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Österreicher geben mehr für Urlaub aus und verreisen länger

Die Ausgaben für Urlaubsreisen sind in Österreich zu Jahresbeginn 2025 deutlich gestiegen. Laut einer aktuellen Analyse des Vergleichsportals Durchblicker investieren Reisende durchschnittlich 2.244 Euro pro Reise – ein Anstieg von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders Familien und Paare geben mehr aus: Familien zahlen im Schnitt 600 Euro mehr, Paare 500 Euro. Gleichzeitig verlängert sich die durchschnittliche Reisedauer von 18 auf 23 Tage. Zu den beliebtesten Reisezielen zählen Österreich, Thailand, Griechenland, die USA und Italien. Mit der steigenden Reiselust wächst auch die Nachfrage nach Reiseversicherungen. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2025 nahm die Zahl der Versicherungsvergleiche bei durchblicker im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26 Prozent zu. Laut dem Vergleichsportal liegt der Anstieg unter anderem an kurzfristig abgeschlossenen Versicherungen für Winterurlaube und Semesterferien. Zugleich zeigt sich ein starker Frühbuchertrend für Sommerreisen, der mit Rabatten und größerer Planungssicherheit begründet wird. Experten warnen jedoch vor den Risiken einer verspäteten Versicherungsbuchung. Viele Anbieter setzen eine Wartefrist von etwa zehn Tagen voraus, bevor der Versicherungsschutz bei Stornierungen greift. Zudem verlangen manche Versicherungen, dass die Police mindestens 28 oder 30 Tage vor Reiseantritt abgeschlossen wird. Ereignisse, die zwischen Buchung und Versicherungsabschluss eintreten, sind häufig nicht abgedeckt. Für Personen, die mehrmals im Jahr verreisen, kann ein Jahresvertrag finanziell vorteilhafter sein. Diese Versicherungen decken alle Reisen innerhalb eines Jahres ab und beginnen je nach Umfang und Selbstbehalt bei rund 50 Euro. Insbesondere bei mehreren Reisen lassen sich durch einen Preisvergleich erhebliche Einsparungen erzielen.

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Zusammenarbeit von Emirates und Seychelles Tourism fördert Handel und Tourismus

Die Seychellen, ein tropisches Paradies im Indischen Ozean, setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Fluggesellschaft Emirates fort, um den Tourismus und den Handel auf dem Archipel weiter zu stärken. Insbesondere für österreichische Reisende eröffnen sich immer mehr Möglichkeiten, die Schönheit und Vielfalt dieses faszinierenden Inselstaates zu erleben. Mit einer Vielzahl von Flügen und einer breiten Palette an Aktivitäten vor Ort bleiben die Seychellen ein attraktives Ziel für Urlauber aus aller Welt. Die Partnerschaft zwischen Emirates und den Seychellen feiert 2025 ihr 20-jähriges Bestehen. Seit 2005 fliegt die renommierte Airline die Inselgruppe im Indischen Ozean an, was den Archipel zu einem immer wichtiger werdenden Ziel im internationalen Reiseverkehr macht. Jährlich reisen rund 8.000 Österreicher:innen auf die Seychellen, was den Erfolg dieser Destination unter Reisenden aus dem deutschsprachigen Raum unterstreicht. Die Verbindung zu den Seychellen, vor allem über das internationale Drehkreuz von Emirates in Dubai, bietet Urlaubern nicht nur komfortable Flugverbindungen, sondern auch Zugang zu über 140 weltweiten Destinationen. Die Möglichkeiten, die Seychellen zu bereisen, wurden jüngst erweitert: Seit Anfang des Jahres 2025 bietet Emirates eine tägliche Verbindung von Wien nach Dubai mit einer umgerüsteten Boeing 777 an. Diese Maschine ist mit der beliebten Premium Economy ausgestattet, die den Passagieren ein zusätzliches Maß an Komfort auf ihren Reisen bietet. Direkt im Anschluss geht es von Dubai aus weiter auf die Hauptinsel Mahé, was die Reise zu einem angenehmen Erlebnis macht. Die Vielfalt der Seychellen entdecken Die Hauptinseln Mahé, Praslin und La Digue bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Entspannung und für Abenteuer. Die unberührte

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China Airlines ernennt Robert Rieb zum neuen Sales & Marketing Manager für Zentral- und Osteuropa

China Airlines hat bekannt gegeben, dass Robert Rieb die Position des Sales & Marketing Managers für die Wiener Niederlassung übernommen hat. In dieser Rolle wird er fortan die Vertriebs- und Marketingaktivitäten des Unternehmens in Österreich sowie in der gesamten CEE-Region (Zentral- und Osteuropa) verantworten. Rieb bringt umfangreiche Erfahrung in der Luftfahrt- und Reisebranche mit. Zuvor war er in führenden Positionen bei renommierten Unternehmen tätig, darunter die Leitung der Büros von Austrian Airlines in Tirana und Budapest sowie Managementpositionen bei HRG, dem Österreichischen Verkehrsbüro und Columbus FCM. Dort zeichnete er insbesondere für den Bereich Geschäftsreisen verantwortlich. Mit seiner Expertise wird Rieb eine zentrale Rolle dabei spielen, die Marktstellung von China Airlines in der CEE-Region zu stärken und langfristige Partnerschaften aufzubauen. Die Fluggesellschaft setzt auf seine Erfahrung, um die strategischen Ziele in dieser wichtigen Region zu realisieren. China Airlines heißt Rieb herzlich willkommen und blickt einer erfolgreichen Zusammenarbeit entgegen.

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Pollenflug in Österreich: Mildere Birkenpollensaison erwartet

Die Pollensaison in Österreich ist in vollem Gange und setzt Allergiker bereits seit Januar unter Belastung. Nach Erle und Hasel wird in der zweiten Märzhälfte mit dem Beginn der Birkenblüte gerechnet. Experten erwarten in diesem Jahr jedoch eine mildere Birkenpollensaison. Verantwortlich dafür ist der natürliche Zwei-Jahres-Rhythmus der Birke, bei dem auf ein Jahr mit starker Belastung eine schwächere Saison folgt. Während 2024 als überdurchschnittlich eingestuft wurde, dürfte 2025 für Betroffene etwas weniger belastend ausfallen. Laut dem Österreichischen Polleninformationsdienst (ÖPID) hängt die Intensität der Beschwerden nicht nur von der Pollenkonzentration ab, sondern auch von der Geschwindigkeit, mit der der Pollenflug einsetzt. Der aerobiologische Leiter des ÖPID, Lukas Dirr, betont, daß der abrupte Anstieg der Pollenmenge zu Beginn des März von vielen Allergikern als besonders belastend wahrgenommen wurde. Auch die Luftqualität spiele eine wesentliche Rolle, da bestimmte Schadstoffe wie Ozon die allergenen Eigenschaften der Pollen verstärken können. Die Hauptblüte der Birke wird in Ostösterreich zwischen Mitte März und Ende April erwartet, wobei der Höhepunkt Anfang April liegen dürfte. In Westösterreich zieht sich die Birkensaison voraussichtlich bis Mitte Mai hin und erreicht ihren Höhepunkt etwas später. Neben der Birke sorgt in den kommenden Wochen auch die Esche für allergische Beschwerden, bevor Anfang April die Gräserblüte einsetzt. Eine neue Herausforderung stellt zudem die Schilfblüte am Neusiedler See im September dar, die insbesondere für Gräserpollenallergiker problematisch ist. Der Österreichische Polleninformationsdienst erweitert sein Angebot kontinuierlich. Seit kurzem bietet er einen KI-generierten Podcast an, der fundierte Informationen zu Pollenflug, Allergien und den Einfluß von Luftschadstoffen liefert. Das

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Österreich präsentiert Innovationskraft auf der EXPO 2025 in Osaka

Österreich wird sich auf der Weltausstellung EXPO 2025 in Osaka, Japan, unter dem Motto „Composing the Future“ mit einem eigenen Pavillon präsentieren. Ziel des österreichischen Beitrags ist es, die Innovationskraft und kreative Vielfalt des Landes einem internationalen Publikum vorzustellen. An der Gestaltung des Pavillons und der Ausstellung beteiligen sich über 120 österreichische Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Die EXPO 2025 findet vom 13. April bis 13. Oktober 2025 statt und steht unter dem Leitthema „Designing Future Society for Our Lives“. Zu den zentralen Partnern des Österreich-Pavillons gehören namhafte Unternehmen wie AT&S, Austrian Airlines, der Flughafen Wien und die Wiener Staatsoper. Der steirische Leiterplattenhersteller AT&S zeigt unter anderem die digitale Darstellung des Osaka-Paravents von Schloss Eggenberg, ein Beispiel für die Verbindung von Mikroelektronik und Kulturerbe. Der Flughafen Wien nutzt die EXPO als Plattform zur Vertiefung wirtschaftlicher Beziehungen mit Japan und Asien. Bereits am Flughafen Wien wird der österreichische Beitrag an prominenten Stellen, wie bei den Gepäckausgaben und im Ankunftsbereich, beworben. Auch traditionsreiche Unternehmen beteiligen sich an der Weltausstellung. Die Wiener Manufaktur Bakalowits Lichtdesign, die bereits 1873 auf der Wiener Weltausstellung vertreten war, stellt eine Bodenlampe für den VIP-Bereich des Österreich-Pavillons bereit. Weitere bekannte Marken wie Bösendorfer, Riedel, Julius Meinl und die Wiener Porzellanmanufaktur Augarten tragen zur Gestaltung bei. Der Pavillon, entworfen von BWM Designers & Architects, verbindet moderne Architektur mit innovativer Präsentationstechnik und interaktiven Elementen. Die Finanzierung des österreichischen Auftritts erfolgt zu 75 Prozent durch das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft, während die Wirtschaftskammer Österreich die restlichen 25 Prozent trägt. Insgesamt werden

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Bargeld bleibt in Österreich bevorzugtes Zahlungsmittel

Eine aktuelle Umfrage der Bank 99 zeigt, daß Bargeld in Österreich weiterhin die bevorzugte Zahlungsmethode ist. Besonders bei kleineren Beträgen, Handwerksleistungen und Restaurantbesuchen greifen drei Viertel der Befragten zu Bargeld. Gleichzeitig gewinnt die Debitkarte an Bedeutung, vor allem bei Einkäufen im Supermarkt, an Tankstellen und in Bekleidungsgeschäften. Während ältere Menschen häufiger auf Kreditkarten setzen, bevorzugen jüngere Befragte digitale Zahlungsmethoden wie Smartphone- oder Online-Zahlungen. Die Umfrage, die unter 400 Personen durchgeführt wurde, verdeutlicht geschlechtsspezifische Unterschiede: Frauen zahlen öfter bar, während Männer verstärkt digitale Zahlungsmethoden oder Kreditkarten nutzen. Debitkarten sind hingegen bei beiden Geschlechtern gleichermaßen beliebt. Ein Viertel der unter 30-Jährigen bezahlt bereits mobil beim Einkauf von Kleidung, während bei den über 30-Jährigen weniger als zehn Prozent diese Option wählen. Auch beim Online-Banking zeigt sich ein Wandel: 55 Prozent der Befragten erledigen ihre Bankgeschäfte bevorzugt über eine Banking-App, während klassische Online-Dienste am Computer mit 29 Prozent rückläufig sind. Jüngere tendieren stärker zu mobilen Lösungen, während ältere Personen weiterhin den Computer oder den Bankschalter bevorzugen. Trotz der Digitalisierung bleibt die persönliche Beratung für viele Kunden weiterhin wichtig. Die Bank 99 AG, eine Tochtergesellschaft der Österreichischen Post AG und der Schelhammer Capital Bank AG, betreut mit rund 350 Mitarbeitern etwa 300.000 Kunden in Österreich. Neben digitalen Angeboten bietet die Bank weiterhin Service in Filialen und bei rund 1.700 Post-Partnern.

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Österreich bleibt bei deutschen Urlaubern gefragt

Die aktuelle Deutsche Reiseanalyse 2024 zeigt eine steigende Nachfrage deutscher Urlauber nach Reisen nach Österreich. Insbesondere die Zahl der Haupturlaubsreisen mit einer Dauer von mindestens fünf Tagen stieg um 16 Prozent auf 2,93 Millionen. Auch die Ausgaben für Reisen nach Österreich nahmen deutlich zu und erreichten 3,76 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 25 Prozent entspricht. Neben längeren Aufenthalten bleibt Österreich auch das beliebteste Kurzreiseziel im Ausland. Die Zahl der Kurzreisen mit einer Dauer von zwei bis vier Tagen erhöhte sich um drei Prozent auf 3,5 Millionen. Dennoch sank der Marktanteil im Vergleich zum Vorjahr leicht. Die durchschnittlichen Kosten für eine Kurzreise nach Österreich beliefen sich auf 422 Euro pro Person. Besonders gefragt sind Urlaubsregionen in den Alpen sowie Aktivitäten wie Wandern, Skifahren und Radfahren. Die Beliebtheit Österreichs zeigt sich auch in den Übernachtungszahlen, die insbesondere in den Sommer- und Wintermonaten hoch ausfallen. Besonders viele deutsche Gäste kommen aus Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Mit gezielten Marketingstrategien soll das Interesse an Reisen nach Österreich weiter ausgebaut werden. Laut der Studie haben in den letzten drei Jahren rund acht Millionen Deutsche mindestens einmal Urlaub in Österreich gemacht, und 5,4 Millionen planen bereits eine weitere Reise in den kommenden drei Jahren.

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Flughäfen in Österreich verzeichnen starke Passagierzuwächse – Klagenfurt jedoch mit Rückgang

Die österreichische Luftfahrtbranche hat sich im Jahr 2024 weiterhin auf Wachstumskurs befunden. Auf den sechs großen Flughäfen des Landes wurden insgesamt 35,5 Millionen Fluggäste abgefertigt, was einen Anstieg von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Laut den neuesten Zahlen von Statistik Austria entspricht dies dem zweithöchsten Passagieraufkommen in der Geschichte der österreichischen Flughäfen. Der Anstieg ist jedoch nicht gleichmäßig auf alle Flughäfen verteilt: Während insbesondere die Flughäfen Wien, Salzburg und Graz deutliche Zuwächse verzeichnen konnten, musste der Flughafen Klagenfurt einen Rückgang in der Zahl der Fluggäste hinnehmen. Die österreichische Luftfahrtbranche zeigt sich auch 2024 weiterhin robust. Die 35,5 Millionen Fluggäste, die im vergangenen Jahr auf den Flughäfen des Landes abgefertigt wurden, stellen einen neuen Meilenstein dar. Der Anstieg von 7 Prozent bedeutet eine deutliche Erhöhung gegenüber 2023 und befindet sich nur knapp unter dem Allzeithoch von 2019, als 36,5 Millionen Passagiere abgefertigt wurden. Tobias Thomas, Generaldirektor von Statistik Austria, spricht von einem „Höhenflug“ der Branche, der sich auch in den Zahlen zur Luftfracht widerspiegelt. Diese verzeichnete mit einem Plus von 18 Prozent einen neuen Rekordwert von 257.850 Tonnen, was die hohe Nachfrage und das wirtschaftliche Wachstum im internationalen Luftverkehr unterstreicht. Besonders der Flughafen Wien profitiert von diesem Anstieg. Mit 31,7 Millionen Fluggästen im Jahr 2024 erzielte der Flughafen die höchste Zahl an Passagieren seit Beginn der Aufzeichnungen. Das entspricht einem Zuwachs von 7,4 Prozent im Vergleich zu 2023. Auch der Flughafen Salzburg konnte einen Anstieg von 10,7 Prozent verzeichnen und erreichte 1,8 Millionen beförderte Passagiere. Der Flughafen Graz erlebte

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Österreich präsentiert sich innovativ und kulinarisch auf der ITB 2025

Auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) 2025 in Berlin erweitert Österreich seine Präsenz deutlich und setzt dabei auf Innovation und Kulinarik. Mit einer um 20 Prozent vergrößerten Standfläche von 900 Quadratmetern und der Teilnahme von 71 Tourismuspartnern unterstreicht Österreich seine Position als attraktive Ganzjahresdestination. Der Österreich-Stand bietet den Besuchern ein vielfältiges Programm: Unter dem Motto der neuen Kulinarikkampagne „eatAUT“ können Gäste Augmented-Reality-Erlebnisse genießen, bei denen Kunstwerke digital zum Leben erweckt werden. Zudem präsentieren Start-ups ihre Projekte im „Silent-Disco“-Format, bei dem die Zuhörer per Kopfhörer den Vorträgen folgen können. Kulinarische Highlights, wie die Aktion „Ring for Krapfen“, vermitteln den Besuchern ein authentisches österreichisches Lebensgefühl. Elisabeth Zehetner, die neue Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus, betonte bei ihrer ersten Pressekonferenz die Bedeutung des Tourismus für die österreichische Wirtschaft. Sie kündigte an, den „Plan T – Masterplan für Tourismus“ aus dem Jahr 2019 weiterzuentwickeln, um aktuellen Herausforderungen wie Digitalisierung, Fachkräftemangel und Bürokratieabbau zu begegnen. Dabei soll die einheimische Bevölkerung stärker eingebunden werden, um die Akzeptanz des Tourismus zu erhöhen. Astrid Steharnig-Staudinger, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, hob die Bedeutung des Ganzjahrestourismus hervor. Durch die gezielte Förderung von Frühling und Herbst mit Angeboten in den Bereichen Kulinarik, Wellness und Kultur soll eine ausgewogene Besucherlenkung erreicht werden. Dies trage nicht nur zur wirtschaftlichen, sondern auch zur sozialen Wertschöpfung in den Regionen bei. Mit diesem vielfältigen und innovativen Auftritt auf der ITB 2025 demonstriert Österreich seine Fähigkeit, Tradition mit Moderne zu verbinden und sich als attraktive Destination für Gäste aus aller Welt zu positionieren.

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Österreichischer Städtetourismus: Ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor in schwierigen Zeiten

Österreichs Tourismusbranche erlebt einen bemerkenswerten Aufschwung, während viele andere Wirtschaftssektoren mit den Herausforderungen einer schwächelnden Wirtschaft kämpfen. Besonders hervorzuheben ist der wachsende Beitrag der österreichischen Städte zum gesamten Tourismusvolumen des Landes. Mit einem bemerkenswerten Nächtigungsplus von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen die acht Landeshauptstädte und die Bundeshauptstadt Wien einen immer größeren Anteil an den Gesamtnächtigungen. Für das Jahr 2024 verzeichneten diese neun Städte insgesamt 27,5 Millionen Nächtigungen, was rund 18 Prozent des gesamten österreichischen Tourismusvolumens ausmacht. Dieser Anteil ist höher als vor der Pandemie, was die wachsende Bedeutung des Städtetourismus unterstreicht. Ein stabiler Faktor in wirtschaftlich turbulenten Zeiten Die österreichischen Städte sind im Jahr 2024 zu einem stabilen Eckpfeiler der Gesamtwirtschaft des Landes geworden. Während andere Wirtschaftsbereiche inmitten der globalen Unsicherheiten und konjunkturellen Schwächen zu kämpfen haben, fungiert der Tourismus als eine wichtige Stütze für die wirtschaftliche Stabilität. Laut der aktuellen Analyse von Norbert Kettner, Wiens Tourismusdirektor und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Städtetourismus (ARGE Städte), zeigt sich deutlich, wie wertvoll der Städtetourismus für das Land geworden ist. Im Jahr 2024 verzeichneten die neun österreichischen Städte insgesamt 12,93 Millionen Ankünfte und 27,49 Millionen Nächtigungen, was einem Anstieg von 8 Prozent bei den Ankünften und 7 Prozent bei den Nächtigungen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Städtetourismus gehen weit über den Tourismussektor hinaus. Durch sogenannte Spillover-Effekte profitiert auch der Handel und die lokale Gastronomie von den Besucherströmen. Die vielfältigen kulturellen Angebote und die hohe Attraktivität der Städte bringen nicht nur direkte Einnahmen für Hotels und Gaststätten, sondern auch

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