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Helvetic Airways landet erstmals mit Embraer E195-E2 am London City Airport

Die Schweizer Fluggesellschaft Helvetic Airways hat am 26. März 2025 erneut Luftfahrtgeschichte geschrieben. Erstmals setzte eine Maschine des Typs Embraer E195-E2 im regulären Linienbetrieb auf der kurzen Landebahn des London City Airport auf. Der Flug wurde im Wet-Lease für Swiss International Air Lines durchgeführt und startete von Zürich aus. Mit einer Länge von 41,5 Metern und 134 Sitzplätzen ist die E195-E2 das bislang größte Flugzeug, das am Londoner Stadtflughafen operiert. Die Landung stellt eine technische Besonderheit dar, da der Flughafen aufgrund seines steilen Anflugwinkels und begrenzten Platzverhältnissen nur für ausgewählte Flugzeugtypen und speziell geschulte Piloten zugelassen ist. Bereits 2021 hatte Helvetic Airways mit einer kleineren Embraer E190-E2 einen ähnlichen Meilenstein erreicht. Damit ist die Airline die erste weltweit, die mit drei verschiedenen Embraer-Modellen in London City operieren kann. Der London City Airport wird derzeit von zahlreichen Embraer-Flugzeugen bedient, die etwa 75 Prozent der Flugbewegungen ausmachen. Der Hersteller Embraer entwickelt zudem ein erweitertes Startsystem für seine E2-Serie, das die Reichweite der E195-E2 von London City aus signifikant steigern soll. Nach der Zertifizierung könnten künftig auch Ziele wie Istanbul, Athen oder Kairo direkt erreichbar sein.

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Swiss reduziert Flüge in den Sommermonaten 2025 – Auswirkungen auf Langstreckenrouten

Die schweizerische Fluggesellschaft Swiss International Air Lines (Swiss) hat angekündigt, ihre Langstreckenflüge in den Sommermonaten 2025 zu reduzieren. Diese Entscheidung betrifft insbesondere die Verbindung zwischen Zürich und Chicago, zwei wichtige internationale Drehkreuze. Die Fluggesellschaft wird ihre Anzahl an Flügen auf dieser Strecke von März bis Juni 2025 verringern, was zu einem Rückgang der verfügbaren Sitzplätze führt. Neben der Kürzung der Chicago-Flüge plant Swiss auch eine Reduzierung der Flüge nach Shanghai, Boston und Dubai, was zusätzliche Auswirkungen auf ihre Passagieraufkommen und den internationalen Flugplan hat. Weniger Flüge zwischen Zürich und Chicago Laut Angaben der Luftfahrt-Analysefirma Cirium wird Swiss die Anzahl der Flüge auf der Strecke Zürich–Chicago von März bis Juni 2025 erheblich reduzieren. So sind im April 2025 nur 43 Flüge vorgesehen, anstatt der ursprünglich geplanten 60. Im Mai 2025 sind es lediglich 44 Flüge, statt der 62 geplanten. Für den Monat Juni 2025 sind ebenfalls nur 43 Flüge geplant, statt der 60, die ursprünglich im Flugplan standen. Die Reduzierungen werden dazu führen, dass insgesamt 12.272 Sitzplätze von April bis Juni 2025 aus dem Programm genommen werden. Dies könnte Auswirkungen auf die Passagiere haben, die diese Verbindung regelmäßig nutzen, insbesondere auf Geschäftsreisende und Touristen, die den direkten Nonstop-Flug zwischen Zürich und Chicago bevorzugen. Ab Juli 2025 wird jedoch der Flugplan wieder auf die ursprünglich geplante Frequenz von 62 Flügen pro Monat zurückkehren. Swiss und United Airlines sind derzeit die einzigen Fluggesellschaften, die Nonstop-Flüge zwischen Zürich und Chicago anbieten, was diese Verbindung besonders wichtig macht. Die eingesetzten Flugzeuge auf dieser Strecke sind

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Edelweiss empfängt ersten Airbus A350 mit Schweizer Registrierung in Zürich

Am Donnerstag, den 13. März 2025, wird ein historisches Ereignis in der Schweizer Luftfahrtgeschichte gefeiert. Erstmals landet ein Airbus A350 mit Schweizer Registrierung am Flughafen Zürich. Das Flugzeug, das den Namen HB-IHF trägt, startet als Flug WK5159 vom Flughafen Lourdes (LDE) und wird voraussichtlich um 15:00 Uhr in Zürich eintreffen. Nach der Landung wird das Flugzeug traditionell mit einem Water Salute begrüßt, einem feierlichen Wasserstrahl, der die Landung markiert. Das neue Flaggschiff von Edelweiss wird vor der Zuschauerterrasse B parken, wo es von etwa 100 Mitarbeitenden und Gästen herzlich empfangen wird. Dieser symbolische Moment markiert den Beginn einer neuen Ära für die Fluggesellschaft. Der reguläre Linienverkehr mit dem Airbus A350 wird am 1. April 2025 beginnen. Zunächst wird das Flugzeug auf der Kurz- und Mittelstrecke eingesetzt, um die Crew zu trainieren. Ab Mitte Mai 2025 wird die Langstrecke mit Flügen nach Las Vegas aufgenommen. Ab Anfang Juli 2025 wird Edelweiss mit einem zweiten Airbus A350 die Strecke Zürich-Vancouver-Zürich täglich bedienen.

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Edelweiss nimmt Kurs auf Spitzbergen: Neue Charterverbindung im Sommer 2025

Die Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss erweitert ihr Angebot für den kommenden Sommer und nimmt eine außergewöhnliche Destination in ihren Charterflugplan auf. Erstmals wird die Airline Direktflüge von Zürich nach Longyearbyen auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen anbieten. Die Verbindung, die laut „Aeroroutes“ im Juli 2025 durchgeführt wird, markiert eine Premiere für die Airline und bietet Passagieren eine seltene Gelegenheit, eine der nördlichsten Siedlungen der Welt per Direktflug aus der Schweiz zu erreichen. Ein neues Ziel in arktischer Region Die Flugverbindung zwischen Zürich und Longyearbyen wird im Rahmen eines Charterprogramms durchgeführt. Edelweiss setzt dafür einen Airbus A320 ein, ein Modell, das üblicherweise für Mittelstrecken innerhalb Europas genutzt wird. Die norwegische Inselgruppe Spitzbergen liegt weit nördlich des Polarkreises und ist bekannt für ihre spektakulären Landschaften, eisigen Fjorde und die artenreiche Tierwelt. Longyearbyen, die größte Siedlung Spitzbergens, dient als zentraler Ausgangspunkt für Expeditionen in die Arktis. Der Flughafen von Longyearbyen (LYR) ist der nördlichste Flughafen der Welt mit regelmäßigem Passagierverkehr und wird vor allem von norwegischen Airlines wie SAS und Norwegian angeflogen. Die Aufnahme von Charterflügen durch Edelweiss stellt eine bedeutende Erweiterung des touristischen Angebots dar. Exklusive Verbindung mit touristischem Fokus Edelweiss, eine Tochtergesellschaft der Swiss International Air Lines, ist auf Ferienflüge spezialisiert und bedient zahlreiche touristische Ziele weltweit. Die Aufnahme von Longyearbyen in das Charterprogramm unterstreicht die wachsende Nachfrage nach außergewöhnlichen Reisezielen, insbesondere im Bereich der Expeditionsreisen. Obwohl es sich nicht um eine reguläre Linienverbindung handelt, könnte der Erfolg der Charterflüge langfristig zu einer stärkeren Anbindung Spitzbergens an den Schweizer Markt führen. Bereits jetzt

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Flughafen Zürich verzeichnet Passagierrekord und steigende Erträge

Der Flughafen Zürich hat im Jahr 2024 mit 31,2 Millionen Passagieren fast das Vorkrisenniveau von 2019 erreicht und damit einen Anstieg von 8 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Die positive Entwicklung spiegelt sich auch in den Finanzen wider: Der Gesamtumsatz stieg um 7 % auf 1,326 Milliarden Franken, während das Betriebsergebnis (EBITDA) um 8 % auf 733 Millionen Franken kletterte. Der Nettogewinn erreichte mit 327 Millionen Franken einen historischen Höchststand. Trotz dieser Erfolge bleibt das wirtschaftliche Umfeld herausfordernd, unter anderem aufgrund geopolitischer Unsicherheiten und Kapazitätsengpässen im europäischen Luftverkehr. Neben der Passagierentwicklung konnte der Flughafen Zürich auch im internationalen Geschäft zulegen. Die Einnahmen aus Auslandsbeteiligungen stiegen um 11 % auf 131 Millionen Franken. Ein Schwerpunkt war der Bau des neuen Flughafens Noida nahe Delhi, der 2025 eröffnet werden soll. Zudem übernahm die Flughafen Zürich AG den internationalen Flughafen in Natal, Brasilien, und schloss Erweiterungsprojekte in Chile und Brasilien ab. Auch die kommerziellen und immobilienbezogenen Erträge entwickelten sich positiv. Die Einnahmen aus Einzelhandel und Parkplätzen stiegen um 5 % auf 276 Millionen Franken, während das Immobiliengeschäft mit 197 Millionen Franken einen neuen Höchstwert erreichte. Die hohe Vermietungsquote von über 90 % im Business- und Dienstleistungszentrum „The Circle“ unterstreicht die Attraktivität des Standorts. Für 2025 wird ein weiteres Wachstum des Passagieraufkommens auf rund 32 Millionen erwartet. Gleichzeitig investiert der Flughafen Zürich in Großprojekte wie die Erweiterung der Passagierflächen und den Neubau des Dock A. Zudem wurde 2024 die Plangenehmigung für die Umgestaltung der Piste 28 erteilt, ein wichtiger Schritt zur Erhöhung der Betriebssicherheit.

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Charity-Wasser-Aktion am Flughafen Zürich unterstützt gemeinnützige Organisationen

Die Avolta Duty-Free-Geschäfte am Flughafen Zürich setzen auf soziale Verantwortung: Mit dem Kauf einer Flasche Schweizer Mineralwasser für CHF 2.50 können Passagiere gleichzeitig etwas Gutes tun. Für jede verkaufte Flasche fließen 50 Rappen an eine gemeinnützige Organisation. In der zweiten Jahreshälfte 2024 wurde die Stiftung Wisli mit einem Erlös von CHF 224’252.50 unterstützt. Die Stiftung engagiert sich für die Inklusion von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und bietet verschiedene Programme zur Förderung ihrer gesellschaftlichen Teilhabe. Von Januar bis Juni 2025 kommt die Spende der Schweizerischen Multiple Sklerose Gesellschaft zugute, die rund 18.000 Betroffenen in der Schweiz Unterstützung in allen Lebensbereichen bietet. Das Charity-Wasser-Projekt wurde 2014 von der Flughafen Zürich AG und Avolta ins Leben gerufen und hat seither zahlreiche Organisationen unterstützt. Die Spenden werden für einen Zeitraum von jeweils sechs Monaten gesammelt und gezielt an Hilfsorganisationen weitergegeben. Die Stiftung Wisli war bereits die zehnte Organisation, die von dieser Initiative profitiert hat. Zu den bisherigen Empfängern gehören unter anderem das Kinderspital Zürich, die Stiftung RgZ und die Stiftung Pfarrer Sieber. Die Aktion setzt auf die Kombination von einfachem Konsum und sozialer Verantwortung, um wohltätige Zwecke zu unterstützen.

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Edelweiss nimmt neue Verbindung von Zürich nach Salalah auf

Die Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss hat am 25. Feber 2025 ihren Erstflug nach Salalah im Oman gefeiert. Die neue Verbindung ergänzt die bereits bestehende Route nach Maskat und erweitert damit das Angebot für Reisende in die Golfregion. Der feierliche Erstflug wurde am Flughafen Zürich mit einer Zeremonie begangen, bei der Oliver Lenz, Senior Manager Network Planning & Development von Edelweiss, und Rolf Hancock, Vice President Aviation Development des Flughafens Zürich, gemeinsam mit der Crew das Band durchschnitten. Salalah gilt als bedeutendes Reiseziel im Oman und ist vor allem für seine langen Sandstrände und das ganzjährig warme Klima bekannt. Die Stadt ist besonders während der Khareef-Saison im Sommer ein beliebtes Ziel für Touristen aus der Region, aber auch für internationale Gäste. Mit der neuen Verbindung ermöglicht Edelweiss eine direkte Anbindung an das Urlaubsziel und bietet eine Alternative zur bereits etablierten Verbindung nach Maskat. Die Flüge werden bis Mai und dann wieder ab September zweimal pro Woche durchgeführt. Die Route führt zunächst über Maskat nach Salalah, der Rückflug erfolgt hingegen nonstop. Damit schafft Edelweiss eine neue Reisemöglichkeit für Urlauber aus der Schweiz und Europa, die den Oman als Ziel entdecken möchten.

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Qatar Airways passt Sommerflugplan an: Mehr Flüge nach Frankfurt, weniger nach Zürich

Qatar Airways hat ihren Sommerflugplan 2025 angepasst. Ab dem 1. Juli 2025 wird die Fluggesellschaft die Frequenzen von Doha nach Frankfurt von 18 auf 20 Flüge pro Woche erhöhen. Zum Einsatz kommen dabei Flugzeuge vom Typ Boeing 787-8 und 787-9. Bereits ab dem 30. März, dem Beginn des Sommerflugplans, wird Qatar Airways auf einer der beiden täglichen Verbindungen nach Wien die Boeing 787-8 anstelle des Airbus A350-900 einsetzen. Dies deutet auf eine Kapazitätsanpassung auf dieser Strecke hin. Auf der Verbindung nach Zürich wird die Golf-Airline vom 1. Mai bis 2. Juni sowie vom 9. bis 29. September die Anzahl der wöchentlichen Flüge von 14 auf zwölf reduzieren. Gleichzeitig wird auf dieser Strecke an verschiedenen Tagen der Airbus A350-1000 anstelle des A350-900 eingesetzt. Die Anpassungen im Sommerflugplan von Qatar Airways betreffen sowohl europäische Destinationen als auch die eingesetzten Flugzeugtypen. Während die Frequenzen nach Frankfurt erhöht werden, reduziert die Fluggesellschaft das Angebot nach Zürich. Auch in Wien und Zürich kommt es zu Änderungen beim Fluggerät. Über die bevorstehenden Veränderungen hat zunächst das Portal Aeroroutes.com berichtet.

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Vueling fährt Präsenz in Deutschland und der Schweiz zurück

Die spanische Fluggesellschaft Vueling hat umfassende Änderungen an ihrem Sommerflugplan vorgenommen und streicht über 40 Verbindungen. Auch Flughäfen in Deutschland und der Schweiz sind betroffen. Insbesondere Passagiere in Hamburg, München und Zürich müssen sich auf Ausfälle einstellen. Wie das Luftfahrtportal „Aeroroutes“ berichtet, stellt Vueling die erst 2023 eingeführte Strecke zwischen Bilbao und Hamburg ein. Ebenso wird die Verbindung zwischen Mallorca und München im kommenden Sommer nicht mehr angeboten. Besonders hart trifft es den Flughafen Zürich: Hier fallen gleich mehrere Routen weg, darunter Flüge nach Alicante, Santiago de Compostela, Mallorca und Bilbao. Die Entscheidung ist Teil einer großflächigen Anpassung des Vueling-Streckennetzes. Während mehr als 40 Routen aus dem Programm verschwinden, kommen lediglich vier neue Verbindungen hinzu – darunter eine nach London Heathrow. Im deutschsprachigen Raum wird es jedoch keine neuen Routen geben. Keine offiziellen Gründe für die Streichungen Warum Vueling diese drastischen Maßnahmen ergreift, ist bislang nicht offiziell bekannt. Dabei überraschen die Kürzungen, da die Fluggesellschaft erst im Winter mit einer durchschnittlichen Auslastung von 91 Prozent einen neuen Rekord außerhalb der Hauptsaison verzeichnete. Branchenexperten spekulieren, daß steigende Betriebskosten, veränderte Nachfrage oder strategische Neuausrichtungen eine Rolle spielen könnten. Die Luftfahrtindustrie befindet sich weiterhin in einem dynamischen Umfeld, das von schwankenden Kerosinpreisen, Personalengpässen und sich verändernden Reisegewohnheiten geprägt ist. Auswirkungen für Passagiere Für Reisende, die bereits Flüge auf den betroffenen Strecken gebucht haben, stellt sich nun die Frage nach Alternativen. Kunden von Vueling sollten sich frühzeitig über Umbuchungs- oder Erstattungsmöglichkeiten informieren. Besonders Geschäftsreisende und Urlauber, die auf Direktverbindungen angewiesen sind, könnten von den

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Swiss-Flug LX288 kehrt wegen technischer Probleme vorzeitig nach Zürich zurück

Ein Flug der Swiss von Zürich nach Johannesburg musste am 11. Februar aufgrund einer technischen Störung an einem der Wetterradare umkehren. Der Airbus A340-300, der sich bereits über dem südlichen Tschad in Zentralafrika befand, war zu diesem Zeitpunkt mehr als fünf Stunden unterwegs. Die Crew entschied sich, die Rückkehr nach Zürich einzuleiten, da auf der weiteren Flugroute mit Gewittern gerechnet wurde und eine sichere Flugführung nicht gewährleistet war. Laut einem Sprecher von Swiss war die technische Unregelmäßigkeit die Ursache für die Entscheidung der Crew. Aufgrund der anhaltenden Wettergefahren entlang der geplanten Route wurde die Umkehr als sicherer angesehen. Auf dem Rückflug wird ein Tankstopp eingelegt, um eine sichere Landung in Zürich zu ermöglichen. Die Einsatzzentrale der Lufthansa-Gruppe koordiniert in enger Zusammenarbeit mit der Crew das weitere Vorgehen. Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie wichtig technische Sicherheit und eine vorausschauende Entscheidung der Crew für die Sicherheit von Passagieren und Flugzeug sind. Der Airbus A340-300, der nach der Umkehr mit Verzögerung in Zürich landete, ist rund 22 Jahre alt und ein gängiges Modell auf Langstreckenflügen.

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