Reiseveranstalter

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Urteil: Reiseveranstalter haften für Corona-Einschränkungen

Können Pauschalurlauber eine Reisepreisminderung fordern, wenn im Hotel aufgrund der Corona-Pandemie einige Einrichtungen nicht zur Verfügung stehen? Ja, urteilte das Amtsgericht Düsseldorf in erster Instanz. Das Gericht ordnete an, dass der Reiseveranstalter aufgrund des Umstands, dass wegen der Pandemie Spielplatz und Pool geschlossen waren, 20 Prozent des Preises zurückbezahlt werden müssen. Dieses erstinstanzliche Urteil wird mit hoher Wahrscheinlichkeit für Kopfzerbrechen bei Veranstaltern sorgen, denn in vielen Ländern sind aufgrund der Pandemie zahlreiche Hotel-Angebote behördlich geschlossen. Das bedeutet, dass die Beherbergungsbetriebe diese momentan gar nicht öffnen dürfen. Das Amtsgericht Düsseldorf stellte aber fest, dass der Reiseveranstalter dafür haftet und sich ein Reisepreisminderungsanspruch ergibt. Hintergrund der Entscheidung ist, dass eine Familie für vier Personen etwa 4.700 Euro für einen zweiwöchigen Urlaub in Portugal bezahlt hatte. Im Katalog waren unter anderem Hallenbad, Pools, Fitnessraum und Spielplatz angeführt. Der Beherbergungsbetrieb musste diese aufgrund einer behördlichen Anordnung sperren, so dass die Reisenden diese nicht nutzen konnten. Es ergaben sich weitere Einschränkungen, die von der Buchung abgewichen sind. Dem Vernehmen nach hielt sich das Hotel penibel genau an die Anweisungen der portugiesischen Regierung. Haftung könnte problematisch werden Unter der Geschäftszahl 37 C 414/20 stellte das Amtsgericht Düsseldorf fest, dass die Einschränkungen das „typische Alltagsausmaß“ weit überschreiten und von Urlaubern nicht hinnehmbar sind. Es wurde festgelegt, dass eine Preisminderung von 20 Prozent gerechtfertigt ist. Im Einzelfall betrachtet ist das Urteil wenig problematisch, doch es könnte für die Branche Signalwirkung haben, denn die Haltung des Gerichts legt eine generelle Haftung der Veranstalter für Coronamaßnahmen offen. Daher ist davon

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Cancun: Tui Österreich bucht auf neue AUA-Langstrecke

Der Reiseveranstalter Tui Österreich bietet ab 24. Oktober 2021 Pauschalreisen mit Austrian-Airlines-Flügen nach Cancun (Mexiko) an. Der Carrier kündigte vor wenigen Tagen an, dass im Winterflugplan 2021 diese Destination ab Wien angeboten wird. Tui Österreich vermarktet nun Pauschalreisen für die Wintersaison 2021/22. Dabei liegt der Fokus auf konzerneigenen Hotels. „Die Karibik gehört zu den beliebtesten Fernreisezielen der österreichischen Tui-Gäste. Wir freuen uns sehr, im kommenden Winter die Direktflüge von unserem Qualitätspartner Austrian nach Cancun in Kombination mit unserem breiten Hotelportfolio anbieten zu können. Von Adults-Only-Hotels, Familienhotels über Ausflüge von Tui Experiences bis zu Rundreisen mit unserer Marke Tui Tours ist für jeden Reisetypen etwas dabei“, sagt David Szabo, Head of Operations bei Tui Österreich. Austrian Airlines fliegt ab 24. Oktober 2021 jeden Donnerstag und Sonntag nach Cancun. Dazu setzt die österreichische Fluglinie Boeing 777 ein.

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Deutschland stützt Trendtours mit 23 Millionen Euro

Die Bundesrepublik Deutschland greift aufgrund der Corona-Pandemie dem Reiseveranstalter Trendtours mit 23 Millionen Euro unter die Arme. Die Mittel werden aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds bereitgestellt. Gegenüber der Wirtschaftswoche sagte ein Sprecher des Tour Operators, dass man sich so „rechtzeitig Spielräume für einen erfolgreichen Neustart“ schaffen würde. Der Reiseveranstalter hatte im Jahr 2019 rund 400.000 Kunden und ist auf ältere Reisende spezialisiert. Daher ist man optimistisch, dass in der Saison 2021 eine entsprechende Nachfrage besteht. Eigenen Angaben nach beschäftigt der Trendtours 170 Mitarbeiter in Deutschland. Die Bundesrepublik unterstützte den Mitbewerber Tui AG mehrmals mit einem milliardenschweren Betrag.

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2020: Kunden mieden Reisebüros und buchten lieber direkt

Obwohl Kunden von Pauschalreisen besser abgesichert sind, ist laut einer Studie des Deutschen Reiseverbands der Marktanteil der Veranstalter und Reisebüros im Vorjahr auf 39 Prozent gesunken. Im Jahr 2019 hatte man noch 51 Prozent. Der Umsatz ging um 66 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro zurück. Zulegen konnte der Direktvertrieb der Leistungsträger. So konnten Fluggesellschaften, Hotels, Autovermietungen sowie Bus- und Bahnunternehmen ihren Marktanteil von 37 Prozent auf 48 Prozent steigern. Bedingt durch die Corona-Pandemie ging der Umsatz um etwa 40 Prozent auf 15,4 Milliarden Euro zurück. Der Marktanteil der Online-Portale von Vermittlern lag bei 13 Prozent. Erwirtschaftet wurde ein Umsatz von 4,1 Milliarden Euro – im Vergleich mit 2019 ein Rückgang um die Hälfte. Aus den Entwicklungen des Vorjahrs lässt sich der Trend ablesen, dass in der Krise verstärkt direkt bei den Leistungsträgern gebucht wurde. Aus welchen Gründen sich die Kunden zu diesem Schritt entschlossen haben, ist unklar. Möglicherweise bestand größeres Vertrauen, wenn die Buchungen „selbst in der Hand“ waren. Es bleibt daher abzuwarten, ob dieser Trend auch heuer anhält.

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Tui: Vorfreude auf den Sommer-Urlaub steigt

Je länger die Reisebeschränkungen andauern, desto größer wird die Reiselust. Reiseanbieter Tui sieht sowohl bei den Anfragen in Reisebüros als auch bei den Klicks auf der Webseite ein steigendes Interesse an Reisen. „Jetzt ist es an der Zeit, sich die besten Plätze zu sichern“, heißt es in der Aussendung. Und der Reiseveranstalter setzt noch einen drauf und lockt mit Preisaktionen: „Eine Woche ans Mittelmeer gibt es schon ab 399 Euro – inklusive Flug!“ Die Kunden sollten nicht zu lange zögern. Denn fallen einmal die Reisebeschränkungen, so können die Hotels schnell ausgebucht sein. Reiseklassiker in Südeuropa sind Spitzenreiter im Sommer 2021 Die ersten Reisetrends zeichnen sich bereits ab. Spitzenreiter sind die Reiseklassiker in Europa: Griechenland bleibt beliebtestes Reiseland, gefolgt von Italien, Kroatien und Spanien. Die Insel mit der höchsten Nachfrage ist aktuell Kreta, gefolgt von Rhodos. Deswegen erhöht Tui auch das Angebot in Griechenland. Auf Platz 3 der beliebtesten Destinationen liegt Antalya in der Türkei.  Maximale Sicherheit und Flexibilität „Durch Corona haben sich die Prioritäten der Gäste verändert und Flexibilität ist aktuell wichtiger als je zuvor. Tui hat mit dem Flex-Tarif darauf reagiert. Dieser wird von den Kunden sehr gut angenommen, weit über zwei Drittel aller Neubuchungen sind aktuell Buchungen mit Flex-Tarif“, sagt Gottfried Math, Geschäftsführer TUI Österreich. Urlauber haben damit die Möglichkeit, bis 14 Tage vor Anreise weltweite Flugpauschalreisen oder Unterkunftsbuchungen gebührenfrei umzubuchen oder zu stornieren. Im Falle einer Stornierung erhalten Kunden den gesamten Reisepreis inklusive Flex-Tarif erstattet. Bei Buchung bis 30. April ist außerdem der Covid-Protect-Reiseschutz inkludiert. Dieser Reiseschutz

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Mallorca: Deutsche Reiseveranstalter in Goldgräber-Stimmung

Deutschland hebt die Reisewarnungen für die Azoren und Balearen auf. Nun herrscht unter den Veranstaltern eine regelrechte Goldgräberstimmung, denn die Hoffnung auf kurzfristige Buchungen für die Osterferien ist durchaus groß. Die Angelegenheit hat aber einen großen Haken: Spanien und Portugal verlangen weiterhin Testnachweise. Nur weil Deutschland künftig von den Azoren oder Balearen kommend ohne Tests und Quarantäne einreisen lässt, heißt das noch lange nicht, dass Spanien und Portugal bei deutscher Kundschaft darauf verzichten. Dieses kleine Detail will DER-Touristik mittels kostenloser PCR-Tests für die eigenen Kunden vereinfachen. Andere Veranstalter, beispielsweise FTI, fahren nun Sonderaktionen, die bei Osterbuchungen, die bis inklusive Montag getätigt werden, einen Rabatt von etwa 150 Euro gewähren wollen. Über günstige Preise will man die Deutschen zu Urlauben auf Mallorca und Co animieren. Branchenrise Tui zieht den geplanten Palma-Start sogar um eine Woche auf den 21. März 2021 vor und rührt kräftig die Werbetrommel für Osterbuchungen. Somit ist mit zahlreichen kurzfristigen Angeboten für Osterurlaube auf den Balearen und Azoren zu rechnen. Reisenden wird dringend geraten, dass diese sich nicht nur über die Bestimmungen bei der Rückkunft nach Deutschland, sondern auch über die Einreisebestimmungen des Ziellands, beispielsweise Spanien und Portugal informieren. Die Vorlage negativer PCR-Tests kann erforderlich sein, manche Gebiete verlangen zusätzlich eine Quarantäne. Daher ist das Einholen verbindlicher Informationen von offiziellen Stellen der jeweiligen Staaten dringend angeraten. Achtung: Die Regeln können sich kurzfristig ändern.

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Ostern: Tui Deutschland rechnet mit Mallorca-Urlaub

Der vom deutschen Staat gerettete Reiseveranstalter Tui geht davon aus, dass während der Osterferien Urlaubsreisen nach Mallorca möglich sein werden. Deutschland-Chef Marek Andryszak sagte während einer Onlinekonferenz, dass seiner Ansicht nach die Kunden „weg wollen“ und „alle Erholung und Tapetenwechsel brauchen“. Weiters ist der Manager davon überzeugt, dass Impfungen, Immunitätsnachweise und Schnelltests „schon bald die Reisefreiheit zurückgeben werden“. Während die deutsche Politik weiterhin versucht das Reisen zu stigmatisieren, ist Andryszak der Ansicht, dass Osterurlaube auf Mallorca möglich sein werden. Dazu werde man ein konzerneigenes Hotel am 20. März 2021 öffnen und die Tuifly-Flüge von Hannover, Frankfurt und Düsseldorf nach Palma reaktivieren. Bislang hat die Bundesrepublik die Reisewarnung für Mallorca, die sich als regelrechter Nachfragekiller erweist, nicht aufgehoben. Das findet der Tui-Deutschland-Chef „enttäuschend“, hofft jedoch, dass dies bald geschehen wird. Die Balearen haben niedrige Infektionszahlen und unterschreiten gar die 35er-Marke von Angela Merkel. Es gilt zu bedenken, dass Spanien die Vorlage eines negativen PCR-Tests verlangt und bei Missachtung die Airline die Beförderung verweigern muss.

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Nur mit Corona-Test: Alltours öffnet Hotels auf Mallorca

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours wird ab 17. März 2021 die Allsun-Hotels Playa de Palma, in Alcudia und Cala Millor öffnen. Der Tour Operator rechnet damit, dass die deutsche Bundesregierung die Reisewarnung aufgrund niedriger Infektionszahlen aufheben wird. Man bereitet sich auf einen Ansturm deutscher Urlauber über Ostern vor. „Wir rechnen damit, dass die Reisewarnung für Mallorca in den nächsten Tagen aufgehoben wird und haben uns entschieden, darauf schnell zu reagieren“, so Alltours-Inhaber Willi Verhuven. Eine 7-Tage-Inzidenz, die seit mehr als einer Woche unter 35 und derzeit bei nur 25 liegt, stimmt den Firmenchef zuversichtlich. Auch das Auswärtige Amt hält eine Aufhebung der Reisewarnung im Fall von Mallorca für möglich. Flüge ab Deutschland nach Mallorca führen derzeit beispielsweise Condor und Eurowings durch. Alltours verlangt von allen Personen, die in die eigenbetriebenen Hotels einchecken, die Vorlage eines negativen PCR- oder TMA-Befunds. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden sein. Weiters verweist das Unternehmen auch auf die Maskenpflicht in öffentlichen Bereichen. Die Hotel-Beschäftigten mit direktem Kundenkontakt werden laut dem Veranstalter täglich auf Covid-19 getestet. Kürzlich sorgte Alltours mit der Ankündigung, dass in Zukunft nur noch Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind in die Hotels einchecken dürfen, für Aufsehen. In diesem Sommer gilt noch eine Übergangsregelung, so dass auch Testnachweise, die nicht älter als 72 Stunden sind, anerkannt sind. Ab Herbst sollen die Allsun-Häuser nur noch geimpften Personen zugänglich sein.

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Verbraucherschützer wollen der Vorkasse bei Reisen ein Ende setzen

Urlauber sollen in Zukunft erst bei Reiseantritt zu Kasse gebeten werden – und nicht die Reisekosten wie üblich im Voraus begleichen. Darüber sollen die Verbraucherschutzminister der Länder nach einem Vorstoß des saarländischen Ressortchefs Reinhold Jost (SPD) bei ihrem nächsten Treffen beraten. Gerade in Zeiten von Corona sei dies für Verbraucher unerlässlich. „100 Prozent Vorkasse geht gar nicht“, so Jost der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken. Er setzt sich für eine deutliche Verringerung der Vorab-Zahlungen ein – und für eine automatische Rückerstattung, wenn die Reise nicht stattfindet. Schnell habe Josts mit seinem Vorschlag erste Anhänger dazugewinnen können, berichtet zeit.de. „Das Beste wäre: Das Geld wird genau in dem Moment abgebucht, wenn ich die Reise antrete“, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller. Das sei ja in anderen Bereichen der Wirtschaft auch so: „Wenn ich einen neuen Fernseher kaufe, dann bezahle ich auch erst, wenn ich ihn bekomme.“ Dazu sei ein Systemwechsel – von der Vorkasse zur Bezahlung bei Check-In – notwendig, so Müller weiter. Die Umstellung sei nach Ansicht einer Schweizer Hochschule auch „gut umsetzbar“, da Verbraucher nur mit moderaten Preiserhöhungen rechnen müssten. Die automatisierte Rückerstattung von Anzahlungen aber könnte schneller kommen, sagte Jost. „Aufgrund der Digitalisierung dürfte das keine technische Herausforderung sein.“ Der Bundesrat habe sich 2018 bereits für die Einrichtung „automatisierter Verfahren der Rückerstattung“ ausgesprochen. Von der Bundesregierung sei aber nichts umgesetzt worden. Daher werde Jost auch dieses Thema auf der Verbrauchschutzminister-Konferenz Anfang Mai einbringen.

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Bratislava: Condor nach Punta Cana abgehoben

Wenige Minuten nach 11 Uhr landete am Samstag eine Boeing 767-300 von Condor am Flughafen Bratislava. Und feierte damit Premiere.  Denn die deutsche Ferienfluggesellschaft flog die Maschine aus Frankfurt ein, um die Nonstop-Verbindung nach Punta Cana heute aufzunehmen. Dieses Ereignis wird mit Sicherheit in die Geschichtsbücher des Airports eingehen. Damit bekommt die slowakische Hauptstadt eine langersehnte Langstrecke – mitten in der CoV-Pandemie. Die Strecke wird in Zusammenarbeit mit lokalen Reiseveranstaltern als sogenannter “Scheduled Charter Service” angeboten. Condor entdeckt damit zum ersten Mal den slowakischen Markt für sich. Die D.ABUC wurde am Samstag, den 27. Februar 2021 unter der Flugnummer DE8510 nach Bratislava überstellt. Am Sonntag machte sich der Condor-Langstreckenjet als DE8510 auf den Weg nach Punta Cana. Damit gibt es erstmals seit sehr langer Zeit wieder Langstreckenflüge ab dem slowakischen Hauptstadtflughafen. Allerdings sind die „Scheduled Charters“ zunächst nur für einige Wochen geplant. Über eine mögliche Fortführung haben die Reiseveranstalter noch nicht entschieden.

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