Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Frankfurter Flughafen präsentiert das zukünftige Einkaufserlebnis im Terminal 3

Der Frankfurter Flughafen, eines der bedeutendsten internationalen Luftverkehrsdrehkreuze Europas, bereitet sich auf die Eröffnung seines neuen Terminal 3 im Frühjahr 2026 vor. Ein Kernstück dieses Megaprojekts ist das zukünftige Einzelhandelsangebot, das sich über eine Gesamtfläche von 12.000 Quadratmetern erstrecken wird und 64 Geschäfte und Dienstleistungseinheiten umfaßt. Fraport, der Betreiber des Flughafens, hat nun die Konzessionäre für diesen „Marktplatz“ bekanntgegeben, der Passagieren ein innovatives, kundenorientiertes und ästhetisch ansprechendes Einkaufserlebnis bieten soll. Die Vision „The Art of Retail im Herzen Europas“ soll dabei die internationale Bedeutung des Flughafens widerspiegeln und zugleich eine einzigartige Handschrift tragen. Die Planungen für das Einzelhandelsangebot im Terminal 3 konzentrieren sich maßgeblich auf den internationalen Transitbereich. Hier wird ein zentraler Marktplatz entstehen, der von fünfzehn Geschäften umgeben ist und als pulsierendes Zentrum des neuen Terminals dienen soll. Unter einer futuristisch gestalteten Decke laden eine Bar und zwei Food-Courts mit knapp tausend Sitzplätzen zum Verweilen und Genießen ein. Dieses Konzept soll Passagieren nicht nur Einkaufsmöglichkeiten bieten, sondern auch Raum für Entspannung und kulinarische Erlebnisse schaffen, bevor sie ihre Reise fortsetzen. Die Kombination aus Shopping, Gastronomie und Verweilzonen ist darauf ausgelegt, die Aufenthaltsqualität im Terminal signifikant zu erhöhen und den Übergangsbereich für Reisende angenehmer zu gestalten. Anke Giesen, Fraport-Vorstand für Retail und Immobilien, betonte die Zufriedenheit mit dem Abschluß der Vermarktungsphase: „Nach erfolgreichem Abschluß der Vermarktungsphase freuen wir uns auf einen attraktiven Retail-Mix, der den Bedürfnissen von Passagieren und Mitarbeitern gleichermaßen gerecht wird.“ Sie hob hervor, daß Fraport gemeinsam mit den Konzessionären konsequent auf die Entwicklung attraktiver Konzepte setze, die

weiterlesen »

Korean Air nimmt Flüge nach Zürich wieder auf und ernennt neuen Regional Manager

Korean Air hat im Sommerflugplan 2025 ihre Passagierflüge nach Zürich wieder aufgenommen. Gleichzeitig übernimmt Eui Suk Byun die Position des Regional Managers für die Schweiz und ist somit für den Schweizer Markt verantwortlich. Diese Entwicklungen markieren eine Stärkung der Präsenz von Korean Air in der Schweiz und im deutschsprachigen Raum. Die Fluggesellschaft bedient die Strecke Zürich–Seoul Incheon dreimal wöchentlich, jeweils dienstags, donnerstags und samstags. Zum Einsatz kommt eine Boeing 787-900, die 24 Sitze in der Prestige Class und 254 Sitze in der Economy Class bietet. Der Abflug in Zürich ist um 19:30 Uhr, mit Ankunft in Seoul Incheon am Folgetag um 14:10 Uhr. Der Rückflug startet in Seoul an denselben Tagen um 11:05 Uhr und landet in Zürich um 17:30 Uhr. Über den Drehkreuzflughafen Seoul Incheon haben Passagiere diverse Anschlußmöglichkeiten zu weiteren Zielen in Asien und Ozeanien. Die Flüge nach Zürich ergänzen das bestehende Flugangebot von Korean Air im deutschsprachigen Raum, das bereits Frankfurt und Wien umfaßt. Der neue Regional Manager für die Schweiz, Eui Suk Byun, bringt über 15 Jahre Erfahrung bei Korean Air und umfassende Kenntnisse des europäischen Marktes mit. Er war bereits von 2013 bis 2014 als Senior Manager im Frankfurter Büro für das Passagiergeschäft tätig und übernahm danach verschiedene Positionen im europäischen Markt. Zuletzt war Byun Teil einer Arbeitsgruppe zur Übernahme von Asiana Airlines, bevor er im April 2025 die Leitung des Schweizer Büros übernahm. Seine Erfahrung und seine Deutschkenntnisse sollen die Beziehungen zu Kunden und Partnern in der Schweiz stärken. Das Schweizer Büro von Korean

weiterlesen »

Deutschlands und Österreichs exklusive Wellnessoasen

In einer Zeit, in der das Streben nach persönlicher Erholung und umfassendem Wohlbefinden zunehmend an Bedeutung gewinnt, präsentieren sich die führenden Wellnesshotels in Deutschland und Österreich als Destinationen höchster Güte. Zwölf dieser ausgewählten „Leading Spa Resorts“, allesamt auf mindestens 4-Sterne-Superior-Niveau angesiedelt, offerieren im Sommer 2025 spezielle Arrangements, die darauf abzielen, Gästen eine ganzheitliche Auszeit zu ermöglichen. Diese Häuser verstehen Wellness als ein umfassendes Konzept, das die Spa-Anwendungen, den Service, die Gastfreundschaft und die Kulinarik zu einem harmonischen Ganzen verbindet. Fernab überlaufener Strände bieten diese Anlagen inmitten idyllischer Naturlandschaften eine Alternative für Erholungssuchende, die Wert auf Ruhe, Exklusivität und umfassende Regeneration legen. Die Essenz des Leading Spa-Niveaus: Ganzheitliche Erholung als Philosophie Das Prädikat „Leading Spa Resort“ steht für eine anspruchsvolle Klassifizierung, die weit über die üblichen Hotelsterne hinausgeht. Hotels dieses Standards zeichnen sich durch ein umfassendes Angebot an Wellness- und Spa-Einrichtungen aus, die oft mehrere tausend Quadratmeter umfassen und eine Vielfalt an Pools, Saunen, Dampfbädern, Ruhezonen und Behandlungsräumen bieten. Ein 4-Sterne-Superior-Niveau impliziert zudem einen überdurchschnittlichen Service, eine hochwertige Ausstattung der Zimmer und Suiten, eine exzellente Gastronomie und oft spezifische Zusatzleistungen, die den Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis machen. Der Fokus liegt dabei auf einem ganzheitlichen Ansatz, der nicht nur körperliche Entspannung, sondern auch mentale Ausgeglichenheit und individuelle Betreuung umfaßt. Dies kann sich in maßgeschneiderten Behandlungsplänen, speziellen Aktivprogrammen oder ernährungsbewußten Kulinarikkonzepten äußern. Sommerliche Retreats in Deutschland: Vielfalt von Biohacking bis Ostseeküste Die deutsche Wellnesslandschaft bietet eine breite Palette an Angeboten, die von modernen Gesundheitsansätzen bis hin zu naturnahen Erlebnissen reichen. Moderne Wellnesskonzepte

weiterlesen »

Comac strebt Mehrheitsbeteiligung an Lao Airlines an

Der chinesische Flugzeughersteller Commercial Aircraft Corporation of China (Comac) erwägt, eine Mehrheitsbeteiligung an Lao Airlines, der nationalen Fluggesellschaft von Laos, zu erwerben. Dies berichtete die staatliche Zeitung Vientiane Times unter Berufung auf eine Erklärung des laotischen Premierministers Sonexay Siphandone vor der Nationalversammlung. Demnach prüft die laotische Regierung einen Vorschlag aus China für ein „umfassendes Joint Venture“, bei dem Comac mindestens 51 Prozent der Anteile halten würde. Lao Airlines ist eines von vier staatlichen Unternehmen in Laos, die sich derzeit in einer Reformphase befinden. Weder Lao Airlines noch Comac haben sich bislang zu den Berichten geäußert. Der mögliche Einstieg von Comac in die nationale Fluggesellschaft von Laos folgt auf die Lieferung eines Comac C909 Regionaljets an Lao Airlines Ende März dieses Jahres. Seitdem setzt die Fluggesellschaft das Flugzeug auf ihren Inlandsstrecken ein. Dies ist Teil der Strategie von Comac, auf ausländischen Märkten Fuß zu fassen und mit den etablierten Flugzeugherstellern Airbus und Boeing zu konkurrieren. Die C909, ehemals als ARJ21 bekannt, ist Chinas erstes strahlgetriebenes Flugzeug in Serienproduktion und wurde 2016 in Dienst gestellt. Comac hat seine Marketingaktivitäten gegenüber internationalen Aufsichtsbehörden und Fluggesellschaften seit Anfang letzten Jahres verstärkt, um global mit den Konkurrenten Airbus, Boeing und Embraer in Wettbewerb zu treten und die Produktion seiner Flugzeuge hochzufahren. Während das Schmalrumpfflugzeug C919 derzeit nur innerhalb Chinas fliegt, wurden die kleineren Regionalmaschinen vom Typ C909 bereits an Fluggesellschaften in Indonesien, Vietnam und Laos verkauft. Ein unabhängiges Wirtschaftsprüfungsunternehmen bewertet derzeit den Gesamtwert von Lao Airlines im Rahmen der Verhandlungen über die Partnerschaft. Comac hat

weiterlesen »

Europäische Union fördert den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe

Die Europäische Union beabsichtigt, den Erwerb von über 200 Millionen Litern nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF) zu unterstützen, um Fluggesellschaften zum Übergang von Kerosin zu saubereren Alternativen zu bewegen. Dieses Volumen entspricht etwa 15 Prozent der weltweiten SAF-Produktion. Die EU-Subventionen sind dabei gestaffelt und decken bis zu sechs Euro pro Liter für E-Fuels und 0,50 Euro pro Liter für SAF, das auf anderen Wegen hergestellt wird. Konkret hat die EU Erlöse aus dem Verkauf von 20 Millionen Emissionszertifikaten vorgesehen, um Airlines dabei zu helfen, die Preislücke zwischen herkömmlichem Kerosin und dem deutlich teureren SAF auf Flügen innerhalb Europas zu überbrücken. Berechnungen zeigen, daß diese Subventionen den Kauf von bis zu 216 Millionen Litern synthetischer E-Fuels oder bis zu 2,6 Milliarden Litern Hefa-SAF abdecken könnten. Dies soll einen erheblichen Impuls für die Nachfrage nach nachhaltigen Flugkraftstoffen auslösen. Die Luftfahrtindustrie gilt als einer der Sektoren, die am schwierigsten zu dekarbonisieren sind, da emissionsfreie Flugzeuge in diesem Jahrzehnt nicht erwartet werden. SAF, welches netto null oder geringere Emissionen als fossiles Kerosin aufweist, kann kurzfristig zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks des Flugverkehrs beitragen. Jedoch kostet SAF derzeit drei bis fünf Mal mehr als herkömmlicher Flugkraftstoff und macht lediglich 0,3 Prozent der weltweiten Kerosinversorgung aus. Obwohl Fluggesellschaften regelmäßig vor der Unmöglichkeit warnen, die EU-Ziele für einen stärkeren SAF-Einsatz zu erreichen, zeigte ein Bericht der Boston Consulting Group, daß der Sektor lediglich ein bis drei Prozent der Umsätze in SAF investiert. Die EU fordert bereits, daß zwei Prozent des an EU-Flughäfen verfügbaren Kraftstoffs SAF sein muß, dieser Anteil steigt

weiterlesen »

Boeing zieht Antrag auf Ausnahmegenehmigung für 737-Max-7 zurück

Der US-amerikanische Flugzeughersteller Boeing hat einen im Jahre 2023 gestellten Antrag auf Ausnahmegenehmigung für das sogenannte Stall Management Yaw Damper (SMYD)-System des Flugzeugtyps 737 Max 7 zurückgezogen. Boeing hatte die Federal Aviation Administration (FAA) gebeten, das SMYD-System von bestimmten Vorschriften bezüglich der Widerstandsfähigkeit elektrischer Systeme gegenüber Blitzeinschlägen auszunehmen. Nunmehr erklärt der Hersteller, daß der Flugzeugtyp die bundesstaatlichen Vorschriften vollständig erfüllen werde, wodurch die ursprünglich beantragte Ausnahmegenehmigung hinfällig geworden sei. Diese Entwicklung ist ein wichtiges Signal für die Zertifizierung der verbleibenden Varianten der 737 Max-Familie und für das Vertrauen in die Einhaltung strenger Sicherheitsstandards. Das Stall Management Yaw Damper (SMYD)-System: Funktionsweise und regulatorische Anforderungen Das Stall Management Yaw Damper (SMYD)-System ist eine zentrale Komponente in der Flugsteuerung von Boeing-Flugzeugen, insbesondere der 737-Reihe. Seine Hauptaufgabe besteht darin, das Strömungsabrißpotential (Stall) eines Flugzeuges bei einem bestimmten Anstellwinkel (Angle of Attack, AOA) zu berechnen und den Piloten die minimalen und maximalen Geschwindigkeiten anzuzeigen. Sollte sich das Flugzeug einem Strömungsabriß nähern, warnt das System die Flugbesatzung durch die Aktivierung des sogenannten „Stick Shaker“, einem Rüttler am Steuerknüppel, vor der drohenden Gefahr. Die ordnungsgemäße Funktion und die Widerstandsfähigkeit dieses Systems sind daher von höchster sicherheitsrelevanter Bedeutung. Im Juni 2023 hatte Boeing die FAA um eine Ausnahmegenehmigung für die 737 Max 7 gebeten, da die Software des SMYD-Systems nach Herstellerangaben nicht zwei spezifische Teile des United States Code of Federal Regulations (CFR) erfüllte. Diese Vorschriften fordern, daß jedes elektrische und elektronische System so konstruiert und installiert sein muß, daß es nicht durch Blitzeinschläge und/oder hochintensive Strahlungsfelder (High-Intensity

weiterlesen »

Vorbeugung von Reisemagen: Omni-Biotic-Reise nun auch als Direkt-Sticks erhältlich

Um die Verdauung auf Reisen zu schützen, bietet das Institut AllergoSan nun Omni-Biotic-Reise auch als praktische Direkt-Sticks an. Die „Lebensmittel-Polizei“ für den Darm soll Reisende vor Verdauungsstörungen schützen, die durch verdorbene Speisen, verunreinigtes Wasser oder ungewohnte Hygienebedingungen im Urlaub ausgelöst werden können. Bis zu 50 Prozent der Fernreisenden klagen über Magen-Darm-Probleme während ihres Urlaubs, und etwa 10 Prozent leiden auch nach der Rückkehr noch lange Zeit an anhaltenden Beschwerden. Doch nicht nur exotische Reiseziele bergen Risiken; auch im Heimaturlaub können unzureichend gegartes Grillfleisch oder zu lange in der Sonne stehendes Tiramisu das Gleichgewicht im Darm stören. Während viele schädliche Erreger lediglich Unwohlsein verursachen, können Salmonellen oder Shigellen in die Darmschleimhaut eindringen und dort längerfristige Probleme hervorrufen. Omni-Biotic-Reise enthält 10 speziell ausgewählte Bakterienstämme und 5 Milliarden hochaktive Darmbakterien pro Portion, die das Verdauungssystem gezielt unterstützen sollen. Experten empfehlen, etwa eine Woche vor Reiseantritt mit der täglichen Einnahme zu beginnen und diese während der gesamten Reisedauer fortzuführen. Die neuen Direkt-Sticks ermöglichen die Einnahme ohne Wasser, sind handgepäcktauglich und somit ideal für unterwegs. Das Produkt ist ab sofort in Apotheken erhältlich. Das Institut AllergoSan, ansässig in Graz, forscht seit 1991 an Produkten aus natürlichen Stoffen wie probiotischen Bakterien und Mikronährstoffen.

weiterlesen »

Sommerurlaub in Österreich: Hohe Erreichbarkeit von Arbeitnehmern trotz Erholung

Mehr als drei Viertel der in Österreich lebenden Menschen planen laut einer aktuellen willhaben-Umfrage einen Sommerurlaub, wobei europäische Länder (67,4 Prozent) und Österreich selbst (39,2 Prozent) die beliebtesten Destinationen sind. Eine nicht unerhebliche Zahl (15,7 Prozent) verbringt den Urlaub auch zuhause. Die Umfrage, an der rund 1.500 Nutzer teilnahmen, beleuchtete jedoch auch das Thema Erreichbarkeit im Urlaub, das eine überraschend hohe Präsenz zeigt. Fast die Hälfte der Befragten gibt an, im Urlaub für ihren Vorgesetzten erreichbar zu sein: 12,1 Prozent „jederzeit“ und 34,6 Prozent „in dringenden Fällen“. Noch bereitwilliger zeigen sich Arbeitnehmer gegenüber Kollegen, hier sind insgesamt 59,5 Prozent der Befragten grundsätzlich erreichbar. Besonders betroffen von dieser ständigen Erreichbarkeit sind Männer und Berufstätige aus den Branchen Medien & Werbung, Rechts-, Steuer- & Unternehmensberatung sowie Bauwesen. Auch in den Bundesländern Vorarlberg, Niederösterreich und Oberösterreich sowie bei Personen in leitenden Funktionen ist die Verfügbarkeit überdurchschnittlich hoch. Obwohl das Urlaubsgesetz eine Erholung der Arbeitnehmer vorsieht und Erreichbarkeit – abgesehen von Rufbereitschaft – nicht vorschreibt, fühlen sich 14,2 Prozent der Befragten stillschweigend und 3,4 Prozent ausdrücklich zu ständiger Verfügbarkeit gedrängt. Trotz der hohen Erreichbarkeit im Urlaub bezweifeln die meisten Befragten, daß dies ihrer Karriere förderlich sei: Nur 6,5 Prozent haben persönliche Vorteile erlebt und 16,2 Prozent glauben, daß es ihr Standing im Unternehmen verbessert. Überraschend ist, daß rund 40 Prozent der Umfrageteilnehmer freiwillig dem Job nachgehen, ohne kontaktiert zu werden. Dies umfaßt das passive Verfolgen von Themen (22,1 Prozent), das Lesen von E-Mails (21,4 Prozent), das Beantworten von E-Mails (12,1 Prozent) und das aktive

weiterlesen »

Marokko forciert Luftfahrt-Expansion: Royal Air Maroc plant umfangreiche Flottenbestellungen

Die nationale Fluggesellschaft Marokkos, Royal Air Maroc (RAM), steht offenbar kurz vor einer tiefgreifenden Flottenerweiterung, die den Kauf zahlreicher Flugzeuge sowohl beim US-amerikanischen Hersteller Boeing als auch beim europäischen Konkurrenten Airbus umfassen könnte. Diese bevorstehenden Akquisitionen sind ein zentraler Baustein in den ambitionierten Plänen des nordafrikanischen Königreichs, sich als führendes Luftfahrtdrehkreuz an der Westflanke Afrikas zu etablieren. Die Dringlichkeit der Neubeschaffung wird durch einen prognostizierten starken Anstieg der Nachfrage im Reiseverkehr und die strategischen Vorbereitungen Marokkos für die Ausrichtung der Fußballweltmeisterschaft im Jahre 2030 verstärkt, die das Land gemeinsam mit Spanien und Portugal veranstalten wird. Strategische Neuausrichtung: Eine Flotte für die Zukunft Die Bestrebungen Marokkos, seine Position im globalen Luftverkehr zu festigen, sind nicht neu, erhalten jedoch durch die jüngsten Entwicklungen eine erhöhte Dynamik. Die marokkanische Regierung hat in den vergangenen Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Infrastruktur des Landes zu modernisieren und das Königreich als attraktives Ziel für Handel, Investitionen und Tourismus zu präsentieren. Eine leistungsfähige und moderne Fluggesellschaft ist hierbei ein unerläßlicher Pfeiler. Der aktuell diskutierte Umfang der Bestellungen bei Boeing und Airbus unterstreicht die Ernsthaftigkeit dieser Ambitionen. Wie die Nachrichtenagentur „Bloomberg“ am Mittwoch unter Berufung auf gut informierte Kreise berichtete, plant Royal Air Maroc, für ihre Langstreckenflotte etwa zwei Dutzend Boeing 787 Dreamliner zu ordern. Dieses Muster ist bereits ein integraler Bestandteil der Langstreckenflotte der RAM und hat sich auf Routen nach Nordamerika, in den Mittleren Osten und andere afrikanische Destinationen bewährt. Die Boeing 787 ist für ihre Reichweite und Kapazität auf diesen Verbindungen geschätzt. Ergänzend dazu

weiterlesen »

IndiGo plant Großbestellung von ATR 72-600 Turboprops: Ausbau des Regionalnetzes in Indien erwartet

Die indische Fluggesellschaft IndiGo steht offenbar kurz vor einer bedeutenden Bestellung von bis zu 50 ATR 72-600 Turboprop-Flugzeugen. Die Bestätigung dieses Geschäfts wird auf der bevorstehenden Paris Air Show erwartet, wie die „Business Standard“ unter Berufung auf informierte Kreise berichtet. Diese mögliche Akquisition unterstreicht IndiGos fortgesetzte Strategie, das regionale Streckennetz in Indien auszubauen und die Konnektivität innerhalb des Subkontinents zu verbessern. Die indische Luftfahrt erlebt derzeit ein starkes Wachstum, und regionale Flugzeuge spielen dabei eine entscheidende Rolle. Quellen, die mit den Verhandlungen vertraut sind, gehen davon aus, daß IndiGo eine feste Bestellung von 30 bis 50 ATR 72-600 Maschinen plazieren könnte. Sollte die Vereinbarung finalisiert werden, könnte ihr Wert zwischen 450 und 750 Millionen US-Dollar liegen. Bereits im vergangenen Jahr war bekannt geworden, daß IndiGo Gespräche mit drei führenden Flugzeugherstellern über eine potenzielle Bestellung von bis zu 100 Regionalflugzeugen führte. Schon damals galt der französisch-italienische Hersteller ATR als Favorit, da das Unternehmen bereits eine etablierte Geschäftsbeziehung mit IndiGo unterhält. IndiGo betreibt laut ch-aviation-Daten derzeit eine aktive Flotte von 46 ATR 72-600 Flugzeugen auf ihren Regionalrouten. Diese Turboprops sind für den Einsatz auf kürzeren Strecken und Flughäfen mit begrenzter Infrastruktur konzipiert und eignen sich hervorragend für die Erschließung neuer Destinationen in den weniger dicht besiedelten Gebieten Indiens. Die Erweiterung der ATR-Flotte würde es IndiGo ermöglichen, ihre Präsenz im schnell wachsenden indischen Binnenmarkt weiter zu festigen und noch mehr Städte miteinander zu verbinden. Dies ist entscheidend, um die zunehmende Nachfrage nach Flugreisen in Indien zu bedienen und die nationale Konnektivität zu verbessern.

weiterlesen »