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AUA lässt Winzer auf rund 100.000 Weinflaschen sitzen

Eigentlich hätte ein burgenländischer Winzer zwischen Jänner und August 2020 rund 120.000 Flaschen Welschriesling an Austrian Airlines liefern sollen. Es handelte sich um einen prämierten Edelwein, den der Carrier nach nur rund einem Sechstel der vertraglich vereinbarten Menge nicht mehr haben wollte. Der Weinbauer sitzt nun auf unzähligen Flaschen mit AUA-Etikett. Gegenüber dem Österreichischen Rundfunk erklärt Winzer Günther Hautzinger, dass er mit Austrian Airlines ein Verlustgeschäft gemacht habe. Hintergrund der Nichtabnahme durch die Lufthansa-Tochter ist, dass bedingt durch die Coronapandemie das Angebot stark reduziert wurde unter dem Deckmantel der “Kontaktreduktion” lediglich Kaffee, Tee und Wasser ausgeschenkt werden – und das auch nur ab einer gewissen Mindestflugdauer. Ab dem Frühjahr 2021 wird Austrian Airlines selbst dafür zur Kasse bitten, denn die Fluggesellschaft führt erneut ein Paid-Catering-System ein. Zuletzt glich man sich diesbezüglich Anfang der 2000er-Jahre – mit äußerst negativem Kundenfeedback – den Lowcostern an. Der burgenländische Winzer hat aber ein anderes Problem: Die Schließung der Gastronomie und Hotellerie führt dazu, dass der Kreis der Ersatzabnehmer stark eingeschränkt ist. Im Grunde bleiben nur noch Privatkunden übrig, doch diese benötigen nicht ansatzweise das Volumen, das Austrian Airlines ursprünglich bestellt hatte bzw. Wirte an ihre Gäste ausschenken. Laut ORF hofft der Weinbauer auf eine rasche Öffnung und auch darauf, dass im Jahr 2021 die AUA bei ihm wieder Produkte einkauft und der Vertrag diesmal eingehalten wird.

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„Drohnenführerschein“ nun erforderlich

Die bisher nationalstaatlich geregelten und unterschiedlichen Vorgaben werden vereinfacht, harmonisiert und in Österreich kostengünstiger gestaltet. Die Einteilung der Drohnen erfolgt in drei Kategorien. Die relevante Kategorie für den Privatanwender nennt sich künftig „open“. Dafür muss ein ununterbrochener Sichtkontakt zur Drohne ohne technische Hilfsmittel gegeben sein, es darf maximal bis 120 m über Grund geflogen werden und das Fluggerät darf nicht schwerer als 25 kg sein. Drohnen unter 250 g, die über keine Kamera verfügen, müssen nicht registriert werden.  Neben der Kategorie „open“ bestehen für den Betrieb größerer Drohnen weitere Kategorien „specific“ und „certified“. Die „specific“- Kategorie erlaubt Flüge außerhalb der Sichtweite, Flüge mit Drohnen über 25 kg oder Flüge mit Drohnen über vier kg im besiedelten Gebiet. Anwendungsfälle für diese Kategorie können Kameraflüge über Städten oder die Befliegung von Infrastruktur sein. In die Kategorie „certified“ werden künftig auch Drohnenflüge mit Passagieren an Bord fallen, Lufttaxis gehören zu dieser Kategorie. Das genaue Regelwerk für diese Kategorie ist derzeit auf europäischer Ebene noch in Ausarbeitung, die Bestimmungen werden sich an jenen für die bemannte Luftfahrt orientieren.  „Die eine oder andere Drohne ist auch dieses Jahr bestimmt unter dem Christbaum gelegen. Um einen verantwortungsvollen Umgang mit dem neuen Gerät und einen sicheren Luftraum zu gewährleisten, setzen wir mit den neuen Regelungen auf Aufklärung und Transparenz“, so Luftfahrtstaatssekretär Magnus Brunner und meint weiter: „Damit wird es einfacher und günstiger eine Drohne zu fliegen – die notwendigen Schritte sind rasch online zu erledigen und wesentlich günstiger als die bisher fälligen Gebühren. Hat man den Drohnenführerschein absolviert und die Drohne registriert, kann man damit im gesamten EU-Raum fliegen.“ „Mit der Online-Registrierung für Drohnenbetreiber und dem

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ÖAMTC-Flugrettung flog 17.281 Einsätze im Jahr 2020

17.281 Einsätze haben die Crews der ÖAMTC-Flugrettung im Jahr 2020 absolviert. Gegenüber 2019 ist das ein Rückgang um 8,7 Prozent. „Dass wir weniger geflogen sind, ist – wie könnte es anders sein – auf die Corona-Pandemie zurückzuführen. Freilich standen unsere Notarzthubschrauber dennoch im Dauereinsatz und hoben im Schnitt 47-mal pro Tag ab“, erklärt Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. „Fakt ist aber auch: Maßnahmen wie Lockdowns, Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen, ausbleibender Sommer- und Wintertourismus oder Homeoffice haben bei uns zu einem Einsatzbild geführt, das sich teilweise von den vergangenen Jahren unterschieden hat.“ Deutlich zu erkennen war in der Einsatzstatistik beispielsweise, dass im Sommer die Maßnahmen gelockert wurden: Im Gegensatz zu Lockdown-Zeiten verzeichnete die ÖAMTC-Flugrettung zwischen Anfang Juli und Mitte September um fast zehn Prozent mehr Einsätze als im Vergleichszeitraum 2019. „Dazu muss allerdings auch festgehalten werden, dass wir Ende Mai 2020 mit Christophorus 17 in der Obersteiermark einen zusätzlichen Stützpunkt in Betrieb genommen haben“, stellt Kraxner klar. Auch 2020 wurden die ÖAMTC-Notarzt-Hubschrauber am häufigsten wegen internistischer und neurologischer Notfälle (z. B. Herzinfarkte oder Schlaganfälle) alarmiert – rund 45 Prozent aller Einsätze sind darauf zurückzuführen. Unfälle, die sich in der Freizeit, bei der Arbeit, in der Schule oder im häuslichen Umfeld ereignet haben, machten 17 Prozent der Einsätze aus, Verkehrsunfälle nur 7 Prozent. 666 Personen mussten zum Teil unter schwierigsten Bedingungen mittels Taubergung aus unwegsamem Gelände geborgen werden. In der Nacht hoben die Christophorus-Notarzthubschrauber 2020 zu 582 Einsätzen ab. Betrachtet man die einzelnen Bundesländer, zeigt sich, dass die meisten Einsätze in Niederösterreich (3.676)

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Bundesländer: Das planen die Airlines noch im Winter 2021

In den österreichischen Bundesländern ist die Präsenz von Austrian Airlines derzeit äußerst niedrig, denn aufgrund des vom Carrier als “Minimalprogramm” bezeichneten “Corona-Flugplan” pausieren einige Strecken. Das betrifft nicht nur Klagenfurt-Wien, sondern auch die dezentralen Routen nach Deutschland. Austrian Airlines plant die dezentralen Routen ab Graz und Linz gegen Anfang März zu reaktivieren. Dazu ein Firmensprecher: “Die Wiederaufnahme der Flüge aus Graz nach Stuttgart und Düsseldorf sowie jener aus Linz nach Düsseldorf verschiebt sich aufgrund der Situation rund um COVID-19 und ist jetzt für Anfang März geplant. Dass wir im Wetlease Salzburg-Frankfurt für Lufthansa fliegen, kann ich ausschließen. Innsbruck-Frankfurt fliegen wir bis auf weiteres wie gewohnt selbst.” Doch wie sieht es in den Bundesländern generell so aus? Situation in Klagenfurt Die Konzernschwester Eurowings plant Klagenfurt-Köln am 1. März 2021 wieder zu befliegen. Da auch die Hub-Anbindung von Austrian Airlines nach Wien bis zumindest Ende Feber 2021 pausiert, hat der Kärntner Flughafen bis dahin keine regelmäßigen Linienflüge. Die von Transavia und Easyjet kurzzeitig geplanten Angebote sind zumindest für die Wintersaison 2020/21 abgesagt. Ob eine Reaktivierung oder Eröffnung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen wird, ist derzeit völlig offen. Situation in Salzburg Ab Salzburg schickt Eurowings die Hamburg-Strecke mit 10. Jänner 2021 erneut in eine Pause. Die Wiederaufnahme ist derzeit für den 1. Feber 2021 geplant. Düsseldorf wird derzeit nicht bedient und soll frühestens ab 29. Feber 2021 wieder geflogen werden. Die Berlin-Strecke ist momentan für den 5. Feber 2021 zur Wiederaufnahme geplant. Köln/Bonn könnte nach derzeitigem Stand am 4. Feber 2021 reaktiviert werden.

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Salzburg muss sich „definitiv“ Geld am Kapitalmarkt besorgen

Die momentane Winterperiode 2020/21 ist für den Flughafen Salzburg besonders schwierig, denn normalerweise macht der zweitgrößte Airport den Großteil des Jahresumsatzes in der kalten Jahreszeit. Wintersportler aus dem Ausland sind heuer allerdings die absolute Ausnahme, denn beiderseitige Einreise- und Quarantänebestimmungen sowie geschlossene Hotels und Pensionen wirken sich massiv negativ auf die Nachfrage aus. Salzburg-Chefin Bettina Ganghofer beschreibt die Situation gegenüber den Salzburger Nachrichten wie folgt: Im Jahr 2019 konnte der Airport trotz fünfwöchiger Pistensperre 1,7 Millionen Passagiere abfertigen. 75 Prozent davon entfielen auf das erste Quartal. Für 2020 rechnet die Managerin mit allenfalls 700.000 Reisenden und zwar auch nur, weil Jänner und Feber 2020 in Österreich noch weitgehend von der Corona-Pandemie verschont geblieben sind. „Einen Rückgang von rund 80 Prozent an Passagieren und Fliegern kann man nicht mehr schönreden, es ist schrecklich”, so Ganghofer gegenüber den Salzburger Nachrichten. “Selbst mit einer ,kleinen‘ Wintersaison im Februar und März wird diese absolute Hauptsaison so weit hinter den üblichen Entwicklungen zurückbleiben, dass auch das Geschäftsjahr 2021 nur als bitter zu bezeichnen sein wird. Wir werden uns definitiv am Kapitalmarkt Geld besorgen müssen“. Derzeit ist nicht absehbar, dass im Winter 2021 eine zumindest kurze Schisaison mit internationalen Gästen starten könnte. Im unwahrscheinlichen Fall, dass sich die Einreise- und Quarantänebestimmungen beiderseits lockern sollten, ist davon auszugehen, dass potentielle Passagiere ihren Wintersporturlaub bereits “abgehakt” haben. Bleibt also nur die Hoffnung, dass die Gäste in der nächsten Saison wiederkommen. Für den Flughafen Salzburg ist die Situation fatal, denn der Löwenanteil des Umsatzes wird in den Monaten Jänner,

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Abriss: Klagenfurt entfernt 80-jährigen Hangar

Kurz vor Weihnachten wurde in Klagenfurt mit dem Abriss eines rund 80-jährigen Hangars begonnen. Dies hat Auswirkungen auf die Polizeihubschrauber, denn diese müssen in einem Provisorium unterkommen. Die Räumlichkeiten für die Crews sind vorläufig in Form von Containern bereitgestellt. Die Betreibergesellschaft begründete den Schritt damit, dass Gefahr im Verzug herrsche. Auch wurde darauf verwiesen, dass es zuletzt stark hineingeregnet habe. Das an den Hangar angeschlossene Bürogebäude wird ebenfalls abgetragen. Die Flugpolizei musste daher in ein Provisorium umziehen. Deren Fluggerät ist vorübergehend in der Halle des Bundesheeres eingestellt.  Ist ist derzeit völlig unklar wie lange das Provisorium andauern wird. Zwar wird über einen Neubau in der Nähe des ÖAMTC-Stützpunkts, der sich außerhalb des Areals befindet, gesprochen, jedoch ist noch nichts spruchreif. Wesentlich komplizierter ist die Situation aber für Vereine und Privatpiloten, denn auch diese mussten sich nach einer neuen Lösung umsehen.

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Sommer: Warmwasserprogramm nimmt langsam Gestalt an

Die nächsten Wochen und Monate werden möglicherweise für den Erfolg oder Misserfolg der Sommersaison 2021 entscheidend sein. Wenig verwunderlich verhalten sich viele Airlines bei ihren Planungen für die warme Jahreszeit im heurigen Jahr noch zurückhaltend und versuchen ihre Entscheidungen so spät wie möglich zu treffen. Der mögliche “Schlüssel zum Erfolg” liegt in zwei Faktoren, die seitens der Fluggesellschaften nur minimal bis überhaupt nicht beeinflussbar sind. In erster Linie sind es die Einreise- und Quarantänebestimmungen, die wiederum ein maßgeblicher Faktor für die Flugreisennachfrage auf dem Markt sind. Niemand kann jetzt sagen, ob potentielle Passagiere sofort wieder ins Ausland reisen wollen oder ob diese sich – aus welchen Gründen auch immer – weiterhin zurückhalten werden. Genau deswegen verhalten sich die Airlines zurückhaltend, mit anderen Worten ausgedrückt: Man will und muss flexibel bleiben. Dementsprechend ist der Ausblick in den Sommer 2021 noch äußerst unvollständig und gleicht eher einem Blick in die Glaskugel, denn Änderungen, Absagen, aber auch die Aufnahme neuer Strecken sind jederzeit möglich. Erste neue Strecken werden ab Wien angekündigt Ab Wien möchte die rumänische Blueair bis zu zehnmal pro Woche eine Verbindung nach Bukarest bedienen. Diese soll mit Boeing 737-800 ab dem 28.03.2021 aufgenommen werden.  Corendon plant ab der Hauptstadt die Ziele Hurghada, Izmir, Kayseri, Antalya und Heraklion anzubieten. Es handelt sich um saisonale Verbindungen, die schrittweise ab Anfang Mai 2021 aufgenommen werden sollen. Derzeit plant der Carrier ab Wien die zuvor genannten Ziele je zweimal pro Woche anzufliegen und zu folgenden Zeitpunkten aufzunehmen: Hurghada: 1. Mai 2021; Izmir: 19. Juni

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Austrian Airlines mit erstem Wiederausbauplan für 2021

Austrian Airlines kehrt nun, nach der Weihnachts- und Neujahreszeit, wieder zum Minimalprogramm zurück. Laut einem Sprecher werden im Jänner und Feber 2021 nur rund 15 bis 20 Prozent der Vorjahreskapazität angeboten. Auch die Inlandsstrecke zwischen Klagenfurt und Wien wird wieder pausiert. Dies hat für den Kärntner Airport erhebliche Auswirkungen, denn dieser verliert nicht nur die Hub-Anbindung, sondern steht wieder einige Wochen gänzlich ohne Linienflüge da. Eurowings plant die Reaktivierung der Köln/Bonn-Strecke erst mit 1. März 2021. Die Konzernschwester Austrian Airlines beabsichtigt ab 27. Feber 2021 wieder nach Wien zu fliegen. Die von Transavia geplante Rotterdam-Route wurde abgesagt und scheint nicht mehr in den Flugplänen auf. Die Betriebszeiten des Airports Klagenfurt sind bereits stark eingeschränkt, so dass nicht damit zu rechnen ist, dass sich bis Ende Feber 2021 etwas an dieser Situation ändern wird. Das Minimalprogramm der Austrian Airlines besteht streckennetzweit aus 40 Destinationen, die ab Wien angeboten werden. Das “aufgestockte Minimalprogramm”, das Austrian Airlines in der Weihnachts- und Neujahreszeit durchgeführt hat, bestand laut einem Sprecher übrigens aus 60 Zielen. Die dezentralen Deutschland-Flüge ab Graz (Düsseldorf, Stuttgart) und Linz (Düsseldorf) werden bis mindestens Ende Feber 2021 pausiert. Ab dem steiermärkischen Airport scheiterte im Spätherbst 2020 die Reaktivierung, denn beide Routen mussten nach kurzer Zeit mangels Nachfrage wieder eingestellt werden. Zumindest einmal wurde gar ein Flug von Graz nach Stuttgart mit nur zwei Passagieren an Bord der DHC Dash 8-400 durchgeführt. Ab Linz befindet sich die Düsseldorf-Strecke seit März 2020 im Tiefschlaf.  „Die Wiederaufnahme der Flüge aus Graz nach Stuttgart und Düsseldorf

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Österreichs „Freitesten“ sammelt Anmeldungen

Österreichs Regierung will die Bevölkerung quasi über die Hintertür zur Teilnahme an Corona-Massentests zwingen. Vorgesehen ist, dass zum Verlassen des “Lockdowns” per 18. Jänner 2021 ein negatives Testergebnis vorliegen muss. Der Plan ist massiv umstritten und könnte gegebenenfalls sogar verfassungswidrig sein. Gesetzlich geregelt ist noch nicht viel. Die Regierungsparteien schickten zwar einen Entwurf in eine “Express-Begutachtung”, doch in diesem ist nicht einmal festgelegt, ob PCR- oder Antigen-Befunde benötigt werden. Die genaue Auslegung will Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) nämlich über Verordnungen und damit ohne parlamentarische Kontrolle regeln. Ob die Opposition dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung macht, bleibt abzuwarten. Die Anmeldungen zum “Freitesten” können am Montag, 4. Jänner 2021, online vorgenommen werden. Davon ausgenommen ist das Bundesland Kärnten, in dem das System erst ab 8. Jänner 2021 freigeschaltet wird. Einige Länder nutzen die EDV-Infrastruktur des Bundes, andere sowie die Stadt Linz ihre eigene. Sämtliche Links finden sich aber unter www.oesterreich-testet.at. Personen, die keinen Internetzugang haben oder Fragen haben, können sich an die kostenfreie Hotline 0800/220330 wenden. Diese steht ebenfalls ab 4. Jänner 2020 zur Verfügung. Da noch nicht genau geregelt ist welchen Vorteil die Teilnahme an der Massentestung bringen wird und insbesondere wie lange der Befundbericht gültig sein wird, wird für weitere Informationen auf die Mitteilungen der Regierung, die vermutlich in diversen Medien publiziert werden, verwiesen. Hinsichtlich möglicher Vorteile im Reiseverkehr wird darauf verwiesen, dass einige wenige Staaten, darunter auch Österreich, Einreiseerleichterungen mit negativem Antigen-Ergebnis gewähren. Da jedoch viele Länder weiterhin auf PCR-Befunde pochen, sollte dies unbedingt vorab erfragt werden.

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Gericht ordnet endgültige Schließung von Level Europe an

Das Landesgericht Korneuburg ordnete die endgültige Schließung der Level Europe GmbH an. Zuletzt war nur noch der Unternehmensbereich “Nominated Persons” (Postholder) aktiv. Alle anderen Teile wurden bereits in den letzten Monaten durch Beschluss des Konkursgerichts aufgelassen. Die überwiegende Mehrheit der Level-Bediensteten war das fliegende Personal, also Piloten und Flugbegleiter. Diese wurden kurz nach dem Konkursantrag durch den Masseverwalter gekündigt. Im Bereich der Verwaltung wurden noch einige wenige Mitarbeiter weiterbeschäftigt, doch am 1. Oktober 2020 ordnete das Landgericht Korneuburg auch in diesem Bereich die Schließung an. Somit verblieben nur noch die Nominated Persons, die zum Erhalt der Betriebsbewilligung und des AOCs zwingend erforderlich sind. Damit ist seit 22. Dezember 2020 auch Schluss, denn an diesem Tag ordnete das Konkursgericht die endgültige Schließung von Level Europe GmbH an. Damit dürften sich nun auch zumindest kleine Hoffnungen auf eine Übernahme durch einen Investor zerschlagen haben. Der Zeitpunkt der Pleite kam für einen Verkauf denkbar ungünstig, denn aufgrund der allgemeinen Lage rund um die Corona-Pandemie gelten derzeit Luftfahrt und Tourismus als Hochrisiko-Investments. Weiters sind europaweit zahlreiche Fluggesellschaften auf Anfrage äußerst kostengünstig erhältlich, denn die finanzielle Situation ist nahezu überall angespannt. Level Europe hob am 17. Juli 2018 erstmals auf der Strecke Wien-London Gatwick ab. Zum Einsatz kam der Airbus A321 mit der Registrierung OE-LCN. Die Maschine war fast komplett ausgebucht, doch in den nachfolgenden Monaten hatte das damals noch unter dem Namen Anisec Luftfahrt GmbH agierende Unternehmen mit Absatz- und Auslastungsproblemen zu kämpfen. Der starke Wettbewerb, den unter anderem Lauda, Wizzair und Austrian Airlines

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