Österreich

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Peoples: Fünf wöchentliche Rotationen im Winterflugplan

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples passt aufgrund der Corona-Pandemie und der anhaltend steigenden Fallzahlen in Österreich und der Schweiz den Linienflugplan an. Der Carrier wird bis einschließlich 27. März 2021 unter der Woche je eine tägliche Rotation anbieten. An den Verkehrstagen Samstag und Sonntag werden vorläufig keine Flüge angeboten. Die Änderungen treten laut Mitteilung des Regio-Carriers mit 2. November 2020 in Kraft. Peoples verweist auch auf folgenden Umstand: “Bekanntlich wurden die Bundes- länder Wien, Oberösterreich und Niederösterreich vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit auf die Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko gesetzt, welche mit Quarantänepflicht verbunden ist.” Der neue Flugplan auf einen Blick:

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Lauda: Einschnitte angekündigt, doch Leiharbeitsfirma startet Flugbegleiterkurs

Es gibt Dinge, die muss man nicht verstehen: Lauda-Chef David O’Brien stimmte am Mittwoch die Wiener Belegschaft auf bevorstehende Einschnitte ein und warb für unbezahlte Urlaube und just einen Tag später schreibt die Leiharbeitsfirma Crewlink Bewerber ein und kündigt einen Ausbildungskurs für neue Flugbegleiter an.  Über das irische Personalleasingunternehmen ist ein ganz erheblicher Teil des Kabinenpersonals von Lauda Europe und Laudamotion, die Ende des Monats den Flugbetrieb einstellen wird, beschäftigt. Aviation Direct liegt das Anschreiben, das die Teilnehmer der im März aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochenen Kurse sowie Bewerber, denen man ursprünglich abgesagt hatte, vor. In diesem wird die Wiederaufnahme von Flugbegleiterkursen für Lauda angekündigt. Ist man an dem Job interessiert, so ist das Zeitfenster zur Zustimmung in typischer Ryanair-Manier enorm kurz: Bis Freitag, 9. Oktober 2020 muss die Zusage per Mail übermittelt werden. Andernfalls ist sprichwörtlich der Zug abgefahren. Die Ankündigung, dass ab November wieder neues Kabinenpersonal für Lauda durch die Leiharbeitsfirma Crewlink ausgebildet werden soll, steht in krassem Widerspruch zur Erklärung von Firmenchef David O’Brien, dass in Wien harte Einschnitte bevorstehen. Das Personalleasingunternehmen nennt übrigens keine Basis, an der die Nachwuchsflugbegleiter künftig arbeiten sollen. Lauda schloss die Station Stuttgart mit Ende September 2020, Düsseldorf erleidet mit Monatsende selbiges Schicksal. Damit bleiben Palma de Mallorca und Wien übrig. Im Sommerflugplan 2021 will Lauda Europe einige Airbus-Maschinen woanders hin “verpflanzen” und eine oder mehrere neue Bases eröffnen. Ob und gar wo ist allerdings noch nicht entschieden. Wozu also neue Flugbegleiter ausgebildet werden, wenn gleichzeitig die Basis Wien auf Einschnitte vorbereitet wird,

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Air Serbia pausiert Kraljevo-Wien bis 28. März 2021

Air Serbia wird die Nonstop-Verbindung zwischen Kraljevo und Wien, die seit dem Beginn der Corona-Pandemie pausiert, heuer nicht mehr aufnehmen. Sie vom Staat subventionierte Route soll frühestens am 28. März 2021 wieder bedient werden. Die zweite Route ab dem Morava Airport wackelt. Thessaloniki, aufgenommen im Dezember 2020, pausiert ebenfalls seit März. Derzeit ist noch unklar, ob diese Route im kommenden Jahr neu aufgelegt wird, berichtet Ex-Yu-Aviation. Es handelt sich ebenfalls um eine vom serbischen Staat subventionierte Strecke. Mit Ausnahme der beiden geförderten Routen, die mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72 bedient wurden, gibt bzw. gab es in Kraljevo keinen regelmäßigen Linienverkehr.

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Lauda: O’Brien stimmt Belegschaft auf erhebliche Flugplan-Reduktion ein

Die maltesische Fluggesellschaft Lauda Europe kann am Standort Wien-Schwechat nicht mehr ausschließen, dass es zu weiteren Kürzungen im Winterflugplan 2020/21 kommen wird. Geschäftsführer David O’Brien erklärt in einem Aviation Direct vorliegenden Rundschrieben, dass es derzeit völlig unklar ist wie viele Maschinen im Winter für Ryanair eingesetzt werden können. Derzeit sind an der ehemaligen Laudamotion-Homebase zehn Airbus A320 und drei von Ryanair selbst betriebene Boeing 737-800 stationiert. Derzeit arbeite man mit der Konzernmutter daran einen „optimalen Winterflugplan“ auszuarbeiten, doch Kürzungen sind „sehr wahrscheinlich“. Im Fokus steht laut O’Brien, dass man „diesen Winter überlebt“. Für den Sommer 2021 stellt der Airline-Chef den möglichen Ausbau des Angebots ab Wien-Schwechat in Aussicht. Allerdings deutet David O’Brien auch gewisse Bedingungen an: So fordert er, dass mit dem Flughafen Wien „wettbewerbsfähigere Kosten“ vereinbart werden können und die Regierung „faire und diskriminierungsfreie Unterstützung für Jobs in der Luftfahrt“ anbietet. Sollte beides der Fall sein, könnten „hoffentlich die Kürzungen in diesem Winter“ minimiert werden. Die Konzernschwester Laudamotion sorgte kurz nach Beginn der Corona-Pandemie mit einer regelrechten PR-Schlacht rund um die Kurzarbeit für Aufsehen. Diese wurde dann einfach so beendet, da der gewünschte Kollektivvertrag nicht rechtzeitig unterschrieben wurde. Seither wurden bei Laudamotion, die rechtlich in keiner Verbindung mit der neuen Lauda Europe steht, zahlreiche Mitarbeiter, insbesondere in der Verwaltung abgebaut. Laudamotion wird den Flugbetrieb mit Ende des Monats Oktober 2020 endgültig einstellen und AOC und OL zurückgeben. Lauda Europe wird in Wien nur ein sehr kleines Verwaltungsteam unterhalten. Von etwa zehn Personen ist die Rede, jedoch wollte der Carrier

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Etihad Airways verschiebt Wien-Aufnahme erneut

Eigentlich wollte Etihad Airways schon ab Mai 2020 zwischen Abu Dhabi und Wien fliegen. Bedingt durch die komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen wurde die Neuaufnahme wiederholt verschoben. Zuletzt auf den 25. Oktober 2020. Daraus wird auch diesmal nichts, wie das Unternehmen gegenüber Aviation Direct bestätigte. Derzeit ist geplant, dass die Route, die mit Boeing 787-9 bedient werden soll, am 28. März 2021 aufgenommen werden soll. Das Reservierungssystem wurde zwischenzeitlich mit entsprechenden Daten bespielt, so dass die Flüge mit neuem Starttermin bereits buchbar sind. Zuletzt wurde Wien-Abu Dhabi von Niki bedient. In der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate gibt es aber auch eine andere Verzögerung. Wizzair Abu Dhabi teilte vergangene Woche mit, dass man die Aufnahme des Flugbetriebs ein zweites Mal verschieben muss. Ursprünglich wollte man am 1. Oktober 2020 erstmals abheben, verschob dann auf den 16. Oktober 2020. Der nun genannte Termin ist der 16. November 2020. Als Grund nannte Wizzair Abu Dhabi die weiterhin schwierigen Einreise- und Quarantänebestimmungen.

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Graz rechnet mit bis zu 80 Prozent weniger Umsatz

Die Coronakrise verursacht in den Finanzen des Grazer Flughafens tiefe Spuren. Der Airport verzeichnet momentan einen Umsatzrückgang von 75 Prozent. Geschäftsführer Gerhard Widmann hofft, dass das laufende Geschäftsjahr mit einem Minus von 75 bis 80 Prozent abgeschlossen werden kann. Mit Besserung rechnet der Manager erst im kommenden Jahr. Das Jahr 2019 lief für den Grazer Flughafen besonders gut, denn man konnte die magische Eine-Million-Passagiere-Marke knacken. Davon ist man heuer äußerst weit entfernt und rechnet mit allenfalls etwa 300.000 Reisenden, erklärt Geschäftsführer Gerhard Widmann gegenüber dem Österreichischen Rundfunk. Der Airport hat aber auch ein anderes Problem, sprichwörtlich am Hals. Die Wirtschaft ist auch unabhängig von der Corona-Pandemie auf Verbindungen im doppelten Tagesrand angewiesen. Diese sind ab Graz derzeit nur sehr spärlich vorhanden. Daran arbeitet man allerdings intensiv, wie Wolfgang Malik, CEO der Graz Holding, gegenüber dem ORF erklärt: „Es ist so, dass wir schauen müssen, dass wir die Verbindungen, welche die Industriellenvereinigung, die Wirtschaftskammer und die einzelnen Unternehmen von uns fordern, dass wir die wieder in entsprechendem Ausmaß – und Tagesrandverbindungen sind das entsprechende Ausmaß – wieder zur Verfügung stellen können.“

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Air France: Sieben Wien-Flüge pro Woche im Winter

Air France wird im Zeitraum von 26. Oktober 2020 bis vorerst 17. Jänner 2021 sieben wöchentliche Rotationen auf der Route von Paris-Charles de Gaulle nach Wien anbieten. Der Carrier wird ab der französischen Hauptstadt die Langstrecken in Richtung Karibik aufstocken. Angeboten werden zusätzliche Frequenzen nach Fort-de-France und Pointe-à-Pitre von Paris-Charles de Gaulle angeboten, nach Saint-Denis de La Réunion bei Abflug von Paris-Orly. Ein weiterer Ausbau ist – soweit es die Reisebeschränkungen zulassen – während der Winterflugplanperiode vorgesehen. Diese würde man auch im Frachtgeschäft benötigen, so der Carrier in einer Medienerklärung.

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KLM reduziert die Wien-Präsenz

Die niederländische Fluggesellschaft KLM wird im Zeitraum von 25. Oktober bis vorerst 22. November 2020 maximal zweimal täglich zwischen Amsterdam und Wien fliegen. Derzeit werden bis zu drei Rotationen pro Tag angeboten. Ab Graz wird am 25. Oktober 2020 die Nonstop-Verbindung in die niederländische Hauptstadt mit fünf wöchentlichen Umläufen wiederaufgenommen. KLM erklärt, dass man im August 2020 fast alle Ziele im europäischen Netz angeflogen hat. Eine der wenigen Ausnahmen war Graz. Die angebotene Kapazität lag bei etwa 60 Prozent des Werte, den man vor der Coronakrise hatte. Mit Posen wird der Carrier am 25. Oktober 2020 eine gänzliche neue Destination aufnehmen. Auf der Langstrecke bot das niederländische Luftfahrtunternehmen eigenen Angaben nach rund 80 Prozent der Destinationen mit einer Sitzplatzkapazität von etwa 60 Prozent an. Auf einem Drittel der angebotenen Routen wird jedoch ausschließlich Fracht transportiert. Anfang September hat KLM den zweimal wöchentlichen Flug in die chinesische Stadt Hangzhou über Seoul Incheon in Südkorea wiederaufgenommen. KLM wird auch zweimal wöchentlich einen Flug nach Kairo anbieten. Riad wird auch als neues Ziel in das KLM-Netzwerk aufgenommen (ursprünglicher Start war der 26. September, ist aber jetzt für den 7. Dezember geplant). Am 29. Oktober startet KLM außerdem einen Dreiecksflug, um Edmonton wieder in das kanadische Netzwerk aufzunehmen. Der Flug startet in Calgary, führt dann nach Edmonton und fliegt zurück nach Amsterdam. Als neues Ziel in Afrika wird Sansibar ab den 10. Dezember zweimal wöchentlich angeflogen.

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Rumänien setzt Österreich auf die „rote Liste“

Österreich ist nun auch in Rumänien auf der „roten Liste“ gelandet. Das hat zur Folge, dass Passagiere, die aus der Alpenrepublik kommend einreisen, ab Mittwoch 14 Tage in Quarantäne müssen. Frühestens am achten Tag kann ein PCR-Test durchgeführt werden und wenn dieser negativ ausfällt, kann die Isolation am zehnten Tag beendet werden. Rumänien gewährt – wohl auch aus touristischen Aspekten und aufgrund von Heimatbesuchen – eine Ausnahme für Kurzreisende: Hält man sich nicht länger als drei Tage auf, so ist die Vorlage eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, ausreichend. Österreich betrachtet umgekehrt Rumänien bereits seit dem Sommer als Risikogebiet.

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Klagenfurt weitet Betriebszeiten aus

In der Kärntner Politik wird weiterhin um den Flughafen Klagenfurt gestritten, denn der Prüfbericht des Landesrechnungshofs sorgte für ordentlich Wirbel. Demnach sollen die Alt-Gesellschafter, Stadt Klagenfurt und Land Kärnten, im Zuge der Teilprivatisierung kein Geld erhalten haben. Die Lilihill Group leistete eine Kapitalerhöhung und erhielt dadurch 74,9 Prozent der Anteile. Unabhängig davon weitete der Airport die Betriebszeiten aus und Austrian Airlines fliegt teilweise wieder zweimal täglich. Dem Bericht nach soll die mit Stadt und Land vereinbarte Strategie vorsehen, dass Grundstücke, die für den Flugbetrieb nicht notwendig sind, bis 2021 verkauft werden. Dadurch sollen etwa 10,19 Millionen Euro lukriert werden. Weiters ist in der Vereinbarung vorgesehen, dass alle Maßnahmen zur nachhaltigen Absicherung des Airport-Standorts gesetzt werden und Stadt und Land Klagenfurt zustimmen werden. Die Opposition im Gemeinde- und Landtag schäumt wieder und vermutet insbesondere aufgrund des Umstands, dass Lilihill den Kaufvertrag nachverhandeln will und sich sogar die Aufstockung der Anteile vorstellen kann erneute Intransparenz. Das Unternehmen und das Land Kärnten verweisen auf die Vertraulichkeit der Gespräche. Die Opposition fordert, dass das Land und die Stadt „die Karten auf den Tisch legen“ sollen. In fliegerischer Hinsicht gibt es ebenfalls Neuigkeiten in Kärnten. Die Betriebszeiten wurden im Zuge des Corona-Lockdowns stark eingeschränkt und schrittweise wieder ausgedehnt. Nun ist der Airport Klagenfurt von 6 Uhr 00 bis 23 Uhr 30 geöffnet. Austrian Airlines wird an ausgewählten Tagen die Wien-Anbindung zweimal täglich bedienen.

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