Lufthansa

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Ersatzbeförderung: Lufthansa erleidet Schlappe vor dem Bundesgerichtshof

Der deutsche Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Fluggesellschaften im Falle von der Airline gestrichenen Flügen bei Umbuchungen keinen Aufpreis verlangen dürfen. Die Passagiere dürfen frei entscheiden wann sie ihre Ersatzbeförderung antreten wollen. Maßgeblich ist lediglich, dass es auf dem gewünschten Flug freie Plätze gibt. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen ist aufgrund des Umstands, dass Lufthansa zu Beginn der Corona-Pandemie zahlreiche Flüge storniert hat, jedoch von zwei Reisenden, deren Fälle vor Gericht gelandet sind, für die Umbuchung auf spätere Flüge einen Aufpreis verlangt hat. Die Angelegenheit zog sich durch die Instanzen und landete unter dem Aktenzeichen X ZR 50/22 vor dem Bundesgerichtshof. Zu Beginn der Corona-Pandemie wurden von einigen Regierungen die Grenzen regelrecht panikartig geschlossen und viele Airlines haben ihre Flugbetriebe temporär ausgesetzt bzw. nur ein Minimalangebot durchgeführt. Von den Streichungen waren auch die beiden Passagiere, für die die Verbraucherzentrale vor Gericht gezogen ist, betroffen. Diese wollten einige Monate später ihre Ersatzbeförderung in Anspruch nehmen, also anstatt einer Erstattung die kostenfreie Umbuchung nutzen. Dies wurde von Lufthansa aber teilweise verwehrt, denn der Carrier erklärte den Betroffenen, dass dies nur gegen die Bezahlung einer Tarifdifferenz möglich wäre. Interventionsversuche der Verbraucherzentrale brachten Lufthansa nicht zum Einlenken. Der Fall zog sich dann durch die Instanzen und der BGH entschied zu Gunsten der Reisenden. Lufthansa wurde die bisher praktizierte Praxis somit höchstrichterlich untersagt. Seitens der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wird das Urteil wie folgt kommentiert: „Der Wunsch des Fluggastes ist entscheidend für den Zeitpunkt der Ersatzbeförderung, wenn es verfügbare Plätze gibt“. Dies würde dazu führen, dass nun Klarheit herrsche.

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Lufthansa startet Pride-Werbekampagne

Lufthansa hat anlässich des „Pride“-Monats eine Werbekampagne unter dem Titel „The World says yes to you“ gestartet. Damit will man sich als verlässliche Partnerin für die queere Community positionieren.  „Lufthansa bringt Gäste verschiedenster Nationen und Kulturen zusammen und heißt alle an Bord willkommen – unabhängig von Geschlecht, Alter, ethnischer Herkunft, Religion, Nationalität, sexueller Orientierung oder Identität. Für queere Menschen ist das Reisen in die Welt jedoch immer wieder auch mit einem Gefühl des Unbehagens verbunden – nicht überall werden alle mit offenen Armen empfangen. Mit der Pride-Kampagne stellt Lufthansa Menschen und Orte vor, die queeres Leben begrüßen. Und unterstützt damit queere Menschen, solche Orte und viele weitere auf der Welt zu entdecken“, erläutert Carsten Hoffmann, Head of Brand Experience Lufthansa Airlines.    Ihre Unterstützung für Vielfalt zeigt Lufthansa auf vielerlei Art. Unter anderem fliegt seit Juni 2022 ein Airbus A320neo mit der Kennung D-AINY täglich mit dem Schriftzug „Lovehansa“ in Regenbogenfarben durch Europa – als Botschafter für Offenheit und als Bekenntnis zu Menschen in ihrer Vielfalt. Erstmals ist Lufthansa in diesem Jahr auch eine der Hauptsponsorinnen des Frankfurter CSD. 

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Graz: Lufthansa stockt München-Strecke wieder auf

Mit Wirksamkeit zum 3. September 2023 beabsichtigt Lufthansa wieder bis zu dreimal täglich zwischen Graz und München zu fliegen. Die Anbindung an das Drehkreuz wurde mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 stark ausgedünnt. Offensichtlich ist man beim Kranich-Konzern zur Ansicht gelangt, dass es nicht ausreichend ist den steiermärkischen Airport nur einmal pro Tag an den Hub München anzubinden. Ursprünglich hatte man für den Sommerflugplan 2023 eine starke Aufstockung angekündigt, jedoch kam dann ein regelrechter Kahlschlag. Statt 33 Umläufen pro Woche werden nur sieben angeboten. Bereits vor der Aufstockung auf bis zu drei tägliche Flüge wird man unter anderem ab Ende August 2023 punktuell auf zwei Rotationen pro Tag erhöhen. Die Durchführung der München-Flüge erfolgt im Regelfall mit Fluggerät der Tochtergesellschaft Lufthansa Cityline. Die Konzernschwester Eurowings unterhält seit einigen Wochen auf dem Flughafen Graz eine Basis. Man bietet neu Flüge nach Hamburg und Berlin sowie zu anderen Destinationen an. Allerdings hat man die Stuttgart-Strecke, die von Austrian Airlines übernommen wurde und während der Corona-Pandemie mehrfach ausgesetzt wurde, endgültig eingestellt. Die Flugzeiten und Frequenzen dürften wohl für die Geschäftsreisenden, die auf dieser Route häufig unterwegs waren, eher unbrauchbar gewesen sein.

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Bulgarin entblößt sich und beißt Bundespolizist an Bord einer Lufthansa-Maschine

Am Freitagabend rastete in 27-jährige Bulgarin an Bord einer Lufthansa-Maschine, die von München nach Sofia fliegen sollte, komplett aus. Zunächst zog sie sich aus, anschließend randalierte sie und letztlich biss sie einen Bundespolizisten so heftig, dass dieser sich nun im Krankenstand befindet. Laut Exekutive soll sich das Flugzeug auf dem Weg zur Runway befunden haben. Währenddessen soll sich die 27-jährige Frau, die laut Polizei bulgarische Staatsbürgerin sein soll, vollständig entblößt haben. Dem nicht genug: Dazu soll sie enorm laut geschrien haben. Nachdem es nicht gelungen ist sie ruhig zu stellen, wurde der Kapitän informiert. Dieser entschied dann, dass zu einer Parkposition zurückgekehrt wird und die Bundespolizei zur Hilfe geholt wird. Die Frau soll sich strikt geweigert haben sich wieder zu bekleiden und lautstark randaliert haben. Auch nachdem Beamte der Landes- und der Bundespolizei die Lufthansa-Maschine betreten hatten, stellte sie ihr Verhalten nicht ein. Ein Bundespolizist versuchte der bulgarischen Dame eine Decke umzulegen, jedoch reagierte sie darauf ganz unerwartet. Sie soll dem Exekutivbeamten stark in den linken Oberarm gebissen haben, heißt es seitens der Bundespolizeidirektion. Anschließend habe man unmittelbaren Zwang anwenden müssen, „um den Biss zu lösen und sich zu schützen“. Mit den vereinten Kräften mehrerer Polizisten konnte der „unruly PAX“ dann überwältigt und abgeführt werden. Sie wurde nach Angaben der Behörde in das Bezirkskrankenhaus Taufkirchen zur weiteren Abklärung gebracht. Es wurden mehrere Anzeigen erstattet und zwar unter anderem wegen Widerstands und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung. Der Lufthansa-Flug konnte erst mit rund 3,5 Stunden Verspätung abheben. Laut Polizei begab

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Lufthansa mit neuen Gepäckaufgabeautomaten in Frankfurt

In der vergangenen Woche wurden am Flughafen Frankfurt am Main 21 zusätzliche Gepäckaufgabeautomaten für die Lufthansa Group in Betrieb genommen. Neu ist auch, dass diese auch außerhalb der üblichen Check-in-Zeiten genutzt werden können.  Die Passagiere haben weiterhin die Möglichkeit, ihr Gepäck bei Lufthansa-Mitarbeitern abzugeben. Die neuen Schalter enthalten auch die technischen Komponenten für die künftig möglichen biometrischen Check-in-Verfahren.  Pierre Dominique Prümm, Vorstand Luftverkehr und Infrastruktur der Fraport AG, sagte: „Die neuen Check-in-Schalter bieten den Passagieren am Flughafen Frankfurt ein komfortables, modernes und effizientes Reiseerlebnis, und das bereits beim ersten Aufenthalt im Terminal. Der Einsatz modernster Technik optimiert den Prozess der Gepäckabgabe. Mein besonderer Dank gilt dem gesamten Team, das dieses anspruchsvolle Projekt in Rekordzeit umgesetzt hat. Wir arbeiten mit allen unseren Partnern daran, dass die angenehme Reise für alle Passagiere bereits hier am Flughafen Frankfurt beginnt.“ 

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Für 450 Millionen Euro: Lufthansa verkauft Airplus an SEB

Es wurde schon länger damit gerechnet und nun ist es so weit: Lufthansa verkauft ihre Reisekarten-Tochter Airplus. Mit der SEB Kort Bank AB wurde ein Kaufvertrag über 450 Millionen Euro unterschrieben. Die Transaktion soll voraussichtlich im ersten Halbjahr 2024 abgeschlossen werden.  Die Kranich-Airline trennt sich vollständig von der in Neu-Isenburg ansässigen Lufthansa Airplus Servicekarten GmbH sowie von allen internalen Tochtergesellschaften und Niederlassungen von Airplus. Das Zahlungsunternehmen soll auch nach dem Abschluss der Transaktion Mitglied des Netzwerks UATP bleiben. Dazu Remco Steenbergen, Finanvorstand von Lufthansa: „Wir freuen uns, dass wir einen starken neuen Eigentümer aus der Finanzbranche für AirPlus gefunden haben. SEB Kort hat große Erfahrung im ‚Payment‘-Geschäft und die volle Unterstützung des AirPlus-Managements. AirPlus ist glänzend am Markt aufgestellt und kann als Teil einer größeren Finanzgruppe sein Potenzial besser als in der Lufthansa Group ausschöpfen. Dadurch können wir uns noch stärker auf die weitere Verbesserung der Profitabilität und Kapitalrendite des Kerngeschäfts der Lufthansa Group konzentrieren. Mein Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von AirPlus. Sie haben ihr Unternehmen zu einem weltweit führenden Anbieter für B2B-Zahlungsdienstleistungen gemacht.“  „Nach den bereits erfolgten Vereinbarungen – zur Veräußerung der LSG-Gruppe im April und jüngst für eine Beteiligung an ITA – ist der Verkauf von AirPlus der nächste große Schritt in der Strategie der Lufthansa Group, sich künftig auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren“, sagt Remco Steenbergen. „In weniger als drei Monaten zwei Konzerngesellschaften zu verkaufen und eine Beteiligung an ITA zu vereinbaren, zeigt deutlich, dass wir diese Strategie konsequent umsetzen.“  Seitens Lufthansa geht man davon

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Lufthansa Group vor Einführung von „Gutschein-Konten“

Zu Beginn der Corona-Pandemie haben zahlreiche Fluggesellschaften mit purer Absicht Erstattungen und gegebenenfalls auch Entschädigungen für abgesagte Flüge verschleppt. Einige Anbieter versuchten ihre Kundschaft mit Gutscheinen abzuspeisen und behaupteten gar dreist, dass es keine andere Möglichkeit geben würde und die EU-Kommission dies so festgelegt habe. Eine glatte Lüge, die dem einen oder anderen Anbieter Klagen von Konsumentenschutzorganisationen eingebracht hat.  Manche Fluggesellschaften, darunter Wizz Air, gehen seit längerer Zeit jenen Weg, dass man bei Erstattungsansprüchen zunächst auf ein Kundenkonto gutschreibt. Dazu gibt es einen Bonus von 20 Prozent, was auf den ersten Blick durchaus attraktiv sein kann. Aber nur dann, wenn man beabsichtigt, erneut bei Wizz Air zu buchen. Die Erstattung des Guthabens vom Kundenkonto – abzüglich der 20 Prozent Bonus – kann sich nämlich äußerst kompliziert und insbesondere langwierig gestalten. Einfach macht es der Billigflieger der Kundschaft nämlich nicht, denn das entsprechende Formular ist sehr gut versteckt. Anschließend heißt es mitunter wochenlang warten und gegebenenfalls auch mehrfach per Mail und/oder Telefon Druck machen.  Auch andere Fluggesellschaften bieten derartige „Wallets“ an. Die Vorteile für die Anbieter liegen auf der Hand, denn im Fall von Erstattungsansprüchen wird das Geld mehr oder weniger automatisiert aufgebucht, dazu gibt es bei vielen Anbietern einen kleinen Bonus und somit bleibt das „echte Geld“ in der Firmenkasse. Auch behauptet man dann, dass man der gesetzlichen Erstattungspflicht binnen sieben Tagen nachgekommen ist, denn immerhin könne man damit ja Tickets bzw. Zusatzleistungen bezahlen. Bei Wizz Air ist es aber nicht wirklich echtes Geld, denn das Guthaben kann nur dann

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Lufthansa-Einstieg bei Ita Airways: Rechnungshof gibt grünes Licht

Der Alitalia-Nachfolger Ita Airways hat laut italienischem Rechnungshof im Geschäftsjahr 2021 einen Verlust in der Höhe von 148 Millionen Euro geschrieben. Der Umsatz lag bei 90 Millionen Euro. Im Herbst 2021 hat der Carrier den Flugbetrieb aufgenommen.  Nach einem langen Verkaufsmarathon ist nur Lufthansa als Interessent übriggeblieben. Der Kranich-Konzern will mit zunächst 41 Prozent einsteigen und bei positiver Geschäftsentwicklung den italienischen Carrier diesen komplett übernehmen. Bis es so weit ist müssen jedoch noch einige Hürden genommen werden. Zu diesen zählte auch die Prüfung durch den Rechnungshof.  Nun sind die Wettbewerbsbehörden zum Zug. Sowohl die italienische als auch die EU-Kommission sowie jene in zahlreichen anderen Ländern müssen die Transaktion freigeben. Der von Lufthansa mit dem italienischen Finanzministerium abgestimmte Finanzplan sieht einen Umsatz von etwa 2,5 Milliarden Euro im laufenden Geschäftsjahr vor. Bis Ende 2027 soll dieser auf rund 4,1 Milliarden Euro steigen. 

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Sommer 2024: Eurowings Discover nimmt Kurs auf Harstad/Narvik

Die Ferienfluggesellschaft Eurowings Discover wird im Sommerflugplan eine Nonstopverbindung zwischen Frankfurt am Main und Harstad/Narvik (Norwegen) bedienen. Unternehmensangaben nach handelt es sich um die einzige umsteigefreie Verbindung ab Deutschland. Gleichzeitig handelt es sich auch um die erste Destination, die seitens der Lufthansa-Tochter in Norwegen angesteuert wird. Der Erstflug soll am 16. Mai 2024 durchgeführt werden. Vorerst ist diese Route bis zum 8. September 2024 befristet. Als Fluggerät sollen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 zum Einsatz kommen. Diese werden jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag zwischen den beiden Airports verkehren. Die Reisezeit beträgt rund drei Stunden. Die Gemeinde ist im Norden Norwegens gelegen und idealer Ausgangspunkt für eine Reise auf die Lofoten. Die norwegische Inselgruppe, die sich über rund 1300 Quadratkilometer und 80 Inseln erstreckt, gilt als Sehnsuchtsziel im Nordmeer und ist besonders bei Reisenden aus Deutschland beliebt. Die Lufthansa Group reagiere damit auf die große Nachfrage von Reiseveranstaltern und Endkunden nach Nonstopverbindungen in diese Region. Bisher ist die entlegene Inselgruppe von Deutschland nur per Umsteigeverbindung erreichbar. Trotz der Lage im hohen Norden können sich Reisende im Sommer auf milde Temperaturen freuen. Die Inselgruppe ist zwischen 100 bis 300 Kilometer nördlich des Polarkreises im Atlantik gelegen und für ihre vielseitige und unberührte Landschaft bekannt.

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Sunny Seats: Eurowings Discover vergibt zufällige „Upgrades“

Die Fluggesellschaft Eurowings Discover führt auf allen Strecken so genannte Sunny-Seats ein. Diese können nicht kostenpflichtig gebucht werden, sondern werden laut Medienmitteilung nach dem Zufallsprinzip durch das Kabinenpersonal „vergeben“. Die Sitze werden entsprechenden Headrestcover sowie einer Grußkarte versehen. Der Gast auf dem „Sunny Seat“ und seine Reisebegleitung (maximal eine Person) können sich über ein kostenloses alkoholisches oder nicht-alkoholisches Getränk sowie einen salzigen oder süßen Snack nach Wahl aus dem Angebot der Business Class freuen.

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