Österreich

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Wiens Hotellerie: Nachfrageanstieg spürbar

Mit den heutigen Öffnungsschritten und den seit der Vorwoche gültigen, weniger strengen Einreisemöglichkeiten für Gäste aus vielen wichtigen Herkunftsländern, ziehen die Buchungen für die Wiener Hotels nun stark an. Die Zimmerauslastung für den Juli ist innerhalb einer Woche von 18 Prozent auf 27 Prozent gestiegen. „Es geht wieder los“, freut sich Dominic Schmid, Fachgruppenobmann der Hotellerie in Wien. Auch die Zahlen für den August geben Anlass zur – verhaltenen – Freude. Seit der Vorwoche dürfen Gäste aus Ländern wie den USA, Japan oder Saudi-Arabien wieder nach Österreich einreisen. Das hat positive Auswirkungen auf die Wiener Hotellerie, die ersten Reservierungen aus diesen Ländern sind bereits in den Hotels eingelangt. Schmid: „Wir merken, dass der Motor des Städtetourismus wieder anspringt. Zwar ein wenig stotternd noch, aber bei weitem runder als noch vor wenigen Wochen“. Für den Juli erwartet er nun eine Auslastung der Hotels in Wien von rund 30 Prozent, im August sollte die 40-Prozent–Marke übersprungen werden. Auch die Aussichten für September und die Folgemonate sind positiv, so Schmid: „Sehr erfreulich ist, dass sich im Herbst eine gute Nachfrage für Geschäftsreisen und Seminare entwickelt. Auch hier kehrt dann langsam ein Hauch von Normalität ein“.

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Flughafen Wien begrüßt Verordnung der Bundesregierung zu erleichterter Einreise aus Drittstaaten

Durch neue und wiederaufgenommene Flugverbindungen von Saudia, EVA Air, Etihad und Air Canada seien erste Impulse bereits spürbar. Der Wiener Airport befürwortet die Entscheidung der Bundesregierung, die Einreisebestimmungen für Reisende aus Drittstaaten mit 1. Juli 2021 zu lockern. Ab diesem Zeitpunkt dürfen vollständig geimpfte Reisende aus Drittstaaten (ab 14 Tagen nach der Zweitimpfung) quarantänefrei nach Österreich einreisen. „Das ist ein wichtiger und notwendiger Schritt, der die Tourismus- und Luftfahrtbranche aufatmen lässt. Die Airlines reagieren bereits und erweitern ihre Flugangebote: Saudia, EVA Air, Etihad und Air Canada nehmen im Juli 2021 wieder Verbindungen nach Wien auf. Damit wird das Mittel- und Langstreckenangebot ab Wien wieder dichter. Davon profitieren vor allem der regionale und städtische Tourismus in ganz Österreich“ sagt Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Mit der neuen Einreiseverordnung werden wichtige Voraussetzungen für das Comeback von Mittel- und Langstreckenverbindungen nach Wien geschaffen: Austrian Airlines, Air China, Emirates, Ethiopian und Qatar Airways bedienen bereits Mittel- und Langstreckenverbindungen aus Drittstaaten nach Wien und profitieren von den erleichterten Einreisebestimmungen. Mit Juli 2021 nehmen mit Saudia aus Riad und Jiddah, EVA Air aus Taipeh, Etihad aus Abu Dhabi und Air Canada aus Toronto mehrere Airlines wieder Flugverbindungen aus Drittstaaten nach Wien auf.

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Innsbruck sperrt Gastro und Geschäfte wieder auf

Am Flughafen Innsbruck wird ab Donnerstag wieder spürbar mehr Leben einkehren, denn die Geschäfte und die Gastronomie feiern ihr Comeback. Diese waren in den letzten Monaten aufgrund des geringen Passagieraufkommens und teilweise auch behördlicher Restriktionen geschlossen. Seit Ende Mai ist mit dem Beginn der Urlaubsflüge nach Griechenland, Italien und Spanien wieder Leben am Flughafen eingekehrt. Die Buchungslage der angebotenen Flüge zeigt, dass sich die Menschen nach Urlaub sehnen und die Angebote der Reiseveranstalter sehr gut angenommen werden. Ab 01. Juli 2021 können damit auch die Shops und Gastronomie am Flughafen wieder ihre Türen öffnen. Allen voran der kleine MPREIS-Supermarkt im Erdgeschoss des Terminals, der bereits im Juni seinen Betrieb langsam wiederaufgenommen hat und nun ab 01. Juli von Montag bis Sonntag – wie folgt – geöffnet ist: Montag bis Freitag 10:00-17:00 Uhr, Samstag 10:00-18:30 Uhr und Sonntag 07:30-17:30 Uhr. „Von der Wiedereröffnung unserer Filiale am Flughafen profitieren nicht nur die Passagiere und BesucherInnen des Flughafens, sondern auch die Bevölkerung, die in der Nähe wohnt und sich beispielsweise auch am Sonntag mit unseren Produkten versorgen möchte. Wir freuen uns daher sehr, dieses Angebot wiederaufnehmen zu können“, so David Mölk, Geschäftsführer von MPREIS. Auch der Bäcker Ruetz öffnet vorerst wieder am Wochenende von 06:00 bis 16:00 Uhr (Samstag und Sonntag). Das Flughafenrestaurant Fly Inn sorgt an den Wochentagen Montag, Mittwoch, Freitag sowie Samstag und Sonntag (ab 10:00 Uhr) für das leibliche Wohl seiner Gäste, und der Travel Value Shop (nach der Sicherheitskontrolle) ermöglicht Shopping für die Passagiere vor dem Abflug. Der stv.

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Linz: Air Dolomiti hat Frankfurt-Strecke aufgenommen

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti verbindet seit Sonntag den oberösterreichischen Flughafen Linz mit dem Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt am Main. Damit ist die Hub-Anbindung wiederhergestellt. Die Route pausierte seit dem Beginn der Corona-Pandemie in Österreich. Neuer Operator ist Air Dolomiti. Weniger erfreulich sieht es auf der Düsseldorf-Strecke aus: Eurowings verschob die ursprünglich für April 2021 angekündigte Aufnahme mehrfach. Derzeit plant der Carrier diese im September 2021 zu starten. Vormals wurde diese Route von Austrian Airlines bedient, jedoch der Dash-Ausflottung an die Konzernschwester Eurowings übergeben. Air Dolomiti fliegt Linz täglich, ausgenommen an Dienstagen an. Mit 1. August 2021 ist eine Aufstockung auf zwei Umläufe pro Tag geplant. Zum Einsatz kommen Regionaljets des brasilianischen Flugzeugbauers Embraer.

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Salzburg feiert Lufthansa-Comeback

Nach langer „Corona-Pause“ ist Lufthansa wieder zurück am Flughafen Salzburg. Am Montag landete der Kranich um 10 Uhr 25 wieder in der Mozartstadt. Damit ist die Anbindung an das Star-Alliance-Drehkreuz Frankfurt am Main wiederhergestellt. „Nach vielen Wochen und Monaten des Wartens, des Hoffens und des Bangens können wir uns endlich wieder freuen! Europa fliegt wieder und wir sind mittendrin! Lufthansa ist unser langjähriger Premiumpartner wenn es um Hub-Verbindungen ab Salzburg geht. Endlich können wir wieder vom weltweiten Star Alliance Streckennetz via Frankfurt partizipieren, das wird neben den touristischen Passagieren vor allem unsere Geschäftsfluggäste freuen“, so Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer. „Gerade in und um Salzburg sind viele Wirtschaftszentralen angesiedelt, die dieses Sprungbrett  in die Welt dringend benötigen“. Die Flüge von/nach Frankfurt und weiter in das Lufthansa-Netz sind bereits buchbar und werden im Juli bis zu 10x wöchentlich angeboten. Wenn sich der positive Buchungstrend fortsetzt, werden die Flüge im Laufe des Sommers weiter aufgestockt und wieder 2x täglich angeboten, womit eine noch bessere Konnektivität über den Hub Frankfurt erreicht werden kann.

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Staatssekretär Brunner: 22 Millionen Euro für Flughafen Graz

Die CoV-Krise hat sich für viele Flughäfen als echte finanzielle Belastungsprobe herausgestellt. Wurden über Jahre hinweg durchweg positive Zahlen geschrieben, sieht die heutige Realität alles andere als grün aus. Ohne Einschreiten des Gesetzgebers würden auch die Flughafenentgelte absacken – und somit wiederum die Einnahmen.  Doch zumindest dieses Problem wurde aus der Welt geschafft. „Die Finanzierung der österreichischen Flughäfen ist gesichert“, so Staatssekretär Magnus Brunner im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz am Flughafen Graz mit den Geschäftsführern des Flughafens, Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig. Ausgelöst durch die Corona-Krise wurden das Flughafenentgeltegesetz und das Luftfahrtgesetz neu ausgearbeitet. Ohne Gesetzesänderung würden die Entgelte für den Flughafen Graz bis 2026 um rund 45 Prozent sinken.  „Wir haben für den Flughafen Graz somit rund 22 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre gesichert“, betont Brunner. Die Bundesregierung steuert hier gesetzlich gegen, weil sonst durch die Corona-Krise und den Einbruch des Flugverkehrs bedingt die gesetzlich zulässigen Gebühren der Flughäfen in den Keller rasseln würden. 

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Wien: Austrian Airlines sperrt HON-Lounge wieder auf

Ab 1. Juli 2021 stehen Passagieren der Star Alliance am Flughafen Wien weitere Lounges zur Verfügung. Austrian Airlines wird am 8. Juli 2021 die HON-Circle-Lounge (F-Gates) wiedereröffnen. Die Senator-Lounge (Schengen) soll ab 1. Juli 2021 zur Verfügung stehen. Um den Gästen in der Business Lounge Schengen (F-Gates) auch zu stark frequentierten Zeiten möglichst hohen Komfort und Platz zu bieten, wird ab 1. Juli zudem die Senator Lounge Schengen stundenweise öffnen. Das Speisen- und Getränkeangebot der Senator Lounge ist dabei ident mit jenem der Business Lounge. Die HON-Lounge wird täglich in der Zeit von 05 Uhr 30 bis 22 Uhr 30 geöffnet sein. Von 04:30 bis 23:00 Uhr steht auch der Austrian Airlines HON Check-in wieder zur Verfügung. „Als Premium Carrier sind unsere Lounges wichtiger Bestandteil des Reisekomforts, den wir Austrian Airlines Passagieren bieten wollen. Wir freuen uns daher sehr, wieder mehr Serviceleistungen für unsere Vielflieger:innen bieten zu können“, so CCO Michael Trestl über die Wiedereröffnung der Lounges. Geplant ist zudem die schrittweise Wiedereröffnung weiterer Lounges am Flughafen Wien sowie die Wiederaufnahme des HON Limousinen Services.

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Eurowings ist zurück in Klagenfurt

Seit Samstag ist der Flughafen Klagenfurt wieder an das Eurowings-Netzwerk angeschlossen. Mit Trompete und „Quetschen“ begrüßte der Airport die aus Köln/Bonn kommende Maschine. Künftig werden drei wöchentliche Umläufe angeboten. Eurowings wird vorerst an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Sonntag zwischen Klagenfurt und Köln/Bonn fliegen. Im August 2021 soll auf vier Rotationen pro Woche aufgestockt werden. Der Carrier setzt Mittelstreckenjets der Typen Airbus A319 und A320 ein. „Wir freuen uns sehr, dass Eurowings die Verbindung nach Köln wieder aufgenommen hat. Die Strecke hat jahrelange Tradition und ist eine wichtige Anbindung unter anderem für den Kärntner Tourismus, da viele deutsche Gäste gerne schnell und bequem mit dem Flugzeug anreisen“, so Klagenfurt-Vertriebsleiter Maximilian Wildt.

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AUA verkauft Leberkäsesemmel für sechs Euro

Wie wäre es mit einem Leberkäsesemmel mit Senf für sechs Euro? Im Alltag würden die meisten Menschen diesen wohl eher nicht kaufen. Austrian Airlines bietet in der neuen Buy-on-Board-Speisekarte dieses Produkt zu diesem Preis an. Den durchschnittlichen Preis einer Leberkäsesemmel haben wohl die meisten Österreicher im Kopf. Im Supermarkt oder beim Fleischhauer kostet es normalerweise irgendetwas zwischen 1,20 und zwei Euro, je nachdem wie dick aufgeschnitten wird und an Tankstellen liegt die Preisspanne im Regelfall zwischen 1,50 und drei Euro. Austrian Airlines verlangt an Bord stolze sechs Euro und dabei handelt es um einen normalen Leberkäse, also nicht pikant oder mit Käse. Zum Vergleich: Ein Käse-Leberkäsesemmel mit 0,09 Kilogramm Aufschnitt kostet bei Billa derzeit 1,90 Euro. „Normale“ sind günstiger. Wer vermutet, dass an Bord von Austrian Airlines der Leberkäse aus dem Backofen entnommen und dann frisch eine Scheibe heruntergeschnitten wird, irrt. Es handelt sich um Produkte, die zuvor im Cateringbetrieb vorbereitet werden und in der Luft lediglich aufgewärmt werden. Das ist aber nicht „AUA-spezifisch“, sondern generell üblich. Der Mitbewerber Ryanair zeigt den Reisenden offen, dass man aufgewärmte „Fertigprodukte“ serviert. Austrian Airlines bietet die Speisen und Getränke an Bord gar nicht selbst an, sondern verkauft im Namen und auf Rechnung der deutschen Firma Retail in Motion GmbH, eine Tochtergesellschaft der LSG. Das Preisniveau des Buy-on-Bord-Angebots wurde von verschiedenen Medien wiederholt kritisiert. Die AUA rechtfertigt dies damit, dass man regionale und frische Waren servieren würde. Ob der Leberkäsesemmel für sechs Euro ein Verkaufsschlager wird? Bleibt abzuwarten. Die aktuelle Speisekarte samt dem Sechs-Euro-Leberkäsesemmel

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Ab 1. Juli 2021: Überblick über Österreichs neuen Einreiseregeln

Am 1. Juli 2021 tritt in Österreich eine neue Einreiseverordnung in Kraft. Diese bringt einige Erleichterungen für Reisende, ist jedoch zum Teil schwammig formuliert, so dass sich bei der Auslegung für die Behörden viel Spielraum ergibt. Eine wichtige Änderung betrifft Beförderungsunternehmen, denen auferlegt wird, dass sie ihre Passagiere über die Einreisebestimmungen sowie die Konsequenzen bei Verstößen aufklären müssen. Das gilt nur dann, wenn die Person tatsächlich einreist, denn bloßer Transit (z.B. Durchreise mit dem Auto, Zug oder Fernbus sowie Umstiege in der Luftfahrt) sind ausgenommen. In diesem Fall ist die Verordnung nicht anwendbar. Ab 1. Juli 2021 müssen Passagiere bei Kontrollen glaubhaft machen, dass sie sich in den letzten Tagen in Staaten, die Österreich mit einem „geringen Risiko“ einstuft, aufgehalten haben. Sollte man dies nicht glaubhaft machen können, so ist ein negativer Coronatest vorzulegen bzw. kann gegebenenfalls von der Gesundheitsbehörde verlangt werden. Dieser ist dann innerhalb von 24 Stunden in Österreich vorzunehmen. Andernfalls sind die Nachweise im Rahmen des Grünen Passes ausreichend. Im Rahmen des „Grünen Pass“ werden PCR-Tests (maximal 72 Stunden alt), Antigen-Schnelltests (maximal 48 Stunden alt) und neu auch Selbsttests (maximal 24 Stunden alt) anerkannt. Bei den Eigentests ist aber notwendig, dass diese behördlich erfasst sind, beispielsweise über Apps der Bundesländer. Weiters gelten die erste Impfdosis nach drei Wochen, der Nachweis über eine überstandene Infektion (maximal 180 Tage alt) sowie ein positiver Antikörper-Labortest (maximal 90 Tage alt). Die Nachweise, dass man eine „geringe epidemiologische Gefahr“ darstellt, können im Rahmen des Grünen Passes als QR-Code oder aber klassisch als

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