Österreich

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Ab Mittwoch: Österreich bannt Südafrika-Flüge

Die österreichische Regierung untersagt ab Mittwoch auch Passagierflüge, die in Südafrika gestartet sind. Betroffen ist als derzeit einziger Nonstop-Anbieter defacto nur Austrian Airlines. Das Flugverbot für Verbindungen aus dem Vereinigten Königreich bleibt unverändert aufrecht. Dies geht aus dem NOTAM A3653/20 hervor. Entgegen der Ankündigung von Außenminister Alexander Schallenberg, dass keine weiteren Landeverbote ausgesprochen werden sollen, bedient sich nun die österreichische Regierung wieder dem Bann von Nonstop-Flügen. Verbindungen mit Umstieg, beispielsweise in Istanbul, Dubai oder an anderen Drehkreuzen, sind vom Verbot nicht erfasst und können weiterhin angeboten werden. Dies führt den Bann ad absurdum, da sich Passagiere, die betroffen sind und tatsächlich fliegen wollen, dann einfach auf eine indirekte Flugverbindung umbuchen lassen. Aus Deutschland und der Schweiz soll ein gewisser Druck auf Österreich gekommen sein, denn die Lufthansa Group buchte dem Vernehmen nach im großen Stil Passagiere, die aus Südafrika nach Deutschland oder in die Schweiz reisen wollten, auf Kapstadt-Wien, durchgeführt von Austrian Airlines um. Von der österreichischen Bundeshauptstadt aus gibt es konzerneigene Anschlüsse in die beiden Nachbarländer. Das deutsche Magazin “Der Spiegel” berichtet, dass so viele Personen über dieses “Schlupfloch” von Südafrika nach Deutschland einreisen konnten. Offenbar intervenierte die deutsche Regierung in Wien und diese gab nach. In Südafrika wurde kurz vor Weihnachten ebenfalls eine Mutation des Coronavirus festgestellt. Angeblich soll es sich um selbige wie im Vereinigten Königreich handeln. Deutschland verhängte am 22. Dezember 2020 auch ein Landeverbot für Passagierflüge, die in Südafrika gestartet sind. Ohne Fluggäste oder nur mit Fracht beladen dürfen die Maschinen weiterhin in Deutschland bzw.

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FlyDubai kündigt Salzburg an

Der Billigflieger FlyDubai beabsichtigt ab 13. Mai 2021 viermal wöchentlich zwischen Dubai und Salzburg zu fliegen. In den Emiraten sollen Umstiege in das Streckennetz von Schwestergesellschaft Emirates möglich sein. Der Salzburger Flughafen teilte mit, dass „bis zu“ vier wöchentliche Umläufe durchgeführt werden sollen. Allerdings steht der Zeitpunkt der Aufnahme in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung der Coronapandemie. Insbesondere ist maßgeblich, dass die Einreise- und Quarantänevorschriften beiderseits zumindest gelockert werden.

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Swiss stoppt Flüge von und nach UK und Südafrika

Swiss reagiert auf die verhängten Landeverbote des Bundesamtes für Zivilluftfahrt und setzt bis auf weiteres sämtliche Passagierflüge von und nach Großbritannien und Südafrika aus. Reine Frachtflüge seien von der Streichung allerdings nicht betroffen, teilte die Lufthansa-Tochter am Montag mit. Die Swiss bot zuletzt Flüge an die Flughäfen London Heathrow, London Gatwick und Manchester in Grossbritannien sowie Johannesburg in Südafrika an. Kunden, deren Flüge aufgrund des aktuellen Entscheides ausfallen, würden von der Swiss kontaktiert. Am Wochenende war die Sorge über die Auswirkungen der mutierten Coronavirus-Variante auf den Britischen Inseln stetig gewachsen. Die Taskforce der Schweiz vermutet, dass sie schon in der Alpenrepublik angekommen ist.

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Peoples setzt Altenrhein-Wien bis 14. Feber 2021 aus

Die Regionalfluggesellschaft Peoples setzt den Betrieb der Strecken Altenrhein-Wien bis vorerst 14. Feber 2021 erneut aus. In einer Aussendung begründet das Unternehmen die Entscheidung mit neuerlich verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen sowie dem dritten Lockdown in Österreich. „Die Geschäftsleitung der Fluglinie People’s sieht sich daher gezwungen, den Flugbetrieb auf der Strecke Altenrhein-Wien bis einschliesslich 14. Februar 2021 auszusetzen. Die dadurch betroffenen Passagiere werden wie üblich durch das People’s Info Center informiert. Die bereits kommunizierten Sonderregelungen für Umbuchungen oder Stornierungen bleiben weiterhin unverändert“, so das Unternehmen in einer Medienerklärung.

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Kurz: „Kostenlose Antigen-Tests für den Urlaub“

Am Freitag verkündete Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) einen neuerlichen Lockdown für die Alpenrepublik. Diesen wird man gegen Ende durch „Freitesten“ verlassen können. Dazu will die Regierung in Kooperation mit den Ländern und dem Bundesheer aufbauen eine engmaschige Testinfrastruktur. Eine Aussage des Politikers ist allerdings verwunderlich, denn er hob hervor, dass man dort künftig auch Testungen für Reisen machen lassen kann. „Jeder wird überall in der Nähe eine Teststation haben, wo man sich kostenfrei testen lassen kann. Viele Länder verlangen für die Einreise ein negatives Testergebnis und man kann sich vor einer Reise dann kostenlos ganz in der Nähe testen lassen“, so Kurz während einer Pressekonferenz. „Wenn man also einen für in den Urlaub fliegen braucht, kann man den schnell und gratis bekommen.“ Bislang propagierte Österreichs Regierung stets, dass nicht notwendige Auslandsreisen unterlassen werden sollen. Ein Verbot hierfür gab es nie, jedoch kommen die beiderseitigen Einreise- und Quarantänebestimmungen bei vielen potentiellen Zielen einem „Defacto-Verbot“ gleich. Die Aussage des Sebastian Kurz, dass die künftigen Testmöglichkeiten auch kostenlos vor Urlaubsreisen in Anspruch genommen werden können, um im Zielland Einreiseerleichterungen zu bekommen, ist daher eine 180-Grad-Kehrtwende seiner bisherigen Äußerungen. Die Angelegenheit hat dennoch einen Haken: Die Regierung beabsichtigt Antigen-Schnelltests durchzuführen. Zwar anerkennt Österreich seit 19. Dezember 2020 die Ergebnisse dieses Testtypus für die Einreise in die Alpenrepublik, jedoch pocht die überwiegende Mehrheit der Staaten weiterhin auf negative PCR-Befunde. Das hat zur Folge, dass die Antigen-Ergebnisse für Reisende wertlos sind, wenn der Zielstaat auf PCR pocht. Auch gilt es zu erwähnen, dass viele Länder

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NOTAM: Österreich bannt UK-Flüge seit Sonntagabend

Am Sonntag um 22 Uhr 42 gab Österreich ein so genanntes NOTAM an Fluggesellschaften und Piloten heraus. In diesem wurden Passagierflüge, die im Vereinigten Königreich abheben, mit sofortiger Wirkung untersagt. Mit wenigen Ausnahmen dürfen diese nicht mehr in Österreich landen. Fracht- und Ambulanzflüge bleiben weiterhin erlaubt. Passagiere dürfen auch im Rahmen von Repatriation-Flights nach Österreich befördert werden. Das österreichische BMK kann auf Antrag der Airline oder des Piloten Ausnahmen bewilligen, die jedoch mindestens 72 Stunden vor der geplanten Landung beantragt werden müssen Nähere Einzelheiten im NOTAM: “A3587/20 – COVID-19 / SARS-COV-2: FLIGHT RESTRICTIONS. 0) CHANGE-LOG 0.1) EFFECTIVE FROM 22.12.2020 00:00 CET. 1) ACCORDING TO PARA 25 EPIDEMIC ACT 1950 FLIGHTS FROM 1. UNITED KINGDOM ARE PROHIBITED TO LAND AT FIR LOVV.. 2) EXEMPTED ARE: FLIGHTS IN THE INTEREST OF THE REPUBLIC OF AUSTRIA, CARGO FLIGHTS, EMERGENCY FLIGHTS, AMBULANCE FLIGHTS, FERRY FLIGHTS, REPATRIATION FLIGHTS, FLIGHTS TO TRANSPORT SEASONAL WORKERS IN THE AGRICULTURAL OR FORESTRY SECTOR AS WELL AS NURSING AND HEALTH PERSONNEL.. 3) INQUIRIES REGARDING EXEMPTIONS PPR 72 HOURS BEFORE ETD AT AACCC(AT)BMK.GV.AT.. 4) EXEMPTIONS TO THIS PROHIBITATION OF LANDINGS DO NOT RELEASE PAX FROM ANY ENTRY REQUIREMENTS. 20 DEC 22:42 2020 UNTIL 01 JAN 23:59 2021. CREATED: 20 DEC 22:43 2020”

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Österreich und andere Staaten bannen UK-Flüge

Das österreichische Gesundheitsministerium bestätigte am Sonntag, dass ein Bann für Passagierflüge, die im Vereinigten Königreich gestartet sind, erlassen werden soll. Hintergrund ist, dass eine neue Mutation des Coronavirus, die wesentlich ansteckender sein soll, im Inselstaat gefunden wurde. Die Niederlande reagierten als erster Staat und haben bereits am Wochenende ein entsprechendes Flugverbot erteilt. Belgien und Italien haben zwischenzeitlich einen solchen Schritt ebenfalls verkündet. In Deutschland und Frankreich wird das weitere Vorgehen geprüft. Die Niederlande und Belgien kappen auch den Bahn- und Fährverkehr, sofern dieser aus dem Vereinigten Königreich kommt. Ziel ist es, dass durch die Blockade der Verkehrswege die Ausbreitung des Virus auf dem Festland möglichst verhindert werden soll. Wie lange die Flugverbote, die nun nach und nach ausgerollt werden, andauern sollen, ist noch unklar. Momentan peilen die meisten Staaten den 1. Jänner 2021 an. Mit Blick auf die Erfahrungen vom Frühjahr 2020 ist allerdings davon auszugehen, dass der Bann verlängert werden könnte. Das touristische Geschäft in Tirol und Salzburg wäre mit längeren Flugverboten endgültig abgeblasen, wobei dies auch jetzt schon aufgrund beiderseitiger Quarantänebestimmungen äußerst kompliziert ist. Das hinderte Charterfluggesellschaften aber nicht daran am Wochenende kräftig vom Vereinigten Königreich nach Innsbruck zu fliegen. Da es zu diesem Zeitpunkt keine behördliche Untersagung gab, waren alle Flüge selbstverständlich völlig legal. Näheres dazu in diesem Bericht.

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Innsbruck: Zahlreiche UK-Flüge trotz neuer Mutation gelandet

Während die Niederlande aufgrund der Entdeckung einer neuen Variante des Coronavirus im Vereinigten Königreich einen Bann für Passagierflüge ausgesprochen hat, sind am Wochenende in Innsbruck zahlreiche Flüge aus UK gelandet. In Salzburg beschränkt sich das Angebot auf die London-Heathrow-Strecke. In Innsbruck sind am Wochenende unter Berücksichtigung der aktuellen Pandemiesituation außergewöhnlich viele Flüge gelandet. Diese kamen fast ausschließlich aus dem Vereinigten Königreich. Durchgeführt wurden diese von Easyjet und British Airways. Das Angebot von Tuifly UK wurde nicht durchgeführt. Wie viele Personen sich an Bord befunden haben ist unklar, denn eigentlich besteht in Österreich ein Beherbergungsverbot für touristische Zwecke. Hoteliers dürfen momentan ihre Unterkünfte nur an Geschäftsreisende vermieten. Auch müssen die Einreisenden seit 19. Dezember 2020 eine zehntägige Quarantäne, die ab dem fünften Tag durch eine Testung, sofern diese negativ ausfällt, auf eigene Kosten verkürzt werden kann. Wie die Urlauber ihre Quarantäne verbringen und einhalten, ist völlig unklar, da Hotels offiziell keine Touristen aufnehmen dürfen. Dem Vernehmen nach soll aber die Auslastung auf der Richtung UK-Tirol schwach gewesen sein. In die umgekehrte Richtung sollen überwiegend Personen, die in Österreich arbeiten, aber im Vereinigten Königreich wohnen, geflogen sein. Aufgrund des Auftretens einer neuen, noch nicht näher erforschten Variante des Coronavirus, sehen von Aviation Direct konsultierte Virologen das Vorgehen des Landes Tirol kritisch. Da aber unklar ist wie viele Personen tatsächlich an Bord waren, kann eine nähergehende Beurteilung nicht erfolgen. Allenfalls sagten die Virologen einheitlich, dass man versuchen müsste eine Einschleppung der neuen Mutation aufs Festland zu verhindern und da könnte möglicherweise ein Flug-

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ÖAMTC bestellt weitere Helikopter

Mitte Dezember hat die ÖAMTC-Flugrettung einen Vertrag zum Kauf von fünf Notarzthubschraubern vom Typ Airbus Helicopters H135 unterzeichnet, inklusive einer Option auf einen sechsten. „Mit dieser Entscheidung stellen wir die Weichen für die nächsten zehn Jahre“, zeigt sich Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, zufrieden. „Der deutlich leistungsstärkere und für Instrumentenflug zugelassene Hubschrauber bringt uns der Vision an jedem Ort, zu jeder Zeit und bei jedem Wetter helfen zu können, einen entscheidenden Schritt näher.“ Seit mittlerweile über 20 Jahren fliegt die ÖAMTC-Flugrettung ausschließlich mit EC 135. Bis Mitte 2024 sollen die fünf bis sechs neuen Hubschrauber nach und nach ältere Modelle ersetzen. „Diese Helikopter sind optimal auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten und bewähren sich Tag für Tag und Nacht für Nacht bei Einsätzen in ganz Österreich“, sagt Kraxner. „Es ist daher die logische Konsequenz, die Flotte sukzessive durch das leistungsstärkere Nachfolgemodell H135 zu erneuern.“ Diese Ein-Flottenstrategie reduziert den Wartungsaufwand enorm und erhöht gleichzeitig die Verfügbarkeit der Flotte. „Die ÖAMTC-Flugrettung investiert bis zu 30 Millionen Euro – inklusive medizinischer Ausrüstung – für die neuen Maschinen“, ergänzt der kaufmännische Geschäftsführer Marco Trefanitz. „Doch wir wissen, dass dies ein wichtiger Schritt im Sinne unserer Patientinnen und Patienten ist.“ Mit der digitalen Avioniksuite Helionix sowie einem 4-Achsen-Autopiloten werden die neuen Hubschrauber über modernste Elektronik an Bord verfügen. Das innovative System fasst alle für das Flugmanagement relevanten Daten auf wenigen elektronischen Displays zusammen und erhöht damit die Übersicht für die Crew und somit die Sicherheit. Zudem ist es selbstverständlich mit den mittlerweile standardmäßig eingesetzten Nachtsichtbrillen kompatibel. „Gerade

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Austrian Airlines besetzt Management-Positionen neu

Im Rahmen des aktuellen Strategieprogramms hat Austrian Airlines bereits die Zusammenlegung von Unternehmensbereichen angekündigt, um Synergien innerhalb des Unternehmens besser zu nutzen und Führungspositionen zu reduzieren. Nun wurden der Marketing & Produkt-Bereich der rot-weiß-roten Airline zusammengelegt. Die Leitung des neuen Bereichs Austrian Brand Experience wird ab 1. Februar 2021 Sebastian Lüttmann übernehmen. Lüttmann, der aktuell noch die Passagierbetreuung und Flugzeugabfertigung von Austrian Airlines in Wien leitet, ist damit zukünftig für das gesamte Marketing sowie Produktmanagement der österreichischen Airline verantwortlich. Die beiden Bereiche Erlössteuerung sowie Netzplanung werden ebenfalls zusammengelegt. Der aktuelle Chef der Netzplanung Robert Heusmann wird ab 1. Februar 2021 die Leitung des neu gegründeten Bereiches „Network Management & Revenue Steering“ übernehmen. Heusmann zeichnet somit für die Netzwerkplanung sowie auch die Steuerung der Preise und Erlöse bei Austrian Airlines verantwortlich. Austrian Airlines Vorstandsmitglied Andreas Otto dazu: „Ich freue mich, dass wir mit Sebastian Lüttmann und Robert Heusmann zwei erfahrene Manager aus dem eigenen Haus für neue Positionen gewinnen konnten. Sie gehen den nächsten Karriereschritt in einer äußerst herausfordernden Zeit. Beide sind krisenerprobt und werden mit ihrer Expertise die Neuaufstellung und Modernisierung unserer Austrian Airlines vorantreiben.“ Sebastian Lüttmann (40) übernahm nach seiner Ausbildung zum Luftverkehrskaufmann sowie dem Studium der internationalen Betriebswirtschaftslehre im Jahr 2005 als Referent für Controlling seinen ersten Job bei Lufthansa in Frankfurt. In seiner 11-jährigen Karriere bei Lufthansa war er unter anderem als Assistent des Vorstands Hub Frankfurt & Flight Operations tätig. 2011 wechselte Sebastian Lüttmann in den Bereich Airport Operations and Services nach New York. Bis 2015

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