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Salzburg: FlyDubai führte Premierenflug durch

Am Donnerstagabend gegen 21 Uhr 40 landete Flydubai erstmals auf dem Salzburger Flughafen. Der Carrier bietet nun eine Ganzjahresverbindung nach Dubai ein. Der Airport bezeichnet das Ereignis als „Meilenstein in der Geschichte des Flughafens“. Umstiege auf Emirates-Flüge sind möglich. „Es ist geschafft! Die Verhandlungen rund um diese Strecke waren sehr komplex und langwierig, aber schlussendlich doch von Erfolg gekrönt. Es ist ein ganz besonderes Ereignis für unseren Flughafen, denn mit dieser Verbindung nach Dubai eröffnen sich eine Fülle an neuen Weiterflugmöglichkeiten in die ganze Welt“, freut sich Flughafenprokurist Christopher Losmann. „Die Codeshare-Verbindung in den Emirates-Hub Dubai schafft für den Flughafen Salzburg ganz neue Perspektiven. Wir haben – neben den drei bereits vertretenen AirlineAllianczen Star Alliance, One World und Skyteam nun quasi eine „4. Allianz“ dazubekommen. Damit bieten wir künftig Fluggästen die Möglichkeit, Destinationen im flydubai- und EmiratesNetz auf der ganzen Welt rasch und bequem zu erreichen. Ein unglaublicher Gewinn für den Flughafen, das Bundesland Salzburg und angrenzenden Regionen und unsere Fluggäste“. Vorerst führt FlyDubai vier wöchentliche Umläufe zwischen den beiden Städten durch. Dahinter strecken intensive Bemühungen des Airports, denn zunächst mussten die Verkehrsrechte erlangt werden und dann machte Corona einen vorläufigen Strich durch die Rechnung. „In den vergangenen Wochen war die österreichische Einreiseverordnung die letzte Hürde, die genommen werden konnte, denn durch die Anpassung der Richtlinie steht einer quarantänefreien Einreise für bereits gegen Covid-19 geimpften Personen nichts mehr im Wege“, so der Salzburg Airport in einer Erklöräung. „Mit der Aufnahme von Flügen nach Salzburg bauen wir unser Netzwerk kontinuierlich aus,

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Fit to 55: Unterschiedliche Reaktionen in der Luftfahrt

Unter dem Deckmantel Klimaschutz beabsichtigt die EU-Kommission die schrittweise Einführung der Besteuerung von konventionellem Kerosin. Dadurch sollen Airlines zur Nutzung alternativer Treibstoffe bzw. Antriebsmöglichkeiten bewogen werden. Kerosin ist nicht generell steuerfrei, sondern nur bei internationalen Flügen. Dies geht auf ein Abkommen aus dem Jahr 1944 zurück. Sofern dieses nicht aktualisiert wird, könnte nur Treibstoff innerhalb des Unionsgebiets besteuert werden. Der Flughafen Wien befürchtet, dass es dadurch zu einem Tanktourismus kommen könnte. „Ein Kerosinsteueralleingang in Europa würde dazu führen, dass Airlines ihre Flugzeuge an jenen Standorten betanken, wo es keine derartige Steuer gibt, dieser Tanktourismus würde die Klimabelastung sogar verstärken, der CO2-Ausstoss würde damit leider nicht reduziert. Aber der Wettbewerbsnachteil für die europäischen Luftfahrtstandorte und die Passagiere wäre massiv“, so Flughafendirektor Günther Ofner. „Viel sinnvoller und mit einer gesicherten CO2-Einsparung verbunden ist es, durch Förderungen und Beimengungspflichten die großflächige Markteinführung von CO2-neutralen alternativen Treibstoffen voranzutreiben. Die Technologie zur Herstellung von synthetischem Kerosin existiert bereits. Flugbezogene Steuern sollten zweckgebunden als Fördermittel für Forschung und Entwicklung sowie die Einführung von gesetzlichen Beimengungspflichten verwendet werden. Das würde eine weitreichende Nachfrage nach alternativen Treibstoffen ankurbeln und so einen entsprechenden Markt schaffen und wäre ein planbarer und gesicherter Pfad zur CO2-Reduktion“. Easyjet sieht Entwicklungen positiv Der Billigflieger Easyjet sieht das Projekt „Fit to 55“ positiv. Firmenchef Johan Lundgren erklärt dazu: „Easyjet ist fest davon überzeugt, dass der Luftfahrtsektor im Einklang mit den Ambitionen des European Green Deal bis 2050 oder früher Netto-Null-Emissionen erreichen muss. „Wir arbeiten mit unseren Partnern Airbus und Wright Electric zusammen, um die

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Österreich: Luftfahrt-Novelle passiert Bundesrat

Die österreichische Bundesregierung beabsichtigt das Luftfahrtgesetz und Flughafenentgeltegesetz zu ändern. Die entsprechende Novelle passierte am Donnerstag den Bundesrat. Laut Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) sollen auch Verbesserungen im Bereich Lärmschutz enthalten sein. „Die Finanzierung der österreichischen Flughäfen ist gesichert. Mit diesen Novellen wird der Einbruch der Flughafenentgelte verhindert und die Sicherheit von Österreichs Luftfahrt gestärkt. Die Bundesregierung steuert hier gesetzlich gegen, weil sonst den Flughäfen die wirtschaftliche Basis wegbrechen würde. Nicht nur für den Drehkreuzflughafen Wien sichern wir das Niveau der Entgelte und damit Einnahmen im Krisenzeitraum – insbesondere auch die Regionalflughäfen, die von der Krise hart getroffen wurden, erhalten Planungssicherheit“, so der ÖVP-Politiker. Neu ist auch, dass Flughäfen für die Errichtung von Solar- und Photovoltaik-Anlagen künftig keine Bewilligung nach dem Luftfahrtgesetz benötigen. Neu sind auch verpflichtende Lärmmessungen und die Veröffentlichung der Ergebnisse an allen sechs Flughäfen Österreichs. Zusätzlich werden Lärmgebührenmodelle verpflichtend – lautere Flugzeuge zahlen künftig höhere Entgelte als leisere: „Das ist ein wichtiger Schritt für effektiven Lärmschutz“, so Brunner. Auch lärmmindernde technische Vorrichtungen an Flugzeugen sollen in den Lärmgebührenmodellen Berücksichtigung finden: „Damit werden Innovation und Nachrüstungen am Fluggerät vorangetrieben. Wirbelgeneratoren lenken den Luftstrom ab und mindern so Lärmimmissionen bei Landungen“.

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Niederösterreich: Fluglärm-Initiative fordert Nachtflugverbot

Die Corona-Pandemie dürfte hinsichtlich des Lärms und der Flugbewegungen ganz im Sinne der Flughafengegner gewesen sein. Mit dem Wiederansteigen des Verkehrs melden sich nun auch wieder die Kritiker zu Wort. Die Bürgerplattform SOS Ostregion wendet sich in einem offenen Brief an Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und fordert unter anderem ein nächtliches Flugverbot für den Flughafen Wien-Schwechat. Die momentane Situation ist, dass dieser Airport rund um die Uhr geöffnet ist. Die Bürger-Initiative schreibt unter anderem, dass sich die Einwohner der Umlandgemeinden von der Landesregierung im Stich gelassen fühlen. Die Lärmverteilung zwischen Wien und Niederösterreich wäre weiterhin ungleich. „Der Flughafen Wien will die Zahl der Flüge rasch wieder auf dem Niveau von 2019 haben. Das ist nicht nur mit den Klimazielen unvereinbar. Es geht auch um unsere Gesundheit. 2019 gab es rund 75.000 Starts und Landungen zwischen 19h und 6h, davon über 24.000 zwischen 22h und 6h – im Schnitt heißt das: 66x Lärm-Horror pro Nacht! Unsere Verzweiflung aus zu vielen fluglärm-gestörten Nachtstunden ist groß. Wir lassen uns nicht mehr an untergeordnete Bürgerbüros & Dialogforum delegieren“, ist in dem offenen Brief zu lesen. Man verweist darauf, dass die Nachtflugregelung nach aktuellem wissenschaftlichem Stand veraltet wäre und hat das Vertrauen in das Dialogforum, das von der Flughafen Wien AG finanziert wird, verloren. Unter anderem ist zu lesen: „Die vom Land Niederösterreich dorthin entsandten Akteure sind dem Eigentümer verpflichtet und dessen oberste Vertreterin sind Sie.“ „Wir fordern Sie auf: Setzen Sie sich endlich für eine vollständige Nachtflugsperre für geplante Flüge von 21-7h am Flughafen

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Austrian Airlines startet runderneuerte Booking-Engine

Ab sofort verkauft Austrian Airlines Flüge im gesamten Streckennetz der Konzernschwestern Lufthansa, Swiss, und Brussels Airlines. Dazu wurde die Booking-Engine erneuert und bietet auch zusätzliche Funktionen für die Reiseplanung. „Unser größtes Ziel ist es, unseren Kunden ein einzigartiges Reiserlebnis mit Austrian Airlines zu bieten. Daher gestalten wir unsere digitalen Touchpoints, wie zum Beispiel unsere Website, mit maximalem Mehrwert für unsere Fluggäste“, erklärt Austrian Airlines Vertriebsvorstand Michael Trestl. „Durch die Pandemie haben sich die Kundenbedürfnisse massiv verändert. Der Wunsch nach mehr Flexibilität bei der Reiseplanung ist noch essentieller geworden. Darauf gehen wir proaktiv ein, indem wir auf austrian.com neue Services wie „Secure Your Fare“ oder zusätzliche Online Services für die gesamte Reisekette anbieten“. Austrian Airlines Fluggäste haben jetzt die Möglichkeit, ihre Flugbuchung für 48 Stunden zu reservieren, um in aller Ruhe noch weitere Reisedetails zu klären. Das Service ist kostenlos, wenn die Buchung innerhalb einer 48 Stunden-Frist bestätigt wird. Während der Reservierung bleibt der Flugpreis zudem unverändert. Wird die Buchung nicht abgeschlossen, fällt eine Servicegebühr an. Wollten Fluggäste bisher nach Abschluss ihrer Buchung Produkte und Dienstleistungen wie etwa ein Upgrade oder eine Versicherung hinzufügen, war dies bisher nur per Kreditkartenzahlung möglich. Dies ändert sich nun, da man aus mehreren Zahlungsoptionen wie PayPal oder Klarna-Sofort-Überweisung wählen kann. Weiters kann man künftig bei Kreditkartenzahlungen die Währung wählen, in der die Karte belastet werden soll. Hierbei wird der tagesaktuelle Umrechnungskurs angezeigt und für die Zahlung garantiert. Zusätzliche Gebühren, die Kreditinstitute gewöhnlich bei der Verwendung von Fremdwährungen in Rechnung stellen, entfallen dadurch. Auch bei Gepäckstücken

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Klagenfurt: Hitreise legt Las-Palmas-Charter auf

Der Kärntner Tour Operator Hitreise legt im Herbst drei Einzelcharter von Klagenfurt nach Las Palmas auf. Die Flüge werden von der tschechischen Fluggesellschaft Smartwings mit Boeing 737 durchgeführt. Die Reisetermine sind: 19. Oktober 2021, 26. Oktober 2021 und 2. November 2021. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem wichtigen Partner Hitreise nach langer Pause erstmals wieder Direktflüge von Klagenfurt nach Las Palmas/Gran Canaria anbieten können. Die Nachfrage nach Urlaubsreisen vom Airport Klagenfurt ist sehr groß und wir freuen auf die weitere sehr gute Zusammenarbeit mit Hitreise, um noch mehr spannende Reiseziele direkt ab Klagenfurt anbieten zu können.“, so Maximilian Wildt, Leitung Vertrieb Airport Klagenfurt.

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Wien: Manner eröffnet Schnitten-Shop im Terminal 3

Am Flughafen Wien-Schwechat steht ab sofort ein zweiter Mannerschnitten-Shop zur Verfügung. Zumindest in der Theorie, denn jener im Bereich der C-Gates muss weiterhin geschlossen bleiben, da der Airport diesen Pier weiterhin nicht nutzt. Daher eröffnete man im Terminal 3 bei den F-Flugsteigen einen weiteren Shop. Dieser ist rund 50 Quadratmeter groß und bietet das komplette Produktsortiment aus dem Hause Manner an. „Der Shop am Flughafen wird von Touristen aus dem In- und Ausland sehr gut angenommen. Mit dem neuen Shop wollen wir noch mehr Passagieren die Möglichkeit bieten, schnell vor dem Abflug ein süßes Stück Österreich mitzunehmen,“ so Manner CEO  Andreas Kutil.  Flughafendirektor Julian Jäger fügt hinzu: „Ich freue mich, dass Passagiere nun auch im Terminal 3 die Möglichkeit haben, die beliebten Süßigkeiten von Manner auf ihre Reise oder nach Hause mitzunehmen. Mit dem neuen Shop von Manner erweitern wir das Angebot an heimischen Traditionsmarken am Flughafen Wien“.

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Passagierzahlen: Wien leicht im Aufwind

Der Flughafen Wien-Schwechat befand sich im Juni 2021 ein wenig im Aufwind, jedoch liegt man noch immer um 75,4 Prozent unter dem Passagieraufkommen von 2019. Gezählt wurden 725.230 Reisende. Im Vorfeld der Urlaubssaison nahm das Passagieraufkommen wieder etwas Fahrt auf. Die Passagierzahlen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) liegen im Juni 2021 mit minus 75,4 Prozent noch sehr deutlich unter dem Vorkrisenniveau, sind aber doch schon besser als im Mai. Die Flughafen-Wien-Gruppe hatte damit 926.278 Reisende. Der Standort Flughafen Wien verzeichnete einen Rückgang um 75,7 Prozent auf 725.230 Reisende.  Die Zahl der Lokalpassagiere nahm in Wien um 76,6% ab, die Zahl der Transferpassagiere ging um 72,7% zurück. Die Flugbewegungen verzeichneten im Juni 2021 ein Minus von 66,2%. Die Konjunktur zieht wieder an: Der Rückgang beim Frachtaufkommen schwächt sich ab und betrug im Juni 2021 nur Minus 2,0% im Vergleich zum Vorkrisenniveau (Juni 2019). Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa sank im Juni 2021 um 75,1% gegenüber dem Vorkrisenniveau (Juni 2019), nach Osteuropa um 68,1%. Nach Nordamerika ging das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorkrisenniveau (Juni 2019) um 83,3% zurück und Afrika verzeichnete ein Minus von 79,5%. In den Nahen und Mittleren Osten sank das Passagieraufkommen um 80,0% und in den Fernen Osten um 98,4% gegenüber dem Vorkrisenniveau (Juni 2019). Am Flughafen Malta ging das Passagieraufkommen im Juni 2021 gegenüber dem Vorkrisenniveau (Juni 2019) um 73,6% zurück und der Flughafen Kosice verzeichnete einen Passagierrückgang um 83,0%.

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Tipps: Darauf kommt es bei der (Wieder-) Einreise nach Österreich an

Spätestens wenn sich der Urlaub dem Ende zuneigt, muss man sich auch darüber Gedanken machen welche Voraussetzungen man für die Wiedereinreise ins Heimatland erfüllen muss. Österreich macht es vergleichsweise einfach, denn sofern man nicht aus einem “Corona-Problemland” kommt, kann man sogar einen Selbsttest durchführen. Unabhängig davon, ob man ein so genannter Reiserückkehrer ist oder den Urlaub in der Alpenrepublik verbringen möchte, muss die aktuell gültige Einreiseverordnung erfüllt werden. Zu den für die Einreise anerkannten Selbsttests und was man hierbei beachten muss, wird dieser Aviation Direct Bericht empfohlen. Eine Zusammenfassung der momentan gültigen Bestimmungen ist hier bereitgestellt. Aviation Direct hat auf dem griechischen Flughafen Rhodos ein kurzes Video aufgenommen, in dem die derzeit gültigen Vorschriften für Österreich erklärt sind. Auch wird darauf eingegangen wer die Pre Travel Clearance ausfüllen muss und wer nicht.

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Doppeltes Busboarding: Wien reaktivierte C-Busgates

Das Terminal 3 am Flughafen Wien-Schwechat hat spätestens seit dem Beginn der Sommerferien zu Stoßzeiten Probleme das gestiegene Fluggastaufkommen zu bewältigen. Der Airport hat daher die C-Busgates reaktiviert, jedoch ist der Zugang durchaus kurios gestaltet. Wenn Reisende auf den Anzeigetafeln bei ihrem Flug sehen, dass sie mindestens 45 bis 60 MInuten vor dem Abflug am Gate erscheinen sollen, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie ein Shuttlebus zu den C-Busgates bringen wird. Das bedeutet, dass im Terminal 3 an einem auf den Screens ersichtlichen Gate ein Bus bestiegen wird. Mit diesem geht es dann zu den C-Busgates im Terminal 1. Dort müssen dann die Reisenden auf ihr eigentliches Busboarding warten. Hierfür werden Flugsteige im C-Bereich des Terminals 1 genutzt, jedoch ausschließlich die Busgates, denn die Piers West und Ost sind weiterhin geschlossen. Es gibt auch keine Möglichkeit zum “echten Gate” über den “alten Weg”, sprich die Sicherheitskontrolle im Terminal 2, zu gelangen. Die neu eingerichtete Siko wird weiterhin nicht genutzt, weshalb alle Reisenden, die vom “Boarding im Remote-Terminal” betroffen sind, jene im Terminal 3 nutzen müssen und zwar ausnahmslos und ohne Alternative. Passagiere, die während der Stoßzeiten reisen, äußerten gegenüber Aviation Direct wiederholt Kritik über die massiv beengten Verhältnisse, besonders im Bereich der F-Gates. Aus baulichen Gründen geht es hier durchaus sehr eng und “kuschelig” zu, was jedoch für den Flughafen kein Grund für die Wiederinbetriebnahme der Piers Ost und West sein dürfte. Lediglich mit dem “doppelten Busboarding” verschafft man zumindest ein wenig Abhilfe. Außerhalb der Stoßzeiten ist das

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