Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Global GSA Group und Qantas schmieden neue paneuropäische Frachtallianz

Die Global GSA Group und die australische Fluggesellschaft Qantas haben eine bedeutende paneuropäische Frachtpartnerschaft bekanntgegeben, die darauf abzielt, die Luftfrachtkapazitäten zwischen Europa und Australien erheblich zu erweitern. Durch die Nutzung der Direktverbindungen von Qantas aus Rom und Paris sowie des umfangreichen Interline-Netzwerks der Global GSA Group soll ein effizienter und flexibler Zugang zu Frachtkapazitäten geschaffen werden. Dieser Dreijahresvertrag, der diese Woche von Aytekin Saray, Chief Executive Officer der Global GSA Group, und Mallory Logan, Head of Global Sales and Customer bei Qantas Freight, unterzeichnet wurde, etabliert die Global GSA Group als General Sales Agent (GSA) von Qantas Freight in Europa. Die Zusammenarbeit verspricht, die anhaltende globale Nachfrage nach effizienten Transportlösungen zu bedienen, insbesondere im Bereich des elektronischen Handels. Qantas‘ Präsenz in Europa: Direktflüge und Frachtkapazitäten Qantas, die nationale Fluggesellschaft Australiens, bietet derzeit saisonale Verbindungen vom Flughafen Rom-Fiumicino an. Diese Flüge, die dreimal wöchentlich mit einer Boeing 787-9 durchgeführt werden, sichern während des europäischen Sommers großzügige Frachtkapazitäten. Die saisonalen Verbindungen Rom-Perth-Sydney beginnen am 15. Juni 2025. Diese Route ist besonders relevant für den Warenverkehr zwischen Südeuropa und Australien, da sie eine direkte und schnelle Beförderung von Gütern ermöglicht, was in der heutigen globalisierten Wirtschaft von entscheidender Bedeutung ist. Darüber hinaus unterhält Qantas ganzjährige Verbindungen vom Pariser Flughafen Charles de Gaulle. Auch hier werden drei wöchentliche Flüge mit der Boeing 787-9 eingesetzt. Diese Flüge transportieren wöchentlich rund 45 Tonnen Fracht und bieten eine stabile und verläßliche Verbindung für den Güteraustausch zwischen Westeuropa und Australien. Die Direktflüge aus Frankreich und Italien können ab

weiterlesen »

Icelandair erweitert strategische Partnerschaften: Neue Flugverbindungen nach Istanbul und verstärktes US-Netzwerk

Icelandair baut ihre strategischen Partnerschaften mit internationalen Fluggesellschaften signifikant aus, um ihren Kunden Zugang zu einem noch breiteren globalen Streckennetz zu ermöglichen. Seit Juni 2023 kooperiert Icelandair bereits erfolgreich mit Turkish Airlines im Rahmen eines Codeshare-Abkommens, das nahtlose Flugverbindungen gewährleisten soll. Nun wird diese Zusammenarbeit weiter vertieft: Ab dem 5. September 2025 wird Icelandair direkte Flugverbindungen zwischen ihrer Heimatbasis Reykjavik und Istanbul anbieten, zunächst mit zwei wöchentlichen Flügen während der Wintersaison. Diese neuen Direktflüge werden vollständig in das bestehende Codeshare-Abkommen integriert. Das bedeutet, daß Turkish Airlines ihren Marketingcode auf die von Icelandair betriebenen Verbindungen zwischen Reykjavik und Istanbul setzen kann, was deren Vertrieb und Reichweite erhöht. Im Gegenzug wird Icelandair ihren Code auf ausgewählte Flüge von Turkish Airlines jenseits von Istanbul platzieren, um Reisenden so bequemen Zugang zu Zielen in Asien, dem Nahen Osten und Afrika zu eröffnen. Diese vertiefte Integration verbindet das etablierte transatlantische Streckennetz von Icelandair, das Reisende zwischen Europa und Nordamerika verbindet, mit der globalen Reichweite von Turkish Airlines, die über ein dichtes Netz von Verbindungen auf mehreren Kontinenten verfügt. Dies schafft neue, attraktive Reisemöglichkeiten sowohl für Geschäfts- als auch für Urlaubsreisende aus aller Welt. Parallel zur Stärkung der Ost-West-Verbindungen hat Icelandair auch ihre Partnerschaft mit Southwest Airlines zu Beginn dieses Jahres erweitert, um den Zugang zwischen Europa und dem umfassenden Streckennetz von Southwest Airlines in den Vereinigten Staaten weiter zu verbessern. Ab dem 14. Juli 2025 werden beide Fluggesellschaften neue Umsteigeoptionen über die US-Städte Orlando, Pittsburgh und Raleigh-Durham anbieten. Diese drei Städte ergänzen die bereits bestehende

weiterlesen »

EU verschärft Flugsicherheitsliste: Alle Airlines aus Suriname und Tansania mit Flugverbot belegt

Die Europäische Union hat ihre Flugsicherheitsliste erneut aktualisiert und ein vollständiges Flugverbot für sämtliche Fluggesellschaften aus Suriname und Tansania verhängt. Diese Entscheidung, die am 3. Juni 2025 von der Europäischen Kommission bekanntgegeben wurde, basiert auf gravierenden Sicherheitsmängeln, die bei Fluglinien und den zuständigen Aufsichtsbehörden beider Länder festgestellt wurden. Mit dieser jüngsten Erweiterung steigt die Gesamtzahl der Airlines, denen der Betrieb im EU-Luftraum untersagt ist, auf 169. Die Maßnahme unterstreicht das konsequente Vorgehen der EU zur Gewährleistung hoher Sicherheitsstandards im internationalen Luftverkehr und sendet ein deutliches Signal an Nationen, deren Luftfahrtinfrastrukturen den globalen Anforderungen nicht genügen. Grundlage der Entscheidung: Mängel bei Aufsicht und Betrieb Die Entschließung der Europäischen Kommission, alle Fluggesellschaften aus Suriname und Tansania auf die sogenannte „Schwarze Liste“ zu setzen, stützt sich auf umfassende Bewertungen europäischer Luftfahrtsicherheits-Experten. Bei Überprüfungen in beiden Ländern wurden laut einer Mitteilung der EU-Kommission schwerwiegende Defizite festgestellt, die sowohl den regulatorischen als auch den operativen Bereich betreffen. Zu den kritisierten Mängeln zählten insbesondere ein spürbarer Mangel an qualifiziertem Personal, mangelhafte Aufsichtsstrukturen in den Bereichen Flugbetrieb und Lufttüchtigkeit sowie die Nichteinhaltung internationaler Sicherheitsvorgaben durch die zuständigen Behörden und die zertifizierten Fluggesellschaften. Dies umfaßt oft Schwachstellen in der Flugzeugwartung, der Pilotenausbildung und der Umsetzung grundlegender Sicherheitsprotokolle, wie sie von der International Civil Aviation Organization (Icao) als globale Standards festgelegt werden. Die Icao ist die Sonderorganisation der Vereinten Nationen für die internationale Zivilluftfahrt, deren Richtlinien für die Sicherheit des Luftverkehrs weltweit maßgeblich sind. Die Entscheidung der Kommission basiert auf der einstimmigen Empfehlung des EU-Flugsicherheitsausschusses, der Mitte Mai in

weiterlesen »

Wanderparadiese in Österreich: Sechs Regionen als „Beste Wander- & Kulinarikregionen 2025“ ausgezeichnet

Österreichs Wanderdörfer haben erstmals sechs Regionen als herausragende Reiseziele ausgezeichnet, die ein einzigartiges Zusammenspiel von Naturerlebnis, Wandern und regionaler Kulinarik bieten. Diese Prämierung hebt Destinationen hervor, in denen das Essen nicht nur eine Beigabe zur Wanderung, sondern ein integraler Bestandteil des Gesamterlebnisses ist. Es geht um kulinarische Höhepunkte, die inmitten der alpinen Landschaft, in Weingärten oder Schluchten serviert werden. Die prämierten Regionen zeichnen sich durch kompromißlose Qualität der Produkte, kreative Küchenkonzepte und eine radikale Regionalität aus. Die Speisen sollen Geschichten der jeweiligen Gegend erzählen und von der Herstellung auf den Tellern, in Backöfen und Weinkellern zeugen. Das Angebot reicht dabei von rustikalen Erlebnissen, wie beispielsweise einem Steinzeitgrillen, bis hin zu anspruchsvollem alpinem „Fine Dining“ mit Ausblick auf Dreitausender-Gipfel, was das Essen zu einem unvergesslichen Erlebnis für Wanderer macht. Die sechs Regionen, die sich im Jahr 2025 als „Beste Wander- & Kulinarikregionen“ bezeichnen dürfen, sind Bad Kreuzen in Oberösterreich, das Thermen- & Vulkanland in der Steiermark, Mittelkärnten in Kärnten, die Region Hochkönig in Salzburg sowie Kitzbühel und Paznaun – Ischgl in Tirol. Diese Auswahl soll Wanderern die Möglichkeit bieten, die landschaftliche Schönheit Österreichs mit dem authentischen Geschmack der Regionen zu verbinden. Die Auszeichnung hebt damit jene Destinationen hervor, die ein ganzheitliches Angebot für Genießer von Natur und gutem Essen schaffen.

weiterlesen »

Brasilien stoppt Nacht-Postflüge nach Sicherheitsbedenken

Die brasilianische Luftfahrtbehörde Anac hat sämtliche nächtlichen Postflüge der staatlichen Postgesellschaft Correios aus Sicherheitsgründen vorläufig untersagt. Diese Maßnahme wird offiziell am 4. Juni 2025 in Kraft treten, jedoch teilweise bereits umgesetzt. Hintergrund ist ein mutmasslicher Verstoss gegen Vorschriften für den Transport von Lithiumbatterien, der als wahrscheinliche Ursache für einen Brand an Bord einer Fracht-Boeing 737-400 F im November 2023 gilt, welche daraufhin notlanden musste. Recherchen des Nachrichtenportals Aeroin zufolge sollen problematische Frachtinhalte unzureichend deklariert oder nicht erkannt worden sein. Die Anac wirft Correios vor, die Luftsicherheit vernachlässigt und dadurch möglicherweise Menschenleben gefährdet zu haben. Neben den Sicherheitsbedenken sollen auch ausstehende Zahlungen von Correios an die Fluggesellschaften, die diese Flüge im Wet-Lease durchführen, eine Rolle bei der teilweisen vorzeitigen Umsetzung des Flugverbots spielen. Die Entscheidung der Aufsichtsbehörde unterstreicht die Sensibilität im Umgang mit dem Transport von Gefahrgut, insbesondere von Lithiumbatterien in der Luftfahrt. Solche Batterien können bei Beschädigung oder unsachgemässer Handhabung Brände verursachen. Die Anac scheint mit dieser drastischen Massnahme sicherstellen zu wollen, dass die Transportvorschriften künftig strikt eingehalten werden, um ähnliche Vorfälle zu vermeiden.

weiterlesen »

Cunard veröffentlicht Fahrplan für 2027/28 mit Fokus auf Europa und Transatlantik

Die britische Traditionsreederei Cunard hat ihr Reiseprogramm für den Zeitraum von Mai 2027 bis Januar 2028 vorgestellt. Das neue Angebot umfasst knapp 200 Routen in 32 Länder und beinhaltet erneut zahlreiche Abfahrten ab deutschen Häfen. Buchungen für die neuen Kreuzfahrten sind ab dem 11. Juni möglich, wobei Mitglieder des Treueprogramms ein Vorkaufsrecht geniessen. Ein Höhepunkt des Programms ist die weiterhin angebotene Transatlantikpassage der Queen Mary 2 zwischen Hamburg und New York, nachdem das Schiff Anfang 2027 Modernisierungsarbeiten durchlaufen haben soll. Zum amerikanischen Unabhängigkeitstag am 4. Juli 2027 plant Cunard zudem einen Aufenthalt der Queen Mary 2 in Boston. Norwegen und das Nordkap bleiben ebenfalls wichtige Ziele des Flaggschiffs. Die Queen Victoria wird im August 2027 von Kiel aus eine Ostsee-Kreuzfahrt zu Metropolen unternehmen, die in Hamburg endet. Von Southampton aus bietet die Queen Victoria ausserdem Reisen nach Skandinavien, Island und ins Mittelmeer an. Die Queen Elizabeth kehrt 2027 nach Europa zurück und wird von Mai bis Oktober 22 Häfen im Mittelmeer anlaufen, darunter Sizilien und Istanbul. Das jüngste Flottenmitglied, die Queen Anne, wird ab Southampton ebenfalls Ziele im Mittelmeer und in Nordeuropa ansteuern. Frühbucher, die bis Ende September buchen, erhalten Ermässigungen von bis zu zehn Prozent.

weiterlesen »

Qatar Airways Cargo, IAG Cargo und MASkargo planen gemeinsames Frachtgeschäft

Die Frachtsparten von Qatar Airways, der International Airlines Group (IAG Cargo) und MAB Kargo (MASkargo) haben auf der Fachmesse Air Cargo Europe in München ihre Pläne für ein gemeinsames globales Frachtgeschäft bekräftigt. Die im April 2025 erstmals angekündigte Partnerschaft strebt nun, vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörden, einen offiziellen Start zum Ende des Jahres 2025 an. Ziel der Kooperation ist es, Kunden im globalen Luftfrachtmarkt erweiterte Routenoptionen, erhöhte operative Flexibilität und eine verbesserte Konnektivität zu bieten. Das gemeinsame Vorhaben verspricht eine optimierte Routenführung und grössere Kapazitäten, welche die Regionen Asien-Pazifik, den Nahen Osten, Afrika, den indischen Subkontinent, Europa und Amerika verbinden sollen. Durch die Partnerschaft sollen neue Verbindungen entstehen, die bisher nicht über eine einzige Buchung zugänglich waren, und somit neue globale Handelsmöglichkeiten erschliessen. In der Anfangsphase liegt der Fokus auf wichtigen Frachtmärkten, wobei eine Ausweitung auf weitere Länder in späteren Phasen nach erfolgten Genehmigungen vorgesehen ist. Die drei beteiligten Fluggesellschaften werden ihre Systeme, Prozesse und Angebote schrittweise angleichen, um einen reibungslosen Übergang für ihre Kunden zu gewährleisten. Zukünftig sollen optimierte Produkte, Dienstleistungen, verbesserte digitale Lösungen sowie ein gemeinsames Avios-Treueprogramm Teil des Angebots sein. Zudem wollen die Partner ihre Fracht- und Frachtraumkapazitäten in ihren jeweiligen Netzwerken optimieren und die Koordination bei der Bodenabfertigung und beim Lkw-Transport verbessern. Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit werden die drei Unternehmen separate Vereinbarungen mit dem Welternährungsprogramm (WFP) treffen. Wie auf der Air Cargo Europe bekannt gegeben wurde, werden sie gemeinsam 1000 Tonnen kostenlose Frachtkapazität zur Verfügung stellen, um das WFP bei der Verteilung von Nahrungsmitteln und Hilfsgütern

weiterlesen »

Rauch im Flugzeug: Überhitzter Akku-Lader zwingt Southwest-Jet zur Zwischenlandung

Ein Flug der amerikanischen Fluggesellschaft Southwest Airlines von Baltimore nach Tampa, Florida, mußte außerplanmäßig in Myrtle Beach, South Carolina, landen, nachdem ein Akku-Ladegerät eines Passagiers überhitzte und Rauch entwickelte. Wie das Portal „The Aviation Herald“ berichtete, handelte es sich bei dem betroffenen Flugzeug um eine Boeing 737-700 mit der Registrierung N7713A, Flugnummer WN-1844. Das Flugzeug befand sich in Reiseflughöhe FL400, etwa 80 Seemeilen südöstlich von Myrtle Beach, als sich der Vorfall ereignete. Nach weiteren etwa 20 Minuten Flugzeit landete die Maschine sicher auf der Landebahn 36 des Flughafens Myrtle Beach. Nach einer Wartezeit von viereinhalb Stunden setzte ein Ersatzflugzeug, eine Boeing 737 MAX 8 mit der Kennung N8947Q, die Reise nach Tampa fort. Das ursprüngliche Flugzeug war 16 Stunden nach der Landung in Myrtle Beach wieder einsatzbereit. Häufung von Zwischenfällen mit Lithium-Ionen-Batterien Dieser Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Beinahe-Katastrophen und tatsächlichen Bränden, die durch Lithium-Ionen-Batterien in Flugzeugen verursacht wurden. Wie bereits berichtet, hat Southwest Airlines ihre Richtlinien geändert und verlangt nun, daß Passagiere ihre Powerbanks und tragbaren Ladegeräte während des Fluges sichtbar aufbewahren und benutzen müssen. Ziel dieser Maßnahme ist es, im Falle einer Fehlfunktion schneller Hilfe leisten zu können. Von den neun von der Federal Aviation Administration (FAA) in diesem Jahr dokumentierten Zwischenfällen mit Lithiumbatterien wurde nur einer durch einen Akku-Pack verursacht. Dennoch waren Akku-Packs in den vergangenen 20 Jahren für die überwiegende Mehrheit der dokumentierten Ereignisse verantwortlich. Die neue Regelung von Southwest verbietet nun auch die Nutzung tragbarer Ladegeräte, wenn diese in Taschen oder Gepäckfächern

weiterlesen »

Wo Übernachten und Essen günstiger oder teurer sind als in Deutschland

Das Statistische Bundesamt hat einen aufschlußreichen Vergleich der Preise für Hotel- und Gaststättendienstleistungen in verschiedenen europäischen Urlaubsländern veröffentlicht. Die Analyse zeigt deutliche Preisunterschiede im Vergleich zu Deutschland. Während Urlauber in einigen süd- und osteuropäischen Ländern deutlich weniger für Restaurantbesuche und Hotelübernachtungen ausgeben müssen, sind diese Dienstleistungen in anderen, insbesondere nordeuropäischen Ländern sowie in der Schweiz, merklich teurer. Die amtlichen Zahlen bestätigen, was viele Reisende aus eigener Erfahrung kennen: Die Urlaubskasse wird je nach Destination unterschiedlich stark beansprucht. Wer primär auf die Kosten für Unterkunft und Verpflegung achtet, findet in Albanien und Nordmazedonien die günstigsten Bedingungen. Dort liegen die Preise für Hotel- und Gaststättendienstleistungen um beachtliche 52 beziehungsweise 51 Prozent unter dem deutschen Niveau. Auch Bulgarien lockt mit ähnlicher Preisgünstigkeit (-51 Prozent). Preiswerte Klassiker und teurer Norden Unter den klassischen Urlaubsländern erweisen sich Portugal mit einem Preisabschlag von 35 Prozent und die Türkei mit 31 Prozent als vergleichsweise preiswert. Spanien bietet sich mit einer Ersparnis von 25 Prozent ebenfalls als attraktives Ziel für kostenbewußte Reisende an. Diese Länder sind nicht nur für ihre kulturellen und landschaftlichen Reize bekannt, sondern nun auch amtlich als Destinationen mit einem günstigeren Preisniveau für touristische Dienstleistungen ausgewiesen. Anders sieht die Situation in den nordeuropäischen Ländern aus. Hier müssen Urlauber tiefer in die Tasche greifen, insbesondere in Island, wo die Preise für Übernachtungen und Restaurantbesuche um satte 49 Prozent über dem deutschen Durchschnitt liegen. Auch Dänemark (+28 Prozent) und Norwegen (+25 Prozent) präsentieren sich als eher kostspielige Reiseziele. Schweden bildet mit einem Preisaufschlag von lediglich 8 Prozent

weiterlesen »

Flughafen Riga plant Neubau eines Passagierterminals

Der Flughafen Riga, Lettlands größter Airport, verzeichnet ein deutliches Wachstum im Passagier- und Frachtverkehr und plant daher den Neubau eines Passagierterminals. Wie der Flughafenbetreiber bekanntgab, sollen die Bauarbeiten in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 beginnen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme sind für 2029 vorgesehen. Das Ausbauprojekt umfasst eine Gesamtfläche von 45.000 Quadratmetern und beinhaltet neben dem eigentlichen Terminal einen Komplex für die Gepäckabfertigung und -sortierung sowie neue Zufahrtsstraßen und ein Parkhaus. Der Flughafen betont, daß der laufende Betrieb während der gesamten Bauzeit ohne Unterbrechungen aufrechterhalten werde. Das Wachstum des Flughafens wird maßgeblich durch die lettische Fluggesellschaft Air Baltic getragen, aber auch andere Airlines wie Flydubai, die im Dezember eine neue Verbindung nach Dubai aufnimmt, tragen dazu bei. In den ersten vier Monaten des Jahres 2025 überschritt der Flughafen Riga bereits die Zwei-Millionen-Passagier-Marke, was einem Zuwachs von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Auch das Frachtaufkommen stieg im gleichen Zeitraum um 13 Prozent. Im vergangenen Jahr verbuchte der Flughafen einen Gewinn von 3,4 Millionen Euro, nachdem er bereits 2023 positive Zahlen geschrieben hatte.

weiterlesen »