Quarantäne

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Quarantäne

November: LTN verzeichnet Rückgang um 90 Prozent

Die Corona-Krise lässt die Verkehrszahlen in London-Luton weiterhin schmelzen: Lediglich 105.000 Passagiere reisten im November über den Airport, ein Rückgang von 90 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit würden sich die Zahlen immer noch auf sehr niedrigem Niveau bewegen. Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Und die Flughäfen Großbritanniens haben auch Grund zur Hoffnung. Denn die Regierung werde ab dem 15. Dezember das „Test-to-Release“-Programm einführen und damit die Möglichkeit schaffen, durch einen negativen Corona-Test die Quarantäne nach fünf Tagen vorzeitig zu beenden. Stand jetzt müsse man ganze 14 Tage in Selbstisolation verbringen, wie man mitteilt.

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November: Ryanair hatte nur noch zwei Millionen Passagiere

Die Ryanair Group erlitt im November 2020 einen starken Passagierrückgang. Im direkten Vergleich mit Oktober 2020 halbierte sich die Anzahl der beförderten Passagiere. Gruppenweit wurden zwei Millionen Reisende gezählt. Betrachtet man die Fluggastzahlen der Ryanair Group, so ist seit der Ausweitung des Flugbetriebs im Juli 2020 zu erkennen, dass es bis inklusive August 2020 einen Aufwärtstrend gab. Man zählte im genannten Einzelmonat sieben Millionen Passagiere. Dies dürfte primär damit zusammenhängen, dass Juli und August traditionelle Urlaubsmonate sind, aber auch mit dem simplen Umstand, dass im Sommer die Einreise- und Quarantänebestimmungen verschiedenster Staaten eher locker waren. Der erste „Knick“ ist bei Ryanair unmittelbar nach der Verschärfung der Anti-Reise-Regelungen diverser Länder zu sehen. Im September 2020 hatte man nur noch 5,1 Millionen Passagiere an Bord. Dieser Abwärtstrend setzte sich im Oktober 2020 (4,1 Millionen Fluggäste) fort und fand im November 2020 mit zwei Millionen Reisenden den vorläufigen neuen Tiefpunkt. Ein spannender Umstand am Rande ist, dass Ryanair seit November 2020 die Auslastung nicht mehr kommuniziert. Das ist keine Neuigkeit, denn bereits während dem ersten Lockdown sowie im Mai und Juni 2020 wurde diese Zahl verschwiegen. Der Konzern führte jedoch während der gesamten „Flugpause“ ein Minimalprogramm, das seinen Schwerpunkt im Verkehr zwischen Irland und dem Vereinigten Königreich hatte, durch. In den genannten Fluggastzahlen ist die Beförderungsleistung der Töchter der Ryanair Holdings plc zusammengerechnet. Diese sind: Ryanair DAC, Ryanair UK, Buzz, Malta Air und Lauda Europe. Die österreichische Laudamotion stellte Mitte Oktober 2020 den Flugbetrieb ein und soll gänzlich geschlossen werden. Als Nachfolger wurde

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Island: Ex-Corona-Patienten dürfen bald ohne Test einreisen

Island stellt die Weichen für den Wintertourismus und öffnet seine Türen für Ex-Corona-Patienten. Diese können künftig problemlos einreisen, ohne dass der Gang in die Selbstisloation droht. Ab dem 10. Dezember gelten erleichterte Einreiseregeln. Demnach können Reisende aus dem Ausland, die bereits Antikörper gegen Sars-CoV-2 haben, frei ins Land einreisen. Sie müssen weder einen negativen Corona-Test vorlegen noch in Quarantäne. Die Regierung verlang, dass die frühere Infektion von einem Labor im Europäischen Wirtschaftsraum oder der Europäischen Freihandelsassoziation bestätigt worden ist. Alternativ sei auch die Bestätigung eines Epidemiologen in Island gültig, wie rnd.de berichtet. Bisher mussten alle Einreisenden einen negativen Test vorweisen – trotzdem traf auch sie die 14-tägige Quarantänepflicht, die erst nach fünf Tagen durch einen weiteren negativen Corona-Test vorzeitig beendet werden konnte.

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ECDC blamiert Kurz-Regierung: „Quarantäne ist wirkungslos“

Entgegen aller Appelle der Reisebranche, aber auch des Robert-Koch-Instituts, führte Deutschland Anfang November eine Zwangsquarantäne ein. Österreich zieht nun nach und die Regierungsmitglieder Sebastian Kurz und Karl Nehammer, beide ÖVP, begründen diese mit diskriminierenden Argumenten ohne wissenschaftliche Nachweise zu nennen. Der Rassismus-Vorwurf liegt zumindest nicht ganz unbegründet auf dem Tisch, denn Personen mit Familien am Balkan oder in der Türkei wurden in der Öffentlichkeit als Sündenböcke präsentiert. Dass die Behauptungen, die Nehammer und Kurz in ihrer Regierungspressekonferenz von sich gegeben haben, aber der Bundeskanzler auch im Gespräch mit der ZIB 2 so nicht der Wahrheit entsprechend, musste Kurz unter Vorhalt von Fakten live gegenüber Armin Wolf zugeben. Eigentlich kann man sich als Regierungschef nicht noch mehr blamieren, denn die geplante Regelung ist nicht nur für in Österreich arbeitende Menschen, die Familien im Ausland haben, ein Schlag ins Gesicht, sondern trifft gleichermaßen auch eigene Staatsbürger, die im Ausland arbeiten, aber die Familie in der Heimat lebt. Dem aktuellen Informationsstand nach wollen Kurz, Anschober, Nehammer und ihre Verbündeten die „Anti-Weihnachten-Verordnung“ nur bis zum 10. Jänner 2021 anwenden. Sofern keine neuen Einfälle folgen, reicht ab 11. Jänner 2021 dann wieder der negative PCR-Test aus. Kommt man aus Ländern ohne die höchsten Reisewarnstufen, dann benötigt man dann nicht mal mehr das. Anders ausgedrückt: Bis 10. Jänner 2021 ist man Risikoperson, ab 11. Jänner 2021 nicht mehr. Eine Logik, die mit gesundem Menschenverstand schlichtweg nicht erklärbar ist. Ganz genau so sieht es die Seuchenschutzbehörde der Europäischen Union, denn diese teilte mit, dass nach Ansicht deren

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SAS fliegt 838 Millionen Euro Verlust ein

Aufgrund der Corona-Pandemie steckt die skandinavische SAS tief in den roten Zahlen. Der Umsatz sank um 55 Prozent auf 20,5 Milliarden schwedische Kronen ab. Das kürzlich abgelaufene Geschäftsjahr 2020 ist daher tiefrot: Der Carrier schreibt einen Verlust in der Höhe von umgerechnet 838 Millionen Euro. Mit einer raschen Besserung im Jahr 2021 rechnet das Unternehmen nicht. Die Nachfrage wird weiterhin verhaltend bleiben. Derzeit ist nicht absehbar ob und wann die einzelnen Staaten ihre Einreise- und Quarantänebestimmungen lockern oder aufheben werden. Das macht die Planung für SAS und andere Airlines nahezu unmöglich. „Auch wenn uns die jüngsten Fortschritte bei der Entwicklung und dem Vertrieb von Covid-19-Impfstoffen ermutigen, bleibt die Nachfrage unsicher und macht es unmöglich, eine Prognose für das Finanzergebnis des kommenden Geschäftsjahres abzugeben. Wir erwarten jedoch einen schwachen operativen Cashflow im ersten Quartal 2021 aufgrund der geringen Nachfrage während der Wintersaison in Verbindung mit beschleunigten Rückerstattungen. Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass die Hochlaufphase für die Luftfahrtindustrie bis 2022 dauern wird, bevor die Nachfrage ein normalisierteres Niveau erreichen kann, mit einer Rückkehr zu den Niveaus vor Covid-19 einige Jahre danach“, so SAS-Chef Rickard Gustafson in einer Aussendung.

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Österreichs „Anti-Weihnachten-Verordnung“ soll nur bis 10. Jänner 2021 gelten

Noch wurde die „Anti-Weihnachtsreisen-Verordnung“ seitens der österreichischen Behörden nicht formell erlassen, aber weitere Details wurden kommuniziert. Diese soll am 19. Dezember 2020 in Kraft treten und bis inklusive 10. Jänner 2021 gelten. Ab dem 11. Jänner 2021 will man wieder zu den momentan praktizierten Einreisebestimmungen zurückkehren. Die Maßnahme der Regierung zielt ganz offensichtlich darauf ab, dass Menschen, die das Weihnachtsfest mit ihren im Ausland lebenden Angehörigen verbringen wollen oder aber außerhalb Österreichs arbeiten und in der österreichischen Heimat mit ihren Familien die Zeit verbringen wollen, schikaniert werden sollen. Anders ist nicht zu erklären, dass Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) sagte, dass „großes Mühsal“ auf diese Personen zukommen wird. Die Regierung wird dabei ungeachtet des Umstands, dass man in Österreich selbst derzeit eine erheblich höhere Sieben-Tages-Inzidenz hat, alle Personen, die aus Gebieten bzw. Ländern, die eine Inzidenz über 100 haben, in Zwangsquarantäne stecken. Das gilt somit für so ziemlich alle Länder in Europa. Bemerkenswerterweise liegt diese in Österreich derzeit laut AGES bei 311,5. Ausnahmen wird es für Geschäftsreisende geben, wobei diese noch nicht im Detail mitgeteilt wurden, da die Verordnung noch nicht im Bundesgesetzblatt publiziert wurde. Wer eben kein Geschäftsreisender ist, muss zehn Tage in Quarantäne und kann sich „frühestens“ ab dem fünften Tag auf eigene Kosten „freitesten“. Ab dem 11. Jänner 2021 soll dann wieder ein negativer PCR-Test, der bei der Einreise in Österreich vorgezeigt werden muss, ausreichend sein. Ist das Herkunftsland nicht mit der höchsten Reisewarnstufe belegt, so ist dann wieder überhaupt kein Befund erforderlich.

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Nehammer droht Weihnachtsurlaubern mit „großem Mühsal bei der Wiedereinreise“

Die österreichische Bundesregierung verkündete am Mittwoch einige Lockerungsschritte. Beispielsweise sollen der Handel und körpernahe Dienstleistungen ab 7. Dezember 2020 wieder öffnen dürfen. Gastronomie, Hotellerie und Touristik müssen sich jedoch noch rund vier Wochen gedulden. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) kündigte an, dass jene Wirtschaftsbereiche, die noch geschlossen bleiben müssen, ab 7. Jänner 2021 wieder öffnen dürfen. Bis Jahresende soll diesen ein 50-prozentiger Umsatzersatz ausbezahlt werden. Ab 1. Jänner 2021 gibt es nur noch die Möglichkeit den Fixkostenzuschuss zu beantragen. Unter Hinweis auf ausländische Mitbürger, die im Sommer ihre Urlaube in der Heimat verbracht haben, kündigt Kurz ein „konsequentes Grenzregime“ an. Dadurch sollen erneute Einschleppungen aus dem Ausland vermieden werden. Ohne konkret die Staaten zu nennen, war eine Andeutung in Richtung Türkei und Balkanländer wahrnehmbar. Im Inland will die Regierung ab 7. Dezember 2020 wieder zu nächtlichen Ausgangssperren zurückkehren. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) kündigt an, dass noch vor den Weihnachtsfeiertagen neue Einreisebestimmungen erlassen werden. Personen, die sich im Ausland aufgehalten haben, müssen künftig zehn Tage in Quarantäne. „Freitesten“ soll erst nach fünf Tagen ermöglicht werden. „Wir haben im Sommer gesehen, dass mindestens 72 Prozent der Neuinfektionen auf Rückkehrer aus den Westbalkan-Staaten und der Türkei zurückzuführen sind“, so das Regierungsmitglied. Nähere Einzelheiten zu den neuen Einreisebestimmungen nannte er nicht. „Wer über die Weihnachtsfeiertage ins Ausland reisen wird, muss wissen, dass es großes Mühsal bei der Wiedereinreise nach Österreich geben wird. Für die Quarantäne muss man sich Urlaub nehmen“, mit diesen Worten will der Minister wohl Reisende von Weihnachtsbesuchen bei Familien im Ausland oder

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Kurier: Österreich will deutsche Zwangsquarantäne noch vor Weihnachten kopieren

Die österreichische Regierung soll laut einem Bericht der Tageszeitung Kurier kurz davor stehen die deutsche Zwangsquarantäne zu kopieren. Das Medium schreibt, dass die Verordnung derzeit in Ausarbeitung ist und noch vor Weihnachten in Kraft treten soll. Die geplante Regelung erinnert äußerst stark an die deutsche Zwangsquarantäne, die seit 8. November 2020, praktiziert wird. Personen, die sich in so genannten Risikogebieten aufgehalten haben, sollen zehn Tage in Quarantäne gesteckt werden. „Freitesten“ soll nach frühestens fünf Tagen und zwar auf eigene Kosten möglich sein. Momentan gestattet Österreich die quarantänefreie Einreise, wenn ein negativer PCR-Befund, dessen Abstrichnahme nicht älter als 72 Stunden ist. Unter Berufung auf Ministeriumsfachkreise, die mit der Ausarbeitung der Verordnung beauftragt sind, schreibt der Kurier, dass die Ursache für das nunmehrige Vorgehen bei Personen liegt, die sich im Sommer in der Türkei und in Serbien aufgehalten haben. Man vermutet, dass nach dem orthodoxen Weihnachtsfest, das am 7. Jänner 2020 stattfinden wird, im großen Stil Infizierte „importiert“ werden könnten. Ein weiterer Schlag ist der Umstand, dass geplant ist, dass künftig eine eventuelle Quarantäne nach einem Urlaub nicht als Entschuldigungsgrund am Arbeitsplatz gilt und man sich Urlaub nehmen muss. Der Kurier berichtet ohne nähere Angabe von Staaten, dass die neuen Einreisebestimmungen für „alle Länder mit hoher Covid-Belastung geleichermaßen gelten“ und daher „auch Rückkehrer von Schiurlauben in der Schweiz betreffen“. Wie jedoch „hohe Covid-Belastung“ definiert ist und ob wie bisher die Reisewarnungen hierfür herangezogen werden, ist unklar. Für die Luftfahrt könnte die geplante Regelung, so sie noch vor Weihnachten in Kraft gesetzt wird,

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Corona: Digitaler Impfpass in Entwicklung

Die gesamte Luftfahrtbranche hofft auf ein Ende der Pandemie. Eine baldige Erholung scheint auch zum Greifen nah, nachdem verschiedene Pharma-Konzerne einen geeigneten Impfstoff gefunden haben. Schon jetzt entwickelt die Branche im Hintergrund eine Strategie aus der Krise: Ein digitaler Covid-19-Reisepass soll kommen. In dem soll vermerkt sein, ob sich der jeweilige Fluggast einer Corona-Impfung unterzogen hat – oder eben nicht. Die IATA, Dachverband der Fluggesellschaften, hatte bereits im Laufe der letzten Woche angekündigt, dass die Entwicklung einer solchen Dokumentation bereits in der finalen Phase ist. Heißt es also, dass nur mitfliegen darf wer geimpft?  Offiziell soll es vor allem darum gehen, mehr Informationen zur Pandemie zu sammeln und den Passagieren beim Umgang mit dem Virus an ihrem Zielort zu helfen, um eine Quarantäne oder sonstige Beschränkungen zu vermeiden. Dass Fluggesellschaften jedoch nicht davor abschrecken, eine Impfpflicht für Passagiere einzuführen, zeigt die australische Airline Qantas. Diese habe angekündigt, nur geimpfte Menschen auf Interkontinental-Flügen mitzunehmen, wie thehill.com berichtet.

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Delta: Quarantänefrei von den USA nach Europa

Delta Air Lines, die Aeroporti di Roma und der Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport haben sich an einem erstmals durchgeführten transatlantischen COVID-19-Testprogramm beteiligt, das eine quarantänefreie Einreise von den USA nach Italien ermöglicht.  Dies soll in Übereinstimmung mit einem Dekret erfolgen, das in Kürze von der italienischen Regierung erlassen werden soll. Demnach wird Delta ab dem 19. Dezember Fluggäste und Besatzungen auf neu eingeführten Flügen vom Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport nach Rom-Fiumicino International Airport testen. Die Tests werden bei der Ankunft in Italien alle US-Bürger von der Quarantäne befreien, die aus wesentlichen Gründen nach Italien reisen dürfen, wie zum Beispiel aus Gründen der Arbeit, Gesundheit und Bildung, sowie alle Bürger der Europäischen Union und Italiens. Um mit Deltas COVID-getesteten Flügen zwischen Atlanta und Rom fliegen zu können, müssen die Kunden bis zu 72 Stunden vor Abflug einen PCR-Test durchführen, vor dem Boarding einen Schnelltest direkt am Flughafen, einen Schnelltest bei der Ankunft in Rom-Fiumicino und einen Schnelltest vor der Abreise in die Vereinigten Staaten.

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