Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Slowenien bereitet neunte Ausschreibung für Flugrouten-Subventionen vor

Das slowenische Infrastrukturministerium bereitet eine neunte öffentliche Ausschreibung vor, um Fluggesellschaften zur Einführung neuer, subventionierter Flugrouten ins Land zu ermutigen, berichtet Ex-Yu-Aviation.com. Dies ist Teil der fortlaufenden Bemühungen Sloweniens, seine Fluganbindung zu verbessern und die Erreichbarkeit des Landes zu steigern. Die Ankündigung folgt auf die vorherige Ausschreibungsrunde, in deren Ergebnis Air Baltic und Air Albania Anträge für Dienste nach Las Palmas beziehungsweise Tirana gestellt haben. Beide Verbindungen sollen in der kommenden Wintersaison den Betrieb aufnehmen. In früheren Runden hatten sich bereits etablierte europäische Fluggesellschaften wie Luxair, Norwegian Air Shuttle, Iberia und Eurowings beworben. Auch Cyprus Airways reichte einen Antrag ein, wurde jedoch wegen unvollständiger Dokumentation disqualifiziert. Sollte die neunte Ausschreibung wie erwartet bis Oktober gestartet werden, könnte dies die letzte Runde im Rahmen des aktuellen Förderprogramms sein. Nach den derzeitigen Regeln für Fluganbindungsausschreibungen subventioniert das Infrastrukturministerium bis zu 50 Prozent der Flughafengebühren (Landegebühren, Passagiergebühren etc.) für jede neue Route, die von einer berechtigten Fluggesellschaft eingeführt wird. Die Förderungen gelten für Flüge zu den Flughäfen Ljubljana, Maribor oder Portorož und werden aus einem Gesamtbudget von rund 16,8 Millionen Euro für den Zeitraum 2023 bis 2026 finanziert, wovon bislang jedoch weniger als zwei Millionen Euro in Anspruch genommen wurden. Nur Fluggesellschaften, die im Europäischen Gemeinsamen Luftverkehrsraum (ECAA) registriert und ansässig sind, können diese Subventionen erhalten. Der ECAA umfaßt die Staaten der Europäischen Union sowie Albanien, Bosnien und Herzegowina, Island, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien, Norwegen und Serbien, was die geografische Breite der potenziellen Partner verdeutlicht. Die Grundlage für künftige Förderungen bildet das neue slowenische

weiterlesen »

Air Serbia plant Nonstopflüge nach Miami ab Sommer 2026

Die serbische Fluggesellschaft Air Serbia plant voraussichtlich ab der Sommersaison 2026 die Aufnahme von Nonstop-Flügen zwischen Belgrad und Miami. Dies gab Dušan Kozarev, Generalsekretär im serbischen Außenministerium, bekannt. Die Ankündigung folgt jüngsten Gesprächen zwischen ihm und Vertretern des Miami Airports sowie Beamten des Bundesstaates Florida. Die Einführung dieser Direktverbindung würde eine wichtige Erweiterung des Langstreckennetzes von Air Serbia und eine Stärkung der Luftfahrtbeziehungen zwischen Serbien und den Vereinigten Staaten bedeuten. Herr Kozarev äußerte die Erwartung, daß der Dienst bald beginnen werde, „vielleicht nicht während der kommenden Wintersaison, die schnell näher rückt, aber möglicherweise schon im nächsten März, mit Beginn des Sommerflugplans“. Er fügte hinzu, daß Flüge für diesen Winter primär aus technischen und logistischen Gründen nicht geplant seien. Die Gespräche mit den Beamten des Miami Airports, Vertretern von Air Serbia und Mitgliedern der serbischen Diaspora in Florida seien konstruktiv verlaufen, und die Diaspora erwarte die Einführung des Nonstop-Dienstes mit Spannung. Diese Verbindung wäre die zweite Langstreckenroute von Air Serbia in die USA, nach der erfolgreichen Wiederaufnahme der Flüge nach New York. Dieser Zeitplan deckt sich mit früheren Kommentaren von Emir Pineda, Direktor für Marketing und Flugdienstentwicklung beim Miami-Dade Aviation Department, der die Hoffnung äußerte, daß Flüge zwischen den beiden Städten „bis Ende dieses Jahres oder Anfang nächsten Jahres“ angekündigt würden. Jedoch äußerte sich der Geschäftsführer von Air Serbia, Jiri Marek, zuletzt vorsichtiger und betonte, daß der Start weiterhin von der Verfügbarkeit von Flugzeugen abhänge. Air Serbia wird voraussichtlich einen seiner vier Airbus A330-200 im November 2026 an seinen Verpächter zurückgeben.

weiterlesen »

Emirates-A380: Notlandung in New York nach Langstreckenflug aus Dubai

Ein Flug der Emirates nach New York im vergangenen Monat nahm eine unerwartete Wendung, als der Riesenflieger eine Notlandung vollziehen mußte. Die mit einem Airbus A380, dem bekannten doppelstöckigen Vierstrahlflugzeug der Fluggesellschaft aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, durchgeführte Reise sah sich mit der Herausforderung eines Triebwerksausfalls konfrontiert. Trotz des Zwischenfalls gelang die sichere Landung in New York, da die verbleibenden drei Triebwerke des „Superjumbos“ genügend Leistungsreserven boten, um eine sofortige Notlandung an einem anderen Ort zu vermeiden. Der Vorfall hatte jedoch beträchtliche Auswirkungen auf den Flugbetrieb des betroffenen Flugzeugs, das eine Woche lang in den Vereinigten Staaten am Boden verbleiben mußte, bevor es wieder in den Dienst gestellt werden konnte. Der Vorfall: Eine unerwartete Störung über dem Atlantik Flug EK203 von Emirates ist eine regelmäßig geplante kommerzielle Passagierverbindung, die vom Drehkreuz der Fluggesellschaft am Dubai International Airport (DXB) startet und den New York JFK Airport in den Vereinigten Staaten von Amerika zum Ziel hat. Es handelt sich um eine von zwei täglichen Flügen, die Emirates derzeit auf dieser wichtigen Langstreckenroute anbietet. Der Flug EK203, der planmäßig um 02:50 Uhr in Dubai abhebt und um 08:50 Uhr in New York ankommt, hat eine Blockzeit von 14 Stunden, was die immense Distanz und die Bedeutung dieser Verbindung unterstreicht. Nach jüngsten Berichten des Aviation Herald war die Durchführung des Emirates-Fluges EK203 am 28. Juni dieses Jahres ungewöhnlich ereignisreich. Obwohl die Flugverfolgungsdaten von Flightradar24 auf den ersten Blick suggerieren könnten, daß der Flug, der um 03:15 Uhr abhob und um 08:58 Uhr landete, mehr

weiterlesen »

Unwetter legt Flugverkehr an US-Ostküste lahm: Tausende Flüge betroffen

Die Vereinigten Staaten sind in den letzten Wochen von massiven Störungen im Reiseverkehr heimgesucht worden, die durch widrige Wetterbedingungen verursacht wurden. Am Montag führte eine weitere Welle schwerer Stürme entlang der Ostküste zu weitreichenden Verzögerungen und Annullierungen an wichtigen Flughäfen, darunter dem New York John F. Kennedy International Airport (JFK), New York LaGuardia (LGA) und dem Newark Liberty International Airport (EWR). Insbesondere die Metropolregion New York war von extremen Bedingungen betroffen, mit Sturzflutwarnungen und stundenlangen Flugunterbrechungen, die bis in den heutigen Tag andauern. Hunderte von Flügen wurden gestrichen oder verspätet, was Tausende von Passagieren für Stunden in den Terminals festsitzen ließ, oft mit begrenzten sofortigen Reisemöglichkeiten. Flugverkehr an der Ostküste im Griff des Unwetters Die Ostküste der Vereinigten Staaten sah sich in den vergangenen Tagen mit einer herausfordernden Wettersituation konfrontiert, die den Flugverkehr empfindlich traf. Am Montag, dem 14. Juli 2025, verursachte eine Front von schweren Stürmen, die sich nordwärts entlang der Küste bewegte, erhebliche Beeinträchtigungen. Besonders hart traf es die Flughäfen im Großraum New York, namentlich John F. Kennedy International (JFK), LaGuardia (LGA) und Newark Liberty International (EWR). Hier führten Sturzflutwarnungen und behördlich angeordnete Flugverbote am Boden – sogenannte Ground Stops – zu einem nahezu vollständigen Stillstand des Flugbetriebs. Nach Angaben von Flightaware wurden am Montag landesweit über 7.800 Flüge verspätet und beinahe 1.500 Flüge annulliert. Fast zwanzig Prozent dieser Störungen entfielen allein auf die New Yorker Metropolregion, wo die Kombination aus Ground Stops und Sturzfluten die Bewegung auf den Start- und Landebahnen sowie in der Luftraumkontrolle erheblich behinderte.

weiterlesen »

Flughafen Paderborn/Lippstadt erwartet reges Passagieraufkommen in den Sommerferien 2025

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt blickt mit Erwartung auf die bevorstehenden Sommerferien in Nordrhein-Westfalen. Für den Zeitraum vom 12. Juli bis zum 26. August 2025 prognostiziert der Regionalflughafen ein Aufkommen von bis zu 140.000 Touristik-Passagieren, die ihre Urlaubsreise antreten oder von dieser zurückkehren. Die Sommerferien sind traditionell die verkehrsreichste Zeit des Jahres für den Flughafen in Ostwestfalen. Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser äußerte sich erfreut über die Aussichten: „Die Menschen wollen nach wie vor sehr gerne in den Süden fliegen, sodaß wir bei den Fluggast-Zahlen eine Stabilisierung auf hohem Niveau erwarten.“ Der Flughafen Paderborn/Lippstadt hat nach eigenen Angaben personell und organisatorisch alle notwendigen Vorbereitungen getroffen, um einen reibungslosen Ablauf für die Reisenden zu gewährleisten. Dies umfaßt in der Regel die Sicherstellung ausreichender Kapazitäten bei der Sicherheitskontrolle, im Check-in-Bereich und bei der Gepäckabfertigung, um längere Wartezeiten zu vermeiden. Die beiden beliebtesten Destinationen, die voraussichtlich die höchsten Passagierzahlen aufweisen werden, sind das türkische Antalya und das spanische Palma de Mallorca. Beide Ziele sind seit Langem feste Größen im Angebot vieler deutscher Regionalflughäfen und erfreuen sich einer konstanten Nachfrage bei Urlaubern. Darüber hinaus setzt der Flughafen Paderborn/Lippstadt auf seine bewährten Urlaubsziele, die bei den Menschen in der Region teilweise seit vielen Jahren großer Beliebtheit genießen. Dies umfaßt oft weitere Destinationen im Mittelmeerraum, wie beispielsweise auf den Kanarischen Inseln, in Griechenland oder in Ägypten. Die Prognose für die Sommerferien 2025 bestätigt den Trend einer stabilen Erholung des Reiseverkehrs nach den Herausforderungen der vergangenen Jahre. Für Regionalflughäfen wie Paderborn/Lippstadt sind die Touristik-Flüge von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung, da sie einen

weiterlesen »

Avianca-Flug AV121: Medizinischer Notfall zwingt Boeing 787 zur Umkehr

Ein Boeing 787 Dreamliner der kolumbianischen Fluggesellschaft Avianca, auf dem Weg von London-Heathrow (LHR) nach Bogotá (BOG), mußte in der vergangenen Nacht unerwartet nach London zurückkehren. Der Großraumjet, der den Flug AV121 durchführte, war lediglich etwas mehr als eine Stunde in der Luft, bevor er wieder in der britischen Hauptstadt landete. Als Grund für die Umkehr wurde ein medizinischer Notfall an Bord bestätigt. Dieser Vorfall reiht sich ein in eine bemerkenswerte Serie von Zwischenlandungen, die diese spezifische Transatlantikroute in jüngster Zeit erlebt hat, was die Komplexität und die unvorhersehbaren Herausforderungen des Langstreckenflugbetriebs unterstreicht. Der Vorfall: Ungeplanter „Zwischenstopp“ über dem Atlantik Flug AV121 von Avianca ist eine reguläre tägliche kommerzielle Verbindung zwischen dem London Heathrow Airport und der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá. Planmäßig hebt der Flug um 22:05 Uhr ab und erreicht Bogotá am nächsten Morgen um 03:00 Uhr Ortszeit, nach einer Flugzeit von etwa 10 Stunden und 55 Minuten. Die jüngste Durchführung dieses Fluges verlief jedoch wesentlich kürzer als erwartet. Die betroffene Maschine, eine Boeing 787-8 Dreamliner mit der Registrierung N783AV, kehrte kurz vor der Nordküste Cornwalls im Südwesten Englands um und flog zurück zu ihrem Ausgangspunkt am London Heathrow Airport. Nach Angaben von Air Live befand sich der Flug in einer Höhe von etwa 37.500 Fuß, als die Umkehr eingeleitet wurde. Die sichere Landung in London erfolgte um 23:27 Uhr. Der genaue Grund für die Umleitung blieb zunächst unklar, doch Spekulationen in sozialen Medien deuteten auf einen medizinischen Notfall hin. Dies wurde später von einem Sprecher von Avianca bestätigt, der

weiterlesen »

Rußland startet direkte Charterflüge nach Nordkorea

Rußland wird ab dem 27. Juli 2025 direkte Charterflüge zwischen seiner Hauptstadt Moskau und Pjöngjang, der Hauptstadt Nordkoreas, aufnehmen. Dies gab der Verband der russischen Reiseveranstalter (ATOR) bekannt. Die neue Flugverbindung wird zweimal wöchentlich von der russischen Fluggesellschaft Nordwind betrieben, nachdem die russische Zivilluftfahrtbehörde Rosawiazija die entsprechende Genehmigung erteilt hatte. Berichten zufolge hatte Nordwind die Lizenz bereits im Juni beantragt. Derzeit sind die einzigen direkten Flugverbindungen zwischen den beiden Staaten Flüge der nordkoreanischen Air Koryo, welche Pjöngjang mit Wladiwostok im Fernen Osten Rußlands verbinden. Dieser Dienst war im August 2023 nach einer Unterbrechung infolge der Corona-Pandemie wieder aufgenommen worden. Die nun angekündigte Moskau-Pjöngjang-Verbindung stellt eine deutliche Ausweitung der Luftfahrtbeziehungen zwischen Rußland und Nordkorea dar. Diese Bindungen haben sich in jüngster Zeit im Zuge einer umfassenderen diplomatischen und militärischen Zusammenarbeit vertieft. Beamte der Vereinigten Staaten von Amerika werfen Pjöngjang vor, Rußland mit Waffen für den Einsatz in der Ukraine zu beliefern, eine Anschuldigung, die beide Länder bestreiten. Die Ankündigung der neuen Flugverbindung folgt einer Reihe hochrangiger diplomatischer Kontakte. Dazu zählt insbesondere der Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Pjöngjang im Jahre 2024, bei dem die beiden Nationen einen gegenseitigen Verteidigungspakt unterzeichneten. Solche direkten Flugverbindungen sind oft Indikatoren für wachsende politische und wirtschaftliche Beziehungen zwischen Staaten, insbesondere wenn es sich um Länder handelt, die international isoliert sind. Die Wiederbelebung und Ausweitung des Flugverkehrs kann als Versuch Rußlands und Nordkoreas gesehen werden, ihre Kooperation zu festigen und logistische Verbindungen zu verbessern. Die Aufnahme regelmäßiger Charterflüge durch eine russische Fluggesellschaft ist ein bemerkenswerter

weiterlesen »

Beinahe-Katastrophe über Sibirien: Flugzeuge kommen sich gefährlich nahe

Eine schwerwiegende Kollision in der Luft wurde am 6. Juli 2025 über Südsibirien nur knapp verhindert, als ein Passagierjet der Air China und ein Frachtflugzeug der SF Airlines einander bis auf rund 90 Meter (300 Fuß) nahe kamen. Der Zwischenfall ereignete sich, nachdem das Air China-Flugzeug ohne Genehmigung des russischen Fluglotsen eine verbotene Steigflugbewegung durchgeführt hatte. Dies stellt einen schwerwiegenden Verstoß gegen internationale Luftfahrtregeln dar, die eine minimale vertikale Staffelung von 300 Metern (1.000 Fuß) zwischen Luftfahrzeugen vorschreiben. Der Airbus A350-900 (Registrierung B-32DN) von Air China, Flug CA967, war auf dem Weg von Shanghai Pudong nach Mailand Malpensa. Er stieg unerklärlicherweise von einer Flughöhe von 10.394 Metern (34.100 Fuß) auf 10.973 Meter (36.000 Fuß) auf. Dies führte ihn direkt in den Flugweg der Boeing 767-300ER/BCF (Registrierung B-220R) von SF Airlines, Flug O3-128, die in 10.668 Metern (35.000 Fuß) von Budapest nach Ezhou unterwegs war. Der kritische Vorfall ereignete sich über der gebirgigen Tuva-Region nahe der mongolischen Grenze, einem Bereich, der als wichtiger Luftkorridor zwischen Europa und Asien dient. Das automatische Traffic Collision Avoidance System (TCAS), ein wichtiges Sicherheitssystem in modernen Flugzeugen, wurde bei beiden Maschinen ausgelöst und forderte die Piloten zu sofortigen Ausweichmanövern auf, die eine Katastrophe verhinderten. Radardaten bestätigten die schnelle Annäherung der Flugzeuge in Reiseflughöhe. Audioaufnahmen des Funkverkehrs, die öffentlich wurden, offenbarten chaotische Funkgespräche zwischen überforderten russischen Fluglotsen und mehreren Piloten. In einem der Gespräche fragte der Lotse den Air China-Piloten, ob der Steigflug angewiesen worden sei, worauf der Pilot lediglich knapp mit „Nein. Danke.“ antwortete. In einem

weiterlesen »

Bahn: Neue Direktverbindung Prag – Berlin – Kopenhagen ab Mai 2026

Die Deutsche Bahn (DB), die dänische Staatsbahn (DSB) und die tschechische Bahn (ČD) werden ab dem 1. Mai 2026 eine neue internationale Direktverbindung einrichten. Diese Strecke wird Reisende ohne Umstieg von Prag über Berlin nach Kopenhagen führen. Zum Einsatz kommt der moderne Comfortjet der ČD, ein Zug, der Geschwindigkeiten von bis zu 230 Stundenkilometern erreicht und somit eine zügige Reise ermöglicht. Geplant sind zwei tägliche Zugpaare, die ganzjährig verkehren sollen. Die Fahrtzeit zwischen Kopenhagen und Berlin wird dabei rund sieben Stunden, zwischen Kopenhagen und Prag etwa elf Stunden betragen. Als Zwischenhalte in Deutschland sind unter anderem Dresden und Hamburg vorgesehen. Neben der tagsüber verkehrenden Verbindung wird eine saisonale Nachtverbindung eingeführt. Diese Nachtverbindung verkehrt bereits heute zwischen Hamburg und Kopenhagen und wird künftig über Berlin und Dresden bis nach Prag verlängert. Die Ausweitung der Nachtzugverbindungen entspricht einem Trend im europäischen Schienenverkehr, bei dem immer mehr Wert auf komfortable und durchgehende Reisen über Nacht gelegt wird. Dieses erweiterte Angebot soll den internationalen Reiseverkehr auf der Schiene stärken. Das neue Bahnangebot ist das erste von insgesamt zehn Pilotprojekten der EU-Kommission, die darauf abzielen, den grenzüberschreitenden Bahnverkehr zu verbessern. Ziel dieser Initiative ist es, bestehende Hindernisse im internationalen Schienenverkehr abzubauen und die Marktbedingungen zu optimieren. Michael Peterson, Vorstand der Deutschen Bahn, betonte, daß Europa auf der Schiene immer enger zusammenwachse und das Interesse an internationalen Bahnreisen, selbst bei längeren Fahrtzeiten, ungebrochen hoch sei. Politische Unterstützung für das Projekt kommt unter anderem von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner, der in der neuen Verbindung eine Stärkung

weiterlesen »

US-Verkehrsministerium genehmigt Übertragung der Betriebsgenehmigungen von Hawaiian Airlines an Alaska Air Group

Das US-Verkehrsministerium (Department of Transportation, DOT) hat die umfassende Übertragung der Betriebsgenehmigungen, internationalen Dienste und Codeshare-Zulassungen von Hawaiian Airlines auf die Alaska Air Group (AAG), die Muttergesellschaft von Alaska Airlines und deren Regionalfluggesellschaft Horizon Air, offiziell genehmigt. Diese Entscheidung, die am 14. Juli 2025 bekanntgegeben wurde, ist ein entscheidender Schritt nach der im September 2024 vollzogenen Fusion zwischen Alaska Airlines und Hawaiian Airlines. Die Genehmigung unterstreicht das öffentliche Interesse an dem Zusammenschluß, der nicht nur die Wettbewerbslandschaft im US-Inlandsmarkt beleben, sondern auch neue Reisemöglichkeiten für Millionen von Passagieren eröffnen soll. Der Weg zur Genehmigung: Ein detaillierter Blick auf den Fusionsprozess Die Fusion zwischen Alaska Airlines und Hawaiian Airlines, die im September 2024 abgeschlossen wurde, ist ein bedeutendes Ereignis in der amerikanischen Luftfahrtindustrie. Die Genehmigung durch das US-Verkehrsministerium (DOT) war der letzte große regulatorische Schritt, um die vollständige Integration der beiden Fluggesellschaften zu ermöglichen. Der Prozeß begann bereits im Dezember 2023, als Alaska Airlines und Hawaiian Airlines das DOT über ihre Absicht informierten, daß die Alaska Air Group (AAG) die Anteile von Hawaiian Airlines übernehmen würde. Dieser Deal, der auf einen Wert von 1,9 Milliarden US-Dollar beziffert wurde, umfaßte auch die Übernahme von 900 Millionen US-Dollar Schulden von Hawaiian Airlines. Im Juli 2024 beantragten die beiden Fluggesellschaften dann offiziell beim DOT die Genehmigung für den „De-facto-Transfer der wirtschaftlichen Befugnisse von Hawaiian an Hawaiian unter der Eigentümerschaft“ der AAG. Diese Formulierung deutet darauf hin, daß es primär um die Übertragung der bestehenden Rechte und Genehmigungen von Hawaiian Airlines auf die neue Konzernstruktur

weiterlesen »