Marabu Airlines

Weitere Artikel aus der Rubrik

Marabu Airlines

Ohne Zustimmung auf andere Airline umgebucht: Diese Rechte haben Passagiere

Immer wieder kommt es vor, dass Passagiere von ihren Airlines über die Streichung ihrer Flüge informiert werden. Manchmal länger als 14 Tage vor Abflug, manchmal weniger und häufig auch erst am Gate. Fluggäste haben Rechte, jedoch nehmen es viele Airlines bei der Einhaltung der Verordnung nicht sonderlich genau. Grundsätzlich muss unterschieden werden, ob die Absage oder erhebliche Änderung der Flugzeiten weniger als 14 Tage vor dem Flugtag erfolgt. Dies ist für die Frage, ob Entschädigungsleistungen zwischen 250 Euro und 600 Euro (je nach Distanz) fällig werden, relevant. Manche Carrier suggerieren ihren Passagieren, dass man außerhalb dieser Frist lediglich das Recht auf Umbuchung oder Erstattung habe. Das ist eine äußerst kreative, aber gänzlich falsche Auslegung der Fluggastrechteverordnung. Diese sieht vor, dass Passagiere das Recht auf eine Ersatzbeförderung haben. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt hat diese so gestellt zu werden, dass sich die Ankunftszeit möglichst wenig verspätet. Besonders auf der Kurzstrecke wäre es auch zulässig, wenn als Alternative Bahn- oder Fernbusfahrkarten ausgehändigt werden. Erfolgt die Information über die Absage mehr als 14 Tage vor dem Abflug, hat man keinen Anspruch auf die Ausgleichsleistung. Innerhalb der Frist kann diese anfallen, sofern man zumindest mehr als drei Stunden später am Zielort angelangt. Es gibt auch höchstrichterliche Urteile, die einen Anspruch festgestellt haben, wenn die Airline den gebuchten Flug zeitlich deutlich nach vorne verlegt hat. Dies müsste im Einzelfall geprüft werden, denn gerade bei Pauschalreisen kommt es immer wieder vor, dass die Flugzeiten nicht fix vereinbart werden. Manche Carrier wollen nicht auf andere Airlines umbuchen Im Falle

weiterlesen »

Viele Condor-Fluggäste wegen Umbuchungen auf Marabu verärgert

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass im Winterflugplan 2023/24 einige Strecken ab Deutschland, die bislang von Condor als eigene Flüge vermarktet würden, an die Konzernschwester Marabu übergeben werden sollen. Dies löste durchaus entrüstete Reaktionen betroffener Passagiere aus. Da Marabu Airlines über kein eigenes Reservierungssystem verfügt, sondern auf die Konzernschwester Condor, die als so genannter General-Sales-Agent fungiert, erreichten die Aviation.Direct-Redaktion in den letzten Tagen enorm viele E-Mails, in denen sich Kunden der deutschen Ferienfluggesellschaft darüber beschweren, dass sie explizit und bewusst bei Condor gebucht hätten und nun per E-Mail damit konfrontiert wurden, dass sie nicht mit der eigentlich gebuchten Airline, sondern mit der estnischen Marabu auf die Kanaren fliegen sollen. Diese lässt ab Stuttgart die Flüge von der bulgarischen European Air Charter durchführen. Die Vorwürfe der betroffenen Passagiere wiegen auf den ersten Blick durchaus schwer, denn so schreibt ein Betroffener, dass man für viel Geld deutsche Qualität bei einer deutschen Airline gebucht hätte und nun ohne gefragt zu werden „etwas minderwertiges, altes aus Osteuropa“ bekommen würde. Wenn er mit seiner Familie mit einem „gammeligen Billigflieger hätte fliegen wollen, dann wäre die Konkurrenz auch noch billiger gewesen“. Weiters beklagen sich zahlreiche Condor-Kunden, dass ihre bereits bezahlten Zusatzleistungen wie Gepäckstücke, Sitzplatzreservierung oder die Beförderung von Hunden seitens Condor annulliert worden wären und man müsse diese „bei Marabu neu dazubuchen“. Allerdings ist das Servicecenter des deutschen Ferienfliegers dazu gar nicht in der Lage und meint, so die Betroffenen, dass man es kurz vor der Abreise nochmals versuchen sollte. Kostenfreier Vertragsrücktritt nicht in jedem Fall

weiterlesen »

European Air Charter fliegt für Marabu ab Stuttgart und Nürnberg

Im Winterflugplan 2023/24 wird die Condor-Konzernschwester Marabu Airlines auch planmäßig ab Stuttgart und Nürnberg fliegen. Es handelt sich überwiegend um Routen, die vormals der deutsche Carrier im Portfolio hatte. Ab Nürnberg wird Marabu Airlines an den Verkehrstagen Montag und Freitag Kurs auf Teneriffa nehmen. Nach Hurghada geht es jeweils an Dienstagen, Donnerstagen, Samstagen und Sonntagen. Diese Destination hat am ab Stuttgart an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag im Programm. Nach Teneriffa geht es ab der Landeshauptstadt Baden-Württembergs jeweils an Montagen, Freitagen und Sonntagen. Mittwochs, freitags und sonntags fliegt man nach Las Palmas. Nach Fuerteventura geht es jeweils an Dienstagen, Donnerstagen und Samstagen. Nach Lanzarote fliegt Marabu Airlines ab Stuttgart dienstags. Der estnische Carrier steuert im Winterflugplan 2023/24 ab München die Destination Fuerteventura jeweils an Montagen, Donnerstagen und Freitagen an. Las Palmas an man dienstags, mittwochs und donnerstags im Programm. Teneriffa fliegt man an Freitagen, Samstagen und Sonntagen an. Ab Hamburg hat Marabu Airlines das Ziel Teneriffa an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag im Portfolio. Nach Las Palmas geht es mittwochs und sonntags. An Montagen, Dienstagen, Donnerstagen, Freitagen und Samstagen nimmt man Kurs auf Fuerteventura. European Air Charter hilft in Stuttgart und Nürnberg aus Seit der Aufnahme des Flugbetriebs ist Marabu Airlines immer wieder aufgrund erheblicher Verspätungen in die Schlagzeilen geraten. Mittlerweile ist Firmenchef Paul Schwaiger zurückgetreten und wurde durch Axel Schefe ersetzt. Dieser sagt zum Winterflugplan 2023/24: „Nach knapp einem halben Jahr hat sich Marabu als neue, feste Größe im europäischen Ferienflugmarkt etabliert. Die

weiterlesen »

Nordic Aviation Group in Schieflage: Ohne Hilfe von Regierung oder Investor wird es eng

Die Finanzlage des Marabu-Airlines-Partners Nordica ist offenbar noch angespannter als bislang angenommen. Dem Carrier und seiner auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisierten Tochtergesellschaft Xfly droht im dritten Quartal der Gang zum Insolvenzgericht, sofern bis dahin keine Lösung gefunden wird. Beide estnischen Luftfahrtunternehmen gehören der Nordic Aviation Group, die wiederum vollständig im Staatsbesitz ist, an. Gegründet wurde Nordica als Nachfolger der Estonian Air, die aufgrund einer angeordneten Rückzahlung von Subventionen Insolvenz anmelden musste. Zunächst ging man im Rahmen einer Kooperation mit Adria Airways als virtueller Carrier an den Start. Der Flugbetrieb wurde dann später von Regional Jet (heutige Xfly) durchgeführt und man kooperierte mit der polnischen Lot, die sich auch mit 49 Prozent beteiligt hatte. Diese Zusammenarbeit wurde mittlerweile aufgelöst und der Minderheitsanteil ging zurück an den Staat Estland. Nordica selbst hat erst seit weniger als einem Jahr AOC und Betriebsgenehmigung. Im Gegensatz zu Xfly, auf deren AOC Regionaljets und Turbopropflugzeuge, mit denen man hauptsächlich für andere Carrier fliegt, registriert sind, hat man bei Nordica auch mit der Einflottung von Airbus A320 begonnen. Man sollte für Marabu Airlines, in deren Management man auch vertreten ist, der Hauptpartner sein und beim Aufbau des deutschen Ferienfliegers mithelfen. Allerdings scheint sich die mangelnde Erfahrung in Sachen Betrieb von Mittelstreckenflugzeugen äußerst nachteilig ausgewirkt zu haben. Auch ist es Nordica nicht gelungen ausreichend Personal für die Bases Hamburg und München anzuheuern. Dies dürfte nicht nur an der vergleichsweise niedrigen Bezahlung liegen, sondern durchaus auch an einer nicht alltäglichen Konstruktion in Sachen Anstellung. Für die Nordic Aviation Group

weiterlesen »

Marabu-Chef Paul Schwaiger wirft das Handtuch

Die Condor-Konzernschwester Marabu Airlines steht seit der Aufnahme des Flugbetriebs im Kreuzfeuer der öffentlichen Medienkritik. Nun nimmt Firmenchef Paul Schwaiger den Hut und zwar „aus persönlichen Gründen“, wie in einer Medienmitteilung zu lesen ist.  Ad-interium hat mit sofortiger Wirkung der ebenfalls von Condor stammende Manager Axel Schefe den Marabu-Chefsessel übernommen. Seite Hauptaufgabe ist, dass er den Flugbetrieb stabiliseren und weiter vorantreiben soll. Allerdings kriselt es auch beim Hauptpartner Nordica, denn das staatliche Unternehmen scheint sich massiv verhoben zu haben und musste dieser Tage bekanntgeben, dass man im ersten Halbjahr des laufenden Jahres einen Verlust von über sieben Millionen Euro erwirtschaftet hat. Auch soll die Finanzlage mittlerweile angespannt sein.  Marabu Airlines wurde im Vorjahr durch den Condor-Mehrheitseigentümer Attestor gegründet und dürfte auch dazu dienen ein Flottenwachstumsverbot, das dem die deutsche Fluggesellschaft aufgrund von Staatshilfen unterliegt, umgehen zu können. Als Partner holte man Nordica ins Boot, die unter anderem einen Teil der Flotte betreiben soll und auch mit weiteren Dienstleistungen für Marabu aktiv ist. Ein weiterer Partner ist Heston Airlines. Für den Vertrieb ist Condor zuständig. Die Gesamtkombination funktioniert jedoch offensichtlich nur sehr kompliziert, denn Marabu Airlines ist seit der Betriebsaufnahme ein Stammgast in den Negativschlagzeilen. Schefe wird den Posten ab sofort übernehmen, während Schwaiger für eine Übergangszeit beratend für Marabu tätig bleiben wird, um den geordneten Übergang zu gewährleisten.  Paul Schwaiger, der zuvor Vertriebsleiter bei Condor war, fungierte von der Firmengründung an als Marabu-Geschäftsführer. In der offiziellen Medienmitteilung ist lediglich die Rede von „anfänglichen Schwierigkeiten, die unter anderem durch verspätet bereitgestellte

weiterlesen »

Kommentar: Warum das LBA bei Marabu „zahn- und machtlos“ ist

Kaum eine andere Fluggesellschaft schafft es in ähnlicher Häufigkeit in die Negativ-Schlagzeilen zu kommen wie die estnische Condor-Konzernschwester Marabu Airlines. Mittlerweile werden besonders in Luftfahrtforen Stimmen, dass das deutsche Luftfahrt-Bundesamt einschreiten müsse, immer lauter. Es steht ganz in der Tradition von Condor, dass man sich Tochter- bzw. Schwestergesellschaften bedient, um Kosten senken zu können. Beispielsweise gab es in der Vergangenheit mit Condor Berlin, Thomas Cook Aviation und Thomas Cook Balearics gleich mehrere konzerninterne ACMI-Provider, die billiger produzieren sollten als das nahe Frankfurt ansässige Unternehmen. Der Grund dafür ist relativ simpel: Man steht auf vielen Routen in scharfem Wettbewerb mit Billigfliegern, Feriencarriern, aber auch dem ehemaligen Mutterkonzern Lufthansa. Viele Airlines in Deutschland vom Markt verschwunden Der deutsche Ferienflieger-Markt ist mittlerweile auf nur noch wenige Anbieter mit deutschem AOC zusammengeschrumpft. Einst gab es eine Vielzahl kleinerer Airlines, die in diesem Segment tätig waren, jedoch gingen diese entweder pleite oder wurden von größeren Anbietern geschluckt (und gingen wie das Beispiel LTU/Air Berlin dann mit diesen in Konkurs). Condor ist nur noch deshalb auf dem Markt, weil die deutsche Bundesregierung gleich mehrfach finanzielle Feuerwehr spielte. Offenbar hatte der Carrier bessere Argumente als beispielsweise Air Berlin, denn diese wurde zerschlagen und dichtgemacht. Interessanterweise stellt sich Condor immer wieder als absoluter „Underdog“ dar. Zum Beispiel stellte man es bei der Thomas-Cook-Pleite so dar, dass man als „profitables Unternehmen unverschuldet mit den in Strudel“ gezogen wurde. Der Steuerzahler „durfte“ einspringen, dann kamen Corona und der geplatzte Verkauf an die Lot-Mutter PGL und wieder mal machte die Bundesregierung

weiterlesen »

Marabu-Subunternehmer lässt Fluggast per Durchsage die Flugstreichung mitteilen

Die Condor-Konzernschwester Marabu sorgt mit dem Umstand, dass die Crew des maltesischen Subunternehmers Air Horizont den Fluggästen die Hiobsbotschaft, dass man heute nicht mehr in Richtung Hamburg abheben wird, einfach eine Passagierin hat lassen, für Aufsehen. Ein Video, das von einem Passagier aufgenommen und von zunächst von der deutschen Bildzeitung veröffentlicht wurde, zeigt den Vorfall, der sich am 23. Juni 2023 an Bord der von Air Horizont betriebenen Boeing 737-400 mit der Registrierung 9H-AMW, die als Marabu-Flug MBU6641 hätte unterwegs sein sollen, ereignet hat. Die Condor-Schwester Marabu Airlines gerät seit der Betriebsaufnahme nicht aus den Negativschlagzeilen. Enorme Verspätungen, kurzfristige Streichungen und mangelnde Betreuung der betroffenen Reisenden scheinen zur Tagesordnung zu zählen. Das Unternehmen beteuerte zwar immer wieder, dass man durch das Entflechten des Flugplans sowie dem Einmieten zusätzlicher Wetlease-Maschinen bemüht wäre für Abhilfe zu sorgen. Einigen Reisenden stößt durchaus sauer auf, dass diese ursprünglich einen Condor-Flug gebucht hatten, jedoch dann auf die Konzernschwester Marabu umgebucht wurden, die unter anderem ab München und Hamburg zahlreiche Routen von der deutschen Airline übernommen hat. Da das estnische Luftfahrtunternehmen momentan nur die ES-MBU selbst betreibt, aber alle anderen Flugzeuge von Drittanbietern wie Nordica und Heston Airlines bereedert werden, zeigt sich abermals, dass der fast ausschließliche Rückgriff auf ACMI-Anbieter im Chaos enden kann. Mittlerweile hat Marabu auch von anderen Betreibern Flugzeuge eingemietet, da man die offensichtlichen Probleme mit den von Nordica, Heston und selbst betriebenen Jets nicht in den Griff bekommt. Zu diesen zählt auch die von Air Horizont betriebene Boeing 737-400, die am 23.

weiterlesen »

Marabu offiziell in Hamburg gestartet

Die Condor-Konzernschwester Marabu Airlines hat nun die Basis Hamburg offiziell eröffnet. Man baut sukzessive ein Streckennetz, das aus 14 Destinationen, die überwiegend touristisch orientiert sind, auf. Da man momentan nur ein Flugzeug im Eigenbetrieb hat, setzt man hauptsächlich von Nordica und Heston betriebene Wetlease-Maschinen ein. Mit wenigen Ausnahmen bedient man ab Hamburg Ziele, die Condor vormals im Angebot hat. Der Vertrieb von Flugscheinen ist über die deutsche Konzernschwester organisiert. Vorerst steuert man ab der Freien und Hansestadt 14 Destinationen an. Nebst Ferienzielen hat man auch Tallinn, die Homebase von Wetlease-Partner Nordica, im Programm. „Wir werten es als positiv, dass die neugegründete Fluggesellschaft Marabu ab Tag eins auf Hamburg als Partner setzt. Als Flughafen für den ganzen Norden verfügen wir über ein großes Einzugsgebiet von Niedersachsen bis nach Dänemark – das bedeutet: großes Potenzial gerade für neue Fluggesellschaften. Mit 14 Direktzielen ist Marabu gleich von Anfang an breit aufgestellt. Und wir freuen uns, dass unsere Passagiere dadurch von einem noch größeren Flug-Angebot profitieren“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. „Als CO2-neutraler Flughafen begrüßen wir es zudem, dass Marabu zwei Flugzeuge der neuen, geräuschärmeren NEO-Generation am Hamburg Airport stationiert. Dies treibt die Entwicklung hin zu modernsten Flugzeugen am Hamburger Standort weiter voran und passt zu unserer Strategie, Klimaschutz und Anwohnerschutz in Einklang zu bringen mit einem attraktiven Flugangebot.“ „Wir freuen uns sehr darauf, ab 7.7. unsere Heimatstadt Tallinn mit der Hansestadt Hamburg zu verbinden, wo unser erster A320neo am 1. Mai seine Basis am Hamburg Airport bezogen hat. Zusätzlich zu

weiterlesen »

Umbuchungen auf Partner-Airlines: Condor verärgert Reisebüros

Die Ferienfluggesellschaft Condor ist offenbar nicht in der Lage den Sommerflugplan 2023 ohne Wetlease-Partner und die Schwester Marabu Airlines durchzuführen. Die Umbuchungen auf Subunternehmer sowie die estnische Konzernschwester sorgt derzeit für so einiges an Mehrarbeit bei Reisebüros. Diese zeigen sich durchaus verärgert, denn man habe Passagiere Condor-Flüge vermittelt bzw. im Rahmen von Pauschalreisen gebucht. Gegenüber dem Fachportal FVW lässt ein Inhaber einer Agentur regelrecht Dampf ab, denn bei Änderungen auf Wetlease-Partner bzw. Marabu Airlines sind oftmals auch Sitzplatzreservierungen und optionale Extras betroffen. Die Reiseveranstalter wälzen, so der Reisebüroinhaber, die Überprüfung und Neubuchung auf die Reisebüros ab. Das Ausmaß wäre mittlerweile so, dass allein jene Agentur, die sich gegenüber der FVW zu Wort gemeldet hat, pro Woche eine „hohe zweistellige Anzahl“ von Fällen erhalten würde. Dies sorge für deutlich mehr Arbeit, die weder von Condor noch vom jeweiligen Tour Operator abgegolten wird. Dazu kommen Beschwerden von Passagieren, die es nicht gerade toll finden, dass man anstatt einem Flug mit Condor einen mit einem Subunternehmer erhält. Teilweise sind optionale Extras und Sitzplatzangebote auf Flügen, die von Wetlease-Partnern durchgeführt werden, nicht verfügbar. Seitens Condor heißt es dazu unter anderem, dass man aufgrund der „personellen Herausforderungen lieber auf Partner-Airlines zurückgreife als Flüge zu streichen“. Weiters sagt man, dass die Wetlease-Partner „sorgfältig und nach strengsten europäischen Richtlinien und Vorgaben ausgewählt“ werden. Im Sommerflugplan 2023 sind unter anderem Heston Airlines, FlyAir41, European Air Charter und Bulgaria Air für Condor im Einsatz. Einige Strecken werden ab 1. Mai 2023 sukzessive von der neuen Konzernschwester Marabu Airlines übernommen.

weiterlesen »

Deutschland: Die ersten Marabu-Strecken im Überblick

Die estnische Ferienfluggesellschaft Marabu Airlines wird im Mai 2023 das Streckennetz ab Deutschland hochfahren. Nebst einem Airbus A320neo hat man sechs weitere Flugzeuge, die von Nordica und Heston Airlines betrieben werden, im Einsatz. Punktuell fliegt man auch für Condor und umgekehrt. Den Schwerpunkt der Tätigkeit ab Deutschland bilden die Flughäfen Hamburg und München. Marabu übernimmt zahlreiche Routen, die vormals Condor im Portfolio hatte. Auf anderen Strecken, beispielsweise ab Heraklion, ergänzt man das Angebot der deutschen Konzernschwester. Nachstehend sind die geplanten Neuaufnahmen, über die zunächst Aeroroutes berichtete, dargestellt:

weiterlesen »