Oktober 23, 2026

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Oktober 23, 2026

Flughafen Köln/Bonn nimmt 80 Ziele im Winterflugplan 2026/2027 auf

Der Flughafen Köln/Bonn stellt am 25. Oktober 2026 seinen neuen Winterflugplan in Dienst. Bis zum 28. März 2027 verbinden 20 Fluggesellschaften das Rheinland mit insgesamt 80 Destinationen in 30 Ländern. Den volumenseitigen Schwerpunkt bilden Verbindungen in die Türkei und nach Spanien mit jeweils zehn angeflogenen Zielen sowie nach Großbritannien mit neun Destinationen. Neben dem Ganzjahresverkehr und touristischen Warmwasserzielen umfasst das Flugprogramm neue Direktverbindungen im Nahost- und Nordafrikasegment, darunter Flüge der Air Cairo nach Luxor sowie Streckenaufnahmen der Nesma Airlines nach Hurghada und der LEAV nach Damaskus. Ergänzend übernimmt die Fluggesellschaft Eurowings bisherige Sommerstrecken nach Klagenfurt und Pristina in den Winterflugplan. Ebenso führen Wizz Air die Verbindung nach Podgorica und Ryanair die Route nach Agadir durchgehend fort. Zudem erweitert Ryanair das Streckennetz um bis zu fünf wöchentliche Frequenzen nach Tirana. Für die nachfragestarke Vorweihnachtszeit haben British Airways und Jet2.com temporäre Kapazitätsaufstockungen auf den Strecken nach London-Heathrow, London-Gatwick und Bristol angekündigt. Der Flugplanwechsel folgt auf ein solides Sommerhalbjahr 2026, in dem der Airport in den Sechs-Wochen-Sommerferien mit über 1,8 Millionen Passagieren ein Plus von rund fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnete. Die Geschäftsentwicklung am Standort unter der Leitung von Geschäftsführer Thilo Schmid verdeutlicht die Ausrichtung auf eine Mischung aus Geschäfts-, Low-Cost- und ethnischem Reiseverkehr.

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Aeroméxico plant nach Ende der behördlichen Restriktionen neue Verbindungen in die USA

Die mexikanische Fluggesellschaft Aeroméxico bereitet nach der Aufhebung von Restriktionen durch das US-Verkehrsministerium (DOT) die Ankündigung neuer Flugverbindungen in die Vereinigten Staaten vor. Wie das Unternehmen im Oktober 2026 im Rahmen der Luftfahrtkonferenz der Latin American & Caribbean Air Transport Association (ALTA) in Mexiko-Stadt mitteilte, führt die Entscheidung der US-Behörden zu einer veränderten Handlungsfreiheit bei der Netzplanung für Strecken ab dem Drehkreuz Mexiko-Stadt Benito Juárez (MEX) sowie dem Flughafen Felipe Ángeles (AIFA). Die im Vorjahr von der US-Regierung verhängten Blockaden im grenzüberschreitenden Flugverkehr wurden widerrufen. Damit entfällt das Verbot zur Einrichtung neuer Verbindungen sowie zur Erhöhung von Frequenzen auf bestehenden Routen zwischen den beiden Nachbarstaaten, das infolge zivilluftfahrtpolitischer Meinungsverschiedenheiten erlassen worden war. Hintergrund des bilateralen Konflikts und Beschränkungen der US-Behörde Die rechtliche Auseinandersetzung zwischen den Zivilluftfahrtbehörden der Vereinigten Staaten und Mexikos reicht bis in das Jahr 2022 zurück. Auslöser waren Entscheidungen der mexikanischen Regierung, die Slot-Kapazitäten am überlasteten Hauptstadthafen Benito Juárez stufenweise zu reduzieren und Frachtfluggesellschaften per Dekret an den neu errichteten Flughafen Felipe Ángeles (AIFA) umzuleiten. Die US-Behörden sahen in diesen Maßnahmen eine Benachteiligung amerikanischer Fluggesellschaften und eine Verletzung des bilateralen Luftverkehrsabkommens. Als Gegenmaßnahme ordnete das US-Verkehrsministerium im Oktober 2025 die Blockade von insgesamt 13 bereits betriebenen oder geplanten Flugverbindungen mexikanischer Fluggesellschaften in die USA an. Zudem wurde den mexikanischen Anbietern untersagt, neue Frequenzen oder Zielorte ab den beiden Hauptstadtflughäfen in das US-Streckennetz aufzunehmen. Erst nach bilateralen Verhandlungen und Zusagen der mexikanischen Seite zur Neuregelung der Slot-Vergabe sowie zur Sicherstellung transparenter Zugangsbedingungen hob das US-Verkehrsministerium am 16. Oktober 2026

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Lufthansa Group startet B2C-Markenkampagne zur Repositionierung der Dachmarke

Die Lufthansa Group hat am 21. Oktober 2026 die Ausspielung ihrer ersten B2C-Markenkampagne eingeleitet. Unter dem Slogan „Greatness is a Group effort“ richtet sich der Konzern damit erstmals im Endkundenmarketing direkt an die Passagiere. Die Initiative bildet den operativen Folgeschritt zur Neuausrichtung des Markenauftritts, die im Dezember 2025 mit der Einführung eines überarbeiteten Logos, einer angepassten Farbpalette sowie des Zusatzes „Member of Lufthansa Group“ an Flugzeugrümpfen und Flughafeninfrastrukturen initiiert wurde. Ziel der Werbemaßnahme ist die Hervorhebung des Netzwerknutzens, den die Verknüpfung der einzelnen Tochtergesellschaften – darunter Lufthansa, SWISS, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings – im Passagierverkehr bietet. Durch die Abstimmung von Flugplänen, einheitliche Vielfliegerkonditionen und den übergreifenden Zugang zu Flughafen-Lounges soll eine stärkere Wahrnehmung der Dachmarke erreicht werden. Die Ausspielung der Inhalte erfolgt schrittweise über digitale Kanäle, soziale Medien, Flughafenmedien sowie an Bord der Flugzeuge. Die kreative Konzeption verantwortete die Agentur Mother mit Sitzen in Berlin und London. Die Kampagne erfolgt in einer Phase operativer Konzernveränderungen und Konsolidierungsmaßnahmen in Europa. Neben der fortschreitenden Flottenerneuerung und der anstehenden Übernahme des portugiesischen Flagcarriers TAP Air Portugal nutzt die Unternehmensführung die B2C-Positionierung, um den Verbundvorteil gegenüber unabhängigen Konkurrenten herauszustellen. Die Marketingaktivitäten der einzelnen Airline-Marken werden parallel zur Dachmarkenkampagne weitergeführt.

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Globaler Ausfall bei IT-Dienstleister belastet Gepäckabwicklung der Lufthansa

Ein mehrtägiger Systemausfall bei einem externen IT-Dienstleister hat im Oktober 2026 zu weltweit spürbaren Beeinträchtigungen in der Gepäcklogistik der Deutschen Lufthansa AG geführt. Die Störung betraf nach Angaben des Konzerns nicht nur die operative Ortung und Nachverfolgung vermissten Reisegepäcks, sondern legte auch digitale Self-Service-Portale für Fluggäste sowie die nachgelagerten Folgeprozesse zur Nachsendung von Gepäckstücken weitgehend lahm. In der Folge erreichten zahlreiche Koffer und Reisetaschen ihre Eigentümer nicht wie geplant an den Zieldestinationen, während die automatische Benachrichtigung der Betroffenen temporär unterbrochen war. Erschwerend kam ein personeller Engpass bei einem beauftragten Bodendienstleister hinzu, der durch einen erhöhten Krankenstand die manuelle Abwicklung verzögerte. Obwohl die technischen Systeme nach Konzernangaben schrittweise wiederhergestellt wurden, erfordert die Abarbeitung des entstandenen Nachlaufs weiterhin zeitintensive Sondermaßnahmen. Ausfall digitaler Infrastrukturen und Störung der Logistikketten Die Störung der IT-Systeme betraf zentrale Schnittstellen der weltweiten Gepäckermittlung. Neben den internen Datenbanken zur Gepäckregistrierung fielen auch die Kundenportale aus, über die Passagiere den Verlust oder die Verspätung von Gepäckstücken eigenständig melden und den aktuellen Status einsehen können. Ohne diese Datenströme waren die Abfertigungskräfte an den Flughäfen nicht in der Lage, stehengebliebene Koffer automatisiert den entsprechenden Zielverbindungen zuzuordnen und den Transport auf nachfolgenden Flügen zu veranlassen. Zusätzlich zu den systemseitigen Problemen sah sich die Fluggesellschaft mit betrieblichen Engpässen auf der Boden- und Abfertigungsebene konfrontiert. Ein von der Lufthansa beauftragter externer Gepäckdienstleister verzeichnete im selben Zeitraum einen ungewöhnlich hohen Krankenstand unter den Mitarbeitern. Die Kombination aus fehlenden IT-Datensätzen und verringerten Personalkapazitäten führte an mehreren internationalen Drehkreuzen zu Rückstaus bei der manuellen Zuordnung. Das Unternehmen räumte

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Air Baltic erweitert Bordportal Skynet um digitale Bestellanforderungen am Sitzplatz

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat ihr im März 2026 gestartetes Bordportal Skynet um ein digitales Bestellsystem für Verpflegungsangebote am Sitzplatz ergänzt. Über die Anwendung „Skynet airCafe“ können Passagiere das Speisen- und Getränkeangebot der Fluggesellschaft auf ihren eigenen mobilen Endgeräten einsehen, Verfügbarkeiten sowie Preise in Echtzeit prüfen und Bestellungen direkt auslösen. Die Bezahlung erfolgt über digitale Bezahlverfahren wie Apple Pay, Google Pay, Kreditkarte oder Banküberweisung. Die Kabinenbesatzung serviert die georderten Artikel anschließend direkt an den jeweiligen Sitzplatz. Der Service wird schrittweise im Streckennetz der Airline auf den Flugzeugen eingeführt, die mit der Satelliten-Internetverbindung des Herstellers Starlink ausgerüstet sind. Der Zugriff auf das System erfolgt nach der Verbindung mit dem Bord-WLAN automatisch über die Startseite des Portals, per Air Baltic-App oder durch das Scannen eines QR-Codes im Bordmagazin. Neben der Gastronomieabwicklung beinhaltet das Skynet-Portal Live-Fluginformationen, Zielgebietsdaten sowie das digitale Einkaufsportal „airMall“, über das Fluggäste Zusatzleistungen von Drittanbietern wie Mietwagen oder Unterkunftsbuchungen erwerben und Treuepunkte im Vielfliegerprogramm sammeln können. Der Ausbau der digitalen Onboard-Services erfolgt vor dem Hintergrund der laufenden operativen und finanziellen Restrukturierung des Carriers im Jahr 2026. Während die Fluggesellschaft im Zuge eines Chapter-11-Verfahrens in den USA ihre Flotte temporär verkleinert und Personalanpassungen vornimmt, setzt das Management verstärkt auf die Generierung von Zusatzerträgen (Ancillary Revenues) im Passagiergeschäft. Durch den kontaktlosen Bestellprozess und automatisierte Abrechnungen sollen zudem die Arbeitsabläufe der Kabinenbesatzung auf Kurz- und Mittelstreckenflügen effizienter gestaltet werden.

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Animawings verlängert Flugpause nach Ablehnung des Insolvenzantrags

Die rumänische Fluggesellschaft Animawings hat im Oktober 2026 die Aussetzung ihres regulären Flugbetriebs bis mindestens zum 15. November 2026 verlängert. Die Flotte der im Jahr 2020 gegründeten Airline befindet sich bereits seit Anfang Oktober 2026 am Boden. Hintergrund der verlängerten Betriebspause ist ein Gerichtsentscheid des Amtsgerichts Bukarest vom 14. Oktober 2026. Das Gericht lehnte einen von der Fluggesellschaft am 30. September 2026 eingereichten Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens vorerst ab, um offene Gläubigerforderungen juristisch eingehender zu prüfen. Die finanziellen Verpflichtungen des Unternehmens gegenüber Leasinggesellschaften, Flughafenbetreibern, Kreditinstituten und staatlichen Stellen belaufen sich nach Branchenangaben auf mehrere Millionen Euro. Juristische Entscheidungen und Gläubigerstrukturen in Bukarest Die Entscheidung des Bukarester Amtsgerichts verzögert das von der Unternehmensführung angestrebte Sanierungsverfahren. Der am 30. September 2026 gestellte Antrag sah vor, den Flugbetrieb zunächst für den Zeitraum vom 2. Oktober bis zum 24. Oktober 2026 ruhen zu lassen und anschließend mit dem Beginn der Winterflugplanperiode auf der Grundlage eines überarbeiteten Flugplans wieder aufzunehmen. Durch die richterliche Ablehnung des Antrags zur weiteren Klärung der Schuldenlage bleibt der operative Status der Fluggesellschaft jedoch vorerst ungeklärt. Zu den Gläubigern zählen international agierende Flugzeug-Leasingunternehmen, die dem Carrier Maschinen zur Verfügung stellen, sowie mehrere europäische Verkehrsflughäfen, bei denen Gebührenrückstände ausstehen. Zudem fordern Geschäftsbanken und die rumänischen Finanzbehörden die Begleichung von Verbindlichkeiten. Das Management der Airline teilte mit, dass parallel zur juristischen Prüfung die Abwicklung von Rückerstattungs- und Umbuchungsansprüchen der von Flugstreichungen betroffenen Passagiere Vorrang habe. Ursachen der wirtschaftlichen Schieflage und Flottenstruktur Als Hauptursachen für die finanzielle Schieflage führt die Unternehmensleitung technische Probleme

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Dortmund bündelt 40 Nonstop-Ziele im Winterflugplan 2026/2027

Der Flughafen Dortmund startet am 25. Oktober 2026 mit einem Portfolio von rund 40 Direktverbindungen in den Winterflugplan. Bis zum 27. März 2027 teilen sich vier Carrier – Wizz Air, Eurowings, SunExpress und Pegasus Airlines – das Streckennetz von Nordrhein-Westfalens drittgrößtem Verkehrsflughafen auf. Den operativen Schwerpunkt bildet unverändert die ungarische Wizz Air, die den Standort als Osteuropa-Hub nutzt und allein zehn Ziele in Rumänien bedient. Ergänzend zu Verbindungen nach Mailand, Palermo und London nimmt die Airline mit dem Flugplanwechsel eine Direktverbindung nach Rom mit bis zu sieben wöchentlichen Frequenzen auf. Neben dem städtebezogenen Reiseverkehr nach Südeuropa umfasst das Streckenangebot Routen zu Wintersport- und Ferienzielen. Eurowings führt die Verbindung nach Palma de Mallorca durchgehend im Winterflugplan fort, während Pegasus Airlines und SunExpress Anbindungen an die Flughäfen in Istanbul, Antalya und Izmir anbieten. Über das Drehkreuz Sabiha Gökçen in Istanbul stehen Passagieren Umsteigeverbindungen in den Nahen Osten und die Kaukasusregion zur Verfügung. Zudem wird Podgorica in Montenegro angesteuert, was den Zugang zu regionalen Wintersportgebieten ermöglicht. Das Flugprogramm folgt auf ein verkehrsreiches erstes Halbjahr 2026, in dem der Flughafen Dortmund mit über 1,6 Millionen abgefertigten Fluggästen ein Plus von 8,2 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielte. Das stetige Passagierwachstum führt jedoch zu Spitzenzeiten an den Terminal- und Sicherheitskontrollen zu einer hohen Auslastung der bestehenden Abfertigungsinfrastruktur, was den Betriebsablauf am Boden unter den aktuellen behördlichen Kontrollvorgaben belasten kann. Branchenexperten betonen, dass der Standort stark von der Kapazitäts- und Routenpolitik einzelner Billigfluggesellschaften abhängt. Zwar sichert der Fokus auf das Low-Cost-Segment und den ethnischen Reiseverkehr

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Emirates will vorläufig nicht nach Berlin fliegen

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Emirates verzichtet vorerst auf die Aufnahme von Linienflügen zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER). Trotz der im September 2026 von der deutschen Bundesregierung eingeräumten Option, einen fünften deutschen Landepunkt anzufliegen, stellt das Unternehmen den Start einer Direktverbindung zwischen der Bundeshauptstadt und dem Drehkreuz im Nahen Osten vorübergehend zurück. Emirates-Präsident Tim Clark begründete diesen Schritt auf der Luftfahrtkonferenz World Routes in Frankfurt am Main mit noch ungeklärten Details und Auslegungsfragen im neu gefassten Luftverkehrsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Branchenkreise verweisen in diesem Zusammenhang auf restrictive Koppelungsbestimmungen, die ein weiteres Frequenzwachstum an den bisherigen vier deutschen Standorten der Airline begrenzen würden. Die Entscheidung setzt einer jahrelangen Debatte um die Anbindung der Hauptstadtregion an die Golfstaaten eine neue Wendung auf. Rechtliche Unklarheiten und restriktive Koppelungsklauseln im Abkommen Grundlage der aktuellen Festgefahrenheit ist die im September 2026 erzielte Vereinbarung zwischen den Regierungen Deutschlands und der Vereinigten Arabischen Emirate. Im Zuge eines bilateralen Wirtschaftstreffens hatte die Bundesregierung zugesagt, Fluggesellschaften aus den VAE das Anfliegen eines fünften deutschen Flughafens mit bis zu sieben wöchentlichen Frequenzen zu gestatten. Im Gegenzug verlangt die diplomatische Vereinbarung jedoch eine Deckelung der Kapazitäten an den bereits bedienten Flughäfen Frankfurt am Main, München, Düsseldorf und Hamburg. Für Emirates würde die Inanspruchnahme des Standorts Berlin bedeuten, dass ein künftiger Ausbau an den bestehenden Drehkreuzen ausgeschlossen ist. Dies beträfe beispielsweise die Wiederaufnahme von drei täglichen Umläufen nach München oder eine Aufstockung auf vier tägliche Verbindungen nach Frankfurt. Zudem sieht das Regelwerk Einschränkungen bei den

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Campingbranche verzeichnet Höchststand bei Übernachtungszahlen im Sommer 2026

Das Buchungs- und Informationsportal camping.info hat die Auswertung der Übernachtungszahlen auf deutschen Campingplätzen für die Sommermonate Juli und August 2026 vorgelegt. Nach Angaben des Unternehmens wurden in den beiden Kernferienmonaten rund 19,5 Millionen Übernachtungen registriert. Dies entspricht einem Zuwachs von 3,86 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Entwicklung verdeutlicht die anhaltend hohe Auslastung von Wohnmobil- und Wohnwagenstellplätzen sowie Zeltarealen im gesamten Bundesgebiet. Der Zuwachs stützt sich sowohl auf die inländische als auch auf die internationale Nachfrage. Binnennachfragende machten mit etwa 16,8 Millionen Übernachtungen den Hauptanteil des Aufkommens aus, was einem Plus von 3,7 Prozent im Vergleich zu Juli und August 2025 entspricht. Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste stieg um 5,5 Prozent auf rund 2,7 Millionen. Die stärksten Herkunftsmärkte bildeten dabei Reisende aus den Niederlanden mit 1,36 Millionen, der Schweiz mit etwa 294.000 sowie Belgien mit rund 168.000 Übernachtungen. Auf regionaler Ebene zeigt das Gesamtergebnis deutliche Disparitäten. Das Saarland verzeichnete einen Anstieg der Nächtigungen um 16,35 Prozent, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 15,14 Prozent. Ebenso wiesen Bayern (+8,65 Prozent), Sachsen (+7,20 Prozent) und Hessen (+6,13 Prozent) überdurchschnittliche Wachstumsraten auf. Demgegenüber meldeten städtisch geprägte Regionen sowie etablierte Küstenstandorte Rückgänge: Berlin verzeichnete ein Minus von 13,78 Prozent, Hamburg einen Rückgang von 5,41 Prozent und Mecklenburg-Vorpommern ein leichtes Minus von 0,80 Prozent. Marktbeobachter verweisen darauf, dass die Verschiebung der Präferenzen hin zu Binnendestinationen und ländlicheren Gebieten die Auslastung regionaler Infrastrukturen verändert. Während Betreiber durch Vorab-Onlinebuchungen und flexible Tarifmodelle versuchen, Spitzenzeiten abzufedern, führt der steigende Anteil an Kurzzeitaufenthalten zu einem höheren administrativen Betreuungsaufwand im

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