Februar 17, 2026

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Februar 17, 2026

Airbnb führt Zahlungsaufschub für Reisende aus Deutschland ein

Der Online-Marktplatz Airbnb erweitert sein Portfolio an Bezahlmodellen und führt für den deutschen Markt die Option „Jetzt buchen, später bezahlen“ ein. Diese Neuerung ermöglicht es Reisenden, Unterkünfte weltweit zu reservieren, ohne zum Zeitpunkt der Buchung eine Anzahlung leisten zu müssen. Die vollständige Zahlung wird erst kurz vor dem Ablauf der jeweiligen kostenlosen Stornierungsfrist fällig. Dieses Modell richtet sich insbesondere an Nutzer, die frühzeitig planen oder die Koordination von Gruppenzahlungen vereinfachen möchten. Voraussetzung für die Nutzung ist, dass die gewählten Inserate über moderate oder flexible Stornierungsbedingungen verfügen. Hintergrund dieser Maßnahme ist eine strategische Ausrichtung auf mehr finanzielle Flexibilität im Buchungsprozess. Marktanalysen und Umfragen des Unternehmens in Zusammenarbeit mit Focaldata belegen, dass fast die Hälfte der deutschen Reisenden flexible Zahlungsoptionen nutzt oder als wichtig erachtet. Rund 35 Prozent der Befragten gaben zudem an, Wunschunterkünfte in der Vergangenheit verpasst zu haben, weil die Abstimmung der Finanzen innerhalb einer Reisegruppe zu viel Zeit in Anspruch nahm. Airbnb reagiert damit auf ein verändertes Konsumverhalten, das eine Entkoppelung von Reservierung und Transaktion bevorzugt. Wirtschaftlich verspricht sich das Unternehmen von der Einführung eine Steigerung der Buchungszahlen, wie erste Auswertungen aus den USA nahelegen. Dort trug die Option bereits im vierten Quartal 2025 zu einem Anstieg der Reservierungen bei. Für die Vermieter bleiben die individuell festgelegten Stornierungsfristen dabei unberührt. Da die Einziehung des Geldes vor dem Ende der kostenlosen Rücktrittsfrist erfolgt, bleibt für Gastgeber im Falle einer Nichtzahlung oder Stornierung ein Zeitfenster zur Neubelegung der Unterkunft offen. Diese Ergänzung erweitert bestehende Kooperationen wie die Ratenzahlung über Klarna. Die

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Emirates forciert Pilotengewinnung mit Roadshow in Frankfurt

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Emirates verstärkt ihre Bemühungen um qualifiziertes Cockpitpersonal auf dem deutschen Markt. Am 9. und 10. März 2026 führt die Airline im JW Marriott Hotel in Frankfurt eine gezielte Recruitment-Roadshow durch. Ziel dieser Initiative ist es, erfahrene Verkehrspiloten für verschiedene Positionen zu gewinnen, darunter Erste Offiziere sowie Kapitäne im Direkteinstieg oder über beschleunigte Beförderungsprogramme. Die Veranstaltung ist Teil einer groß angelegten globalen Einstellungskampagne, in deren Rahmen die Emirates Group im laufenden Geschäftsjahr insgesamt 17.300 neue Mitarbeiter in rund 350 unterschiedlichen Berufsfeldern unter Vertrag nehmen möchte. Hintergrund dieser massiven Personalausweitung ist das ambitionierte Wachstum des globalen Streckennetzes und die anstehende Flottenerneuerung. Die Fluggesellschaft hat angekündigt, allein in den kommenden zwei Jahren über 1.500 neue Piloten einzustellen. Diese werden für den Betrieb einer reinen Großraumflotte benötigt, die aktuell 152 Ziele weltweit bedient. Emirates investiert derzeit massiv in neue Flugzeugtypen: Neben den ersten bereits ausgelieferten Airbus A350 werden insgesamt 65 Maschinen dieses Typs sowie über 200 Einheiten der neuen Boeing 777X erwartet. Parallel dazu läuft ein umfangreiches Retrofit-Programm, bei dem 191 bestehende Flugzeuge der Typen Airbus A380 und Boeing 777 modernisiert werden. Um für hochqualifizierte Bewerber attraktiv zu sein, wirbt Emirates mit einem umfangreichen Leistungspaket und modernsten Arbeitsbedingungen. Piloten erhalten ein steuerfreies Gehalt am Standort Dubai, kostenfreie Unterkünfte in abgeschlossenen Wohnanlagen sowie umfassende Versicherungsleistungen und Zuschüsse zur Kindererziehung. Ein zentraler Aspekt der Rekrutierung ist zudem das technologische Umfeld. In Dubai wird derzeit ein neues Trainingszentrum für rund 135 Millionen US-Dollar fertiggestellt. Die Einrichtung bietet Platz für sechs neue Full-Flight-Simulatoren,

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Kapazitätsausweitung im Thailand-Geschäft: Flydubai verdoppelt Frequenzen nach Bangkok

Die Fluggesellschaft Flydubai verstärkt ihre Präsenz auf dem südostasiatischen Markt signifikant. Ab dem 15. September 2026 wird die Airline die Frequenz auf der Route nach Bangkok-Don Mueang auf zwei tägliche Verbindungen erhöhen. Durch diesen Ausbau steigt das wöchentliche Angebot der Fluggesellschaft nach Thailand auf insgesamt 28 Flüge. Neben dem Flughafen Don Mueang bedient Flydubai bereits seit längerer Zeit die Ferienregion Krabi, was die strategische Ausrichtung des Unternehmens unterstreicht, sowohl touristische Zentren als auch wichtige Wirtschaftsknotenpunkte direkt anzubinden. Die zusätzlichen Flüge werden vom Terminal 3 des Dubai International Airports abgefertigt. Dieser Standort ist von besonderer operativer Bedeutung, da er eine nahtlose Integration in das Netzwerk der Partnergesellschaft Emirates ermöglicht. Im Rahmen des bestehenden Codeshare-Abkommens zwischen den beiden staatlichen Fluglinien können Passagiere aus Europa, Afrika und Zentralasien mit verkürzten Umsteigezeiten über das Drehkreuz Dubai nach Thailand reisen. Die Entscheidung für den Flughafen Don Mueang – neben dem Hauptflughafen Suvarnabhumi der zweite große Airport der thailändischen Hauptstadt – ermöglicht es Flydubai zudem, von der dortigen Infrastruktur für Regionalflüge und Billigflieger zu profitieren. Marktanalysen deuten darauf hin, dass die Nachfrage nach Flügen in die Region durch die Lockerung von Visabestimmungen und eine wirtschaftliche Erholung im asiatischen Raum stabil bleibt. Flydubai setzt auf dieser Route primär Maschinen des Typs Boeing 737 MAX ein, die über eine moderne Kabinenkonfiguration inklusive einer Business Class verfügen. Damit zielt die Fluggesellschaft nicht nur auf preisbewusste Urlauber ab, sondern verstärkt auch ihr Angebot für Geschäftsreisende, die flexible Verbindungen innerhalb des globalen Netzwerks suchen. Branchenkenner werten diesen Schritt als direkte Reaktion

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Italienische Regierung verschiebt landesweiten Luftfahrtstreik per Notverfügung

Der für den gestrigen 16. Februar 2026 geplante Generalstreik im italienischen Luftverkehr wurde kurzfristig um zehn Tage verschoben. Die beteiligten Gewerkschaften beugten sich einer offiziellen Anordnung des Verkehrsministeriums in Rom und verlegten den 24-stündigen Arbeitskampf auf den 26. Februar. Ziel der staatlichen Intervention war es, massive Beeinträchtigungen im Reiseverkehr während der laufenden Olympischen Winterspiele in Italien zu verhindern. Die Regierung nutzte hierfür ihre rechtlichen Befugnisse zur Sicherstellung essenzieller öffentlicher Dienstleistungen, um ein drohendes Chaos an den großen Drehkreuzen wie Rom-Fiumicino und Mailand-Malpensa abzuwenden. Von dem ursprünglich angekündigten Ausstand wären zahlreiche Fluggesellschaften betroffen gewesen, darunter der nationale Anbieter ITA Airways sowie die europäischen Günstigflieger Easyjet und Vueling. Die Gewerkschaften fordern seit Monaten den Abschluss neuer Kollektivverträge für das Bodenpersonal sowie verbesserte Arbeitsbedingungen für das Kabinenpersonal. Trotz mehrfacher Verhandlungsrunden konnten die Differenzen zwischen den Arbeitgeberverbänden und den Arbeitnehmervertretern bisher nicht beigelegt werden. Das Verkehrsministerium betonte, dass die Aufrechterhaltung der nationalen Mobilität während internationaler Großereignisse Vorrang vor dem Streikrecht habe. Die Lage im italienischen Luftraum bleibt trotz der Verschiebung angespannt. Für den neuen Termin am 26. Februar wird mit erheblichen Flugausfällen und Verspätungen im gesamten Land gerechnet. Experten gehen davon aus, dass auch der Flughafenbetrieb durch den Ausstand von Sicherheitskräften und Gepäckabfertigern weitgehend zum Erliegen kommen könnte. Zudem schwebt ein weiterer Konflikt über der Branche: Die Fluglotsen der staatlichen Flugsicherung Enav planen für den März ebenfalls Arbeitsniederlegungen, sollten ihre Forderungen nach personeller Aufstockung und Gehaltsanpassungen nicht erfüllt werden. Passagiere, die in den kommenden Wochen Reisen von oder nach Italien planen, müssen sich auf

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Bundesamt für Justiz setzt Millionen-Ordnungsgelder gegen Check24 fest

Das Bundesamt für Justiz hat weitreichende Ordnungsgeldverfahren gegen eines der bekanntesten deutschen Vergleichsportale, die Check24 GmbH, sowie deren Tochtergesellschaften eingeleitet. Grund für das behördliche Einschreiten ist die jahrelang unterlassene Offenlegung von Jahres- und Konzernabschlüssen, was einen Verstoß gegen die gesetzlichen Publizitätspflichten darstellt. Insgesamt belaufen sich die festgesetzten Ordnungsgelder auf rund vier Millionen Euro, wovon allein 2,88 Millionen Euro auf die Konzernmutter entfallen. Dieser Vorgang befeuert eine seit Jahren schwelende Debatte über die Geschäftspraktiken des Unternehmens, insbesondere in der Touristiksparte. Wettbewerber und Branchenverbände kritisieren die mangelnde Transparenz scharf und werfen dem Portal vor, durch die Verweigerung finanzieller Einblicke eine faire Beurteilung des Wettbewerbs zu verhindern. Während Check24 massiv in Marketing und Cashback-Systeme investiert, bleibt die tatsächliche wirtschaftliche Performance der einzelnen Sparten im Dunkeln. Das Bundesamt für Justiz pocht nun auf die Einhaltung der gesetzlichen Fristen, um die marktüblichen Transparenzstandards wiederherzustellen und mögliche Wettbewerbsverzerrungen offenzulegen. Systematische Verstöße gegen die Offenlegungspflicht In Deutschland sind Kapitalgesellschaften gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Jahresabschlüsse im Bundesanzeiger zu veröffentlichen. Diese Regelung dient dem Gläubigerschutz, der Transparenz für Investoren und der Sicherstellung eines fairen Wettbewerbs. Im Fall von Check24 stellt das Bundesamt für Justiz jedoch fest, dass über mehrere Geschäftsjahre hinweg keine Konzernabschlüsse eingereicht wurden. Dass ein Unternehmen dieser Größenordnung und Marktbedeutung die Publikationspflichten derart konsequent ignoriert, gilt in der deutschen Wirtschaft als höchst ungewöhnlich. Die nun verhängten Ordnungsgelder in Millionenhöhe sind das Ergebnis einer Eskalationsstufe im Aufsichtsverfahren. Üblicherweise gehen solchen Bescheiden Mahnungen und Androhungen voraus. Da die Summe von 2,88 Millionen Euro gegen die Holding deutlich über den

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Lufthansa weitet Buchungsoptionen für Allegris-Kabine in der Boeing 787-9 aus

Die Deutsche Lufthansa hat einen wesentlichen Meilenstein bei der Einführung ihres neuen Kabinenkonzepts „Allegris“ erreicht. Ab dem 15. April 2026 sind in der Boeing 787-9 fast alle Plätze der neuen Business Class zur Reservierung freigegeben. Nachdem finale Zertifizierungsprozesse erfolgreich abgeschlossen wurden, stehen nun 25 der insgesamt 28 Sitze pro Flugzeug für Passagiere zur festen Buchung bereit. Bisher waren aufgrund ausstehender behördlicher Genehmigungen für bestimmte Sitzvarianten nur begrenzte Kapazitäten direkt wählbar. Das neue System ermöglicht es Reisenden nun, die verschiedenen Sitzkategorien bereits während des Buchungsvorgangs gezielt auszuwählen. Das Streckennetz für die mit Allegris ausgestatteten „Dreamliner“ umfasst ab Frankfurt am Main eine Vielzahl internationaler Destinationen. Zu den aktuellen Zielen gehören Metropolen wie Shanghai, Hongkong, Kapstadt, Rio de Janeiro und Austin. Im weiteren Verlauf des Jahres 2026 plant die Fluggesellschaft eine deutliche Ausweitung der Kapazitäten auf den lukrativen Nordatlantik-Routen: Ab Juni werden New York-JFK und Los Angeles bedient, gefolgt von Delhi im Juli. Mit derzeit acht am Drehkreuz Frankfurt stationierten Maschinen dieses Typs treibt die Airline die Modernisierung ihrer Langstreckenflotte voran. Bis Ende 2027 soll die Teilflotte auf insgesamt 29 Flugzeuge der Variante Boeing 787-9 anwachsen. In der Preisgestaltung setzt Lufthansa auf ein differenziertes Modell, das über die bloße Beförderung hinausgeht. Während die Reservierung des Standardsitzes weiterhin im Flugpreis enthalten ist, werden für spezielle Sitzplatzoptionen zusätzliche Gebühren erhoben. Zu diesen kostenpflichtigen Varianten zählen unter anderem Suiten mit höheren Wänden für gesteigerte Privatsphäre, Sitze mit einer Überlänge von 2,20 Metern für besonders große Passagiere sowie Plätze mit erweitertem Arbeitsraum oder zusätzlicher Ablagefläche. Diese Strategie

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Expansionskurs in arktischen Gewässern: Plantours vergrößert Grönland-Präsenz für die Sommersaison 2027

Angesichts einer massiven Nachfrage im Segment der Expeditionsreisen hat der Bremer Veranstalter Plantours Kreuzfahrten eine signifikante Ausweitung seines Programms für das Jahr 2027 angekündigt. Das Flaggschiff des Unternehmens, die MS Hamburg, wird in der Sommersaison 2027 insgesamt fünfmal Kurs auf Grönland nehmen, um die steigende Zahl an Interessenten für polare Routen zu bedienen. Wie die Geschäftsführung mitteilte, reagiert das Unternehmen damit auf die nahezu restlose Ausbuchung der Kapazitäten für das Vorjahr. Die geplanten Routen führen das kleinste Kreuzfahrtschiff Deutschlands dabei in Regionen, die für größere Schiffe unzugänglich bleiben, darunter die entlegene Siedlung Thule im äußersten Norden der Insel. Das Programm umfasst sowohl klassische Transatlantik-Passagen ab Hamburg als auch spezialisierte Expeditionen mit Charterflug-Anbindungen ab Deutschland. Damit festigt Plantours seine Position in einem Marktnische, die durch kleine Passagierzahlen und intensive Naturerlebnisse abseits des Massentourismus geprägt ist. Strategische Kapazitätsplanung als Reaktion auf Markttrends Die Entscheidung zur Erweiterung des Fahrplans ist das Ergebnis einer klaren Marktanalyse. Laut Geschäftsführer Oliver Steuber waren die vier für das Jahr 2026 geplanten Grönland-Reisen bereits so frühzeitig vergriffen, dass eine Aufstockung für die darauffolgende Saison unumgänglich wurde. In der Tourismusbranche zeigt sich derzeit ein deutlicher Trend hin zu Zielen, die Exklusivität und eine gewisse Abgeschiedenheit versprechen. Grönland, als größte Insel der Welt, bietet hierfür die ideale Kulisse. Die MS Hamburg ist mit einer Kapazität von maximal 400 Gästen speziell für solche Fahrtgebiete konzipiert. Ihre vergleichsweise geringen Abmessungen erlauben es, schmale Fjorde zu befahren und kleine Häfen anzusteuern, die für die modernen Megaliner der großen Reedereien gesperrt sind. Für das

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Normalisierung des Betriebs am Flughafen Köln/Bonn nach technischer Fehlfunktion

Der Betrieb an den Sicherheitskontrollen des Flughafens Köln/Bonn hat sich am Samstagmorgen nach massiven Störungen am Vortag weitgehend stabilisiert. Laut Angaben eines Flughafensprechers sind mittlerweile wieder bis zu acht Kontrollspuren für die Passagiere geöffnet. Die Wartezeiten haben sich auf ein für den Standort übliches Maß von zehn bis fünfzehn Minuten eingependelt. Dennoch bleibt die Kapazität leicht eingeschränkt, da drei Kontrollspuren, die mit einer erst kürzlich installierten Scantechnik ausgestattet sind, vorerst außer Betrieb bleiben. An diesen Spuren finden derzeit umfassende technische Überprüfungen statt, um eine Wiederholung der Fehlerquelle auszuschließen. Hintergrund der Beeinträchtigungen war ein sicherheitsrelevanter Zwischenfall am Freitag, der durch eine Fehlfunktion der neuen Kontrollsysteme ausgelöst wurde. Dabei war einem Passagier eine Tasche ausgehändigt worden, obwohl das System das Gepäckstück zuvor als verdächtig markiert hatte. Um jedes Risiko auszuschließen, ordnete die Bundespolizei in Absprache mit der Flughafensicherheit eine Nachkontrolle für rund 800 Fluggäste an, die sich bereits im gesicherten Bereich befanden. Dies führte zu einer zeitweisen Sperrung von Abflugbereichen, erheblichen Verzögerungen im Flugplan und langen Warteschlangen in den Terminals. Zusätzliche Berichte weisen darauf hin, dass die betroffene Technik Teil eines Modernisierungsprogramms ist, das die Abfertigungsprozesse durch computergestützte Bildauswertung eigentlich beschleunigen soll. Experten der Luftsicherheit und Vertreter des Herstellers der Scananlagen sind seit dem Vorfall vor Ort, um die Software-Schnittstellen zu analysieren. Solche technischen Pannen bei der Einführung neuer Kontrollgeräte sind in der Branche nicht unbekannt, führen jedoch aufgrund der strengen Sicherheitsauflagen im Luftverkehr regelmäßig zu weitreichenden operativen Konsequenzen für Fluggesellschaften und Passagiere. Trotz der noch gesperrten Spuren läuft der Check-in-Prozess für

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Eurowings führt Transaktionsgebühren für bestimmte Kreditkarten ein

Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat eine Anpassung ihrer Zahlungsbedingungen vorgenommen und erhebt ab sofort Gebühren für Transaktionen mit spezifischen Kreditkartentypen. Von dieser Neuregelung sind primär Firmenkreditkarten sowie Karten betroffen, die von Instituten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) ausgestellt wurden. Private Kreditkarten, die innerhalb des EWR ausgegeben wurden, bleiben von dieser Regelung unberührt und können weiterhin ohne zusätzliche Kosten für Buchungen genutzt werden. Damit folgt die Fluggesellschaft einem Trend in der Branche, die Kosten für den Zahlungsverkehr differenzierter an die Nutzer weiterzugeben. Die Fluggesellschaft legitimiert diesen Schritt unter Verweis auf die EU-Zahlungsdienstrichtlinie PSD II. Diese Richtlinie erlaubt es Händlern, bei bestimmten Zahlungsmitteln Entgelte zu erheben, sofern diese für das Unternehmen nachweislich höhere Transaktionskosten verursachen als Standardzahlungsmittel. Branchenanalysen zeigen, dass insbesondere Firmenkarten und außereuropäische Kartenmodelle deutlich höhere Interbankenentgelte und Abwicklungsgebühren nach sich ziehen. Eurowings beabsichtigt durch die Umlegung dieser Kosten auf die jeweiligen Nutzer, die allgemeine Preisstruktur der Flugtickets stabil zu halten und die Belastung durch Finanztransaktionen intern zu senken. Die Höhe der neuen Gebühr orientiert sich an der jeweiligen Kartenmarke und bewegt sich in einem Rahmen zwischen 1,3 Prozent und 2,95 Prozent des gesamten Buchungsbetrags. Um die finanzielle Belastung für die Kunden bei hochpreisigen Buchungen zu begrenzen, hat die Fluggesellschaft den Maximalbetrag der Gebühr auf 25 Euro pro Transaktion gedeckelt. Als gebührenfreie Alternative für Kunden, die diese Zusatzkosten vermeiden möchten, bietet die Airline weiterhin das SEPA-Lastschriftverfahren an. Experten weisen darauf hin, dass solche Gebührenmodelle bereits bei anderen europäischen Fluggesellschaften etabliert sind, da die Margen im Low-Cost-Segment kaum Spielraum für die Übernahme hoher

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Vernetzung im Süden Österreichs: Flughafen Graz festigt seine Rolle als internationaler Anbindungsknoten

Der Flughafen Graz hat im Wettbewerb der österreichischen Regionalflughäfen etwas erreicht, das zum Beispiel Linz oder Klagenfurt nicht mehr haben. Während andere Standorte mit dem Rückzug großer Fluggesellschaften und dem Verlust wichtiger Drehkreuzverbindungen kämpfen, setzt die steirische Flughafengesellschaft konsequent auf eine Ausweitung ihrer Hub-Strategie. Mit aktuell sechs direkten Anbindungen an internationale Großflughäfen bietet Graz seinen Passagieren Zugang zu einem weltweiten Streckennetz von über 200 Destinationen. Die Geschäftsführung, bestehend aus Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, sieht in dieser hohen Konnektivität den entscheidenden Standortvorteil für die Wirtschaft und den Tourismus der gesamten Region. Besonders die jüngste Aufnahme der Verbindung nach London-Gatwick durch British Airways sowie die stabile Partnerschaft mit der Lufthansa-Gruppe unterstreichen die Bedeutung des Flughafens als wichtigstes Tor der Steiermark zur Welt. In einem Marktumfeld, das von Konsolidierung und operativem Druck geprägt ist, hebt sich Graz damit deutlich von Mitbewerbern wie Linz, Salzburg oder Innsbruck ab. Die Säulen der Grazer Hub-Anbindung Das Fundament der Grazer Luftverkehrsstrategie bildet die umfassende Kooperation mit der Lufthansa-Gruppe. Graz ist einer der wenigen Regionalflughäfen in Europa, der alle vier zentralen Drehkreuze des Konzerns gleichzeitig bedient. Die nationale Anbindung nach Wien erfolgt durch Austrian Airlines, während die strategisch wichtigen deutschen Hubs Frankfurt und München durch Air Dolomiti bedient werden. Hinzu kommt die für Geschäftsreisende essenzielle Verbindung nach Zürich, die von Swiss durchgeführt wird. Diese vier Achsen garantieren nicht nur eine hohe Frequenz für Pendler, sondern ermöglichen durch abgestimmte Umsteigezeiten den Zugang zu den globalen Langstreckennetzen der jeweiligen Airlines. Ergänzt wird dieses Angebot durch Verbindungen, die gezielt unterschiedliche

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