Mai 21, 2025

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Mai 21, 2025

Erste Boeing 737 Max 10 für United Airlines frühestens 2027 erwartet

Die amerikanische Fluggesellschaft United Airlines rechnet mit der Auslieferung ihrer ersten Boeing 737 Max 10 nicht vor dem Jahr 2027, möglicherweise sogar erst 2028. Diese Einschätzung äußerte Vertriebschef Andrew Nocella gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. United Airlines hatte das Modell angesichts der sich hinziehenden Zertifizierung durch die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA bereits vor über einem Jahr aus ihrer Flottenplanung gestrichen. Ursprünglich sollten die ersten Maschinen bereits im Jahr 2020 ausgeliefert werden. Die Verzögerungen bei der Zulassung der Boeing 737 Max 10 durch die FAA sind auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, darunter die Nachwirkungen der Abstürze anderer Modelle der Max-Familie und die daraus resultierenden strengeren Prüfverfahren. Boeing arbeitet zwar an der Zertifizierung, doch der Zeitplan hat sich mehrfach verschoben. Auch die kleinere Variante, die Boeing 737 Max 7, wartet noch auf ihre Zulassung durch die Behörden. Für United Airlines bedeutet diese erneute Verzögerung eine weitere Anpassung ihrer Flottenplanung. Die Fluggesellschaft hatte ursprünglich eine größere Anzahl der Max 10 bestellt, um ihre alternde Kurz- und Mittelstreckenflotte zu modernisieren und Kapazitäten zu erweitern. Angesichts der Unsicherheiten greift United nun verstärkt auf andere Modelle zurück, darunter die Boeing 737 Max 9 und den Airbus A321neo, um ihre Wachstumsziele zu erreichen. Die Auslieferung der Boeing 737 Max 10 bleibt somit vorerst ungewiß und wird frühestens in einigen Jahren erwartet.

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Britischer Gerichtshof weist Antrag von Volga-Dnepr gegen Schadenersatzzahlung an Aercap ab

Der britische High Court hat einen Antrag der niederländischen Tochtergesellschaft der russischen Frachtfluggesellschaft Volga-Dnepr abgewiesen. Mit diesem Antrag wollte das Unternehmen eine zuvor erlassene Zahlungsanordnung über 203 Millionen US-Dollar an das irische Leasingunternehmen Celestial Aviation, eine Tochter der Aercap-Gruppe, reduzieren. Volga-Dnepr argumentierte, daß die Zahlungsanordnung angesichts der gegen Rußland verhängten Sanktionen eine Verletzung dieser Sanktionen darstellen würde. Das Gericht wies diese Argumentation jedoch zurück, wie die Zeitung Irish Independent berichtete. Die geforderte Summe resultiert aus einem Rechtsstreit zwischen Celestial Aviation und Volga-Dnepr im Zusammenhang mit Leasingverträgen für Flugzeuge, die nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine beendet wurden. Die Gelder, um die es geht, befinden sich derzeit auf einem gesperrten Konto in den Niederlanden und reichen ohnehin nicht aus, um die gesamte Forderung von Aercap zu begleichen. Das Gericht stellte in seiner Begründung fest, daß keine tatsächliche Gefahr einer Mißachtung des Gerichtsbeschlusses bestehe, falls Sanktionen eine tatsächliche Zahlung verhindern sollten. Daher ließ das High Court die ursprüngliche Zahlungsanordnung unverändert bestehen. Dieser Entscheid unterstreicht, daß bestehende Gerichtsurteile auch im Kontext internationaler Sanktionen grundsätzlich ihre Gültigkeit behalten, solange keine aktive Umgehung der Sanktionen beabsichtigt ist.

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Entscheidung über neue Betreiber für montenegrinische Flughäfen Podgorica und Tivat naht

Die Regierung Montenegros wird voraussichtlich am 9. Juni 2025 bekanntgeben, wer die neuen Konzessionäre für die Flughäfen von Podgorica und Tivat werden. Für den dreißigjährigen Managementvertrag wurden offiziell zwei Gebote eingereicht. Die Tenderkommission bestätigte, daß Vorschläge von der südkoreanischen Incheon International Airport Corporation und der in Luxemburg ansässigen Corporacion America Airports aus Südamerika eingegangen sind. Die Gebote wurden am 9. Mai eröffnet, und die Bewertungsphase soll innerhalb von dreißig Tagen abgeschlossen sein, woraufhin eine Bekanntgabe erwartet wird. Das lange verzögerte Konzessionsverfahren zielt darauf ab, langfristige Investitionen und verbesserte Flughafendienstleistungen zu ermöglichen. Aeroports de Paris – TAV, die ebenfalls im Rennen waren, zogen ihr Angebot zurück. Zwei internationale Konsortien im Rennen Die Incheon International Airport Corporation, Betreiber des Hauptdrehkreuzes Südkoreas in Seoul, versucht seit längerem, in der Region Fuß zu fassen. Sie war bereits Finalist bei den Konzessionsverfahren in Zagreb und Belgrad, unterlag aber letztendlich französischen Wettbewerbern. Das Unternehmen betreibt auch die Flughäfen in Manila, Jakarta und das Terminal 4 in Kuwait. Die Corporacion America Airports betreibt 52 Flughäfen in sechs Ländern Lateinamerikas und Europas, darunter in Argentinien, Brasilien, Uruguay, Ecuador, Armenien und Italien. Sie hatte sich zuvor ebenfalls um die Konzession des Flughafens Belgrad beworben. Die Gewerkschaft der Flughafenarbeiter hat Bedenken hinsichtlich der Transparenz des Konzessionsverfahrens und des Schutzes der Arbeitnehmerrechte geäußert. Sie kritisierte die fehlende Vertretung der Arbeitnehmer in der Tenderkommission und forderte rechtliche Garantien zum Schutz der Arbeitsverträge im Falle eines Eigentümer- oder Managementwechsels. Anforderungskriterien für Bieter Die Kriterien für die Bieter umfassen den Betrieb von mindestens einem

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Peoples-Embraer 170 wieder im Liniendienst

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples hatte in der vergangenen Woche mit erheblichen Flugplanänderungen zu kämpfen. Grund dafür war ein technischer Defekt an ihrem einzigen Flugzeug, einer Embraer 170 mit dem Kennzeichen OE-LMK. Die Maschine befand sich seit einer Ausweichlandung am 13. Mai 2025 in Zürich und konnte nicht wie geplant eingesetzt werden. Um den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten, sah sich Peoples gezwungen, auf Wet-Lease-Vereinbarungen zurückzugreifen und Flüge vorübergehend ab Friedrichshafen durchzuführen. Der technische Defekt betraf die Landeklappen der Embraer 170, was eine Landung auf der kürzeren Landebahn des eigentlichen Zielortes Altenrhein als zu riskant erscheinen ließ. Die Passagiere strandeten zunächst in Zürich, von wo aus sie weiter betreut wurden. Für die Durchführung der Flüge setzte Peoples auf einen Airbus A320 der Leav Aviation, der jedoch aufgrund der Pistenlänge in Altenrhein vorübergehend ab Friedrichshafen operierte. Dies führte zu logistischen Herausforderungen für die Passagiere, die regulär in Altenrhein eingecheckt hatten und per Bus nach Friedrichshafen gebracht werden mußten. Seit Sonntag, dem 19. Mai 2025, kann Peoples ihre Flüge wieder mit dem eigenen Flugzeug durchführen. Die Embraer 170 mit dem Kennzeichen OE-LMK ist nach der Behebung des technischen Defekts wieder einsatzbereit. Dies ermöglicht der Regionalfluggesellschaft, zu ihrem regulären Flugplan ab Altenrhein zurückzukehren. Der Zwischenfall verdeutlicht die Anfälligkeit kleinerer Fluggesellschaften mit einer begrenzten Flottenstärke bei unvorhergesehenen technischen Problemen.

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Brasiliens Azul erwägt Gläubigerschutz nach Milliardenverlusten

Die drittgrößte Fluggesellschaft Brasiliens, Azul Linhas Aéreas Brasileiras, zieht einem Bericht zufolge die Beantragung von Gläubigerschutz nach Chapter 11 in den Vereinigten Staaten in Betracht. Seit Beginn der Covid-19-Pandemie hat das Unternehmen Schulden in Höhe von 5,35 Milliarden US-Dollar angehäuft. Neben Chapter 11 sollen auch andere Optionen wie eine weitere Kapitalerhöhung oder eine Fusion mit einer anderen Fluggesellschaft von dem angeschlagenen Unternehmen geprüft werden. Wie Bloomberg unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Personen berichtet, laufen die Diskussionen, aber es sei noch keine Entscheidung über einen Antrag nach Chapter 11 gefallen. Azul gab am 16. Mai 2025 eine Erklärung zu der Angelegenheit heraus, in der der Bericht weder ausdrücklich bestätigt noch dementiert wurde. Darin hieß es, daß Azul im Rahmen des üblichen Finanz- und Strategiemanagements fortlaufend Alternativen prüfe, die zur Stärkung der Kapitalstruktur und zur Sicherung der Liquidität beitragen könnten, wobei der Fokus auf der langfristigen Nachhaltigkeit des Betriebs liege. Man werde die Aktionäre und den Markt über alle Entwicklungen informieren. CEO sieht operative Verbesserungen Die Möglichkeit eines Chapter 11-Antrags war während einer Telefonkonferenz zu den Quartalsergebnissen am 14. Mai nicht zur Sprache gekommen. Stattdessen hatte CEO John Rodgerson Analysten mitgeteilt, daß Azul sein Geschäft deutlich verbessere und sich stark auf Effizienz konzentriere. „Wir konzentrieren uns darauf, Azul zu einer schlanken operativen Fluggesellschaft zu machen“, sagte er und fügte hinzu, daß man bereits erhebliche Fortschritte erzielt habe, aber noch mehr getan werden könne. Eine kürzlich durchgeführte finanzielle Restrukturierung hatte Azul Vereinbarungen mit Anleihegläubigern, Leasinggebern und Erstausrüstern gebracht, um frühe Schulden

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Ab Innsbruck und Mostar: Marathon Airlines fliegt für Skyalps

Die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps hat ihre neue Basis am Flughafen Mostar in Bosnien-Herzegowina offiziell eröffnet. Für den Flugbetrieb greift die Airline zunächst auf einen Wet-Lease-Partner zurück, wie das Unternehmen bestätigte. Demnach stellt die griechische Fluggesellschaft Marathon Airlines zwei Flugzeuge vom Typ Embraer für Skyalps bereit. Eine Embraer E195 soll fest in Mostar stationiert werden, während später eine kleinere Embraer E175 in Innsbruck folgen soll. Von der neuen Basis in Mostar aus bedient Skyalps mit den Embraer-Regionaljets Strecken nach Mailand-Bergamo, Palermo, Neapel, Rom-Fiumicino, Bari sowie nach München. Auf ausgewählten Strecken soll in Mostar auch eine eigene Dash 8-Q400 von Skyalps zum Einsatz kommen. Allerdings kamen zur Eröffnung der Basis weder eine Embraer von Marathon Airlines noch eine Dash 8 von Skyalps zum Einsatz. Stattdessen bediente eine CRJ900 der Global Reach Aviation die Flüge nach Palermo und Mailand-Bergamo. Skyalps setzt in Mostar aktuell ohnehin verstärkt auf geleaste Dash 8 der luxemburgischen Luxwing, da ein Großteil der eigenen Flotte aufgrund von Wartungsmängeln nicht einsatzbereit ist. Die genauen Pläne für die Stationierung einer Embraer E175 in Innsbruck sind noch nicht bekannt, Marathon Airlines bestätigte jedoch, daß ein weiteres Flugzeug im laufenden Sommerflugplan dort stationiert werden soll. Skyalps plant derzeit, ihre komplette Flotte im Juni wieder vollständig zu reaktivieren, nachdem es in den vergangenen Wochen zu Ausfällen wegen notwendiger Wartungsarbeiten gekommen war. Die Eröffnung der Basis in Mostar mit Unterstützung von Wet-Lease-Partnern unterstreicht das Bestreben von Skyalps, ihr Streckennetz auszubauen, auch wenn die eigene Flotte aktuell eingeschränkt verfügbar ist.

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Streit um Rückerstattung von Boeing-Anzahlungen für Comair vor Gericht

Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat ein Bundesgericht in den Vereinigten Staaten aufgefordert, einen Antrag des Nachlaßes der insolventen südafrikanischen Fluggesellschaft Comair (South Africa) abzuweisen. Comair hatte Boeing sanktionieren wollen, weil das Unternehmen angeblich ein entscheidendes „Comfort Letter“ gelöscht habe, das der Fluggesellschaft die Rückerstattung ihrer Anzahlungen für den Kauf von Boeing 737-8 Max Flugzeugen zugesichert haben soll. Boeing argumentiert, daß ein solches Schreiben nie existiert habe und die Löschung von Dokumenten Teil der üblichen Unternehmensverfahren gewesen sei. Die am 12. Mai 2025 beim US-Bezirksgericht von Washington in Seattle eingereichte Antwort Boeings bezieht sich auf die Klage von Comair, die im Februar 2023 eingereicht wurde. Darin fordert der Nachlaß von Comair 83 Millionen US-Dollar Schadenersatz von Boeing wegen Betrugs und Vertragsbruchs im Zusammenhang mit dem Kauf von acht Boeing 737 Max Flugzeugen. Comair hatte Boeing mehr als 45 Millionen US-Dollar an Vorauszahlungen für sieben Boeing 737-8 geleistet sowie die vollständige Zahlung für eine im Februar 2019 gelieferte Maschine erbracht. Comair stornierte die Bestellung jedoch nach dem weltweiten, 20 Monate dauernden Grounding des Typs infolge zweier tödlicher Abstürze. Boeing weigerte sich, die Vorauszahlungen für die sieben nie gelieferten Flugzeuge zurückzuerstatten. Boeing bestreitet Existenz des „Comfort Letters“ Der Fall von Comair stützt sich maßgeblich auf das angebliche „Comfort Letter“, das angeblich von Boeing-Mitarbeiter Rob Faye versandt wurde. Der Nachlaß der Fluggesellschaft behauptet, dieses Schreiben habe eine rückerstattungsfähige Anzahlung zugesichert. Boeing bestreitet jedoch die Echtheit des Schreibens und verweist auf mehrere Unregelmäßigkeiten. So habe Comair neun Monate benötigt, um das Schreiben vorzulegen. Als es

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Lufthansa Cargo vermarktet Frachtraum von Ita Airways

Lufthansa Cargo wird ab Juni 2025 ausgewählte Frachtkapazitäten der italienischen Fluggesellschaft Ita Airways vermarkten. Wie die Frachttochter der Lufthansa mitteilte, wird Lufthansa Cargo ihren sogenannten AWB-Präfix auf Frachtflügen von Ita Airways zwischen Rom-Fiumicino und den brasilianischen Metropolen São Paulo (GRU) sowie Rio de Janeiro (GIG) hinzufügen. Andere Strecken von Ita Airways sind von dieser Vereinbarung vorerst nicht betroffen. Dieser Schritt erfolgt im Zuge einer engeren Kooperation zwischen der Lufthansa Group und Ita Airways, an der die deutsche Airline eine Minderheitsbeteiligung hält und eine vollständige Übernahme anstrebt. Die Vermarktung der Frachtkapazitäten ist ein weiterer Baustein der Integration von Ita Airways in den Lufthansa-Konzern. Durch das Hinzufügen des Lufthansa Cargo AWB-Präfixes können Spediteure und Logistikunternehmen Fracht auf diesen Ita Airways-Strecken einfacher über das Buchungssystem von Lufthansa Cargo abwickeln. Die Ausweitung der Zusammenarbeit im Frachtbereich deutet auf eine schrittweise Integration der beiden Fluggesellschaften hin. Bereits zuvor hatten Lufthansa und Ita Airways eine Codeshare-Vereinbarung im Passagierverkehr ausgeweitet und die Flugpläne zwischen ihren Drehkreuzen abgestimmt. Die nun erfolgte Einbeziehung von Frachtkapazitäten stärkt die Position von Lufthansa Cargo im Verkehr mit Südamerika und erweitert das Angebot für ihre Kunden. Es wird erwartet, daß nach der vollständigen Übernahme von Ita Airways die Kooperation im Frachtbereich noch weiter intensiviert wird und das gesamte Streckennetz von Ita Airways in das Frachtangebot von Lufthansa Cargo integriert wird.

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Einigung zwischen UK und der EU erleichtert Grenzübertritte für Reisende

Die britische Regierung hat heute eine neue Vereinbarung mit der Europäischen Union (EU) bekanntgegeben, die eine Vielzahl von Regelungen betrifft. Für den kommerziellen Luftverkehrssektor ist die bemerkenswerteste Nachricht dieser umfassenden Übereinkunft, daß die EU zugestimmt hat, Inhabern britischer Reisepässe die Nutzung von eGates an mehr Flughäfen in der Region zu gestatten, was die Grenzkontrollen beschleunigen wird. Seit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU, bekannt als „Brexit“, mußten britische Passinhaber die Nutzung der automatisierten Grenzkontrollsysteme (eGates) weitgehend aufgeben und ihre Dokumente von Grenzbeamten manuell abstempeln lassen. Dies führte häufig zu längeren Wartezeiten bei der Einreise in EU-Länder per Flugzeug und stand im Kontrast zu den im Vorfeld der Brexit-Abstimmung versprochenen regulatorischen Erleichterungen. Nunmehr wird es für britische Staatsbürger eine teilweise Rückkehr zu den früheren Gepflogenheiten geben, da mehr EU-Flughäfen die Nutzung von eGates für sie ermöglichen werden. Es gab bereits einige Ausnahmen von dieser Regelung. So gestatteten beispielsweise bestimmte Flughäfen in Portugal und Spanien Inhabern britischer Pässe die Grenzüberschreitung über eGates. Im Rahmen der neuen Vereinbarung zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU soll dies nun auf einer breiteren Basis ausgerollt werden, wie die britische Regierung in einer Erklärung bestätigte. Demnach sollen britische Urlauber künftig mehr eGates in Europa nutzen können, was die Wartezeiten an den Grenzkontrollen verkürzen soll. Die Vereinbarung umfaßt auch Erleichterungen für die Reise von Haustieren durch die Einführung von „pet passports“ für britische Katzen und Hunde, wodurch die Notwendigkeit von Gesundheitszeugnissen für jedes Tier für jede Reise entfällt. Neuerung im Zusammenhang mit EU-Grenzreformen Die britische

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Pegasus gründet Innovationslabor mit UC Berkeley im Silicon Valley

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus hat eine strategische Partnerschaft mit der University of California, Berkeley, geschlossen, um gemeinsam an Innovationen für die Luftfahrtbranche zu arbeiten. Zu diesem Zweck wurde das „Pegasus Innovation Lab“ im Silicon Valley ins Leben gerufen. Ziel der Kooperation ist die Entwicklung datengesteuerter und nutzerorientierter Lösungen, die die Effizienz der Fluggesellschaft steigern und die zukünftige Ausrichtung des Sektors beeinflussen sollen, wie Pegasus bekannt gab. Das neue Innovationslabor im Herzen des Silicon Valley soll als Schnittstelle zwischen der akademischen Forschung der UC Berkeley und den praktischen Anforderungen des Flugbetriebs von Pegasus dienen. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, neue Technologien und Konzepte in Bereichen wie Datenanalyse, künstliche Intelligenz und Passagiererfahrung zu entwickeln und zu implementieren. Durch die Bündelung des Know-hows einer etablierten Fluggesellschaft mit der wissenschaftlichen Expertise einer renommierten Universität erhofft sich Pegasus, innovative Lösungen schneller voranzutreiben. Die Wahl des Silicon Valley als Standort ist dabei kein Zufall, denn die Region gilt als weltweit führendes Zentrum für technologische Innovationen und beherbergt zahlreiche Technologieunternehmen und Forschungseinrichtungen. Pegasus verspricht sich von dieser Nähe einen direkten Zugang zu neuen Trends und Talenten. Bereits im Dezember 2023 hatte Pegasus die Absicht zur Gründung eines Innovationszentrums in den Vereinigten Staaten geäußert. Die nun bekanntgegebene Partnerschaft mit UC Berkeley konkretisiert diese Pläne und unterstreicht das Engagement der Fluggesellschaft für technologischen Fortschritt.

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