2025

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Wiener Augarten wird zur sommerlichen Kunst- und Genussmeile „Freiluft“

Mitten im ausgedehnten Areal des Wiener Augartens eröffnet am Mittwoch, den 25. Juni 2025, ein neues Sommer-Pop-up namens „Freiluft“. Dieses Projekt, initiiert von Paul Rittenauer und kuratiert von Danielle Spera, lädt bis zum 31. August 2025 dazu ein, zeitgenössische Kunst, vielfältige Kulinarik und ein breites Kulturprogramm unter freiem Himmel zu erleben. Die Initiative soll einen entspannten Treffpunkt für Kunst- und Genussliebhaber schaffen. Paul Rittenauer, der Initiator des Projektes, hob die Zielsetzung hervor: „‚Freiluft‘ steht für all das, was einen gelungenen Sommer in Wien ausmacht: Kunst, gutes Essen und gemeinsames Erleben in entspannter Atmosphäre. Wir schaffen einen offenen Raum, in dem sich Kreativität, Genuß und Begegnung auf natürliche Weise verbinden – mitten im Grünen, mitten in der Stadt.“ Im Zentrum der Eröffnung steht eine Open-Air-Ausstellung mit Skulpturen und Installationen von insgesamt 18 Künstlern, darunter bekannte Namen wie Stylianos Schicho, Lisa Grosskopf und Billi Thanner. Die Kunstwerke sind täglich frei zugänglich und verwandeln den Park in eine ausgedehnte Galerie im Freien. Neben dem künstlerischen Angebot erwartet die Besucher ein vielseitiges kulinarisches Programm. „Tenno Sushi“ aus Döbling serviert experimentelles Sushi, „Ragazzi, Pinsa“ bietet römische Pinsa und Antipasti, während „XO Grill“ mit Smashed Burgern und „Nigls Gastwirtschaft“ mit Wildschwein-Käsekrainern, Currywurst sowie weiteren Spezialitäten aufwarten. Für den süßen oder pikanten Abschluß sorgt „Die Langos Bar“ mit knusprigem Langos und kreativen Belägen. Das kulinarische Angebot soll eine breite Palette an Geschmäckern bedienen und das Kunsterlebnis passend ergänzen. Zur Eröffnung des „Freiluft“-Projekts hat sich eine Vielzahl prominenter Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft angekündigt, darunter Vertreter aus

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Vorarlberg Tourismus ehrt wegweisende Tourismusprojekte

Am 17. Juni 2025 hat Vorarlberg Tourismus beim jährlichen „Treffpunkt.Tourismus“ im Angelika Kauffmann Saal in Schwarzenberg herausragende Projekte ausgezeichnet. Prämiert wurden Initiativen, die beispielhaft für die „Vorarlberger Art des Gastgebens“ stehen und im Sinne der Tourismusstrategie 2030 „Orte und Räume des guten Lebens“ schaffen. Die Preise würdigen zukunftsorientierte und wirtschaftlich erfolgreiche Entwicklungen im Tourismussektor des Landes. In der Kategorie „Betriebliche Leistungsträger“ erhielt die Önsche Walser Chuche² einen Hauptpreis für ihre Erforschung regionaler pflanzlicher Zutaten in acht Kleinwalsertaler Betrieben. Die Jury lobte dies als „ehrliches, experimentierfreudiges und zutiefst gemeinschaftliches“ Gastgeben. Anerkennungen gingen an das Hotel kleiner Löwe in Bregenz für moderne Gastlichkeit in historischer Architektur sowie an das Bio-Restaurant Moritz für seine konsequente Ausrichtung auf eine hochwertige Küche mit regionalen Produkten. Ein Sonderpreis wurde dem Vetterhof für „Kulinarische Innovation aus Überschüssen“ zuteil, wobei der Hof Produkte gemeinsam mit dem Hotel Hirschen in Schwarzenberg zu Neuem verarbeitet und Simon Vetter als „Mentor und Vernetzer zwischen Landwirtschaft und Tourismus“ gewürdigt wurde. In der Kategorie „Organisationen & Institutionen“ wurden das Frauenmuseum Hittisau & Lechmuseum mit einem Hauptpreis bedacht. Ihre Ausstellung „BLITZBLANK!“ thematisiert das Putzen und stellt Fragen zu Rollenbildern und Migration, wobei die Kooperation zwischen Kultur und Tourismus sowie die Wertschätzung für eine oft übersehene Berufsgruppe hervorgehoben wurde. Golm Silvretta Lünersee Tourismus erhielt ebenfalls einen Hauptpreis für seine Genusswoche rund ums Montafoner Steinschaf, welche Gäste für regionale Kulinarik begeisterte. Anerkennungen gingen an das Gravelbike-Festival into the wold, das Touren, Kulinarik und Kultur miteinander verbindet, sowie an das Musikfestival :alpenarte Bregenzerwald, das mit einem neuen

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Wizz Air setzt auf Pratt & Whitney Triebwerke für weitere Airbus A321neo-Flugzeuge trotz Wartungsproblemen

Wizz Air hat sich erneut für Pratt & Whitney Triebwerke entschieden, um bis zu 177 weitere Airbus A321neo-Flugzeuge anzutreiben. Die Vereinbarung wurde am 17. Juni 2025 auf der Pariser Luftfahrtschau bestätigt und festigt die langjährige Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen. Diese Entscheidung ist bemerkenswert, da Wizz Air in jüngster Zeit gezwungen war, große Teile ihrer bestehenden Flotte am Boden zu lassen, da die derzeitigen Pratt & Whitney Triebwerke unvorhergesehenen Wartungsarbeiten unterzogen werden mußten. Trotzdem betonte Wizz Air-Chef József Váradi die wirtschaftlichen Vorteile der GTF-Triebwerke, welche eine „unschlagbare Treibstoffeffizienz“ bieten sollen. Mit diesem neuen Auftrag erhöht sich die Gesamtzahl der von Pratt & Whitney GTF-Triebwerken angetriebenen Wizz Air-Flugzeuge auf 453. Langjährige Partnerschaft im Schatten von Herausforderungen Die Beziehung zwischen Wizz Air und Pratt & Whitney ist eine, die auf einer langen Historie basiert. Bereits in den Jahren 2016 und 2020 hatte Wizz Air Pratt & Whitneys GTF-Triebwerke für insgesamt 276 Airbus A320neo, A321neo und A321XLR Flugzeuge ausgewählt. Die jüngste Entscheidung, weitere 177 Airbus A321neo mit den PW1100G-JM Getriebefan-Triebwerken auszustatten, unterstreicht das Vertrauen in die Technologie und die Fortsetzung einer exklusiven Partnerschaft, die seit dem Jahre 2003 besteht. Rick Deurloo, Präsident für kommerzielle Triebwerke bei Pratt & Whitney, bezeichnete die heutige Ankündigung als „einen weiteren wichtigen Meilenstein in unserer langjährigen Beziehung zu Wizz Air und ein Vertrauensbeweis in das GTF-Triebwerk.“ Die jüngste Entscheidung war jedoch nicht ohne Diskussionspunkt. Es war bekannt, daß auch CFM International im Rennen um diesen lukrativen Auftrag war. Die Wahl zugunsten von Pratt & Whitney erfolgte, obwohl Wizz

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Uniqa stellt neue digitale Reiseversicherung „Privatschutz Reise“ vor

Die Uniqa Reiseversicherung präsentiert ihr neues Produkt „Privatschutz Reise“, welches Reisenden einen vollständig digitalen und flexiblen Abschluß bis kurz vor Reiseantritt ermöglicht. Das Angebot zielt darauf ab, Österreichern, die sich besonders vor Auslandsreisen gerne absichern, umfassenden Schutz zu bieten. Laut aktuellen Statistiken von Uniqa betreffen rund 90 Prozent der abgeschlossenen Verträge Auslandsreisen, wobei in 57 Prozent der Fälle auch eine Absicherung für Stornierungen und einen möglichen Reiseabbruch enthalten ist. Peter Humer, Vorstand Kunde & Markt Österreich bei der Uniqa Insurance Group AG, betonte die Wichtigkeit einer solchen Absicherung: „Jeder Reisende sollte sich die Frage stellen: Was geschieht, wenn ich am Urlaubsort ärztliche Hilfe benötige oder eine Rückholung notwendig wird?“ Er unterstrich dabei, daß Uniqa stets auf die Leistbarkeit geachtet habe, damit die Kosten kein Hinderungsgrund für einen sorgenfreien Urlaub sind. Die „Privatschutz Reise“ ist sowohl für Reisen innerhalb Österreichs als auch für Auslandsreisen verfügbar und umfaßt je nach gewählter Variante (Optimal, Optimal Plus) verschiedene Leistungen. Bei Auslandsreisen sind automatisch eine umfassende Auslandsreise-Krankenversicherung, Reisegepäck- und Reise-Privathaftpflichtversicherung sowie zusätzliche Anreisekosten und unfreiwillige Urlaubsverlängerung inkludiert. Ergänzend können eine Reisestorno- und Reiseabbruch-Versicherung sowie ein Selbstbehalt-Schutz für gemietete Fahrzeuge und Sportausrüstung gewählt werden. Für Kunden, die ihren Schwerpunkt auf die Gesundheit legen, bietet Uniqa zudem eine reine Auslandsreise-Krankenversicherung an. Im Notfall steht ein deutschsprachiges Uniqa SOS-Service rund um die Uhr zur Verfügung, das bei Krankheit oder Unfall Unterstützung leistet und bei Bedarf eine medizinisch notwendige Rückholung organisiert. Die Möglichkeit, die Versicherung online und kurzfristig abzuschließen, auch noch am Tag der Abreise für die reine Auslandsreise-Krankenversicherung,

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IATA und EASA präsentieren Plan zur Minderung von GNSS-Störungen im Luftverkehr

Die Internationale Fluggesellschafts-Vereinigung IATA und die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) haben einen umfassenden Aktionsplan zur Risikominderung durch Störungen des Globalen Navigationssatellitensystems (GNSS) veröffentlicht. Dieser Plan ist das Ergebnis eines gemeinsamen Workshops und reagiert auf die stark zunehmende Häufigkeit und Komplexität von GNSS-Interferenzen wie Jamming und Spoofing, die in den letzten Jahren, insbesondere in Osteuropa und dem Nahen Osten, vermehrt beobachtet wurden. Die Daten der IATA zeigen einen Anstieg der Signalverluste im Global Positioning System (GPS) um 220 Prozent zwischen 2021 und 2024. Angesichts der anhaltenden geopolitischen Spannungen wird eine Umkehr dieses Trends als unwahrscheinlich erachtet. Jesper Rasmussen, Direktor für Flugstandards der EASA, betonte die Notwendigkeit, angesichts der sich entwickelnden Bedrohung „Widerstandsfähigkeit aufzubauen“ und einen dynamischen Aktionsplan zu verfolgen. Nick Careen, Senior Vice President für Betrieb, Sicherheit und Schutz der IATA, hob die Dringlichkeit hervor, daß die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) diese Lösungen mit globaler Abstimmung von Standards, Leitlinien und Berichterstattung vorantreiben müsse, idealerweise auf der ICAO-Versammlung in diesem Jahr. Der Plan konzentriert sich auf vier Schlüsselbereiche, die zur Gewährleistung der Flugsicherheit beitragen sollen. Erstens, die verbesserte Berichterstattung und Überwachung durch standardisierte Meldewege und eine Echtzeitüberwachung des Luftraumes. Zweitens, Präventions- und Minderungsmaßnahmen, wozu verschärfte Kontrollen für Störgeräte und die Entwicklung technischer Lösungen zur Reduzierung falscher Warnungen sowie zur schnelleren Wiederherstellung von GPS-Ausrüstung gehören. Drittens, ein effektiveres Infrastruktur- und Luftraummanagement, welches die Bereithaltung von Backup-Systemen durch herkömmliche Navigationshilfen und eine bessere Nutzung der Möglichkeiten des militärischen Flugverkehrsmanagements vorsieht. Dies umfaßt auch die Verbesserung von Notfall- und Umkehrverfahren. Viertens, eine verbesserte Koordination und

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Brüsseler Flughafen setzt Maßstäbe im Tierschutz: Das Animal Care & Inspection Centre feiert fünfjähriges Bestehen

Der Flughafen Brüssel feiert das fünfjährige Bestehen seines Animal Care & Inspection Centre (ACIC), das im Jahre 2020 als erstes seiner Art in Europa eröffnet wurde und den neuen europäischen Standards für Tierschutz im Luftverkehr entspricht. Seit seiner Inbetriebnahme haben fast 10.000 Säugetiere die Tore des ACIC passiert, darunter Tausende von Hunden, Katzen, Turnierpferden sowie eine bemerkenswerte Vielfalt an Nutztieren und exotischen Spezies. Hinzu kommen unzählige Insekten, Fische und Vögel. Das Zentrum, das weltweit als einzigartig in seiner spezialisierten Logistik und seinem umfassenden Tierschutz gilt, hat sich als maßgeblicher Knotenpunkt für den Transport lebender Tiere etabliert und setzt neue Maßstäbe in der Branche. Einzigartige Infrastruktur für tierische Reisende Während täglich fast 70.000 menschliche Passagiere den Flughafen Brüssel nutzen, bewegen sich im Hintergrund auch unzählige tierische Reisende – ob vierbeinig, gefiedert oder hufig. Einige dieser Tiere dürfen, unter bestimmten Bedingungen, in der Kabine mit ihren Besitzern reisen, während andere im Frachtraum befördert werden. Für Tiere, die während der Abwesenheit ihrer Besitzer eine vorübergehende Unterbringung benötigen, bietet das ACIC ebenfalls eine Lösung. Das im Jahre 2020 eröffnete, hochmoderne Tiertransportzentrum wurde mit dem klaren Ziel konzipiert, die Sicherheit, den Komfort und die Ruhe aller Tiere während des Transits oder des Abflugs zu gewährleisten. Das 2.000 Quadratmeter große Zentrum hat seit seiner Eröffnung beeindruckende Zahlen vorzuweisen: Es beherbergte fast 5.500 Hunde, 800 Katzen und 1.600 Pferde. Dazu kommen eine Vielzahl von Nutztieren wie Rinder oder Schafe und sogar exotische Tiere wie Flusspferde, Schneeleoparden und Hammerhaie. Insgesamt sind es fast 10.000 Säugetiere, die das ACIC

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Israelisches Tourismusministerium unterstützt Touristen bei der Ausreise

Das israelische Tourismusministerium unter der Leitung von Minister Haim Katz hat Maßnahmen ergriffen, um Touristen, die sich derzeit in Israel aufhalten, die Ausreise aus dem Land zu erleichtern. Hintergrund ist die aktuelle Sicherheitslage. Eine zentrale Maßnahme ist die Einführung eines digitalen Registrierungsformulars, das die Koordination von Abflügen vereinfachen soll. Dieses digitale Formular wird über verschiedene digitale Plattformen an Tourismusveranstalter, Hotels, Reiseleiter und andere Akteure der Reisebranche verteilt. Das Formular erfasst den vollständigen Namen, die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse der Touristen und entspricht dabei den geltenden Datenschutzbestimmungen. Die gesammelten Daten werden in einem digitalen Tresor zusammengefaßt und bei Bedarf an das nationale Sicherheitshauptquartier sowie das Verkehrsministerium übermittelt. Dies dient der Abstimmung mit den entsprechenden Fluggesellschaften, um die Ausreise der verbleibenden Touristen zu erleichtern. Aktuell befinden sich noch rund 38.000 Touristen in Israel. Obwohl die Grenzübergänge nach Jordanien und Ägypten weiterhin geöffnet sind und einige Reisende diese Routen für ihre Ausreise nutzen, bietet das Tourismusministerium zusätzliche Unterstützung an. Es hat ein virtuelles Büro eingerichtet, das Touristen in Israel rund um die Uhr über digitale Kanäle auf Hebräisch und Englisch Informationen zur Verfügung stellt. Zudem steht das Ministerium in engem Kontakt mit Branchenvertretern, wie Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben, um Touristen zu identifizieren, die aufgrund der Lage Hilfe bei ihrer Ausreise benötigen. Die Initiative des Tourismusministeriums unterstreicht die Bemühungen Israels, die Sicherheit und das Wohlbefinden von Besuchern in Zeiten erhöhter Spannungen zu gewährleisten. Solche Unterstützungsmaßnahmen sind entscheidend, um die Situation für gestrandete Reisende zu entschärfen und langfristig das Vertrauen in Israel als Reiseziel aufrechtzuerhalten.

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Europas Luftverkehrsanbindung hinkt hinterher: ACI Europe Report 2025 zeigt steigende Preise und geopolitische Einflüsse

Trotz eines Anstiegs der Flugverbindungen um sieben Prozent im Jahre 2025 gegenüber dem Vorjahr bleibt die Luftverkehrsanbindung in Europa weiterhin deutlich hinter dem Niveau vor der Pandemie zurück. Dies geht aus dem jüngst veröffentlichten Airport Industry Connectivity Report 2025 von ACI Europe hervor, der maßgeblichen Indikator für die Flugkonnektivität in Europa. Während sich das Passagieraufkommen im Jahre 2024 vollständig erholte und im laufenden Jahr weiter zunimmt, liegt die Konnektivität, gemessen an direkten und indirekten Flugverbindungen, immer noch neun Prozent unter dem Stand von 2019. Diese Diskrepanz deutet darauf hin, daß den europäischen Reisenden und Gemeinden weniger und damit teurere Optionen für Flugreisen zur Verfügung stehen. Der Bericht hebt zudem hervor, wie mangelhafte politische Unterstützung, strukturelle Marktveränderungen und geopolitische Spannungen die Konnektivitätsmuster sowie die Leistungsunterschiede auf nationalen und individuellen Flughafenmärkten maßgeblich beeinflussen. Die Kluft zwischen Passagieraufkommen und Konnektivität Der Airport Industry Connectivity Report 2025 von ACI Europe, der auf den umfassenden Konnektivitätsindizes von SEO Amsterdam Economics basiert, zeichnet ein differenziertes Bild der europäischen Luftfahrtlandschaft. Obwohl die Passagierzahlen in Europa sich nach den globalen Krisen rasch erholt haben und die Flughäfen wieder ein hohes Aufkommen verzeichnen, ist die eigentliche Flugverbindung – das Netz der direkten und indirekten Flugrouten – noch nicht wieder auf dem Niveau von 2019 angelangt. Ein Anstieg von sieben Prozent im Jahre 2025 im Vergleich zum Vorjahr ist zwar erfreulich, reicht aber nicht aus, um die Lücke zum Vorkrisenniveau vollständig zu schließen. Dies bedeutet, daß Flugreisen für die Verbraucher oft mit höheren Kosten verbunden sind, da ein geringeres Angebot

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MNG Airlines bestellt zwei Airbus A350F Frachtflugzeuge

Die in der Türkei ansässige Fluggesellschaft MNG Airlines (MNGA), ein globaler Logistikdienstleister und wichtiger Akteur im E-Commerce-Bereich, hat sich als neuester Kunde für den Airbus A350F entschieden. Mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung (MoU) über den Kauf von zwei Flugzeugen wird der A350F ein zentrales Element in der zukünftigen Flotte von MNG Airlines darstellen. Die neuen Frachter sollen dem Unternehmen alle Vorteile eines speziell entwickelten Frachtflugzeuges für seine Operationen bieten. Murathan Doruk Günal, Vorstandsvorsitzender der Mapa Group und Präsident von MNG Airlines, hob hervor: „Diese Vereinbarung über zwei A350F vertieft eine Partnerschaft mit Airbus über dessen gesamtes Spektrum an Frachtflugprogrammen. Dieser Schritt stärkt unsere Position auf wichtigen Handelsrouten, einschließlich Europa, dem Nahen Osten, Asien und einer wachsenden Präsenz in Nordamerika. Es wird sowohl unsere Linien- als auch unsere Charteroperationen unterstützen und uns zusätzliche Flexibilität verschaffen, um den sich entwickelnden Frachtanforderungen gerecht zu werden, vom E-Commerce bis hin zu hochwertiger Fracht und Expresslogistik.“ Benoît de Saint-Exupéry, Airbus EVP Sales des Bereichs Verkehrsflugzeuge, begrüßte MNG Airlines als neuen Kunden und betonte die Attraktivität des A350F als Frachter der nächsten Generation. Der Airbus A350F, der sich derzeit in der Entwicklung befindet, ist als fortschrittlichstes Frachtflugzeug der Welt konzipiert, um den wachsenden Anforderungen des globalen Luftfrachtmarktes zu begegnen. Er wird eine Nutzlast von bis zu 111 Tonnen befördern können und eine Reichweite von 8.700 Kilometern aufweisen. Angetrieben von Rolls-Royce Trent XWB-97 Triebwerken, verspricht das Flugzeug eine hohe Betriebswirtschaftlichkeit. Konstruiert aus über 70 Prozent fortschrittlichen Materialien, soll der A350F 46 Tonnen leichter sein als vergleichbare Flugzeuge

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Kritik an EU-Fluggastrechtsreform: ÖAMTC warnt vor Aushöhlung von Passagierrechten

Im EU-Rat wurde kürzlich eine Reform der Fluggastrechte beschlossen, deren vorliegender Gesetzesvorschlag jedoch auf scharfe Kritik stößt. Insbesondere der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touringclub (ÖAMTC) warnt eindringlich vor einer erheblichen Verschlechterung der Rechte von Flugreisenden. Wie ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner ausführt, droht künftig eine drastische Anhebung der Schwellenwerte für Entschädigungsansprüche: Statt der bisher einheitlichen Regelung, die ab drei Stunden Verspätung eine Entschädigung vorsieht, soll diese künftig auf vier Stunden für Kurzstreckenflüge und sogar auf sechs Stunden für Langstreckenflüge angehoben werden. Diese Änderung, die seit der letzten Anpassung im Jahre 2004 die erste tiefgreifende Reform darstellt, würde nach Einschätzung des ÖAMTC dazu führen, daß ein Großteil der betroffenen Flugreisenden künftig keine Entschädigungsansprüche mehr geltend machen könnte. Verschlechterung statt Stärkung: Die neuen Schwellenwerte für Entschädigungen Die aktuelle Fluggastrechteverordnung der Europäischen Union, die seit dem Jahre 2004 in Kraft ist, sieht eine Entschädigung für Passagiere vor, deren Flüge eine Verspätung von drei Stunden oder mehr aufweisen. Die Höhe der Entschädigung richtet sich dabei nach der Distanz zum Flugziel und ist gestaffelt in 250 Euro für Kurzstrecken, 400 Euro für Mittelstrecken und 600 Euro für Langstrecken (ab 3.500 Kilometer). Dieser Grundsatz hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren als wichtiger Schutz für die Konsumenten erwiesen. Der nun vom EU-Rat vorgeschlagene Gesetzesentwurf sieht jedoch eine erhebliche Anhebung dieser Schwellenwerte vor, was einer deutlichen Aushöhlung der Passagierrechte gleichkäme. Konkret sollen Entschädigungsansprüche künftig erst ab vier Stunden Verspätung auf Kurzstrecken und ab sechs Stunden Verspätung auf Langstreckenflügen entstehen. Verena Pronebner vom ÖAMTC kritisiert diese Entwicklung scharf: „Statt die

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