Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Lufthansa Cargo führt Analysewerkzeug für Pharmatransporte ein

Die Frachtfluggesellschaft Lufthansa Cargo hat ein neues digitales Analysewerkzeug für Pharmaverpackungen eingeführt. Mit dem sogenannten „Passive Temp Support Exposure Time Calculator“ können Kunden künftig die Temperaturrisiken für ihre sensiblen Frachtsendungen bewerten. Das Tool ermittelt anhand verschiedener Parameter die potenziellen Expositionszeiten außerhalb temperaturkontrollierter Bereiche und soll so die Planung des Transports verbessern. Grundlage für die Berechnungen sind nach Angaben der Lufthansa-Tochter die operativen Erfahrungswerte des Unternehmens sowie die spezifischen Infrastrukturgegebenheiten entlang der gesamten Transportkette. Die Kunden können im System Parameter wie die gewünschte Temperaturzone, die Versandkategorie und die Abmessungen der Sendung eingeben. Das Analysewerkzeug kann zudem zwischen loser Fracht, ULD-Containern (Unit Load Device) und Build-up-Paletten differenzieren, um optimierte Ergebnisse zu liefern. Der Transport von Arzneimitteln und pharmazeutischen Produkten unterliegt strengen Vorschriften und erfordert eine präzise Einhaltung der Kühlkette. Die Einführung dieses Tools unterstreicht die Bemühungen von Lufthansa Cargo, sich als Spezialist für den Transport von temperatursensibler Fracht zu positionieren. Die Fluggesellschaft betreibt an ihren Hubs in Frankfurt und München spezielle Frachtzentren, die den hohen Anforderungen der Pharmaindustrie entsprechen und über modernste Kühleinrichtungen verfügen. Diese werden unter der Dachmarke Lufthansa Pharma Hub geführt. Das Analysewerkzeug ist ein weiterer Schritt im Rahmen der Digitalisierungsstrategie von Lufthansa Cargo. Solche Lösungen sollen nicht nur die Kundenservice-Erfahrung verbessern, sondern auch die operative Effizienz erhöhen und die Sicherheit der Frachtsendungen gewährleisten. Durch die Bereitstellung dieser Daten können Kunden fundierte Entscheidungen über die Verpackungsarten und die Transportrouten ihrer Pharmazeutika treffen.

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Wizz Air erweitert Angebot am Flughafen Köln/Bonn mit Skopje

Die Fluggesellschaft Wizz Air wird ihr Streckennetz am Flughafen Köln/Bonn mit einer neuen Verbindung nach Skopje ausbauen. Der Erstflug in die Hauptstadt Nordmazedoniens findet am 15. Dezember 2025 statt. Die Strecke wird viermal wöchentlich, immer montags, mittwochs, freitags und sonntags, bedient. Damit stärkt Wizz Air seine Position im osteuropäischen Flugverkehr von und nach Deutschland. Die neue Route ist die zweite Ergänzung im kommenden Winterflugplan der Airline am Flughafen Köln/Bonn. Bereits ab dem 26. Oktober 2025 startet Wizz Air ebenfalls viermal pro Woche nach Bukarest in Rumänien. Die neuen Verbindungen unterstreichen die Rückkehr und den Ausbau der Fluggesellschaft an dem deutschen Flughafen, nachdem sie dort in der Vergangenheit bereits vertreten war. Cenk Özöztürk, Geschäftsführer der Flughafen Köln/Bonn GmbH, begrüßte die Entscheidung und sprach von Gesprächen über weitere mögliche neue Strecken. Skopje gilt als eine Stadt, die Geschichte, Kultur und Moderne miteinander verbindet. Mit Sehenswürdigkeiten wie der historischen Steinbrücke über den Vardar-Fluß und der Festung Kale bietet die Stadt eine Vielzahl an kulturellen Anziehungspunkten. Gleichzeitig dient sie als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Natur, wie beispielsweise zum nahegelegenen Matka-Canyon. Die Flugzeit von Köln/Bonn nach Skopje beträgt rund zweieinhalb Stunden. Auf der neuen Strecke kommen Maschinen vom Typ Airbus A321neo zum Einsatz. Diese Flugzeuge sind für ihre Effizienz bekannt. Die Verbindung nach Skopje ist bereits seit heute, dem 7. August, buchbar. Die Strategie von Wizz Air, vermehrt auf Verbindungen zwischen West- und Osteuropa zu setzen, wird durch die neuen Strecken ab Köln/Bonn weiter gefestigt. Das Unternehmen fokussiert sich auf Wachstum in der Region.

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Lufthansa: Flottenmodernisierung mit „Allegris“ und massivem Wachstum bis 2028

Die Lufthansa-Gruppe steht vor einer umfassenden und beschleunigten Erneuerung ihrer Interkontinentalflotte. Wie Konzernchef Carsten Spohr nach der Vorlage der jüngsten Quartalsbilanz ankündigte, erwartet die Fluggesellschaft im September 2025 die erste Boeing 787-9 mit der neuen Kabinenausstattung „Allegris“. Dieser Schritt markiert den Beginn einer ehrgeizigen Modernisierungsoffensive, die bis 2028 zu einem dramatisch verjüngten Langstreckenfuhrpark führen soll. Trotz aktueller Lieferschwierigkeiten der Flugzeughersteller und der damit verbundenen Notwendigkeit, ältere Modelle wie die Boeing 747-400 und den Airbus A340 weiter zu betreiben, rechnet die Lufthansa bereits ab 2026 mit spürbaren finanziellen Effekten. Die Strategie zielt darauf ab, die Produktivität zu steigern und durch das neue Kabinenkonzept höhere Erlöse zu erzielen, um die Position als führende Premium-Airline zu stärken. Die neue Flotte im Detail: Zahlen und Fakten bis 2028 Die Zukunft der Lufthansa-Langstreckenflotte ist in den kommenden Jahren klar definiert. Spohr nannte konkrete Zielgrößen für die einzelnen Flugzeugtypen, die bis 2028 im Konzernverbund betrieben werden sollen. Diese massive Flottenverjüngung wird einen Großteil der älteren Flugzeuge, die derzeit noch am Drehkreuz Frankfurt stationiert sind, ersetzen. Der Konzern ist sich bewusst, daß die Boeing 747-400 und der Airbus A340-300 ineffizient und wartungsintensiv sind, aber aufgrund der verzögerten Auslieferungen neuer Flugzeuge durch die Hersteller Airbus und Boeing derzeit noch unverzichtbar sind. Die geplante Erneuerung wird die Betriebskosten der Lufthansa-Gruppe signifikant senken. Wirtschaftliche Vorteile: Effizienz, Produktivität und Erlöse Die Flottenmodernisierung ist nicht nur eine kosmetische Maßnahme, sondern eine strategische Investition, die sich finanziell auszahlen soll. Nach Angaben von Spohr wird sich der „finanzielle Effekt“ der neuen Flotte bereits 2026

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Türkei verzeichnet Anstieg bei Tourismuseinnahmen im ersten Halbjahr 2025

Die Türkei hat im ersten Halbjahr 2025 einen leichten Anstieg der internationalen Besucherzahlen und einen deutlichen Zuwachs der Tourismuseinnahmen verzeichnet. Insgesamt zählte das Land 26,4 Millionen internationale Gäste, was einem Plus von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Einnahmen stiegen jedoch mit 22 Milliarden Euro um 7,6 Prozent deutlich stärker, was auf eine erhöhte Tagesausgabe der Reisenden zurückzuführen ist. Der durchschnittliche Tagesumsatz pro Person stieg auf 91 Euro, acht Prozent mehr als im Vorjahr. Obwohl Märkte wie Rußland und Großbritannien bei den Besucherzahlen zulegten, gab es im ersten Halbjahr einen leichten Rückgang der Gäste aus Deutschland von 1,8 Prozent. Dies steht im Gegensatz zu den stabilen Zahlen aus Österreich und der Schweiz. Deutsche Reiseveranstalter führen den Rückgang auf höhere Preise zurück, die das türkische Tourismusministerium als Erfolg feiert. Allerdings zeigt die Entwicklung im Juni, daß die Zahl der deutschen Einreisen wieder spürbar anstieg, nachdem die Anbieter vermehrt Last-Minute-Angebote und günstigere Konditionen auf den Markt gebracht hatten. Die gestiegenen Einnahmen bei nahezu gleichbleibender Besuchermenge deuten darauf hin, daß die Türkei erfolgreichere Strategien anwendet, um die Reisenden zu höheren Ausgaben zu bewegen. Die Steigerung der Ausgaben pro Kopf ist ein zentrales Ziel der türkischen Tourismusstrategie, die sich stärker auf wertschöpfende Segmente konzentriert. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Diversifizierung der Angebote und der gezielten Ansprache verschiedener Quellmärkte wider. Das Land möchte somit seine Abhängigkeit von einzelnen Märkten verringern und seine Position als attraktive Reisedestination stärken. Der deutsche Reisemarkt gilt traditionell als einer der wichtigsten für die Türkei. Die Hotels in

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Strategischer Rückzug: MedSky Airways gibt einziges Flugzeug ab und setzt auf Wet-Lease-Modell

Die libysche Fluggesellschaft MedSky Airways hat ihre internen Flugoperationen eingestellt und ihr einziges Flugzeug, einen Airbus A320-200, an den ursprünglichen Betreiber Malta MedAir zurückgegeben. Das Flugzeug mit der Registrierung 5A-MSB wurde am 30. Juli 2025 von Tripolis nach Malta überführt. Dieser Schritt signalisiert einen strategischen Wandel bei der libyschen Fluggesellschaft, die sich nun vollständig auf das Wet-Lease-Modell verlässt. MedSky Airways betreibt damit keine eigene Flugzeugflotte mehr und setzt stattdessen auf gecharterte Flugzeuge von Partnergesellschaften, um ihre Flugpläne aufrechtzuerhalten. Die Entscheidung wirft Fragen über die langfristige Strategie des Unternehmens in einem herausfordernden Marktumfeld auf. Ein Flugzeug kehrt zurück: Das Ende des internen Betriebs Der Airbus A320-200 mit dem Kennzeichen 5A-MSB, der seit 2022 unter der Marke MedSky Airways flog, ist zurück auf dem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) von Malta MedAir. Dies bestätigte Paul Bugeja, der Chief Executive Officer von Malta MedAir, gegenüber ch-aviation. Das Flugzeug, eine Maschine aus dem Jahre 2010 mit CFM International CFM56 Triebwerken, soll unter der neuen Registrierung 9H-MSB Ende des Monats wieder in den Dienst gestellt werden, um MedSky Airways im Rahmen einer Wet-Lease-Vereinbarung zu bedienen. Die Geschichte dieses Flugzeugs ist ein Spiegelbild der unstabilen Luftfahrtlandschaft in der Region. Zwischen 2010 und 2018 wurde die A320 von der saudi-arabischen Fluggesellschaft Saudia betrieben, bevor sie 2019 in die Flotte von Kuwait Airways wechselte. Im Juli 2022 übernahm Malta MedAir das Flugzeug, um es nur wenige Monate später, im November desselben Jahres, an MedSky zu übergeben. Die Maschine ist mit einer Zwei-Klassen-Kabine ausgestattet und bietet Platz für 120 Passagiere in der

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EuroAirport stellt Leicht- und Freizeitluftfahrt in der Zone Nord ein

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg hat beschlossen, den Betrieb der Leicht- und Freizeitluftfahrt in der Zone Nord des Flughafens spätestens Ende 2026 einzustellen. Der Entscheid wurde aus betriebswirtschaftlichen und planerischen Gründen getroffen. Die seit 1967 genutzte Infrastruktur in diesem Bereich sei seit Jahren nicht mehr wirtschaftlich tragfähig, da für die Einhaltung behördlicher Auflagen erhebliche Investitionen und steigende Wartungskosten erforderlich wären. Die notwendigen Investitionen lassen sich nach Angaben des Flughafens bis zur geplanten Sperrung der Fläche im Jahr 2030 nicht mehr amortisieren. Ab diesem Zeitpunkt wird das Gelände für das geplante Ausbau- und Modernisierungsprojekt des Flughafens, das sogenannte EMT-Projekt, benötigt. Dieses Großprojekt sieht unter anderem einen Anbau an das bestehende Terminal vor. Um die begrenzten Flächenressourcen des Flughafens zu nutzen, sollen die Flächen künftig gezielter für den kommerziellen Luftverkehr eingesetzt werden. Ein weiterer Grund für die Entscheidung ist die betriebliche Ineffizienz. Die Abwicklung des kommerziellen Flugverkehrs parallel zur Leicht- und Freizeitluftfahrt führe zu einem erhöhten Koordinationsaufwand und habe in der Vergangenheit zu mehreren Zwischenfällen geführt. Mit der Einstellung des Betriebs in der Zone Nord soll die Betriebseffizienz gesteigert werden. Von dieser Maßnahme sind Businessflüge mit Business-Jets nicht betroffen, da diese nicht in der Zone Nord angesiedelt sind. Der EuroAirport hat Gespräche mit der betroffenen Konzessionärin, der GAC Basel AG, aufgenommen, um eine Übergangsphase zu gestalten und eine angemessene Frist für die Einstellung des Betriebs zu finden. Die Entscheidung wird erhebliche Auswirkungen auf die lokalen Luftsportvereine haben, die den Flughafen seit langem nutzen.

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Volotea stellt Flüge von Comiso nach Lille früher ein

Die spanische Fluggesellschaft Volotea beendet ihre einzige Flugverbindung vom sizilianischen Flughafen Comiso in das nordfranzösische Lille früher als ursprünglich geplant. Anstatt bis in den Oktober hinein zu fliegen, wird der letzte wöchentliche Flug am 23. September 2025 stattfinden. Vier geplante Verbindungen im späten September und Oktober wurden gestrichen. Die Route wurde von Volotea erst am 8. April 2025 in Betrieb genommen. Die Fluggesellschaft, die sich auf Verbindungen zwischen kleineren und mittleren Städten spezialisiert hat, hatte die Strecke mit einem Airbus A320 bedient. Die Verbindung sollte ursprünglich saisonal bis Ende Oktober 2025 angeboten werden, um den Tourismus zwischen Sizilien und Nordfrankreich zu fördern. Berichten zufolge stellte Volotea mit dieser Route insgesamt über 10.400 Sitzplätze zur Verfügung und war damit der viertgrößte Anbieter am Flughafen Comiso. Die vorzeitige Einstellung der Route könnte mit einer geringeren Nachfrage als erwartet zusammenhängen. Fluggesellschaften passen ihre Flugpläne häufig an, um auf die Auslastung der jeweiligen Strecken zu reagieren und eine wirtschaftliche Rentabilität zu sichern. Die Maßnahme von Volotea reiht sich ein in eine Reihe von Anpassungen, die in der Luftfahrtbranche nach der Saison vorgenommen werden. So hatte der Comiso Airport in den vergangenen Jahren auch schon andere Fluggesellschaften verloren, die Routen eingestellt hatten. Betroffene Reisende, die Flüge in den Monaten September und Oktober gebucht hatten, müssen sich nun um Alternativen bemühen. Volotea ist verpflichtet, betroffenen Kunden eine Rückerstattung des Flugpreises oder eine Umbuchung anzubieten. Die Entscheidung von Volotea, diese Strecke vorzeitig zu beenden, bedeutet für den Flughafen Comiso den Verlust seiner einzigen internationalen Verbindung nach Frankreich.

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Skyalps fliegt wieder mit vier Dash 8-400

Die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps hat ihre Flotte mit der Wiederindienststellung einer vierten De Havilland Canada Dash 8-400 erweitert. Das Flugzeug mit der Registrierung 9H-SOP traf am 29. Juli 2025 am Heimatflughafen in Bozen ein, nachdem es längere Zeit in Mönchengladbach abgestellt war. Mit diesem Zuwachs verfügt Skyalps nun wieder über vier eigene Flugzeuge für den regulären Betrieb, was in etwa 50 Prozent der Kapazität vor einem Betriebsstopp im Februar 2025 entspricht. Der Betriebsstopp wurde durch eine Überprüfung der italienischen Luftfahrtbehörde ENAC ausgelöst. Im Zuge dieser Kontrolle wurde ein Betrug durch einen Wartungsangestellten aufgedeckt, der zu temporären Einschränkungen im Flugbetrieb der Airline führte. Die Wiederinbetriebnahme der vierten Dash 8-400 markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur vollständigen Wiederherstellung der ursprünglichen Flottengröße und operativen Kapazität. Nach der damaligen Prüfung konnte Skyalps den Flugbetrieb nur eingeschränkt aufrechterhalten und war gezwungen, das Streckennetz anzupassen. Um den Flugbetrieb in der Zwischenzeit aufrechtzuerhalten, hat Skyalps weiterhin auf Wet-Lease-Flugzeuge zurückgegriffen. Aktuell sind zwei ATR 72-600 der Fluggesellschaft Aeroitalia sowie eine Dash 8-400 von Luxwing und eine Embraer E195 von Marathon Airlines für Skyalps im Einsatz. Der Wet-Lease-Betrieb, bei dem Flugzeuge samt Besatzung, Wartung und Versicherung gemietet werden, ist in der Luftfahrtbranche ein gängiges Mittel, um Kapazitätsengpässe zu überbrücken. Die sukzessive Reaktivierung der eigenen Flotte zeigt, daß die Fluggesellschaft bestrebt ist, ihre operative Unabhängigkeit zurückzugewinnen. Die neuen Kapazitäten erlauben Skyalps, ihr Streckennetz ab Bozen wieder stabiler und ohne externe Unterstützung zu bedienen. Die Airline, die sich auf Verbindungen zu deutschen und europäischen Zielen spezialisiert hat, kann somit

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Gerichtsurteil in Großbritannien klärt ACMI-Streitfall

Ein Gericht in Großbritannien hat in einem Rechtsstreit zwischen Tui Airways und SmartLynx Airlines Malta ein Urteil gefällt. Der Fall drehte sich um die komplexe Zusammenarbeit im Rahmen eines ACMI-Leasingvertrags. Bei dieser auch als Wet-Lease bekannten Vereinbarung stellt eine Fluggesellschaft (der Vermieter) einer anderen (dem Mieter) Flugzeuge samt Besatzung, Wartung und Versicherung zur Verfügung. Das Urteil vom 6. August 2025gibt Einblicke in die juristischen Fallstricke solcher Verträge. Der Streit um den Einsatz von fünf Flugzeugen zwischen 2022 und 2024 basierte auf mehreren vertraglichen Vereinbarungen, darunter dem Aircraft Supply Agreement (ASA) und individuellen Leasingverträgen. Tui, die als Mieterin auftrat, forderte unter anderem Kautionsrückzahlungen und Entschädigungen für Flugzeugausfälle. SmartLynx, der Vermieter, bestritt die Ansprüche und stellte eigene Gegenforderungen. Das Gericht, die King’s Bench Division des High Court, gab Tui in mehreren Punkten Recht, darunter bei den Kautionsrückzahlungen. Zugleich wurden jedoch auch Gegenforderungen von SmartLynx anerkannt. Die Vollstreckung des Urteils für bestimmte Aspekte wurde daher ausgesetzt, was die komplexe finanzielle Verflechtung zwischen den Parteien widerspiegelt. Das Urteil unterstreicht die Wichtigkeit präziser Vertragsgestaltung und effektiver Kommunikation. Laut dem juristischen Magazin Solicitors Journal schafft dieses Urteil einen wichtigen Präzedenzfall für die Luftfahrtbranche. Es beleuchtet die komplexen Beziehungen, die mit dem Leasing von Flugzeugen einhergehen, und betont die Notwendigkeit klarer vertraglicher Regelungen, um solche Streitigkeiten zu vermeiden. Das Urteil könnte zukünftige Verhandlungen und Verträge im Wet-Lease-Segment beeinflussen.

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Swiss nimmt Tel-Aviv-Flüge früher wieder auf

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss nimmt ihre Flüge nach Tel Aviv wieder auf. Ursprünglich war die Wiederaufnahme für den 29. September geplant, nun beginnt der tägliche Flugbetrieb bereits vier Tage früher, am 25. September 2025. Als Grund für die vorgezogene Entscheidung nennt das Unternehmen eine gestiegene Nachfrage. Auf der Route von Zürich nach Tel Aviv kommt ein Airbus A330-300 zum Einsatz. Die Flüge waren Mitte Juni 2025 ausgesetzt worden, um nach Angaben der Airline die operative Stabilität und Planbarkeit zu gewährleisten. Eine Neubewertung der Situation habe nun ergeben, daß eine frühere Wiederaufnahme möglich ist. Die Lufthansa Group, zu der Swiss gehört, hatte ihre Flüge nach Tel Aviv schon im August wieder aufgenommen. Die Rückkehr der Fluggesellschaften verdeutlicht die Tendenz in der Luftfahrtbranche, die Verbindungen nach Israel schrittweise zu normalisieren. Die Wiederaufnahme der Flüge erfolgt, obwohl die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) weiterhin von Reisen nach Israel abraten. Das EDA hatte seine Hinweise im Juni verschärft. Dennoch beobachten Fluggesellschaften wie Swiss, daß die Nachfrage nach Flügen in die Region zunimmt. Die Lufthansa Group hatte bereits zuvor darauf hingewiesen, die Entwicklung der Sicherheitslage fortlaufend zu überprüfen. Die Schweizer Fluggesellschaft hatte die Verbindung nach Tel Aviv nicht zum ersten Mal in den letzten Jahren eingestellt. Bereits in früheren Phasen regionaler Spannungen war der Flugbetrieb ausgesetzt worden, um die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung zu gewährleisten. Die jetzt erfolgte Wiederaufnahme ist ein Signal für die vorsichtige Rückkehr zum Normalbetrieb.

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