Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Drohende Streiks des Bodenpersonals in Portugal und Spanien

In Portugal und Spanien stehen Reisende in den Sommermonaten vor möglichen Einschränkungen im Flugverkehr. Die portugiesischen Gewerkschaften haben das Bodenpersonal der Abfertigungsfirma Menzies an fünf Wochenenden im Juli und August zum Streik aufgerufen. In Spanien wiederum hat die Gewerkschaft UGT Arbeitsniederlegungen des Bodenpersonals der Ryanair-Tochter Azul Handling angekündigt, die sich wöchentlich von Mitte August bis Ende Dezember fortsetzen sollen. Diese Streiks fallen in die Hauptreisezeit und könnten erhebliche Verzögerungen und Flugausfälle verursachen. Fluggäste müssen sich auf längere Wartezeiten bei Check-in und Gepäckabgabe einstellen, da Personalengpässe an den Flughäfen zu Staus führen können. Die Fluggasrechtsexpertin Nina Staub vom Unternehmen AirHelp weist darauf hin, daß Reisende, die ihren Flug aufgrund von langen Warteschlangen verpassen, keinen Anspruch auf Entschädigungen haben. Die rechtliche Situation bezüglich Entschädigungszahlungen unterscheidet sich je nach Land. In Portugal gelten die Streiks des Flughafenpersonals als „außergewöhnliche Umstände“, die außerhalb des Einflusses der Fluggesellschaft liegen. Entsprechend haben Passagiere dort keinen Anspruch auf Kompensation. Anders verhält es sich in Spanien, da Azul Handling eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Ryanair ist. Da die Fluggesellschaft in diesem Fall selbst für den Streik verantwortlich ist, müssen betroffene Fluggäste bei Verspätungen oder Annullierungen Entschädigungszahlungen erhalten, deren Höhe sich nach der Distanz der Flugstrecke richtet. Die Höhe der Entschädigung kann laut der EU-Fluggastrechte-Verordnung EG 261 bis zu 600 Euro pro Person betragen. Unabhängig von der Entschädigung haben Reisende in beiden Ländern Anspruch auf Ersatzleistungen, wenn ihr Flug mehr als fünf Stunden Verspätung hat. Fluggesellschaften müssen dann eine alternative Beförderung oder eine vollständige Rückerstattung des Ticketpreises anbieten. Bei Verspätungen

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Ende einer Ära: QantasLink verabschiedet sich von seiner Dash-8 300-Flotte

Die australische Regionalfluggesellschaft QantasLink hat sich von ihrer langjährigen Flugzeugflotte des Typs De Havilland Canada Dash-8 Q300 verabschiedet. Nach mehr als 25 Dienstjahren beendete das Turboprop-Flugzeug am 8. August 2025 mit einem letzten Flug von Tamworth nach Sydney seine Karriere. Der Ausstieg aus der Q300-Flotte und der kleineren Q200-Variante ist Teil einer umfassenden Modernisierungsstrategie, bei der die Fluggesellschaft ihre gesamte Turboprop-Flotte auf ein einziges Modell, die Dash-8-400 (Q400), umstellt. Mit dieser Entscheidung will QantasLink die betriebliche Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit verbessern und gleichzeitig die Anbindung ländlicher Gemeinden in Australien sicherstellen. Die Modernisierungsstrategie: Eine einheitliche Flotte für mehr Effizienz Im Juni 2024 kündigte QantasLink an, seine Turboprop-Flotte zu modernisieren, um die kleineren Dash-8-Varianten durch 14 zusätzliche Q400-Flugzeuge zu ersetzen. Die ersten dieser Flugzeuge stießen bereits Ende 2024 zur Flotte. Die Q400-Maschinen sind ein entscheidender Baustein dieser Strategie: Sie sind mehr als 30 Prozent schneller als die kleineren Q200 und Q300, was den Kunden Reisezeit spart und die betriebliche Zuverlässigkeit verbessert. Die Konsolidierung der Flotte auf die Q400-Variante bringt zahlreiche Vorteile mit sich: Nachdem die kleineren Q200-Maschinen bereits Anfang 2025 an die Fluggesellschaft Skytrans (die nun als SmartLynx Australia firmiert) übergeben wurden, die nun die Pendlerdienste zur Lord-Howe-Insel betreibt, war der Abschied von den Q300 der nächste logische Schritt. Ein letzter Flug und eine reiche Geschichte Der letzte Flug mit einer Dash-8 Q300, registriert als VH-SBV, fand am 8. August 2025 statt und führte unter der Flugnummer QF2003 von Tamworth nach Sydney. Das 50-sitzige Turboprop-Flugzeug war im Jahr 2000 zur Flotte der Tochtergesellschaft

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Tui Airways nimmt Salzburg in den Winterflugplan ab Dublin auf

Die britische Fluggesellschaft Tui Airways hat ihren Winterflugplan 2025/2026 ab Dublin angepaßt. Wie aus Branchenkreisen bekannt wurde, wird der Ferienflieger ab dem 20. Dezember 2025 eine neue wöchentliche Verbindung nach Salzburg aufnehmen. Die Flüge sollen jeweils samstags durchgeführt werden. Auf der Strecke wird voraussichtlich eine Boeing 737-800 oder eine 737 Max 8 eingesetzt. Die neue Route ist eine gezielte Ergänzung des Angebots für skibegeisterte Touristen aus Irland, die die österreichischen Alpen ansteuern möchten. Der Flughafen Salzburg dient als wichtiges Einfallstor zu den Wintersportorten in den Regionen Salzburger Land und Bayern. Der Start der Verbindung kurz vor Weihnachten ist strategisch gewählt, um von der hohen Nachfrage in der Hauptferienzeit zu profitieren. Die Boeing 737-800 ist ein gängiges Muster für Mittelstreckenflüge und wird von vielen Fluggesellschaften weltweit eingesetzt. Die modernere Version, die Boeing 737 Max 8, bietet zusätzliche Effizienz und hat sich nach anfänglichen Sicherheitsbedenken wieder im Flugverkehr etabliert. Der Einsatz dieser Flugzeugtypen ermöglicht es Tui Airways, das touristische Angebot rentabel zu gestalten. Die irische Hauptstadt Dublin gewinnt als Ausgangspunkt für Reisen nach Mitteleuropa an Bedeutung. Die neue Verbindung von Tui Airways unterstreicht die wachsende Nachfrage nach Direktflügen in alpine Regionen während der Wintersaison. Dies könnte auch den Tourismussektor in der Region Salzburg weiter stärken.

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DRF Luftrettung erhält Zuschlag für neue Station in Lahr

Die DRF Luftrettung hat im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag für den Betrieb einer neuen Luftrettungsstation in Lahr im Ortenaukreis erhalten. Ab dem 1. Juli 2026 wird die Station am Airport Lahr den Betrieb aufnehmen und mit einem leistungsstarken Hubschrauber des Typs H145 ausgestattet. Der neue Helikopter, der unter dem Funkrufnamen „Christoph Ortenau“ fliegen wird, soll die Notfallversorgung in der Region sicherstellen. Der neue H145-Hubschrauber verfügt über einen Fünfblattrotor und ist mit modernster Technik ausgestattet, darunter ein Glascockpit, ein Vier-Achsen-Autopilot und ein Anti-Kollisions-System. Die medizinische Ausstattung ist für anspruchsvolle Einsätze ausgelegt. Bis zur Fertigstellung des geplanten Neubaus am Flughafen wird eine provisorische Infrastruktur eingerichtet, um einen reibungslosen Start des Betriebs zu gewährleisten. Der Betrieb der Station ist durch einen 15-jährigen Vertrag langfristig gesichert. Die neue Station in Lahr wird im sogenannten Dual-Use-Betrieb eingesetzt, was bedeutet, daß der Hubschrauber sowohl für die primäre Notfallrettung als auch für sekundäre Verlegungs- und Intensivtransporte zwischen Kliniken zur Verfügung steht. Durch diese vielseitige Einsatzmöglichkeit soll eine hohe Verfügbarkeit und eine optimale medizinische Versorgung im größten Landkreis Baden-Württembergs sichergestellt werden. Der Hubschrauber wird täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang plus 30 Minuten einsatzbereit sein. Die DRF Luftrettung, eine der größten Luftrettungsorganisationen in Europa, leistete im Jahr 2024 insgesamt 35.850 Einsätze. Mit der neuen Station in Lahr, die eine von insgesamt 33 Stationen in Deutschland sein wird, verstärkt die Organisation ihre Präsenz in Baden-Württemberg. Dr. Krystian Pracz, Vorsitzender der Geschäftsführung der DRF Luftrettung, bedankte sich für das in die Organisation gesetzte Vertrauen und betonte, daß man den

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Neues Innovationsquartier am Flughafen München nimmt Gestalt an

Mit der Veröffentlichung neuer Entwürfe des Architekturbüros KCAP Architects & Planners wird die Vision für das „Pioneer Quarter“ am LabCampus am Flughafen München greifbar. Das Quartier, das als erstes von insgesamt vier geplanten Arealen entwickelt wird, soll sechs neue Gebäude mit großzügigen öffentlichen Bereichen wie dem „Pioneer Square“ umfassen. Die Visualisierungen geben einen umfassenden Einblick in die geplante Gestaltung und unterstreichen den Übergang zu einer identitätsstiftenden Phase des Campus. Das Pioneer Quarter richtet sich an zukunftsorientierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Die geplanten Gebäude mit den Bezeichnungen LAB 47 bis LAB 60 bieten die Möglichkeit, flexible Büroflächen zu mieten oder ein Gebäude als individuelles Headquarter zu nutzen. Die verschiedenen Raumangebote, darunter Showrooms, Eventflächen und Gastronomie, sollen den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen internationalen Konzernen, Start-ups und Wissenschaft fördern. Mit der beinahe vollständigen Vermietung der bestehenden Gebäude LAB 48 und LAB 52 sowie dem Einzug der Technischen Universität München (TUM) Anfang 2026, entwickelt sich das erste Quartier zu einem lebendigen Standort. Die Entwicklung des LabCampus wird als wichtiger Beitrag zur Innovationsstrategie der Stadt München betrachtet, die in der „Innovationsagenda 2030“ formuliert ist. Ziel der Agenda ist es, München als führenden Standort für KI und skalierbare Innovationen in Europa zu etablieren. Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, und Dr. Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Stadt, sehen in dem Projekt einen wichtigen Katalysator für die Innovationsziele der Region. Neben den baulichen Maßnahmen wird auch das Campus-Leben gefördert. Ende 2025 sollen mit dem „Daily Bistro forty8“ und der „Cafébar nosh“

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Dachstein bleibt populärster Berg Österreichs auf Instagram

Eine aktuelle Analyse des Kommunikationsdienstleisters APA-Comm zeigt, daß der Dachstein weiterhin der beliebteste Berg Österreichs auf der Plattform Instagram ist. Mit mehr als einer Viertelmillion Postings unter dem Hashtag „Dachstein“ verteidigt der Gipfel an der Grenze zwischen der Steiermark und Oberösterreich seine Spitzenposition. Die Studie, die die Hashtag-Präsenz heimischer Berge untersuchte, wurde zum dritten Mal durchgeführt und vergleicht die Daten mit den Analysen von 2019 und 2022. Seit 2019 konnte der Dachstein seine Präsenz auf Instagram mehr als verdoppeln. Nach Angaben der APA-Comm, sind dies insbesondere auf die zahlreichen Fotomotive am Berg zurückzuführen. Beliebte Orte wie die Südwand, der gläserne „Sky Walk“ und die höchstgelegene Hängebrücke Österreichs ziehen Besucher an, die ihre Eindrücke online teilen. Auch das sichtbare Abschmelzen des Dachstein-Gletschers wird oft in den Beiträgen thematisiert. Die Plätze zwei und drei im Ranking belegen der international bekannte Arlberg mit über 190.000 Postings und der Großglockner mit 174.000 Einträgen. Die Analyse verdeutlicht auch, daß die Ostalpen und Regionen wie Oberösterreich in den Rankings aufholen. So verzeichnete der Traunstein, auch „Wächter des Salzkammerguts“ genannt, mit einem Plus von 170 Prozent den größten Zuwachs unter den Top-20-Bergen. Der benachbarte Grünberg verzeichnete sogar ein Wachstum von 231 Prozent und verbesserte sich um 26 Plätze. Die Berge in Niederösterreich, wie der Schneeberg und die Rax, konnten sich ebenfalls verbessern und erreichten höhere Positionen im Ranking. Die Popularität auf sozialen Medien wie Instagram ist für Tourismusdestinationen zu einem wichtigen Indikator geworden. Hashtags und geographische Tags, wie sie die APA-Comm-Analyse auswertet, sind entscheidend, um die Reichweite

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Air France-KLM reduziert Airbus-A350F-Order

Die Air France-KLM-Gruppe hat ihre Bestellungen für den kommenden Airbus A350F-Frachter deutlich reduziert. Die Fluggesellschaften Air France Cargo und Martinair werden statt der ursprünglich bestellten acht nun nur noch sechs Exemplare des Langstreckenflugzeugs erhalten. Dieser Schritt, bei dem aus jeweils vier festen Bestellungen nun drei pro Fluggesellschaft wurden, ist eine Reaktion auf die anhaltenden Produktionsverzögerungen seitens Airbus und die Unsicherheit auf dem globalen Fracht- und Logistikmarkt. Die Entscheidung folgt der Stornierung aller sieben A350F-Bestellungen durch den Flugzeugleasinggeber Air Lease Corporation (ALC) und wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, denen sich Airbus bei der Einführung seines neuesten Frachters gegenübersieht. Strategische Neuausrichtung: Kosten und Effizienz im Fokus Die Entscheidung, die Zahl der bestellten A350F zu reduzieren, sei ein Ergebnis einer internen Flottenüberprüfung, wie die Air France-KLM-Gruppe mitteilte. Die Gruppe begründet den Schritt mit dem Wunsch, zukünftige Investitionsausgaben mit der operativen Effizienz in Einklang zu bringen. Ausschlaggebend war die kürzliche Bestätigung von Airbus, daß der Erstflug des A350F auf mindestens 2027 verschoben wurde – ein Jahr später als ursprünglich geplant und erwartet. Diese Unsicherheit in der Auslieferung erschwert die langfristige Flottenplanung der Airlines. Die neuen, hochmodernen Frachter waren ursprünglich als Ersatz für die betagten Flotten der Frachttochtergesellschaften vorgesehen. Durch die Reduzierung der Bestellungen und die daraus resultierende längere Nutzung der Bestandsflugzeuge kann die Gruppe die Investitionen strecken und die Flexibilität bewahren. Die Unternehmensleitung erklärte, man beobachte die Lage auf dem globalen Frachtmarkt sehr genau, um den zukünftigen Bedarf an Frachtern zu ermitteln. Die Airlines können die Nachfrage nach Frachtkapazität auch durch die Nutzung

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Pilatus stoppt Exporte in die USA: 39-Prozent-Zoll wird zum massiven Wettbewerbsnachteil

Die Handelsbeziehungen zwischen der Schweiz und den Vereinigten Staaten stehen vor einer ernsthaften Belastungsprobe. Der Schweizer Flugzeughersteller Pilatus Aircraft hat angesichts eines neu eingeführten Zolls von 39 Prozent auf seine Produkte einen einstweiligen Exportstopp für seine Flugzeugmodelle PC-12 und PC-24 in die USA verhängt. Diese drastische Maßnahme soll Käufern und Händlern in den USA die Möglichkeit geben, die Situation neu zu bewerten, während das Unternehmen auf eine politische Lösung des Konflikts drängt. Der Zoll, der für Pilatus einen „erheblichen Wettbewerbsnachteil“ darstellt, könnte die Geschäftsgrundlage des Unternehmens in einem seiner wichtigsten Märkte gefährden. Bisher gingen vier von zehn produzierten Flugzeugen an amerikanische Kunden. Die Entscheidung verdeutlicht die Fragilität internationaler Handelsbeziehungen und die direkten Auswirkungen auf die Wirtschaft. Ein unerwarteter Schlag: Die Hintergründe des Zollstreits Der plötzliche Zoll von 39 Prozent auf Schweizer Flugzeuge, der von den US-Behörden erhoben wird, kommt überraschend und trifft Pilatus hart. Während in den Handelsabkommen der Vereinigten Staaten mit der Europäischen Union und Großbritannien eine generelle Zollbefreiung für Flugzeuge und Flugzeugteile gilt, fällt die Schweiz durch ihr Nicht-EU-Mitgliedschaft aus dieser Regelung heraus. Hansueli Loosli, Verwaltungsratspräsident von Pilatus, bestätigte in einem Interview mit der Zeitung „Schweiz am Wochenende“, wie schwerwiegend die Auswirkungen des Zolls für den Hersteller sind. Angesichts der „massiven Zusatzkosten“ befürchtet Pilatus, gegenüber seinen europäischen Wettbewerbern, die von dieser Zollfreiheit profitieren, ins Hintertreffen zu geraten. Die PC-12 und die PC-24, die von Pilatus in Stans gefertigt werden, sind gefragte Modelle auf dem US-amerikanischen Markt für Geschäfts- und Privatflugzeuge. Der PC-12, ein einmotoriges Turboprop-Flugzeug, und der PC-24,

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Lufthansa-Verhandlungen zur betrieblichen Altersversorgung stocken

Die Verhandlungen zwischen der Lufthansa, der Lufthansa Cargo und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) über die betriebliche Altersversorgung (bAV) sind weiterhin ohne Ergebnis. Nach der jüngsten Verhandlungsrunde konnte kein Durchbruch erzielt werden. Die Vereinigung Cockpit äußert sich enttäuscht über den anhaltenden Stillstand und kritisiert das ausbleibende verhandlungsfähige Angebot seitens der Lufthansa. Laut Heike Wagner, Pressesprecherin der Vereinigung Cockpit, gebe es nach monatelangen Gesprächen weiterhin keine nennenswerten Fortschritte. Die Lufthansa sei nicht bereit gewesen, konkrete finanzielle Zusagen zu machen. Stattdessen stelle sie lediglich minimale Verbesserungen der Altersversorgung in Aussicht, jedoch unter der Bedingung, daß diese an anderer Stelle innerhalb der Tarifverträge kompensirt werden müßten. Die Gewerkschaft sieht darin den Versuch, Verbesserungen faktisch von den Mitarbeitern selbst finanzieren zu lassen. Dieses Vorgehen stößt bei der VC insbesondere vor dem Hintergrund eines kürzlich bekanntgegebenen gestiegenen operativen Gewinns des Konzerns auf Unverständnis. Die betriebliche Altersversorgung gilt als ein wesentlicher Bestandteil der Vergütung von Mitarbeitern und ist daher ein zentraler Punkt in den Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaft betont, daß sie trotz der ausbleibenden Fortschritte nichts unversucht lassen wolle. Die Tarifkommission habe die Lufthansa daher erneut aufgefordert, endlich ein tragfähiges Angebot zu unterbreiten. Um die Gespräche fortzusetzen, wurden bereits weitere Verhandlungstermine für Ende August und Anfang September vereinbart. Die VC wird ihre Mitglieder nach eigenen Angaben weiterhin engmaschig über den Stand der Verhandlungen informieren. Der derzeitige Stillstand verdeutlicht die Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Unternehmen und den Piloten über die Gestaltung der Altersversorgung und die Verteilung des finanziellen Spielraums, der sich durch die positive Geschäftsentwicklung der Lufthansa ergeben hat.

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Analyse zeigt Zunahme von registrierten Unwetterereignissen seit 2020

Eine aktuelle Analyse eines Energieunternehmens, basierend auf Daten der European Severe Weather Database (ESWD), zeigt eine kontinuierliche Zunahme der Zahl registrierter Unwetterereignisse in Europa seit 2020. Für die Untersuchung wurden über 173.000 bestätigte Meldungen aus 37 Ländern ausgewertet, die sich auf die Monate Mai bis September der vergangenen 15 Jahre bezogen. Im Fokus standen dabei Kategorien wie Hagel, Starkregen, Tornados, schwere Windböen, starke Schneefälle und Schadensblitze. Die Auswertung der Gesamtzahl der gemeldeten Unwetterereignisse zeigt, daß Polen mit 38.157 registrierten Fällen an der Spitze liegt, gefolgt von Deutschland mit 34.911. Demgegenüber verzeichneten populäre Reiseländer wie Frankreich (15.222) und Italien (15.219) deutlich weniger Fälle. Auch in Österreich (8.653), Tschechien (7.057) und Spanien (4.751) wurden geringere Zahlen ermittelt. Die Analyse zeigt somit eine Konzentration von Wetterereignissen in bestimmten Regionen Europas, während andere Länder vergleichsweise ruhigere Sommerwetterlagen aufweisen. Bei der Betrachtung der Unwetterarten über alle Länder hinweg sind schwere Windböen mit 34,78 Prozent am häufigsten. Starkregen folgt mit 28,85 Prozent, dicht dahinter liegt großer Hagel mit 26,86 Prozent. Seltene Ereignisse waren Schadensblitze (6,37 Prozent) und Tornados (3,07 Prozent). Auf nationaler Ebene gibt es deutliche Unterschiede: In Irland dominiren Windböen mit einem Anteil von 88,29 Prozent, während in Belgien Starkregen (58,02 Prozent) und in Armenien großer Hagel (88,44 Prozent) die häufigsten gemeldeten Unwetterereignisse darstellen. Die Entwicklung über die Jahre zeigt einen klaren Trend: Waren es 2020 noch 9.525 registrierte Fälle, so stieg die Zahl bis 2024 auf 24.954 an. Der Negativrekord wurde jedoch im Jahre 2023 mit 30.331 Meldungen erreicht. Diese Zahlen liegen deutlich über

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