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Blue Air kündigt Wien-Comeback an

Die aufgrund der Coronakrise massiv unter Druck geratene Billigfluggesellschaft Blue Air wird ab Sommerflugplan 2021 wieder zwischen Bukarest und Wien fliegen. Der Carrier wird jedoch zuvor rund um die Weihnachtszeit sieben einzelne Rotationen zwischen den beiden Städten durchführen. Zielgruppe sind in Österreich arbeitende Rumänen, die die Feiertage bei ihren Familien in der Heimat verbringen wollen. Weitere Ziele, die der rumänische Carrier, der sich derzeit in einem Sanierungsverfahren befindet, ab Bukarest wieder anfliegen will, sind Rom-FCO, Madrid, Bologna, Birmingham und Barcelona. Wien soll ab 28. März 2020 an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag im doppelten Tagesrand bedient werden. Dienstags, Donnerstags, Samstags und Sonntag ist derzeit eine Rotation geplant. Blue Air betreibt Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737.

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PCR-Schnelltests: Erlösung für Tourismus und Luftverkehr?

Reisebeschränkungen, harte Einreisebestimmungen und zum Teil enorm kurzfristig ausgesprochene Reisewarnungen, die manchmal auch umstritten sind, machen der Flug- und Touristikbranche das Leben schwer. Die Politik setzt ihre Hoffnungen darauf, dass möglichst bald ein Impfstoff verfügbar ist. Allerdings geht dem Sektor so langsam aber sicher die Luft aus, denn der Winter ist traditionell ohnehin eher schwach. Normalerweise verdiente man im Sommer immer einen fetten Polster, mit dem man dann problemlos durch die kalte Jahreszeit gekommen ist. Das war heuer jedoch nicht möglich und neuerliche Reisebeschränkungen und die damit verbundene niedrige Nachfrage könnten nun viele Hotels, Reiseveranstalter, aber auch Fluggesellschaften so richtig in Bedrängnis bringen. Entweder springen die Staaten ein und greifen der leidenden Branche kräftig unter die Flügel oder aber es droht eine Insolvenzwelle. Dadurch werden tausende, wenn nicht hunderttausende Menschen allein in Europa ihre Jobs verlieren. Daher wird der Ruf nach neuen Wegen, um sicheres Reisen und damit auch das Überleben einer ganzen Branche sichern zu können, immer lauter. Momentan ist das Kernproblem, dass viele Staaten zwar die Einreise bei Vorlage eines negativen PCR-Tests erlauben, jedoch dieser beispielsweise in Österreich nur sehr teuer zu bekommen ist. Oftmals benötigt man einen solchen bei der Heimreise gleich nochmals, wodurch sich die Kosten eben summieren. Manche Länder gestatten alternativ den Antritt einer Quarantäne, die bis zu 14 Tage dauert, bei anderen heißt es jedoch: “Du kommst hier nicht rein.” Fluggesellschaften, Reiseveranstalter, aber auch Hoteliers hoffen nun darauf, dass eine Art Übergangslösung kommt. Dabei denkt man an PCR-Schnelltests, deren Zuverlässigkeit zuletzt seitens der WHO

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Ex-Mitarbeiter üben scharfe Kritik am Arbeitgeber Laudamotion

Die ehemalige Airline des im letzten Jahr verstorbenen Automobilrennfahrers Niki Lauda muss sich harte Kritik seitens ehemaliger Mitarbeiter anhören. So berichten diese von „Arbeitsverhältnissen wie im 19. Jahrhundert“ und belasten damit das Unternehmen enorm. In der Online-Ausgabe des Nachrichtenmagazins „WELT“ geht es hitzig zu. Mittendrin im Geschehen: Ryanair-Tochtergesellschaft Laudamotion. Sie sieht sich mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert, teilweise belegt durch alte Arbeitsverträge oder Auszüge des Schriftverkehrs mit dem Ex-Arbeitgeber. Darin wird deutlich: So gut wie den Kunden, geht es den Arbeitnehmern des Unternehmens lange nicht. Können die einen für nicht einmal 20 Euro nach Palma fliegen, müssen die anderen auch in der gesetzlich vorgeschrieben Ruhezeit arbeiten.  Oftmals wurden auch kranke oder übermüdete Kollegen noch an Bord geholt und dazu gedrängt, nicht in Krankenstand zu gehen. Dieser Umgang gefährdet nicht nur die Gesundheit der eigenen Belegschaft, sondern auch die Flugsicherheit an Bord, wie Ex-Flugbegleiter Stefan meint, der seine Erfahrungen mit Laudamotion als Arbeitgeber offen schildert. Dass Flugbegleiter ausgeschlafen zum Flug erscheinen sollte selbstverständlich sein. Denn schnell kann es zu Fehlern kommen, die im Ernstfall Leben kosten können. „Wenn nach einer Notlandung Passagiere evakuiert werden müssen, weiß ich nicht, ob es gut ist, wenn die Flugbegleiter so müde sind, dass sie vergessen, welche Kommandos sie an die Fluggäste geben müssen“, so Stefan. Eine andere Betroffene, die als leitende Flugbegleiterin für das Unternehmen tätig war, äußerst sich ebenfalls enorm belastend. So seien einzelne Flüge nicht storniert worden, obwohl das Flugzeug nachweislich Mängel vorwies. Es habe auch Fälle gegeben, in denen Reparaturen nicht direkt erfolgt

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Wizzair streicht Wien-Bremen

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair nimmt weitere Kürzungen im Flugplan ab Wien-Schwechat vor. Die Nonstop-Verbindung nach Bremen wird eingestellt und ist im Winter 2020/21 nicht mehr buchbar. Vorerst letztmalig wird Wien-Bremen am 23. Oktober 2020 bedient. Ob ein Zusammenhang mit der von Deutschland am Mittwoch für Wien ausgesprochenen Reisewarnung besteht, ist unklar. Auf anderen Strecken reduzierte der ungarische Billigflieger die Frequenzen zum Teil heftig oder setzt diese vorzeitig aus. Beispielsweise wird Luqa nur noch bis Ende September 2020 angeflogen.

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Wien-Reisewarnungen: Airlines beobachten die Lage

Belgien, Deutschland und die Schweiz betrachten die österreichische Hauptstadt Wien nun als Risikogebiet. Das hat zur Folge, dass Reisende nun in Quarantäne müssen. Teilweise kann diese mit der Vorlage eines negativen PCR-Tests umgangen werden. Den auf den betroffenen Strecken tätigen Fluggesellschaften bereitet diese Entwicklung große Sorgen. Lufthansa konnte auf Anfrage noch keine Einschätzung zu möglichen Auswirkungen auf das Flugangebot abgeben. Man beobachtet die weiteren Entwicklungen sehr genau. Austrian Airlines war wesentlich gesprächiger: “Die deutsche Reisewarnung führt aktuell nicht zu unmittelbaren Änderungen in unserem Flugplan. Das gilt übrigens auch für Belgien und die Schweiz. Wir beobachten die Lage sehr genau und können aktuell zukünftige Kapazitätsanpassungen nicht ausschließen. Da Deutschland ein sehr wichtiger Markt für uns ist, verfolgen wir diese Entwicklung mit Sorge; vor allem den zunehmenden Trend zu nationalen Reiseverordnungen. Denn diese tragen zur weiteren Verunsicherung bei den Fluggästen bei und hemmen eine positive Wirtschaftsentwicklung. Austrian Airlines spricht sich abermals für eine einheitliche europäische Reisepolitik und kostenfreie Tests für Reisende aus Risikogebieten aus. Wer gesund ist, soll auch reisen dürfen”, so AUA-Konzernsprecherin Tanja Gruber. „Wir beobachten das Verhalten unserer Kunden sehr genau und passen unseren Flugplan entsprechend der Nachfrage an. Kunden, die innerhalb der nächsten 14 Tage verreisen und ihre Flüge umbuchen möchten, können dies innerhalb von sieben Tagen nach der Erklärung zum Risikogebiet ohne Umbuchungsgebühr auf easyjet.com tun. Kunden, welche ausserhalb dieser 14 Tage verreisen, können ihre Flüge – in Übereinstimmung mit unserer aktuellen Richtlinie – ohne Umbuchungsgebühr auf easyjet.com unter Buchungen verwalten umbuchen“, so eine Sprecherin von Easyjet. Eurowings

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Robert-Koch-Institut: Wien ist ein Risikogebiet

Bereits seit einigen Tagen war darüber spekuliert worden, nun ist es amtlich: Das deutsche Robert-Koch-Institut erklärte am Mittwochabend die österreichische Bundeshauptstadt Wien zur Corona-Risikoregion. Das hat nun weitreichende Folgen, denn Personen, die sich in Wien aufgehalten haben, müssen nun in Deutschland 14 Tage in Quarantäne. Diese kann derzeit durch die Vorlage eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, umgangen werden. In Österreich werden für private Coronatests allerdings fürstliche Preise verlangt, so dass davon auszugehen ist, dass sich die Maßnahme der Deutschen negativ auf die Nachfrage im Flugverkehr auswirken wird. Derzeit bieten Lufthansa, Easyjet, Austrian Airlines, Ryanair, Eurowings und Wizzair Verbindungen ab Wien zu diversen deutschen Airports an. Die Auslastung war bereits in den letzten Wochen, besonders bei der AUA, eher mau. Fast alle Fluggesellschaften in Europa beklagen sich über schwache Vorausbuchungszahlen. Carsten Spohr sagte vor Mitarbeitern, dass die Lufthansa Group für Oktober 2020 weniger als 10 Prozent jener Reservierungen hat, die man im Vorjahr hatte. Die nunmehrige Einreise-Schikane der Deutschen dürfte sich nochmals nachteilig auf die Nachfrage auswirken. Deutsche Staatsbürger haben zwar die Möglichkeit die Testung nachzuholen, doch ab Oktober 2020 müssen diese auch dann fünf Tage in Quarantäne, wenn ihre binnen 72 Stunden nachgeholte Testung negativ ausgefallen ist. Die Auswirkungen auf den Flugverkehr zwischen Wien und Deutschland sind derzeit noch nicht abschätzbar. Viele Entscheidungen werden wohl stark von den Entwicklungen und Buchungen der nächsten Tage abhängen. Tipp: Unter diesem Link hat das Robert-Koch-Institut alle Regionen, die derzeit aus Sicht der Bundesrepublik Deutschland Risikogebiete sind, aufgelistet.

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Level-Marketingleiterin Milene Platzer nun beim Steffl

Bei Lauda Air und Niki galt sie als fixer Bestandteil des Inventars, ehe sie die Lauda nach der Teilübernahme durch Ryanair verlassen hatte und zu Level Europe wechselte: Milene Platzer, langjährige Marketing- und Pressechefin der von Niki Lauda gegründeten Fluggesellschaften ist nun für das Wiener Kaufhaus Steffl als Head of Marketing & Communication tätig. Wie es sich anfühlt als Angestellte einer Airline eine Insolvenz zu erleben, musste Platzer gleich zwei mal binnen kurzer Zeit mitmachen. Erst ging die Air-Berlin-Tochter Niki pleite und erst vor wenigen Wochen traf es Level Europe. Nun scheint die langjährige Luftfahrtmitarbeiterin regelrecht die Schauze voll zu haben und ist nun “am Boden” für das Steffl tätig. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung bei Steffl. Mode ist für mich persönlich ein Herzensthema und auf gesellschaftlicher Ebene stehen wir mitten in einem Veränderungsprozess. Bessere, qualitativ hochwertige und nachhaltig produzierte Mode gepaart mit einem Einkaufserlebnis, das unseren Kunden Spaß macht – darum wird es in Zukunft gehen“, so die Marketing Expertin Milene Platzer. Ihr Verantwortungsbereich bei Steffl umfasst sämtliche Marketing & Kommunikations-Agenden, sowie die Weiterentwicklung des strategischen Markenaufbaus des österreichischen Mode-Unternehmens.

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Hebenstreit: Trotz Staatshilfe keine Jobgarantie bei der AUA

Die österreichische Gewerkschaft Vida kritisiert, dass es bei der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines keine “nachhaltigen Jobgarantien” gibt, sondern “riesige Sparpakete im Raum stehen”. Arbeitnehmervertreter Roman Hebenstreit sieht aber ein generelles Problem in der Touristik- und Transportbranche und sieht die Regierung in der Pflicht. Der Gewerkschafter verweist darauf, dass Wien bis zum Corona-Lockdown eine wichtige Kongressstadt war und davon sowohl der Tourismus als auch Verkehrsunternehmen profitiert haben. Daran hängen viele Arbeitsplätze, die akut gefährdet sind. Hebenstreit dazu: “Jetzt stehen in Wien und in vielen anderen heimischen Städten zahlreiche Betriebe und Menschen vor einem Scherbenhaufen und müssen um ihre Existenzgrundlagen fürchten, wie etwa die 140 Beschäftigten, die in den Sacher-Hotels gekündigt werden“. Finanzminister Gernot Blümel solle nun handeln bevor es zu spät ist. “Abgesehen von den Einbrüchen im Tourismus seien auch in vielen anderen Branchen die durch Corona entstandenen Probleme noch immer nicht vollständig gelöst worden. So habe die Regierung etwa in der Luftfahrt trotz dreistelliger Millionen-Euro-Hilfe für die AUA keine nachhaltigen Jobgarantien für die ArbeitnehmerInnen zusammengebracht. Aber auch im Bahnbereich seien alle Umsätze eingebrochen, riesige Sparpakete stünden auch hier im Raum”, so der Vida-Vorsitzende, der fordert, dass Bundeskanzler Sebastian Kurz und sein Finanzminister ihre plakatierten Versprechen zu Gunsten der Arbeitnehmer und der Wirtschaft einlösen sollen.

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AUA-Chef kontert Wizzair, doch es läuft richtig mies

Erst am Montag rühmte sich Wizzair-Chef Jozsef Varadi damit, dass der von ihm geleitete Carrier den Marktanteil in Wien deutlich ausbauen konnte und jener von Austrian Airlines merklich schrumpfte. Deren Chef, Alexis von Hoensbroech, reagierte nun im Gespräch mit dem Kurier und deutete an, dass Wizzair mit leeren Flugzeugen fliegen würde. Konkret sagte er, dem Kurier dass jeder mit leeren Flugzeugen fliegen könne und Austrian Airlines mit Augenmaß fliegen würde. Weiters achte man auf eine gute Auslastung und damit die Wirtschaftlichkeit der Flüge. Doch der AUA-Manager wirft dabei ein wenig mit Steinen aus dem Glashaus, denn die Auslastung vieler Austrian-Airlines-Flüge ist derzeit katastrophal schlecht. Das trifft besonders auch den Deutschland-Österreich-Verkehr. Aviation.Direct konnte auf zahlreichen Flügen subjektiv feststellen, dass die häufig eingesetzten DHC Dash 8-400 nichtmal zur Hälfte besetzt sind. Gleichzeitig bietet auch Austrian Airlines vergleichsweise günstige Tickets an, was ein klares Indiz für eine schwache Nachfrage ist. Da Deutschland momentan durchaus konkrete Pläne verfolgt Wien zur Corona-Hochrisikoregion zu erklären, hätte dies zur Folge, dass in Deutschland erstmal Quarantäne angetreten werden muss oder ein negativer PCR-Test quasi als Beilage zur Bordkarte mitgenommen werden muss. Dies könnte sich insbesondere für Austrian Airlines und Eurowings sehr negativ auswirken und der Nachfrage einen weiteren Dämpfer verpassen. Mit kurzfristigen Anpassungen wäre daher zu rechnen. Abgesehen von zwei Textern, die sich seit jeher als regelrechte PR-Schreiber für Austrian Airlines betätigen, stets in der Sorge, dass bei kritischer Berichterstattungen keine Einladungen für Langstrecken-Events in der Business Class kommen könnten, sind sich Medien und Branchenexperten einig, dass die

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Lufthansa Group hebt die GDS-Gebühr an

Vor einigen Jahren führte die Lufthansa Group einen Zuschlag für Buchungen, die über GDS-Systeme getätigt werden, ein. Nun wird dieser von 16 Euro auf 19 Euro angehoben, berichtet das Branchenmagazin FVW. Betroffen sind die Konzernmitglieder Austrian Airlines, Swiss, Brussels Airlines, Lufthansa und Air Dolomiti. Die so genannte „Distribution Cost Charge“ beträgt ab 1. Oktober 2020 19 Euro. Der Konzern begründet den Aufschlag mit höheren Kosten, die über diesen Vertriebskanal entstehen. GDS-Systeme werden primär von Reisebüros, aber auch von firmeneigenen Reisestellen genutzt. Bekannte Anbieter hierfür sind Sabre, Galileo und Amadeus. Keine Änderungen gibt es für die Nutzung der so genannten NDC-Kanäle und die LH-Group-Agent-Plattform. Lufthansa drängt seit mindestens fünf Jahren darauf, dass Reiseagenturen diese als Alternative zu GDS-Systemen nutzen sollen. Endkunden wird beim Ticketkauf über die Homepages von Lufthansa und der Tochtergesellschaften die GDS-Gebühr ebenfalls nicht berechnet.

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