Januar 27, 2021

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Januar 27, 2021

Olympus Airways stockt Frachterflotte auf

Die griechische Charterfluggesellschaft Olympus Airways befindet sich derzeit mitten im Ausbau des zweiten Standbeins: Der Ferienflieger, der in den letzten Jahren aufgrund zum Teil langer Verspätungen in die Schlagzeilen geraten ist, will groß ins Frachtgeschäft einsteigen. Zwei Boeing 757-200PCF (SX-AMJ und SX-APX) wurden bereites eingeflottet. Nun soll eine Boeing 737-300F hinzugefügt werden. Laut CH-Aviation.com handelt es sich um die Maschine mit der MSN 24834, die vormals bei Airwork im Einsatz war. Derzeit ist der Frachter im österreichischen Register als OE-IFE „zwischengelagert“. Die 737-300F soll in Kürze in das griechische Register auf Olympus Airways eingetragen werden. Derzeit ist das Cargoflugzeug auf dem Flughafen Bukarest- Baneasa abgestellt. Seit 2019 setzt die griechische Fluggesellschaft einen Boeing 757-Frachter ein. Im Vorjahr stieß eine weitere Einheit hinzu. Im Bereich der Passagierflugzeuge sind drei Airbus A321 auf den Carrier registriert. Zwei dieser Mittelstreckenjets sind momentan nicht im Einsatz. Gelegentlich führt man auch mit dieser Maschine Cargoflüge durch.

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Mailand: Ryanair schielt auf Slots in Linate

Die italienische Fluggesellschaft Alitalia wird sich stark verkleinern und soll in den nächsten Wochen auf eine Neugründung „aufgesetzt“ werden. Die EU-Kommission will die weitere Nutzung der Marke verhindern. Gleichzeitig schielt der Mitbewerber Ryanair auf Slots an den Airports Mailand-Linate und Rom-Fiumicino. Die „neue Alitalia“ (Ita) wird deutlich kleiner ausfallen. Dadurch ist absehbar, dass viele Start- und Landerechte freiwerden. Konzentrieren will sich die staatliche Neugründung auf Fiumicino und Linate. Am zuletzt genannten Airport gelten Slots als besonders heiß begehrt, da dieser Flughafen besonders nah am Stadtzentrum ist. Derzeit steuert Ryanair in dieser Region Malpensa und Bergamo an. Näheres zu den drei Mailänder Flughäfen unter diesem Link. Gegenüber italienischen Medien bestätigte der irische Lowcoster, dass man sich umgehend für freie Start- und Landerechte in Rom-FCO und Mailand-LIN bewerben wird. Die EU-Kommission schreibt Italien vor, dass die Slots ausgeschrieben werden müssen und sich auch Ita um diese bewerben muss. Ryanair preschte nun als Interessent hervor. Fun-Fact: Derzeit fliegt der irische Lowcoster den Linate-Airport gar nicht an. Dennoch zeigt der Gepäck-Tag, der auf einem Kofferpiktogramm auf Bordkarten dargestellt wird, seit einigen Jahren den Flughafencode LIN, also Mailand-Linate.

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Kanada: Flair flottet 13 Boeing 737 Max 8 ein

Die kanadische Billigfluggesellschaft Flair Airlines wird insgesamt 13 Boeing 737 Max 8 einflotten. Noch heuer sollen die ersten Maschinen ausgeliefert werden. Bezogen werden diese über das Leasingunternehmen 777 Partners, das kürzlich 24 Einheiten aus Lagerbeständen erworben hat und Optionen für 60 weitere hält. Demnach ist anzunehmen, dass Flair Airlines die Neuzugänge zu besonders günstigen Konditionen leasen wird. „Unsere effizienten neuen Flugzeuge bilden die Grundlage für die Umsetzung unseres ULCC-Geschäftsmodells. Mit diesen Flugzeugen können wir die Tarife niedrig halten und gleichzeitig unseren Service erweitern, um die Nachfrage nach Reisen abdecken“, erklärt Flair-Chef Stephen Jones in einer Aussendung. In die Maschinen sollen 189 Sitze eingebaut werden. Derzeit betreibt der Lowcoster drei Boeing 737-800. In den nächsten Jahren will man stark expandieren und die Flotte auf etwa 50 Maschinen ausbauen. Dabei soll das Muster Boeing 737 Max 8 eine tragende Rolle spielen. Wann das erste Flugzeug dieses Typs übergeben wird, ist noch offen. Jedenfalls soll es bis spätestens Frühjahr 2021 ausgeliefert werden.

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Mallorca will eine Straßenbahn zum Airport bauen

Einen uralten Plan fand die Regionalregierung der Balearen in der Schublade: Eine Straßenbahn soll künftig den Flughafen Palma de Mallorca mit dem Playa de Palma verbinden. Dieser Strand ist bei Urlaubern insbesondere für ausgelassene Parties bekannt. Die Finanzierung des Projekts ist allerdings noch nicht in trockenen Tüchern, räumt das für Verkehr zuständige Mitglied der Regionalregierung, Jaume Mateu ein. Selbstverständlich ist es nicht geplant, dass eine Art Express-Straßenbahn quasi vom Gate zu den Strandlokalen gebaut werden soll. Ziel ist es, dass die Verkehrsanbindung verbessert wird und dadurch eine Reduktion des Bus- und Taxiverkehrs erreicht wird. In der ersten Ausbaustufe soll die Tramway auch gar nicht bis zum Strand fahren, denn zunächst will man die bereits bestehende Trasse des historischen Touristenzugs „Roter Blutz“ nutzen, um das Krankenhaus mit der Stadt verbinden zu können. Erst ab etwa 2023 soll mit dem Bau der Flughafenanbindung sowie der Verlängerung bis nach Arenal begonnen werden. Ob es eine durchgehende Linie wird oder ob mehrere geschaffen werden, steht noch gar nicht fest. Der Ausbau der Metro wird allerdings ausgeschlossen, da die Behörde der Ansicht ist, dass das Verkehrsaufkommen nicht ausreichend ist. Auch sind die Errichtungskosten einer Straßenbahn bedeutend niedriger. Laut Medienerklärung rechnet die Regionalregierung mit Baukosten von bis zu 400 Millionen Euro. Das Geld hat man allerdings nicht zur Verfügung, hofft jedoch auf Zuschüsse seitens der Zentralregierung und der Europäischen Union. Durch die Errichtung der Straßenbahn sollen auch zusätzliche Arbeitsplätze auf der Insel entstehen. Es gibt einen Vertrag aus dem Jahr 2007, in dem festgehalten ist, dass

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Boeing schreibt Rekordverlust von 11,9 Milliarden Dollar

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing schrieb im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von rund 11,9 Milliarden U.S.-Dollar. Einen so hohen Fehlbetrag hatte der Konzern ins einer langjährigen Unternehmensgeschichte noch nie. Das Debakel rund um die Boeing 737-Max, der die EASA am Mittwoch die Wiederzulassung erteilt hat, bescherte Boeing bereits im Jahr 2019 einen Verlust in der Höhe von 636 Millionen U.S.-Dollar. Im Vorjahr wurde das Ergebnis zusätzlich von den Auswirkungen der Coronapandemie negativ beeinflusst. Dazu kommt, dass es beim Projekt 777X nicht rund läuft und der Konzern hierfür 6,5 Milliarden U.S.-Dollar zurückstellen musste. Die Erstauslieferung der 777X wird sich erneut verschieben. Ursache dafür sind – nebst hausgemachten Verzögerungen – auch die Interessen der Kunden. Wegen der Coronakrise drängen mehrere Airlines auf eine spätere Übernahme ihrer neubestellten Langstreckenjets. Boeing gab nun bekannt, dass die erste Übergabe an einen Kunden ungefähr Ende 2023 erfolgen wird.

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EASA erteilt Boeing 737 Max grünes Licht

Die europäische Luftfahrtbehörde EASA gab nach rund 22 Monaten grünes Licht für den kommerziellen Wiedereinsatz der Boeing 737-Max. Behördenchef Patrick Ky erklärte, dass man nach einer „eingehenden Prüfung“ die Wiederzulassung erteilt habe. Daran sind allerdings einige Bedingungen geknüpft: Beispielsweise müssen technische Veränderungen an der Soft- und Hardware vorgenommen werden sowie zusätzliche Pilotentrainings durchgeführt werden. Das hat zur Folge, dass jeder Flugzeugführer ein spezielles Training unter anderem auf einem Full Flight Simulator absolvieren muss. Der umstrittene dritte Sensor ist noch nicht vorgeschrieben. Dieser soll erst zu einem späteren Zeitpunkt verpflichtend werden. Die Variante Max 10 muss diesen aber bereits ab Werk haben. Bei den anderen Modellen steht noch nicht fest wann die Nachrüstung erfolgen soll. Boeing muss diesen noch entwickeln. EASA-Chef Patrick Ky betonte, dass die Entscheidung unabhängig getroffen wurde. Er schließt auch aus, dass es seitens Boeing oder der U.S.-amerikanischen FAA Druck gegeben hatte. Wann die europäischen Fluggesellschaften das Muster tatsächlich einsetzen können, ist derzeit noch offen. Zunächst müssen die Auflagen der EASA erfüllt werden. Es wird also noch einige Wochen dauern.

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2020: Nur 200.000 Passagiere flogen über Graz

Die Corona-Krise stürzt auch die Verkehrszahlen des Grazer Flughafens in ungeahnte Tiefen: Mit knapp 200.000 Fluggästen wurde ein Minus von 81 Prozent verzeichnet.  Die Corona-Pandemie hat auf die gesamte Flug- und Reisebranche und somit natürlich auch auf den Flughafen Graz nachhaltige negative Auswirkungen. Insgesamt drei Monate musste der Airport im Stillstand verharren, ohne einen einzigen regulären Linien- und Charterflug zu verzeichnen. Das spiegeln auch die Zahlen wider: Im Corona-Jahr wurden am Flughafen Graz exakt 199.490 Passagiere betreut (-80,8 Prozent im Vergleich zu 2019). In der Linie zeigt die Entwicklung mit 184.666 Fluggästen ein Minus von 79,4 Prozent, im Charterbereich wurde mit 14.824 Fluggästen ein Minus von 89,6 Prozent verzeichnet. Nur 4.002 Flugbewegungen konnten registriert werden. Die Auswirkungen der Krise auf den Frachtbereich sind hingegen eher gering ausgefallen. Das Gesamtfrachtaufkommen entspricht mit 16.220 Tonnen einem Minus von „nur“ 14,5 Prozent. So wie bei allen anderen Airports gilt auch für Graz: damit hatte niemand gerechnet. Besonders nicht nach 2019, dem besten Jahr der Geschichte.  Flughafen-Chef Wolfgang Grimus blickt vorsichtig optimistisch in die Zukunft: „Umfassende Impf- und Teststrategien zahlreicher Regierungen und die zuversichtlichen Pläne der Airlines und Reiseveranstalter lassen uns von einer schrittweisen Verbesserung der Situation und damit von einem höheren Reiseaufkommen, speziell ab dem zweiten Halbjahr 2021 ausgehen.“ Er gehe davon aus, dass zumindest ein Großteil der vorher angebotenen Linienverbindungen wieder aufgenommen werden. Dazu würden unter anderem Wien, Frankfurt, München, Stuttgart, Düsseldorf, Zürich und Amsterdam zählen. Darüber hinaus würden verschiedenste Reiseanbieter „aus derzeitiger Sicht“ ein abwechslungsreiches Sommerflugprogramm vorbereiten. So seien rund 15 Charterketten zu attraktiven Badezielen ab Graz geplant. „Unter

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Korean Air erweitert Benachrichtigungs-Service für geladenes Gepäck

Korean Air hat ihren Gepäckbenachrichtigungs-Service auf internationale Flüge ausgedehnt – und zwar um 15 Städte. Seit dem 18. Jänner 2021 gibt es den Service auch für die Reiseziele Amsterdam, Frankfurt, Paris, Atlanta, Boston, Honolulu, Las Vegas, Seattle, Washington, D.C., Auckland, Brisbane, Sydney sowie Dubai und Hongkong. Auch der Flughafen Wien steht auf der Liste. Am 1. Juni 2020 fiel der Startschuss für das neue Tool, das Fluggäste über das Smartphone informiert, wenn ich aufgegebenes Gepäck sicher geladen wurde. Damals nur für internationale Flüge ab dem Incheon International Airport im Einsatz. Bereits im Juli weitete die Fluggesellschaft ihn dann auf sechs weitere Strecken von Nordamerika nach Incheon aus, darunter New York, Dallas und Vancouver. Der Carrier plane, den Service innerhalb dieses Jahres auf alle internationalen und nationalen Flughäfen auszudehnen, wie das Unternehmen heute früh bekannt gibt.

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UK: Bald „Hotel-Quarantäne“ für Einreisende?

Großbritannien steht wegen der sich rasch verbreitenden Corona-Mutation unter Zugzwang. Das Kabinett rund um Premierminister Boris Johnson plant demnach eine verpflichtende Quarantäne für Einreisende einzuführen. Diese Pläne würden noch auf unsicheren Füßen stehen. So sei noch unklar, ab wann und für welche Staaten diese Regelungen gelten sollen. Beobachter würden demnach auch nicht ausschließen, dass sie nur Hochrisiko-Gebiete betreffen, so das Luftfahrtportal Aero. Die Isolation soll – damit sie auch eingehakten wird – in dafür vorgesehene „Quarantäne-Hotels“ erfolgen. Die Kosten dafür sollen Reisende selbst tragen. Nach Berechnungen britischer Medien müssten sie für zehn Tage mit umgerechnet rund 1.125 Euro rechnen. Das würde sicherlich das Beherbergungs-Geschäft beleben. Doch Vertreter der Luftfahrtbranche warnen: noch strengere Maßnahmen seien „katastrophal“ und würden die Grenzen praktisch dicht machen.

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Island stellt digitale Impf-Zertifikate aus

Die isländische Regierung belohnt geimpfte Bürger mit einem digitalen Impf-Zertifikat. Damit soll ihnen die Tür zur Welt geöffnet werden – zumindest theoretisch. Denn international anerkannt ist ein solches Dokument nicht. Die ersten Nachweise seien bereits ausgestellt worden, teilte das Gesundheitsministerium gestern mit. Knapp 4.800 Personen hätten bereits zwei Impfstoffdosen erhalten und seien somit in der Lage, das Zertifikat zu beantragen, so der ORF. Ziel sei es, die länderübergreifende Bewegungsfreiheit zu erleichtern. Reisende könnten den Nachweis an der Grenze vorzeigen, um von den jeweiligen Einreisebeschränkungen ausgenommen zu werden. Island selbst will Reisenden in Zukunft auf so eine Art und Weise die Einreise erleichtern und sie von bestehenden Corona-Bestimmungen befreien. Nach Angaben der EU-Kommission werden bereits in elf Mitgliedsstaaten Impfzertifikate ausgestellt, sieben weiteren Länder planen das demnach. 

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