Juni 13, 2025

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Juni 13, 2025

Rekordpassagierzahlen am Flughafen Heathrow im Mai 2025

Der Londoner Flughafen Heathrow verzeichnete im Mai 2025 mit über 7,2 Millionen Passagieren seinen verkehrsreichsten Mai in der Geschichte. Dieses Rekordergebnis wurde durch ein starkes spätes Feiertagswochenende begünstigt. In den zwölf Monaten bis Ende Mai diente der Flughafen insgesamt 84 Millionen Passagieren, was eine anhaltende Nachfrage widerspiegelt. New York JFK entwickelte sich zur ersten Route ab Heathrow, die im Jahr 2025 die Millionengrenze bei den Passagierzahlen überschritt, dicht gefolgt von Dubai. Südeuropäische Destinationen wie Portugal, Italien, Griechenland, Spanien und Zypern verzeichneten zweistellige Wachstumsraten. Das Finale der Europa League zwischen Manchester United und Tottenham führte zudem zu einem deutlichen Anstieg des Verkehrsaufkommens auf der Strecke nach Bilbao. Die Zufriedenheit der Passagiere blieb auf hohem Niveau, wobei über 95 Prozent der Reisenden ihre Erfahrung als gut oder ausgezeichnet bewerteten. Zudem wurden 99 Prozent der Sicherheitskontrollen in weniger als fünf Minuten abgewickelt. Thomas Woldbye, der Vorstandsvorsitzende von Heathrow, hob die operativen Verbesserungen und Infrastrukturinvestitionen des Flughafens hervor. Er warnte jedoch auch, daß der Flughafen an seine Kapazitätsgrenzen stoße. Woldbye betonte die Notwendigkeit einer Kapazitätserweiterung, um die wachsende Nachfrage weiterhin bedienen und gleichzeitig die Servicequalität aufrechterhalten zu können.

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Florida-Mann fliegt sechs Jahre lang als falsche Flugzeugbesatzung

Ein 35 Jahre alter Mann aus Florida, Tiron A., hat sich über einen Zeitraum von sechs Jahren als Mitglied von Flugzeugbesatzungen ausgegeben und dabei mehr als 120 Flüge unternommen. Er posierte wahlweise als Flugbegleiter oder sogar als Pilot, ohne jemals eine gültige Lizenz, Ausbildung oder Anstellung bei einer Fluggesellschaft besessen zu haben. Dies teilte die US-Staatsanwaltschaft mit. Trotz fehlender Qualifikationen, Uniformen oder luftfahrtspezifischer Erfahrung verschaffte sich A. Zugang zu gesicherten Flughafenbereichen und nutzte Besatzungsprivilegien. Er soll digitale Schlupflöcher ausgenutzt und interne Dokumente von Fluggesellschaften gefälscht haben. Zwischen 2018 und 2024 griff A. auf interne Flugreservierungssysteme zu, die eigentlich nur für Mitarbeiter von Fluggesellschaften gedacht sind. Diese Systeme ermöglichen es Flugbegleitern und Piloten, kostenlose Flüge für den Weg zu oder von ihren Einsatzorten zu buchen. Die Behörden geben an, daß er Dutzende gefälschter Identitäten erstellt und falsche Beschäftigungsdetails bei sieben verschiedenen Fluggesellschaften angegeben habe. Er nutzte demnach rund 30 gefälschte Ausweisnummern und falsche Beschäftigungsbeginndaten, die von den Buchungssystemen niemals überprüft oder als auffällig markiert wurden. A. täuschte nicht nur Buchungsplattformen, sondern nutzte auch gefälschte Crew-Ausweise, um Sicherheitskontrollpunkte an Flughäfen zu passieren, die ausschließlich für autorisiertes Personal bestimmt sind. So konnte er ohne gültiges Ticket Boarding Gates und Flugzeuge betreten. Er soll sich unauffällig unter die echten Flugbesatzungen gemischt haben, was zunächst keinen Verdacht erregte. Die Staatsanwaltschaft betonte, es gebe keine Hinweise darauf, daß er jemals ein Cockpit betreten oder einen Flug operiert habe, der Sicherheitsverstoß sei jedoch dennoch gravierend. Gerichtsdokumente zeigen, daß A. auch kostenlose Flüge für Freunde und Familie buchte.

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Neue Initiative: KLM, Transavia und Elysian Aircraft treiben Entwicklung der Elektroluftfahrt voran

KLM, Transavia und Elysian Aircraft haben eine gemeinsame Initiative ins Leben gerufen, um die Entwicklung der batterieelektrischen Luftfahrt voranzutreiben. Das Vorhaben konzentriert sich auf den zukünftigen Einsatz des Elysian E9X Flugzeugs, das darauf abzielt, 90 Passagiere bis zu 800 Kilometer rein elektrisch zu befördern. Dies macht das Flugzeug ideal für regionale Strecken, wie beispielsweise zwischen Amsterdam und London. Im Rahmen einer Reihe interdisziplinärer Workshops werden die drei Partner technische, operative und kommerzielle Aspekte der Elektroluftfahrt untersuchen. Ihr Ziel ist es, nicht nur das Flugzeug selbst zu entwickeln, sondern ein vollständiges Ökosystem darum herum zu schaffen. Dies umfaßt Aspekte wie das Kundenerlebnis, die erforderliche Infrastruktur und die Festlegung praktikabler Routen. Die Expertise der beteiligten Unternehmen wird dabei gebündelt: Transavia steuert ihr Wissen aus dem praktischen Flugbetrieb bei, während KLM Einblicke in alternative Antriebstechnologien und die langfristige Transformation des Sektors liefert. Auch Piloten sind aktiv an der Gestaltung der Flugabläufe beteiligt, insbesondere im Hinblick auf die Handhabung neuer Energiesysteme. Die Zusammenarbeit stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung einer neuen Ära des Flugverkehrs dar. Die Partner haben sich darauf verständigt, Innovation mit realistischen und skalierbaren Lösungen zu verbinden. Zukünftige Arbeiten werden detaillierte Routenanalysen und die Gestaltung des Passagiererlebnisses umfassen, um die Akzeptanz elektrischer Flugzeuge zu fördern. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Fluggeräten, die den Anforderungen des regionalen Luftverkehrs gerecht werden und somit eine Alternative für Kurzstreckenflüge bieten können.

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Deutsche Bahn und Eurostar planen Direktverbindung nach London

Die Deutsche Bahn (DB) und der europäische Hochgeschwindigkeitszugbetreiber Eurostar arbeiten an einer umsteigefreien Direktverbindung von Deutschland nach London. Diese ambitionierten Pläne, die eine signifikante Ausweitung des internationalen Schienenverkehrs bedeuten könnten, wurden vom Bahn-Konzern selbst bestätigt, nachdem die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) darüber berichtet hatte. Beide Unternehmen sind überzeugt vom großen Potenzial einer solchen Direktverbindung, die Deutschland und Großbritannien auf der Schiene noch näher zusammenbringen soll. Aktuell ist eine Reise von Deutschland nach London nur mit einem Umstieg in Brüssel möglich. Die geplante umsteigefrei Verbindung verspricht eine erhebliche Verkürzung der Reisezeit und eine Vereinfachung des Reiseerlebnisses, stellt jedoch auch technische, betriebliche und rechtliche Herausforderungen dar, die es zu überwinden gilt. Die Vision einer Direktverbindung: Details der geplanten Strecke und Eurostars Expansionspläne Die Idee einer umsteigefreien Zugverbindung von Deutschland nach London ist nicht neu, gewinnt aber nun durch die konkreten Gespräche zwischen der Deutschen Bahn und Eurostar an Realität. Gemäß dem Bericht der FAZ strebt Eurostar eine deutliche Ausweitung seines internationalen Angebots im nächsten Jahrzehnt an. Insbesondere die Verbindungen nach Deutschland und in die Schweiz sollen „in den frühen Dreißigerjahren“ kräftig aufgestockt werden. Für die Direktverbindung von Frankfurt nach London ist vorgesehen, daß täglich vier Züge verkehren werden. Eine Reisedauer von etwa fünf Stunden wird angestrebt, was angesichts der Distanz und der Notwendigkeit, den Kanaltunnel zu durchqueren, eine bemerkenswerte Effizienz darstellen würde. Gegenwärtig ist die Reise von Deutschland in die britische Hauptstadt lediglich mit einem obligatorischen Umstieg in Brüssel möglich. Von großen deutschen Städten wie Frankfurt oder Köln verkehren ICE-Züge der Deutschen

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Dänisches Parlament genehmigt Militärabkommen mit den USA

Das dänische Parlament hat ein Abkommen über die militärische Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten genehmigt, das den USA künftig erlaubt, Militärstützpunkte in Dänemark zu errichten, Soldaten zu stationieren und militärisches Material zu lagern. Dies wurde von der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau berichtet. Das Abkommen wurde bereits im Dezember 2023 unterzeichnet, also vor der erneuten Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten. Das Verhältnis zwischen Dänemark und den USA hat sich seit der Unterzeichnung des Abkommens abgekühlt, insbesondere nachdem Donald Trump mehrfach sein Interesse an einer Übernahme Grönlands, das zum Königreich Dänemark gehört, bekundet hatte. Diese Ambitionen wurden durch den Besuch seines Vize JD Vance auf dem US-Militärstützpunkt Pituffik im Norden Grönlands Ende März unterstrichen, bei dem Vance scharfe Kritik am NATO-Verbündeten Dänemark geäußert haben soll. Diese Entwicklungen haben zu Kritik am Abkommen in Dänemark geführt, insbesondere von links-grünen Oppositionsparteien und Menschenrechtsorganisationen. Sie warnten laut Ritzau vor der Machtausübung des US-Militärs auf dänischem Boden und einer mangelnden Kontrolle durch dänische Behörden. Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen verteidigte das Abkommen jedoch nach Agenturangaben. Sie betonte die Wichtigkeit, die USA enger an Dänemark zu binden. Frederiksen erklärte, das Problem sei nicht ein zu großes Engagement der USA in Europa, sondern im Gegenteil bestehe das Risiko, daß die USA Truppen abziehen und die Unterstützung für die Ukraine einstellen könnten. Dieser Schritt wird als strategische Maßnahme im Kontext der aktuellen geopolitischen Lage und der veränderten amerikanischen Außenpolitik betrachtet.

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Reisegewohnheiten der Belgier: Auto und Flugzeug dominieren den internationalen Verkehr

Eine aktuelle Analyse des Föderalen Öffentlichen Dienstes (FPS) Mobilität und Transport in Belgien, basierend auf der jährlichen Reiseerhebung von Statbel, gibt Aufschluß über die Reisegewohnheiten der Belgier ins Ausland. Obwohl internationale Reisen nur einen kleinen Anteil aller jährlichen Bewegungen ausmachen, sind sie für einen erheblichen Teil der zurückgelegten Gesamtstrecke verantwortlich. Die Anzahl der Auslandsreisen ist seit 2013, abgesehen von der COVID-19-Periode, stetig gestiegen. Im Jahr 2023 unternahmen die Belgier 17,3 Millionen internationale Reisen, was einem Durchschnitt von 1,58 Reisen pro Person entspricht. Dabei legten sie insgesamt 43,6 Milliarden Kilometer zurück, durchschnittlich 3.980 Kilometer pro Belgier. Diese Zahlen erreichen wieder das Rekordniveau von 2019. Das Auto bleibt mit 50 Prozent aller Reisen das beliebteste Transportmittel für internationale Fahrten. Jedoch dominiert der Flugverkehr hinsichtlich der Distanz: Flüge machten 2023 74 Prozent der gesamten zurückgelegten Kilometer aus, verglichen mit 21 Prozent durch das Auto. Andere Verkehrsmittel wie Züge und Reisebusse trugen nur 5 Prozent zur Distanz bei. Obwohl internationale Reisen weniger häufig sind, entfallen fast ein Drittel aller von Belgiern zurückgelegten Kilometer auf diese. Bei der Kombination aller Reisearten – sowohl Inlands- als auch Auslandsreisen – bleibt das Auto mit 59 Prozent der Distanz dominant, gefolgt vom Flugzeug (22 Prozent) und öffentlichen Verkehrsmitteln (12 Prozent). Reiseprofile beeinflussen die Mobilitätsmuster erheblich. Einwohner Brüssels nutzen das Flugzeug doppelt so oft und den Zug 4,5 Mal häufiger als der durchschnittliche Belgier. Auch zwischen städtischen und ländlichen Gebieten gibt es Unterschiede. Fast 90 Prozent der internationalen Reisen finden innerhalb Europas statt, wobei Frankreich, Spanien, die Niederlande, Italien

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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Investor Franz Peter Orasch im Fall Flughafen Klagenfurt

Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt hat Ermittlungen gegen den Kärntner Investor Franz Peter Orasch sowie vier weitere Personen aufgenommen. Es besteht der Verdacht der Untreue im Zusammenhang mit der Betriebsführung des Flughafens Klagenfurt. Auslöser für diese umfassenden Ermittlungen war ein detaillierter Bericht des Landesrechnungshofes Kärnten, welcher mögliche verdeckte Gewinnausschüttungen und überhöhte Zahlungen an Firmen, die der Lilihill-Gruppe nahestehen, festgestellt haben soll. Franz Peter Orasch war von 2018 bis zum Jahre 2023 Mehrheitseigentümer der Flughafenbetriebsgesellschaft Klagenfurt und übte in dieser Zeitspanne auch zeitweise die Funktion des Geschäftsführers aus. Die Vorwürfe wiegen schwer und werfen ein Schlaglicht auf die komplexen Beziehungen zwischen privaten Investoren und öffentlicher Infrastruktur. Für alle betroffenen Personen gilt bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung. Der Flughafen Klagenfurt: Ein regionales Tor unter privater Führung und öffentliche Debatten Der Flughafen Klagenfurt, offiziell bekannt als Klagenfurt Airport (KLU), ist für das Bundesland Kärnten und die gesamte Alpe-Adria-Region von strategischer Bedeutung. Er dient als wichtiges Tor für den Tourismus, die Wirtschaft und die regionale Anbindung. Über viele Jahre hinweg kämpfte der Flughafen jedoch mit wirtschaftlichen Herausforderungen, darunter oftmals defizitäre Bilanzen und ein vergleichsweise geringes Flugaufkommen. Die Eigentümerstruktur war historisch durch eine starke öffentliche Hand geprägt, mit dem Land Kärnten als wesentlichem Anteilseigner über die Kärntner Beteiligungsgesellschaft (KFBG). Im Jahre 2018 erfolgte eine weithin kontrovers diskutierte Privatisierung, bei der die Lilihill Group, angeführt von Franz Peter Orasch, die Mehrheitsanteile an der Flughafenbetriebsgesellschaft erwarb. Die Entscheidung zur Privatisierung war von der Hoffnung getragen, daß ein privater Investor durch unternehmerisches Geschick und neue Konzepte dem Flughafen

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Eskalation im Nahen Osten: Israelischer Angriff auf Iran führt zu weitreichenden Flugverbotszonen und Reiseeinschränkungen

Die militärische Eskalation zwischen Israel und Iran hat weitreichende Konsequenzen für den zivilen Luftverkehr im Nahen Osten und darüber hinaus. Nach einem erwarteten israelischen Angriff auf iranische Atomanlagen und andere militärische Ziele haben sowohl Iran als auch der benachbarte Irak ihren Luftraum für zivile Flüge gesperrt. Auch Israels Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv wurde geschlossen, und die nationale Fluggesellschaft El Al hat alle Flüge von und nach Israel vorerst gestrichen. Die Lufthansa Group, zu der auch Swiss und Austrian Airlines gehören, hat ihre Verbindungen nach Tel Aviv bis Ende Oktober eingestellt und setzt nun auch ihre Flüge nach Teheran und Beirut vorübergehend aus. Die Auswirkungen auf den größten deutschen Flughafen in Frankfurt halten sich bislang in Grenzen, doch die Sperrung der Lufträume führt zu längeren Flugrouten und Umleitungen. Die Spannungen in der Region haben sich dramatisch verschärft, und die Lage bleibt äußerst volatil. Militärischer Schlag und seine direkten Folgen für den Luftraum In den frühen Morgenstunden des 13. Juni 2025 begann Israel mit einem erwarteten Angriff auf iranische Atomanlagen und andere militärische Ziele. Das israelische Militär teilte in der Nacht mit, es handele sich um „eine präventive, präzise, kombinierte Offensive“, die darauf abziele, das iranische Atomprogramm und andere militärische Ziele zu attackieren. Aus der iranischen Hauptstadt Teheran wurden laute Explosionen gemeldet, und iranische Medien zeigten Bilder zerstörter Häuserfassaden und berichteten von Rettungskräften, die unter Trümmern nach Verschütteten suchten. Am Staatsfernsehen wurde über aufsteigenden Rauch an der Atomanlage Natans im Zentrum der Islamischen Republik berichtet. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte

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Gebote für insolvente australische Fluggesellschaft Rex eingereicht

Die Frist für die Abgabe von Angeboten zur Übernahme der insolventen australischen Fluggesellschaft Rex – Regional Express (ZL, Wagga Wagga) ist abgelaufen. Nach Informationen der australischen Finanzzeitung Australian Financial Review gehört der auf notleidende Schulden spezialisierte Investor Anchorage Capital Advisors zu den Bietern. Rex – Regional Express hatte im Juli 2024 ein Verfahren zur freiwilligen Verwaltung beantragt, nachdem der Versuch, auf den Hauptstrecken des australischen Inlandsverkehrs mit Qantas (QF, Sydney Kingsford Smith) und Virgin Australia (VA, Brisbane International) zu konkurrieren, erfolglos blieb. Zuvor hatte sich die Fluggesellschaft auf ihr regionales Linienfluggeschäft konzentriert, welches normalerweise profitabel war. Obwohl die Verwaltungsperiode ursprünglich weniger als drei Monate dauern sollte, ist der Prozeß fast ein Jahr später noch nicht abgeschlossen. Die Verwalter müßen jedoch bis zum 30. Juni einen Käufer finden, da ihnen eine vom Bundesgericht gesetzte Frist gesetzt wurde. Eine Verlängerung dieser Frist erhalten sie nur, wenn sie dem Gericht überzeugend darlegen können, daß sie sich auf einem guten Weg befinden. Neben Anchorage Capital Advisors, die bereits bei der Übernahme von Frontier Airlines (F9, Denver International) durch Indigo Partners als unterlegener Bieter auftraten, wird auch die in Westaustralien ansässige HMC Group als potenzieller Bieter genannt. Die HMC Group betreibt Nexus Airlines (GD, Kununurra). Der Geschäftsführer von Nexus, Michael McConachy, hatte Ende letzten Jahres erklärt, daß er einer Erweiterung seines auf Westaustralien fokussierten Netzwerkes offen gegenüberstehe, ein Betrieb in anderen Teilen Australiens jedoch kein Hauptaugenmerk sei. Ein weiterer Vorschlag sieht vor, daß die gesicherten und ungesicherten Gläubiger von Rex an einem Debt-for-Equity-Swap teilnehmen und

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Airbus prognostiziert starken Bedarf an neuen Flugzeugen bis 2044

Airbus erwartet in den kommenden zwei Jahrzehnten einen weiterhin wachsenden Bedarf an neuen Flugzeugen. Bis zum Jahr 2044 sollen voraussichtlich rund 43.400 neue Passagier- und Frachtflugzeuge benötigt werden, teilte der Konzern am Donnerstag kurz vor der weltgrößten Flugzeugmesse in Le Bourget bei Paris mit. Diese Prognose liegt etwa 1.000 Maschinen über der Vorjahresvorhersage für den Zeitraum bis 2043. Die globale Flotte an Passagier- und Frachtjets dürfte sich damit auf mehr als 49.000 Maschinen verdoppeln. Als Hauptgrund für diesen Anstieg wird ein erwartetes jährliches Wachstum des weltweiten Luftverkehrs um 3,6 Prozent genannt. Dies wird maßgeblich durch eine Zunahme der Mittelschicht um 1,5 Milliarden Menschen weltweit getrieben, die mit hoher Wahrscheinlichkeit Flugreisen unternehmen. Airbus erwartet einen besonders starken Anstieg der Nachfrage innerhalb Indiens sowie zwischen China und anderen asiatischen Ländern. Nach Einschätzung des Konzerns werden nur etwa 44 Prozent der neuen Maschinen ältere Flugzeuge ersetzen; mehr als die Hälfte diene dem Ausbau der Flotten. Der größte Teil der Nachfrage entfällt auf Schmalrumpfjets wie die Airbus-Reihen A320neo und A220 sowie die Boeing 737 MAX, die mit 34.250 Stück fast vier Fünftel der prognostizierten Nachfrage ausmachen. Hinzu kommen etwa 9.170 Großraumjets wie die Airbus-Modelle A350 und A330neo sowie die Boeing-Modelle 777X und 787 „Dreamliner“. Trotz dieser hohen Nachfrage kämpfen die Flugzeugbauer seit der Coronapandemie mit Engpässen bei Zulieferern. Christian Scherer, Chef des Verkehrsflugzeuggeschäfts bei Airbus, äußerte sich „vorsichtig optimistisch“, das Jahresziel von 820 Auslieferungen erreichen zu können, obwohl Airbus derzeit auf Triebwerkssätze für 40 bereits fertiggestellte Flugzeuge wartet. Boeing wird seine eigene Marktprognose für

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