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Graz: Springer und Skyexpress legen Paros, Skiathos und Naxos auf

Der Reiseveranstalter Springer Reisen bietet in der Sommersaison 2021 ab Graz Urlaubsreisen auf die griechischen Inseln Paros, Skiathos und Naxos an. Die zuletzt genannte Destination wurde seit der Insolvenz von InterSky nicht mehr ohne Umstieg ab der Steiermark durchgeführt. Das Ziel Naxos wurde ab Graz vom langjährigen Tyrolean-Charterchef Georg Pommer aufgebaut. Mit der Ausflottung des Musters DHC Dash 8-300 musste sich der Reiseveranstalter Springer nach einem neuen Airline-Partner umsehen. Diesen fand man mit InterSky und man arbeitete über viele Jahre erfolgreich zusammen. Im Jahr 2015 ging die österreichische Regionalfluggesellschaft pleite und seither liegt die Route brach. Nun chartert der Tour Operator Maschinen der griechischen Skyexpress. Das ermöglicht auch das Comeback der Naxos-Flüge. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten auf der griechischen Insel ist ein technischer Zwischenstopp erforderlich. Daher handelt es sich um so genannte Direktflüge. Im Gegensatz dazu werden Paros und Skiathos als Nonstopflüge, also ohne Zwischenstopp, für Springer bedient. „Unser Ziel ist es, maßgeschneiderten Urlaub für Kärnten und die Steiermark anzubieten: Neues entdecken, das Besondere finden und Bewährtes weiterentwickeln. Das bedeutet für uns, regionale Abflüge anzubieten, familiäre Hotels zu finden und auf die Umgebung, Gegebenheiten und Menschen besonderen Wert zu legen. Springer Reisen hebt wöchentlich von Juni bis September ab. Geflogen wird mit einem kleinen, modernen Flugzeugtyp der griechischen Privatfluglinie Skyexpress mit maximal 58 Sitzplätzen“, so Andrea Springer, Geschäftsführerin von Springer Reisen. Die Regionalfluggesellschaft wird das Muster ATR72 einsetzen. „Springer Reisen ist seit vielen Jahren ein wichtiger Partner für den Flughafen Graz, der auch in herausfordernden Situationen immer wieder Neues wagt

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Ab Mittwoch gibt es wieder Bewirtung in der AUA-Lounge

Ab 19. Mai 2021 dürfen in Österreich Gastronomiebetriebe wieder Gäste in Innenräumen bewirten. Das betrifft auch die Fluggesellschaft Austrian Airlines, die ab Mittwoch wieder die Bewirtung in der Lounge am Flughafen Wien-Schwechat anbieten wird. Es bleibt aber dabei, dass nur die Business Lounge im Schengenbereich des Terminal 3 geöffnet sein wird. Aufgrund der behördlichen Auflagen durfte man rund ein halbes Jahr lang nicht bewirten, sondern lediglich ein Snackpaket mitgeben. Essen und Trinken war in diesem Wartebereich, der rechtlich unter Gastronomie fällt, nicht erlaubt. Ein Firmensprecher bestätigte gegenüber Aviation Direct die Wiedereröffnung der Bewirtung und erklärte: „Wir werden ab 19. Mai wieder normales Catering anbieten. Der Menüplan ist derzeit in Ausarbeitung. Wir werden weiterhin die Business Lounge Schengen (F Gates) als One Class Lounge geöffnet haben. Die Öffnungszeiten bleiben unverändert. Wir werden die Kontaktdaten aller Gäste über ein Formular, das man freiwillig ausfüllen kann, beim Zutritt erfassen. Die Anmeldung am Empfang und der Scan der Boardkarte bleibt unverändert. Derzeit ist nicht geplant, Impf- oder Testzertifikate zu kontrollieren. In der Lounge gelten weiterhin die Hygiene- und Abstandsregeln sowie die FFP2 Maskenpflicht. Die Konsumation von Speisen und Getränken ist nur an den Tischen gestattet“.

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Liquidation: Lauda-Leiharbeitsfirma wird aufgelöst

Die noch unter Niki Lauda gegründete Leiharbeitsfirma Laudamotion Operations GmbH befindet sich in freiwilliger Selbstauflösung. Das Unternehmen zeigte dem Landesgericht Korneuburg die Liquidation an, wie aus einer Pflichtveröffentlichung im Amtsblatt der Wiener Zeitung hervorgeht. Im Zuge der Übernahme von Assets der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki Luftfahrt GmbH durch die Laudamotion GmbH wurde Ende Jänner 2018 die Laudamotion Operations GmbH gegründet. Diese sollte als Leiharbeitsfirma für das fliegende Personal fungieren. Nicht zuletzt aufgrund von öffentlichem Druck durch Medienberichterstattung konnten die ehemaligen Niki-Mitarbeiter dann zwischen einer Direktanstellung und Leiharbeit wählen. Nur wenige Mitarbeiter entschieden sich für die Beschäftigung über die Laudamotion Operations GmbH. Mit dem Abschluss des Kollektivvertrags im weiten Verlauf des Jahres 2018 wurden fast alle Betroffenen in Direktanstellungen überführt. Nur wenige Monate nach dem Tod des Niki Lauda folgte das Comeback der Leiharbeit, jedoch spielt die Laudamotion Operations GmbH seither keine Rolle mehr. Als Dienstleister fungieren Zweigniederlassungen der irischen Crewlink Ltd. Die Laudamotion Operations GmbH befindet sich nun in Liquidation. Als Abwickler fungiert der bisherige Geschäftsführer, Andreas Gruber. Ein genauer Zeitpunkt für die endgültige Schließung und Streichung aus dem Firmenbuch ist noch nicht absehbar. Dieser Vorgang hat keinen Einfluss auf die ehemalige Fluggesellschaft Laudamotion GmbH sowie den Nachfolger Lauda Europe Ltd.

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Trotz Kurzarbeit: AAS baut 106 Jobs ab

Trotz Kurzarbeit beabsichtigt der in Wien tätige Bodenabfertiger Airline Assistance Switzerland AG insgesamt 106 Mitarbeiter abzubauen. Laut Mitteilung des Unternehmens wurde diese bereits beim Arbeitsmarktservice zum Frühwarnsystem angemeldet. „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand und müssen daher leider trotz Kurzarbeit unseren Mitarbeiterstand an den tatsächlichen Bedarf am Flughafen Wien anpassen. Wir suchen dabei das Gespräch mit dem Betriebsrat, um eine möglichst sozial verträgliche Lösung zu erreichen“, erklärte Nevena Dragosavljevic, Sprecherin der Airline Assistance Switzerland am Mittwoch und verwies darauf, „dass der dramatische, globale Einbruch der Aviation-Branche, die Insolvenz unseres größten Kunden, Level Europe, und Schwierigkeiten mit der Betriebsvorgängerfirma am Flughafen Wien wie eine Hypothek und ein Mühlstein auf der österreichischen Niederlassung der Airline Assistance Switzerland lasten.“ Die Fluggesellschaft Level Europe wäre jedoch auch ganz ohne Corona-Pandemie im Sommer 2020 nur noch auf Sparflamme geflogen. Der Carrier konnte in Wien nie richtig Fuß fassen und litt von Anfang an und einer äußerst schwachen Auslastung. Das bedeutet konkret: Der noch vor der Pandemie veröffentlichte Level-Europe-Flugplan war deutlich reduziert und hätte AAS wesentlich weniger Einnahmen beschert. Unstimmigkeiten mit Vorgänger Celebi Am Flughafen Wien dürfen Bodenabfertigungsdienste neben dem Leitungsorgan des Flughafens nur von einem weiteren Unternehmen erbracht werden. Nach öffentlicher Ausschreibung wurde der Airline Assistance Switzerland AG vom Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie mit Wirkung zum 1. Jänner 2020 hierfür die Zulassung erteilt. „Wir waren ab Beginn unserer Tätigkeit am Flughafen Wien bestrebt, möglichst viele Arbeitsplätze am Flughafen zu erhalten und den Betrieb der Vorgängerfirma fortzuführen“, erklärte Dragosavljevic. Trotz intensiver Bemühungen von

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Lufthansa Group Airlines verlängern Möglichkeit zur gebührenfreien Umbuchung

Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings verlängern geschlossen die gebührenfreie Umbuchungsmöglichkeiten. Somit sind alle bis 31. Juli 2021 ausgestellten Tickets weiterhin beliebig oft gebührenfrei umbuchbar, wenn die Umbuchung ebenfalls bis dahin erfolgt.  Seit Ende August sind sämtliche Tarife der Lufthansa Group Airlines gebührenfrei umbuchbar. Zuletzt galt dieses Tarifangebot für Neu- und Umbuchungen bis Ende Mai. Nun wird das Angebot erneut verlängert: Sämtliche Tarife der Airlines sind bei einer Ticketausstellung bis zum 31. Juli 2021 weiterhin beliebig oft gebührenfrei umbuchbar, wenn die Umbuchung ebenfalls bis dahin erfolgt. Danach können die Fluggäste ihr Ticket noch ein weiteres Mal gebührenfrei umbuchen. Der neu gebuchte Flug kann dabei innerhalb der gesamten Ticketgültigkeit bis zu einem Jahr in der Zukunft liegen. Auch können Reisende ihre Route abhängig von der Verfügbarkeit beliebig ändern und beispielweise anstatt von Frankfurt nach Rio de Janeiro von München nach New York fliegen.  Fluggäste, die ihre ursprüngliche Reise verschieben möchten, sich aber noch nicht für ein neues Datum und Reiseziel entscheiden können, haben die Möglichkeit, ihre Buchung zunächst zu stornieren, ohne sich auf ein neues Reisedatum festzulegen. Ihr Ticket bleibt solange im System als Guthaben erhalten, bis sie sich für eine neue Reservierung entschieden und es damit wieder eingelöst haben. Die neue Buchung muss dann erst bis zum 31. August 2021 erstellt werden. Der Abflug kann in diesem Fall auch erst im nächsten Jahr, bis zum 31. Juli 2022 erfolgen. Trotzdem ist Vorsicht geboten. Denn Mehrkosten können bei Umbuchungen entstehen, wenn beispielsweise bei einem Wechsel auf ein anderes Datum oder zu einem anderen

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Wien: Architekt der Piers Ost und West verstorben

Die Flughafen Wien AG trauert um den Architekten der Terminalbereiche Pier Ost und West. Franz Fehringer war von 1980 bis 2000 mit dem Ausbau des Airports architektonisch befasst. Die markanten Piers prägen bis heute das Erscheinungsbild des Wiener Flughafens. Derzeit sind die Terminals 1, 1A und 2 aufgrund der Corona-Pandemie temporär geschlossen. Der gesamte Passagierflugverkehr wird über das Terminal 3 abgewickelt. Die Piers Ost und West werden aus diesem Grund momentan nicht genutzt. Die Vorstände der Flughafen Wien AG, Julian Jäger und Günther Ofner, sprechen seiner Familie und Angehörigen ihr tiefstes Mitgefühl und herzliches Beileid aus.

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Sebastian Kurz will Maskenpflicht „schrittweise abschaffen“

Ab 19. Mai 2021 soll die Einreise nach Österreich deutlich vereinfacht werden. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) kündigte an, dass die Einstufung der Staaten nicht nur EU-Mitglieder, sondern auch Drittstaaten umfasst. Man mache da keinen Unterschied, so das Regierungsmitglied während einer Pressekonferenz. Mückstein kündigte an, dass es künftig drei Kategorien der Herkunftsländer geben wird: Sichere Staaten, Risikogebiete und Virusvariantengebiete. In zuletzt genannter Klasse sind laut dem Gesundheitsminister derzeit nur Brasilien, Südafrika und Indien eingestuft. Auch Gimpfte und Genesene müssen aus diesen Gebieten kommend weiterhin einen negativen PCR-Test bei der Einreise vorlegen. Anschließend ist eine zehntägige Quarantäne, aus der man sich nach fünf Tagen „freitesten“ kann, anzutreten. Laut Wolfgang Mückstein wird es aus den so genannten „sicheren Staaten“ für Geimpfte und Genesene keine Auflagen geben. Diese können mit einem entsprechenden Nachweis ohne Quarantäne nach Österreich einreisen. Belegt werden kann der Status beispielsweise mit dem Impfpass oder einem medizinischen Dokument, aus dem die Genesung hervorgeht. Personen, auf die beide Kriterien nicht zutreffen, können unter Vorlage eines negativen Antigen- oder PCR-Befunds ohne Absonderung einreisen. Aus den so genannten Risikogebieten kommend werden nur Geimpfte und Genesene ohne Quarantäne einreisen können. Mückstein sagte dazu explizit, dass „nur ein negatives Testergebnis hier nicht ausreichend sein wird“. Die genaue Ausgestaltung ist allerdings noch nicht final abgeschlossen. Die Verordnung soll in den nächsten Tagen im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden. Erstimpfung gilt drei Monate als „Eintrittskarte“ Bezüglich der Gültigkeit der Impfungen sagte der österreichische Gesundheitsminister, dass festgelegt wurde, dass der Abstand zwischen der ersten Impfung und der Auffrischung maximal drei Monate

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Reisebranche vor Pleitewelle? Auffällig wenige Insolvenzen

Im ersten Quartal des laufenden Jahres gab es in Österreich auffällig wenige Firmenpleiten. Laut Dun & Bradstreet meldeten 325 Unternehmen Insolvenz an. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang um 41 Prozent. Die Wirtschaftsauskunftei führt dies jedoch nicht auf eine gute Wirtschaftslage zurück. Ganz im Gegenteil: Dun & Bradstreet ist der Ansicht, dass nur aufgrund von Zuschüssen und staatlichen Hilfen viele Unternehmen noch nicht den Gang zum Konkursrichter antreten mussten. Auch sind die Regeln für die Insolvenzanmeldung derzeit stark aufgeweicht, so dass die 60-Tage-Frist defacto ohne Konsequenzen nicht zur Anwendung kommt. „Doch viele Konkurse wurden dadurch nur in die Zukunft verschoben, aber keinesfalls aufgehoben. Dies betrifft insbesondere die «Zombie»-Unternehmen, die bei einem normalen Geschäftsverlauf eigentlich bereits hätten aufgeben müssen, nun aber durch Zuschüsse und Sonderregelungen weiterhin künstlich am Leben erhalten werden. In absoluten Zahlen gab es gemäss der Analyse von Dun & Bradstreet die meisten Insolvenzen in Wien (145 Fälle), gefolgt von Niederösterreich (53 Fälle), der Steiermark (37 Fälle) und Oberösterreich (33 Fälle)“, so Dun & Bradstreet. Auffällig wenige Pleiten in der Reisebranche Die touristisch relevanten Bereiche „Gastronomie und Hotellerie“ sowie „Transport und Reisen“ hatten im ersten Quartal 2021 deutlich weniger Insolvenzen. Die genannten Branchen sind von der Corona-Pandemie besonders stark gebeutelt worden, da die Geschäftsgrundlage fast vollständig weggebrochen ist. Reisebüros und –veranstalter verzeichneten im Vorjahr negative Umsätze, die sich daraus ergeben haben, dass die Höhe der Erstattungen die Summe der Neuaufträge überschritten hat. Im ersten Quartal 2021 war das Neugeschäft ebenfalls schwach, zumal zumindest stationär behördliche

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AUA kündigt Linate-Flüge an – Rückzug aus Malpensa

Ab 1. Juni 2021 wird Austrian Airlines bis zu zweimal täglich zwischen Wien und Mailand-Linate fliegen. Gleichzeitig wird man die bisherige Verbindung nach Malpensa einstellen. Der Carrier konnte sich vor einigen Wochen Slots am innerstädtischen Airport der Metropole sichern. Die AUA bekam auch Start- und Landerechte für eine Verbindung zwischen Salzburg und Linate zugeteilt, jedoch erklärte ein Sprecher gegenüber Aviation Direct, dass man diese – im Gegensatz zu Wien – nicht nutzen wird. Slots in Linate gelten als äußerst begehrt, denn der Airport befindet sich innerhalb des Stadtgebiets von Mailand. „Linate ist für unsere Passagiere deutlich komfortabler, vor allem für Geschäftsreisende aus Mailand und Umgebung“, sagt Vertriebsvorstand Michael Trestl. Auf der Strecke wird ein Mix aus Embraer 195 sowie Flugzeugen der A320 Familie zum Einsatz kommen. Der Linate-Flugplan auf einen Blick: Strecke Flugnummer Flugtage Abflug – Ankunft (Lokalzeiten) Wien – Mailand Linate OS 491OS 497 täglichtäglich 08:05 – 09:3017:45 – 19:10 Mailand Linate – Wien OS 492OS 498 täglichtäglich 10:15 – 11:4519:55 – 21:25

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Umfrage: Österreicher wollen wieder ins Wirtshaus

Eine von Unique Research im Auftrag des Nachrichtenmagazins „Profil“ durchgeführte Umfrage hat ergeben, dass 46 Prozent der Österreicher nach der Öffnung der Gastronomie, die für den 19. Mai 2021 angekündigt ist, diese unmittelbar in Anspruch nehmen möchte. 12 Prozent planen einen Kurzurlaub in Österreich. Jeweils 10 Prozent wollen shoppen, Kulturveranstaltungen besuchen oder ins Fitnesscenter gehen. 7 Prozent planen, als erstes eine Sportveranstaltung besuchen zu wollen. Allerdings geben 27 Prozent der Befragten an, auf solche Aktivitäten vorerst verzichten und weiterhin vorsichtig sein zu wollen. (n=500; Schwankungsbreite: +/- 4,4 Prozent)

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