Österreich

Weitere Artikel aus der Rubrik

Österreich

Österreich hat wieder mehr Camping-Urlauber

Im Vorjahr erlebte der Camping-Urlaub eine regelrechte Renaissance. Der Aufwärtstrend setzte sich auch heuer fort. Davon profitiert auch die österreichische Touristik. So wurden im heurigen Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat mit rund 216.000 knapp 20 Prozent mehr Ankünfte auf österreichischen Campingplätzen verzeichnet. Bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von vier Tagen resultieren daraus etwa 857.000 Übernachtungen – was einem Plus von rund 27 Prozent entspricht. Gäste aus dem Ausland kamen heuer, im Vergleich zum noch stärker reisebeschränkten Juni 2020, deutlich häufiger – hier gab es etwa 48 Prozent mehr Ankünfte. Als beliebteste Bundesländer für Camper erwiesen sich Kärnten und Tirol (Quelle: Statistik Austria). „Die aktuelle Statistik zeigt, dass naturnaher Urlaub mit viel Aufenthalt im Freien heuer beliebt ist und immer mehr Reisende die Vorteile der Urlaubsform erkennen“, sagt Tomas Mehlmauer, Präsident des Österreichischen Camping Clubs (ÖCC).

weiterlesen »

Israir legt kurzfristig Tel Aviv-Salzburg auf

Derzeit bieten so viele Fluggesellschaften wie noch nie ihre Dienstleistungen zwischen Tel Aviv und Wien an. Nun legt Israir kurzfristig auch Flüge nach Salzburg auf. Diese sollen bereits am 24. August 2021 aufgenommen werden. Vorerst ist die Operation bis zum 27. August 2021 befristet, könnte jedoch – je nachdem wie sich die Nachfrage entwickelt – verlängert werden. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Airbus A320 vorgesehen. In Wien matchen sich momentan so viele Airlines wie noch nie auf der Tel-Aviv-Strecke. Mit Arkia, Blue Bird und Israir sind gleich drei weitere Anbieter eingestiegen. Wizz Air, El Al, Austrian Airlines und Ryanair fliegen diese Route ebenfalls. Blue Bird kündigte kürzlich eine Aufstockung an, wobei einige Frequenzen bereits ausgebucht sind.

weiterlesen »

Langenlebarn bekommt neue Flugplatz-Radaranlage

Das österreichische Verteidigungsministerium erneuert die Radaranlage am Fliegerhorst Brumowski in Langenlebarn. Die bestehende ist über 30 Jahre alt und damit nicht mehr zeitgemäß. Der Spatenstich für den Neubau wurde am Mittwoch von Ministerin Klaudia Tanner (ÖVP) vorgenommen. „Moderne Technologien erleichtern nicht nur unser alltägliches Leben, sondern verbessern auch die Arbeitsweise unserer Soldatinnen und Soldaten. Mit dieser Modernisierung wird somit in die Truppe und auch in die Sicherheit der österreichischen Bevölkerung investiert“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Die neue Radaranlage besteht aus einem Primärradar und einem Sekundärradar. Das Primärradar liefert Informationen über Richtung und Entfernung der Ziele. Mit dem Sekundärradar können zusätzliche Informationen erlangt werden – darunter unter anderem die barometrische Höhe oder die Möglichkeit zur eindeutigen Identifizierung von Flugobjekten wie Hubschraubern, Flugzeugen oder auch Drohnen. Die Anlage ist für die Beobachtung bis zu einer Reichweite von etwa 110 Kilometern und für einen 24-Stunden-Betrieb ausgelegt. Die Energieversorgung der neuen Anlage kann bei Stromausfall durch eine „Unterbrechungsfreie Stromversorgungsanlage“ sowie durch ein Notstromaggregat sichergestellt werden. Die Errichtung des Anlagengebäudes und des Turmfundamentes erfolgt bis Anfang November. Das eingeschossige Anlagengebäude, mit einer Gesamtnutzfläche von 92 Quadratmetern, wird in Massivbauweise errichtet und mit begrüntem Flachdach gestaltet. Die Errichtung des Antennenturms ist bis Ende Dezember 2021 geplant. Der Turm ist in etwa 20 Meter hoch und befindet sich direkt neben dem Anlagegebäude. Anfang August bis Mitte September 2022 erfolgt der Abriss der alten Radaranlage.

weiterlesen »

Juli 2021: Wien hatte 1,5 Millionen Passagiere

Die Flughafen Wien AG verzeichnete im Juli 2021 das stärkste Passagieraufkommen seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Der größte Airport Österreichs hatte 1,5 Millionen Fluggäste. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat eine Verdreifachung, jedoch 53,4 Prozent weniger als im Rekordjahr 2019. „Der Juli war der passagierstärkste Monat seit Beginn der Pandemie: Mit 1,5 Millionen Reisenden verzeichneten wir fast drei Mal so viele Fluggäste wie im Juli des Vorjahres und dieser positive Trend setzt sich auch in der ersten Augusthälfte verstärkt fort. Das gibt uns Hoffnung für den Sommer und die nächsten Monate. Die Menschen reisen wieder mehr und die neuen Flugverbindungen von Air Canada, Eva Air, Etihad Airways und vielen anderen Carriern belegen das. Trotzdem sind wir noch weit von den Zahlen von vor der Pandemie entfernt und die nächsten Monate bleiben weiter herausfordernd. Aus heutiger Sicht erwarten wir im Gesamtjahr 2021 etwa 12-13 Mio. Passagiere in der Flughafen-Wien-Gruppe“, hält Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, fest. Im Ferienmonat Juli 2021 verzeichnete die Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) mit 1.817.202 Reisenden das stärkste Passagieraufkommen seit Beginn der Pandemie. Gegenüber dem Vorkrisenniveau (Juli 2019) beträgt der Rückgang aber immer noch 55,2 Prozent. Am Standort Flughafen Wien hat sich das Passagieraufkommen im Juli 2021 gegenüber dem Krisenmonat Juli 2020 nahezu verdreifacht – von 567.370 auf 1.474.634 Reisende. Dennoch liegt das Passagieraufkommen damit immer noch 53,4 Prozent unter dem Vorkrisenniveau (Juli 2019). Die Zahl der Lokalpassagiere nahm in Wien um 53,2 Prozent gegenüber dem Vorkrisenniveau (Juli 2019) ab, die Zahl

weiterlesen »

Wien-Tel Aviv: Blue Bird Airways stockt auf

Die Fluggesellschaft Blue Bird Airways stockt das Angebot zwischen Wien und Tel Aviv kurzfristig auf bis zu fünf Umläufe pro Woche auf. Der Carrier ist einer von drei neuen Anbietern im Verkehr zwischen der österreichischen Hauptstadt und der israelischen Metropole am Mittelmeer. Blue Bird Airways sitzt im griechischen Heraklion, hat jedoch die komplette Flotte im maltesischen Luftfahrtregister eingetragen. Derzeit betreibt man drei Boeing 737-300 und zwei Boeing 737-800. Das durchschnittliche Alter der Flotte beträgt 24,6 Jahre. Der Carrier ist kein Neuling, sondern wurde bereits im Jahr 2008 gegründet. Das auf eigene Rechnung betriebene Streckennetz ist momentan stark auf den Verkehr zwischen Griechenland und Tel Aviv ausgerichtet. Weiters bietet man ab der israelischen Metropole auch die Ziele Wien, Prag und Budapest an. Vorerst soll die Österreich-Strecke bis zum 18. September 2021 betrieben werden. Je nach Nachfrage ist eine Verlängerung möglich. Derzeit bieten so viele Fluggesellschaften wie noch nie ihre Dienstleistungen zwischen Wien und Tel Aviv an. Neben den „alten Bekannten“ El Al, Austrian Airlines, Wizz Air und Ryanair sind nun auch Arkia, Israir und Blue Bird Airways aktiv. Näheres dazu in diesem Artikel.

weiterlesen »

Austrian Airlines schafft das „Fräulein“ wieder ab

Das „Fräulein“ soll bei Austrian Airlines rasch wieder aus den Buchungsbestätigungen verschwinden, versichert eine Sprecherin gegenüber Aviation Direct. Zuvor hatte sich eine Pensionistin beschwert, dass man sie wie früher als „Kellnerin oder Hausmädchen“ tituliert habe. Doch wie konnte es eigentlich dazu kommen, dass Austrian Airlines diese veraltete Anrede überhaupt verwendet hatte. Dazu eine Medienreferentin: „Unser Provider für Online-Buchungen übersetzt die Bezeichnung „MS“ derzeit noch mit Fräulein. Fräulein wird also dann angezeigt, wenn in einer Buchung die Anrede „MS“ enthalten ist und diese Buchung über die Desktopversion von austrian.com aufgerufen wird. Es wurde jedoch bereits in die Wege geleitet, dass hier die Bezeichnung „Frau“ verwendet wird. Mit dem nächsten System-Update sollte die neue Übersetzung aktiv sein“. Seit einigen Wochen verwendet Austrian Airlines in der offiziellen Kommunikation – intern und extern – die so genannte Gendersprache. An Bord werden die Passagiere nicht mehr „Damen und Herren“, sondern geschlechtsneutral „Fluggäste“ genannt. Zu diesen Bestreibungen passte das „Fräulein“ so ganz und gar nicht, was Austrian Airlines auch gar nicht bestreitet.

weiterlesen »

Zulieferer FACC schreibt wieder schwarze Zahlen

Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG konnte im ersten Halbjahr 2021 das EBIT um 37,3 Millionen Euro auf 2,9 Millionen Euro steigern. Damit erreichte der Konzern wieder die Gewinnzone. Im Vorjahr steckte man tief in den roten Zahlen. Der Halbjahresumsatz 2021 in Höhe von 240,2 Millionen Euro soll laut FACC AG die Markterholung zeigen. „Unser Ziel war der Turnaround und den haben wir geschafft. Mit einem stringenten Effizienzsteigerungsprogramm hat FACC rasch auf die plötzlichen Herausforderungen reagiert. Wir haben neben den notwendigen Anpassungen im Kerngeschäft Luftfahrt unsere Strategie um die Bereiche Drohnen und Raumfahrtanwendungen erweitert“, berichtet Robert Machtlinger, CEO der FACC AG. „Wir merken nach den ersten sechs Monaten eine stetige Erholung des Luftfahrtmarktes, auch die Prognosen für das Jahr 2022 versprechen ein weiteres Ansteigen des Bedarfs.“ Starkes Wachstum prognostiziert Der Konzernumsatz im zweiten Quartal 2021 lag um 20,8 Prozent über dem Quartalsumsatz des Vorjahres. Für das zweite Halbjahr rechnet man mit einer weiteren positiven Weiterentwicklung der Marktlage. Das Management geht von einem Umsatz von etwa 500 Millionen Euro aus. Das EBIT soll leicht positiv ausfallen. Für das Jahr 2022 erwartet das Unternehmen ein erneutes Wachstum: Für FACC wesentliche Programme werden von der Marktentwicklung profitieren. Besonders positiv zeigt sich die Airbus A320-Familie, die mit einem Konzernumsatzanteil von über 30 Prozent für FACC wichtigste Flugzeugplattform. Geplante Neuprojekte werden für einen zusätzlichen Aufschwung sorgen. „Wir gehen aufgrund der derzeitigen Entwicklungen von einer Rückkehr auf den Wachstumspfad ab dem Jahr 2022 aus“, so Machtlinger abschließend.

weiterlesen »

Catering: Do&Co meldet positives EBIT

Der österreichische Airline-Caterer Do&Co konnte sich auf den ersten Blick deutlich steigern, doch die Geschäftsleitung weist darauf hin, dass die Umsatzsteigerung im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres nur auf dem Umstand beruht, dass im Vorjahreszeitraum der Flugverkehr fast vollständig zum Erliegen gekommen ist. Laut Do&Co ist die Vergleichbarkeit der Finanzzahlen daher nicht wirklich gegeben. Heuer ist das Geschäft wieder angelaufen, denn nach und nach haben die Airlines, also Kunden des Caterers, ihre Streckennetze wieder hochgefahren. In den USA hat Do&Co im März 2021 am Standort Detroit, der neu gegründet wurde, das Bordservice von Delta Air Lines übernommen. Mit mehr als 400 täglichen Abflügen im Jahr 2019 ist Detroit einer der größten und wichtigsten Hubs der Fluglinie in den USA. Mit American und Spirit Airlines hat Do&Co schon drei Kunden am erst kürzlich eröffneten neuen Standort. Generell konnte das Catering-Unternehmen davon profitieren, dass in den Vereinigten Staaten von Amerika die Nachfrage in der Luftfahrt deutlich früher als in Europa angezogen ist. Do&Co konnte dadurch auch Neukunden gewinnen: Seit Mitte April 2021 bereitet man, nach New York, auch in Los Angeles, San Diego und Palm Springs das Essen für die Business Class (Mint Class) von JetBlue zu. Auch auf den Jetblue-Langstreckenflügen ab Europa stammt das Catering aus dem Hause Do&Co. EBIT ist wieder positiv Seit Anfang Juni 2021 sorgt das Unternehmen für das leibliche Wohl an Bord von All Nippon Airways an den Standorten Frankfurt und München. Nach der Übernahme aller Cateringleistungen für sämtliche Iberia und Iberia Express Abflüge aus Madrid-Barajas im

weiterlesen »

Vida: Lauda-Europe-Piloten soll das Grundgehalt gestrichen werden

Die am Flughafen Wien tätige Lauda Europe soll laut Gewerkschaft Vida an der Lohnschraube der Piloten drehen. Künftig sollen diese einen Stundenlohn in der Höhe von 40 Euro (brutto) pro tatsächlich absolvierter Flugstunde bekommen. Das Grundgehalt soll demnach gestrichen werden. Die Arbeitnehmervertreter berufen sich auf Unterlagen, die ihnen von betroffenen Flugzeugführern vorgelegt wurden. Das so genannte Basiseinkommen errechnete sich aus zumindest 40 Flugstunden zu diesem Stundensatz. Dieses war vertraglich garantiert. Laut Vida sollen so mindestens 1.600 Euro brutto pro Monat fix gewesen sein. Das soll sich nun ändern, denn künftig will man nur noch die tatsächlich geleistete Flugzeit mit 40 Euro brutto pro Flugstunde entlohnen. Die Gewerkschaft Vida rechnet damit, dass so die Einkommen sinken werden und es angesichts der Corona-Situation auch dazu kommen könnte, dass überhaupt ein Gehalt verdient wird. Hierzu gilt es unter anderem den Winter 2020/21 sowie die temporäre Einstellung des Flugbetriebs von März bis Ende Juni 2021, damals noch als Laudamotion, in Erinnerung zu rufen. Viele wollen laut Vida „einfach nur weg“ Betroffenen berichten zudem von weiteren Schikanen seitens des Unternehmens: So soll auch während des Lockdowns in den Dienstplänen „Standby“ eingetragen worden sein, obwohl es an vielen Tagen ohnehin keine Flüge gegeben habe, berichten Piloten. Das habe nichts anderes bedeutet, als den ganzen Tag fern von den Familien in der Nähe des Flughafens absitzen zu müssen. Mit den neuen Verträgen verschärfe sich diese Situation abermals, da diese Dienste nun ohne jegliche Grundvergütung erfolgen würden. „Aufgrund dieser Schikanen sind zu Lockdown-Zeiten teilweise um die 80 Pilotinnen

weiterlesen »

Genderwahnsinn: Wenn die AUA aus „Frau“ das „Fräulein“ macht…

Seit einigen Wochen ist der „Genderwahnsinn“ bei Austrian Airlines in vollem Gange. Medienmitteilungen werden durch die Verwendung von Doppelpunkten schwerer lesbar und Passagiere sind nun keine Damen und Herren mehr, sondern Fluggäste. Die Gender-Bemühungen gehen auch in die ganz andere Richtung los, denn auf Tickets machte man aus „Frau“ schlicht das „Fräulein“ und Sicherheitskarten im Embraer 195 zeigen ein völlig klischeehaftes Bild von Mann und Frau. Weibliche Personen, die in den letzten Wochen ein AUA-Flugticket über die Homepage des Carriers gekauft haben, trauten wohl ihren Augen nicht. Statt mit „Frau XYZ“ wurden diese mit „Fräulein XYZ“ angesprochen. Genauso führte man dies auch in den Reiseunterlagen. Einer 67-jährigen Dame ist dies sauer aufgestoßen und sie verfasste einen gepfefferten Beschwerdebrief an Austrian Airlines und bat darin, freundlich aber bestimmt, dass man dies auf Frau abändern soll, denn sie wolle nicht „wie früher eine Kellnerin oder ein Hausmädchen“ tituliert werden. Priorität räumte die nach außen hin dem Genderwahnsinn verfallene Austrian Airlines der Business-Class-Passagierin aber nicht ein. Nach mehr als sechs Wochen hatte sie – trotz Urgenzen – noch immer keine Reaktion erhalten. Erst nachdem Aviation Direct eine Anfrage an die Medienstelle gerichtet hatte, bemühte sich die AUA die Beschwerde zu beantworten. Man entschuldigte sich. Die Pressestelle lieferte aber trotz mehrfacher Nachfragen keine Erklärung warum man statt „Frau“ nun „Fräulein“ verwendet hatte. Safety-Cards zeigen klischeehaftes Bild von Mann und Frau Ein sprichwörtlicher „Griff ins Klo“ dürften auch die Darstellungen auf den jüngsten Sicherheitskarten auf der Embraer-195-Flotte sein. Die Darstellungen auf der Vorderseite zeigen eindeutig

weiterlesen »