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Austrian Airlines will noch mehr Mitarbeiter loswerden

Im Vorjahr erhielt Austrian Airlines seitens der Republik Österreich Staatshilfe sowie eine Bürgschaft für ein Darlehen. Seither wurden viele Arbeitsplätze abgebaut und nun sollen laut Firmenchef Alexis von Hoensbroech weitere 500 Jobs gestrichen werden. Bislang sprach der Carrier keine “echten” Kündigungen aus, da sich viele Unternehmensbereiche weiterhin in Kurzarbeit befinden. Vielmehr handelte es sich um Eigenkündigungen ohne Nachbesetzung sowie um Golden Handeshakes. Im Zuge der Schließungen von Bodenstationen in den Bundesländern entschieden sich fast alle Betroffenen für den Sozialplan und gegen eine Übernahme durch die Airport-Tochter (Klagenfurt) bzw. ISS (Linz). In Salzburg gab es keine Möglichkeit zum Flughafen zu wechseln. Innsbruck ist damit die einzige AUA-Bodenstation, die neben Wien verblieben ist. Alexis von Hoensbroech erklärte, dass der Personalstand von 6.999 Mitarbeitern im Sommer 2019 auf 6.132 Beschäftigte gesunken ist. Es handelt sich damit um einen Rückgang von etwa neun Prozent. Dabei wird es aber nicht bleiben, denn rund 500 weitere Mitarbeiter will man sprichwörtlich los werden. Das bedeutet, dass die AUA seit dem Beginn der Corona-Pandemie den Personalstand um 1.350 Vollzeitstellen reduzieren will.  Unklar ist noch die weitere Vorgehensweise, da man noch nicht absehen kann, ob man das Ziel weiterhin durch natürliche Fluktuation und Golden Handshakes erreichen kann. Betriebsbedingte Kündigungen können nicht ausgeschlossen werden, was jedoch keine Neuigkeit ist, da dies seitens von Hoensbroech schon vor einiger Zeit in Aussicht gestellt wurde. Gewerkschaft und Opposition kritisieren das Verhalten der AUA und sind enttäuscht, dass die Regierung im Zuge der Gewährung der Staatshilfe keine Jobgarantien verlangt hat.

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Schon wieder: Wizz Air verschiebt Salzburg-Comeback erneut

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air Hungary verschiebt das Comeback in Salzburg erneut nach hinten. Nach unzähligen Verzögerungen sollten Kiew-Schuljany und St. Petersburg ab Mitte September 2021 bedient werden, aber daraus wird auch diesmal nichts. Im Sommer des Vorjahres nahm Wizz Air kurzfristig Ziele ab dem zweitgrößten Airport Österreichs auf. Nach nur wenigen Wochen stellte der Carrier die Flüge wieder ein und verschiebt seither die Wiederaufnahme des Angebots ab Salzburg regelmäßig nach hinten. Kiew-Schuljany und St. Petersburg hätten ab September 2020 bedient werden sollen, aber auch aus einer Verspätung von einem Jahr wird nichts. Salzburg soll ab der Hauptstadt der Ukraine neu erst ab 28. März 2022 angeflogen werden. St. Petersburg wurde auf den 17. Dezember 2021 verschoben. Varna, das kurz vor dem Erstflug um rund ein Jahr nach hinten verschoben wurde, ist weiterhin für den 13. Juni 2022 geplant. Die im Vorjahr kurzfristig bedienten Routen in die Balkan-Region sollen nicht mehr reaktiviert werden. Angesichts der Häufigkeit der Änderung der Aufnahmetermine der für Salzburg geplanten Wizz-Air-Strecken bleibt es abzuwarten, ob die seitens des Carriers nun publik gemachten Daten halten oder ob diese neuerlich nach hinten geschoben werden.

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El Al: CoV-Tests an Bord

Die Fluggesellschaft EL AL testet laut einem Medienbericht probeweise die Passagiere eines Linienfluges von New York nach Tel Aviv an Bord auf das Coronavirus. Die Fluggäste sollen die bei der Ankunft am Ben-Gurion-Flughafen verpflichtenden Tests schon vor der Landung absolviert haben, sodass sie sich am Flughafen nicht mehr dafür anstellen müssen. Die langen Warteschlangen im Flughafengebäude gelten als möglicher Verbreitungsort des Coronavirus. Der freiwillige Pilotversuch wird auf einem EL-AL-Flug am Donnerstag vom New Yorker JFK-Flughafen nach Tel Aviv mit etwa 280 Passagieren absolviert. Diese werden wahlweise am Boarding-Gate oder im Flugzeug getestet.  Dafür werden Abstriche aus Mund und Rachen entnommen. Ein Test soll 25 US-Dollar kosten. EL AL betont, das neue Testverfahren ersetze nicht den bis vor 72 Stunden vor dem Flug zu absolvierenden Corona-Test. Die Fluggesellschaft sieht in dem neuen Verfahren dennoch einen möglichen „Durchbruch für die künftige Einreise von Touristen nach Israel“. Erst einmal aber treten ab dem 11. August verschäfte Quarantäneregeln für Einreisende mit israelischem Pass in Kraft: Sie müssen, wenn sie unter anderem aus Deutschland, den USA und Griechenland einreisen, egal ob geimpft oder genesen, nach der Ankunft für mindestens eine Woche in Quarantäne.  

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Wien: Wizz Air nimmt Gran Canaria auf

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air wird ab 1. November 2021 ab Wien die Destination Gran Canaria ansteuern. Der Ticketverkauf wurde bereits aufgenommen. Las Palmas wird der Lowcoster künftig jeweils an den Verkehrstagen Montag und Freitag ab der österreichischen Bundeshauptstadt bedienen. “Wir erweitern derzeit laufend unsere Kapazitäten und starten neue Strecken, um unser Netzwerk noch attraktiver zu gestalten. Mit Gran Canaria bieten wir den Österreichern schon die zweite Traumdestination auf den Kanarischen Inseln. Die Insel bietet eine unglaubliche Vielfalt, von einzigartigen Sandstränden, über saharaähnlichen Dünen bis hin zu historischen Städten”, erklärt Pressesprecher András Rado.

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„AUA-Deal schlechtestes Geschäft der österreichischen Wirtschaftsgeschichte“

„Arbeitsplätze weg, die Verluste zahlt der Steuerzahler und etwaige Gewinne der Zukunft gehen an die Lufthansa-Aktionäre – der AUA-Deal von Blümel und Schmid entpuppt sich als das schlechteste Geschäft der österreichischen Wirtschaftsgeschichte,“ sagt SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer heute, Donnerstag, zum angekündigten weiteren Stellenabbau bei der AUA. Die SPÖ hatte sich vehement dagegen ausgesprochen, die AUA mit hunderten Millionen Euro an Steuergeld zu stützen, ohne sich an ihr zu beteiligen und ohne eine Arbeitsplatzgarantie zu verlangen. „Jetzt stehen wir vor dem Scherbenhaufen türkiser Wirtschaftspolitik“, so Krainer gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Die österreichischen Steuerzahler würden jetzt die Verluste der AUA finanzieren. Wenn die AUA in der Zukunft wieder Gewinn macht, erhalten diesen die Aktionäre der Lufthansa, also unter anderem der deutsche Staat. Denn Deutschland hat sich – im Unterschied zu Österreich – für die Staatshilfe an die Lufthansa eine Beteiligung am Unternehmen gesichert. „Österreich hingegen ist dank Blümel und Schmid nur an den Verlusten der AUA, nicht aber an etwaigen Gewinnen beteiligt“, kritisiert der SPÖ-Finanzsprecher. Und gleichsam „nebenbei“ gehen auch noch hunderte Jobs verloren, weil es die türkisen „Wirtschaftsexperten“ nicht für notwendig befunden hatten, die Staatshilfen an eine Arbeitsplatzgarantie zu koppeln. „Die Ursache für diese Vorgehensweise war entweder komplette wirtschaftspolitische Ahnungs- und Planlosigkeit oder eine absichtliche Schädigung der Steuerzahler*innen zu Gunsten von Aktionären. Beides ist inakzeptabel“, schließt Krainer.

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Air France passt ihr Streckennetz weiter an

Air France verstärke das Flugangebot zu touristischen Destinationen. Von Berlin und München fliege die Fluggesellschaft ab dem 31.Oktober auch nach Paris-Orly, zusätzlich zu den Verbindungen nach Paris-Charles de Gaulle. Von BER und MUC starte dann jeweils täglich ein Airbus A318 mit 131 Sitzplätzen nach Paris-Orly. Zusätzlich gebe es bis zu fünf Flüge pro Tag von Berlin und bis zu vier von München nach CDG. Dagegen bietet Orly viele exotischere Langstreckenziele, darunter in die französischen Überseegebiete und Territorien, etwa in der Karibik oder im Indischen Ozean.  Auch ab CDG wird das Flugangebot erweitert: Neu im Flugplan ab Paris-Charles de Gaulle ist Teneriffa mit zwei wöchentlichen Verbindungen (montags und samstags) ab 1. November 2021. Rovaniemi in Lappland steht vom 4. Dezember 2021 bis zum 5. März 2022 mit bis zu zwei wöchentlichen Flügen – mittwochs und samstags – auf dem Programm. Zum Einsatz auf beiden Strecken kommt ein Airbus A319.

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UK stuft Deutschland und Österreich grün ein

Das Vereinigte Königreich stuft mit Wirksamkeit Sonntag 4 Uhr 00 Lokalzeit unter anderem Deutschland und Österreich grün ein. Das hat zur Folge, dass Ungeimpfte nicht mehr in Quarantäne müssen. Allerdings gestaltet es sich weiterhin aufwendig, denn das Mitbringen eines negativen PCR-Tests ist nicht ausreichend. Spätestens am zweiten Tag nach der Einreise muss ein zweiter Test absolviert werden. Geimpfte können ohne weitere Auflagen einreisen, sofern sie ihren Status nachweisen können. In einer ersten Reaktion zeigten sich Airlines und Tour Operator erfreut, jedoch wurde gleich die Forderung angeschlossen, dass noch mehr Länder auf die grüne Liste gesetzt werden sollen. UK stuft momentan viele Staaten gelb oder gar rot ein. Eine Klage gegen die Reiseampel hatte in erster Instanz keinen Erfolg.

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Emirates und Aeromar machen gemeinsame Sache

Emirates und die mexikanische Fluggesellschaft Aeromar haben eine Interline-Partnerschaft geschlossen. Im Rahmen dieser Partnerschaft können Kunden nun Tickets für Flüge zu und von zwölf Zielen in Mexiko und den Vereinigten Staaten, die unter das Interline-Abkommen fallen, über Mexiko-Stadt buchen und an die Emirates-Flüge EK 256/255 zwischen Mexiko-Stadt, Barcelona und Dubai anschließen. „Die Stärke des regionalen Flugnetzes von Aeromar wird es uns ermöglichen, eine große Anzahl von Reisenden aus Städten in Mexiko und Texas in den Vereinigten Staaten über Mexiko-Stadt, Barcelona und Dubai an unser globales Netzwerk anzubinden“, so Emirates-Kommerzchef Adnan Kazim.

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USA: Einreise nur mit Impfung?

Die Entscheidung ist noch nicht gefallen: Medienberichten zufolge liebäugelt die US-Regierung damit, künftig nur vollständig immunisierte Ausländer einreisen zu lassen. Zunächst bleibt aber alles beim Alten.  „Die Vereinigten Staaten werden die aktuellen Einreisebeschränkungen beibehalten“, sagte der CoV-Koordinator des Weißen Hauses, Jeffrey Zients. Die Gespräche, wie die Regierung künftig wieder „einheitlich und sicher“ Einreisen ermöglichen könne, liefen noch. Dafür „könnte“ der Nachweis der Impfung zur Voraussetzung werden, „aber das ist zum jetzigen Punkt nicht entschieden“, sagte Zients. Kein Zeitplan Die Vereinigten Staaten haben bisher keinen Zeitplan für eine Aufhebung der weitgehenden Reisesperre für Menschen aus Europa und einigen anderen Staaten angekündigt. Zients betonte, angesichts der hochansteckenden Delta-Variante sei dies aktuell kein Thema. US-Medien hatten zuletzt berichtet, die Regierung wolle ein System einführen, wonach alle ankommenden Ausländer künftig eine vollständige Coronavirus-Impfung nachweisen müssten.

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Transavia bekräftigt Pläne für Innsbruck-Brüssel

Die niederländische Fluggesellschaft Transavia wollte bereits im Vorjahr eine Nonstop-Verbindung zwischen Brüssel und Innsbruck aufnehmen. Aufgrund der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen verschob man den Plan. Nun bekräftigt Transavia erneut, dass man die Route, die sich in erster Linie an Wintersportler richtet, aufnehmen will. Der Starttermin wurde seitens des der Air France-KLM Tochter mit dem 23. Dezember 2021 kommuniziert. Zwischen Brüssel und Innsbruck soll vorerst zweimal pro Woche mit Boeing 737-800 geflogen werden. Die Maschine ist dabei weder in Belgien noch in Tirol stationiert, sondern in Amsterdam-Schiphol. Im Rahmen von W-Patterns wird dann zwischen den Innsbruck und der Hauptstadt Belgiens geflogen.

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