Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Bundespolizei am Limit: Zoll soll bei Grenzsicherung aushelfen – Gewalt gegen Beamte nimmt zu

Die Bundespolizei sieht sich derzeit einer doppelten Belastungsprobe ausgesetzt. Einerseits stößt sie bei der Sicherung der deutschen Außengrenzen nach eigenen Angaben an ihre Kapazitätsgrenzen. Andererseits registriert sie einen besorgniserregenden Anstieg der Straftaten gegen ihre eigenen Beamten sowie gegen Mitarbeiter der Deutschen Bahn. Angesichts dieser Situation hat die Bundespolizei den Zoll um Amtshilfe bei den verstärkten Grenzkontrollen gebeten. Das zuständige Bundesfinanzministerium prüft diese Anfrage derzeit, wie eine Sprecherin bestätigte. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte kurz nach seinem Amtsantritt Anfang Mai eine Intensivierung der Grenzkontrollen angeordnet und gleichzeitig die Zurückweisung von Asylsuchenden an der Grenze verfügt. Während die Gewerkschaft der Polizei (GDP) diese verstärkten Kontrollen für nur wenige Wochen durchführbar hält, wies der Innenminister diese Einschätzung zurück. Bereits seit Mitte Oktober 2023 unterstützt der Zoll die Bundespolizei mit rund 450 Mitarbeitern im regulären Dienst an den Grenzen zu Polen, Tschechien, Österreich und der Schweiz. Diese Unterstützung wurde Mitte September 2024 auf alle übrigen Landgrenzen ausgeweitet, als stationäre Kontrollen an allen Landesgrenzen eingeführt wurden. Nun soll die Unterstützung durch den Zoll offenbar noch weiter verstärkt werden, um die Kapazitätsengpässe der Bundespolizei bei der Grenzsicherung aufzufangen. Zoll prüft Ausweitung der Amtshilfe – Belastungsgrenze im Blick Zum Umfang der möglichen zusätzlichen Unterstützung durch den Zoll äußerten sich weder das Finanz- noch das Innenministerium konkret. Die Sprecherin des Finanzministeriums betonte jedoch, daß eine weitere Aufstockung der Unterstützung die Wahrnehmung der Kernaufgaben des Zolls in anderen wichtigen Bereichen wie Flug- und Seehäfen nicht gefährden dürfe. Dies deutet darauf hin, daß die Möglichkeiten des Zolls zur Unterstützung der

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IndiGo weitet internationales Streckennetz massiv aus

Die indische Fluggesellschaft IndiGo, die größte des Landes, setzt ihre aggressive Expansion im internationalen Flugverkehr fort. Im laufenden Geschäftsjahr plant die Airline die Aufnahme von Direktflügen nach London, Athen, Kopenhagen, Siem Reap sowie in vier zentralasiatische Städte. Bereits im Juli sollen Langstreckenverbindungen von Mumbai nach Manchester und Amsterdam folgen. Für diese neuen Langstrecken setzt IndiGo sechs geleaste Boeing 787-9 Flugzeuge von Norse Atlantic Airways ein. Laut CEO Pieter Elbers sieht IndiGo ein starkes Wachstumspotenzial in der indischen Luftfahrt, wobei sich die Passagierzahlen bis 2030 voraussichtlich verdoppeln werden. Er betonte zudem das Potential Indiens, sich zu einem globalen Luftfahrtdrehkreuz zu entwickeln. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit über 2.300 tägliche Flüge zu mehr als 90 inländischen und über 40 internationalen Zielen und plant, ihre Flotte bis zum Geschäftsjahr 2030 auf über 600 Flugzeuge zu erweitern. IndiGo unterhält zwar verschiedene Partnerschaften, plant aber derzeit keinen Beitritt zu einer globalen Luftfahrtallianz. Bemerkenswert ist, daß IndiGo mit 15 Prozent den höchsten Anteil weiblicher Piloten unter den indischen Fluggesellschaften aufweist. Im Juni wird IndiGo zudem die 81. Jahreshauptversammlung der IATA in Delhi ausrichten, die erstmals seit 42 Jahren wieder in Indien stattfindet.

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Handelskrieg bremst Passagierwachstum, doch sinkende Ölpreise stützen Airline-Gewinne

Der von den Vereinigten Staaten initiierte Handelskrieg hinterläßt offenbar Spuren in der globalen Luftfahrtindustrie. Obwohl der Weltluftfahrtverband IATA (International Air Transport Association) auf seiner Generalversammlung in Neu-Delhi am Montag einen branchenweiten Gewinn von 36 Milliarden US-Dollar (31,7 Milliarden Euro) für das laufende Jahr 2025 prognostizierte, was einem Anstieg von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, musste die Erwartung für das Passagierwachstum nach unten korrigiert werden. Laut IATA-Chef Willie Walsh ist es vor allem dem gesunkenen Ölpreis zu verdanken, daß die Auswirkungen des Handelskriegs auf die Profitabilität der Fluggesellschaften begrenzt bleiben. Die Zahl der Fluggäste wird voraussichtlich zwar auf den Rekordwert von 4,99 Milliarden steigen, doch im Dezember hatte der Verband noch mit einem Anstieg auf 5,22 Milliarden Passagiere gerechnet. Diese Reduzierung der Wachstumsprognose um rund 230 Millionen Passagiere deutet auf eine spürbare Verlangsamung des globalen Reiseverkehrs hin. Unsicherheiten belasten das Verbrauchervertrauen „Die erste Hälfte des Jahres 2025 hat den Weltmärkten erhebliche Unsicherheiten beschert“, erklärte Walsh. Er führte dies insbesondere auf den von den USA angezettelten Handelskrieg zurück, der das Verbrauchervertrauen weltweit beeinträchtigt habe. Diese Entwicklung dämpft die Reiselust vieler Menschen und schlägt sich somit in einer geringeren Nachfrage nach Flugreisen nieder als ursprünglich erwartet. Trotz der gedämpften Wachstumserwartungen im Passagierverkehr zeigt sich die IATA hinsichtlich der finanziellen Performance der Branche zuversichtlich. Der prognostizierte Gewinn von 36 Milliarden US-Dollar liegt nur geringfügig unter der Dezember-Schätzung von 36,6 Milliarden US-Dollar. Die Gewinnspanne der Fluggesellschaften dürfte sogar leicht wachsen. Dies ist primär auf die gesunkenen Treibstoffkosten zurückzuführen, da Kerosin einen erheblichen Kostenfaktor für

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Nackter Tanz im Flugzeugklo: Flugbegleiter festgenommen

Ein Flugbegleiter von British Airways hat für Aufsehen gesorgt, nachdem er während eines Transatlantikfluges von den Vereinigten Staaten nach London nackt tanzend in einer Toilette der Business Class entdeckt wurde. Britische Boulevardzeitungen berichten, der Mann sei mutmaßlich unter Drogeneinfluß gestanden. Der Vorfall ereignete sich mitten im Flug, als der für die Essensausgabe zuständige Steward plötzlich verschwand. Seine Kollegen suchten das Flugzeug ab und fanden ihn schließlich in einer Bordtoilette der Club World Kabine. Er soll sich nackt und unkontrolliert verhalten haben. Die Crew kleidete den Mann in einen Schlafanzug aus der ersten Klasse und fesselte ihn für den Rest des Fluges auf einem Passagiersitz. Nach der Landung in Heathrow wurde er von der Polizei erwartet, festgenommen und medizinisch versorgt. Es wird vermutet, daß er vor oder während des Fluges Tabletten eingenommen hatte. British Airways hat den Flugbegleiter suspendiert und eine interne Untersuchung eingeleitet.

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IATA beklagt weiterhin blockierte Fluggesellschaftsgelder

Die Internationale Fluggesellschaftsvereinigung (IATA) hat bekanntgegeben, daß Regierungen weltweit weiterhin beträchtliche Summen an Einnahmen von Fluggesellschaften zurückhalten. Ende April 2025 beliefen sich diese nicht zurückgeführten Gelder auf 1,3 Milliarden US-Dollar. Obwohl dies eine Verbesserung um 25 Prozent im Vergleich zu den im Oktober 2024 gemeldeten 1,7 Milliarden US-Dollar darstellt, fordert die IATA die betroffenen Staaten nachdrücklich auf, alle Hindernisse für die rechtzeitige Rückführung der Gelder zu beseitigen. Laut der IATA sind zehn Länder für 80 Prozent der blockierten Summe verantwortlich, was 1,03 Milliarden US-Dollar entspricht. An der Spitze dieser Liste steht Mosambik mit 205 Millionen US-Dollar, gefolgt von der XAF-Zone (sechs afrikanische Staaten) mit 191 Millionen US-Dollar und Algerien mit 178 Millionen US-Dollar. Die Region Afrika und der Nahe Osten machen insgesamt 85 Prozent der blockierten Gelder aus. Die IATA betont die Wichtigkeit der rechtzeitigen Rückführung von Einnahmen für die finanzielle Stabilität der Fluggesellschaften, da diese ihre in Dollar ausgewiesenen Ausgaben decken und ihren Betrieb aufrechterhalten müssen. Verzögerungen oder die Verweigerung der Rückführung verstießen gegen bilaterale Abkommen und erhöhten das Wechselkursrisiko. Generaldirektor Willie Walsh wies darauf hin, daß eine zuverlässige Einnahmenrückführung für Fluggesellschaften mit ihren geringen Margen essentiell sei und daß die Blockade die internationale Konnektivität gefährde. Positiv hervorgehoben wurden Pakistan und Bangladesch, die ihren Rückstand deutlich reduzieren konnten, während Bolivien die blockierten Gelder vollständig freigegeben habe.

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Erneute Streiks legen Finnair-Flugbetrieb in Helsinki lahm

Flugreisende mit Finnair sehen sich weiterhin erheblichen Beeinträchtigungen ausgesetzt, da die Finnische Luftfahrtgewerkschaft IAU ihre Arbeitskampfmaßnahmen am Flughafen Helsinki (HEL) fortsetzt. Nach einem bereits erfolgten Ausstand am 30. Mai 2025 legen Gewerkschaftsmitglieder erneut am am gestrigen Montag, den 2. Juni 2025, und voraussichtlich auch am Mittwoch, den 4. Juni 2025, die Arbeit nieder. Dies führt zu zahlreichen Flugausfällen und Verspätungen und trifft Tausende von Passagieren. Die jüngsten Streikaktionen am heutigen Montag und am kommenden Mittwoch betreffen die Bodenabfertigungsdienste. Bereits der Streik am vergangenen Freitag hatte Finnair gezwungen, Dutzende von Flügen zu streichen. Für den heutigen Montag wurden bereits weitere Flugausfälle bestätigt, und auch für Mittwoch wird mit erheblichen Störungen gerechnet. Schätzungen zufolge werden die Reisepläne von rund 3.600 Passagieren durch die aktuellen Arbeitsniederlegungen beeinträchtigt. Umfassende Auswirkungen auf Flughafenbetrieb und Bordservice Laut einer Erklärung von Finnair haben die Streiks Auswirkungen auf wesentliche Flughafenleistungen wie Gepäckabfertigung, Fracht, Catering, Flugzeugwartung und Kundenservice. Die Fluggesellschaft warnte ihre Passagiere, daß es infolgedessen wahrscheinlich zu Verspätungen und Flugausfällen kommen werde. „Wir empfehlen, die wichtigsten Dinge wie Medikamente im Handgepäck mitzuführen und die Handgepäckbestimmungen einzuhalten“, so die Airline in ihrer Mitteilung. Weiterhin riet Finnair den Reisenden, sich auf mögliche Staus an den Serviceschaltern und Verzögerungen bei der Gepäckausgabe am Flughafen Helsinki einzustellen. Neben den Flugstreichungen wird auch der Service an Bord eingeschränkt sein. Zwischen dem 2. und 5. Juni bietet Finnair auf ihren Inlands- und Europaflügen nur ein begrenztes Catering an. Passagiere der Economy Class erhalten lediglich Wasser und einen Keks, während Business Class-Reisende zusätzlich Kaffee und

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Swiss verlegt ihren rechtlichen Sitz von Basel nach Kloten

Die Schweizerische Fluggesellschaft Swiss International Air Lines hat ihren rechtlichen Firmensitz von Basel nach Kloten verlegt, in unmittelbare Nähe ihres operativen Hauptsitzes am Flughafen Zürich. Der Umzug, der bereits am 9. Mai erfolgte, ist einer Veröffentlichung im Schweizerischen Handelsamtsblatt zu entnehmen. Bislang war die Adresse der Swiss im zentralen Basler Viertel St. Alban-Vorstadt, an der Malzgasse 15, wo auch Stiftungen, eine Anwaltskanzlei und andere Unternehmen ihren juristischen Sitz haben. Die Wahl von Basel als ursprünglicher Sitz der Swiss im Jahr 2002 war historisch bedingt. Die Fluggesellschaft entstand nach dem Zusammenbruch der Swissair und wurde auf der Basis der Regionalfluggesellschaft Crossair aufgebaut, die ihren Hauptsitz in Basel hatte. Nach der Umwandlung von Crossair in Swiss wurde deren Domizil beibehalten. Dabei spielten wohl auch die Gründungsaktionäre eine Rolle, zu denen mit der Großbank UBS sowie den Pharmaunternehmen Roche und Novartis gewichtige Basler Konzerne gehörten. Nun ist die heutige Swiss International Air Lines auch rechtlich in Kloten ansässig – über diese Veränderung, die im Amtsblatt mitgeteilt wurde, berichtete zunächst Aerotelegraph.com. Abschied von Basel als Flugstandort bereits 2015 Die operative Steuerung der Swiss erfolgte jedoch von Beginn an vom Hauptsitz in Kloten aus, in direkter Nachbarschaft zum Flughafen Zürich. Nun vollzieht die Fluggesellschaft auch formell den Schritt und verlegt den rechtlichen Sitz ebenfalls nach Kloten an die Obstgartenstrasse 25. Das Datum der Sitzverlegung birgt eine gewisse Ironie, da Swiss erst vor zehn Jahren ihre Linienflüge ab Basel eingestellt hatte. Am 31. Mai 2015 hob mit Flug LX486 nach London City das letzte Flugzeug der

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Edelweiss nimmt Nonstopflug Zürich-Seattle auf und feiert Erstflug

Die Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss hat am heutigen Montag, dem 2. Juni 2025, erstmals eine Nonstopverbindung von Zürich nach Seattle in den Vereinigten Staaten aufgenommen. Der Jungfernflug wurde am Flughafen Zürich mit einer feierlichen Zeremonie gebührend gefeiert. Beim symbolischen Durchschneiden des roten Bandes am Gate zelebrierten Bernd Bauer, CEO von Edelweiss, Patrick Heymann, Chief Commercial Officer von Edelweiss, und Chantal Weinmann, Manager Marketing Services des Flughafens Zürich, gemeinsam mit der Crew die offizielle Eröffnung der neuen Flugstrecke. Mit der Aufnahme von Seattle in ihren Flugplan bedient Edelweiss nun insgesamt vier Feriendestinationen in den USA direkt ab Zürich. Zu den bereits bestehenden Verbindungen nach Tampa Bay (Florida), Las Vegas und Denver kommt nun Seattle als weiteres attraktives Ziel hinzu. Die saisonalen Flüge nach Seattle werden zweimal wöchentlich, jeweils montags und samstags, durchgeführt. Zum Einsatz kommt ein Airbus A340 mit einer Kapazität von 314 Sitzplätzen. Die Flugverbindung ist zunächst bis zum 15. September 2025 geplant. Seattle: Ein neues Ziel im Pazifischen Nordwesten Bernd Bauer, CEO von Edelweiss, zeigte sich begeistert über die neue Verbindung: „Seattle ist ein Reiseziel, das mit Innovationsgeist und kultureller Vielfalt begeistert. Für viele unserer Gäste ist es ein lang ersehnter Traum, die faszinierende Region des Pazifischen Nordwestens zu entdecken – sei es beim Wandern in den Nationalparks, beim Erkunden der Inselwelt des Puget Sound oder als Startpunkt eines Roadtrips. Mit der neuen Direktverbindung ab Zürich ermöglichen wir nicht nur eine bequeme und angenehme Anreise, sondern schaffen unvergessliche Reiseerlebnisse.“ Seattle, eingebettet zwischen dem Puget Sound und der Bergkette der Cascade

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Tui nimmt neue Nonstopflüge zu skandinavischen Skiorten auf

Der Reiseveranstalter Tui, der als weltweit größter seiner Art gilt, hat die Einführung von zwei neuen direkten Flugverbindungen zum Scandinavian Mountains Airport angekündigt. Dieser Flughafen bedient die schwedischen Skigebiete Sälen und die norwegischen Skigebiete Trysil. Ab dem 20. Dezember 2025 sollen jeden Samstag während der gesamten Wintersaison Flüge von Brüssel und Düsseldorf zu diesem Ziel angeboten werden. Diese Erweiterung des Flugangebots zielt darauf ab, Reisenden aus Belgien, Deutschland und den angrenzenden Regionen den Zugang zu den bedeutenden Winterdestinationen Skandinaviens zu erleichtern. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen Strategie von Tui, die die Gesamtzahl der wöchentlichen Flüge in die Region auf vier erhöht. Bereits jetzt bestehen Verbindungen aus Großbritannien und den Niederlanden. Der Scandinavian Mountains Airport erwartet für die kommende Wintersaison Rekordzahlen, gestützt durch das wachsende Interesse und die neuen Direktflüge von Tui sowie anderen Partnern wie SAS und easyJet. Die neuen Direktflüge von Tui ab Brüssel und Düsseldorf ergänzen somit das bereits bestehende Angebot anderer Fluggesellschaften und Reiseveranstalter zu diesem Flughafen, der speziell auf die Bedürfnisse von Winterurlaubern ausgerichtet ist. Die Region Sälen und Trysil ist bekannt für ihre weitläufigen Skigebiete und zieht jährlich zahlreiche Wintersportbegeisterte an. Die zusätzlichen Flugverbindungen dürften die Attraktivität dieser Destinationen für Reisende aus Mitteleuropa weiter steigern.

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Türkei führt Geldbußen für Passagiere ein, die vor dem Parken des Flugzeugs aufstehen

Fluggäste, die an türkischen Flughäfen landen, müssen sich künftig auf mögliche Geldstrafen einstellen, wenn sie sich zum Aussteigen bereiten, bevor das Flugzeug sicher am Terminal geparkt hat und die Anschnallzeichen erloschen sind. Dies ist der Kern einer neuen Verordnung, die von den türkischen Luftfahrtbehörden erlassen wurde, um die Sicherheit der Passagiere während des gesamten Fluges bis zum Abschalten der Triebwerke am Zielflughafen zu gewährleisten. Laut der Hürriyet Daily News drohen Passagieren in der Türkei, die ihre Sicherheitsgurte lösen, versuchen, auf Gepäckfächer zuzugreifen oder sich im Gang aufhalten, bevor das Flugzeug vollständig zum Stehen gekommen ist, nun Geldbußen gemäß den neuen Bestimmungen der staatlichen Zivilluftfahrtbehörde. Die aktualisierten Regeln, die auch darauf abzielen, den Ausstiegsprozeß für alle reibungsloser und für die Kabinenbesatzung sowie das Flughafenpersonal einfacher zu gestalten, traten Anfang Mai 2025 in Kraft. Die Verordnungen wurden nach Beschwerden von Passagieren und Flugzeugkontrollen erlassen, die laut der türkischen Generaldirektion für Zivilluftfahrt eine wachsende Zahl von Sicherheitsverstößen während des Rollens nach der Landung aufzeigten. „Trotz Durchsagen, die die Passagiere über die Regeln informieren, stehen viele auf, bevor das Flugzeug seine Parkposition erreicht und bevor das Anschnallzeichen ausgeschaltet wird“, kommentierte die Luftfahrtbehörde. „Dieses Verhalten beeinträchtigt die Sicherheit von Passagieren und Gepäck und mißachtet die Zufriedenheit und die Ausstiegspriorität anderer Reisender“, fügte sie hinzu. Regelmäßigen Flugreisenden ist bekannt, daß es zunehmend üblich ist, daß Passagiere aufstehen, auf Gepäckfächer zugreifen oder sich in der Kabine bewegen, kurz nachdem das Flugzeug gelandet ist. Dies führt oft zu chaotischen Szenen, da die Kabinenbesatzung Schwierigkeiten hat, die wachsende Zahl

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