung für Geschäftsreisende und Touristen. Mailand-Linate, als innerstädtischer Flughafen, bietet eine schnelle Erreichbarkeit des Zentrums von Mailand und ist daher besonders für Passagiere attraktiv, die Wert auf kurze Wege legen. Die Wiedereinführung dieser Route durch Lufthansa unterstreicht die Bedeutung der Verbindung zwischen zwei der wichtigsten Wirtschaftsregionen Europas. Dies ist ein Indikator für die Erwartung einer stabilen Nachfrage auf dieser Strecke in den kommenden Jahren. Ein weiteres Detail der Ankündigung ist, daß die Flüge zusätzlich unter AZ-Flugnummern von Ita Airways angeboten werden sollen. Dies deutet auf eine erweiterte Codeshare-Vereinbarung zwischen den beiden Fluggesellschaften hin. Solche Kooperationen sind in der Luftfahrtbranche üblich, um Strecken besser auszulasten und Passagieren erweiterte Buchungsoptionen und nahtlose Reiseerlebnisse zu ermöglichen, selbst wenn sie bei einer Partnerfluggesellschaft buchen. Die Zusammenarbeit mit Ita Airways könnte die Attraktivität der Verbindung für Passagiere aus Italien und dem Lufthansa-Netzwerk weiter steigern. Die Entscheidung zur Wiederaufnahme dieser Strecke folgt einer Phase, in der Lufthansa ihr Flugangebot an die sich ändernde Marktlage angepaßt hat. Mit der Wiedereinführung der München-Mailand-Linate-Verbindung setzt die Fluggesellschaft ein Zeichen für die Stärkung ihres Drehkreuzes München und die Intensivierung des Verkehrs zwischen wichtigen europäischen Metropolen. Die genauen

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Neue Studie bewertet Airlines: Discover Airlines führt bei Pünktlichkeit und Entschädigungen

Eine aktuelle Studie des Fluggastrechte-Portals Flightright hat die Leistungsfähigkeit großer Fluggesellschaften in den Bereichen Pünktlichkeit, Kundenservice und Entschädigungszahlungen untersucht. Der Flightright-Index 2025 zeigt auf, daß viele etablierte Airlines in diesen Kategorien schlecht abschneiden, während der Ticketpreis kaum Aufschluß über die tatsächliche Qualität gibt. Am unteren Ende der Rangliste finden sich Finnair, Vueling und Ryanair. Besonders hervorgehoben wird in der Studie Discover Airlines. Die deutsche Fluggesellschaft erreicht eine Gesamtbewertung von 3,33 Sternen und überzeugt insbesondere durch ein vorbildliches Zahlungsverhalten. Als einzige Airline im Ranking erhält Discover Airlines in dieser Kategorie die Höchstwertung von fünf Sternen, was ihre Schnelligkeit und Verläßlichkeit bei Entschädigungsleistungen unterstreicht. Auch Eurowings (3,32 Sterne) und Iberia (3,25 Sterne) schneiden in der Gesamtwertung gut ab, wobei Iberia speziell durch hohe Zuverlässigkeit bei Abflug und Ankunft punktet. Am anderen Ende des Spektrums finden sich unerwartete Ergebnisse. Finnair, ein Premiumanbieter, gehört gemeinsam mit den Billigfluggesellschaften Ryanair und Vueling zu den drei am schlechtesten bewerteten Airlines. Finnair fällt besonders durch mangelnde Zuverlässigkeit auf und erreicht in dieser Kategorie lediglich 1,5 Sterne. Ryanair und Vueling schneiden beim Zahlungsverhalten mit jeweils zwei Sternen besonders schwach ab, während Finnair hier immerhin drei Sterne erhält. Auch namhafte Fluggesellschaften wie Lufthansa und British Airways kommen in der Kategorie Zahlungsverhalten nicht über eine mittelmäßige Bewertung hinaus. Die Zufriedenheit der Passagiere mit dem Kundenservice bleibt branchenweit gering. Keine der untersuchten Fluggesellschaften erreicht in dieser Kategorie mehr als 3 Sterne. Die besten Bewertungen erhalten hier noch British Airways (3,15 Sterne) und Austrian Airlines (3,07 Sterne). Die schlechtesten Ergebnisse im Kundenservice

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