Juli 28, 2026

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Juli 28, 2026

Unklare Rechtslage bei E-Scootern: ÖAMTC fordert Überprüfung der österreichischen Leistungsgrenzen

In Österreich drohen vielen Nutzern von E-Scootern strafrechtliche und haftungsrechtliche Konsequenzen, da zahlreiche im Handel angebotene Modelle die gesetzlichen Vorgaben für den öffentlichen Straßenverkehr überschreiten. Nach Paragraf 2 der österreichischen Straßenverkehrsordnung (StVO) gelten E-Scooter rechtlich als Fahrräder, sofern ihre Bauartgeschwindigkeit 25 km/h und ihre Motorleistung 600 Watt nicht übersteigen. Wie der Mobilitätsclub ÖAMTC betont, führt insbesondere die gesetzliche Fixierung auf eine absolute Höchstleistung von maximal 600 Watt zu Rechtsunsicherheiten bei Konsumenten. In der Praxis überschreiten viele im Handel erhältliche Elektro-Tretroller diesen Spitzenwert beim Anfahren oder an Steigungen kurzfristig, obwohl ihre Nenndauerleistung deutlich niedriger liegt. Ein aktueller E-Scooter-Test des ÖAMTC und seiner europäischen Partnerorganisationen verdeutlicht das Ausmaß des Problems. Sämtliche zehn überprüften Testmodelle wiesen herstellerseitig eine Spitzenleistung von über 600 Watt auf – in mehreren Fällen sogar von mehr als 1.000 Watt. Damit sind diese Modelle nach derzeitiger Gesetzeslage für die Nutzung auf öffentlichen Straßen in Österreich nicht zugelassen. Ursache für die Diskrepanz zwischen Angebot und nationaler Rechtslage sind uneinheitliche Regelungen innerhalb Europas. Während in Deutschland gemäß der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) die Nenndauerleistung von 500 Watt maßgeblich ist und kurzzeitige Spitzenleistungen unberücksichtigt bleiben, deckelt der österreichische Gesetzgeber die Leistungsabgabe zu jedem Zeitpunkt. Der ÖAMTC fordert vor diesem Hintergrund die Anberaumung eines runden Tisches unter Einbindung des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK), des Handels sowie von Konsumentenschutzorganisationen. Ziel sei eine Anpassung der Vorschriften an internationale Standards, etwa durch eine Orientierung an der Nenndauerleistung, ohne dabei das Geschwindigkeitslimit von 25 km/h aufzuweichen. Das Risiko für Verbraucher ist beträchtlich: Wer

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FAA plant Anweisung zur Überprüfung von Passagiersitzen in Flugzeugen des Typs Boeing 737 Max

Die US-amerikanische Bundesluftfahrtbehörde FAA bereitet eine neue Lufttüchtigkeitsanweisung für die Baureihe Boeing 737 Max vor. Grund dafür sind Mängel bei der Montage von Passagiersitzgruppen auf den Führungsschienen am Kabinenboden. Betroffen von der geplanten Regulierung sind weltweit insgesamt 453 Flugzeuge der Modellvarianten Max 8, Max 9 und Max 200. Nach Erkenntnissen der Behörde wurden bei den betroffenen Maschinen die hinteren Arretierungsbolzen der Sitzbefestigungen teilweise nicht korrekt in die Bodenschienen abgesenkt und eingerastet. Bei starker Belastung, heftigen Turbulenzen oder einer Notlandung besteht das Risiko, dass sich die Sitzreihen aus den Verankerungen lösen. Dies könnte zu Verletzungen von Insassen führen oder Verkehrswege in der Kabine blockieren, was eine Evakuierung verlangsamen würde. Die Halter der betroffenen Maschinen sollen zu detaillierten Inspektionen und gegebenenfalls zur Neujustierung der Sitzreihen verpflichtet werden. Technischer Hintergrund der Sitzbefestigung und festgestellte Mängel Die Verankerung von Passagiersitzen in modernen Verkehrsflugzeugen erfolgt über genormte Bodenschienen, die entlang des Kabinenbodens verlaufen. Diese Schienen nehmen die auftretenden Kräfte bei Flugmanövern sowie bei abrupten Verzögerungen auf. Um eine sichere Fixierung zu gewährleisten, nutzen die Sitzhersteller und Flugzeugbauer spezifische Beschläge mit Arretierungsbolzen. Diese Bolzen müssen nach dem Einsetzen der Sitzbeine vollständig in die Schienenvertiefungen eingreifen und verriegelt werden. Bei der Überprüfung von Fertigungsprotokollen und Inspektionen vor Ort stellte sich heraus, dass bei einer Reihe von Maschinen des Typs 737 Max die hinteren Führungsscherbolzen nicht ordnungsgemäß abgesenkt wurden. Die Fehlmontage betrifft sowohl die linken als auch die rechten Sitzschienenmontagen im Passagierraum. Der Flugzeugbauer Boeing veröffentlichte zu dieser Problematik bereits am 10. Dezember 2025 ein internes Informationsblatt unter

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Cathay Pacific erhöht Treibstoffzuschläge ab August 2026

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific hebt zum 1. August ihre Treibstoffzuschläge für den Passagier- und Frachtverkehr an. Wie das in Hongkong ansässige Unternehmen mitteilte, handelt es sich um die erste Erhöhung dieser Abgabe seit April. Auf den Langstreckenverbindungen ab dem Drehkreuz Hongkong steigt der Zuschlag um 41 Prozent auf nunmehr 1.362 Hongkong-Dollar, was umgerechnet etwa 153 Euro pro Flugstrecke entspricht. Das Unternehmen reagiert damit auf die deutlich gestiegenen Kerosinpreise an den internationalen Märkten, die durch die anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten getrieben werden. Die Anpassung betrifft sämtliche Ticketbuchungen sowie die Frachtraten der Fluggesellschaft und wirkt sich direkt auf die Gesamtreisekosten von Passagieren aus. Neben den Langstrecken erhöhen sich auch die Gebühren für Kurz- und Mittelstreckenflüge innerhalb Asiens schrittweise. Das Hong Kong Civil Aviation Department erlaubt den Fluggesellschaften flexible Anpassungen der Treibstoffzuschläge, um plötzliche Preisschwankungen auf den Weltmärkten für Flugbenzin auszugleichen. Die Kosten für Treibstoff stellen für internationale Fluggesellschaften regelmäßig einen der größten einzelnen Posten in der betrieblichen Gesamtkostenrechnung dar. Die Entscheidung von Cathay Pacific erfolgt in einem Umfeld, in dem auch andere asiatische und internationale Fluggesellschaften ihre Tarifstrukturen an die veränderten Rahmenbedingungen anpassen. Der Nahe Osten gilt als Schlüsselregion für die weltweite Ölförderung und die Handelsrouten für Kerosin. Einschränkungen in der Lieferkette und veränderte Flugrouten zur Umfliegung von Krisengebieten führen bei vielen Anbietern zu einem höheren Treibstoffverbrauch und damit zu zusätzlichen operativen Belastungen im Flugbetrieb. Kritische Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Weitergabe gestiegener Betriebskosten an die Endverbraucher die Nachfrage im internationalen Passagierverkehr dämpfen könnte. Insbesondere im preissensiblen Segment der Freizeitreisenden

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Zwischenfall durch entzündete Powerbank auf Flug der China Eastern Airlines am Flughafen Guiyang

Ein Brand einer externen Lithium-Ionen-Batterie in einem Handgepäckfach hat an Bord eines Verkehrsflugzeugs der China Eastern Airlines einen Rettungseinsatz ausgelöst. Der Vorfall ereignete sich am 24. Juli 2026 auf dem Flug MU2421 kurz nach der Landung auf dem internationalen Flughafen Guiyang Longdongbao in Südwestchina. Während das Flugzeug vom Typ Airbus A320 nach dem Flug aus Lanzhou in Richtung des Terminalgebäudes rollte, geriet eine Powerbank im Handgepäck eines Passagiers in Brand. Die Kabinenbesatzung konnte das Feuer noch vor dem Aussteigen der Passagiere löschen, woraufhin die eingetroffenen Flughafenfeuerwehren die Maschine sicherten. Es wurden keine Personen verletzt, an der Kabine entstand ein leichter Rauchschaden. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Sicherheitsrisiken, die von tragbaren Energiespeichern im Luftverkehr ausgehen, und rückt die behördlichen Sicherheitsvorschriften für Lithium-Akkumulatoren erneut in den Mittelpunkt. Verlauf des Vorfalls an Bord des Airbus A320 Nach dem Aufsetzen des Flugzeugs auf dem Flughafen Guiyang Longdongbao befand sich die Maschine auf dem Weg zur zugewiesenen Parkposition, als im vorderen Teil der Passagierkabine Rauch aus einem der Überkopfgepäckfächer austrat. Augenzeugenberichten zufolge entstand unter den Passagieren kurzzeitig Unruhe, woraufhin sich einige Personen im Gang nach hinten bewegten. Videoaufnahmen aus dem Innenraum dokumentieren das Ausbrechen von Flammen aus dem geöffneten Gepäckfach, während Mitglieder des Kabinenpersonals umgehend mit Löschmaßnahmen begannen. Das Flugbegleitpersonal setzte Handfeuerlöscher ein und brachte den Brand unter Kontrolle, bevor die Passagiere das Flugzeug über die regulären Ausstiege verlassen konnten. Ergänzend eilten Einsatzkräfte der Flughafenfeuerwehr zur Landebahn und begleiteten das Flugzeug bis zur Standposition. Nach Angaben des Aviation Safety Network beschränkten sich die Sachschäden am

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Aerolíneas Argentinas kündigt Beschaffung von 20 Flugzeugen an

Die staatliche argentinische Fluggesellschaft Aerolíneas Argentinas hat im Rahmen der Farnborough Airshow ein umfangreiches Flottenerneuerungsprogramm bekannt gegeben. Für den Zeitraum von 2027 bis 2031 plant das Unternehmen den Zulauf von insgesamt 20 neuen Verkehrsflugzeugen. Mit dieser Maßnahme beabsichtigt die Fluggesellschaft, etwa ein Viertel ihrer Gesamtkapazität sowie rund 60 Prozent der Maschinen im Langstreckensegment zu ersetzen. Nach Angaben der Unternehmensführung soll das Beschaffungsprogramm vollständig aus eigenen Betriebsmitteln finanziert werden. Das Leasingpaket umfasst Vereinbarungen über 14 Flugzeuge, darunter sechs Airbus A330neo für den Interkontinentalverkehr sowie acht Boeing 737 Max 10 für das Kurz- und Mittelstreckennetz. Ergänzt wird die Planung durch sechs Maschinen des Typs Boeing 737 Max 8, von denen zwei Verträge bereits unterzeichnet sind und sich vier weitere in der finalen Verhandlung befinden. Die ersten Auslieferungen der Boeing 737 Max 8 sind für Anfang 2027 vorgesehen, während die ersten Großraumflugzeuge vom Typ Airbus A330neo ab dem ersten Halbjahr 2028 in die Flotte integriert werden sollen. Die Ankündigung erfolgt in einer Phase wirtschaftlicher und organisatorischer Umstrukturierungen im argentinischen Luftverkehrssektor. Aerolíneas-Argentinas-Chef Fabián Lombardo wertete die Vertragsabschlüsse mit den internationalen Leasinggesellschaften als Beleg für das Vertrauen des Marktes in den Sparkurs der Airline. Das Unternehmen strebt durch die Vereinfachung der Flottenstruktur und den Einsatz treibstoffsparenden Fluggeräts eine Reduzierung der laufenden Betriebskosten sowie eine Erhöhung der operativen Rentabilität an. Branchenbeobachter verweisen jedoch auf das herausfordernde Marktumfeld in Argentinien. Die Fluggesellschaft steht weiterhin unter starkem betriebswirtschaftlichen Konsolidierungsdruck und sieht sich einer wachsenden Konkurrenz durch Billigfluggesellschaften im Inlands- und Südamerikaverkehr gegenüber. Ob die geplante Finanzierung aus eigenen

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Tausende protestieren in Palma gegen Massentourismus und Wohnraummangel

Mitten in der Hauptreisesaison haben in der balearischen Hauptstadt Palma de Mallorca zehntausende Anwohner gegen die Auswirkungen des Massentourismus und die Folgen für den lokalen Wohnungsmarkt demonstriert. Zu dem Protestzug, der von der Plaza de España bis zum Areal unterhalb der Kathedrale führte, hatte das Bündnis „Menys turisme, més vida“ (Weniger Tourismus, mehr Leben) aufgerufen, dem sich rund 145 Verbände, Gewerkschaften und Nachbarschaftsinitiativen angeschlossen hatten. Die Angaben über die Beteiligung gingen weit auseinander: Während die lokalen Behörden und die Nationalpolizei die Zahl der Demonstrierenden auf etwa 25.000 schätzten, sprachen die Organisatoren von bis zu 70.000 Teilnehmenden. Am Rande der Abschlusskundgebung kam es zu kleineren Auseinandersetzungen mit Polizeikräften, als Zugänge wegen Überfüllung gesperrt wurden. Im Mittelpunkt der Kritik der Protestierenden steht die zunehmende Anspannung auf dem regionalen Immobilienmarkt. Nach Angaben der Veranstalter werden auf der Insel mehr als 105.000 Wohnungen legal oder illegal als Ferienunterkünfte an Urlauber vermietet, wodurch dem regulären Mietmarkt dringend benötigter Wohnraum entzogen wird. Dies führt zu stark steigenden Lebenshaltungskosten und Preissteigerungen bei Mietwohnungen, sodass Einheimische sowie Arbeitskräfte im Bildungs- und Gesundheitswesen kaum noch bezahlbaren Wohnraum finden. Die Initiatoren verlangen daher eine Rückführung touristisch genutzter Objekte in den regulären Wohnungsmarkt, eine verbindliche Obergrenze für Besucherzahlen sowie ein Moratorium für den Bau neuer Hotels und die Zulassung weiterer Mietwagen. Der Protest auf Mallorca fügt sich in eine Reihe ähnlicher Demonstrationen auf den Kanarischen Inseln, in Barcelona und anderen südeuropäischen Urlaubsregionen ein, wo die lokale Bevölkerung gegen die physische Überlastung der Infrastruktur demonstriert. Die konservative Regierungspräsidentin der Balearen, Marga Prohens,

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Düsseldorf: Leav Aviation nimmt Kurs auf Damaskus

Nach einer fast fünfzehnjährigen Unterbrechung wird die direkte Luftverkehrsanbindung zwischen Deutschland und Syrien Ende Juli 2026 wieder aufgenommen. Die Kölner Fluggesellschaft Leav Aviation bietet ab dem 29. Juli 2026 regelmäßige Nonstop-Flüge von Düsseldorf in die syrische Hauptstadt Damaskus an. Voraussetzung für diesen Schritt war der Abschluss eines neuen bilateralen Luftverkehrsabkommens zwischen den Regierungen beider Staaten Mitte Juli 2026. Seit dem Ausbruch des bewaffneten Konflikts in Syrien im Jahr 2011 war der direkte Passagierflugverkehr aus Sicherheits- und Sanktionsgründen sowie aufgrund fehlender rechtlicher Abkommen unterbrochen. Die neue Verbindung richtet sich vornehmlich an die in Deutschland lebende syrische Bevölkerungsgruppe sowie an Personen mit geschäftlichen Reisezielen in der Region. Rechtlicher Rahmen und historische Hintergründe der Flugverbindung Die Einstellung des direkten Linienflugverkehrs zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Arabischen Republik Syrien erfolgte im Jahr 2011 als Folge der Eskalation des syrischen Bürgerkriegs und der damit verbundenen Verschärfung internationaler Sanktionen. Zuvor hatten staatliche und private Fluggesellschaften wie Syrian Air oder Lufthansa regelmäßige Verbindungen zwischen deutschen Großflughäfen und den Standorten Damaskus sowie Aleppo unterhalten. In den darauffolgenden Jahren waren Reisen zwischen beiden Ländern lediglich über zeitaufwendige Umsteigeverbindungen über Drittstaaten im Nahen Osten wie Libanon, Jordanien oder die Türkei möglich. Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs basiert auf intensiven Verhandlungen zwischen den Luftfahrtbehörden beider Länder, die Mitte Juli 2026 in der Unterzeichnung eines neuen bilateralen Luftverkehrsabkommens mündeten. Dieses Abkommen regelt die verkehrsrechtlichen Genehmigungen, die Sicherheitsbestimmungen an den beteiligten Flughäfen sowie die Slot-Zuteilungen für die ausführenden Fluggesellschaften. Trotz der vertraglichen Grundlagen bleibt die Sicherheitslage in Teilen der Region komplex, was kontinuierliche

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Air Montenegro sagt Sommerflüge zwischen Tivat und Ljubljana ab

Die staatliche montenegrinische Fluggesellschaft Air Montenegro hat ihre Pläne zur Wiederaufnahme der saisonalen Flugverbindung zwischen Tivat und Ljubljana für dieses Jahr vollständig aufgegeben. Ursprünglich beabsichtigte das Unternehmen, die Strecke von Juni bis Ende Oktober zu bedienen. Nach einer ersten Überarbeitung des Flugplans war der Betriebszeitraum bereits auf den Monat September reduziert worden. Mittlerweile wurden auch diese verbliebenen Flüge gestrichen und aus den Buchungssystemen entfernt. Im Vorjahr bediente die Airline die Route noch vom späten Frühjahr bis Ende Oktober. Als wesentlicher Grund für den Rückzug gilt die veränderten Marktbedingungen im slowenischen Markt, berichtet Ex-Yu-Aviation.com. Während slowenische Reiseveranstalter im Vorjahr noch auf die Kapazitäten von Air Montenegro zurückgriffen, sicherten sich die Veranstalter für die aktuelle Sommersaison Charterkapazitäten bei der kroatischen Fluggesellschaft Trade Air. Damit verlor der montenegrinische Anbieter ein bedeutendes Passagierkontingent auf der Verbindung an die Küstenregion. Zusätzlich gerät Air Montenegro auf der ganzjährigen Verbindung zwischen den Hauptstädten Podgorica und Ljubljana unter Druck. Dort ist der Billigflieger Wizz Air in den Markt eingetreten und setzt auf der Strecke Großraumgeräte des Typs Airbus A321neo mit 239 Sitzplätzen ein. Das Management von Air Montenegro erklärte gegenüber Fachmedien, sich nicht auf einen Preiskampf mit dem Konkurrenten einlassen zu wollen, da ein kleinerer Anbieter in diesem Segment strukturell benachteiligt sei. Stattdessen setzt das Unternehmen auf Servicequalität, Verlässlichkeit im Flugbetrieb und Zusatzleistungen. Ob diese Ausrichtung ausreicht, um Marktanteile im Flugverkehr zwischen Montenegro und Slowenien zu sichern, bleibt unter Branchenbeobachtern umstritten. Wizz Air schließt zwar künftige Flüge nach Tivat wegen der anspruchsvollen Topografie und den operativen Einschränkungen des

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Vollständige Übernahme der DSR Hotel Holding durch die Dertour Group

Die Dertour Group übernimmt mit Wirkung zum 1. August 2026 die verbleibenden 25,1 Prozent der Anteile an der DSR Hotel Holding und wird damit zur alleinigen Eigentümerin des Hotelunternehmens. Die bisherige Mitgesellschafterin, die Deutsche Seereederei, zieht sich im Zuge dieser Transaktion vollständig aus dem operativen Hotelgeschäft zurück. Während der Touristikkonzern, der als Tochtergesellschaft der Rewe Group agiert, mit diesem Schritt sein Eigenhotelgeschäft konsolidiert und absichert, beabsichtigt die Deutsche Seereederei, ihre betrieblichen Ressourcen künftig auf die Konzeptionierung und Entwicklung neuer touristischer Geschäftsmodelle zu konzentrieren. Parallel zu den gesellschaftsrechtlichen Veränderungen im Beherbergungsbereich richtet die Dertour Group auch ihre Sparte für Luxus- und Fernreisen neu aus. Durch Partnerschaften im afrikanischen Safarisegment sowie die Einbindung digitaler Planungswerkzeuge reagiert der Reiseveranstalter auf veränderte Kundenerwartungen bei Individual- und Premiumreisen. Konsolidierung des Hotelportfolios unter dem Dach der Dertour Group Die vollständige Übernahme der DSR Hotel Holding markiert den Schlusspunkt einer mehrjährigen schrittweisen Beteiligungsaufstockung durch die Dertour Group. Seit dem Jahr 2021 führten die Deutsche Seereederei und der Rewe-Reisekonzern das Beherbergungsunternehmen im Rahmen eines Gemeinschaftsunternehmens. In den darauffolgenden Jahren erhöhte die Dertour Group ihren Anteil kontinuierlich auf zuletzt 74,9 Prozent. Mit dem Erwerb der letzten Tranche liegen die Eigentumsrechte und die operative Führung nun ausnahmslos in den Händen der Dertour-Sparte Hotel Division. Das Portfolio der DSR Hotel Holding umfasst aktuell 34 Ferienhotels in Deutschland, Österreich und Italien. Zum Markenangebot gehören etablierte Namen wie A-Rosa, aja, Henri, Urban Nature und Mira Hotels & Resorts. Ergänzt wird diese Struktur durch bekannte Einzelhotels wie das Hotel Neptun in Warnemünde und das

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Ausbau des Winterflugplans: Sky Express erhöht Frequenzen nach Hamburg und Berlin

Die griechische Fluggesellschaft Sky Express weitet ihre Flugverbindungen zwischen Griechenland und Deutschland für die bevorstehende Wintersaison aus. Wie das Unternehmen mitteilte, wird der bestehende Flugplan ab Anfang Dezember um zusätzliche wöchentliche Frequenzen ab der Basis am Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos ergänzt. Ab dem 1. Dezember bietet die Airline eine zusätzliche Dienstagsverbindung nach Hamburg an. Zudem startet ab dem 2. Dezember eine weitere Samstagsrotation zum Flughafen Berlin-Brandenburg, um die Kapazitäten auf diesen Strecken zu verdichten. Die schrittweise Aufstockung der Flüge erfolgt im Rahmen der Flotten- und Netzwerkerneuerung des Unternehmens. Sky Express setzt auf den Strecken nach Deutschland vorwiegend Flugzeuge der Airbus-A320neo-Familie ein. Die Ausweitung des Flugangebots richtet sich sowohl an den Städte- und Geschäftsreiseverkehr als auch an den verbleibenden Urlaubsreiseverkehr in den Wintermonaten. Mit diesen Frequenzerhöhungen stärkt die Fluggesellschaft ihre Marktpräsenz im deutsch-griechischen Luftverkehr im Wettbewerb mit etablierten Anbietern wie Aegean Airlines und der Lufthansa-Gruppe. Der Ausbau der Direktverbindungen fällt in eine Phase, in der mehrere europäische Fluggesellschaften ihre Ganzjahreskapazitäten nach Südeuropa anpassen. Durch die Bereitstellung zusätzlicher Frequenzen an den Standorten Hamburg und Berlin erhöht Sky Express die Flexibilität für Passagiere bei der Reiseplanung. Gleichzeitig dient das Drehkreuz Athen als Umsteigepunkt für Anschlussflüge zu zahlreichen griechischen Inseln und regionalen Zielen, die auch außerhalb der Sommermonate im Linienverkehr angeflogen werden. Luftfahrtanalysten verweisen jedoch darauf, dass die Aufstockung von Winterkapazitäten auf Verbindungen zwischen Deutschland und Griechenland mit betriebswirtschaftlichen Risiken verbunden ist. Die Nachfrage auf diesen Strecken unterliegt starken saisonalen Schwankungen, da das Passagieraufkommen im Winter deutlich unter den Werten der Sommermonate liegt. Ob die

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