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Ryanair stockt Klagenfurt-Angebot auf

Die irische Fluggesellschaft Ryanair erweitert ihr Engagement am Flughafen Klagenfurt und kündigt für den Sommerflugplan 2025 eine erhebliche Kapazitätserhöhung an. Mit zusätzlichen 21.000 Sitzplätzen auf den Strecken nach Alicante, London-Stansted und Palma de Mallorca strebt Ryanair ein Wachstum von 25 Prozent an, was einer Gesamtkapazität von rund 104.000 Passagieren entspricht. Der Sommerflugplan 2025 des Flughafens Klagenfurt umfaßt insgesamt acht direkte Destinationen: Wien, London-Stansted, Alicante, Palma de Mallorca, Köln, Hannover, Hamburg und Paros. Mit dieser Erweiterung bietet der Flughafen eine Gesamtkapazität von 250.000 Sitzplätzen auf Direktverbindungen an. Erweiterung des Ryanair-Angebots Ryanair hat die etablierten Strecken von Klagenfurt nach London-Stansted, Alicante und Palma de Mallorca bereits für den Sommer 2025 zur Buchung freigegeben. Ab April 2025 werden folgende Frequenzen angeboten: Diese Erweiterung stellt eine signifikante Steigerung des Angebots dar, insbesondere auf der Strecke nach Palma de Mallorca, die zuvor dreimal wöchentlich bedient wurde. Andreas Gruber von Ryanair äußerte sich erfreut über die zusätzlichen Sitzplätze und betonte die großartigen Reisemöglichkeiten für österreichische Gäste in der kommenden Sommersaison. Maximilian Wildt, Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt, hob die Bedeutung der erweiterten Zusammenarbeit mit Ryanair hervor und bezeichnete die Kapazitätserweiterung als starkes Signal für den Standort. Weitere Flugverbindungen ab Klagenfurt Neben dem erweiterten Ryanair-Angebot werden weitere Flugverbindungen ab dem Flughafen Klagenfurt im Sommer 2025 angeboten: Diese vielfältigen Verbindungen stärken die Position des Flughafens Klagenfurt als wichtiges Drehkreuz für Reisende in der Region. Bedeutung für den Flughafen Klagenfurt Der Flughafen Klagenfurt, auch als Flughafen Alpe-Adria bekannt, liegt im Bundesland Kärnten und dient als wichtiger Knotenpunkt für den regionalen

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Ausraster am Dubliner Flughafen: Passagier nach verpasstem Flug festgenommen

Am Morgen des St. Patrick’s Day kam es am Dubliner Flughafen zu einem Zwischenfall, bei dem ein Passagier nach dem Verpassen seines Fluges erheblichen Sachschaden verursachte. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf das zunehmende Problem ungebührlichen Verhaltens von Fluggästen an Flughäfen weltweit. Gegen 7:20 Uhr morgens erreichte ein Mann in den Zwanzigern den Dubliner Flughafen in offenbar stark alkoholisiertem Zustand. Nachdem er seinen Anschlussflug verpasst hatte, reagierte er mit einem Wutanfall, der in erheblichem Vandalismus im Abflugbereich von Terminal 1 gipfelte. Augenzeugenberichten zufolge entkleidete er sich oberkörperfrei, zerrte elektronische Geräte von den Schaltern der Fluggesellschaft und warf Mobiliar, darunter Stühle und Tische, durch die Gegend. Ein Video, das in den sozialen Medien kursiert, zeigt, wie der Mann Gegenstände über Sitzreihen hinwegschleudert und dabei beinahe andere Passagiere trifft. Das Flughafenpersonal reagierte umgehend auf den Vorfall. Mitarbeiter der Flughafenpolizei überwältigten den Randalierer und übergaben ihn an die irische Polizei, An Garda Síochána. Der Mann wurde festgenommen und noch am selben Tag vor Gericht gestellt. Ein Sprecher der Flughafenbehörde DAA äußerte sich wie folgt: „Wir hoffen, dass das Justizsystem angemessen mit ihm verfährt und dass wir ihn nie wieder am Dubliner Flughafen sehen.“ Zunehmende Vorfälle von Passagierunruhe Der Vorfall am Dubliner Flughafen ist kein Einzelfall. In den letzten Jahren gab es weltweit einen Anstieg von Zwischenfällen mit unruhigen Passagieren. Allein in Australien registrierte die Bundespolizei während der Sommerferienperiode 2024/2025 durchschnittlich 68 Vorfälle pro Tag an Flughäfen und in Flugzeugen, insgesamt 4.205 Störungen im Dezember und Januar. Diese führten zu 93 Festnahmen und 132

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Ryanair: Deutschland bleibt schwächster Luftverkehrsmarkt Europas

Deutschland bleibt nach Angaben von Ryanair der am langsamsten wachsende Luftverkehrsmarkt Europas. Laut dem am 18. März 2025 veröffentlichten Verkehrsupdate für Februar 2025 liegt das Passagieraufkommen in Deutschland bei lediglich 84 Prozent des Niveaus vor der Covid-Pandemie. Als Hauptursache sieht die Fluggesellschaft die hohen Zugangskosten, darunter staatliche Steuern, Flugsicherungs- und Flughafengebühren. Besonders betroffen seien die Flughäfen Berlin, Köln und Hamburg, an denen Ryanair bereits Kapazitätskürzungen für den Sommerflugplan 2025 vorgenommen hat. Im europäischen Vergleich fällt Deutschland deutlich zurück. Während Länder wie Polen (110 Prozent), Irland (107 Prozent) und Ungarn (106 Prozent) ihre Verkehrszahlen im Vergleich zu 2019 bereits übertroffen haben, bleibt Deutschland mit 84 Prozent Schlusslicht. Ryanair hebt hervor, daß in diesen Ländern keine Luftverkehrssteuer erhoben wird, während in Deutschland pro Passagier 15,53 Euro fällig sind. Zudem kritisiert die Fluggesellschaft die bürokratischen Hürden und Restriktionen, insbesondere das Nachtflugverbot am Flughafen Berlin Brandenburg (BER), das seit Jahresbeginn zu über 1.600 Flugstörungen geführt habe. Eddie Wilson, CEO von Ryanair, fordert die deutsche Bundesregierung auf, die hohen Steuern und Gebühren abzuschaffen, um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Flughäfen zu verbessern. Laut Wilson verhindere die derzeitige Politik ein nachhaltiges Wachstum im Luftverkehr und benachteilige den Standort Deutschland gegenüber anderen EU-Staaten, die gezielt Maßnahmen zur Förderung des Flugverkehrs ergriffen hätten. Trotz der rückläufigen Entwicklung in Deutschland setzt Ryanair in anderen europäischen Ländern weiter auf Expansion. Dort hätten gesenkte Gebühren und der Verzicht auf Luftverkehrssteuern das Passagieraufkommen deutlich gesteigert. Wilson betonte, daß ohne politische Kursänderungen Deutschland seine Position als attraktiver Luftverkehrsstandort weiter verlieren werde.

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US-amerikanische Fluggesellschaften fordern Aufhebung des Passagierlimits am Flughafen Dublin

In einer erneuten Warnung hat die Interessenvertretung „Airlines for America“ (A4A) den dringenden Bedarf zur Aufhebung des jährlichen Passagierlimits am Flughafen Dublin betont. Diese Grenze, die derzeit auf 32 Millionen Passagiere pro Jahr festgelegt ist, wird von A4A als potenziell schädlich für die irische Wirtschaft und für US-amerikanische Fluggesellschaften angesehen. In einem Schreiben an führende Politiker in Irland äußerte A4A die Sorge, dass diese Einschränkung irreparablen Schaden anrichten könnte, wenn sie nicht bald aufgehoben wird. A4A, die Lobbygruppe, die eine Vielzahl von US-Fluggesellschaften wie American Airlines, United Airlines, Delta Air Lines und JetBlue Airways vertritt, argumentiert, dass das Passagierlimit nicht nur den Fluggesellschaften schadet, sondern auch den transatlantischen Luftverkehr und damit die gesamte Wirtschaft Irlands negativ beeinflusst. Die Organisation fordert eine dringende Lösung des Problems und sieht die Grenze als einen Verstoß gegen das US-EU Open Skies-Abkommen an. Ein wiederkehrendes Problem Das Passagierlimit am Flughafen Dublin ist keine neue Herausforderung. Bereits zuvor hatte A4A die Bedenken geäußert, dass die Begrenzung des Passagieraufkommens auf 32 Millionen Passagiere pro Jahr die Wachstumsfähigkeit der irischen Luftverkehrsinfrastruktur erheblich einschränkt. Die im Jahr 2007 eingeführte Begrenzung war ursprünglich als Reaktion auf verkehrstechnische Probleme und Umweltbedenken geschaffen worden, die jedoch inzwischen weitgehend überwunden sind. Dennoch bestehen die Einschränkungen weiter, und die US-Fluggesellschaften betrachten dies als ein Hindernis für die wirtschaftliche und betriebliche Expansion. Das Passagierlimit betrifft nicht nur die US-amerikanischen Fluggesellschaften, sondern auch irische und europäische Fluggesellschaften wie Aer Lingus und Ryanair, die ebenfalls auf das Potenzial des Flughafens Dublin angewiesen sind. A4A betont, dass die

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Wiederaufnahme des kommerziellen Flugverkehrs in der Ukraine: Lwiw und Uschhorod im Fokus

Die Ukraine bereitet sich auf die Wiederaufnahme des kommerziellen Flugverkehrs vor, wobei insbesondere die Flughäfen Lwiw und Uschhorod im Mittelpunkt stehen. Nach einer längeren Schließung aufgrund des Konflikts mit Russland gibt es nun konkrete Pläne, den Betrieb an diesen wichtigen Standorten wieder aufzunehmen. Der internationale Flughafen Lwiw, gelegen im westlichen Teil der Ukraine, plant, seinen Betrieb im späten Frühjahr 2025 wieder aufzunehmen. Vor der Schließung im Februar 2022, bedingt durch die russische Invasion, verzeichnete der Flughafen im Jahr 2021 ein Passagieraufkommen von 1,8 Millionen Reisenden. Die Wiedereröffnung wird als ein starkes Zeichen internationaler Solidarität mit der Ukraine betrachtet. Tetiana Romanowska, die Generaldirektorin des Flughafens Lwiw, äußerte in einem Interview mit dem Medium „Vysokyi Zamok“ am 15. März 2025 die Hoffnung, den Flughafen bereits im April oder Mai 2025 wieder für den kommerziellen Flugverkehr öffnen zu können. Sie betonte, dass fünf bis sieben Fluggesellschaften ihre Bereitschaft signalisiert haben, innerhalb eines Monats nach Wiederaufnahme des Betriebs Flüge nach Lwiw durchzuführen. Zu diesen Airlines zählen unter anderem Wizz Air, airBaltic, Turkish Airlines, SkyUp, Austrian Airlines, Lufthansa und LOT. Romanowska hob hervor, dass insbesondere SkyUp Airlines, eine ukrainische Fluggesellschaft, plant, Charterflüge wieder aufzunehmen, da sie über ein gut entwickeltes Streckennetz in Europa verfügt und bereit ist, dieselben Routen von Lwiw oder anderen ukrainischen Städten aus zu bedienen. Uschhorod Internationaler Flughafen: Eine strategische Position Ein weiterer Fokus liegt auf dem internationalen Flughafen Uschhorod, der direkt an der Grenze zur Slowakei liegt. Die Regionalregierung von Transkarpatien plant Investitionen in Höhe von rund 700.000 Euro, um den

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Ryanair hebt Beschränkung für nicht-europäische Aktionäre auf

Ryanair Holdings hat die bisherige Beschränkung aufgehoben, die es Nicht-EU-Bürgern untersagte, Anteile am Unternehmen zu erwerben. Diese Entscheidung folgt auf eine interne Prüfung, die ergab, daß mittlerweile mehr als die Hälfte des ausgegebenen Aktienkapitals von EU-Bürgern gehalten wird. Die Maßnahme tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft, wie das Unternehmen am 7. März 2025 in einer Mitteilung an seine Investoren bekanntgab. Die Aufhebung dieser Restriktion bedeutet, daß nun auch Nicht-EU-Bürger wieder regulär Ryanair-Aktien erwerben können. Dies betrifft sowohl die an der irischen Börse Euronext Dublin notierten Stammaktien als auch die an der Nasdaq gelisteten Hinterlegungsscheine (Depositary Shares). Trotz dieser Lockerung wird die Fluggesellschaft weiterhin Stimmrechtsbeschränkungen anwenden, um die Einhaltung der EU-Vorschriften zur Eigentümerschaft sicherzustellen. Hintergrund: EU-Vorgaben zur Eigentümerschaft von Fluggesellschaften Gemäß der EU-Verordnung 1008/2008 müssen Fluggesellschaften, die innerhalb der Europäischen Union operieren, mehrheitlich von EU-Bürgern kontrolliert und gehalten werden, um eine Betriebslizenz zu erhalten. Dabei darf der Anteil von Nicht-EU-Bürgern maximal 49,9 Prozent betragen. Diese Regelung zielt darauf ab, sicherzustellen, daß die strategische Kontrolle und Entscheidungsgewalt bei Unternehmen mit Sitz in der EU verbleiben. Die Eigentumsverhältnisse an Ryanair änderten sich signifikant mit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union am 1. Januar 2021. Durch den Brexit wurden britische Aktionäre als Nicht-EU-Bürger eingestuft, was zur Folge hatte, daß ihre Anteile als „restricted shares“ behandelt wurden. Diese Aktien waren mit eingeschränkten Rechten versehen: Die Inhaber durften nicht an Hauptversammlungen teilnehmen, keine Redebeiträge leisten und nicht abstimmen. Zur Sicherstellung der EU-konformen Eigentümerstruktur führte Ryanair ein System ein, welches die Beteiligung von Nicht-EU-Bürgern

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Sommerflugplan 2025 am Flughafen Wien: Erweiterung des Angebots und neue Ziele

Mit dem Beginn des neuen Sommerflugplans am 30. März 2025 erwartet die Passagiere des Flughafens Wien ein noch vielfältigeres Flugangebot. Für die Reisesaison bis zum 26. Oktober 2025 sind weltweit 190 Ziele direkt erreichbar, wobei sowohl beliebte europäische Urlaubsziele als auch faszinierende Langstreckenziele in Asien, Nordamerika und darüber hinaus in den Fokus rücken. Der Flughafen Wien, der bereits zu den größten und verkehrsreichsten Flughäfen Europas gehört, bereitet sich auf einen verkehrsintensiven Sommer vor und bietet eine Vielzahl neuer Verbindungen sowie eine Erweiterung bestehender Routen. Unter den Neuerungen sticht besonders die Direktverbindung nach Singapur hervor, die erstmals ab Juni 2025 mit der Fluggesellschaft Scoot bedient wird. Neue Destinationen und gesteigerte Frequenzen Der Flughafen Wien steht für eine kontinuierliche Erweiterung seiner Strecken und hat im neuen Sommerflugplan eine Reihe von neuen Zielorten hinzugefügt. Besonders bemerkenswert ist die Erweiterung des Angebots von Austrian Airlines, der größten Fluggesellschaft, die den Flughafen Wien bedient. Austrian Airlines wird 127 Ziele weltweit anfliegen und setzt auf eine Mischung aus beliebten europäischen Zielen sowie Langstreckenverbindungen. Neu im Sommerflugplan sind dabei unter anderem Lofoten in Norwegen, Edinburgh in Schottland, Sylt in Deutschland und Burgas in Bulgarien. Darüber hinaus werden die Langstreckenflüge nach Los Angeles und Tokio wieder aufgenommen, was den Passagieren direkte Verbindungen zu wichtigen Wirtschaftszentren und Urlaubszielen ermöglicht. Die Fluggesellschaft setzt auf eine moderne Flotte, die unter anderem durch zwei neue Boeing 787 Dreamliner ergänzt wird. Diese Flugzeuge bieten nicht nur eine verbesserte Reiseerfahrung, sondern auch eine größere Reichweite, die es ermöglicht, auch Fernziele komfortabel zu erreichen. Neben

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Debatte über Nachtflugverbot in Berlin: Ryanair fordert mehr Flexibilität

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat den Vorschlag des Berliner Bürgermeisters Kai Wegner begrüßt, das Nachtflugverbot am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) flexibler zu handhaben. Die Airline fordert, dass insbesondere wetterbedingte Verspätungen nicht zu unnötigen Umleitungen führen sollten. Wegner hatte auf der Tourismusmesse ITB Berlin 2025 erklärt, dass es weder im Interesse der Passagiere noch des Flugbetriebs sei, wenn Flugzeuge aufgrund weniger Minuten Verspätung lange Umwege fliegen oder zu anderen Flughäfen ausweichen müssten. Ryanair argumentiert, dass die aktuell strengen Regelungen des Berliner Flughafens zu unnötigen Störungen führen, etwa wenn Flüge kurz vor der Sperrstunde nach Hannover umgeleitet werden. Das Nachtflugverbot am BER gilt grundsätzlich von 23:30 Uhr bis 05:30 Uhr, mit wenigen Ausnahmen für bestimmte Flüge. Ryanair fordert Bundesverkehrsminister Volker Wissing auf, die Berliner Luftfahrtbehörde anzuweisen, eine pragmatischere Handhabung zu ermöglichen. Kritiker hingegen warnen davor, die Lärmbelastung für Anwohner zu erhöhen und bestehende Regelungen zu verwässern.

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Ryanair erweitert Sommerflugplan: Neu- und Wiederaufnahmen

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair erweitert ihr Streckennetz im Sommerflugplan 2025 erheblich. Neben der Wiederaufnahme mehrerer Verbindungen, die seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr bedient wurden, baut die Airline insbesondere ihre Präsenz in Jordanien und Israel wieder aus. Aufgrund anhaltender Unsicherheiten bei der Flugzeuglieferung von Boeing korrigierte Ryanair allerdings seine erwarteten Passagierzahlen nach unten. Für den Sommerflugplan, der vom 30. März bis zum 26. Oktober 2025 läuft, hat Ryanair zahlreiche neue Routen angekündigt. Besonders bemerkenswert ist dabei die Wiederaufnahme von Verbindungen, die die Airline seit über zehn Jahren nicht mehr geflogen ist. Dazu gehören unter anderem drei Strecken vom britischen Bournemouth Airport: Auf diesen Strecken wird Ryanair mit anderen Airlines konkurrieren, darunter Jet2 und TUI Airways, die diese Destinationen ebenfalls bedienen. Weitere Verbindungen, die nach mehr als zehn Jahren wieder aufgenommen werden, betreffen Flughäfen in mehreren europäischen Ländern: Die Entscheidung, diese Strecken wieder in den Flugplan aufzunehmen, dürfte mit einer verstärkten Nachfrage sowie einer optimierten Routenplanung zusammenhängen. Starker Ausbau im Nahen Osten nach kriegsbedingten Einschränkungen Neben der Wiederaufnahme europäischer Verbindungen richtet Ryanair sein Augenmerk auf eine Expansion in den Nahen Osten, insbesondere in Jordanien und Israel. Ab Amman, der Hauptstadt Jordaniens, werden zehn Strecken wieder aufgenommen, die infolge des Krieges in Israel und der damit verbundenen geopolitischen Spannungen vorübergehend ausgesetzt worden waren. Zu den wiederaufgenommenen Zielen gehören: Im Juni wird Ryanair insgesamt 27 wöchentliche Flüge ab Amman zu 14 europäischen Destinationen anbieten. Auch ab Tel Aviv nimmt die Airline acht Strecken wieder auf, darunter nach: Ryanair plant, im Juni insgesamt

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Flughafen Maribor: Slowenische Regierung sucht wieder mal eine Lösung

Die slowenische Regierung bemüht sich um eine Lösung für den Flughafen Maribor, der nach wie vor zu den am wenigsten frequentierten Flughäfen des ehemaligen Jugoslawiens zählt. Im Jahr 2024 verzeichnete der Flughafen lediglich 2.330 Passagiere. Zwar hat Maribor keine regulären Linienflüge, auch der Flughafen Portorož an der Küste des Landes konnte nur 22.782 Reisende begrüßen – trotz einer kleineren Einzugsregion. Der Großteil des Passagieraufkommens von Maribor stammt aus Charterflügen, die vor allem Sportmannschaften transportieren. Trotz einiger Bemühungen, einen Betreiber für den Flughafen zu finden, blieben die Versuche im Jahr 2023 erfolglos. Ein vielversprechender gemeinsamer Vorschlag von der SIDrone Luftfahrtschule und dem Schlosserunternehmen Ključavničarstvo Kunc konnte keine Zustimmung finden. SIDrone versucht nun erneut, das Management des Flughafens zu übernehmen und stellte vor kurzem eine Strategie dem Nationalrat vor. Diese umfasst unter anderem den Aufbau eines Wartungszentrums für Passagier- und Frachtflugzeuge sowie eine Kooperation mit benachbarten Flughäfen. SIDrone strebt eine langfristige Partnerschaft an, die mindestens zehn Jahre dauern soll. In den letzten Jahren fanden auch Gespräche mit Vertretern des Freizeitkonzerns Tui Group statt, die Interesse an der Etablierung einer Wartungsbasis in Maribor zeigten. Der Flughafen wird seit 2019 von DRI, einer staatlichen Beratungs- und Ingenieurgesellschaft, verwaltet, nachdem der frühzeitige Rückzug chinesischer Investoren im Jahr 2017 die vorherige 15-jährige Pachtvereinbarung beendete. Ein großes Hindernis für mögliche Investoren bleibt jedoch das Fehlen eines Raumplans, der eine Erweiterung des Flughafens ermöglichen würde.

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