Österreich

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Wien-Hamburg: AUA verlängert verpflichtende Corona-Schnelltests

Im November 2020 startete Austrian Airlines eine Antigen-Test-Probephase auf der Strecke Wien-Hamburg-Wien. Diese wird nun bis zumindest 15. Dezember 2020 verlängert. Die Ergebnisse sind jedoch weiterhin weder in Österreich noch in Deutschland zur Erlangung von Einreiseerleichterungen anerkannt. Noch bis zum 15. Dezember 2020 werden alle Fluggäste und Crewmitglieder auf den Austrian Airlines Flügen OS171 (Wien-Hamburg) und OS172 (Hamburg-Wien) vor dem Start auf Covid-19 getestet. So ist gewährleistet, dass alle Personen an Bord negativ auf Covid-19 getestet wurden. Seit dem Start des Pilotprojektes am 12. November konnte Austrian Airlines Erfahrung und Praxis dabei aufbauen, die Schnelltests in die Reisekette zu integrieren. Eine Verlängerung um zwei Wochen soll weitere Erkenntnisse bringen, um mittelfristig das Testangebot in größerem Umfang anzubieten und auf weitere Strecken im Austrian Airlines Netzwerk auszuweiten. Ziel ist es, durch den Einsatz von Schnelltests Reisefreiheit und Gesundheitsschutz zu vereinen und langfristig eine Lockerung der zahlreichen Einreisebeschränkungen zu erreichen. „Die Ankündigung einer baldigen Impfung gibt Anlass zur Hoffnung. Doch bis diese flächendeckend zur Verfügung steht, arbeiten wir weiter mit Hochdruck an unserem Schnelltest-Angebot“, erklärt Austrian Airlines COO Jens Ritter. Die Durchführung der kostenlosen Covid-19 Antigen Schnelltests erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Lufthansa Group sowie den Flughäfen in Wien und Hamburg, wo eine eigene Testinfrastruktur aufgebaut wurde. Fluggäste erhalten ihr Testergebnis bereits nach 10 bis 15 Minuten. Im Falle eines positiven Testergebnisses wird der betroffene Passagier zur vollständigen Abklärung vom Sanitätsteam betreut und die weitere Vorgehensweise mit der zuständigen Gesundheitsbehörde festgelegt. Eine kostenfreie Umbuchung oder Stornierung des Austrian Airlines Fluges ist

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Ryanair stellt Laudamotion-Homepage ab

Die Ryanair Group hat weitere Fakten zur Abschaffung des Lauda-Markenauftritts geschaffen. Die Homepage der österreichischen Tochter Laudamotion GmbH wurde nun abgestellt. Das SSL-Zertifikat hat man schon einige Zeit nicht mehr erneuert, so dass Besucher eine Warnmeldung angezeigt bekommen. Die Lauda-Homepage war unter der Eigentümerschaft von Ryanair nie eine echte eigene Seite, sondern lediglich eine umgefärbte Version der Website der Konzernschwester Ryanair DAC. Genau genommen war es nur eine Spracheinstellung, die dazu führte, dass die Internetseite des irischen Lowcosters mit Lauda-Logo und in roter statt blauer Farbe erschien. Damit ist jetzt Schluss. Wer laudamotion.com besucht, landet nun auf der „echten“ Ryanair-Page. Die Spracheinstellung „Lauda“ existiert nicht mehr. Im Zuge der Ummeldung der A320-Flotte von der österreichischen Laudamotion auf den maltesischen Nachfolger Lauda Europe wurde der sich unter dem Lauda-Schriftzug befindliche Hinweis auf die Internetseite ersatzlos entfernt. Ob das Unternehmen mit Sitz in Schwechat zwischenzeitlich AOC und Betriebsbewilligung zurückgegeben hat oder nicht, ist unklar: Es ist weiterhin auf der Homepage des Klimaschutzministeriums gelistet, jedoch beantwortete dieses eine entsprechende Rückfrage nicht. Wie fast alle Ryanair-Töchter verfügt auch Lauda Europe über eine eigene Internet-URL. Diese lautet laudaeur.com, allerdings gibt es im Gegensatz zur polnischen Konzernschwester Buzz keinen eigenen Internetauftritt. Derzeit wird die Domain ausschließlich für E-Mail-Adressen verwendet.

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Level Europe: Gericht lädt erneut zur Prüfungstagsatzung

Im Konkursverfahren, in dem sich Level Europe befindet, beraumte das Landesgericht Korneuburg eine nachträgliche Prüfungstagsatzung an. Diese wird am 20. Jänner 2021 stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie wird diese als Videokonferenz abgehalten. Eine nachträgliche Prüfungstagsatzung ist immer dann erforderlich, wenn Gläubiger ihre Forderungen so verspätet angemeldet haben, dass sie in der allgemeinen Prüfungstagsatzung nicht mehr verhandelt werden konnte. Über Level Europe wurde am 19. Juni 2020 das Konkursverfahren eröffnet, da der Carrier wegen der Corona-Pandemie unter Druck geraten ist und im Gegensatz zu Austrian Airlines keine Staatshilfe erhalten hat. Mittlerweile wurde die Flotte aus Wien ausgeflogen und wurde überwiegend auf dem AOC der IAG-Konzernschwester Vueling registriert. Mit dieser kooperierte man in der Vergangenheit hinsichtlich des Vertriebs. Auch die Schwester OpenSkies, die als Level France Langstreckenflüge ab Paris-Orly durchgeführt hat, steht vor dem Aus. Die Suche nach Investoren war erfolglos. Eigentümer International Airlines Group will die Billigmarke – operated by Iberia – nur ab Barcelona fortführen. Ab dem spanischen Airport wurden die Level-Langstreckenflüge zwischenzeitlich reaktiviert.

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Lauda: Flugbegleiter dürfen keine Erste Hilfe leisten

Flugbegleiter der Ryanair-Tochter Lauda Europe dürfen nun an Bord keine Erste-Hilfe-Maßnahmen mehr durchführen. In den jährlichen Fortbildungskursen spielt dieses ansonsten äußerst wichtige Thema nach Angaben von Kabinencrews keine sonderlich große Rolle mehr. Bislang und zuvor bei Niki legte man äußerst viel Wert auf Erste Hilfe und widmete einen großen Teil der Kurse der Aus- und Fortbildung in Sachen Ersthelfer. Mit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs – im Juli 2020 – sind die so genannten „Doctors Kits“ aus den damals noch von Laudamotion betriebenen Airbus A320 verschwunden. Warum diese entfernt wurden, hat man dem fliegenden Personal nie erklärt. Vorhanden sind nur mehr das so genannte „White Kit“ und das „Green Kit“. Lauda-Europe-Flugbegleiter kritisieren dies gegenüber Aviation Direct heftig: „Der Inhalt ist unzureichend. In jedem Auto-Verbandskasten, den es regelmäßig in Discountern im Angebot gibt, ist mehr drin. Mit dieser Ausstattung kann man im Ernstfall so gut wie nichts machen. Die Firma untersagt nun, dass wir Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführen.“ Mit gutem Recht machen sich einige Kabinenmitarbeiter der Lauda Europe Sorgen, denn die Firmenanordnung widerspricht geltendem Recht. In Österreich – und übrigens auch in Malta – ist jeder Bürger verpflichtet einem anderen Menschen, der verletzt ist oder aus anderen Gründen ein akutes medizinisches Problem hat, zu helfen. Unterlässt man dies, macht man sich wegen unterlassener Hilfeleistung strafbar. § 95 des österreichischen Strafgesetzbuchs schreibt vor: „(1) Wer es bei einem Unglücksfall oder einer Gemeingefahr (§ 176) unterläßt, die zur Rettung eines Menschen aus der Gefahr des Todes oder einer beträchtlichen Körperverletzung oder Gesundheitsschädigung offensichtlich erforderliche Hilfe zu

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Neos: „Austro Control hat RH-Empfehlungen mangelhaft umgesetzt“

Im Nachgang des KV-Abschlusses zwischen Austro Control und der Gewerkschaft Vida übt die Oppositionspartei Neos heftige Kritik. Man wirft der Geschäftsleitung vor, dass diese die Empfehlungen des Rechnungshofs weitgehend nicht umgesetzt habe. „Ich bin enttäuscht, dass die Austro Control die Empfehlungen aus dem Vorbericht des Rechnungshofes großteils links liegen gelassen hat“, sagt der Rechnungshofausschussvorsitzende und NEOS-Abgeordnete, Douglas Hoyos, zum aktuellen Follow-up-Bericht zur zivilen Flugsicherung. „Vor allem bei den Personalkosten der Austro Control besteht auch aus meiner Sicht dringender Handlungsbedarf. Der Personalaufwand ist alleine von 2015 bis 2018 um 49 Prozent gestiegen. Die Austro Control hat die Gehaltsschemata von beiden Kollektivverträgen leider nicht auf ein Niveau gedämpft, das mit dem des Bundes vergleichbar wäre“, so Hoyos. Der Oppositionspolitiker erklärt weiters, dass bei der ACG Abteilungsleiter rechnerisch rund 12.500 Euro pro Monat erhalten, während beim Staat im Schnitt 8.500 Euro bezahlen werden. Hoyos vertritt die Ansicht, dass das KV-Verhandlungsergebnis ein „richtiger Schritt“ ist und sagt: „Die Einsparungen von rund 80 Mio. Euro alleine im Jahr 2020 begrüßen wir. Beide Seiten haben große Bereitschaft gezeigt, vor allem jetzt in der Krise dazu beizutragen, dass die Austro Control auch in den nächsten Jahren gut arbeiten kann. Auch die Ankündigung, einen Kollektivvertrag für neu eintretende Mitarbeiter_innen auszuverhandeln, sehen wir grundsätzlich positiv, die bestehenden Kollektivverträge müssen aber ebenso angepasst werden“.

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Austrian Airlines legt neue MNS-Masken auf

Der Onlineshop von Austrian Airlines erweitert das Sortiment um MNS-Masken des Designers La Hong sowie um Produkte des Elektronikkonzerns Apple. Weiterhin erhältlich sind typische Werbeprodukte wie Schuhe, Flugzeugmodelle und Badeenten. Die Bezahlung kann auch mit Meilen des Kundenbindungsprogramms Miles&More erfolgen. Die neuen MNS-Masken mit aufgesticktem AUA-Logo können ab Anfang Dezember 2020 zum Preis von 14,90 Euro bestellt werden. Es handelt sich um ein waschbares Produkt, das wiederverwendet werden kann.

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Austrian Airlines: „Derzeit keine Impfpflicht geplant“

Mit der Ankündigung, dass demnächst die ersten Corona-Impfstoffe zugelassen werden und viele Staaten bereits Pläne für Massenimpfungen schmieden, kommt immer wieder die Frage auf, ob man künftig die Impfkarte als „zweiten Reisepass“ benötigen wird. Verschärft wurde dies durch die Ankündigung von Qantas, dass künftig nur noch Passagiere mit Impfnachweis befördert werden. Austrian Airlines möchte sich diesem Vorstoß nicht anschließen. Bereits vor einigen Tagen erklärte Konzernmutter Lufthansa, dass momentan keine Pläne bestehen, dass nur Personen, die einen Impfpass oder einen sonstigen Nachweis über eine erfolgte Impfung gegen Cov-Sars-2 vorlegen können, mitfliegen dürfen. Ähnlich äußert sich auch die österreichische Tochtergesellschaft AUA: „Austrian Airlines plant zum jetzigen Zeitpunkt keine Einführung eines verbindlichen Impfnachweises für Fluggäste. Jedoch hoffen wir, wie auch Lufthansa, auf eine schnelle Zulassung und Verteilung von Impfstoffen und begrüßen es, wenn viele Menschen schnellstmöglich geimpft werden können.“

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Graz: Mit Jahresende wechselt die Geschäftsleitung

Mit dem Jahreswechsel ändert sich am Flughafen Graz auch die Geschäftsführung. Gerhard Widmann, langjähriger Direktor des steiermärkischen Airports, wird in den Ruhestand treten. Nachfolger ist Wolfgang Grimus, der zuletzt für Qatar Airways tätig war. Der Grazer Flughafen wird auch weiterhin von zwei Managern geleitet, denn Jürgen Löschnig wird auch weiterhin als Co-Geschäftsführer fungieren. Widmann, der über viele Jahre hinweg als Direktor des Airports tätig war, geht mit Jahresende in Pension. Ehrenamtlich ist der Manager im Sport engagiert und beispielsweise Präsident der ASKÖ Steiermark. Grimus ist 55 Jahre alt und war in seiner bisherigen Laufbahn unter anderem für Austrian Airlines, Air Berlin und Qatar Airways tätig. Momentan fungiert er in Doha als Vice President Network Management. Der Österreicher wird seinen neuen Job am Flughafen Graz am 1. Jänner 2021 antreten.

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Mangels Nachfrage: Lufthansa verschiebt Barbados-Flüge

Lufthansa nimmt die erst am 29. Oktober 2020 angekündigte Nonstop-Verbindung zwischen Frankfurt am Main und Barbados wieder aus dem Programm. Grund dafür ist mangelnde Nachfrage, erklärte ein Sprecher gegenüber der Touristikzeitung FVW. Die Konstruktion ist durchaus verwirrend: Angeboten werden die Flüge von Lufthansa, jedoch von Brussels Airlines mit Airbus A330-300 in den Farben von Eurowings durchgeführt. Doch bedient wird die Verbindung nun frühestens ab dem 19. Dezember 2020. Die Konzernschwester Swiss stockte Anfang der Woche die Nonstopverbindung zwischen Zürich und Moskau-Domodedovo auf. Die Route wird nun dreimal wöchentlich bedient. Als Fluggerät kommen Maschinen des Typs Airbus A220-300 zum Einsatz. Die russische Hauptstadt wird auch ab Wien von Austrian Airlines – vorerst niederfrequent – angeflogen.

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Wenig attraktiv: Lufthansa Group startet Discount Pässe

Die Lufthansa Gruppe experimentiert mit einem kostenpflichtigen Kundenbindungsprogramm, allerdings ist dieses im Gegensatz zu bestehenden Angeboten der Mitbewerber Wizzair und Volotea weit weniger attraktiv. Über das Vielfliegerprogramm Miles & More werden so genannte „Discount Pässe“ angeboten. Für 149 Euro erhält man ein Jahr lang zehn Prozent Rabatt auf Flüge der Lufthansa Group. 20 Prozent Nachlass gibt es für 299 Euro. Alternativ kann die Bezahlung auch mit 30.000 bzw. 60.000 Meilen erfolgen. Im Kleingedruckten finden sich allerdings einige Haken. Beispielsweise wird die Vergünstigung nicht bei Buchungen im „Light Tarif“ gewährt. Flüge innerhalb von Österreich und der Schweiz sind ausgenommen. Bei Edelweiss kann der „Discount Pass“ nur auf Flugnummern, ab LX 8000 genutzt werden. Obendrein besteht ein Mindestaufenthalt von drei Tagen oder aber der Nacht auf den Sonntag. Die Vergünstigung bezieht sich auf den Brutto-Endpreis, also auch die Taxen werden rabattiert. Für Geschäftsreisende dürfte der Discount-Pass aufgrund der Restriktionen wenig attraktiv sein. Lufthansa richtet das Angebot primär an Privatpersonen. Fliegt man jedoch wenig, so hält sich die Ersparnis in sehr eng gesteckten Grenzen, da zumindest der Economy-Classic-Tarif gebucht werden muss. Der Mitbewerber Wizzair gewährt für etwa 30 Euro pro Jahr ab einem Flugpreis von 19,99 Euro zehn Euro Rabatt pro Oneway-Ticket. Liegt der Flugpreis darunter, so reduziert sich der Flugscheinpreis auf 9,99 Euro. Das Ersparnispotential ist bei Wizzair wesentlich höher, da die jährliche „Mitgliedschaftsgebühr“ günstiger ist.

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