Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Sonnwendfeiern locken an die Donau

Die Donauregion in Niederösterreich bereitet sich mit traditionellen Sonnwendfeiern auf den Sommerbeginn vor. Entlang der Donau in der Wachau am heutigen 21. Juni und im Nibelungengau am 28. Juni werden wieder zahlreiche Feuer entzündet und Feuerwerke veranstaltet. Dieses Brauchtum, dessen Ursprünge in der Region rund 400 Jahre zurückreichen, zieht jährlich Einheimische und Gäste an. In der Wachau stehen heute Abend unter anderem Dürnstein, Spitz und Weißenkirchen im Zeichen der Sonnwendfeuer und Feuerwerke. In Dürnstein wird die Burgruine illuminiert, während in Spitz die Weinterrassen und die Donauufer mit Fackeln erleuchtet werden. Auch in Weißenkirchen ist ein Feuerwerk geplant. Zahlreiche Gastronomiebetriebe und Heurige laden zum Verweilen ein. Die Wachaubahn setzt zusätzliche Züge ein, um Besuchern eine bequeme Anreise zu ermöglichen. Im Nibelungengau finden die Sonnwendfeiern unter dem Motto „Feuerzauber Nibelungengau“ am 28. Juni in Orten wie Pöchlarn, Ybbs, Persenbeug und Maria Taferl statt. Dort erwartet die Besucher bereits am Nachmittag ein vielfältiges Programm. Auch Schifffahrtsunternehmen bieten spezielle Fahrten an, von denen aus sich die Feuerwerke besonders gut beobachten lassen. Bereits am 13. Juni feierte Melk die Sonnenwende am Donauarm. Die Sonnwendfeiern an der Donau bieten somit auch in diesem Jahr wieder ein stimmungsvolles Erlebnis und die Gelegenheit, den Sommerbeginn in der malerischen Landschaft zu begehen.

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Ryanair prangert Flugsicherungschaos in Europa an: Frankreich führt „Liga der Verspätungen“ an

Die irische Fluggesellschaft Ryanair, gemessen an der Passagierzahl die größte Europas, hat am Freitag eine Rangliste der EU-Staaten veröffentlicht, deren Flugsicherungen (ATC) aufgrund von Personalmangel und schlechter Führung im bisherigen Jahr 2025 (1. Januar bis 26. Mai 2025) die meisten Verspätungen für ihre Flüge und Passagiere verursacht haben. Angeführt wird diese von Ryanair sogenannte „Liga der Verspätungen“ von Frankreich, gefolgt von Spanien und Deutschland. Die von Ryanair veröffentlichte Statistik zeigt, daß Frankreich mit 15.634 verspäteten Flügen und 2.814.120 betroffenen Passagieren die Liste anführt. Spanien folgt mit 11.576 verspäteten Flügen und 2.083.680 Passagieren auf dem zweiten Platz. Deutschland liegt mit 4.367 verspäteten Flügen und 786.060 betroffenen Passagieren an dritter Stelle. Dahinter folgen Portugal und das Vereinigte Königreich. Diese Zahlen beziehen sich ausschließlich auf Flüge und Passagiere von Ryanair im genannten Zeitraum. Ryanair kritisiert, daß das Jahr 2024 bereits ein Rekordjahr für Verspätungen durch die Flugsicherung gewesen sei, obwohl die Anzahl der Flüge in Europa um fünf Prozent niedriger lag als vor der COVID-19-Pandemie. Die Fluggesellschaft führt dies auf schlecht geführte und unterbesetzte nationale Flugsicherungen zurück, insbesondere bei den ersten Morgenflügen. Während die Verspätungen durch die Flugsicherung im Jahr 2024 stark angestiegen seien, hätten sich die ATC-Gebühren für Fluggesellschaften und Passagiere überproportional zur Inflation entwickelt und seien seit der Pandemie um 35 Prozent gestiegen. Ryanair bemängelt, daß die EU-Kommission und die nationalen Regierungen bisher keine Maßnahmen ergriffen hätten, um die Mängel in ihren Flugsicherungsdiensten zu beheben, was die Flugverspätungen im Sommer 2025 noch verschlimmern könnte. Forderung nach Maßnahmen von den Verkehrsministern Ryanair

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Neues Tor nach Südamerika: Fraport eröffnet neues Terminal in Lima

Nach jahrelanger Planung und Bauzeit hat die Fraport-Tochter Lima Airport Partners (LAP) feierlich das neue Terminal am internationalen Flughafen Jorge Chávez (LIM) in der peruanischen Hauptstadt Lima eröffnet. Dieser bedeutende Schritt markiert nicht nur eine erhebliche Verbesserung der Infrastruktur des Landes, sondern unterstreicht auch das Ziel, Lima zu einem zentralen Luftfahrtdrehkreuz in Südamerika zu entwickeln. In der Nacht vom 31. Mai auf den 1. Juni 2025vollzieht sich der Umzug der Fluggesellschaften, Behörden und Partner vom alten in das neue, deutlich größere Terminal. Der Eröffnung vorausgegangen war eine zweiwöchige Testphase mit vier Fluggesellschaften, um einen reibungslosen Übergang und die Stabilität des Betriebs von Beginn an zu gewährleisten. Dieses Vorgehen unterstreicht die Sorgfalt und das Engagement der Betreiber, den Passagieren von Anfang an ein optimales Reiseerlebnis zu bieten. Ein Terminal der Superlative Das neue Terminal präsentiert sich als ein Bauwerk der Superlative. Mit einer anfänglichen Fläche, die das bisherige Terminal um das Dreifache übertrifft und bis Ende des Jahres auf 270.000 Quadratmeter erweitert wird, bietet es Kapazitäten für bis zu 40 Millionen Passagiere jährlich. Die modulare Bauweise erlaubt es, die Kapazität bei Bedarf in der Zukunft flexibel anzupassen. Das gesamte Erweiterungsprogramm, dessen Kosten sich auf rund zwei Milliarden US-Dollar belaufen, wurde im Jahr 2019 begonnen und umfaßte neben dem Terminalbau auch den Neubau einer zweiten Start- und Landebahn, eines neuen Kontrollturms sowie zahlreicher weiterer Einrichtungen wie Flugzeugabstellpositionen, Energieversorgungsanlagen, Verkehrsanbindungen und Parkmöglichkeiten. Dr. Stefan Schulte, der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, bezeichnete die Eröffnung des Terminals als einen Meilenstein für Fraport, Peru und ganz

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Ryanair übernimmt maltesische Tochter Malta Air vollständig

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat ihren Anteil an der 2019 gegründeten Malta Air vollständig übernommen. Dies bestätigten Kreise gegenüber der Times of Malta. Der Verkauf der staatlichen Anteile soll bereits vor einigen Monaten unter der Ägide des damaligen Tourismusministers Clayton Bartolo erfolgt sein. Dieser Schritt steht im Einklang mit den vorvertraglichen Vereinbarungen, die bei der Gründung der Fluggesellschaft unter dem damaligen Tourismusminister Konrad Mizzi getroffen wurden. Als Malta Air im Jahr 2019 ins Leben gerufen wurde, sicherte sich die maltesische Regierung eine sogenannte goldene Aktie, die ihr Rechte bezüglich des Namens Malta Air und ein Veto-Recht bei einem potenziellen Verkauf der Fluggesellschaft einräumte. Quellen zufolge beinhaltete die Vereinbarung jedoch auch eine Klausel, die Ryanair nach einer bestimmten Zeitspanne das Recht einräumte, die Regierungsanteile aufzukaufen und somit die Regierung zum Verkauf ihrer Anteile zu zwingen. Die Gründung von Malta Air wurde seinerzeit als Zeichen des langfristigen Engagements von Ryanair für Malta gefeiert. Bis zum Jahr 2022 betrieb die Fluggesellschaft sechs Flugzeuge im Malta Air-Design, und Ryanair-Chef Michael O’Leary kündigte einen weiteren Ausbau der Flotte an. Mit der vollständigen Übernahme durch Ryanair ist die irische Gesellschaft nun alleiniger Anteilseigner von Malta Air. Ryanair dominiert den maltesischen Flugverkehr Neben Malta Air betreibt Ryanair weitere ähnliche Tochtergesellschaften, darunter das ebenfalls in Malta ansässige Lauda Europe, die polnische Fluggesellschaft Buzz und die kurz nach dem Brexit gegründete Ryanair UK. Ryanair ist bereits jetzt der dominierende Akteur im maltesischen Flugverkehr. Einer Studie der Zentralbank von Malta zufolge stellte die Fluggesellschaft im vergangenen Jahr knapp die Hälfte

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75 Jahre Air France in Düsseldorf

Air France feiert das 75-jährige Jubiläum ihrer Flugverbindung nach Düsseldorf. Am 1. Juni 1950 landete erstmals eine Maschine der französischen Fluggesellschaft, eine Languedoc von Paris-Le Bourget kommend, auf dem Düsseldorfer Flughafen. Die Strecke zwischen der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt und der französischen Metropole gilt heute als eine der traditionsreichsten internationalen Flugverbindungen Europas. Aktuell bedient Air France die Strecke Düsseldorf–Paris Charles de Gaulle bis zu sechs Mal täglich. Von dort aus bietet die Airline Anschluss zu über 190 Destinationen weltweit. Die Fluggesellschaft hat im Laufe der Jahrzehnte verschiedene Flugzeugtypen auf dieser Route eingesetzt, angefangen von der Languedoc über die Douglas DC-4, die später ab Orly flog, bis hin zum Airbus A320, der seit 1988 zum Einsatz kommt. Die langjährige Verbindung zwischen Düsseldorf und Paris wird als beispielhaft für die deutsch-französische Zusammenarbeit im Luftverkehr betrachtet. Sie hat nicht nur Geschäftsreisenden und Touristen den Austausch erleichtert, sondern auch zur wirtschaftlichen und kulturellen Vernetzung beider Regionen beigetragen. Das Jubiläum unterstreicht die Kontinuität und Bedeutung dieser internationalen Flugverbindung.

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US-Justizministerium will Strafverfahren gegen Boeing einstellen – Familien der Opfer empört

Das US-Justizministerium (DOJ) hat am 29. Mai 2025 die Familien der Opfer der zwei fatalen Abstürze von Boeing 737 Max 8 informiert, dass es einen Antrag auf Einstellung des Strafverfahrens wegen Betrugs gegen den Flugzeughersteller eingereicht hat. Anstelle eines Prozesses schlägt das DOJ eine Vereinbarung ohne Strafverfolgung (Non-Prosecution Agreement, NPA) vor, was bei den Familien, die bei den Abstürzen 346 Angehörige verloren haben, auf Empörung stößt. Die Familien, vertreten durch den unentgeltlichen Anwalt Paul Cassell, kündigten vor dem Bundesgericht an, formell gegen den Antrag Einspruch zu erheben. Sie argumentieren, dass die NPA keine wirkliche Rechenschaftspflicht biete, kritisieren sie als politisch motiviert und betonen Boeings eigenes Schuldeingeständnis als Beweis für eine wahrscheinliche Verurteilung. Angehörige und ihre Anwälte wiesen die Behauptungen des DOJ zurück, die Vereinbarung bringe „bedeutsame Rechenschaftspflicht“ oder „öffentlichen Nutzen“, und verwiesen auf anhaltende Sicherheitsprobleme bei Boeing sowie darauf, dass die Regierung die Rechte der Opfer gemäß dem Crime Victims’ Rights Act ignoriere. Der Schritt des DOJ würde den für den 23. Juni 2025 angesetzten Strafprozess hinfällig machen, obwohl Boeing zuvor Betrug im Zusammenhang mit der FAA-Zertifizierung der in die Abstürze verwickelten Flugzeuge eingeräumt hatte. Die Familien betonen, der Fall sei eindeutig und müsse vor Gericht verhandelt werden, um Gerechtigkeit und öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Sie sehen in dem geplanten Abkommen einen unzureichenden Umgang mit dem schwersten Unternehmensverbrechen in der US-Geschichte.

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Deutsche Bahn vereinfacht Buchung grenzüberschreitender Zugreisen

Die Deutsche Bahn (DB) plant, ab dem kommenden Herbst die Buchung grenzüberschreitender Zugverbindungen in Europa deutlich zu vereinfachen. Durch eine neue Schnittstellenanbindung sollen internationale Fahrten künftig ebenso unkompliziert buchbar sein wie innerdeutsche Reisen. Fernverkehrsvorstand Michael Peterson kündigte an, daß Fahrgäste durchgehende Tickets über die Vertriebskanäle der DB erwerben können, sobald die ersten ausländischen Bahnen an das System angebunden sind. Den Anfang sollen im Herbst die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) machen. In den folgenden Monaten sollen weitere europäische Bahngesellschaften folgen. Peterson äußerte die Erwartung, daß bis Ende des nächsten Jahres eine nahezu flächendeckende Anbindung in Europa erreicht sein werde, mit dem Ziel, alle Teilstrecken einer Reise auf einem einzigen Ticket zu vereinen. Anders als bei Fluggesellschaften, wo durchgehende Tickets oft über Interline- oder Codeshare-Abkommen möglich sind, gestaltet sich dies bei Bahnreisen in Europa bislang kompliziert. Obwohl IT-Dienstleister diverse Tools anbieten, fehlen übergreifende Lösungen für durchgehende Buchungen. Die europäischen Bahnen hatten sich zwar bereits auf den Schnittstellenstandard OSDM zur Vereinfachung des Ticketkaufs geeinigt, doch nun drohen neue Herausforderungen durch die Europäische Union. Die EU-Kommission plant, „einheitliche digitale Buchungs- und Ticketdienste“ gesetzlich zu regeln, wobei laut DB-Manager Peterson ein anderer Standard als OSDM vorgeschrieben werden soll.

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Europaweite Sammelklage gegen Booking.com: Hoteliers fordern Schadensersatz wegen unlauterer Wettbewerbspraktiken

Ein breites Bündnis nationaler Hotelverbände aus über 25 europäischen Ländern hat sich zu einer europaweiten Sammelaktion gegen den Online-Reisevermittler Booking.com zusammengeschlossen. Diese gemeinsame Initiative wird von HOTREC, dem europäischen Dachverband des Gastgewerbes, nachdrücklich unterstützt. Hintergrund dieser beispiellosen Aktion ist ein wegweisendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 19. September 2024, das die sogenannten Paritätsklauseln der Plattform als Verstoß gegen das EU-Wettbewerbsrecht einstufte. Dieses Urteil eröffnet nun für Hotels in ganz Europa die Möglichkeit, Schadensersatz für die in den vergangenen Jahren erlittenen finanziellen Schäden geltend zu machen, was durch die von HOTREC unterstützte Sammelklage nun in großem Maßstab geschehen soll. EuGH-Urteil als Grundlage für Schadensersatzforderungen Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 19. September 2024 markiert einen Wendepunkt im Verhältnis zwischen Online-Buchungsplattformen und den Beherbergungsbetrieben. Der EuGH stellte klar, daß Betreiber von Online-Plattformen zur Buchung von Beherbergungsdienstleistungen Hotels nicht länger dazu verpflichten dürfen, auf ihrer Plattform oder zu einem niedrigeren Preis anzubieten als jenen Gästen, die direkt beim Hotel buchen. Diese sogenannten Paritätsklauseln, die Booking.com in der Vergangenheit häufig angewendet hat, wurden somit als wettbewerbswidrig eingestuft. Für Hotels in ganz Europa ergibt sich aus diesem Urteil nun ein potenzieller Anspruch auf Schadensersatz für die finanziellen Einbußen, die sie durch die Anwendung dieser unzulässigen Klauseln erlitten haben. Österreichische Hoteliers könnten ebenfalls betroffen sein Auch in Österreich unterstützt der Fachverband Hotellerie der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) diese europäische Initiative nachdrücklich. Johann Spreitzhofer, Obmann des Fachverbandes Hotellerie der WKÖ, erinnert daran, daß sich der Fachverband in Österreich bereits vor zehn Jahren erfolgreich für ein gesetzliches Verbot

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Ein Jahr nach FTI-Insolvenz: Abwicklung verläuft zügig, geringe Quote für Gläubiger erwartet

Ein Jahr nach der Insolvenz von FTI Touristik und Bigxtra zieht Insolvenzverwalter Axel Bierbach eine erste Bilanz und zeigt sich mit dem bisherigen Verlauf zufrieden. Die Abwicklung des ehemals drittgrößten europäischen Reisekonzerns schreite zügig voran. Zahlreiche Beteiligungen, Markenrechte und Vermögenswerte seien verkauft oder stünden kurz vor der Veräußerung, um bestmögliche Erlöse für die über 73.000 Gläubiger zu erzielen, die Forderungen von knapp 980 Millionen Euro angemeldet haben. Wie Bierbach mitteilte, wurden unter anderem die Marken FTI, Flugbörse und drive.de sowie der IT-Dienstleister Anixe Polen, der Luxusveranstalter Windrose und das Servicecenter erf24 verkauft. Auch die Anteile an der TVG Touristik Vertriebsgesellschaft und der RT/Raiffeisen Touristik Group wurden übertragen, wodurch mehrere hundert Arbeitsplätze erhalten werden konnten. Im Hotelbereich seien von ursprünglich 54 Häusern bereits einige veräußert oder übergeben worden, unter anderem in Italien, der Türkei und Griechenland. Für zwei FTI-eigene Hotels in Ägypten stehe eine Lösung kurz bevor. Die Prüfung der angemeldeten Forderungen werde sich voraussichtlich über Jahre erstrecken, und aufgrund der Vermögenslage sei eine geringe Auszahlungsquote für die Gläubiger absehbar, die Bierbach im einstelligen Prozentbereich der Forderungssumme erwartet. Trotzdem zeigte er sich optimistisch bezüglich des bisherigen Abwicklungsprozesses des komplexen Konzerns mit einst 11.000 Beschäftigten und über 100 Gesellschaften. Rund 800 ehemalige Beschäftigte hätten bereits neue Arbeitsplätze gefunden, und etwa 6,3 Millionen Euro sollen als Differenzlöhne an freigestellte Mitarbeiter ausgezahlt werden.

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Reisen mit Vierbeinern: Was Hunde- und Katzenhalter bei europäischen Fluglinien beachten müssen

Die Vorstellung, den geliebten Vierbeiner auch im Urlaub dabei zu haben, ist für viele Hunde- und Katzenhalter sehr verlockend. Doch die Mitnahme von Haustieren auf Flugreisen ist oft mit Unsicherheiten und Fragen verbunden. Welche europäischen Fluggesellschaften erlauben die Mitnahme von Hunden und Katzen in der Kabine oder im Frachtraum? Welche Kosten entstehen dabei, und welche Voraussetzungen müssen Tier und Halter erfüllen? Dieser Artikel gibt einen umfassenden Überblick über die Bestimmungen europäischer Fluglinien und wertvolle Tipps für eine entspannte Reise mit Ihrem tierischen Begleiter. Wer fliegt mit? Bestimmungen europäischer Fluggesellschaften Die Regelungen zur Mitnahme von Haustieren variieren stark zwischen den einzelnen europäischen Fluggesellschaften. Generell lassen sich zwei Transportarten unterscheiden: die Mitnahme in der Flugzeugkabine und der Transport im klimatisierten Frachtraum. Viele Fluglinien, darunter beispielsweise Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, KLM und Air France, erlauben die Mitnahme kleiner Hunde und Katzen in der Kabine, sofern bestimmte Gewichtsgrenzen (oft inklusive Transportbox) nicht überschritten werden. Diese Grenze liegt meist bei etwa acht Kilogramm. Das Tier muß während des gesamten Fluges in einer ausbruchsicheren, wasserdichten und gut belüfteten Transportbox unter dem Sitz des Passagiers verstaut bleiben. Größere Hunde und Katzen, die die Gewichtsgrenze für die Kabine überschreiten, sowie bestimmte Rassen (z.B. sogenannte Kampfhunde) müssen in der Regel im Frachtraum transportiert werden. Hierfür gelten spezielle Bestimmungen bezüglich der Größe und Beschaffenheit der Transportbox, die den internationalen Tierschutzbestimmungen entsprechen muß. Fluggesellschaften wie beispielsweise Ryanair und Easyjet transportieren generell keine Tiere im Frachtraum und erlauben in der Kabine oft nur Assistenzhunde. Iberia und British Airways hingegen bieten sowohl die

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